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Analyse: BAADER - Geschäftsjahr 1999 und ein Ausblick - 500 Beiträge pro Seite



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BAADER Zahlen - Ein absoluter Knaller!!!

Die Baader Wertpapierhandelsbank hat sich wieder einmal übertroffen - und wie!

Zwar handelt es sich nur um vorläufige Zahlen, aber die ausserordentliche Entwicklung der letzten Jahre konnte erneut übertroffen werden. Nach einem Verlust von 0,54 Euro im Jahre 1996 konnte Baader (vormals Ballmaier+Schultz) im folgendem Jahr die Gewinnzone erreichen. Über 0,73 Euro (1997) steigerte man das Ergebnis auf satte 1,57 Euro im Jahr 1998.

Und die dynamische Geschäftsentwicklung wurde auch im letzten Jahr fortgesetzt. Das Ergebnis vor Steuern beträgt 110 Mio. Euro, so dass ein vorläufiger Gewinn nach Steuern von 54 Mio. Euro erzielt wurde. Bezogen auf die 19,8 Mio. Baader-Aktien errechnet sich ein Gewinn pro Aktie in Höhe von 2,73 Euro. Somit wurde das Vorjahresergebnis nach Steuern um 74 Prozent übertroffen.

Der Clou an den Zahlen ist aber die zusätzliche "umfassende Risikovorsorge" gemäß § 340f HGB in Höhe von 24 Mio. Euro.
Unternehmen müssen in der Lage sein, möglicherweise entstehende Verluste mit dem Eigenkapital aufzufangen. Insofern konzentriert sich die Risikovorsorge auf die Stärkung des Eigenkapitals.
Zur Vorsorge für allgemeine Bankrisiken ist es erlaubt, stille Reserven durch Unterbewertung von Forderungen und Wertpapieren der Liquiditätsreserve in begrenztem Umfang (vgl. § 340f HGB) zu bilden.
Diese Vorsorgebildung erfolgt genauso wie die Zuführung zu den Rücklagen aus dem versteuerten Gewinn. Da die Risikovorsorge nach § 340f HGB die Höhe des zur Ausschüttung zur Verfügung stehenden Bilanzgewinns bestimmt, wirkt sie wie eine Ausschüttungssperre.

Soweit es nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweiges der Kreditinstitute notwendig ist, dürfen diese bis zu 4 Prozent der Summe aus Forderungen an Kreditinstitute und Kunden und Wertpapieren der Liquiditätsreserve als Vorsorgereserve bilden. Bemessungsgrundlage für die Berechnung von 4 Prozent sind die Buchwerte der Forderungen und Wertpapiere vor Absetzung der stillen Reserven. Aufwendungen für Vorsorgereserven werden im Aufwandsposten 7, Auflösungen von Vorsorgereserven im Ertragsposten 6 der Gewinn-und-Verlustrechnung erfasst.
Entfällt nun der Grund für die Abschreibung, unterbleibt eine Wertaufholung für abgeschriebenen Vermögensgegenstände und es entstehen stille Reserven. Eine Möglichkeit, zusätzliche stille Reserven zu legen, bietet § 340f HGB. Die Vorsorgereserven nach § 340f HGB zählen zum Ergänzungskapital laut Kreditwesengesetz (KWG).

Lange Rede - kurzer Sinn!
Berücksichtigt man nun neben dem Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit (man achte auf den Wortlaut) auch die Risikoreserve, beträgt der eigentliche Gewinn nach Steuern 78 Mio. Euro!!!
Das macht satte 3,94 Euro pro Aktie!!!
Aufgrund der Risikovorsorge müssen 24 Mio. Euro nicht als Gewinn ausgewiesen werden und unterliegen somit auch nicht der Ausschüttung (Dividende). Auf diese Weise stärkt Baader seine Eigenkapital-Quote und zugleich die sogenannte Kriegskasse.

Somit gelangen wir zu einem Ausblick für die Baader Wertpapierhandelsbank, der laut eigenen Angaben im Januar 2000 den mit Abstand erfolgreichsten Einzelmonat der Firmengeschichte des Finanzinstituts wird. Zahlen sind bisher nicht bekannt, aber das nächste Quartalsergebnis kommt bestimmt.
Die Anzahl der von Baader geführten Skontren beträgt nunmehr 2.850 Stück und sollen um 25 Prozent auf etwa 3.550 Skontren im laufenden Jahr ausgebaut werden. Ferner soll auch in Zukunft "ein zügiger weiterer Ausbau des Skontrenportfolios" erfolgen.
Aber auch das Wertpapierhandelsgeschäft und das IPO sowie das Pre-IPO-Geschäft ("zahlreiche Neuemissionen") sollen kräftig ausgebaut werden. Das goldene Händchen bezüglich Neuemissionen bewies Baader bei Advanced Medien und bei der VCL Film+Medien. Bei beiden Emissionen beteiligte sich Baader im Vorfeld. Das Ergebnis ist bekannt. Und Baader besitzt immer noch sowohl 1,5 Mio. Advanced Medien-Aktien als auch 75.000 VCL Film+Medien-Aktien.
Diese wesentlichen strategischen Geschäftsfelder zeigen sich für das aktuelle und für zukünftige Ergebnisse verantwortlich. Insbesondere die anhaltende hohe Volatilität der Märkte konnte Baader bisher für ein positives Geschäft umsetzen. Computergestütze Börsen behindern die Wertpapierhandelsbank nicht, sondern unterstützen sie im Tagesgeschäft.
Aber was versteht die Baader Wertpapierhandelsbank unter einem kräftigen Ausbau der wesentlichen Geschäftsfelder? Einen oder mehrere Zukäufe? Im IPO sowie dem Pre-IPO-Geschäft könnte man sich gut eine NETIPO vorstellen. Dies scheint im Moment zumindest eine andere Story zu sein, oder?

Auf jeden Fall ist etwas in der Pipeline, wenn man die jüngsten Äußerungen Uto Baaders berücksichtigt. Zudem soll nach Angaben der Baader Wertpapierhandelsbank die Entwicklung des Jahres 1999 "spürbar " verbessert werden.

Fazit: Unter dem gegebenen Material und und dem erfreulichen Wachstum bezüglich der "Altersvorsorge Aktie" muß eine Neubewertung der Baader Wertpapierhandelsbank erfolgen. In einem Interview sah Uto Baader ein angemessenes KGV seiner Aktie in Grössenordnungen zwischen 20 und 25. Angesichts des Wachstums der letzten Jahre und des aktuellen Monats Januar 2000 scheinen diese Angaben mehr als nur realistisch.




Baader AdHoc-Meldung 31.01.2000
Baader nach Ergebnissprung 1999 mit furiosem Start ins Jahr 2000

Der Januar 2000 wird nach Auskunft des Vorstands der Baader Wertpapierhandelsbank AG der mit Abstand erfolgreichste Einzelmonat der Firmengeschichte des Finanzinstituts. Das Haus ist zuversichtlich, die gemäß den noch vorläufigen Ergebniszahlen des Jahres 1999 hervorragende Entwicklung des Vorjahres abermals spürbar zu übertreffen. Grundlage der anhaltend dynamischen Geschäftsentwicklung sind einerseits das
erfreuliche Marktwachstum, andererseits der kräftige Ausbau der wesentlichen strategischen Geschäftsfelder der Wertpapierhandelsbank, nämlich der Wertpapierhandel und das IPO sowie das Pre-IPO-Geschäft.

Nach den vorläufigen Geschäftszahlen der Baader Wertpapierhandelsbank AG erwirtschaftete eine der ertragsstärksten Wertpapierhandelsbanken in Deutschland im abgelaufenen Jahr einen vorläufigen Gewinn nach Steuern von 54 Millionen Euro (Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit vor Steuer: 110 Millionen Euro).
Aufgrund der positiven Entwicklung konnte die Baader Wertpapierhandelsbank zusätzlich eine umfassende Risikovorsorge in Höhe von 24 Millionen Euro treffen. Darin enthalten sind erstmals versteuerte Pauschalwertberichtigungen gemäß § 340 f HGB. Trotz dieser Maßnahmen übertraf das Ergebnis 1999das Vorjahresergebnis nach Steuern (31 Millionen Euro) um rund 74 Prozent.

Die Baader Wertpapierhandelsbank AG hat 1999 zehn Unternehmen an die Börse geführt.
Darunter auch die VCL Film + Medien AG, mit einem Emissionsgewinn von 673 Prozent Deutschlands erfolgreichster Börsengang im vergangenen Jahr. Im 1999er Abschluss ist die Tochtergesellschaft IPO GmbH konsolidiert. Sie wird im laufenden Jahr zahlreiche Emissionen hervorbringen, darunter mindestens eine am Neuen Markt.
Die Anzahl der von Baader geführten Skontren konnte 1999 wiederum kräftig gesteigert werden: Durch einen Zuwachs um über 1.200 auf zuletzt über 2.850 Skontren wurde die Marktstellung der Bank kräftig ausgeweitet. Die Zahl der Mitarbeiter im Konzern stieg im Jahresverlauf um 55% auf zuletzt 118. Allein aufgrund des Basiseffekts wird die jahresdurchschnittliche Skontrenzahl im Jahr 2000 etwa um ein Viertel über der des Vorjahres liegen. Zusätzlich ist ein zügiger weiterer Ausbau des Skontrenportfolios geplant. Das weitere Wachstum des deutschen Aktienmarktes und die anhaltend hohe Volatilität der Märkte stützen die positiven Geschäftserwartungen der Bank.
Der Vorstand
Monatsumsätze aller Auslandswerte in Deutschland

Oktober 1999 --- 23.481.548.254 Euro

November 1999 --- 42.274.300.063 Euro

Dezember 1999 --- 51.281.875.447 Euro

Januar 2000 --- 76.396.974.395 Euro


Quelle: Deutsche Boerse AG
Hallo Teacher!
Danke für deinen ausgezeichneten Beitrag!

Habe am Montag schon mal Kurz auf die Risikovorsorge hingewiesen. Muß aber zugeben das mir dein Posting besser gefällt.
Bleibt noch zu ergänzen, daß wären die 24 Mill € in den Gewinn geflossen, der Gewinnsprung bei Baader 152% betragen hätte.

Viele der Anleger scheinen dies noch nicht begriefen zu haben. Ansonsten kann man sich die Kursrückgänge in den letzten Tagen nicht erklären. Ich denke viele hatten hier doch mit etwas mehr als den ausgewiesenen 54 Mill € gerechnet. Aber leider haben sie auch nicht genau hingeschaut und wieder nur Risiko gelesen.

Mich würde noch deine Gewinnerwartung für dieses und das nächste Jahr interesiern. Vielleicht gibt uns Goldfinger auch seine Einschätzung zum Besten.

Gruß Fiscus
Hi Fiscus,

meine Gewinnerwartungen ... da werde ich rot!

Also "meine" Gewinnerwartungen betrugen für

Gewinn (1999) = 3,00 Euro
Gewinn (2000) = 4,00 Euro (d.h. 33%-Steigerung)
Gewinn (2001) = 5,00 Euro (d.h. 25%-Steigerung)

Bezogen auf das Gewinnwachstum habe ich sehr, sehr konservative Schätzungen als Basis gewählt. Schließlich war Baader in der Lage, Jahr für Jahr den Gewinn um gut 100 Prozent zu steigern.

Berücksichtigt man noch die Eichel-Pläne:
1,5 Mio Advanced Medien-Aktien mit einem Gewinn von 10 Euro = 15 Mio Euro
75.000 VCL Film+Medien-Aktien mit einem Gewinn von 100 Euro = 7,5 Mio Euro
Daraus ergeben sich im Jahr 2001 zusätzliche 22,5 Mio Euro aber steuerfrei.
Uto Baader sagte bereits, dass diese Beteiligungen (wahrscheinlich) erst im Jahr 2001 aufgelöst werden.
Bezogen auf 19,8 Mio. Baader-Aktien macht das einen zusätzlichen Gewinn von 1,13 Euro pro Aktie.
Rechnet man den zu oben aufgeführten Erwartungen hinzu, ergibt sich ein Gewinn (2001) von 6,13 Euro.

Der aktuelle Kurs liegt so um 36 Euro, dass macht ein KGV (2001) von 5,9!!!
Berücksichtigt man zudem das Gewinnwachstum Baaders (siehe Aussichten des ersten Beitrags)und die ebenfalls durchaus konservative Einstellung Uto Baaders, der ein angemessenes KGV in Größenordnungen zwischen 20 und 25 sieht,
dann kommt man zu einem Kursziel von 122 bis 153 Euro (Gewinn 2001 mal KGV).
Diese Schätzungen werden u.a. von den von Goldfinger zur Verfügung gestellten Zahlen unterstützt.

Und es bleibt das Gerücht um den ... "ausländischen Investor"
¸¸Wie ein Wechsel von der Kreisklasse in die Bundesliga``
Börsenindizes werden neu geordnet - Bei einer Übernahme durch Vodafone macht Mannesmann Platz im Dax frei
In der kommenden Woche überprüft die Deutsche Börse die Zusammensetzung der wichtigsten Indizes. Vor allem beim Neuen Markt stehen größere Veränderungen an, aber auch der Übernahmekampf um Mannesmann spielt eine Rolle.

Von Holger Paul, Frankfurt

Das große Zittern bleibt dieses Mal zumindest den Schwergewichten aus dem wichtigsten Börsenbarometer Dax-30 erspart. Wenn der zuständige Arbeitskreis am kommenden Dienstagabend seine Empfehlungen für die Neuordnung der Börsenindizes beschließt, muss nach Ansicht von Experten kein Titel einen ¸¸Zwangsabstieg`` in die zweite Liga des M-Dax befürchten.

Dennoch stehen beim Dax Veränderungen an. Die Fusion der Energieriesen Veba und Viag würde zur Folge haben, dass der Münchener Konzern vom Kurszettel verschwindet. Ob nächste Woche schon ein Nachfolger offiziell präsentiert wird, ist offen, als Favoriten gehandelt werden aber bereits zwei Namen: der Heidelberger Finanzdienstleister MLP sowie die einstige Siemens-Tochter Epcos. Dabei scheinen sich die Chancen der beiden Dax-Kandidaten die Waage zu halten. Gegen Epcos spricht, dass in diesem Jahr mit Infineon eine weitere, noch größere Siemens-Tochter ihren Börsengang plant. Zusammen mit Siemens selbst wären dann drei Titel, die in einem Konzern verwurzelt sind, im Dax vertreten - zu viel, wie mancher Experte meint. ¸¸Andererseits spricht gegen MLP, dass bereits vier Banken und zwei Versicherer im Dax vertreten sind, deshalb halte ich Epcos für den ersten Aufstiegskandidaten``, sagt Trudbert Merkel, Leiter der größten deutschen Aktienfonds bei der Sparkassen-Fondsgesellschaft Deka.

Vielleicht finden sich aber auch beide Unternehmen demnächst im Dax wieder, wenn Mannesmann den Kampf gegen Vodafone verlieren sollte. Denn dann würde ein zweiter Platz in dem Börsenbarometer frei. Das Ergebnis der Übernahmeschlacht dürfte am Abend des 8. Februar aber wohl noch nicht bekannt sein. Deshalb werden die Börsen- und Bankenvertreter des Arbeitskreises sich wohl nur informell über einen Mannesmann-Ersatz unterhalten.

Die Entscheidung über den Zugang in die Börsenindizes fällt nach vorgegebenen Regeln, die allerdings einen Spielraum lassen. Die Marktkapitalisierung (Zahl der umlaufenden Aktien multipliziert mit dem Kurs) sowie der Börsenumsatz eines Unternehmens spielen die entscheidende Rolle. Hinzu kommt etwa, welche Konstanz ein Unternehmen in seiner Börsenentwicklung aufweisen kann. Egal, ob Auf- oder Absteiger, für beide ist die Entscheidung von enormer Bedeutung. ¸¸Das ist wie ein Wechsel von Kreisklasse in die Bundesliga``, sagt Stefan Emersch, Leiter der Abteilung Investor Relations bei der Münchener Hypo-Vereinsbank.

Denn Titel, die in einem Index landen, werden von Fondsmanagern stark nachgefragt. Damit winken vor allem am Tag der Verkündung einer Neuordnung Kursgewinne oder - im Abstiegsfall - heftige Kursverluste. Zum Teil müssen die Investmentspezialisten so handeln, wenn der jeweilige Fonds einen Index nachbildet. Aber auch bei aktiv verwalteten Fonds spielt der Dax oft eine wichtige Orientierungsrolle. So wird etwa der geplante Börsengang der Deutschen Post AG im Herbst 2000 allein auf Grund seiner Größenordnung für eine deutliche Verschiebung der Dax-Gewichte sorgen. Aber auch auf die Unternehmen kommen beim Eintritt in die Dax-Welt Veränderungen zu, wie Emersch sagt. Die Firmen müssen sich gegenüber Investoren viel weiter öffnen, weil mehr Informationen zur Geschäftspolitik verlangt werden, auch von ausländischen Fonds.

Im begrenzteren Umfang trifft dies auch für den M-Dax, das Börsenbarometer der mittleren Werte, zu. Hier gelten vor allem Brau+Brunnen sowie Varta als ¸¸Wackelkandidaten``. Ganz oben auf der Liste potenzieller Nachfolger werden Epcos (bei Nichtaufnahme in den Dax) sowie VCL Medien und die Baader Wertpapierhandelsbank genannt.

Eine Umschichtung größeren Ausmaßes dürfte beim Neuen-Markt-Index Nemax-50 anstehen. ¸¸Die starke Veränderung ist angesichts der vielen Börsengänge in diesem Segment normal``, sagt Volker Bien von der Frankfurter BHF-Bank. Mindestens sechs neue Firmen erwarten die Marktbeobachter im umgeformten Nemax-50. Als Aufsteiger werden Pixelpark, die Direkt Anlage Bank sowie Pandatel gehandelt, als Absteiger gelten Artnet, Endemann und NSE Software.
04.02.00
Wirtschaft


Neubesetzung der deutschen Börsenbarometer

Das große Index-Rennen
Von Simone Boehringer

So etwas hat es am deutschen Aktienmarkt noch nicht gegeben: Mehr als zwei Dutzend Unternehmen, die bisher einem der wichtigen Börsenbarometer – Dax, MDax oder Nemax-50 – angehörten, können auf einen Schlag in die zweite Reihe verbannt werden. Am Dienstag entscheidet die Deutsche Börse AG über die Neubesetzung ihrer Indizes – das Ausmaß der Änderungen wird vermutlich alles bisher Dagewesene übertreffen.

Am gravierendsten wird sich der Nemax-50 wandeln, der die 50 größten Aktien des Neuen Marktes zusammenfasst. Nur nur sieben Monate nach Einführung des Barometers sind dort schon knapp die Hälfte der gelisteten Unternehmen fehl am Platz. Genau 23 von ihnen verletzen die Kriterien, unter deren Voraussetzung sie anfangs aufgenommen wurden. Um in dem Auswahlindex gelistet zu werden, müssen die Unternehmen sowohl nach der Marktkapitalisierung – das ist die Zahl der gehandelten Aktien mal dem aktuellen Börsenkurs – als auch nach dem Handelsvolumen zu den 60 größten Werten am Neuen Markt gehören. Ähnliche Regeln gelten auch für die anderen Barometer, wobei die Kandidaten beim Dax zu den jeweils 35 Besten in den Marktsegmenten amtlicher Handel oder geregelter Markt zählen müssen, beim MDax geht es um die 70 stärksten Titel, die auf die 30 Dax-Werte folgen.

In den schnelllebigen Industrien wie Software, Internet und Telekommunikation, die vor allem den Neuen Markt beherrschen, schwanken Geschäfts- wie Kursentwicklung jedoch so stark, dass sich die Gewichte im Index ständig verschieben. Unternehmen wie Artnet.com, Endemann oder auch Brain International, die vor einem halben Jahr noch zu den Stars der jungen Technologiebörse gehörten, gelten heute schon als sichere Nemax-Absteiger, längst überholt von Börsen-Newcomern wie der Direkt Anlage Bank, Pixelpark oder Ricardo.de, die sie ersetzen werden, weil in ihren Kursen noch mehr Phantasie steckt.

Dennoch wird die Deutsche Börse nicht alles austauschen, was möglich ist. Im Interesse einer gewissen Index-Kontinuität werden wohl nicht mehr als etwa zehn bis zwölf Titel im Nemax-50 ersetzt. Gleiches gilt für den MDax, in dem streng genommen zehn Titel die Kriterien nicht mehr erfüllen. Hier rechnen Experten mit dem Austausch von höchsten vier bis fünf Werten. Zu den heißesten Aufstiegs-Kandidaten gehören Celanese, die ehemalige Spezialchemie-Sparte der früheren Hoechst AG, sowie VCL Film + Medien, das Meinungsforschungsinstitut GfK und die Baader Wertpapierhandelsbank. Wahrscheinliche Absteiger sind Brau + Brunnen, Varta, Kiekert Dürr und Vossloh (detaillierte Kandidatenliste vgl. Tabelle Seite 31).

Epcos heißer Dax-Kandidat

Eine außerplanmäßige Entscheidung könnte es außerdem zum Dax geben. Die nächste reguläre Überprüfung des wichtigsten deutschen Börsenbarometers stünde zwar erst Anfang August an. Da die geplante Fusion der beiden Dax-Mitglieder Veba und Viag aber wahrscheinlich schon früher in trockenen Tüchern sein wird, ist es durchaus möglich, dass nächste Woche schon ein potenzieller Nachfolger präsentiert wird. Der Siemens-Ableger Epcos, der erst im Oktober vergangenen Jahres an die Börse ging, ist derzeit der Favorit auf den begehrten Platz in der ersten Reihe. Auf der offiziellen Rangliste der Deutschen Börse per 31. Januar nimmt der Chip-Hersteller sowohl nach Marktkapitalisierung als auch nach Börsenumsatz den 29. Rang ein. Die beiden ebenfalls gehandelten Kandidaten MLP (Rang 26 beziehungsweise 37) und Metallgesellschaft (37 und 33) liegen deutlich dahinter.

Spekulationen, wonach auch die bisher lediglich angekündigten Groß-Emissionen T-Online oder Infineon schon für den Dax in Frage kommen, sind dagegen haltlos. Wer in den Index aufgenommen werden will, muss an dem Tag, an dem die maßgebliche Rangliste erstellt wird, mindestens 30 Tage an der Börse gelistet sein. Die nächste Chance ergibt sich daher für beide frühestens im Sommer.


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Kandidaten stehen Schlange
Dax wird neu zusammengesetzt
Die Regeln lassen der Börse Spielraum - Fliegt Axa aus M-Dax?

Von Holger Paul

Frankfurt - In der kommenden Woche überprüft die Deutsche Börse die Zusammensetzung der wichtigsten Börsen-Indizes. Vor allem beim Neuen Markt stehen größere Veränderungen an. Das große Zittern bleibt dieses Mal zumindest den Schwergewichten aus dem wichtigsten Börsenbarometer Dax-30 erspart. Nach Ansicht von Experten muss kein Titel einen "Zwangsabstieg" in die zweite Liga des M-Dax befürchten.

Veränderungen stehen vielmehr durch mögliche Fusionen an: Der Zusammenschluss der Energieriesen Veba und Viag würde zur Folge haben, dass der Münchner Konzern vom Kurszettel verschwindet. Ob nächste Woche schon ein Nachfolger offiziell präsentiert wird, ist offen. Als Favoriten gehandelt werden aber bereits zwei Namen: der Heidelberger Finanzdienstleister MLP sowie die einstige Siemens-Tochter Epcos. Vielleicht finden sich aber auch beide Unternehmen demnächst im Dax wieder - wenn Mannesmann den Kampf gegen Vodafone verlieren sollte. Denn dann würde ein zweiter Platz in dem Börsenbarometer frei.

Die Entscheidung über den Zugang in die Börsenindizes fällt nach vorgegebenen Regeln, die allerdings einen Spielraum lassen. Die Marktkapitalisierung (Zahl der umlaufenden Aktien multipliziert mit dem Kurs) sowie der Börsenumsatz eines Unternehmens spielen die entscheidende Rolle. Hinzu kommt etwa, welche Konstanz ein Unternehmen in seiner Börsenentwicklung aufweisen kann.

Egal ob Auf- oder Absteiger, für beide ist die Entscheidung von enormer Bedeutung. "Das ist wie ein Wechsel von Kreisklasse in die Bundesliga", sagt Stefan Emersch, Leiter der Abteilung Investor Relations bei der Münchner Hypo-Vereinsbank. Denn Titel, die in einem Index landen, werden von Fondsmanagern stark nachgefragt. Damit winken vor allem am Tag der Verkündung einer Neuordnung Kursgewinne oder - im Abstiegsfall - heftige Kursverluste.

Auch im M-Dax, Börsenbarometer der mittleren Werte, stehen Veränderungen an. Hier gelten vor allem Brau und Brunnen sowie Varta als "Wackelkandidaten". Auch Kolbenschmidt-Pierburg und Dürr stehen nach Expertenansicht in der Diskussion. Hinzu kommt der Versicherer Axa Colonia, bei dem sich die Zahl der an der Börse gehandelten Aktien inzwischen so weit reduziert hat, dass der Titel eventuell aus dem Index genommen werden muss. Ganz oben auf der Liste potenzieller Nachfolger werden Epcos (bei einer Nichtaufnahme in den Dax) sowie VCL Medien und die Baader Wertpapierhandelsbank genannt.

Eine Umschichtung größeren Ausmaßes dürfte bei der ersten Neuordnung des Neuen-Markt-Indexes Nemax-50 anstehen. "Diese starke Veränderung ist angesichts der vielen Börsengänge in diesem Segment ganz normal", sagt Börsenexperte Volker Bien von der Frankfurter BHF-Bank. Mindestens sechs neue Firmen erwarten die Marktbeobachter im umgeformten Nemax-50. Als heiße Aufsteiger werden Pixelpark, die Direkt Anlage Bank sowie Pandatel gehandelt, als Absteiger gelten unter anderem Arntnet.com, Endemann und NSE Software.
Hi Teacher!

laut meinen Infos hat Baader die Beteiligung an VCL bereits verkauft!
Da es sich hier nur noch um ca. 1,5 % des Grundkapitals von VCL gehandelt hat, wäre der Gewinn daraus auch in 2001 nicht steuerfrei gewesen.

Viele Grüße
Der Russe
Donnerstag, 3. Februar 2000, 15:49 Uhr

Deutsche Aktienindizes unter der Lupe
Frankfurt (Reuters) - In der kommenden Woche werden zwei der wichtigsten deutschen Aktienindizes - MDax und Nemax- 50 - auf ihre Zusammensetzung hin überprüft. Bei beiden Barometern stehen aller Voraussicht nach gravierende Veränderungen an. Im Nebenwerte-Index MDax droht acht Aktiengesellschaften der Abstieg, beim Nemax-50, der Messlatte für den Neuen Markt, sind es sogar fast 20. Dies läßt sich aus von der Deutschen Börse am Mittwochabend veröffentlichten Zahlen zur aktuellen Marktkapitalisierung und zum Börsenumsatz der größten deutschen Aktiengesellschaften errechnen. Ebenfalls überprüft wird der Kleinwerte-Index SDax. Sollte die Börse Veränderungen bestimmen, würden diese Mitte März wirksam.

Das wichtigste Barometer Dax kommt auf dem Termin am kommenden Dienstag zwar nicht offiziell unter die Lupe - aufgrund außerordentlicher Entwicklungen könnte es dennoch zu einer oder gar zwei Auswechslungen kommen. So könnte die Börse einen Dax-Nachfolger für einen der beiden fusionswilligen Konzerne Viag und Veba oder für die vor einer Übernahme stehende Mannesmann AG nominieren. Heissester Kandidat für einen solchen Vorratsbeschluss ist bei Analysten die erst seit einigen Wochen an der Börse notierte Epcos AG. "Epcos ist auf jeden Fall erste Wahl, wenn es einen Nachrückkandidaten gibt", urteilte etwa Christian Stocker, Portfolio-Stratege bei der Hypovereinsbank. Auch die Börse erkannte bereits das Aufstiegspotenzial von Epcos: der Titel legte allein in den vergangenen Tagen um mehr als 20 Prozent zu.

Für einen Aufstieg von Epcos in die erste deutsche Börsenliga sprechen vor allem die jüngsten Marktdaten des ehemaligen Gemeinschaftsunternehmens von Siemens und Matsushita. Auf der per Ende Januar gültigen Rangliste der Deutschen Börse belegt die Epcos AG mit einer Marktkapitalisierung von mehr als sechs Milliarden Euro und einem Börsenumsatz von knapp 2,5 Milliarden Euro jeweils den 29. Rang, womit sie die beiden Dax-Titel Fresenius Medical Care und Degussa-Hüls überflügelt.

Für eine Aufnahme in den Dax muss eine Gesellschaft bei Marktkapitalisierung und Börsenumsatz zu den 35 größten zählen. Sollten kommenden Dienstag sogar zwei Kandidaten für eine Nachfolge in den Dax benannt werden, kämen nach Epcos die Metallgesellschaft, der Finanzdienstleister MLP und die Immobilienfirma WCM in Frage.

Analog zur Dax-Teilnahme gilt beim MDax die 110/110-Regel. Auf der Börse-Rangliste erfüllen acht Firmen diese Auflage nicht mehr, sieben sind in den Kreis der 110 schwergewichtesten und meistgehandelten Titel aufgestiegen. Sollte Epcos nicht für den Dax nominiert werden, kommt der Titel auf jeden Fall in den MDax. Weitere Kandidaten sind die frühere Hoechst-Chemiesparte Celanese, die VCL Film & Medien AG, die Baader Wertpapierhandelsbank, OAR Consulting, die GFK Holding, Gontard & Metallbank und die Norddeutsche Affinerie. Demgegenüber als potenzielle Absteiger stehen Brau und Brunnen, Gerresheimer Glas, Varta, Kolbenschmidt Pierburg, Kiekert, Spar, Dürr und Vossloh.

Im MDax ausgetauscht werden muss ohnehin die AXA Colonia AG, da der Versicherer nach eigenen Angaben mittlerweile zu mehr als 85 Prozent der französischen Mutter gehört. Die Börse schreibt vor, dass mindestens 15 Prozent einer MDax- Gesellschaft im Umlauf ("Free-Float") sein müssen. Die Börse könnte möglicherweise auch einen Nachrücker für die Industrieholding AGIV AG benennen, die ihre größten Beteiligungen verkaufen will und dadurch deutlich an Gewicht verlieren wird.

Beim Blue-Chip-Index des Neuen Marktes, Nemax 50, gilt wiederum die 60/60-Regel, der möglicherweise eine ganze Reihe der Neue-Markt-Firmen zum Opfer fallen könnten. Eine Herausnahme droht der Micrologica, Adva, Ixos, Utimaco, Infor, FortuneCity, IDS Scheer, Heyde, Ifao, Bintec , CPU Software, Nemetschek CineMedia, Pfeiffer Vacuum, Brain International , NSE Software, Endemann, Jumptec , Artnet.com, Basler und Real Tech.

Dafür aufsteigen könnten die Direkt Anlage Bank, Evotec, Pixelpark, Poet, Broadvision, Balda, Pandatel, Ricardo.de, NorCom, Systematics, Emprise, Fantastic, Constantin Film, Trintech, Gauss, Integra, Parsytec und Dialog Semiconductor.

pew/sac
Rennen um den Aufstieg in die erste Börsenliga
Kandidaten für den Dax stehen bereit / Auch im Marktbarometer Nemax des Neuen Markts beginnt das Stühlerücken


Vom 08.02.2000
Von KURIER-Redakteur
Karl Schlieker

WIESBADEN Die Rennen um den Aufstieg in die deutschen Börsen-Ligen gehen in die Zielgerade. Der Vorstand der Deutschen Börse AG wird heute vermutlich nach Börsenschluss verkünden, wer in den wichtigsten Spielklassen Dax, MDax und Nemax erstmals dabei sein wird. Gleichzeitig müssen einige Aktiengesellschaft ihre Koffer packen und in eine andere Liga absteigen. Auf dem Börsenparkett wird mit umfangreichen Änderungen gerechnet, die alles bisher Übliche übertreffen. Da viele Fonds-Gesellschaften ihre Anlage nach der Zusammensetzung von Standard-Indizes ausrichten, bringt ein Aufstieg häufig eine zusätzliche Nachfrage und damit ein kräftiges Kurs-Plus. Umgekehrt müssen Absteiger die Flucht von Anlegern fürchten.

Nach der Übernahme durch die britische Vodafone Airtouch wird Mannesmann voraussichtlich aus dem Deutschen Aktienindex (Dax) weichen, da Unternehmen mit einem Sitz im Ausland in der Regel nicht im Club der schwersten Aktien-Werte vertreten sind. Außerdem wird mit der geplanten Fusion der beiden Energie-Multis Veba und Viag ein weiterer Platz im Dax frei. Deshalb wird damit gerechnet, dass die Deutsche Börse bereits heute zumindestens einen Nachfolger ausguckt, obwohl die nächste reguläre Dax-Überprüfung erst im August ansteht. Die besten Chancen werden am Finanzplatz Frankfurt dem Siemens-Chip-Hersteller Epcos eingeräumt. Dicht auf den Fersen folgen die Metallgesellschaft und der Finanzdienstleister MLP. Entscheidend für die Aufnahme in den 30 Titel umfassenden Dax ist die so genannt 35/35-Regel: Unternehmen sollen sowohl nach Börsenwert wie nach dem Handelsvolumen zu den 35 größten Werten gehören.

Aber mittelfristig könnte auch der Name Mannesmann weiter in der höchsten Spielklasse um die Gunst der Anleger buhlen. Da Vodafone den Namen verschmäht, ist er frei für die geplante Mannesmann Engineering und Automotive, die mit ihrem milliardenschweren Börsenwert ein sicherer Dax-Anwärter wäre. Ein sicherer Kandidat für eine spätere Aufnahme ist auch die Siemens-Tochter Infineon, die im März auf das Börsen-Parkett geht. Keine Chancen hat dagegen der Telekom-Ableger T-Online, da die Mutter weiterhin rund 90 Prozent der Anteile hält. Bei Dax-Werten dürfen aber höchstens 80 Prozent im Festbesitz sein.

Im M-Dax, in dem die nach dem Dax folgenden 70 schwersten Werte vertreten sind, wird mit zwei Neuzugängen gerechnet. Als Favoriten gelten VCL Film und Medien und die Baader Wertpapierhandelsbank. Chancen werden auch dem Chemiekonzern Celanese und dem Meinungsforschungsinstitut GfK eingeräumt. Als potentielle Absteiger werden Brau + Brunnen, Varta, Kiekert Dürr und Vossloh gehandelt. Ein Platz in der zweiten Liga wird auf jeden Fall frei, da Axa Colonia aus dem M-Dax ausscheidet.

Die Mitgliedschaft in einen der Börsenbaromter verheißt zwar Kurs-Gewinne. Allerdings heißt dies nicht automatisch, dass jeder Index-Wert vor Kursverlusten sicher ist. Besonders am überhitzten Neuen Markt für Wachstumswerte sorgen spekulative Bewegungen für kräftige Kursbewegungen, von der auch Index-Werte nicht verschont bleiben. So wird in der Börsenliga Nemax des Neuen Markts heute das große Stühlerücken erwartet. Denn mehr als 20 Werte – und damit fast die Hälfte der gelisteten Titel – erfüllen nicht mehr die Nemax-Kriterien (siehe Kasten). Trotzdem wird „nur“ mit einem Austausch von zehn bis zwölf Titeln gerechnet, um eine gewisse Kontinuität zu wahren. Früheren Stars am Kurshimmel wie Artnet.com, Endemann und Brain International droht der Absturz. Aber auch Realtech, Basler, I:FAO, NSE Software, Bintec, Pfeiffer Vacuum und die TaunusFilm-Mutter Cinemedia müssen vor dem Abstieg zittern.

Auf äußerst günstigen Startplätzen für die Nachfolge stehen Werte wie die Direkt Anlage Bank, die Multimedia

-Agentur Pixelpark, der Internet-Auktionator Ricardo.de und die Evotec Biosystems. Hoffen können darüber hinaus auch Fantastic Corp., Dialog Semiconductors, Trintec, Broadvision, Balda, Pandatel, Constantin Film, Poet, Gauss und Integra.

Die Rangfolge der wichtigsten Werte stehen im Internet-Angebot der Deutschen Börse AG unter www.exchange.de.
Neue ECB-Aktien zum Preis von 2,50 EUR

2000-02-09 um 10:35:32


Lorsch (vwd) - Die neuen Aktien der European Capital Beteiligungen (ECB) AG, Lorsch, aus der am 7. Januar 2000 beschlossenen Kapitalerhöhung um 575.000 auf rund 5,378 Mio EUR werden im Verhältnis zwölf zu eins zum Preis von 2,50 EUR je Stück angeboten. Sie wurden nach Angaben des Unternehmens vom Mittwoch von der Baader Wertpapierhandelsbank AG, Puchheim, mit der Verpflichtung übernommen, sie den Aktionären und Inhabern von Optionsscheinen der Gesellschaft zu diesen Bedingungen anzubieten. Die neuen Aktien sind für das Geschäftgsjahr 1999 mit voller Gewinnberechtigung ausgestattet. Die Bezugsfrist läuft vom 11. bis zum 25. Februar einschließlich. +++Sigrid Meißner

vwd/9.2.2000/mr
Drin - oder was?

Uto Baader hat Wort gehalten und die Baader WertpapierhandelsAG in den M-DAX geführt!
Spätestens ab dem 20. März werden die grossen Fonds auf den unterbewerteten Titel aufmerksam werden.
Und Kaufen!

Langfristig orientierte Fonds werden sich mit Baader eindecken.
Wo gibt es schon ein Wachstum von 100 Prozent und ein KGV von 10?!

Nach den 3,94 Euro pro Aktie in 1999 will Baader seinen Gewinn "spürbar" steigern!

Setzt man mal einen Gewinn von 4,50 Euro für das Jahr 2000 an, ergibt sich bei einem Kurs von 39 Euro ein KGV von 8,7!!!
Und ... die 4,50 Euro sind nicht einmal 100 Prozent Gewinnwachstum.

Langfristig (12 Monate) dürfte der Wert um die 150 Euro notieren.

Und man sollte die Beteiligungen nicht vergessen.
Freitag, 11.02.2000, 12:18
Presse: Deutsche Börsen wollen Handelszeit ab 2. Juni bis 20.00 Uhr verlängern
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die deutschen Börsen haben sich im Grundsatz auf eine Verlängerung der Handelszeiten bis 20.00 Uhr MEZ geeinigt. Das bestätigte der Geschäftsführer der Stuttgarter Börse, Andreas Glienke, wie die deutsche "Financial Times" am Freitag in ihrer Werkstattausgabe berichtet. Die längeren Handelszeiten sollten ab dem 2. Juni ermöglicht werden, sagte Glienke.

Mit der Handelsverlängerung reagierten die Börsen auf die wachsende Konkurrenz durch ausländische Handelsplätze und elektronische Handelssysteme. Derzeit schließen alle deutschen Regionalbörsen und das elektronische Handelssystem Xetra um 17.30 Uhr. Die Deutsche Börse habe jedoch bereits die technischen Voraussetzungen für längere Handelszeiten geschaffen, berichtet das Blatt.

"Mit Rücksicht auf die kurze Frist für die Umsetzung durch die Börsenmitglieder hat man sich darauf verständigt, die neuen Handelszeiten erst Anfang Juni zu starten", sagte Glienke der Zeitung. "Die Absprache besagt, dass alle Handelssysteme und Börsenplätze die Möglichkeit haben sollen, bis 20.00 Uhr zu handeln."/mr/ub





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Wenn man den Gewinn für 1999 richtig errechnet ergeben sich 3,94 Euro!
54 Mio. Euro aus der normalen Geschäftstätigkeit macht 2,73 Euro.
Zusätzlich muß die Risikovorsorge berücksichtigt werden. Dadurch ergeben sich nochmals 24 Mio Euro
bzw. 1,21 Euro.
Macht also 2,73 plus 1,21 insgesamt 3,94 Euro.

Setzt man nun Baaders eigene angemessene KGV von 20 bis 25 an, also auch ein Gewinnwachstum
von 20 bis 25 ergibt sich:
für das Jahr 2000 ein zu erwartender Gewinn: 3,94 mal 25% = 4,91 Euro.
für das Jahr 2001 ein zu erwartender Gewinn: 4,91 mal 20% = 5,90 Euro.

Bei einem aktuellen Kurs von etwa 41 Euro ergibt sich ein KGV (2001) von 6,9!!!!

Berüchsichtigt man nun wieder Uto Baaders angepeiltes KGV von 20 bis 25 erhält man ein Kursziel von
118 bis 147,50 Euro.

Keine schlechten Aussichten, oder?
Viele Gründe, die für die Investition in Baader Aktien sprechen:


1. einstelliges KGV
2. hohes Wachstum für die nächsten 5-10 Jahre (lt. einer Studie 5000- 10000 Börsengänge in Deutschland)
3. hohe Dividendenrendite (Auschüttung 1/3 des Jahresgewinns)
4. Beteiligung an Firmen zu günstigen Konditionen vor dem Börsengang
5. Steigende Aktionärskultur in Deutschland
6. Relativ günstiges Zinsumfeld
7. Stetige Motivation der Baader Mitarbeiter durch Aktienoptionsprogramm
8. Baader handelt über 2850 verschiedene Aktien in Deutschland
(an bis zu 4 Börsenplätzen)
9. Baader handelt über 1800 verschiedene Optionsscheine in Deutschland
10. Einnahmen durch mehrere Standbeine (Risikostreuung)
11. Interesse an Auslandsaktien nimmt durch Globalisierung ständig zu
12. 47,5% Beteiligung an der Stuttgarter KST Wertpapierhandels AG
13. Kooperationsvertrag mit der Merkur Bank
14. Marktkapitalisierung ca. 1,7 Mrd.DM
15. Errichtung des Börsensegments Prädikatsmarkt in München
16. 10% Beteiligung an der Londoner Investmentbank Quartz-Capital
17. Fusionsphantasie
18. MDAX Aufnahme zum 20.03.2000
19. Baader besitzt modernste EDV-Systeme
20. 10% Gewichtung im Broker-Basket-Schein der Dresdner Bank
21. haftendes Eigenkapital über 150 Mio.DM
22. steigende Tradingmentalität in Deutschland, dadurch steigende Börsenumsätze
23. niedrige Personalkosten, ca.118 Mitarbeiter
24. Besitz von 1.6 Millionen Advanced Medien Aktien (Kauf für 2.5 Euro)
25. Verlängerung der Börsenzeiten
Ein kleines Beispiel für die "Stillen Reserven" der Baader WHB. AG:

Advanced Medien aktueller Kurs: 16,50 Euro.
Baader besitzt ca. 1,5 Mio. Aktien, die vorbörslich zu einem Kurs von 2,50 Euro erworben wurden!!!

Jetzt rechnen wir mal: 16,50 minus 2,50 gleich 14,00 Euro pro Aktie!

Bei einer Beteiligung von 1,5 Mio. Aktien sind das mal eben 21 Mio. Euro!

Wird die "Stille Reserve" im Jahre 2001 aufgelöst, macht das bei 19,8 Mio. Baader-Aktien einen zusätzlichen Gewinn von 1,06
Euro pro Aktie!

Und das schöne an der Sache ist, dass Baader mittlerweile einige solcher "Stillen Reserven" besitzt.

Bei einem Gewinn von 3,94 Euro im Jahr 1999 und die zusätzlichen Aussichten, ist Baader ein "STRONG BUY"!!!
Index-Aufnahme - Kurs hoch?


Gut gelaunt - der Dax legte in der vergangenen Woche eine heiße Sohle aufs Parkett

Hohe Gewinne, einfach realisiert: Mit Spekulationen auf die Aufnahme einer Aktie in einen Markt-Index konnten Anleger in der Vergangenheit schnell Geld verdienen.
Jüngstes Beispiel: Epcos wird am 14.2. für Mannesmann in die erste Börsenliga, aufsteigen. Die Reaktion: die Aktie verbuchte an mehreren Tagen zweistellige Zuwachsraten, noch bevor die Indexkommission die Aufnahme von Epcos in den Dax verkündet hatte.
Gleiches Spiel am Neuen Markt: als die Aufnahme der Direkt Anlage Bank und von Gauss interprise in den Nemax-50 bekannt wurde, schoss der Aktienkurs der Unternehmen in die Höhe. Ein Schattendasein steht hingegen den Absteigern bevor.


Der Indexeffekt




Homepage Lehrstuhl Prof. Dr. W. Gerke

Indexeffekt nennt dies Prof. Dr. Wolfgang Gerke von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Der Bank- und Börsenwissenschaftler hat ihn in seiner Studie für den Dax 100 nachgewiesen. Fazit: Kauften Anleger Aktien von Unternehmen, vor der Aufnahme in den Index, konnten sie bislang hohe Gewinne erzielen. Und die Chancen beim Spekulieren auf diesen Effekt sind groß, denn die Indices werden regelmäßig auf ihre Zusammensetzung überprüft, und die Kriterien für die Aufnahme eines Unternehmens sind öffentlich bekannt (u.a. Marktkapitalisierung, Zahl der gehandelten Papiere). Anwärter auf einen Platz unter den einhundert deutschen Standardtiteln sind somit recht einfach auszumachen. Für 26 Werte, die während des Untersuchungszeitraums in den Dax 100 aufgenommen wurden, stellte Prof. Gerke diesen positiven Kurseffekt fest: Um durchschnittlich 14% (bereinigt um die Marktrendite) legten die Aktienkurse innerhalb von 20 Tagen von der Ankündigung bis zur tatsächlichen Aufnahme zu. In den Tagen danach ließ das Anlegerinteresse wieder nach.


Aktuelle Aufsteiger


Man darf also gespannt sein, wie sich die Aktienkurse der aktuellen Aufsteiger entwickeln werden. Dazu gehören die Baader Wertpapierhandelsbank, VCL Film+Medien und die Marktforschungesellschaft GfK. Die Titel notieren vom 20. März an im MDax.
Im SDax finden sich vom gleichen Zeitpunkt an Brau+Brunnen (fällt aus dem MDax), Gildemeister, OAR Consulting, Stada Arzneimittel und Wedeco wieder. Zum Nemax-50, dem Blue-Chip-Index des Neuen Markts, zählen demnächst auch Broad Vision, Constantin Film, Pixelpark, Ricardo.de, Evotec, Pandatel, Fantastic Corporation und Trintech Group. Und die Absteiger? Kommt für sie jetzt erst mal die Baisse? Die Aktienkurse der Unternehmen, die während der Untersuchung von Prof. Gerke aus dem Dax 100 fielen, sanken durchschnittlich um 10%. Dies bezieht sich jedoch nur auf einen Zeitraum von jeweils 20 Tagen vor und nach der Entnahme aus dem Index. Langfristig zählen, wie bei allen Werten, die fundamentalen Daten eines Unternehmens. „Letztlich sind Unternehmensnachrichten entscheidender“, bestätigt ein Händler einer Frankfurter Großbank.


Messlatte für Fondsmanager


Was den Hochspringern die Messlatte, ist den Managern von Aktienfonds der Index. Die Zusammensetzung eines Börsenbarometers gilt insofern als bedeutsam, da es von Fondsmanager als Benchmark (Messlatte) für ihren Anlageerfolg herangezogen wird. Sie versuchen eine Rendite zu erzielen, die über dem prozentualen Zuwachs eines Indices liegt. Dazu richten sie ihre Portfolios mit geringfügigen Abweichungen an der Zusammensetzung der Indices aus.



Studie über den Indexeffekt abrufbar über:
Prof. Dr. Wolfgang Gerke
Lehrstuhl für Bank- u. Börsenwesen
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Postfach 11 91 40
90101 Nürnberg

11. Februar 2000
BAADER mit einer neu gestalteten Homepage!!!!

Wenn ich so manchem kaputten Typen hier glauben darf, dann müsste der Kurs deswegen morgen um mindestens zehn Euro
steigen.o)))

Aber Spaß beiseite, die nächsten guten Quartalszahlen kommen bestimmt.
Community,

nachdem ich in eurem thread über diese Aktie gestolpert bin, habe ich mir die Unternehmensdaten angeschaut und komme mit euch zu einem übereinstimmenden Ergebnis.
Da der MDAX ein eher ruhiges Marktsegment darstellt, stellt sich für mich die Frage, welche Chance Baader in diesem Umfeld hat, von den Aktionären entsprechend erkannt und bewertet zu werden.
Die Aktie mag fundamental gesehen Potential haben, die Frage ist nur, wer erkennt und nutzt es?
Wie werden die Fondsmanager auf die MDAX Aufnahme reagieren?

Gruesse - Starwatcher Rheinland
BAADER: MDAX-Aufnahme - ein Fluch?

Sicherlich ist die Performance des MDAX nicht gerade berauschend. Aber es gibt auch positive Beispiele: PORSCHE! Ein hervorragende Entwicklung in den letzten beiden Jahren.

Tatsache ist nun aber, dass Fondsmanager bei Baader "ganz offiziell" einsteigen dürfen und den Wert auch behalten können. Bislang durften Fonds Baader nur im begrenzten Maße kaufen und müssten die Aktie auch wieder abstossen, wenn ihre Anlagegrundsätze dagegen sprachen. Meistens darf ein geringer Prozentsatz des Fondsvolumens entgegen der Anlagegrundsätze angelegt werden. Beispielsweise darf ein DAX-Fond fünf Prozent des Volumens in andere Werte stecken. Läuft es am Neuen Markt gut, wird man einen Teil dieser fünf Prozent dort plazieren.

Dieses Problem ist für Baader nunmehr behoben!
Auch die grossen Publikumfonds dürfen MDAX-Werte ganz regulär ordern, also auch Baader. In diesen Genuß kommen aber nur die TOP 100 in Deutschland ... und dazu gehört ab dem 20. März 2000 auch ... BAADER!
Das bedeutet, dass die grossen Publikumfonds, die nicht nur auf "nackte Performance" aus sind und den Wert auch gleich rausschmeißen, nur weil keine 50 Prozent in den letzten drei Tagen erzielt wurden, Baader aufgrund des fundamentalen Potenzials entdecken werden. Solche Fonds gibt es auch! Hier werden substanzielle Fondsstrukturen geschaffen, deren Ziel es ist, eine möglichst kontinuierliche Wertsteigerung zu erzielen.

Betrachtet man nun die aktuellen Baader-Zahlen und die augenblickliche Perspektive des Unternehmens, dann weiß man, was spätestens ab dem 20. März hinzu gekauft werden wird. Man wird sich mit Baader eindecken, natürlich auch mit allen anderen Neulingen.

Aber: wo bekommt man einen MDAX-Wert, der ein einstelliges KGV und ein dreistelliges Gewinnwachstum vorweisen kann?

Aufgrund der "Eindeckungspflicht" der (grossen) Publikumfonds und der unternehmensbezogenen Perspektive werden Baader-Aktien nachgefragt werden. Und Anfang April dürften die Quartalszahlen kommen, die diesen Vorgang durchaus beschleunigen könnten.

Baader gehört (bald!) zur deutschen "Aktien-Elite" - ein Fluch?
Teacher,

vorab herzlichen Dank fuer die schnelle und ausfuehrliche Antwort.
Ich bin nun ebenfalls in Baader investiert (seit einigen tagen) und vertraue nun dem Prinzip Hoffnung.
In sachen Porsche kann ich dir beipflichten (auch hier bin ich mit drin), allerdings ist der Wert nun manchmal auch eine kleine "Achterbahn".
Aber das hat auch seinen Reiz.
Ich darf mich nochmal bedanken (auch fuer diesen sehr ausfuerlichen und wohltuend sachlichen thread) und verbleibe

mit besten Gruessen - Starwatcher Rheinland
Einen habe ich noch:

Durch die MDAX-Aufnahme werden vermehrt seriöse Analysen über Baader erstellt werden, die dafür sorgen werden, dass das
Interesse an der Aktie weiterhin steigt.
In der letzten Woche wurden laut BO ca. 945.000 Baader-Aktien gehandelt. Einiges mehr als früher.

Und aufgrund der Fonds-Käufe: Kein Stück aus der Hand geben.
Heute werden in Euro am Sonntag unterbewertete SMAX-Titel besprochen
Leider ist Baader nicht dabei-kein Wunder da sie ja nun als M-Dax
Titel gelten.Werden jetzt die Anleger in den Smax getrieben?
Und wird Baader dabei wieder vergessen?Schade wärs,aber ich glaube
das in den nächsten zwei Monaten die Makler alle wieder stark
kommen werden.
Mit ihrem Börsengang am 10. Dezember will die Lebensart Global Networks, ihr geplantes externes Wachstum in den nächsten Jahren finanzieren. Das Unternehmen vereint nach eigenen Angaben erstmals die Bereiche Hotels, Travel, Technology und Media in einem Titel.Der Stärke liege "in der Entwicklung und Positionierung von Marken zum
Vertrieb von Reise- und anderen Lifestyle-Produkten". Zielgruppe seien dabei die "lifestyle-orientierten", besonders qualitätsbewussten "Modern Traveler", deren Zahl das Unternehmen weltweit auf rund 150 Millionen schätzt, mit einem Kaufkraftpotential von jährlich rund 600 Mrd. USD. Diese "Modern Traveler" würden durch ein Netzwerk eigener Unternehmen und strategischer Kooperationspartner angesprochen. Konkret repräsentiert und vermarktet Lebensart weltweit hochwertige, unabhängige Hotels und private Hotelgruppen diverser Preiskategorien. Hierbei profitiert das Unternehmen über Provisionen an jeder Buchung. Im Technology-Sektor werden laut Pressemitteilung touristischen Dienstleistern Kommissionsabrechnungssysteme, Hoteltechnik sowie das erste internet-basierte Reservierungssystem, "das alle Buchungswege wie Internet, Telefon und Fax zusammenfasst", angeboten. Wie Finanzvorstand Daniel E. Adams sagte, erwartet er für die Jahre 1999/2000/2001/2002 ein DVFA/SG-Ergebnis von -0,18/+0,19/+0,53/+0,61 Euro je Aktie, nachdem das Jahr 1998 mit einer schwarzen Null abgeschlossen worden war. Nach dem Going Public an den Freiverkehr München, sei für 2000 der "Wechsel an ein Qualitätssegment" geplant, hieß es weiter. Zum Konsortium gehört neben der Baader
Wertpapierhandelsbank auch die VEM Virtuelles Emissionshaus.
Es ist einfach herrlich, BAADER zu 35 Euro einsammeln zu können.

200 bis 300 Prozent in einem Jahr könnten durchaus drin sein.
Deutsche Börse – ab dem Sommer längerer Handel

Der Börsenrat der Deutsche Börse AG hat einer Ausweitung der Handelszeit an der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) zugestimmt. Damit ist die FWB ermächtigt, die Handelszeit ab dem 2. Juni 2000 sowohl im Präsenz- als auch im Xetra-Handel von 9.00 bis 20.00 Uhr zu verlängern. Bisher ist ein Handel von 9.00 bis 17.30 Uhr möglich.

Aktuell werden noch Gespräche mit anderen europäischen Börsen über eine einheitliche Handelszeit geführt. Von der Ausweitung der Handelszeit verspricht sich die Börse ein Umsatzplus von bis zu zehn Prozent.

© 28.02.00 www.stock-world.de
Die Verlängerung der Handelszeiten bis 20.00 Uhr ist ein Geschenk an alle Maklerfirmen in Deutschland. Wann wird hier eigentlich einmal begriffen, das die Makler sich zur Zeit dumm und blöd verdienen. Im Januar 2000 betrugen die Umsätze von Auslandsaktien in Euro mehr als im Januar 99, Februar 99 und März 99 zusammen. Und jetzt noch die Handelszeitverlängerung! Wann werdet ihr endlich wach? Einstelliges KGV bei fast 100% Gewinnwachstum! Verbrennt ihr euch lieber die Finger an irgendwelchen Pommes Buden aus dem Neuen Markt die einen Jahresumsatz von einem Waschsalon haben?
dpa, 18:06
Frankfurter Börse verlängert Handelszeit

Der Börsenrat beschloss am Montagnachmittag, die Handelszeit an der Frankfurter Börse bis 20.00 Uhr zu verlängern.

Aktien können vom 2. Juni an im Parkett-Geschäft und im elektronischen Handel Xetra bis 20.00 Uhr gehandelt werden. Ob diese Verlängerung für alle Teilmärkte gilt, konnte der Börsenrat noch nicht sagen. Details müssten noch mit dem Fachausschuss Aktien/Optionsscheine besprochen werden.

Die Frankfurter Wertpapierbörse gibt damit Anlegern die Möglichkeit, besser auf Marktbewegungen in den USA reagieren zu können. Für Privatanleger sei dies wahrscheinlich von besonderem Interesse, hieß es.


Der Frankfurter Börsen-Vorstand erhofft sich durch die verlängerte Handelszeit eine Umsatzsteigerung von bis zu zehn Prozent.


Laut Deutscher Börse laufen auch mit anderen Wertpapiermärkten innerhalb der EU Gespräche zur Harmonisierung der Handelszeiten.



© 2000 Financial Times Deutschland
Börsenumsatz 2000 in Mrd EUR

Januar 2000 - 21 Börsentage - (zu Vm, zu Vj):

Auslandsaktien: 20,406 (+50%, +198%)
Optionsscheine: 3,629 (+22%, +130%)
Umsatz aller Aktien in Deutschland: 135,531 (+36%, +68%)


Börsenumsatz KW05-2000 in Mrd. EUR (In Klammer die Entwicklung zur Vorwoche):

Auslandsaktien gesamt: 4,250 (-2,68%)
Optionsscheine gesamt: 0,820 (+0,86%)
Umsatz aller Aktien in Deutschland: 45,025 (+44,29%)

Durchschnittsumsatz auf wochenbasis in 2000 (1999):
Auslandsaktien: 4,774 (1,772)
Optionsscheine: 0,859 (0,314)
Umsatz aller Aktien in Deutschland: 34,842 (16,615)

Höchster/Niedrigster Umsatz auf wochenbasis in 2000 (1999):
Auslandsaktien: 5,565/4,250 (3,627/1,000)
Optionsscheine: 0,893/0,776 (0,845/0,154)
Umsatz aller Aktien in Deutschland: 45,025/31,205 (30,254/10,621)

Durchschnittsanteil der Auslandsaktien am Gesamtaktienumsatz in 2000 (1999)
14,02% (10,73%)

Durchschnittshandelsanteil der Auslandsaktien über XETRA in 2000 (1999):
10,74% (4,54%)


Fazit-Umsätze:
Im Monat Januar verzeichneten die Auslandsaktien bereits 8% mehr Umsatz als im gesamten Q1-1999. Die Tendenz zur Internationalität schreitet weiter voran. Bei den Optionsscheinen waren es 4% mehr Umsatz als im gesamten Q1-1999. Die Spekulationslust erlebt eine weitere Steigerung. Dies verdeutlicht was für ein starker Umsatz-Monat der Januar war. Kann es noch eine Steigerung geben?
Börsenumsatz ausländischer Aktien an deutschen Börsen
in €
1999
Januar....23.526.600.355..1Q..64.505.996.751
Februar...17.901.909.886
März......23.077.486.510
April.....30.004.587.214..2Q..72.062.275.977
Mai.......20.159.615.002
Juni......21.898.073.761
Juli......28.635.218.022..3Q..72.167.225.570
August....20.846.025.221
September.22.685.982.327
Oktober...23.481.548.254..4Q.117.037.723.763
November..42.274.300.063
Dezember..51.281.875.447
gesamt 325.773.222.062

2000
Januar....76.396.974.395..1Q.148.832.509.050
Februar...72.435.534.656
Auch Regionalbörsen verlängern Handelszeiten - 22.00 Uhr im Gespräch
Hamburg (dpa) - Kleinanleger können künftig auch nach Feierabend an den deutschen Börsen mit Aktien und anderen Wertpapieren handeln. Die sieben deutschen Regionalbörsen werden wie die Frankfurter Börse Aufträge für Wertpapiere vom 2. Juni an bis 20.00 Uhr abwickeln. Wegen der Konkurrenz untereinander hatten die Börsen bereits vor der Ankündigung aus Frankfurt, über 17.30 Uhr hinaus zu handeln, eine Verlängerung geplant. Dies ergab eine dpa-Umfrage am Dienstag. Die Börsen in Berlin, Stuttgart und Düsseldorf denken über noch längere Handelszeiten nach. Sie sehen sich wachsender Konkurrenz außerbörslicher Handelssysteme ausgesetzt. Der längere Service soll den Anlegern ermöglichen, am Abend noch auf die Entwicklung zu Beginn des US-Handels reagieren zu können.

Die Deutsche Börse AG hatte am Montag mitgeteilt, das Parkett- Geschäft und das Computersystem Xetra bis 20.00 Uhr zu öffnen. Der Frankfurter Börsen-Vorstand erhoffe sich dadurch eine Umsatzsteigerung von bis zu zehn Prozent.

Die Berliner Börse wollte angesichts des Konkurrenzkampfes im Wertpapiergeschäft schon ab April von 17.30 Uhr auf 20.00 Uhr verlängern, wie eine Sprecherin sagte. Man sei jedoch technisch an die Frankfurter Börse angeschlossen und habe daher nicht vorpreschen können. Es sei nach wie vor geplant, in einem zweiten Schritt ab kommenden Herbst das Börsenende nochmals auf dann 22.00 Uhr zu schieben. Die längeren Öffnungszeiten beträfen alle Marktsegmente. Längere Öffnungszeiten kämen Anlegern entgegen, die sich für den amerikanischen Kapitalmarkt interessierten, hieß es in der Hauptstadt. Dort werden deutschlandweit die meisten Auslandstitel gehandelt.

In Düsseldorf beschloss der Börsenrat bereits vor einem Monat, den Schluss ab 2. Juni bis auf 20.00 Uhr zu verschieben, wie der Geschäftsführer der Rheinisch-Westfälischen Börse Düsseldorf, Dirk Elberskirchen, sagte. Grund sei vor allem der Wettbewerb zu den anderen Regionalbörsen. Er sehe aber auch in der Überlappung mit der US-Börse eine Chance besonders für private Anleger. Es gebe derzeit Überlegungen, die Zeiten eventuell Anfang des kommenden Jahres weiter auszudehnen. «Die Verlängerung an sich wäre kein Problem.» Allerdings müsse dies vor allem mit dem Abwicklungssystem der Banken koordiniert werden.

Auch Bremen wollte ursprünglich schon im April den Handel mit Aktien und Optionsscheinen bis 20.00 Uhr ermöglichen. Dies sei schon im letzten Jahr beschlossen worden, sagte eine Sprecherin. Die Regionalbörsen hätten alle eine möglich frühe Umsetzung der Verlängerung gewollt und zögen nun alle nach. «Wir wollen natürlich nicht hinter Xetra zurückstehen.»

Die an der Stuttgarter Börse ab 17. April geplanten längeren Öffnungszeiten hätten aus organisatorischen Gründen nicht geklappt, sagte ein Sprecher. Jetzt werde die Handelszeit wie in Frankfurt vom 2. Juni an auf 20.00 Uhr ausgeweitet. Der Sprecher betonte, wenn andere Wettbewerber über 20.00 Uhr hinaus handeln würden, werde Stuttgart sicher nicht zurück bleiben. Der Präsident der Stuttgarter Börse würde am liebsten 24 Stunden Handel treiben. Grundsätzlich seien Öffnungszeiten über 20.00 Uhr hinaus in Stuttgart «nicht vom Tisch».

Ebenso hatte die Bayerische Börse in München ursprünglich schon ab April 2000 eine Verlängerung der Handelszeit auf 20.00 Uhr geplant. Geschäftsführer Andreas Schmidt hatte auf der Jahrespressekonferenz Ende Dezember argumentiert, dass der Anleger dann nicht auf außerbörsliche Systeme zurückgreifen müsse, denen das Gütesiegel fehle. Denkbar sei auch eine weitere Verlängerung bis 22.00 Uhr.

Auch die Hamburger Wertpapierbörse wird ab 2. Juni bis 20.00 Uhr geöffnet sein. Man erhofft sich in der Hansestadt vor allem mehr Aufträge von Privatleuten nach Feierabend. Im Büro der Geschäftsführung der Niedersächsischen Börse zu Hannover hieß es, die Börse werde sich den neuen Frankfurter Handelszeiten anpassen.
In den ersten beiden Monaten in 2000 hat Baader mehr verdient, als im ersten Halbjahr 1999 !!!
An Augur, siehe weiter oben die Umsätze!





Fingerspitzengefühl für den besten Preis
Durch den Wertpapierhandel per Computer ist auf dem Börsenparkett Ruhe eingekehrt
Früher haben sich die Börsenhändler vor den Schranken der Kursmakler gedrängelt. Heute ist es auf dem Parkett ruhig geworden. Der Börsenhandel erfolgt weitgehend per Mausklick am Computer.

Von Klaus Dieter Oehler, Frankfurt

Fidel Helmer ist zuversichtlich. ,,So schnell stirbt das Parkett nicht``, sagt der Leiter des Wertpapierhandels der Privatbank Hauck & Aufhäuser. Die Börse sei ein ideales Kommunikationszentrum, nirgendwo sonst würden Informationen so schnell die Runde machen. Doch die Runde ist deutlich kleiner geworden. Und wenn es nach dem Willen der großen Spieler im internationalen Börsenhandel geht, dann wird in zwei bis drei Jahren der Börsensaal zum Kommunikationszentrum, in dem kein Handel mehr stattfindet. Vielmehr sollen sich dort dann Interessierte an großen Schautafeln oder Bildwänden darüber informieren können, wie die Börse funktioniert. Die Großbanken haben ihre Händler schon vom Parkett abgezogen. Sie sitzen nun in großen, unpersönlichen Handelsräumen vor dem Computer, blicken gleichzeitig auf ein für den Laien unüberschaubares Gewirr von Abkürzungen und Zahlen.

Die ,,Kommunikation`` findet per Telefon statt - mit dem Nachteil, dass man immer nur die Informationen erhält, die der jeweilige Gesprächspartner weitergibt. Wenn ein Kurs rauf oder runter geht, blinkt es. Dann müssen in Sekundenschnelle Entscheidungen getroffen werden. Das Geschäft an sich hat sich nicht geändert - auch wenn die Besucher auf der Galerie heute nur noch selten am Geschehen erkennen können, ob es sich um einen ganz normalen Handelstag handelt oder ob gerade ,,die Post abgeht``.

Vor zwei, drei Jahren, sah das noch anders aus. Da drängelten sich die Händler der Banken vor den Kursmaklerschranken, riefen aufgeregt durcheinander, hörten schnell zwischendurch auf die Stimme aus dem unverzichtbaren Handy, um sich gleich wieder an den Makler zu wenden und mitzubieten.

An besonders hektischen Tagen war das Gedränge so dicht, dass man sich auch mal blaue Flecken holen konnte. Heute inszenieren dies die verbliebenen Händler nur noch, wenn sie von einem der zahlreichen Fernsehteams darum gebeten werden. Immer mehr Fernsehsender haben die Börsenberichterstattung für sich entdeckt, N-TV sendet fast ununterbrochen live. Doch selbst den TV-Leuten bleibt oft nichts anderes übrig, als einen Blick auf den Computer zu werfen, auf dem die neuesten Kursbewegungen ,,real-time``, ohne zeitliche Verzögerung, abgebildet werden. ,,Von mir, an dich`` - diese klassischen Worte, die im Grunde nichts anderes bedeuten, als dass ein Aktienpaket den Besitzer wechselt, sind nur noch vereinzelt zu hören. Seit Anfang der neunziger Jahre hat sich der Börsenhandel verändert, die Elektronik hat den Händlern auf dem Parkett einen großen Teil ihrer Arbeit abgenommen. Wo früher noch alle Aufträge erst mündlich abgeschlossen wurden, dann auf kleinen Zetteln bestätigt und später ordentlich ins Auftragsbuch eingetragen wurden, da reicht heute ein Mausklick aus. Es ist paradox - während immer mehr Menschen Spaß am Börsenspiel finden, wird es auf dem Parkett immer ruhiger. Für Fidel Helmer bedeutet die zunehmende Elektronisierung des Aktienhandels jedoch noch längst nicht das endgültige ,,Aus`` für die klassische Parkettbörse. Und selbst in den Großbanken, die sich voll auf den Computer konzentrieren, greifen die Händler noch immer auf die Dienste der ,,realen`` Börsianer zurück. Dann nämlich, wenn die Bank Geschäfte machen will, die sie nicht elektronisch abwickeln kann. Da ihre eigenen Leute nicht mehr auf das Parkett dürfen, engagieren sie so genannte Freimakler, freie Finanzdienstleister, die dann direkt mit den amtlichen Kursmaklern verhandeln. Dabei geht es nicht mehr um die Aktien der großen Unternehmen, von denen täglich viele tausende Papiere den Besitzer wechseln, sondern um solche Werte, die ,,wenig Liquidität`` haben. In diesen Nischen sieht auch Helmer die Zukunft der Parkettbörse. Wenn Angebot und Nachfrage nach Aktien einer Firma zu klein sind und in der Fülle der Daten auf den Computern untergehen, sind die Händler vor Ort näher dran. Nach Einschätzung der Regionalbörsen ist der elektronische Handel sogar für rund 95 Prozent aller in Deutschland gehandelten Aktien nicht optimal geeignet.

Dies liegt daran, dass das elektronische Handelssystem Xetra erst ab einem gewissen Umsatz effektiv arbeitet. Wenn der Computer zu einem bestimmten Preis, den der Kunde vorgegeben hat, keinen Partner findet, wird der Auftrag einfach nicht ausgeführt. Auf dem Parkett kann man dagegen noch miteinander reden, notfalls treten sogar die Makler als Kontrahenten auf. Selbst bei mittelgroßen Unternehmen, die im M-Dax notiert werden, werden in manchen Monaten noch immer mehr als 50 Prozent der Aufträge über das Parkett abgewickelt. Und auch am Neuen Markt wird nur jeder dritte Auftrag ausschließlich per Computer ausgeführt. Für Kleinanleger kann es sogar Vorteile haben, wenn der Auftrag auf dem Parkett ausgeführt wird - was man seiner Bank übrigens vorschreiben kann. ,,Als Kursmakler müssen wir uns bemühen, mit Fingerspitzengefühl den besten Preis gerade für Kleinkunden herauszuholen und abrupte Kursausschläge zu vermeiden``, sagt Dieter Heinemann, der als amtlicher Kursmakler für die Pharma- und Chemieaktien in Frankfurt zuständig ist.

Je mehr Firmen an die Börse drängen, desto unübersichtlicher wird das Geschäft. Daher müssten sich die Banken künftig stärker auf bestimmte Werte oder Branchen konzentrieren. Hauck & Aufhäuser etwa hat noch sechs Händler an der Frankfurter Börse - und schon die müssen insgesamt 3000 Aktien ständig im Blick haben. Schnell wird ein Auftrag auf den Weg geschickt, eines der 1500 bis 2000 Geschäfte, die die Händler der Privatbank an einem ganz normalen Börsentag für ihre meist vermögende Kundschaft abwickeln, zwischen 200 und 300 Millionen Mark ,,Umsatz`` bedeutet das. Ob Elektronik oder der direkte Kontakt von Händler zu Makler - der Ablauf für die Börsianer bleibt der gleiche. Morgens gegen 8 Uhr kommt Fidel Helmer in sein Büro, wie seit 34 Jahren.

Schnell wirft er einen Blick in die Tageszeitungen, schaltet seinen Computer ein und greift zum Telefonhörer. Dort erfährt er dann, welche Gerüchte kursieren oder welche Nachrichten von börsennotierten Aktiengesellschaften neu im Markt sind. Dann fragt er bei den Kundenberatern der Bank nach, welche Aufträge von privaten oder institutionellen Kunden bereits eingegangen sind, und entwirft einen ,,Schlachtplan`` für den Tag. Eine Stunde später ertönt der Startschuss auf dem Parkett. Heute wie gestern kommt es aufs Tempo an - wer zuerst erkennt, welche Kurse rauf oder runter gehen, hat einen Vorsprung. Selbst wenn es nur wenige Cents sind, die man gewinnen kann - die Menge macht`s. Um sich diesen Vorsprung zu sichern, muss man schnell sein und gut informiert. Und Informationen, so Helmer, bekommt man nun mal an der Börse am schnellsten.
Steigende Börsenumsätze kann man das gar nicht mehr nennen.

In nur zwei Monaten in 2000 mehr Umsatz als im gesamten ersten Halbjahr 1999!!!

Ich denke, dass ist eine deutliche Sprache.

Und BAADER wird profitieren. Uto Baader selbst sagte, dass der Januar 2000 der erfolgreichste der Unternehmensgeschichte
war.
Und ich kann mir nur ganz schwer vorstellen, dass der Februar schlecht gelaufen ist.

Folglich verdient sich Baader eine "Goldene Nase" und die "dummen" Börsianer merken es nicht, ausser (wie bei Asterix und
Obelix) eine kleine Schar, die sich eingedeckt hat und nun
auf den grossen Knall wartet. Wenn Baader ausbricht, und davon bin ich überzeugt, werden die Kurse kein halten mehr kennen.
Ich persönlich finde es schade, dass sich der Wert nur auf diese Weise entwickelt. Eine kontinuierliche Wertsteigerung wäre mir
lieber.

Aber bald kommen die Zahlen für das erste Quartal 2000 ... und der Kurs?
Oder sorgen die Fonds ab dem 20. März bereits für eine Rallye?
Na na na....wir wollen mal nicht übertreiben Broker !!
Nach meinen Berechnungen sind es von 37.50 auf 100 Euro
"nur" 166,66 % !
Damit wär ich aber auch schon zufrieden. :)

Gruß Rantangoose
Auf der Baader-HP findet sich unter "Neuemissionen" folgender Text, der mich stutzig machte, da er meines Wissens neu ist:



"Die Baader Wertpapierhandelsbank AG ist ein innovativer Vorreiter im Emissionsgeschäft für kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland.
Bereits 1993 nahmen wir die erste Emission als Wertpapierdienstleister in den Freiverkehr der Bayerischen Börse München vor. 1996 folgte erstmalig
eine Emission in den Freiverkehr der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse zu Stuttgart ohne Bankbegleitung und 1997 mit der Dt. Balaton Broker-Holding
an der Frankfurter Wertpapierbörse. "

Ist Baader vielleicht doch an DBH interessiert?
Laut Uto Baader steht man mit einem (grossen) ausländischen Investor in Verhandlungen.
Warum gibt es von dort keine Lebenszeichen?


Wartet man das Umtauschergebnis der Balatonis ab?

Eine netipo würde gut zu Baader passen, insbesondere durch die Abdeckung der gesamten Wertschöpfungskette.

Eine blanke Spekulation oder ist doch mehr dran?
Der Text ist schon älter,ich würde daraus keine
Schlussfolgerungen in Deinem Sinne ziehen.
Noch eine Woche und dann gehört BAADER zu den TOP 100 in Deutschland.

Und der Kurs wird sich dementsprechend verhalten.

Frage: Hat Baader die KST nun übernommen?
Ich bin ganz an Deiner Meinung!!! - von einer KST Übernahme weiß ich leider nicht.
MFG
Folgende Geschichte habe ich irgend wann aufgefangen. Leider kenne ich den Namen des Autoren nicht.


Hallo, mein Name ist 508810 und ich möchte mich kurz vorstellen.
Da ich schon ein sehr bewegtes Leben hatte, gibt es viel zu erzählen.
Ich bin von zwei Firmen geklont worden, die eine war Baader die andere
hieß Ballmaier. Dabei war man so erfolgreich, das ich mittlerweile
fast 20 Millionen Geschwister habe, von denen aber ca. 70% im Käfig
leben, die anderen sind im Streugehege.
Wir tummeln uns meistens jeden Tag an den verschiedenen Finanzplätzen
in Deutschland, manchmal auch im Ausland. Dort kennt uns bloß keiner,
so daß wir meistens nach sehr kurzer Zeit wieder zurückverkauft werden.
Manchmal habe ich das Gefühl ich bin eine heiße Kartoffel, da mich keiner
lange in der Hand hält. Viele Leute wollten mit mir schon Geld verdienen,
daß ist aber nicht so einfach da mein Herrscher nicht viel über mich und
meine Geschwister redet, dabei sind wir sehr erfolgreich!
Bei den täglichen Finanzmeisterschaften sind wir immer unter den ersten
Plätzen, aber es scheint keinen zu interessieren! Anstatt uns einmal zu
streicheln und zu pflegen, werden wir alle zwei bis drei Monate einmal
kräftig durchgeschüttelt und dann wieder fallen gelassen. Dabei hat mein
Herrscher mir auf der letzten HV=Hochverrat versprochen er wolle sich mehr
um public relation kümmern, was immer das auf bayerisch heißen mag.
Vielleicht wird er mir noch verraten was er damit gemeint hat.
Gestern sagte er mir, das ich bald ins MDAX-Gehege komme, wo ich viele
neue Freunde finden werde. Ich lasse mich einmal überraschen was das für
ein Verein ist. Er erzählte mir auch von den gemeinen Fondstieren mit den
spitzen Tradernasen (die brauchen sie zum Geld schnüffeln), dabei sind
meine Geschwister und ich doch diejenigen die die dicke Kohle machen,
ich weiß gar nicht ob ich euch das überhaupt erzählen darf, vielleicht
ist das ja viel zu intim und persönlich. Ich bin sowieso schon ziemlich
müde und werde mich jetzt ins gemachte Depot legen, wer weiß wo ich morgen
lande!
Massive Käufe wurden in den vergangenen Handelstagen bei der Aktie von Baader Wertpapierhandelshaus beobachtet. Dahinter sollen amerikanische Investoren stecken. Dem US-Finanzhaus Bear, Stearns wird nachgesagt, sich ein neues Standbein in Europa schaffen zu wollen. Dafür wäre Baader gut geieignet, heißt es unter Börsianern.
Die sehen sogar schon Firmenchef Uto Baader in den Vorstand von Bear, Searns einziehen.
Welt am Sonntag unter: "Das jüngste Gerücht"
Tja, zunächst einmal wieder ein bischen Geld für Baader:
Die Kapitalerhöhung bei Maier+Partner wird von Baader durchgeführt.

F R Ü H J A H R 2 0 0 0
MAIER + PARTNER AG, Beteiligungsgesellschaft aus Reutlingen.
Gewinn 97/98 (zum 30.6.) 8,3 Mio DM.
WKN: 655 280
Aktien: 58.000 Inhaber-Stückaktien im Nennwert von 50 DM
Grundkapital: wird auf 6,116 Mio. Euro erhöht
Börse: Geregelter Markt
Emissionshaus: Baader Wertpapierhandelsbank AG


ABER DER HHHHHHAAAAAAAAAAAAMMMMMMMMMEEEEEEEEEEERRRRRRRRRR:

Bear Stearns, ein renomiertes US-Börsenhaus, soll an einem Engagement bei Baader interessiert sein.
Bislang ist es für mich nur ein Gerücht, dass sich aber mit Goldfingers Beitrag deckt.

Mal sehen, ob es in den nächsten Tagen eine Meldung gibt.
Hi Goldfinger,

man soll das Fell des Bären nicht verteilen bevor er nicht erlegt ist, aber du kannst schon mal deine Tastatur säubern und eine
Folgegeschichte zu 508810 schreiben.
BAADER läuft an ... und einige merken es!!!

Zum Beispiel "Der Aktionär" hat Baader in der aktuellen Auflage wieder in den Chart-Check aufgenommen.
Kursziel sind lächerliche 70 Euro.


Und "Finanzen exclusiv" hält Baader für ein Schnäppchen.
Gewinnschätzungen liegen bei 5,20 Euro für das Jahr 2000.
Bei einem Kurs von 42 Euro macht das ein KGV von 8!!!!!!!!!
Das Kursziel liegt bei einem von Baader selber vorgegebenem
KGV von 20 bis 25 bei etwa 104 bis 130 Euro!!!

Aber ACHTUNG: Das sind Zahlen für das aktuelle Jahr 2000!!!
Folglich birgt das Kursziel keine Phantasie für die Jahre danach!
Selbst Berneker sagt zu Baader: Kaufen!!!
Aktuelle Empfehlung in der Actien-Börse!!
Sorry Goldfinger!
Habe das gerade bei Dir geklaut!

Bankhaus Reuschel empfiehlt BAADER zum Kauf!
von Goldfinger, 24.03.00 19:42:05
betrifft Aktie: BAADER WP.HDLS.BK.AG O.N. 690029
Baader Wertpapierhandelsbank AG - BUY


Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.
Die Argumentation von Finanzen Exklusiv:

1. Das Aktien-Interesse wächst in Deutschland kontinuierlich (Telekom, Infineon, T-Online...)

2. In den USA besitzt jeder zweite Aktien, in Deutschland lediglich jeder zehnte, folglich besteht ein erhebliches Aufholpotenzial.

3. Die Profiteure der in 1. und 2. genannten Argumente werden die Aktien der Makler sein.

4. Der Favorit von Finanzen Exklusiv ist BAADER(!!!!), weil 1999 trotz Asienkrise und Minicrash ein erneutes Rekordergebnis erzielt wurde.

5. Baader verdiente nach Steuern inclusive der vollversteuerten Reserven 78 Mio. Euro (=tatsächliche Nettogewinn!!!) im Jahre 1999.

6. Die Ertragsentwicklung setzt sich fort: Januar 2000 war der beste Monat der Unternehmensgeschichte und auch der Februar 2000 liegt weit über dem Vorjahresergebnis.

7. Baader entwickelt sich ebenfalls zu einer Emissionsbank. Zudem wurden Beteiligungen aufgebaut (u.a. Advanced Medien, VCL), die hohe Reserven beinhalten und voraussichtlich ab 2001 steuerfrei abgebaut werden können. Weitere Neiemissionen sind bereits geplant.

8. Aufnahme in den M-Dax sollte für ein grösseres Anlegerinteresse (u.a. Fonds) sorgen.

9. Aktueller Kurs= 42,80 Euro; erwartete Gewinn (2000)= 5,21 Euro, daraus resultiert ein KGV von 8,2!!!! Baader ist folglich total unterbewertet.

Fazit: Finanzen Exklusiv sieht ein erstes Kursziel von deutlich über 60 Euro!!!
Neben den Quartalszahlen möchte ich von Uto endlich auch mal hören, was er mit den 100 Mio aus der letzten Kapitalerhöhung gemacht hat, die ja bekanntlich nur zum Erwerb von Beteiligungen verwendet werden dürfen.

Auch seine erste Neuemmission des Jahres läßt auf sich warten ...

Ich vermute, dass bereits jede Menge vorbörslicher Beteiligungen vorhanden sind, über welche Baader sich jedoch bedeckt hält, um keine Spekulanten auf den Plan zu rufen. Die Beteiligung an Advanced Medien wurde schließlich auch erst im Rahmen des Börsengangs publik.

Baader müsste nach meiner Schätzung liquide Mittel in einer Gesamthöhe von ca. 500 Mio DM besitzen, sofern mittlerweile nicht kräftig in Beteiligungen investiert wurde. Bedenkt man die Veröffentlichung von Gold-Zack vor einigen Tagen, dass man sich vor Anfragen von Unternehmen zwecks Liquiditätsverbesserung durch Beteiligung von Gold-Zack mit Einplanung eines späteren Börsengangs kaum retten kann,
wäre es doch sehr erstaunlich, wenn Uto hier nicht längst etwas unternommen hätte.

Es sei denn, Baader hätte etwas viel größeres vor ... .

Viel Glück, augur

.
Hi Augur,

Kleiner Auszug aus einem Baader-Interview, Ende Januar 2000 bei instoxx.de erschienen:

Künftig wollen Sie ein Drittel Ihrer Erträge an die Aktionäre ausschütten.
Warum lassen Sie das Geld nicht im Unternehmen und arbeiten damit?

Wir holen uns das Geld ja durch Kapitalerhöhungen wieder zurück.
Für 1998 haben wir beispielsweise rund 12 Millionen Euro an die Aktionäre
ausgegeben. Durch unsere Kapitalerhöhung im September ´99 haben wir aber
rund 48,5 Millionen Euro eingenommen.

Werden die Anteile der Aktionäre durch die Kapitalerhöhung nicht verwässert?

Nein, die Aktionäre haben keine Nachteile. Zwar geht ihr jeweiliger Anteil am
Unternehmen zurück, aber dem Unternehmen fließt durch die Kapitalerhöhung
so viel Geld zu, dass dieser Wertverlust ausgeglichen wird. Außerdem haben
wir die Anteile der Kapitalerhöhung bei einem institutionellen Anleger platziert
und so gute, starke Hände für unsere Aktien bekommen.

Was haben Sie mit dem Erlös aus der Kapitalerhöhung vor?

Damit finanzieren wir unser Geschäft, sind neue Beteiligungen eingegangen.
Das Geld ist schon voll im Kreislauf drin. Je mehr Kapital wir haben, desto
mehr können wir mit Wertpapieren handeln. Ohne die Kapitalerhöhung hätten
wir die Umsätze, die wir 1999 hatten, nicht erreichen können.


Wie Du siehst, sind Baaders liquide Mittel bereits voll investiert. Zum einen in der Beteiligung
an KST die auf ca.48 Prozent ausgebaut wurden und vielleicht ist KST bereits Baader eigen.
Zum anderen werden Beteiligungen aufgebaut bzw. sind schon aufgebaut worden. Da man seine eigenen
Beteiligungen auch an die Börse bringen möchte, verhält man sich eben ruhig ... und wer hat schon etwas
gegen eine Beteiligung ala Advanced Medien.

Etwas Grösseres kann ich mir zur Zeit eigentlich nicht vorstellen, ausser das man mit einem Ausländer
irgendwie kooperieren könnte oder sich zusammenschliesst: BAADER, BEAR, STEARNS & Co. (hört sich gut an, oder?)

Bye
Teacher
27.03.2000
Baader kaufen
Frankfurter Tagesdienst


Die Analysten vom Frankfurter Tagesdienst empfehlen die Aktien der Baader Wertpapierhandelsbank (WKN 508810) zum Kauf.

Die Baader Aktie habe auf Sicht von 12 Monaten 50% Kurspotential. Der Kurs liege seit dem 1999er Konditionstief 20,17 Euro im steten Aufwärtstrend und sei schon über 100 Euro gewesen (1998).

Der Finanzdienstleister gehe aus der früheren Ballmaier und Schultz hervor.

Die Umsätze und Gewinne hätten sich 1999 außerordentlich erfolgreich entwickelt. Baader gehöre zu den ertragsstärksten Wertpapierhandelsbanken Deutschlands. Der vorläufige Gewinn 1999 betrage nach Steuern ca. 54 Mill. Euro, ein Plus von 74% gegenüber dem Vorjahr.

Mit der Einführung von über 1000 auf nunmehr 3000 Aktienkonten sowie der erfolgreichen Begleitung von 10 Unternehmen an der Börse seien 1999 zwei wichtige Sparten ausgebaut worden.

In den nächsten Tagen und Wochen sei noch viel von Baader zu erwarten. Am 12.4 sei die Eröffnung eines Baader-Büros in Prag erwartet. Für den 12.5 seien Presse und Analysten geladen: Vorlage der Bilanz 1999. Und die Hauptversammlung solle am 19.6. in München stattfinden.
wisst ihr was, mich ödet das echt an, jedes Jahr bringt Baader gigantische Zahlen raus und wachstumsraten die nicht mal von Firmen im NM erreicht werden, aber trotzdem interessiert sich keine S.. dafür, wenn ich bei 46 Euro (auf denen ich seit 2 Jahren sitze ) eben bin dann hau ich meine 1200 Stück raus und ihr könnt euch darum schlagen, so ne blöde Aktie hab ich noch nie im Depot gehabt, wenn ich mir nur überlege was ich mit Mobilcom seit 1998 gewonnen hab das nenne ich Gewinnsteigerung !
Keine Aktie auf der man zwei Jahre im Minus sitzt erholt sich von heute auf morgen durch 50 % Kurssteigerung ! NIEMALS !
Hallo zusammen,
ich beobachte die Maklerszene, hier besonders BEG, Baader (bzwB&S) und
KJD incl. Gold-Zack/VMR seit 2 Jahren. Wer in 98 Makleraktien bei KGV´s
jenseits der 100 kaufte, ging natürlich ein hohes Risiko ein.
Die damalige Hysterie ist bis ca. vor 4-6 Wochen maßloser Niedergeschlagenheit gewichen.
Ich bin seit Januar wieder in BEG und Baader und letztens auch in Schnigge investiert,
weil die ganze Branche im Schlußverkauf zu haben ist. Wer sich die
Börsenumsätze der letzten Monate ansieht wird mindestens von einer
Gewinnverdopplung dieses Jahr ausgehen. Der Börsenboom wird auf Dauer
nicht nur bei den Direktbanken anhalten. Bei den Direktbanken fallen die Margen, bei den Maklern nicht!.
Die Börse mag zeitweise verrückt reagieren, aber ich kann mir nicht vorstellen,
daß bei diesen Umsatz- und Gewinnsteigerungen wir in 2-3 Jahren bei KGV´s von 2-3 landen.
Das wird die Börse korrigieren bzw. der Kurs steigen. Wenn nicht morgen,
dann eben erst in einem Jahr. Solange sollte man schon warten können.
Aber ich kenne außer Baader zur Zeit keine andere Aktie, die ich entspannter beobachte.

Habt Geduld

Gruß Pharma
Baader führt Kapitalerhöhung bei U.C.A. durch (Auszug AD-HOC)

Das Grundkapital der AG, das eingeteilt ist in 7.201.389 auf den Inhaber lautende Stückaktien, wird um einen Betrag von Euro 708.611 von Euro 7.201.389,- auf Euro 7.910.000,- erhöht durch Ausgabe von Stück 708.611 neuen Inhaberstammaktien. Die neuen Aktien sind hinsichtlich Dividende und Ausstattung gleichberechtigt mit den derzeit unter der WKN 701200 gelisteten Aktien und erhalten die gleiche Wertpapierkennummer. Die neuen Aktien werden unter Führung der Baader Wertpapierhandelsbank AG von führenden Fonds zu Marktkonditionen vollständig übernommen. Hierdurch fliessen der U.C.A. zusätzliche Mittel zu, die die Investitionskraft verstärken werden.
Ich glaube, jetzt kommt langsam unsere Zeit, liebe Baader-Freunde!
Die "New Economy" wird zusammengefaltet und viele beginnen, sich nach fundamental erstklassigen Werten umzuschauen. Und mal im Ernst: Gibt es eine bessere Alternative als Baader? Phantastische Zahlen, Übernahmephantasie, gute Analystenmeinungen etc.. Da kann man sich beruhigt zurücklehnen, wenn die anderen jetzt die Nerven verlieren.

Bis dann.
Hallo thefarmacist,

ich vermisse in Deiner Aufstellung Concord Effekten. Die sind praktisch im gleichen Markt tätig wie Baader (Makler und Corporate Finance), allerdings mit noch größerem Erfolg. Die Aktienkurs ist in den letzten Monaten entsprechend gestiegen, aber mit KGV(99) von ca. 25 bei DEN Aussichten sind die immer noch billig.

Gold-Zack, Concord, Baader und VMR machen zusammen 38% meines Depots aus; alles in den letzten drei Monaten zu Spottpreisen eingesammelt, und insgesamt schon ca. 40% im Plus (dank VMR und Concord). Am niedrigsten bewertet von den Vieren ist z.Zt. meiner Meinung nach Gold-Zack.

Zum Beitrag von Eisbaeren: Concord Effekten halte ich trotz des gestiegenen Kurses und des höheren KGV für eine gleichwertige Alternative zu Baader, da die fundamentalen Daten noch besser aussehen (z.B. waren die Concord-IPOs insgesamt erfolgreicher als die von Baader).

P.
Hallo Mandrella,
verfolge concord auch seit einiger Zeit;
habe den Einstieg aber bisher verpennt; sind sicher eine
sehr gute Unternehmung;
aber ich habe mir halt bisher nur Aktien mit Kgv`s um 10
oder niedriger rausgesucht. Allerdings muß ich zugeben,
daß nach dem letzten Anstieg von VMR die Concord auch nicht
teurer ist. Sollten sie mir den Gefallen tun und nochmal 10%
runterkommen kauf ich sie. Habe ca. 30% meines Depots in den
Finanztiteln.
Gruß pharma
Börsenumsatz ausländischer Aktien an deutschen Börsen in € 1999


Januar....................23.526.600.355............1Q..64.505.996.751
Februar..................17.901.909.886
März......................23.077.486.510
April......................30.004.587.214............2Q..72.062.275.977
Mai........................20.159.615.002
Juni........................21.898.073.761
Juli.........................28.635.218.022............3Q..72.167.225.570
August...................20.846.025.221
September..............22.685.982.327
Oktober..................23.481.548.254...........4Q.117.037.723.763
November..............42.274.300.063
Dezember..............51.281.875.447
Gesamt 1999.......325.773.222.062

2000
Januar....................76.396.974.395...........1Q.238.004.713.815
Februar..................72.435.534.656
Maerz....................89.172.204.764


In den ersten 3 Monaten 2000 wurden mehr ausländische Aktien in Deutschland gehandelt als in den ersten 10 Monaten 1999 zusammen! Der Quartalsumsatz vom 1. Quartal 1999 zum 1. Quartal 2000 hat sich um 268,9% gesteigert!



Quelle: Deutsche Boerse
Hallo Goldfinger, sehr schöne INFO!!!
Ich freue mich schon auf die ersten Quartalszahlen von Baader;
bin ganz dick drin und sehr entspannt. Möchte Baader auch sehr
langfristig halten. Bei unter 40 Euro würde ich wieder kaufen!
An solchen Tagen kann man froh sein auf soliden Werten zu sitzen;
viele Leute werden jetzt ganz brutal abgekocht (was mir persönlich
sehr leid tut)!
Ich finde es ja toll das Baader immer wieder solche GEwinnzuwächse bringt und den Umsatz steigert, aber wer um Gottes Willen glaubt denn nach zwei Jahren seitwärt und abwärtstrend noch daran das ne Baader auf 80 Euro steigen wirde, evt. in 5 Jahren mal wenn nichts dazwischen kommt, warum ist es den so unglaublich schwer zu erkennen das sich kein Mensch nach dem Absturz der Makleraktien vor zwei Jahren noch dafür interessieren wird. Solange es Internet und Technologiwerte gibt die in den nächsten 5 Jahren gefragt sein werden wie verrückt oder man bei Daxwerten die auch ne bessere Performance als ne Makleraktie haben
sorry, abgerissen !
...auch ne bessere Performance als bei ner MAkleraktie haben kann wird sich keiner ne Makleraktie ins Depot legen um sie zu halten und schon gar nicht für das doppelte von dem was sie jetzt kostet denn das wird sie auch noch ne ganze weile länger kosten !
Sorry, aber ich hab jetzt ne seeeeehr lange Durststrecke mit baader hinter mir und ich bin bei 45 eben mit meiner Kohle, allerdings kann mir keiner mehr erzählen das die Aktie nach all den tollen und sehr possitiven Nachrichten und sogar ner Aufnahme in den M-Dax noch irgendein Potential nach oben hat wenn sie es jetzt noch nicht geschafft hat gen Norden zu fliegen !
Baader wird ab dem 10.April der Skontroführende Makler der November AG, die am Neuen Markt startet!
12.April 2000 Prag Neueröffnung des Baader-Büros in Prag
Abendveranstaltung

13.April 2000 Frankfurt/M. Baader-Forum: Internet!
Internet-Aktiengesellschaften stellen sich vor

12.Mai 2000 Frankfurt/M. Bilanzpressekonferenz
der Baader Wertpapierhandelsbank AG

12.Mai 2000 Frankfurt/M. DVFA-Analysten-Konferenz
der Baader Wertpapierhandelsbank AG

19.Juni 2000 München Hauptversammlung
der Baader Wertpapierhandelsbank AG

26.Okt. 2000 München Baader-Forum: Emissionen!
Baader-Emissionen stellen sich vor
Die Baader Wertpapierhandelsbank AG gehört als Wertpapierhandelshaus zu den ersten Adressen in Deutschland. Wir sind Skontroführer für mehr als 3.000 in- und ausländische Aktien an deutschen Börsen. Unser Geschäftsbereich Corporate Finance hat in den letzten beiden Jahren jeweils 10 Gesellschaften auf ihrem Weg an die Börse begleitet und zählt in diesem Segment zu den Marktführern.

Als börsennotierte Aktiengesellschaft haben wir noch viel vor. Sie werden bei uns einen technologisch und fachlich sehr interessanten Arbeitsplatz mit sehr guten Entwicklungsmöglichkeiten finden.

Für den zügigen weiteren Ausbau unserer Firmenzentrale in Puchheim/Martinsried suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt den engagierten und kompetenten


Compliance-Officer (w/m)

Ihr Verantwortungsbereich umfaßt die Umsetzung und Überwachung der Einhaltung aller relevanter Vorschriften der Bankenaufsicht: WpHG inkl. Insiderrecht und Verhaltensregeln sowie Mindestanforderungen Handelsgeschäfte. Ideal wäre es über ein ausgeprägtes Interesse am Wertpapiergeschäft, einschlägige praktische Erfahrungen in den Bereichen Compliance und/oder Revision verfügen.



Spezialist Risikocontrolling (w/m)

Hier sprechen wir die erfahrene, idealerweise gleichermaßen betriebswirtschaftlich und IT-technisch geprägte Fachkraft mit Schwerpunkt Handelsgeschäfte an, die sich durch analytisch-konzeptionelles Denkvermögen und Problemlösungskompetenz, sowie eine hohe Kommunikations- und Teamfähigkeit auszeichnet. Sie werden beim Ausbau des Risikocontrolling-Berichtssystems mitarbeiten, erstellen ausgewählte Analysen zur Geschäfts- und Risikostruktur, wirken bei der Limitüberwa



Assistent Risikocontrolling/Meldewesen (w/m)

Zu dem vielfältigen Aufgabengebiet gehört vor allem die Datenaufbereitung für die vorgeschriebenen bankaufsichtsrechtlichen Meldungen und die Risikoreports, insbesondere zu Marktpreis-, Erfüllungs- und Bonitätsrisiken. Daneben gehören die Beseitigung von Schwachstellen bei Datenquellen, sowie die Pflege des DV-gestützten Risikocontrollingsystems zu Ihren Aufgaben. Sie verfügen über eine bankkaufmännische Ausbildung, ein ausgeprägtes Interesse und erste Erfahrungen im Wertpapiergeschäft sowie gute Anwenderkenntnisse im IT-Umfeld.



Vorstandsassistentin

Mit dieser Position sprechen wir eine jüngere Mitarbeiterin an mit Kenntnissen aus dem Rechnungswesen/Controlling. Ein BWL-Studium wäre angenehm, aber nicht Voraussetzung. Gute englische Sprachkenntnisse und Beherrschung der gängigen Office-Programme sind für diese Position selbstverständliche Voraussetzung. Aufgrund der vielfältigen Aufgaben werden Sie sich bei uns wohl fühlen, wenn Sie sehr flexibel sind und gerne im Team arbeiten.


Mitarbeiter Konzernrechnungswesen (w/m)

Hier suchen wir den Praktiker. Sie unterstützen die Kollegen beim Ausbau des Konzernrechnungswesens. Idealerweise bringen Sie Erfahrungen mit aus der Bilanzbuchhaltung von Banken. Kenntnisse über das Erstellen von (Teil-) Konzernabschlüssen nach HGB-US-GAAP wären von Vorteil.



Wertpapierhändler (w/m)

Für die Börsenplätze München, Stuttgart und Frankfurt suchen wir Sie als Mitarbeiter/in. Sie haben idealerweise eine Bankausbildung absolviert und haben bereits erste Erfahrungen im Wertpapiersektor erworben oder haben starkes Interesse am Aktienhandel. Außerdem verfügen Sie über sehr gute, verhandlungssichere Englischkenntnisse. Ihre persöhnliche Stärken wie sicheres Auftretten und Verhandlungsgeschick verbinden Sie mit hoher Einsatzbereitschaft.



Junior-Assistant im Bereich Corporate Finance/Emissionen(w/m)

Unser innovatives und erfolgsorientiertes Team braucht Ihre Unterstützung. Sie haben gerade Ihr wirtschafts-wissenschaftliches Studium beendet oder haben bereits erste Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt. Sie sind engagiert und hochmotiviert und verfügen über sehr gute Englishkenntnisse.


Sollte Sie eine der angebotenen Positionen ansprechen, wenden Sie sich bitte an: Frau Schädel
Baader Wertpapierhandelsbank AG
Boschstraße 8
82178 Puchheim
Telefon: 089-800994-59
Fax: 089-800994-19
DYNAMISCHES KGV bei BAADER

Neulich stellte ein Herr von Hoppenstedt (?) eine "neue" Bewertungsmöglichkeit vor - das dynamische KGV.
Beim dynamischen KGV geht nicht nur das traditionale KGV (Kurs durch den Gewinn) ein, sondern es wird zusätzlich noch das Wachstum des Unternehmens berücksichtigt.

Dynamisches KGV = KGV / Wachstum des Unternehmens


Bei einem Wert von 1 ergibt sich eine faire Bewertung der Aktie, da sich die Aktie mit ihrem Wachstum entwickelt.
Ist das dynamische KGV grösser als 1, zeigt sich eine Überbewertung des Unternehmens, da sich die Aktie von ihrem Wachstum löst.
Ergibt sich aber ein dynamisches KGV von kleiner 1, ist das Unternehmen bzw. die Aktie unterbewertet. Also ein Kaufsignal.

Nimmt man nun die Baader-Zahlen ergibt sich:
- Kurs: 41 Euro
- Gewinn (99): 2,73 Euro pro Aktie
- Wachstum: 74 Prozent

Folglich errechnet sich für Baader ein dynamisches KGV von ( ( 41 / 2,73 ) / 74 ) gleich 0,20, d.h. Baader ist gnadenlos unterbewertet. Bei einem Kurs von 202 Euro (!!!) ist Baader aufgrund des Wachstums fair bewertet. Die oben angegebennen Daten sind Ist-Daten und können auch bei www.baderbank.de abgerufen werden.

Berücksichtigt man nun die Zukunft und dabei auch die steigenden Umsatzzahlen an den deutschen Börsen, dann kann man "nur" abschätzen wie die Zahlen für das 1.Quartal aussehen werden.
Schönen Dank in diesem Zusammenhang an "Goldfinger" für die geposteten Umsatzzahlen!!!

Und man sollte auch die tatsächlichen Zahlen Baaders berücksichtigen!!! Der eigentliche Gewinn pro Aktie betrug 3,93 Euro. Weitere Ausführungen erspare ich mir und verweise auf mein "Eröffnungsposting".
Nimmt man nun ein konservativ geschätztes Wachstum von 30 Prozent an (Goldfinger schüttelt schon seinen Kopf aufgrund der Umsätze an den Börsen *g*), dann ergibt sich ein Gewinn (2000) von 3,93 mal 1,30 gleich 5,11 Euro. Dieses führt zu einem KGV von 8 (41/5,11).
Folglich errechnet sich ein dynamisches KGV von ( 8 / 30) gleich 0,27 (!!!). Wie gesagt, bei einem Wert von 1, wäre Baader fair bewertet. Unter diesen sehr konservativen Annahmen ergibt sich ein fairer Wert von 151,85 Euro.

Ich hoffe aufgezeigt zu haben, wie aussichtsreich Baader aktuell gepreist ist.
Dieses erkennen zunehmend Analysten. Aktuell das neue Börsenmagazin von FOCUS, dass Baader in ihr Musterdepot aufgenommen hat.

Unberücksichtigt sind hierbei mögliche Übernahme- oder Fusionsphantasien mit Bear, Sterns &Co.!
Man stelle sich nur den Namen vor: BAADER, BEAR, STERNS & Co.
Hallo Teacher,

dieses Verfahren ist altbewährt und nennt sich PEG (Price/Earning/Growth: KGV/Wachstum); Du hast es allerdings falsch angewandt. Du mußt das KGV der letzten 12 Monate durch die voraussichtliche Wachstumsrate während der nächsten paar Jahre teilen. Ich rechne bei Baader mit einem durchschnittlichen Wachstum von 35% p.a. und komme damit auf eine PEG von 0,43 und einen fairen Wert von ca. 100€.

Das zukünftige Wachstum ist natürlich sehr schwer abzuschätzen, besonders in einer zyklischen Branche wie Banken/Broker. Ein entscheidender Vorteil von Baader gegenüber z.B. KJD und Schnigge ist, daß man sich sehr erfolgreich ein zweites Standbein durch das IPO-Geschäft geschaffen hat und damit nichr nur vom zyklischen Wertpapierhandel abhängig ist.

P.
Hallo Mandrella!

Würde mich freuen wenn du deine Rechnung mal etwas genauer darstellst.
Growth und wachstum scheint mir dasselbe.
Würde auch gern mal selber rechnen.

Vielen Dank!
Fiscus

P.S. Im übrigen denke ich das Baader in diesem Jahr, bei anhaltend starken Umsätzen an den deutschen Börsen vorallem bei ausländischen Aktien sämtliche Gewinnzuwachsraten der letzten Jahre schlagen wird.
Schaut euch nur mal das Ergebnis der BEG an + 170% im 1Q. Baader liegt mindestens genauso hoch, wenn nicht höher. Bei beiden sind die Gewinne nämlich direkt proportional dem Umsatz an ausländischen Aktien und die sind um etwa 270% gestiegen.
dpa-AFX-Nachricht

Dienstag, 11.04.2000, 17:25

Lebensart Global Networks plant Wechsel an den Geregelten Markt

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Lebensart Global Networks AG will eine Kapitalerhöhung im Verhältnis 5:1 durchführen und direkt danach unter Führung der Baader Wertpapierhandelsbank AG aus dem Freiverkehr an den Geregelten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse wechseln.
Wie die Lebensart Global Networks AG am Dienstag in München bekannt gab, soll das Kapital unter der Führung der Baader Wertpapierhandelsbank AG um rund 1,1 Mio. EUR auf rund 6,8 Mio. EUR erhöht werden. Bezugsbeginn ist voraussichtlich der 17. April, Bezugsende der 2. Mai 2000. Die Bezugsrechte sollen zwischen dem 17. und 27. April an der Bayrischen Börse in München gehandelt werden. Das zufliessende Kapital soll unter anderem in die Geschäftsfelder Hotel, Reisen und Medien investiert werden./as/fl/xs



info@dpa-AFX.de
Dienstag 11. April 2000, 11:17 Uhr


Lebensart Global Networks AG will Kapital erhöhen
München (Reuters) - Die Lebensart Global Networks AG will ihr Kapital im Verhältnis fünf zu eins erhöhen. Unter der Führung der Baader Wertpapierhandelsbank AG werde das Kapital um rund 1,1 Million Euro auf 6,8 Millionen Euro aufgestockt, sagte Vorstandsmitglied Olaf Tennhardt am Dienstag in München. Baader übernehme die rund 1,1 Million Aktien mit der Verpflichtung, sie den Aktionären zum Kauf anzubieten. Die Bezugsfrist beginne am 17. April und ende am 2. Mai. Vom 17. bis 27. April finde an der Bayerischen Börse ein Bezugsrechtehandel statt. Lebensart sieht sich als Lifestyle-Experte mit Angeboten in den Bereichen Hotels, Reise, Medien und Technologie.

Am 3. Mai plane das Unternehmen, aus dem Freiverkehr der Bayerischen Börse in den Geregelten Markt zu wechseln, sagte Tennhardt. Durch die Kapitalerhöhung steige der Freefloat von jetzt 13 auf über 30 Prozent. Neben ihren bereits bestehenden Hotelmarken wie Design Hotels und Planet Hotels wolle Lebensart Ende 2000 oder Anfang 2001 eine Luxusmarke für Hotels etablieren. Derzeit habe Lebensart 230 Hotels unter Vertrag, zum Jahresende sollten es 300 sein. Das Unternehmen übernehme für seine Hotelkunden die gesamte Vermarktung und die externe Reservierungen über das Internet oder Callcenter.

Im laufenden Jahr wird Lebensart dem Vorstand zufolge unter anderem eine nordamerikanische Reservierungs- Gesellschaft kaufen, die mehr als 1000 Hotels vertrete. Zudem werde die Beteiligung an dem US- Technologieunternehmen ResExpress von derzeit 50,2 Prozent deutlich ausgebaut. Für 2000 rechne Lebensart bei einem Umsatz von 27,8 Millionen DM mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 2,9 Millionen DM und einem Jahresüberschuss von 0,4 Millionen DM. 2001 solle das EBIT bei einem Umsatz von 52,3 Millionen DM auf 12,9 Millionen DM ansteigen.

kaj/brn
BAADER hat im Jahr 1998 einen Gewinn von 31 Mio Euro gemacht, entspricht einem Gewinn/pro Aktie von 1,57 Euro.
Im letzten Jahr machte BAADER einen Gewinn von 54 Mio Euro, also 2,73 Euro pro Aktie.

Im ersten Quartal 2000 erwirtschaftete BAADER 36,8 Mio Euro (plus eine bescheidene Risikovorsorge von knapp 3 Mio Euro), macht 1,86 Euro pro Aktie im 1.Quartal!!!!!
Berücksichtigt man noch die Risikovorsorge sind das 2,01 Euro pro Aktie.

BAADER hat im 1. Quartal 2000 mehr verdient als im Jahr 1998 insgesamt!!!

BAADER hat im 1. Quartal mehr verdient als in der ersten Jahreshälfte 1999!!!!

Schafft BAADER 7,00 Euro pro Aktie in diesem Jahr? ?? ?
Hey Teacher,
würde mich freuen, wenn Baader 7 Euro pro Aktie diese JAhr erwirtschaften könnte aber ob das realistisch ist ?
Man weiß ja nie, wie die Neuemissionen die von Baader begleitet werden einschlagen oder im Rohr krepieren. Wenn uns die Börse in den letzten Wochen eins gelernt hat, dann das, daß alles möglich ist aber nichts vorausbestimmt werden kann - aber das genau ist der Reiz.
Mein Kursziel für 2000 liegt bei 70 Euro.
Outrigger
Gabs eigentlich irgendwelche Presse betreffs Büro in Prag?
Und dem Baader-Internet! Forums?

NetNanny
Softing AG WKN: 517800


Branche: Software
Sektor: Software
Sitz: Richard-Reitzner-Allee 6
85540 Haar
Deutschland
Telefon: +49(0)89 - 456 56 - 0
Fax: +49(0)89 - 456 56 - 399
Umsatz: 1999: 17,5 Mio. (34,3 Mio. DM)
Jahresüberschuß: Gewinn 1999: 1,4 Mio. (2,8 Mio. DM)
Börsensegment: Neuer Markt, Frankfurt
Aktien: noch nicht verfügbar*
Greenshoe: noch nicht verfügbar*
Erster Handelstag: 16.05.2000

Zeichnungsfrist: 08.05.2000 - 12.05.2000
Bookbuildingspanne: noch nicht verfügbar*
Konsortium: Baader Wertpapierhandelsbank; Bankhaus Reuschel & Co.




Firmeninformation

Die Softing AG wurde 1979 gegründet und unterhält in Deutschland Niederlassungen in München, Düsseldorf und Karlsruhe. Softing gilt als international führender Software-Spezialist für Steuerungs- und Kommunikationstechnik. Die Vertriebsgebiete liegen in Europa, Nordamerika und dem Fernen Osten. Die Tätigkeitsschwerpunkte liegen in der Kommunikationstechnik der Automobilindustrie (ca. 40% des Umsatzes) sowie bei Technologie und Dienstleistungen für Steuerungs- und Automatisierungstechnik (ca. 60 % des Umsatzes).

Neueste Entwicklung ist die internetfähige Softwarelösung 4Control, ein PC-Steuerungssystem, mit dem die Programmierung, Überwachung und Wartung von Maschinen und Anlagen von einem handelsüblichen Windows-PC ermöglicht wird. Damit kann von jedem beliebigen Ort per Internet Zugriff auf die Anlage genommen, sie konfiguriert und auch bedient werden. Auf diese Weise konnte sich die Softing AG nun auch im Bereich der Gebäudetechnik etablieren. Hier findet die Softwarelösung ihren Einsatz im Bereich zentrales Energiemanagement. Es wird angestrebt 4Control als Standardsoftware für industrielle Kommunikations- und Steuerungsanlagen auf dem Markt einzuführen.

An der Softing AG ist die IPO GmbH, eine 100-prozentige Tochter der Baader Wertpapierhandelsbank seit Dezember 1998 mit 41,96% beteiligt. Die restlichen Anteile werden von den Vorständen und Gründern gehalten. Die Altaktionäre beabsichtigen nicht, sich von ihren nach dem IPO verbleibenden Beständen zu trennen.

Das Emissionsvolumen stammt aus einer Kapitalerhöhung um 835.850 Euro auf 5 Mio. Euro. Rund 414.000 Aktien sollen zudem von der Baader Wertpapierhandelsbank abgeben werden. Der Free Float soll bei rund 25% liegen.

Ziel des Börsenganges ist es, das weitere internationale Wachstum und die Weiterentwicklung von 4Control zu finanzieren. Die Bereiche Vertrieb, Marketing und Support sollen von neuen Tochtergesellschaften in Europa und Übersee übernommen werden. Bisher wurde der Auslandsvertrieb von Partnern in den jeweiligen Ländern geführt. Im Juli 2000 wird die erste Auslandstochtergesellschaft in Italien eröffnet. In England, USA und Japan sollen bis zum Jahr 2002 weitere folgen.

Umsatzerwartung für das Jahr 2000: 42,1 Mio. DM. Bis Ende 2002 wird mit einer Steigerung auf 67,7 Mio. DM gerechnet. Gewinnerwartung bis 2002: 10,2 Mio. DM.

Kleinere Zeichnungsgewinne sollten in einem guten Börsenumfeld zu erwarten sein. Die langjährige Präsenz und gute Positionierung am Markt sowie das bewiesene solide und kontinuierliche Wachstum des Unternehmens sprechen für sich. Sofern es gelingt, das hohe Ziel, die entwickelte Software 4Control neben der breit gefächerten Produktpalette als Standard einzuführen, sollte einer guten Kursentwicklung der Aktie nichts im Wege stehen.
Hallo teacher,

selbst wenn Baader 7 Euro pro Aktie schafft (warum eigentlich nicht),
was wird mit dem Kurs schon gross passieren? Dividende steigt, ok.
Ich bin schon ueber 1 Jahr in Baader investiert (bisher 100% Buchgewinn), aber die Masse der Anleger hat Baader`s Potential noch garnicht registriert. Ich hatte mir vom Segmentwechsel in den M-DAX eigentlich mehr versprochen. Ich denke, dass Baader wieder ein hervorragendes Geschaeftsjahr haben wird. Auch die folgenden Jahre werden gut sein. Der Trend zur Aktie ist in Dt. so stark wie noch nie, dank Infineon, t-online, usw. Es ist jede Menge Liquiditaet vorhanden.
Nur: Die Anleger muessen erst mal auf Baader kommen. Da hatte uns Uto auf der letzten HV in sachen PR ja einiges versprochen. Wenn er das endlich mal richtig anpacken wuerde, dann mach ich mir ueber den Kurs keine Sorgen mehr. Zur Zeit ist der Kurs jedenfalls laecherlich ! Wie gesagt, wenn da nix passiert dann werden 7 Euro pro Aktie nur eine Folge haben:

das KGV geht gegen Null

Gruesse aus Georgia
Ed

P.S. wirtschaftlicher Stand eines UN und dessen Aktien-Kurs sind zwei Paar Stiefel. Das "Zauberwort" ist PR !!!
Wenn Uto nicht selbst soviele Aktien hätte,dann würde er sich mehr Sorgen um den Kurs machen,denn dann wäre eine Übernahme möglich.

So ist ihm der Kurs ziemlich egal-etwa als wenn man einen
Tausend Mark Schein in der Schublade hat und dauernd klingelt einer
an der Tür und bietet 200 Mark dafür.Den lacht man ja auch aus und schickt ihn weg.

Und so sollten wir auch verfahren.Dann würde es eben keinen Handel mehr auf diesem Level geben.

Gruß NetNanny
12.Mai 2000 Frankfurt/M. Bilanzpressekonferenz
der Baader Wertpapierhandelsbank AG

12.Mai 2000 Frankfurt/M. DVFA-Analysten-Konferenz
der Baader Wertpapierhandelsbank AG
02.05.2000
Baader Kursziel 70 Euro
AC Research


Die Anlageexperten von AC Research empfehlen die Baader-Aktie (WKN 508810) mit einem Kursziel von 70 Euro zum Kauf.

Mit den jüngst vorgelegten Quartalszahlen habe der Finanzdienstleister die Erwartungen der Analysten übertreffen können. So habe das Unternehmen sein vorläufiges Nachsteuerergebnis gegenüber dem ersten Quartal 1999 um rund 120 % auf 36,8 Millionen Euro steigern können.

Grund für die hervorragende Geschäftsentwicklung sei vor allem der um 56 % gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegene Wertpapierumsatz an allen deutschen Börsen. Die Baaderbank habe ihre Umsätze und Erträge nicht zuletzt dadurch überproportional steigern können, dass die Zahl der von ihr geführten Skontren erneut deutlich gewachsen sei.

Die Ausweitung der Geschäftsgrundlage durch eine Steigerung der Zahl der betreuten Skontren werde sich nach Erwartung von Baader im Verlauf des Jahres unvermindert fortsetzen. Zusätzliche Phantasie erhalte die Aktie durch das verstärkte Engagement von Baader im Emissionsgeschäft. Dies sei zu begrüßen, da sich Baader dadurch von den traditionell sinkenden Margen im Börsenhandel unabhängiger mache.

Im laufende Geschäftsjahr plane die Gesellschaft mindestens 8 Börsengänge. Erstes Unternehmen werde dabei die Softing AG sein, ein Softwareentwickler mit Schwerpunkt Autoindustrie. An Softing habe sich Baader vorbörslich mit mehr als 41 Prozent beteiligt, was bei einer erfolgreichen Börseneinführung zur Bildung hoher stiller Reserven führen werde. Wie andere Finanzdienstleister mit Beteiligungsgeschäft werde auch Baader von einer möglichen Steuerbefreiung auf den Verkauf inländischer Unternehmensanteile profitieren, so AC Research.
Für die nächsten Jahre rechnen die Experten mit einem Ergebnis je Aktie von:

2000: 3,50 Euro
2001: 4,70 Euro

Das 12-Monats-Kursziel betrage 70 Euro, was einem KGV von unter 15 entspreche.
*vwd Ad hoc-Service: KST Wertpapierhandels AG
Ad hoc-Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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KST Wertpapierhandelsaktiengesellschaft sehr erfolgreich ins Jahr
2000 gestartet

Wahl eines neues Aufsichtsratsmitgliedes

Die KST Wertpapierhandelsaktiengesellschaft Stuttgart ist sehr
erfolgreich in das Jahr 2000 gestartet. Das Ergebnis der
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit für das 1.Quartal erreichte DM
Mio. 9,63 und konnte gegenüber dem hervorragenden
Quartalsergebnis 1999 damit um über 20% gesteigert werden. Im
3/12 Vergleich ergibt sich für das 1.Quartal sogar ein Plus von
mehr als 100%. Der Februar 2000 war mit einem Plus von über 80%
gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres der erfolgreichste
Monat in der Geschichte der KST AG.


Wahl eines neuen Aufsichtsratsmitgliedes

Das Aufsichtsratsmitglied Richard Kroll legt mit Ablauf der
ordentlichen Hauptversammlung am 21.06.2000 sein
Aufsichtsratsmandat nieder. Der Hauptversammlung wird
vorgeschlagen, Herrn Uto Baader, München, Vorsitzender des
Vorstandes der Baader Wertpapierhandelsbank AG, die zu 47,5% an
der KST AG beteiligt ist, neu in den Aufsichtsrat zu berufen.


Börseneinführungen

Die KST AG hat im April die B.M.P. Pharma Trading AG an die
Börse begleitet. Die Handelsaufnahme erfolgte am 28.04.2000. Bei
hohen Umsätzen konnten sich Erstkäufer an Kursgewinnen von in
der Spitze über 40% erfreuen.


Stuttgart, den 03.05,2000
KST Wertpapierhandels AG
Vorstand

Vorstand: Wolfgang Rück, Vorsitzender. Frank Ulbricht,
Reinhard Voss / Aufsichtsratsvorsitzender: Gerrit W. Keller
Telefon-Nr. 0711 / 226 95 71 Fax: 0711 / 226 94 24

Ende der Mitteilung
Montag 8. Mai 2000, 09:36 Uhr


Softing-Preisspanne 12,50 bis 14,50 Euro~
Frankfurt, 08. Mai (Reuters) - Die Aktien der Münchener Softing AG werden in einer Preisspanne von 12,50 bis 14,50 Euro zum Kauf angeboten. Die Zeichnungsfrist für die Papiere des Anbieters von Informationstechnologie laufe vom 8. bis zum 12. Mai, teilten das Unternehmen und die konsortialführende Baader Wertpapierhandelsbank am Montag in Frankfurt mit. Offeriert werden den Angaben zufolge 1,4 Millionen Inhaber-Stammaktien, von denen 835.850 aus einer Kapitalerhöhung stammen. Darüber hinaus stehe eine Mehrzuteilungsreserve (Greenshoe) von bis zu 150.000 Aktien zur Verfügung. Die Notierungsaufnahme am Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse ist für den 16. Mai vorgesehen.
fvm/ant
Die Aktien der Softing AG werden in einer Bookbuildingspanne von 12,50 bis 14,50 Euro zur Zeichnung angeboten. Wie die konsortialführende Baader Wertpapierhandelsbank mitteilt, laufe die Zeichnungsfrist für
die 1,4 Millionen Inhaber-Stammaktien vom 8. bis 12 Mai. Zudem umfasse das Angebot einen Greenshoe von bis zu 150.000 Papieren. Die Erstnotiz am Neuen Markt ist für den 16. Mai vorgesehen.

Die Softing AG ist auf dem Gebiet der Steuerungs- und Kommunikations-Technologie aktiv.




Aktionärsstruktur der Softing AG:

Die "Altaktionäre" geben kein einziges Stück ab. Lediglich die IPO GmbH, eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Baader Wertpapierhandelsbank AG, veräußert im Rahmen des Angebotes bis zu maximal 714.150 Anteile.
Dadurch reduziert sich der Baader-Anteil an Softing von 41,96 Prozent bzw. 1.747.310 Aktien auf 20,67 Prozent bzw. 1.033.160 Aktien.
Der Freefloat liegt bei 31 Prozent.

Baader ist 1998 bei Softing eingestiegen. Leider weiß ich nicht zu welchem Kurs. Da der Emissionspreis bei 14,50 Euro liegen dürfte, gehe ich von einem Gewinn in Höhe von 10 Euro pro Aktie aus.
Dieses entspricht einem Gewinn von über 7 Mio Euro vor Steuern.
Unberücksichtigt bleiben hierbei die Emissionseinnahmen für Baader, die zwischen 4 und 7 Prozent des Emissionsvolumens liegen dürften. Meinen eigenen vorsichtigen Schätzungen entspricht das einem Gewinn von etwa 3 Mio Euro vor Steuern.

Und die 1.033.160 Softing-Aktien, die Baader immer noch hält, ... vergessen wir ganz schnell!!!

Die nächste Emission wird kommen ... und Baader wird wieder verdienen!
Die Graumarkt-Kurse für Softing liegen bei Schnigge zwischen 17 bis 19 Euro.
Teacher
Dienstag 9. Mai 2000, 16:14 Uhr

MERKUR BANK KGAA . (814820.F)


Merkur Bank strebt 2000 deutliche Ergebnisbesserung an
München (vwd) - Die Merkur Bank KGaA, München, hat den Bilanzgewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 4,5 (2,1) Mio DEM mehr als verdoppelt. Damit habe die Bank ihr geschäftspolitisches Ziel der "Gewinnerzielung vor Wachstum" erreicht, erklärte der persönlich haftende Gesellschafter Siegfried Lingel am Dienstag in München. Für 2000 werde mit einem gegenüber dem Vorjahr verbesserten Ergebnis gerechnet. Das Geschäftsvolumen solle zudem das Vorjahresniveau (1999: 908 Mio DEM) erreichen. Für das laufende Geschäftjahr strebe die Merkur Bank kontinuierliches Wachstum bei kontrollierbarem Risiko an. Im ersten Quartal 2000 habe sich das Zinsergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bereits auf 5,3 (4,7) Mio DEM gesteigert.


Der Zinsüberschuss habe sich im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich auf 18,8 (11,5) Mio DEM erhöht, was einer Steigerung von 63,9 Prozent entspricht. Der Provisionsüberschuss sei 1999 um 2,7 Prozent auf 9,53 (9,28) Mio DEM gewachsen. Der Gewinn werde in Form der Dividende von 1,15 DEM pro Aktie voll an die Aktionäre ausgeschüttet, teilte das seit März 1999 am Geregelten Markt der Münchener Börse notiert Unternehmen mit. Nachdem der Kurswert lange unter dem Ausgabepreis von 10,25 EUR gelegen hatte, sei das Unternehmen mit dem derzeitigen Aktienkurs von 13 EUR zufrieden, sagte Lingel.


Der Fokus liege für das Jahr 2000 auf dem Ausbau des Kundengeschäfts und der Beratungsleistungen. Dazu will das Wertpapierhaus seine Mitarbeiterzahl um 10 auf knapp 100 aufstocken. "Genügend Fachkräfte sind durch die Fusionswelle im Bankengeschäft freigeworden", kommentierte Lingel. "Einige melden sich sogar zum Probearbeiten bei uns." Erst in zweiter Linie soll eine Expansionsstrategie verfolgt werden. Durch Zukäufe will die Merkur Bank ihr Geschäftsvolumen erweitern, dafür werde sie wahrscheinlich noch in diesem Jahr eine Kapitalerhöhung vornehmen, kündigte Lingel an. Über deren Umfang machte er noch keine Angaben. Eventuell werde sich die Zweigstellenzahl von derzeit sechs Niederlassungen leicht erhöhen.


Die seit Juni andauernden Übernahmegespräche mit "einer kleineren Privatbank im süddeutschen Raum" seien noch nicht abgeschlossen, erklärte Lingel weiter. Auch mit größeren Bankhäusern gäbe es derzeit "sehr lockere Verhandlungen". Daneben will die Merkur Bank künftig dem Börsenemissionsgeschäft hohe Priorität einräumen. In Kooperation mit der Baader Wertpapierhandelsbank AG, München, will die Merkur Bank im Jahr 2000 erstmals Unternehmen als Konsortialführer beim Börsengang begleiten. Unter anderem soll der E-Commerce-Anbieter Coss Systemtechnik AG, Aalen, an dem das Wertpapierhaus selbst mit 8,33 Prozent und rund acht Mio DEM beteiligt ist, im laufenden Jahr an die Börse gebracht werden, kündigte Lingel an. +++ Nadine Oberhuber

vwd/9.5.2000/§nob/sei
Softing - Zeichnungsfrist endet vorzeitig
Morgen um 12 Uhr wird die Zeichnungsfrist für Aktien der Softing AG (WKN 517 800) vorzeitig beendet. Als Begründung nannte die konsortialführende Baader Wertpapierhandelsbank eine hohe Überzeichnung der Aktie.
Die Bookbuilding-Spanne beträgt 12,50 bis 14,50 Euro. Zum Bankenkonsortium gehört neben Baader auch das Bankhaus Reuschel.

Die Kerngeschäftsfelder der 1979 gegründeten Softing AG liegen in der Informationstechnologie für die Automatisierung industrieller Anlagen und in der Kommunikationstechnik im Automobil-Bereich. Der Kfz-Bereich steuert knapp 40 % zum Umsatz bei, die restlichen 60 % entfallen auf Technologie und Dienstleistungen für Steuerungs- und Automatisierungstechnik. Mit dem jüngsten Produkt 4Control zählt Softing zu den technologisch führenden Unternehmen im Bereich Automatisierungslösungen.
000-05-11 um 16:55:18
Frankfurt (vwd) - Die Baader Wertpapierhandelsbank AG, München, will auf ihrer
Bilanzpressekonferenz am Freitag in Frankfurt neben der Erläuterung der Eckdaten für 1999
und der Zahlen zum ersten Quartal vor allem einen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr
geben. Darüber hinaus will die Bank einen Teil ihres bisher kaum bekannten
Beteiligungsportfolios offenlegen. In diesem Zusammenhang werde es Details zum Umfang
der Beteiligungen sowie zu deren Börsengängen geben, hieß es aus Unternehmenskreisen.
Geplant sei auch die Vorstellung einer Kooperation.

Das laufende Geschäftsjahr soll nach der jüngsten Mitteilung des Unternehmens ein
"hervorragendes Ergebnis" bringen. Wie es kürzlich hieß, ist der Vorstand für 2000 sehr
optimistisch, auch wenn sich die gute Marktverfassung vom Jahresanfang nicht fortsetzen
sollte. In jedem Fall würden die ursprünglichen Ertragsprognosen von plus 15 Prozent weit
übertroffen, wozu das Emissionsgeschäft "nennenswert" beitragen werde. Das
Wertpapierhandelshaus, dessen Aktien seit März dieses Jahres im MDAX gelistet sind,
plant für das laufende Jahr mindestens acht Börsengänge.

Bekannt sind bereits einige Kennzahlen für das erste Quartal, in dem der Nettogewinn um
120 Prozent auf 36,8 Mio EUR gestiegen ist. Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf 77,9
Mio EUR. Den Wertpapierumsatz steigerte die Bank um 56 Prozent. Im März hatte Baader
vor dem Hintergrund eines strategischen Ausbaus des Investmentbanking sowie der
Entwicklung neuer Geschäftsfelder drei zusätzliche Vorstandsmitglieder berufen und das
Gremium damit auf fünf Vorstände erweitert. +++Eddy Holetic vwd/11.5.2000/eh/gl
000-05-11 um 16:55:18
Frankfurt (vwd) - Die Baader Wertpapierhandelsbank AG, München, will auf ihrer
Bilanzpressekonferenz am Freitag in Frankfurt neben der Erläuterung der Eckdaten für 1999
und der Zahlen zum ersten Quartal vor allem einen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr
geben. Darüber hinaus will die Bank einen Teil ihres bisher kaum bekannten
Beteiligungsportfolios offenlegen. In diesem Zusammenhang werde es Details zum Umfang
der Beteiligungen sowie zu deren Börsengängen geben, hieß es aus Unternehmenskreisen.
Geplant sei auch die Vorstellung einer Kooperation.

Das laufende Geschäftsjahr soll nach der jüngsten Mitteilung des Unternehmens ein
"hervorragendes Ergebnis" bringen. Wie es kürzlich hieß, ist der Vorstand für 2000 sehr
optimistisch, auch wenn sich die gute Marktverfassung vom Jahresanfang nicht fortsetzen
sollte. In jedem Fall würden die ursprünglichen Ertragsprognosen von plus 15 Prozent weit
übertroffen, wozu das Emissionsgeschäft "nennenswert" beitragen werde. Das
Wertpapierhandelshaus, dessen Aktien seit März dieses Jahres im MDAX gelistet sind,
plant für das laufende Jahr mindestens acht Börsengänge.

Bekannt sind bereits einige Kennzahlen für das erste Quartal, in dem der Nettogewinn um
120 Prozent auf 36,8 Mio EUR gestiegen ist. Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf 77,9
Mio EUR. Den Wertpapierumsatz steigerte die Bank um 56 Prozent. Im März hatte Baader
vor dem Hintergrund eines strategischen Ausbaus des Investmentbanking sowie der
Entwicklung neuer Geschäftsfelder drei zusätzliche Vorstandsmitglieder berufen und das
Gremium damit auf fünf Vorstände erweitert. +++Eddy Holetic vwd/11.5.2000/eh/gl
Donnerstag 11. Mai 2000, 11:10 Uhr




Hyrican geht im Juni an die Börse~
Berlin, 11. Mai (Reuters) - Der ostdeutsche PC- Hersteller Hyrican Informationssysteme AG in Kindelbrück bei Erfurt will am 9. Juni an den Prädikationsmarkt Select der Münchener Börse gehen. Das Unternehmen teilte am Donnerstag mit, mit dem Börsengang sollten rund 30 Prozent des Kapitals breit gestreut werden, wobei 80 Prozent des Plazierungsvolumens aus einer Kapitalerhöhung stammten. Begleitet wird der Börsengang von den Finanzfirmen Baader Wertpapierhandelsbank , Reuchel & Co und Merkur Bank .
Hyrican hatte im ersten Quartal 2000 nach eigenen Angaben seinen Umsatz durch den Zugewinn neuer Kunden auf 44 Millionen DM von 19,5 Millionen DM im Vorjahresquartal mehr als verdoppelt. Für das Gesamtjahr sei ein Umsatz von 1450 Millionen DM bei einem Vorsteuergewinn von 8,5 Millionen DM angepeilt. Das Unternehmen stellt PCs, Server und Workstations her, große Kunden sind Versandhäuser und Systemhäuser. Mit dem Emissionserlös sollen die Aktivitäten im Vertrieb von Hyrican auf das Ausland ausgeweitet und neue Geschäftsfelder aufgebaut werden.

hel/brn
Baader erhöht Dividende für 1999 auf 1,00 (0,55) EUR je Aktie

2000-05-12 um 11:50:22

Frankfurt (vwd) - Die Baader Wertpapierhandelsbank AG, München, will ihren Aktionären
für das Geschäftsjahr 1999 eine auf 1,00 EUR je Aktie erhöhte Dividende zahlen, verglichen
mit einer bereinigten Dividende von 0,55 EUR je Aktie im Vorjahr. Sollten sich die
Börsenumsätze im laufenden Geschäftsjahr weiterhin wie bisher entwickeln, werde Baader
eine Ergebnissteigerung von mindestens 50 Prozent erreichen, sagte
Vorstandsvorsitzender Uto Baader auf der Bilanzpresssekonferenz am Freitag in Frankfurt.

Nehme man die "Trailing Earnings", das heißt den gleitenden Durchschnitt der letzten vier
Quartale, so sollte das DVFA-Ergebnis je Aktie zum vierten Quartal 2000 weit über vier
(viertes Quartal 1999: 2,79) EUR betragen, hieß es weiter. +++Eddy Holetic

vwd/12.5.2000/eh/mr
Baader beteiligt sich mit 13 Proz an Atrium Private Equity Fund

2000-05-12 um 12:57:04

Frankfurt (vwd) - Die Baader Wertpapierhandelsbank AG, München, beteiligt sich als
"Cornerstone-Investor" mit rund zehn Mio EUR - dies entspricht rund 13 Prozent des
Fondsvolumens - an dem Atrium Private Equity Fund. Der Fonds mit einem Volumen von
75 Mio bis 100 Mio EUR werde sich an mittelständischen Wachstums- und
Technologieunternehmen beteiligen, die Kandidaten für den Neuen Markt sein könnten,
sagte der Vorstandsvorsitzende Uto Baader am Freitag in Frankfurt. Zielgruppe seien rein
institutionelle Anleger, von denen 15 bis 20 mit ins Boot geholt werden sollen.

Daneben besitze Baader weitere Emissionspipelines wie die 33,3-prozentige Beteiligung
an der SMART IPO AG, die wiederum Anteile an zwei Börsenkandidaten halte. Auch
werde man über die wachsenden Auslandsallianzen noch in diesem Jahr im Underwriting
ausländischer Börsengänge vertreten sein. Darüber hinaus bereite sich die 75-prozentige
tschechische Tochter Baader Securities AS via einer baldigen Kapitalerhöhung "auf die
dortige Entwicklung des Emissionsgeschäfts vor", teilte Baader weiter mit. In Tschechien
will die Gesellschaft zum einen im Rahmen vorbörslicher Beteiligungen, zum anderen als
Emissionsbank auftreten.

Zudem sei Baader zu 41,96 Prozent an der vor dem Börsengang stehenden Softing AG
beteiligt, deren Going Public ein großer Erfolg sei und die sich ausgezeichnet entwickeln
dürften. An der Coss Systemtechnik AG, die E-Commerce- und Internet-Lösungen
anbietet, halte Baader 11,45 Prozent. Die Beteiligung am EDV-Dienstleister für
Breitband-Internetzugänge und Netzwerke, KKF.net AG, belaufe sich auf 22,86 Prozent.
Dieses Unternehmen werde schon bald an den Neuen Markt gehen, hieß es. Des weiteren
besitze die Bank Anteile über 6,89 Prozent an Mediglobe, einem US-Anbieter von
Medizintechnik für Magen-, Darm- und Lungendiagnostik. +++ Eddy Holetic

vwd/12.5.2000/eh/bnb
...kursieren bereits Marktgerüchte, wonach das US-Investmenthaus Bear Stearns Inc, New York, seine Fühler nach Baader ausgestreckt haben soll. Hierzu wollte sich der Vorstandschef aber nicht äußern. Unzufrieden zeigte sich Baader mit der Entwicklung des Aktienkurses. Mit einem KGV von zehn, bezogen auf den erwarteten 2000-er-Gewinn sei die Aktie klar unterbewertet. Bei den in den vergangenen Jahren verzeichneten Wachstumsraten von jeweils über 50 Prozent, sollte das KGV eigentlich bei 50 liegen, meinte der Vorstandsvorsitzende. +++ Eddy Holetic

vwd/12.5.2000/eh/sei

Auf gehts!!
Autowerte geraten unter Druck
Dresdner Kleinwort Benson stuft Technologie-Aktien herunter - Gerüchte um Baader
FRANKFURT. Die deutschen Aktienkurse haben sich gut behauptet präsentiert. Der Dax ist mit einem Plus von 9,80 Punkten oder 0,13 Prozent nahezu unverändert aus dem Handel gegangen. Von den 30 Standardwerten schlossen 13 im Minus.

Von Andreas Hippin

Obwohl die am Nachmittag veröffentlichten amerikanischen Konjunkturdaten positiv bewertet wurden, kam es an der Frankfurter Wertpapierbörse zu keiner nachhaltigen Aufwärtsbewegung. Nach wie vor stand die Sitzung des Offenmarktausschusses der amerikanischen Notenbank Federal Reserve (FOMC) am kommenden Dienstag im Zentrum des Anlegerinteresses. ¸¸Wir warten eigentlich immer auf irgendetwas``, merkte ein Beobachter dazu an. ¸¸Bis wir keine Klarheit haben, was da passiert, wird sich hier nicht so viel tun``, war sich ein Händler sicher.

Technologiewerte notierten zum Wochenausklang im Plus. Epcos gewannen 0,4 Prozent, SAP legten um 1,2 Prozent zu und Siemens verbesserten sich um rund 0,7 Prozent. Die T-Aktie schwankte um den Vortagesschluss und ging schließlich knapp behauptet aus dem Handel. Händler sprachen von anhaltenden Verkäufen im Telekomsektor; dies drückte die Stimmung. Die Investmentbanker von Dresdner Kleinwort Benson haben die gesamte Branche heruntergestuft. Es werde jetzt mehr als noch vor einigen Wochen über die hohe Bewertung von Telekomtiteln nachgedacht, sowie über die hohen Kosten, die etwa durch UMTS-Lizenzen auf die Unternehmen zukommen, hieß es.

Karstadt profitierten davon, dass die Geschäftszahlen für 1999 im Handel positiv bewertet wurden und kletterten um 2,1 Prozent. Für Vera Diehl, Analystin bei der amerikanischen Investmentbank Merrill Lynch, blieben aber ¸¸noch viele Fragen offen``. Es sei zwar erfreulich, dass sowohl Umsatz als auch Nettoergebnis über den Prognosen des Hauses gelegen hätten. Allerdings müsse erst klar sein, woher die Umsatz- und Ergebnissteigerung komme, bevor man über die Qualität der Zahlen urteilen könne. Von Karstadt sei mehr Offenheit und Transparenz zu wünschen. Diehl empfiehlt, Karstadt zu ¸¸reduzieren``. Uwe Weinreich, Analyst bei der Bankgesellschaft Berlin, stufte die Karstadt-Aktie auf ¸¸Halten`` herunter.

Ein uneinheitliches Bild ergab sich bei den Automobilwerten. Die auch im Monat April schwachen Pkw-Absatzzahlen in Europa überraschten im Handel niemand. Damit werde lediglich das schwache erste Quartal fortgeschrieben, hieß es. Besonders kursbelastend sei die Entwicklung nicht. Während Daimler-Chrysler 1,5 Prozent zulegten, standen BMW mit einem Minus von 2,9 Prozent und VW mit einem Kursverlust von 2,5 Prozent auf der Verliererseite.

Der M-Dax notierte rund 37 Punkte oder 0,8 Prozent höher. Die Baader Wertpapierbank gewann 0,5 Prozent hinzu, nachdem das Institut seine Dividende für 1999 von 0,55 auf 1,00 Euro je Aktie angehoben hatte. Im laufenden Jahr soll das Ergebnis um mindestens 50 Prozent gesteigert werden, hieß es auf der Bilanzpressekonferenz der Bank. Dabei soll das Emissionsgeschäft zum zweiten Standbein neben dem Wertpapierhandel werden. An der vor dem Börsengang stehenden Softing AG ist Baader zu 41,96 Prozent beteiligt. Einem kursbeflügelnden Gerücht zufolge soll das New Yorker Investmenthaus Bear Stearns seine Fühler nach Baader ausgestreckt haben.

Der Rentenmarkt zeigte sich leichter. Die Umsätze waren gering. Der Markt warte die aus USA kommenden Impulse ab.





© Stuttgarter Zeitung online - Stuttgart Internet Regional GmbH, 2000
(ADX). Im Rahmen des Ausbaus des Investmentbankings gab Bank-Chef
Baader eine 13-prozentige Beteiligung in Höhe von 10 Millionen Euro
am Atrium Private Equity Fonds bekannt. Der institutionelle Fonds mit
einem Volumen von 75 bis 100 Millionen Euro werde in etablierte
Technologiewerte und Mittelstandsunternehmen investieren. Außerdem
wolle Baader mit der 75-prozentigen Tochter in Tschechien, Baader
Securities A.S., das dortige Emmissionsgeschäft entwickeln. In
Deutschland wird die Bank nach den Worten ihres Vorstandschefs in
diesem Jahr acht Neuemissionen als Konsortialführer begleiten.
Zusammen mit Beteiligungen über die IPO GmbH und die Smart IPO AG sei
die Emissionspipeline der Bank «prall gefüllt», sagte Baader.

Als «eines der wichtigsten Ziele» für das laufende Jahr nannte
Baader eine Honorierung des Wachstums der Bank am Markt «durch eine
entsprechende Neubewertung unserer Aktien». Besonders mit Blick auf
die Aktivitäten im Bereich des Investmentbanking seien die Aktien des
im März in den M-DAX aufgestiegenen Finanzhauses derzeit deutlich
unterbewertet, kritisierte der Vorstandschef. ++
mfl/mbr
Bilanzpressekonferenz der Baader Wertpapierhandelsbank vom 12.05.2000
Die Baader Wertpapierhandelsbank AG, München, hat ihr DVFA-Ergebnis 1999 auf 55,2 (30,9) Mio EUR erhöht. Das entspricht einem Gewinn von 2,79 EUR pro Aktie. Berücksichtigt man zudem die gebildete Risikovorsorge (siehe den ersten Beitrag), das sind vollversteuerte Reserven in Höhe von 22,61 Millionen EUR, dann errechnet sich ein wahrer Nettogewinn von 77,81 Millionen EUR bzw. 3,93 EUR pro Aktie. Bei einem aktuellen Kurs von 39,20 EUR ergibt sich ein KGV für das Jahr 1999 (!!!) von 10,0! Zugleich bringt Baader eine Marktkapitalisierung von rund 775 Mio. EUR auf die Börsenwaage.

Auf die einzelnen Positionen will ich hier nicht mehr weiter eingehen, da diese weiter unten in diversen Postings dargestellt sind.
Bemerkenswert ist aber die Ausweitung des Überschusses aus Finanzgeschäften um 67,3 Prozent auf 149,664 (89,446) Mio EUR im letzten Jahr. Diesen baute Baader im 1. Quartal 2000 weiter aus, so dass das laufende Geschäftsjahr ein "hervorragendes Ergebnis" bringen wird.
Und Baader gibt das sehr gute Ergebnis zum Teil an seine Aktionäre weiter, indem die Bank für das Geschäftsjahr 1999 eine auf 1,00 EUR je Aktie erhöhte Dividende zahlen will, verglichen mit einer bereinigten Dividende von 0,55 EUR je Aktie im Vorjahr. Das entspricht einer Dividendenrendite von 2,55 Prozent (nettes Festgeld -) ).

Betrachtet man nun die Kennzahlen für das 1. Quartal 2000, in dem der Nettogewinn um 120 Prozent auf 36,8 Mio EUR gesteigert werden konnte, dann muß man feststellen, dass die Gewinndynamik in keinster Weise nachläßt. Bereits im 1. Quartal 2000 sind 72 Prozent des gesamten Vorjahresergebnisses erreicht worden. Auch im April sei ein zufriedenstellendes Ergebnis laut Baader herausgesprungen. Die "Trailing Earnings", das heißt den gleitenden Durchschnitt der letzten vier Quartale, sollen nach den Worten von Vorstand Uto Baader zu einem Ergebnis je Aktie für das Jahr 2000 von weit über vier EUR führen (1999: 2,79 EUR).
Rechnet man wiederum die Risikovorsorge von knapp 3 Mio. EUR hinein, dann hat Baader bereits im 1. Quartal 2,01 Euro verdient.
Bei der Interpretation der Aussage sollte man hinzuziehen, dass Uto Baader als eher konservativ gilt und das die Bank den Wertpapierumsatz im 1. Quartal um 56 Prozent steigern konnte.

Ausserdem wurden im März vor dem Hintergrund eines strategischen Ausbaus des Investmentbanking sowie der Entwicklung neuer Geschäftsfelder drei zusätzliche Vorstandsmitglieder berufen und das Gremium damit auf fünf Vorstände erweitert.

Eine nennenswerte Ergebnissteigerung soll zudem durch das Emissionsgeschäft erzielt werden. Im laufenden Jahr will das Emissionshaus acht bis zehn Börsengänge als Lead Manager begleiten, bei denen sich das durchschnittliche Emissionsvolumen pro Transaktion im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöhen soll. Das Investmentbanking soll zum zweiten Standbein der Wachstumsstrategie neben dem Wertpapierhandel aufgebaut werden. Der bisherige Ergebnisbeitrag des Emissionsgeschäfts lag 1999 bei rund sieben Prozent und soll in ein bis zwei Jahren auf mindestens 25 Prozent wachsen.

Um den Ausbau des zweiten Standbeins zügig voran zutreiben, beteiligt sich Baader als "Cornerstone-Investor" mit rund zehn Mio EUR - dies entspricht rund 13 Prozent des Fondsvolumens - an dem Atrium Private Equity Fund. Der Fonds mit einem Volumen von 75 Mio bis 100 Mio EUR werde sich an mittelständischen Wachstums- und Technologieunternehmen beteiligen, die Kandidaten für den Neuen Markt sein könnten. Zielgruppe seien rein institutionelle Anleger, von denen 15 bis 20 mit ins Boot geholt werden sollen.

Ferner gab Baader folgende Beteiligungen bekannt, die "demnächst" an die Börse gebracht werden sollen:

- 33,3-prozentige Beteiligung an der SMART IPO AG, die wiederum Anteile an zwei Börsenkandidaten halte,

- 41,96 Prozent an der vor dem Börsengang stehenden Softing AG , deren Going Public ein großer Erfolg sei und die sich
ausgezeichnet entwickeln dürfte. Nach dem IPO hält Baader noch 20,67 Prozent.

- 11,45 Prozent an der Coss Systemtechnik AG, die E-Commerce- und Internet-Lösungen anbietet,

- 22,86 Prozent am EDV-Dienstleister für Breitband-Internetzugänge und Netzwerke, KKF.net AG. Dieses Unternehmen werde
schon bald an den Neuen Markt gehen, hieß es.

- 6,89 Prozent an Mediglobe, einem US-Anbieter von Medizintechnik für Magen-, Darm- und Lungendiagnostik.

- 75-prozentige tschechische Tochter Baader Securities AS. In Tschechien will die Tochtergesellschaft zum einen im Rahmen
vorbörslicher Beteiligungen, zum anderen als Emissionsbank auftreten

Darüber hinaus möchte man über die wachsenden Auslandsallianzen noch in diesem Jahr im Underwriting bei ausländischen Börsengängen vertreten sein.


Übernahmen und Kooperationen sind für Baader grundsätzlich denkbar und es werden zur Zeit Gespräche mit Wettbewerbern geführt. Es wird ebenfalls daran gedacht, eventuell selber übernommen zu werden. In diesem Zusammenhang kursierten bereits Marktgerüchte, wonach Bear, Sterns & Co. seine Fühler nach Baader ausgestreckt haben soll. Leider wollte sich Vorstand Uto Baader nicht zu diesem Thema äußern, so dass hier reichlich spekuliert werden darf.

Eine mögliche Fusion oder Übernahme wird mit Sicherheit nicht zum aktuellen Aktienkurs der Baader Wertpapierhandelsbank stattfinden. Es ist schwer vorzustellen, dass Uto Baader "Perlen vor die Säue wirft", schließlich ist Baader nach seiner Aussage "sehr unzufrieden mit der Entwicklung des Aktienkurses". Auf einmal, Herr Baader? Winkt hier möglicherweise doch eine Übernahme durch einen ganz Großen der Branche? Sollten sich die Spekulationen bewahrheiten, dann dürfte der Kurs von heute auf morgen sehr stark ansteigen, da selbst Uto Baader "seiner" Aktie bei den in den vergangenen Jahren verzeichneten Wachstumsraten von jeweils weit über 50 Prozent ein KGV von 50 zugesteht. Sicherlich ist ein KGV von 50 ein wenig vermessen, aber 25 bis 30 sind bei diesen Wachstumsraten durchaus realistisch. Für ein KGV von 25 bis 30 bei einem Gewinn von 4,00 EUR im laufenden Jahr 2000 ergibt sich ein konservatives Kursziel von 100 bis 120 EUR. Setzt man Uto Baaders "leicht" übertriebenes KGV von 50 an, dann entspricht das einem Kurs von 200 EUR!!! Man beachte, dass dieses aus dem Munde Uto Baaders stammt.
Und der wird mit Sicherheit wissen, was in seinem Unternehmen los ist.
Börsenumsatz ausländischer Aktien an deutschen Börsen
in €....1999
........Monat gesamt....pro Handelstag..........Umsatz
Januar..23.526.600.355..1.176.330.018...1Q......64.505.996.751
Februar.17.901.909.886....895.095.494
März....23.077.486.510..1.003.368.979
April...30.004.587.214..1.500.229.361...2Q......72.062.275.977
Mai.....20.159.615.002..1.061.032.369
Juni....21.898.073.761....916.346.136
Juli....28.635.218.022....995.366.989...3Q......72.167.225.570
August..20.846.025.221..1.301.600.819
Sept....22.685.982.327..1.031.181.015
Oktober.23.481.548.254..1.118.168.964...4Q.....117.037.723.763
Nov.....42.274.300.063..1.921.559.094
Dez.....51.281.875.447..2.441.994.069
gesamt.325.773.222.062

in €....2000...........................Zuwachs... Umsatz
........Monat gesamt....pro Handel.....%.zu.99.....Milliar...Zuwachs %
Januar..76.396.974.395..3.637.951.162..209,26..1Q..238,0.....268,96
Februar.72.435.534.656..3.449.311.174..285,36
März....89.172.000.000..3.877.043.478..286,40
April...53.883.950.042..2.993.552.780...99,54..2Q..53,883
gesamt.291.888.459.092

Der Editor für die Posting ist absolut blöd. Es sieht nie so aus wie es sein soll!

Habe mal die Umsätze pro durchschnittlichen Handelstag angegeben, da sie sich besser vergleichen lassen. Zusammengefaßt sehen die Zahlen für April garnicht so schlecht aus. Der erwartete Rückgang im Crashmonat April liegt längst nicht so hoch wie ich erwartet hatte. Immer hin ist er noch fast doppelt so hoch wie im April 99 und das war einer der sehr gut Monate in 99.

Gruß Fiscus

P.S.: Die Daten die Deutsche Börse zur Verfügung stellt kamen erst sehr spät und waren dann noch falsch. Sie haben für April nochmal die Zahlen für März veröffentlicht. Bis das korregiert war dauerte es einige Zeit.
das ist ja alles schön und gut. Aber so eine lahme Krücke habe ich selten im Depot gehabt. Sogar heute bei der steigenden Börse ein kleines Minus. Kaum Umsätze. Mit Schnigge wäre ich besser dran. Die Aktie ist unterbewertet usw. Das nutzt mir wenig, wenn nichts läuft. Es muß doch dafür Gründe geben?
Gruß Josepp
Warum listet UB nicht die anderen Beteiligungen (wenigstens die ohnehin bekannten wie Maier & Partner, Quartz Cap. London oder KST) auf? Und - falls es Gründe gibt, warum er etliche Beteiligungen nicht nennen will oder kann - warum beziffert er nicht wenigstens ungefähr die Summe der stillen Reserven?

Mein Depot ist schon total seitlastig vor lauter Finanzdienstleistern, (Baader, BEG, GOZ, HV-Bank). Baader stellt hierbei mit 3450 St. die größte Position. Hätte ich lieber bei Zeiten MLP, Concord u.a. gekauft!

Wenn sich nicht bald was tut, werde ich im Sommer einen Großteil der genannten Papiere abstoßen und im Herbst mein Depot neu sortieren.

augur
augur jetzt bekommen wir es mit der angst...
wenn du deine riesenposition verkaufst ist der anstieg
von 30 auf 40 hin, bitte warte mit dem verkaufen oder
such dir einen grossinvestor á la förtsch oder sonst
einen fond (*prahlhans*)

naja, nich so eng sehen, aber hier mit stückzahlen zu prahlen
hilft dem kurs auch nicht weiter und es erweitert auch nicht
den horizont der leser...

sag doch lieber mal warum du viele baader-aktien hast ?
weil sie unterbewertet sind ?

also, wg. dem verkaufen - solch einen fehler hab ich einmal gemacht -
nicht lange genug gewartet und verkauft bei bester gelegenheit - ich
rechne immer noch wieviel geld mir durch die lappen gegangen ist nur
weil ich keine geduld hatte...

aber wenn es gründe zum verkaufen gibt kannst du es mich wissen lassen

viele grüsse

cresh
Tatsache ist, dass der Nasdac den Neuen Markt nach unten zieht und dieser wiederum die Broker.
Deshalb wird mit einem time-lag von ein paar Wochen die Sitauation umgekehrt, wenn sich bei den Amis etwas
positives tun sollte. Wer sich allerdings die langfristigen Charts ansieht, der wird feststellen, dass nach einer
kurzzeitigen Erholung im Mai Juni noch eingewaltiges Rückschlagspotential nach unten besteht. Langfristig
jedoch können die Amis nicht an den Wachstumswerten vorbei. Wer also Zeit hat, der legt sich schlafen.
Wer unbedingt traden will, der soll es tun, aber nicht vergessen die Aktien wieder zu kaufen, die er einmal
billig verscherbelt hat. Gute Zahlen nutzen deshalb in dieser Markphase nur strohfeuermäßig den Daytradern, die
direkt am Markt hängen. Der Rest wird davon wohl nicht profitieren.
unschwer zu erkennen, dass baader probleme mit gd100 hatte,
dazu noch die schwache nasdaq - uiuiui
erwarte aber, dass sich das bis zur hv (22.06?) gelegt hat.

mfg cresh

Lieber Augur,
Bitte warte noch bis Baader von den guten Rechnern auf ein KGV von
3 herunter gehandelt wurde. Denn bei einem KGV von 5 und nur ca.70% Wachstum möchte ich dieses heisse Eisen noch nicht einsammeln.
Viel spass beim Geld weggwerfen.
Ad hoc-Meldung gemäß §15 WpHG

Baader: Erwerb eigener Aktien

Der Vorstand der Baader Wertpapierhandelsbank AG hat am
28.06.2000 den Beschluß gefasst, von der Ermächtigung
zum Erwerb eigener Aktien Gebrauch zu machen.

Die mit dem Rückkauf erworbenen Aktien werden zur
Bedienung des Aktienoptionsplans für Mitarbeiter
verwendet. Dieses Beteiligungsmodell wurde von der
letztjährigen Hauptversammlung beschlossen, und wird
nun in die Tat umgesetzt.

Der Vorstand

*****

Herausgeber:
Baader Wertpapierhandelsbank AG
Ansprechpartner: Nico Baader
Lena-Christ-Str. 48
82152 Martinsried
Tel. 0 89/86 49 40-15
Fax 0 89/86 49 40-19
Nico.Baader@Baaderbank.de
www.baaderbank.de

Ende der Mitteilung
Donnerstag 29. Juni 2000, 11:34 Uhr

Baader Umfang des Aktienrückkaufs offen
München, 29. Jun (Reuters) - Die Baader Wertpapierhandelsbank AG hat am Donnerstag mit dem Rückkauf eigener Aktien begonnen. Ein Sprecher des Unternehmens teilte in München mit, die erworbenen Aktien würden für den Aktienoptionsplan für Mitarbeiter verwendet. Die letztjährige Hauptversammlung habe zu diesem Zweck den Rückkauf von bis zu zehn Prozent der Papiere gebilligt. Es sei jedoch offen, ob der gesamte Umfang ausgenutzt werde. "Das kommt auf den Preis an", sagte der Sprecher. Die Baader Wertpapierhandelsbank ist vor kurzem in das Börsensegment MDAX aufgerückt.
dst/brn
Der Aktienrück-Kauf hat wenig auswirkungen,da die Käufer wie Wir nur günstige Kurse sehen wollen.
Mein Tip: jetzt kaufen und schlafen legen.KGV 5 Wachstum 50% bis ca.70% was wollt Ihr denn noch?
Bevorstehende Neuemission:
Michael Zäh Verlags AG


Gesellschaft
Michael Zäh Verlags AG
WPKN
549176
Branche
Verlag
Tätigkeit
Herausgeber der "Zeitung Zum Sonntag"
und "Zeitung Zum Abend" in Freiburg
Börse
Stuttgart
Segment
Freiverkehr
Konsortium
Baader Wertpapierhandelsbank AG
Zuteilungstag
voraussichtlich 17. Juli
Das Emisionsgeschäft läuft jetzt auch langsam wieder an und sollte mit oder ohne
der erwarteten Steuerreform von Eichel die geringeren Gewinne des Handelsgeschäfts mehr als ausgleichen.
20.07.2000
Baader kaufen
Der Aktionärsbrief

„Kaufen“ – lautet das Urteil der Anlageexperten von „der aktionärsbrief“ für die Aktien der Baader Wertpapierhandelsbank AG (WKN 508810).

Derzeit würden Kooperations- oder Beteiligungsgespräche sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene geführt. Der Verkauf des 25 %-Paketes an Real Garant dürfte in diesem Zusammenhang stehen.

Zielrichtung sei voraussichtlich nicht das klassische Maklergeschäft, sondern der Bereich Investmentbanking. Bei sehr guten Zahlen habe die Aktie derzeit ein KGV von etwa 10, worin voraussichtlich auch eine Restunsicherheit für die Zahlen des zweiten Quartals enthalten sei.

Die faire Bewertung sehen die Frankfurter eher bei 25 bis 30, was immerhin einer Range von 87,50 bis 105 Euro gegenüber akt. etwa 35 Euro im Kurs entspreche, so der aktionärsbrief.
Makleraktien stehen vor neuem Boom
Analysten für Branche zuversichtlich - Neuausrichtung aber entscheidend - Baader Wertpapierhandelsbank favorisiert

Foto: WELT
Von Matthias Iken
und Holger Zschäpitz

Berlin - Eine Branche erobert wieder die Gewinnerlisten der Börse: Die Makleraktien. Fast unbemerkt haben sich viele Aktien von Wertpapierhandelshäusern von ihren Tiefstkursen entfernt und kräftig zugelegt. Spütz verbesserten sich binnen Wochenfrist um 20 Prozent, Kling Jelko sogar um über 40 Prozent. So mancher Anleger erinnert sich da an vergangene Zeiten: Im Frühjahr 1997 erfasste eine Spekulationswelle die gesamte Branche, die Kurse rauschten in astronomische Höhen - bis die Krise im Sommer des darauffolgenden Jahres einen Großteil der Kursgewinne wieder davonspülte. Der Kurs der Baader Wertpapierhandelsbank, der noch im April 1997 splittbereinigt zwischen 0,79 und 0,95 herumdümpelte, katapultierte sich innerhalb von 14 Monaten auf 105,50 Euro, um vier Monate später wieder auf 13 Euro zurückzufallen.
Diesmal verläuft der Kursaufschwung in geordneteren Bahnen. "Die große Spekulation mit wilden Kursausschlägen sollte der Vergangenheit angehören", sagt Jürgen Giese, Analyst von Hauck & Aufhäuser. Zuversichtlich stimmt ihn vor allem die Ertragsentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr: Die meisten Gesellschaften weisen eine Eigenkapitalrendite von 25 bis 30 Prozent auf. Gleichzeitig liegt das Kurs/Gewinn-Verhältnis fast durchgängig im einstelligen Bereich - und damit weit unter dem Durchschnitt der Banken.

Dennoch sind Maklertitel keine Witwen- und Waisenpapiere - auf Grund des Geschäftsfeldes müssen sich Anleger immer wieder auf Kursschwankungen einstellen. "Nur Investoren, die an einen Börsenboom glauben, sollten kaufen", sagt Thomas Zenner von der BB Bank. Denn die Branche hängt direkt von der Börsenentwicklung ab, weil jede abgewickelte Order Provisionen abwirft.

Allerdings könnte sich dies in Zukunft ändern: "Mit der Verlagerung des Handels auf elektronische Plattformen gehen die Courtage-Einnahmen drastisch zurück", sagt Giese. Zenner sieht es ähnlich: "Die Makler müssen schauen, wo sie bleiben - in vier Jahren ist der Boom des Courtagegeschäftes vorbei." Entscheidend sei deshalb, welche neuen Geschäftsfelder erschlossen werden. Die Zukunft könnte im Invest- und Private Banking liegen. Eine zentrale Rolle kommt dabei dem Geschäft rund um Neuemissionen zu. "Mittelständler, die an die Börse streben, werden vor allem auf die Rundum-Betreuung kleinerer Anbieter setzen", so Zenner. Positiv sollten sich auch die guten Kontakte auswirken, über die Makler traditionellerweise verfügen.

Weitere neue Geschäftsfelder können die Wertpapierhandelshäuser im Portfolio-Management, über eine Internationalisierung oder die Expansion ins Internet erschließen. Weit vorangekommen bei der Neuausrichtung ist die Baader Wertpapierhandelsbank. Schon 2002 soll der Bereich Investmentbanking ein Viertel zum Ergebnis beitragen. Außerdem verhandelt das Unternehmen mit ausländischen Anbietern über eine Internationalisierung.

Börsenneuling Schnigge hingegen setzt auf den vorbörslichen Handel und genießt hier einen guten Ruf. Eine andere Strategie hat die Deutsche Balaton eingeschlagen: Das Unternehmen fungiert nicht selbst als Wertpapierhandelshaus, sondern hat sich mehrere Beteiligungen im Finanzbereich wie Birkert & Fleckenstein, Net.ipo oder Hornblower Fischer zusammengekauft. Valora und Ahag konzentrieren sich mit dem vorbörslichen Handel auf die Zwischenfinanzierung von Gesellschaften vor dem eigentlichen Börsengang. Ein einträgliches Geschäft, wie der Kurs von Valora beweist.

Die Experten setzen aber mehr auf die größeren Anbieter. Zenner favorisiert gegenwärtig die Baader Wertpapierhandelsbank. "Werte wie Baader, MWB Wertpapierhandelshaus oder Schnigge sind interessante Beimischungen für das Depot", sagt auch Giese. Er verweist auf Übernahmefantasien, die der gesamten Branche zusätzlichen Auftrieb verleihen könnten. Gerade für ausländische Investmenthäuser könnte ein Zukauf in Deutschland interessant sein - nicht zuletzt auf Grund des Erfolgs des Neuen Marktes.
Spekulationen um Baader-Beteiligung erneut angeheizt
2000-07-21 um 12:55:24


Frankfurt (vwd) - Die Spekulationen um eine Beteiligung der Baader Wertpapierhandelsbank haben erneut Nahrung erhalten. Wie aus Frankfurter Bankenkreisen zu erfahren ist, kann es durchaus möglich sein, dass Gespräche über eine Beteiligung an einem Unternehmen in Frankfurt noch an diesem Wochenende abgeschlossen werden. Nach wie vor unklar ist jedoch, ob es sich bei dem potenziellen Partner um einen Broker, Makler oder ein anderes Unternehmen handelt. In der vergangenen Woche hatte Baader-Sprecher Nico Baader noch gesagt, "wir sprechen mit vielen, aber noch nicht ganz konkret". +++Brunhild Stelter

vwd/21.07.2000/bst/mr
Warum verkauft die Baader Wertpapierhandelsbank AG ihre Beteiligung von über 25% am Grundkapital der
Real Garant Versicherung AG?

Damit sie eigene Aktien günstig zurüchkaufen kann, um diese dann bei einer Übernahme oder Kooperation als Tauschwährung
einzusetzen.

Warum kauft Baader ausgerechnet zum jetzigen Zeitpunkt Aktien zurück?

Weil die Aktien zur Zeit besonders günstig zu haben sind und Baader auf diese Weise noch ein paar Euro sparen kann.
Oder weil etwas im Busch ist?!!!

Vielleicht sind die Gespräche weiter als man es erahnen kann. Geschickte Täuschung ... wir bleiben alleine.
Das hatte zur Folge das der Kurs nicht gerade gut ging, Baader dafür aber günstig zuschlagen konnte. Warum hat er nicht bis 2001 gewartet,
dann wären die Real Grant Versicherungsanteile "steuerfrei" gewesen.

Ich bin mal gespannt was da kommen wird.


Zu den Zahlen:
Ich rechne, dass Baader im letzten und in den nächsten beiden Quartalen jeweils einen Euro Gewinn machen wird.
Berücksichtigt man die über zwei Euro aus dem ersten Quartal, so ergibt sich ein Gewinn von 5 Euro für das Jahr 2000.
Dabei sind die Emissionen noch nicht berücksichtigt.
Ich denke, dass ein Euro aus den Emissionen für das Jahr 2000 herausspringen dürfte, so dass insgesamt gute 6 Euro im Jahr 2000 verdient werden dürften.
Macht bei einem Kurs von etwa 36 Euro ein KGV von 6!!! Und das bei einem Wachstum von 50 bis 100 Prozent.
Und vielleicht übernimmt Baader noch ein Puzzleteil, das ihnen noch fehlt.
Bleibt nur die Frage offen, wer gibt soviel Aktien her zu den aktuellen Kursen, wenn die Aussichten doch so gut sind ? Außerdem bringt es für Baader nichts, eine Übernahme mit Aktien zu bezahlen, die man erst zukaufen muß, da könnte man ja gleich mit Bargeld zahlen!
Normalerweise gibt es doch da eine KE und mit diesen Aktien wird dann bezahlt, oder? Das kostet den Übernehmer dann keine Liquidität und der Verkäufer wäre auch bezahlt. Solches Vorgehen lohnt sich natürlich nur bei einem entsprechend hohen Aktienkurs, den Baader momentan nicht hat.
In den Verkauf der 34,5% Real Garant Aktien würde ich nicht zuviel hineininterpretieren, da kann Baader froh sein, daß er endlich jemand gefunden hat, der ihm das ganze Paket abgenommen hat. Die Dinger sind ja bekanntlich liegengeblieben seit der mißglückten Emission im Dezember 1998, das war keine vorbörsliche Beteiligung. Der Veräußerungsgewinn dürfte so gering sein, daß es sich gar nicht lohnte mit dem Verkauf zu warten.
Bleibt abzuwarten und zu hoffen, dass die Halbjahreszahlen besser als von vielen Marktteilnehmern erwartet ausfallen werden.

augur
Baader mit strategischer Beteiligung


Pressemitteilung

Frankfurt und München. Die im M-Dax notierte Baader Wertpapierhandels AG, Marktführer unter Deutschlands Wertpapierhandelsbanken, übernimmt rückwirkend zum 1.1. diesen Jahres 100 Prozent der Aktien der Eckes Effektenhandel AG, Frankfurt am Main. Die bis dato nicht börsennotierte Eckes Effektenhandel AG ist ein hochspezialisierter Aktienmakler im Bereich Institutional Sales und verfügt über ein Team von knapp 20 Mitarbeitern. Eckes Effektenhandel betreibt kein Skontroführungs- und kein Emissionsgeschäft. Das Institut hatte sich in den Anfängen der Neunzigerjahre auf deutsche Technologieaktien (SAP und Siemens) spezialisiert und Mitte der Neunzigerjahre eine Öffnung auf den gesamten deutschen Markt angestoßen. Seitdem sind Technologie und insbesondere Neuer-Markt-Werte Schwerpunkte der Dienstleistung. Seine Kundschaft setzt sich vor allem aus großen deutschen und internationalen Banken zusammen, die über Eckes Effektenhandel Teile ihres Wertpapiergeschäfts abwickeln lassen.

Die Übernahme wird im wesentlichen in Aktien bezahlt. Die Aktien dafür werden gemäß Ad-hoc-Mitteilung vom 20. Juli seit Donnerstag vergangener Woche teilweise am Markt zurückgekauft. Der Rest wird durch teilweise Ausnutzung des Genehmigten Kapitals als neue Aktien an die Altaktionäre von Eckes Effektenhandel ausgegeben. Mit den Altaktionären von Eckes wurden Haltefristen für die Baaderaktien von mindestens zwölf Monaten und bis zu fünf Jahren vereinbart.

Die Ausweitung des Grundkapitals wird sich auf höchstens 1,362 Millionen Stückaktien im rechnerischen Nennwert von einem Euro belaufen. Bislang verteilt sich das Grundkapital auf 19,75 Millionen Stammaktien. Durch die hohe Ertragskraft von Eckes Effektenhandel findet bei den Aktien der Baaderbank keine nennenswerte Verwässerung des Gewinns pro Aktie statt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschaftete Eckes Effektenhandel ein Nachsteuerergebnis in Höhe von knapp 3,7 Millionen Euro. Durch die Ausweitung des Grundkapitals ist damit zu rechnen, dass die Marktkapitalisierung und damit die Gewichtung von Baader im M-Dax zunehmen wird.

Die Zusammenführung der beiden Institute wird von beiden Seiten als ein qualitätsgetriebener Zusammenschluss angesehen. Die Eckes Effektenhandel AG belegt in den Umsatzrankings der Deutsche Börse AG Spitzenpositionen im Bereich der Broker. Der Bereich Institutional Sales sowie der Handel mit deutschen Aktien am Börsenplatz Frankfurt war bei Baader relativ zu anderen Geschäftsfeldern bislang unterrepräsentiert. Baader will seine eigenen Institutional Sales Aktivitäten, die am Standort München konzentriert sind, in die zunächst weiter bestehende Eckes Effektenhandel AG einbringen. Durch den Erwerb der Eckes Effektenhandel AG ist die Baaderbank konzernweit nunmehr an allen drei Standorten Frankfurt, Stuttgart und München stark vertreten. Weitere positive Effekte der Übernahme bestehen in den guten Beziehungen von Eckes Effektenhandel zu den deutschen und internationalen Banken am Finanzplatz Frankfurt. Diese Kontakte sollen nicht zuletzt das Investmentbanking - neben dem Skontroführungs- und dem Institutional Sales-Geschäft der dritte wesentliche Geschäftsbereich von Baader -, befruchten. Die Zusammenführung bringt darüber hinaus deutliche Kostenentlastungen, da sich der Administrations- und Controlling-Aufwand pro Mitarbeiter verringert.

Der Vorstand
Statement Ulrich Thaler


Vorstandsvorsitzender der Eckes Effektenhandel AG, Frankfurt am Main

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

auch ich möchte mich noch einmal herzlich für die Zeit bedanken, die Sie in uns investieren. Lassen Sie mich Ihnen ganz kurz vorstellen, wer denn die Eckes Effektenhandel AG ist und was wir uns im Detail von dem Zusammengehen der beiden Häuser versprechen.

Das Maklerhaus gehörte bis zur Übernahme mehrheitlich zum Privatvermögen von Frau Eckes-Chantré. Neben ihr gibt es sechs weitere Aktionäre der Gesellschaft, die sämtlich Mitarbeiter in leitender Position sind.

Wer ist die Eckes Effektenhandel AG? Die nicht börsennotierte Eckes Effektenhandel AG ist ein hochspezialisierter Aktienmakler im Bereich Institutional Sales und verfügt über ein Team von knapp 20 Mitarbeitern. Institutional Sales heißt in diesem Zusammenhang, dass wir vorwiegend im Auftrag institutioneller Kunden Wertpapierorders abwickeln.

Durch das fehlende Listing ist Eckes Effektenhandel nur in Branchenkreisen bekannt. Die Firma ist ein klassischer Kunden-Wertpapiermakler. Eckes Effektenhandel betreibt kein Skontro- und kein Emissionsgeschäft. Das Institut hatte sich in den Anfängen der Neunzigerjahre auf deutsche Technologieaktien (SAP und Siemens) spezialisiert und Mitte der Neunzigerjahre eine Öffnung auf den gesamten deutschen Markt angestoßen. Seitdem sind Technologie und insbesondere Neuer-Markt-Werte Schwerpunkte der Dienstleistung. Seine Kundschaft setzt sich vor allem aus großen deutschen und internationalen Banken zusammen, die über Eckes Effektenhandel Teile ihres Wertpapiergeschäfts abwickeln lassen.

Dadurch, dass die Eckes Effektenhandel AG nicht börsennotiert ist, ist automatisch klar, dass es sich bei dem, was wir hier bekannt geben, um eine freundliche Übernahme handelt. Ich möchte sogar sagen: um eine sehr freundliche. Denn beide Seiten sehen für sich eine ganze Reihe von Vorteilen in dem Zusammenschluss.

Die Übernahme durch die Baader Wertpapierhandelsbank wird im wesentlichen in Aktien bezahlt. Die Aktien dafür sind zum Teil nach einer entsprechenden Ankündigung vom 20. Juli am Markt zurückgekauft worden. Der Rest wird durch teilweise Ausnutzung des Genehmigten Kapitals als neue Aktien an die Altaktionäre von Eckes Effektenhandel ausgegeben. Mit den insgesamt sieben Altaktionären von Eckes Effektenhandel wurden Haltefristen für die Baaderaktien von mindestens zwölf Monaten und bis zu fünf Jahren vereinbart.

Die Ausweitung des Grundkapitals der Baader Wertpapierhandelsbank wird sich im Zuge dessen auf höchstens 1,362 Millionen Stückaktien im rechnerischen Nennwert von einem Euro belaufen. Damit ist auch in etwa die Dimension des Transaktionsvolumens klar: Bei einem Börsenkurs von 35 Euro verkörpern 1,362 Millionen Baaderaktien einen Wert in Höhe von 47,67 Millionen Euro.

Bislang verteilt sich das Grundkapital der Baaderbank auf 19,75 Millionen Stammaktien. Durch die ebenfalls hohe Ertragskraft von Eckes Effektenhandel findet bei den Aktien der Baaderbank keine nennenswerte Verwässerung des Gewinns pro Aktie statt. Durch die Ausweitung des Grundkapitals der Baaderbank ist damit zu rechnen, dass die Marktkapitalisierung und damit die Gewichtung von Baader im M-Dax zunehmen wird.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschaftete Eckes Effektenhandel ein Nachsteuerergebnis in Höhe von knapp 3,7 Millionen Euro. Die Eigenkapitalrendite belief sich auf über 100 Prozent. Bei beiden Partnern haben die bisherigen Monate des Geschäftsjahres 2000 einen außerordentlich günstigen Verlauf genommen. Nach vorläufigen Angaben haben Baaderbank und Eckes Effektenhandel zusammengenommen zur Jahresmitte schon den Gewinn des gesamten Vorjahres in etwa erreicht.

Die Zusammenführung der beiden Institute wird von beiden Seiten als ein qualitätsgetriebener Zusammenschluss angesehen. Im einzelnen kann man neun wesentliche Argumente für diesen Zusammenschluss ausmachen. Sie haben zum Ergebnis, dass der Zusammenschluss der beiden Gesellschaften keine reine Addition ist, sondern im Blick auf die Geschäftsentwicklung eine multiplikative Wirkung entfalten wird. Dies vor allem deshalb, weil Standorte, Geschäftsfelder und Hauptkunden sich komplementär ergänzen und dadurch wechselseitig befruchten werden.

Lassen Sie mich kurz stichwortartig diese neun Punkte vorstellen. In einer etwas ausführlicheren Form finden Sie diese Argumentation gesondert in Ihren Unterlagen.

Durch den Erwerb der Eckes Effektenhandel AG beseitigt die Baaderbank in einem Schritt die eigene relative Schwäche im Bereich Institutional Sales und am Platz Frankfurt.


Die Baaderbank ist konzernweit nunmehr an allen drei Standorten Frankfurt, Stuttgart und München stark aufgestellt. Eckes Effektenhandel gehört unter den Maklern zu den ersten Adressen an der Frankfurter Wertpapierbörse FWB. Sie belegt in den Umsatzrankings der Deutsche Börse AG bezüglich des Nemax-50 regelmäßig Platz 3 bzw. die Ränge 4 bis 8 in den anderen Teilmärkten wie Dax, M-Dax sowie dem Gesamtmarkt.


Das rasante Wachstum der Eckes Effektenhandel AG basiert im wesentlichen auf einer kompromisslos umgesetzten Qualitätsstrategie. Qualität im Bereich Institutional Sales bedeutet: tiefgehendes Markt-Know-how, gut ausgebildete, loyale Aktienhändler, kostengünstige und hundertprozentig zuverlässige Abwicklung sowie besondere Dienste, die der Kunde als Zusatznutzen ansieht und die die Dienstleistung unverwechselbar macht.


Die frühzeitige und besondere Konzentration der Eckes Effektenhandel AG auf Aktien des Neuen Marktes sowie auf weitere deutsche Technologiewerte und das Segment SMAX ist zukunftsträchtig. Wie schon in den vergangenen drei Jahren so ist auch in Zukunft davon auszugehen, dass durch weitere Neuemissionen und verstärktes Anlegerinteresse diese Marktsegmente stärker wachsen werden als der Gesamtmarkt.


Aus Eckes-Sicht findet durch den Zusammenschluss mit Baader eine deutliche Ausweitung der Produktpalette um Handelskompetenz bezüglich internationaler Werte statt. Dies vergrößert die Wettbewerbskraft, da die Kundschaft Wert darauf legt, alle Dienstleistungen aus einer Hand erhalten zu können. Mit dem Know-how aus dem Verbund kann auch hier jetzt die Abwicklung einer Order in außerdeutschen Werten angeboten werden.


Ein wichtiger Punkt für den weiteren Erfolg von Eckes innerhalb des Baaderkonzerns ist die im Konzern bestehende Kapitalkraft. Diese Ressource macht beispielsweise die Problematik der Kontrahentenlimite besser beherrschbar. Sie bietet zusätzlich Gewähr dafür, bei Reduzierung der Anzahl der Dienstleistungspartner seitens der institutionellen Klientel bessere Berücksichtigung zu finden. Das Eigenkapital der Eckes Effektenhandel AG belief sich per 31. 12. 1999 auf 4,4 Millionen Euro. Baader verfügte per 31.12.1999 über ein Eigenkapital in Höhe von 180 Millionen Euro.


Ein weiterer positiver Effekt der Übernahme besteht in den guten Beziehungen von Eckes zu Banken am Finanzplatz Frankfurt. Diese Kontakte sollen nicht zuletzt das Investmentbanking - neben dem Skontroführungs- und dem Institutional Sales-Geschäft der dritte wesentliche Geschäftsbereich von Baader -, befruchten.


Die Wachstumsgrenzen für die Baaderbank wurden in der Vergangenheit vor allem durch die Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal gesteckt. Der Zugewinn eines intakten, loyalen und vor allem hochqualifizierten Mitarbeiterteams von fast 20 Leuten ist für sich genommen äußerst wertvoll. Und schließlich


Die Administrationskosten pro Mitarbeiter im Handel werden durch den Zusammenschluss deutlich sinken, da auch hier Ressourcen im Konzern deutlich besser genutzt werden können.


Mit dem Zusammenschluss werden wir - und wenn ich heute "wir" sage, dann meine ich schon die Baader Wertpapierhandelsbank AG in der ergänzten Aufstellung - die führende Marktstellung in Deutschland ausbauen. Eine weitere Konsolidierung des Marktes ist zu erwarten. Mit diesem jüngsten Schritt hat die Baaderbank sich aus einer Position der Stärke heraus an die Spitze des Konsolidierungszuges begeben. Wir sind dabei offen für weitere Gespräche.

Die qualitätsgetriebene Übernahme der Eckes Effektenhandel AG rundet die Dienstleistungspalette am Standort Deutschland bezüglich des Wertpapierhandels weiter ab. Weitere Schritte werden dazu dienen, das Investmentbanking auszubauen. Hier sind vor allem das Beteiligungsgeschäft und das Emissionsgeschäft zu nennen.

Das Maklergeschäft hat schon immer das Emissionsgeschäft befruchtet und umgekehrt. Durch die ausgezeichneten Kundenkontakte von Eckes mit großen in- und ausländischen Adressen verspricht sich die Baaderbank eine weitere Vertiefung des Investmentbanking. Schon jetzt wird sichtbar, dass Baader in neue Größenordnungen vordringt.

Im Wertpapierhandel und im mittelstands- und wachstumsorientierten Investmentbanking von einer marktführenden One-Stop-Shopping-Position in Deutschland aus Schritt für Schritt in eine europäische Dimension vorzudringen - das ist das Ziel, mit dem die neue Baaderbank nun an den Start geht.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.
Statement Uto Baader


Vorstandsvorsitzender der Baader Wertpapierhandelsbank AG, München

Meine sehr geehrten Damen und Herren von der Presse,

haben Sie ganz herzlichen Dank, dass Sie unserer doch sehr plötzlich an Sie versendeten Einladung gefolgt sind. Wie Sie aus unserer Ad-hoc- und aus der begeleitenden Pressemitteilung ja schon erfahren haben, können wir heute eine strategische Akquisition bekannt geben: Rückwirkend zum 1.1. diesen Jahres hat die im M-Dax notierte Baader Wertpapierhandels AG, Marktführerin unter Deutschlands Wertpapierhandelsbanken, 100 Prozent der Aktien der Eckes Effektenhandel AG, Frankfurt am Main, übernommen.

Zu dieser Konferenz haben wir Sie eingeladen, um uns den Fragen zu stellen, die Sie bezüglich des Zusammenschlusses vielleicht an uns richten möchten. Gleichzeitig möchten wir die Gelegenheit wahrnehmen, Ihnen die Eckes Effektenhandel AG näher vorzustellen und unsere Sicht auf die Logik des Zusammenschlusses sowie Ihnen unsere weitere Strategie in der neuen Aufstellung näher zu bringen.

In zwei kurzen Eingangsstatements möchten wir - Herr Thaler, der Vorstandsvorsitzende der Eckes Effektenhand AG, und ich - Ihnen einige Erläuterungen vortragen. Im Anschluss an unsere Statements stehen wir Ihnen dann für Fragen zur Verfügung. Ferner haben wir für Sie eine vertiefende Argumentesammlung in schriftlicher Form vorbereitet.


Meine Damen und Herren,

seit Computer in die Handelssäle der Börsen Einzug gehalten haben, geht bei vielen Anlegern die Sorge um, Makler würden durch Computer verdrängt. Und speziell seit der Einführung des vollelektronischen Aktienhandels im offenen Orderbuch von Xetra heisst es immer wieder: Der Makler wird bald überflüssig sein, seine Geschäftsgrundlage wird ihm von EDV-Programmen entzogen. Insbesondere seit der großen Fusion zunächst der Börsen von Paris, Brüssel und Amsterdam und jetzt der Börsen in London und Frankfurt stellt sich wieder die Frage: Bleibt da noch Raum für die Makler? Weniger Börsen, weniger Makler, so lautet die einfache Vermutung.

Die Sorgen um die Geschäftsgrundlagen fußen auf einem Missverständnis über die Rolle von Wertpapierhändlern. Weder das Vordringen von Computern und Software in die Handelssäle noch die Abnahme der Zahl der Börsenplätze kann unser Geschäft beeinträchtigen. Denn wir sind kein Orderbuch; das kann man - siehe Xetra - programmieren. Ein Börsencomputer kann nicht selbstständig Investitionsentscheidungen treffen. Oder genauer gesagt: Anders als ein computergestützter Makler handelt ein vollelektronisches Handelssystem nicht auf eigene Rechnung; es wickelt lediglich Aufträge, die von außen herangetragen werden, gemäß den vorgegebenen Parametern Zeitlimit, Preislimit und Stückzahl ab. Ein vollelektronisches Handelssystem ist rein passiv bzw. reaktiv. Es hat kein Interesse an einem maximalen Umsatz. Makler aber generieren Liquidität. Sie kanalisieren sie nicht, sie schaffen sie. Wir bilden Märkte nicht ab, wir machen sie.

Die Ausweitung der Geschäftsgrundlagen durch den Erwerb eines Maklers ist deshalb aus unserer Sicht zeitgemäß. Warum hat in diesen Tagen die große Investmentbank Merrill Lynch den renommierten Wertpapiermakler und Nasdaq-Market-Maker Herzog Heine Geduld für viele hundert Millionen Dollar gekauft und kurz darauf den drastischen Abbau eigener hausinterner Händlerkapazitäten beschlossen? Herzog Heine Geduld ist mit 7.000 Skontren einer der führenden Makler und Liquiditätsspender in den USA. Was den Wertpapierhandel angeht, sind wir durchaus zwei vergleichbare Häuser. Warum beteiligt sich Merrill Lynch - eine den Weltstandard des Aktienresearch verkörpernde Investmentbank - an diesem Makler?
Die Antwort ist ebenso einfach wie erfreulich: Weil sich an den Finanzmärkten die Erkenntnis durchsetzt, dass in Zeiten des Real-Time-Wertpapierhandels spontane Liquidität immer wichtiger wird. Und weil sich mit dieser Dienstleistung - durch ein sich verbesserndes Risikocontrolling - gutes Geld verdienen lässt. Die Nachfrage der Wertpapiermärkte nach Liquidität und Transaktions-Know-how steht - seitens der Anleger und auch seitens der Emittenten - erst an ihrem Anfang. Und wir sind - was die Dienstleistung Liquidität angeht - mit einigem Abstand Marktführer in Deutschland.

Der Nachholprozess bezüglich der Aktionärskultur und damit der Nachfrage nach Aktien hat in Deutschland eine enorme Dynamik. Das korrespondiert auf der anderen Seite damit, dass auch die Unternehmen den Gang an die Börse scheuten, diese Scheu aber zusehends ablegen. Hier faire Preise, Schnelligkeit, Kompetenz und Liquidität bereitzustellen, sind Dienstleistungen, die täglich stärker nachgefragt werden. Computer können dabei helfen, neue Handelssysteme und -programme sind eine wünschenswerte Unterstützung im Bemühen um mehr Effizienz. In dem Maße, wie der Wertpapierhandel auch neue Wege geht, sich zu neuen und größeren Börsen zusammenschließt, aber auch neue Plattformen im Internet - Stichwort: ECNs - sucht und findet, wird sich das Handelsvolumen zersplittern. Diejenigen Handelsplätze werden Erfolg haben, die es schaffen, zuverlässig ein hohes Maß an Liquidität zu garantieren. Denn nur ordentliche Liquidität garantiert faire Preise und niedrige Handelsrisiken durch schnelle Orderausführung. Computer spenden keine Liquidität. Auch immer größere Börsen bedeuten nicht automatisch mehr Liquidität. Makler spenden Liquidität. Makler machen Märkte. Das wird sich auch in zehn Jahren nicht ändern.

Deshalb haben wir dieses Geschäftsfeld mit einem großen Schritt durch die Übernahme eines der führenden Makler an der Frankfurter Wertpapierbörse, der Eckes Effektenhandel AG, kräftig ausgebaut. Eckes Effektenhandel hat ein bald 20 Mann starkes, loyales, sehr gut ausgebildetes, rein auf Institutional Sales spezialisiertes Händlerteam. Die Firma ist Kraft der besonderen Qualität ihrer Arbeit in Frankfurter Finanzkreisen hoch angesehen.

Die Baaderbank hat zwei große Geschäftsfelder: den Wertpapierhandel mit Skontroführung und Institutional Sales auf der einen, das Investmentbanking mit Beteiligungs- und Emissionsgeschäft auf der anderen Seite. Im Bereich Skontroführung insbesondere von ausländische Aktien sind wir ohne Zweifel sehr stark und in Deutschland mit Abstand marktführend. Im Bereich Institutional Sales jedoch haben wir relativ dazu eine Schwäche. Der Zusammenschluss mit der Eckes Effektenhandel AG bedeutet für uns deshalb vor allem zweierlei:

den Ausbau der Marktführerschaft der Baader Wertpapierhandelsbank AG durch Vervollständigung der Dienstleistungspalette im Maklergeschäft - und zwar auf höchstem Qualitätsniveau, sowie


die darüber hinausgehende Nutzung der komplementären Stärken der Eckes Effektenhandel AG - Institutional Sales an der Frankfurter Börse mit Konzentration auf inländische Technologieaktien und Neue Märkte - zur Dynamisierung aller Geschäftsfelder der Baaderbank

Erfreulich ist aus Aktionärssicht zusätzlich, dass durch die Art der Finanzierung der Transaktion eine Erhöhung der Marktkapitalisierung ohne gewinnverwässernde Effekte bei gleichzeitiger Erhöhung des Free-floats gelingt. Wir gehen davon aus, dass dies der mittelfristigen Kursentwicklung der Aktien der Baader Wertpapierhandelsbank AG gut tun wird.

Im Vordergrund steht freilich die neue Qualität unseres Dienstleistungsangebots für unsere Kunden und damit der nachhaltige geschäftliche Erfolg unseres Hauses.

Meine Damen und Herren,

ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und darf nun Herrn Thaler bitten, Ihnen zunächst ein paar Worte zur Eckes Effektenhandel AG und des weiteren zu den Modalitäten unseres Zusammenschlusses zu sagen. Es ist geplant, dass Herr Thaler in Kürze mit der Verantwortung für Institutional Sales und für die Betreuung institutioneller Kunden sowie Dienstsitz am Finanzplatz Frankfurt in den Vorstand unseres Hauses eintritt.
Vorteile der Übernahme


1 + 1 > 2



Ausbau der Marktführerschaft der Baader Wertpapierhandelsbank AG durch Vervollständigung der Dienstleistungspalette im Maklergeschäft auf höchstem Qualitätsniveau


Nutzung der komplementären Stärken der Eckes Effektenhandel AG - Institutional Sales an der Frankfurter Börse mit Konzentration auf inländische Technologieaktien und Neue Märkte - zur Dynamisierung aller Geschäftsfelder der Baaderbank


Erhöhung der Marktkapitalisierung ohne gewinnverwässernde Effekte bei gleichzeitiger Erhöhung des Free-floats


Der Zusammenschluss der
Baader Wertpapierhandelsbank AG
mit der Eckes Effektenhandel AG


Folgende fünf Entwicklungslinien sind im Wertpapierhandelsgeschäft zu erkennen:

ein anhaltendes Wachstum der Wertpapiermärkte mit einer Vielzahl neuer Werte, deren Liquidität es oftmals nicht zulässt, vollelektronisch gehandelt zu werden. Vielmehr müssen Liquiditätsspender den Markt erst herstellen


der Anspruch von immer mehr internet-geprägten Anlegern, spontan - auch in Nebenwerten - ihre Order ausgeführt zu bekommen


eine Spezialisierung der institutionellen Kundschaft der Makler und als Folge davon das Outsourcing von Randaktivitäten wie beispielsweise dem Wertpapierhandel


der zunehmende Kostendruck durch verschärfte Berichts- und Controllingauflagen seitens der Wertpapier- und der Bankenaufsicht bei den Maklern, der den Zwang zu anderen Größenordnungen offensichtlich macht


Entstehung neuer Börsenplätze durch Fusion (Euronext, IX), Spezialisierung (Newex) oder technische Innovation (Jiway und andere ECNs), die den Bedarf für Liquiditätsdienstleistungen ständig vergrößern


Logik des Zusammengehens der Baaderbank mit der Eckes Effektenhandel AG:

Die Übernahme von 100 Prozent der Aktien der Eckes Effektenhandel AG, Frankfurt am Main, durch die Baader Wertpapierhandelsbank ist auch vor dem Hintergrund dieser fünf Entwicklungslinien zu sehen.

Die nicht börsennotierte Eckes Effektenhandel AG ist ein hochspezialisierter Aktienmakler im Bereich Institutional Sales und verfügt über ein Team von knapp 20 Mitarbeitern. Eckes Effektenhandel betreibt kein Skontroführungs- und kein Emissionsgeschäft. Das Institut hatte sich in den Anfängen der Neunzigerjahre auf deutsche Technologieaktien (SAP und Siemens) spezialisiert und Mitte der Neunzigerjahre eine Öffnung auf den gesamten deutschen Markt angestoßen. Seitdem sind Technologie und insbesondere Neuer-Markt-Werte Schwerpunkte der Dienstleistung. Seine Kundschaft setzt sich vor allem aus großen deutschen und internationalen Banken zusammen, die über Eckes Teile ihres Wertpapiergeschäfts abwickeln lassen.

Die Zusammenführung der beiden Institute wird von beiden Seiten als ein qualitätsgetriebener Zusammenschluss angesehen. Im einzelnen kann man neun wesentliche Argumente für diesen Zusammenschluss ausmachen. Sie haben zum Ergebnis, dass der Zusammenschluss der beiden Gesellschaften keine reine Addition ist, sondern im Blick auf die Geschäftsentwicklung eine multiplikative Wirkung entfalten wird. Dies vor allem deshalb, weil Standorte, Geschäftsfelder und Hauptkunden sich komplementär ergänzen.

Komplementäre Stärken dienen
dem Ausbau der Marktführerschaft


Baader Wertpapierhandelsbank AG

Eckes Effektenhandel AG


Geschäftsfelder:
Skontroführung und Investmentbanking (Beteiligungen, Emissionsgeschäft)
Geschäftsfeld:
Institutional Sales

Standorte:
München, Stuttgart, Berlin, Frankfurt
Standort:
Frankfurt

Aktienmärkte:
International, dabei insbesondere Nordamerika, Asien und Osteuropa
Aktienmarkt:
Deutschland

Kundenstruktur:
Mittelständisch orientierte Finanzinstitute
Kundenstruktur:
Größere Bankinstitute in Deutschland, einschließlich internationaler Konzerne


Welche Effekte hat der Zusammenschluss?

Durch den Erwerb der Eckes Effektenhandel AG beseitigt die Baaderbank in einem Schritt die eigene relative Schwäche im Bereich Institutional Sales und am Platz Frankfurt.


Die Baaderbank ist konzernweit nunmehr an allen drei Standorten Frankfurt, Stuttgart und München stark aufgestellt. Eckes Effektenhandel gehört unter den Maklern zu den ersten Adressen an der FWB. Sie belegt in den Umsatzrankings der Deutsche Börse AG bezüglich des Nemax-50 regelmäßig Platz 3 bzw. die Ränge 4 bis 8 im Gesamtmarkt.


Das rasante Wachstum der Eckes Effektenhandel AG basiert im wesentlichen auf einer kompromisslos umgesetzten Qualitätsstrategie. Qualität im Bereich Institutional Sales bedeutet: tiefgehendes Markt-Know-how, gut ausgebildete, loyale Aktienhändler, kostengünstige und hundertprozentig zuverlässige Abwicklung sowie besondere Dienste, die der Kunde als Zusatznutzen ansieht und die die Dienstleistung unverwechselbar macht.


Die frühzeitige und besondere Konzentration der Eckes Effektenhandel AG auf Aktien des Neuen Marktes sowie auf weitere deutsche Technologiewerte und das Segment SMAX ist zukunftsträchtig. Wie schon in den vergangenen drei Jahren so ist auch in Zukunft davon auszugehen, dass durch weitere Neuemissionen und verstärktes Anlegerinteresse diese Marktsegmente stärker wachsen werden als der Gesamtmarkt.


Aus Eckes-Sicht findet durch den Zusammenschluss mit Baader eine deutliche Ausweitung der Produktpalette um Handelskompetenz bezüglich internationaler Werte statt. Dies vergrößert die Wettbewerbskraft, da die Kundschaft Wert darauf legt, alle Dienstleistungen aus einer Hand erhalten zu können. Mit dem Know-how aus dem Verbund kann auch hier jetzt die Abwicklung einer Order in außerdeutschen Werten angeboten werden.


Ein wichtiger Punkt für den weiteren Erfolg von Eckes innerhalb des Baaderkonzerns ist die im Konzern bestehende Kapitalkraft. Diese Ressource macht beispielsweise die Problematik der Kontrahentenlimite besser beherrschbar. Sie bietet zusätzlich Gewähr dafür, bei Reduzierung der Anzahl der Dienstleistungspartner seitens der institutionellen Klientel bessere Berücksichtigung zu finden. Das Eigenkapital der Eckes Effektenhandel AG belief sich per 31. 12. 1999 auf 4,4 Millionen Euro. Baader verfügte per 31.12.1999 über ein Eigenkapital in Höhe von 180 Millionen Euro.


Ein weiterer positiver Effekt der Übernahme besteht in den guten Beziehungen von Eckes zu Banken am Finanzplatz Frankfurt. Diese Kontakte sollen nicht zuletzt das Investmentbanking - neben dem Skontroführungs- und dem Institutional Sales-Geschäft der dritte wesentliche Geschäftsbereich von Baader -, befruchten. Herr Thaler, Vorstandsvorsitzender der Eckes Effektenhandel AG, soll in Bälde in den Vorstand der Baaderbank eintreten und dort - mit Dienstsitz Frankfurt - das Ressort Institutional Sales sowie allgemein die Kooperation mit institutionellen Kunden verantworten.


Die Wachstumsgrenzen für die Baaderbank wurden in der Vergangenheit vor allem durch die Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal gesteckt. Der Zugewinn eines intakten, loyalen und vor allem hochqualifizierten Mitarbeiterteams von fast 20 Leuten ist für sich genommen äußerst wertvoll. Der Zusammenschluss mit Eckes ist von daher aus Baadersicht eine besonders glückliche Ausweitung der Personalressourcen.


Die Zusammenführung bringt darüber hinaus deutliche Kostenentlastungen, da sich der Aufwand zur Erledigung der Berichtspflichten gegenüber der Wertpapier- und Bankenaufsicht sowie für das Risikocontolling unter einem Dach und in der neuen Größenordnung wesentlich verringert. Die Administrationskosten pro Mitarbeiter im Handel werden durch den Zusammenschluss deutlich sinken.


Mit dem Zusammenschluss werden wir - und wenn ich heute "wir" sage, dann meine ich schon die Baader Wertpapierhandelsbank AG in der ergänzten Aufstellung - die führende Marktstellung in Deutschland ausbauen. Eine weitere Konsolidierung des Marktes ist zu erwarten. Mit diesem jüngsten Schritt hat die Baaderbank sich aus einer Position der Stärke heraus an die Spitze des Konsolidierungszuges begeben. Wir sind dabei offen für weitere Gespräche.

Das Maklergeschäft hat schon immer das Emissionsgeschäft befruchtet und umgekehrt. Durch die Kundenkontakte von Eckes Effektenhandel mit großen in- und ausländischen Banken am Finanzplatz Frankfurt verspricht sich die Baaderbank eine weitere Vertiefung des Investmentbanking. Schon jetzt wird sichtbar, dass Baader in neue Größenordnungen vordringt.

Die qualitätsgetriebene Übernahme der Eckes Effektenhandel AG rundet die Dienstleistungspalette am Standort Deutschland bezüglich des Wertpapierhandels ab. Weitere Schritte werden dazu dienen, das Investmentbanking auszubauen. Hier sind vor allem das Beteiligungsgeschäft und das Emissionsgeschäft zu nennen. Bis zur Jahresmitte 2000 wurde im Bereich Investmentbanking das gesamte Transaktionsvolumen des Vorjahres schon übertroffen. Es ist absehbar, dass dieses Geschäft sehr bald eine europäische sowie eine darüber hinausgehende Dimension erreichen wird. Gespräche in dieser Richtung sind auf einem guten Weg.

Das ist die Vision der neuen Baaderbank: im Wertpapierhandel und im mittelstands- und wachstumsorientierten Investmentbanking von einer marktführenden One-Stop-Shopping-Position in Deutschland aus Schritt für Schritt in eine europäische Dimension vorzudringen.
Wie heißt es so schön, man soll nur auf die Marktführer setzen.
Baader erwirbt Eckes Effektenhandel für rund 55 Mio EUR
[24.Juli 2000 um 13:21:34]


Frankfurt (vwd) - Die Baader Wertpapierhandelsbank AG, München, hat für einen Gegenwert von rund 55 Mio EUR die Eckes Effektenhandel AG, Frankfurt, erworben. Vorstandsvorsitzender Uto Baader wies bei der Pressekonferenz in Frankfurt darauf hin, dass sich durch die Finanzierung der Transaktion die Marktkapitalisierung ohne gewinnverwässernde Effekte erhöht. Im wesentlichen wird die Übernahme in Aktien bezahlt. Zu diesem Zweck kauft Baader eigene Aktien zurück, aber auch das Genehmigte Kapital soll teilweise genutzt werden. Die Eckes-Altaktionäre sollen bis zu maximal 1,362 Mio neue Baader-Aktien, das entspricht in etwa 47 Mio EUR, erhalten.


Mit den Eckes-Altaktionären sei eine Lock-up-Periode von mindestens zwölf Monaten und bis zu fünf Jahren vereinbart worden, erklärte Baader. Nach Ende der Haltefrist dürfte sich seiner Aussage zufolge der Streubesitz auf 35 von derzeit 29 Prozent erhöhen. Die hohe Ertragskraft von Eckes nannte er als entscheidenden Grund dafür, dass sich bei der Baader-Aktie keine Verwässerung ergeben wird. Zur Jahresmitte hätten Baader und Eckes den kombinierten Nettogewinn des Vorjahres erreicht. Dieser betrug seinen Angaben zufolge 55 Mio bis 56 Mio EUR.


Durch Eckes erhofft sich die Baaderbank eine Stärkung der bislang zu den anderen Geschäftsfeldern unterrepräsentierten Bereiche Institutional Sales und Handel mit deutschen Aktien am Börsenplatz Frankfurt. Ferner soll die gesamte Palette an Dienstleistungen im Wertpapierhandel vervollständigt werden. Als Makler will sich Baader verstärkt auf die Eckes-Kernkompetenzen Technologieaktien und Neuer Markt konzentrieren. Für Eckes würdigte deren Vorstandsvorsitzender Ulrich Thaler die neue Kapitalkraft infolge des Zusammengehens mit Baader. Diese Ressource mache die Problematik der Kontrahentenlimite besser beherrschbar, erklärte er.


Laut Thaler soll in weiteren Schritten das Investmentbanking, insbesondere Beteiligungs- und Emissionsgeschäft, ausgebaut werden. Baader verspricht sich durch die Kundenkontakte von Eckes zu deutschen und internationalen Banken eine Befruchtung des Investmentbanking. Die Wertpapierhandelsbank sieht sich nun an der Spitze des Konsolidierungszuges. Weitere Gespräche dazu würden derzeit geführt, berichtete Uto Baader. Schließlich bestehe auch die Möglichkeit des Einstiegs einer größeren Bank. Der Übernahmepreis für Baader müsse sich an internationalen Standards orientieren, betonte der Vorstandsvorsitzende.


Das achtfache Kursgewinnverhältnis sei zu wenig, das 30fache, das kürzlich Merrill Lynch für den Nasdaq-Makler Herzog Heine Geduld gezahlt hat, zu hoch. "Irgendwo dazwischen", sieht Baader sein Haus angemessen bewertet. +++ Markus-Alexander Frühauf

vwd/24.7.2000/maf/cü
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Baader aussichtsreich
Platow Brief
Bei Kursschwaechen die Aktie der Baader Wertpapierhandelsbank AG (WKN
508810) kaufen, so die Boersenexperten vom Platow Brief.
Wer in der vergangenen Woche genau hingeschaut habe, der haette es bereits
geahnt. Mit dem Aktienrueckkaufprogramm waere die letzte Phase der
Uebernahme des Maklers Eckes Effektenhandel AG eingelaeutet worden.
Fuer rund 50 Millionen € beziehungsweise 1,362 Millionen Baader-Papiere, die
teils aus dem Aktienrueckkauf, teils aus einer Kapitalerhoehung stammten,
wuerden die Muenchner ein schlagkraeftiges Haendlerteam mit Kernkompetenz
Institutional Sales erwerben. Gerade in diesem Segment haetten die Bayern in
der Vergangenheit bereits Schwaechen offenbart.
Doch auch fuer die weitere Positionierung von Baader duerfte die Uebernahme
Vorteile bringen. Im sich stark wandelnden Umfeld fuer Makler sei neben
einer kritischen Groesse auch eine vollstaendige Palette des
Dienstleistungsangebotes erforderlich.
Wie Unternehmenslenker Udo Baader dem Platow Team versichere, solle der Deal
das angestrebte 2000er Ergebnis von 4,20 € je Aktie nicht nennenswert
verwaessern.
Die neuen Aktionaere wuerden sich einer von 1 bis 5 Jahren gestaffelten
Haltefrist unterwerfen. Unterdessen werde sich der Free Float von 29% auf
etwa 35% erhoehen. Um weisse Flecken auf der Boersenkarte zu beseitigen,
seien auch weitere Akquisitionen denkbar. Interessant scheine den
Boerseexperten hier der Finanzplatz Duesseldorf.
Vor dem Hintergrund der voraussichtlich ohne wesentliche Reibungsverluste
durchgefuehrten Akquisition werde der Titel weiter als interessant
eingestuft. Schwache Tage sollten zum Positionsaufbau genutzt werden, so das
Platow Team.
Ich habe es doch gesagt, Baader wird im Internet etwas machen!!!
Meine Vermutung war net.ipo, da Baader die DT.Balaton an die Börse gebracht hatte.

Ad-hoc-Mitteilung gemäß § 15 WpHG


Baader übernimmt 100 Prozent der Internet-Emissionsplattform WebStock AG

Die im M-Dax notierte Baader Wertpapierhandelsbank AG, Marktführer unter Deutschlands
Wertpapierhandelsbanken, hat 100 Prozent der Aktien der WebStock AG, einer der
führenden Internet-Emissionsplattformen, übernommen. Beide Parteien haben über
den Kaufpreis Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion ist, nach dem Erwerb
des Maklerhauses Eckes Effektenhandel AG und der KST Wertpapierhandels AG, die
dritte mehrheitliche Übernahme von Wertpapierdienstleistern durch die Baaderbank
binnen weniger Wochen. Die Baaderbank versteht die dritte Akquisition als einen
weiteren wichtigen Schritt dahin, im Wertpapierhandel und im mittelstands- und
wachstumsorientierten Investmentbanking in Deutschland in eine marktführende
One-Stop-Shopping-Position zu gelangen.

Strategisch bedeutet die Übernahme der WebStock AG den gezielten Ausbau der Emissionstätigkeit
im Private Equity-Bereich. Die Internet-Emissionsplattform soll die vorbörsliche
Kapitalbeschaffung insbesondere für junge und mittelständisch orientierte Wachstumsunternehmen
erleichtern. Als weiteres Geschäftsfeld der WebStock AG wird das interaktive
Entwickeln von Businessplänen mit anschließendem Pre-Screening kräftig ausgebaut.
Hieraus soll eine entgeltliche Monitoring-Plattform für Venture-Capital-Firmen
hervorgehen. Abgerundet wird der Gesamtauftritt mit einer sehr umfangreichen
Datenbasis von Aktienresearch, das insbesondere kleinere und mittlere Wachstumsunternehmen
einbezieht.

Noch in diesem Jahr sollen auf der Plattform WebStock weitere Emissionen vorgenommen
werden. Die Baaderbank wird im laufenden Jahr einen siebenstelligen Betrag in
die Modernisierung der entsprechenden EDV sowie in den Ausbau der Personalbasis
in allen Geschäftsfeldern der WebStock AG investieren.

Der Vorstand

Nico Baader
Tel: 089/864940-15
Fax: 089/864940-19
www.Baaderbank.de
Vielleicht nur ein Gerücht, vielleicht aber auch mehr!?

Knorr sucht einen strategischen Partner im Finanzbereich!

Knorr hat einige Emissionen, die gemeinsam an die Börse gebracht werden könnten bzw. man versucht die gesamte Wertschöpfungskette abzubilden.

Wer könnte da einspringen und kleine Unternehmen über das Internet zur Zeichnung anbieten?

Was wird demnächst alles bei Webstock handelbar sein?

Mal überlegen?
Auf jeden Fall hat Baader die gesamte Wertschöpfungskette im eigenen Haus, so dass das bekanntliche Ziel ca. 25 Prozent der Gewinne durch Emissionen zu erzielen verwirklicht werden kann.
Bei www.webstock.de tut sich etwas!
Und Baader verdient wieder mit.
Baader Outperformer
AC Research
Die Analysten von AC Research bekraeftigen ihre positive Einschaetzung zum
bayerischen Wertpapierhandelshaus (WKN 508810).
Mit dem vorgelegten Halbjahresbericht erfuelle das Unternehmen die
Erwartungen. Mit dem erzielten Halbjahresueberschuss habe man bereits nahezu
das letztjaehrige Ergebnis erwirtschaftet. Zwar sei das erste Halbjahr
traditionell das staerkere Boersenhalbjahr. Allerdings stehen im zweiten
Halbjahr noch zwei weitere Boersengaenge an, die zu entsprechenden hohen
Ertraegen fuehren werden. Daneben seien die Ergebnisse der Neuerwerbungen,
Eckes und KST, noch nicht im Zwischenergebnis beruecksichtigt. So habe
allein Eckes im ersten Halbjahr einen Jahresueberschuss von 5 Mio. Euro
erzielt.
Die rege Akquisitionstaetigkeit zeige, dass Baader nicht passiv am
stattfindenden Wandlungsprozess in der zersplitterten Maklerbranche
teilhaben will. Vielmehr strebe man auch zukuenftig eine fuehrende Position
an, die mittelfristig zum Ueberleben ausreichen sollte. Hierzu passe auch
die vorgenommene Erweiterung der Geschaeftsleitung, mit der neue
Geschaeftsfelder gezielt fortentwickelt werden sollen. Dies betreffe
insbesondere das internetgestuetzte Emissionsgeschaeft.
Aus diesem Grund wurde mit der WebStock AG auch eine entsprechende
Internetplattform erworben, die zum Jahresende einsatzfaehig sein soll.
Hiermit will man verstaerkt mittelstaendische Unternehmen beim Boersengang
begleiten. Gleichzeitig verschaffe sich Baader eine Ergaenzung bzw.
Kompensation zum angestammten Maklergeschaeft, welches von den
unterschiedlichen Handelsplattformen angegriffen werde.
Nach Unternehmensangaben sei im laufenden Jahr mit einem Ergebnis je Aktie
von 4 Euro zu rechnen. Fuer das naechste Jahr gehen die Analysten von
mindestens 5 Euro aus. Das aktuelle KGV von 7 zeige eine deutliche
Unterbewertung fuer das dynamisch wachsende Unternehmen auf.
Charttechnisch habe die Aktie nach dem Erreichen des diesjaehrigen Hochs bei
44 Euro deutlich an Wert verloren und befinde sich aktuell in einer
Seitwaertsbewegung. Von dieser Seite sei kurzfristig keine
ueberdurchschnittliche Entwicklung zu erwarten. Fundamental gehe man von
einer ueberdurchschnittlichen Performance aus.
ab sofort kann man sich bei webstock (http://www.webstock.de) registrieren!!! die neue baader-emissionsplattform.

angeblich sollen da nicht nur vorbörsliche emissionen, sondern auch die neuemissionen von baader zu zeichnen sein.

grüße aus den bergen
Sehr geehrte Damen und Herren,

die Baader Wertpapierhandelsbank AG hat vor einem Monat die WebStock AG, München,
zu 100% übernommen.
Ziel ist es, die WebStock AG als führende Internet-Emissionsplattform zu etablieren.

Zur Zeichnung werden vorbörsliche Platzierungen und Neuemissionen aus dem In-
und Ausland angeboten.


Ab sofort können Sie sich unter http://www.WebStock.de Online registrieren.


Die Baader Wertpapierhandelsbank AG ermöglicht interessierten Anlegern über WebStock
erstmalig die direkte Aktien-Zeichnung.

Nutzen Sie die Möglichkeit und registrieren Sie sich frühzeitig. Die ersten Emissionen
und vorbörslichen Platzierungen werden noch im laufenden Jahr über diese Internet-Emissionsplattform
angeboten.



Mit freundlichen Grüßen
Nico Baader
Kommunikation und Marketing
http://www.Baaderbank.de
Baader soll an Valora Effekten dran sein!?

Nur ein Gerücht oder mehr???
Interesse von Baader an Valora? Würde mich nicht wundern. Wahrscheinlich gehören Baader und KST zum "Netzwerk", die seitens Valora mit Beteiligungen um 5% charakterisiert werden. Da KST nun praktisch Baader ist, könnte Baader allein dadurch schon 10%+ halten. Außerdem könnte Baader mit den bei Valora gehandelten Titeln sein Emissionsgeschäft steigern.

Fazit: Baader und Valora? Absolut möglich.
Wenn Baader seine Aktien für unterbewertet hält,
sollte er jetzt besser langsam nachkaufen!!
( Baader hält seine Aktien ja erst bei 200E für fair bewertet)

Schon im Interesse der Kleinanleger, die ihm ja so wichtig sind.

Oder hat Baader Probleme, von denen wir nichts wissen?

Ein etwas nachdenklicher
Sherwood
Langsam aber sicher schmerzt der Kursverlauf.
Wie weit soll es denn noch runtergehen? .:(

Oder sieht hier jemand einen Silberstreif am Horizont?

Gruss
R.Fuchs
Der Kursverlauf von BAADER ist eine einzige riesige Enttäuschung; und der Kurs kackt immer weiter ab!
Was ist denn mit den Neuemissionen; mit 200 Euro fairen Wert; mit Kurspflege seitens des Vorstandes!
Das interessiert die Herren alles einen feuchten Dreck - 100 Mio in der Hand und nicht in der Lage
bei den Niedrigumsätzen etwas gegen den charttechnischen Niedergang zu unternehmen.
Und wenn da hinter den Kulissen eine Riesensauerei gegen uns Kleinaktionäre abläuft, die jetzt
verzweifelt Ihre Aktien noch verkaufen und dann plötzlich eine Übernahmen verkündet wird stehe ich
bei der nächsten HV auf der Matte. Ich behalte meine Anteile ums Verrecken und lasse mich nicht
abzocken; denn dieses Gefühl stellt sich so langsam bei mir ein.
Gruß 11543 (dem bald der Kragen platzt!!!)
Da wird sich Fr. Eckes aber heute freuen, denn sie hat für ein super Unternehmen
Baader-Aktien zu 35E bekommen.

Na dann Prost.

Mal eine Frage: Hat schon jemand bei Baader angerufen und gefragt
ob es die Firma noch gibt?

Ob Baader an der nächsten HV auch noch behauptet, er würde was für den Kurs seiner Aktie tun.

Grüsse, ein sehr Stinkiger noch Aktionär

Sherwood
Hallo Leute,

also der aktuelle Kursverlauf ist ein Witz. Gut bei den aktuellen Börsenturbulenzen gehen auch die Gewinne der Makleraktien zurück, dies läßt sich aber innert 1-2 sehr guten Börsenmonaten (November, Dezember 2000 ???) locker wieder aufholen. IPO´s werden natürlich im Moment zurückgestellt und entsprechende Erträge daraus, fallen halt erst später (2001) an.

Ich kann Euch versichern, dass es Baader noch gibt ...

Gruss
Stockpicker
@stockpicker999
sollten nicht grade jetzt in so einem boersenumfeld
die makler besonders profitieren?
verdienen die sich eine goldenen nase?
fragender steiss gruesst
Hallo Leute, warum beschwert Ihr Euch denn über den netten Herrn Baader? Selbst Udo hat für über 30 Euro Aktien zurück gekauft. Nun rechnet doch mal. Wieviel mal günstiger hätte der liebe Udo da einkaufen können?

Schön locker bleiben.

Gruß Spider81

Oder er verkauft seine Firma für 35 Euro pro Aktie, dann hat er natürlich satt Gewinn gemacht und braucht sich keine Sorgen mehr über das Genöhle machen.
@ steiss

Leider nein, goldene Nasen werden bei "reinen" Maklern in Haussezeiten nicht verdient. Der Grund dafür liegt an der Funktion des Maklers als Liquiditätsspender. Treten bei stark fallenden Märkten nur Verkäufer an den Markt, so nimmt der Makler ständig Stücke auf die er selber dann nur zu einem noch niedrigeren Kurs wieder los wird (falls er vorher nicht Short gegangen ist). Er macht also Verluste aus Aufgaben-/Differenzgeschäften. Generell hängt es natürlich an dem Händchen der Händler und ihrer Markteinschätzung ab, ob Gewinne oder Verluste generiert werden.

Fixe Einnahmequelle bleibt deshalb bei "reinen" Maklern nur die Maklercourtage.

Bei Baader verhält es sich insofern anders, als dass das Geschäft auf mehreren Beinen steht (Institutionelle Kunden, Emissionen, Beteiligungen etc.) und zumeist zusätzlich entsprechende Gewinne anfallen.

Uto Baader´s Geschäftsmodell ist innovativ, der Markt wird dies irgendwann auch erkennen.

Gruss
Stockpicker
Das Ergebnis nach Steuern lag im letzten Quartal bei rd. 13 Mio Euro. Nehmen wir einmal an, die Märkte verlaufen in normalen Bahnen, also ohne die Auswüchse wie in diesem Frühjahr und die nächsten Quartalsergebnisse liegen bei rd. 10 Mio. Euro. Und nehmen wir einmal weiter an, das Interesse an TMT-Unternehmen bleibt gering und die Erträge aus Beteiligungen und Emissionen bleiben hinter den Erwartungen zurück. Dann rücken die vier Euro pro Aktie in weite Ferne. Selbst wenn für dieses Geschäftsjahr das Ergebnis des 2. Quartals über die beiden letzten Quartale hochgerechnet wird, werden die vier Euro nicht erreicht. Und nun?
Mein Denkansatz ist in der Kürze vielleicht etwas banal, dürfte aber wohl einigermaßen die Motivation der Aktionäre wiedergeben, die im Moment zu diesen `Spottpreisen` verkaufen, oder nicht?
Na, Hobelbank,

wieder auf Enkaufstour? Jetzt würde ich ja so richtig zuschlagen, an Deiner Stelle. Oder wartest Du bis 15€ ?
@Syrtakihans

Nehmen wir an, Du hättest Recht und Baader würde wirklcih nur jeweils 10 Mio EUR in den letzten beiden Quartalen erwirtschaften. Im 1.HJ wurden bereits 50 Mio EUR verdient + Deine 20 Mios macht 70 Mios. Selbst dann wären wir noch bei rund 3,50 EUR Gewinn pro Aktie und einem KGV von aktuell ca. 7!

Wirklich ein Grund Baader zu verkaufen? Wohl nicht.
Hallo !

Möchte zur Aufklärung Eurer Rechenspiele beitragen.
In einem heute bei mir eingegangenen Antwortmail von Nico Baader
versicherte er mir , daß man im Hause Baader weiterhin von einem
Nachsteuergewinn von über! 4 Euro in 2000 ausgehe.

Gruß semmop
Morgen ist Freitag der 13!!!

Baader stürtzt unter 20 Euro und wird für den Wucherkurs von 0,25 Euro an Gigabell verkauft.