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UNYLON AG - 500 Beiträge pro Seite


ISIN: DE0005408579 | WKN: 540857 | Symbol: UYN
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Neuigkeiten zur UNYLON Aktie


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ECB heißt nun Unylon AG - Kapitalerhöhung geplant
Lorsch (vwd) - Die European Capital Beteiligungen (ECB), Lorsch, firmiert künftig mit Unylon AG. Wie das Unternehmen am Freitag weiter mitteilte, ist für dieses Quartal eine Kapitalerhöhung geplant. Eine Platzierungsgarantie für die Aktien liege vor. Als Muttergesellschaft der Unylon Polymers AG Guben, habe die Unylon AG mit den Beschlüssen über einen Ergebnisabführungsvertrag auf ihrer Hauptversammlung im Dezember 2002 den Weg der Neuausrichtung als Beteiligungsgesellschaft fortgesetzt, so das Unternehmen

Jetzt, wo der alte AG-Mantel der European Capital Beteiligungen mit neuem Leben gefüllt wird, sollte sich da was tun!
Sollte man dringend im Auge behalten, Order nur limitiert abgeben!!
HVBerichte: HV-Bericht European Capital Beteiligungen AG (ECB)

Anmerkung: aufgrund der Kürze und der angesichts der Sachlage sehr begrenzten Informativität haben wir uns für eine kostenfrei zugängliche Publikation des HV-Bericht entschieden.

Am 23.12.2002 hatte die European Capital Beteiligungen (ECB) AG (künftig UNYLON AG) ihre Aktionäre zu einer außerordentlichen Hauptversammlung bei Notare Mannheimer Swartling in Berlin eingeladen. Auf der Tagesordnung stand lediglich die Beschlussfassung über die Zustimmung zu einem Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der Tochtergesellschaft UNYLON AG, deren Erwerb auf der letzten Versammlung beschlossen und ausführlich diskutiert worden war (siehe HV-Bericht vom Oktober). Aus steuerlichen Gründen sollte die Eintragung des Vertrages noch in 2002 stattfinden. Bei der Eröffnung der Veranstaltung um 10 Uhr waren lediglich zwei Kleinaktionäre anwesend.


Bericht des Vorstands und Diskussion

Alleinvorstand Herr Ernst erläuterte den Anwesenden nochmals kurz die Beweggründe für die anstehende Beschlussfassung und den ungewöhnlichen Hauptversammlungstermin und bat um Verständnis für die Notwendigkeit. Er fragte die Aktionäre, ob noch weiterer Erklärungsbedarf zu dieser Thematik bestehe. Dies war jedoch nicht der Fall.


Abstimmungen

Die Beschlussfassung über die Zustimmung zu dem Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der UNYLON AG erfolgte bei einer Präsenz von nur 15 Prozent einstimmig. Die Versammlung endete bereits nach weniger als einer halben Stunde.


Fazit

Auf dieser kurzen Veranstaltung haben sich, wie auch nicht anders zu erwarten, keine neuen Erkenntnisse über die Zukunft der Gesellschaft ergeben. Zumindest kann aber festgestellt werden, dass die Eintragung des gefassten Beschlusses tatsächlich noch in 2002 erreicht werden konnte, was sich positiv auf die steuerliche Situation auswirken dürfte. Im Übrigen bleibt das Fazit der Hauptversammlung vom Oktober bestehen.


Kontaktadresse

European Capital Beteiligungen (ECB) AG
Albert-Einstein-Ring 10
22761 Hamburg

Tel. 040 / 822 989 73
Fax: 040 / 89 710 200

Email: info@europeancapital.de
Internet: www.europeancapital.de


Der Bericht stammt von der GSC-Seite. Kennt jemand das GSC-Fazit der Hauptversammlung vom Oktober?
Frueher hatten wir Pongs und Zahn mit dem Werk in Guben und ECB mit nix. Jetzt haben wir Pongs und Zahn ohne Werk in Guben und ECB mit Werk in Guben. Wo ist da in der Summe jetzt der Mehrwert?
ECB hat steuerliche Verlustvorträge und die werden durch die Einbringung genutzt.
Der Mehrwert wird von Pongs & Zahn über die ausgegebenen Genussscheine und per Beteiligung (Kapitalerhöhung) wieder abgeschöpft.
Wenn also jemand einen Mehrwert von der Aktion hat, dann Pongs & Zahn.
Frage mich, warum ECB (jetzt Unylon) so steigt, hier werden wir die nächsten Jahre, auch wegen dem Investitionsprogramm keine nennenswerten Überschüsse sehen.

Dagegen ist P&Z deutlich unterbewertet, denn hierhin werden die gewinne größtenteils umgeleitet :D
Wichtig ist, dass der Wert steigt.
Ich habe heute nachgekauft.
Irgendwer hat da ein Interesse, dass der Kurs höher stehen soll und an den sollte man sich hängen.

Gruß
Naja, das sah ja heute schonmal nicht so schlecht aus. Bessere Umsätze, steigender Kurs und das in miesem Umfeld...
Bin mal gespannt wie sich die Sache weiter entwickelt.
@LSprandel

Kursziel?
Stand im Juli 2002 noch auf 0,20 Euro,jetzt 1,50 Euro.
Noch einsteigen ?

Gruß
Elskea
@Nebler
Die Kurse steigen knappheitsbedingt.
Natürlich freuensich die derzeitigen Großaktionäre, wenn ihnen jemand ihre Papiere zu diesem horrenden Preis demnächst abkaufen.
Aber wie ist der derzeitige Kurs eigentlich fundamental begründet?
Überhaupt nicht, denn wer sich mit den Zahlen auseinandersetzt und einige Infos einholt, stellt schnell fest, dass eventuelle Gewinne überwiegend an Pongs & Zahn umgeleitet werden, oder meint ihr etwa, die verkaufen euch ihren Goldesel für lau?:D
Wenn der Kurs nach den nächsten Zahlen wieder unter 1 EUR steht, werden sich die Herren vielleicht erbarmen, eure teuer gekauften Aktien wieder zu übernehmen:D
Der HV-Bericht zum 23.10.2002 von GSC-Research klingt vom Grundtenor her positiv.
Für 2003 bis 2005 sind jährlich ca 3 Mio Euro Gewinne vor und nach Steuern geplant. Bei dem derzeitigen Grundkapital von auch 3 Mio entspricht dies einem enorm niedrigen KGV.
Allerdings wird ein Aktionär mit den Worten zitiert, dass "dies alles zu schön klingt, um wahr zu sein".

Für 2002 wird ein leicht negatives Ergebnis erwartet.
Ab 2003 soll dann tatsächlich ein Ergebnisabführungsvertrag installiert werden.
Allerdings sehe ich dies nicht so negativ für die freien Aktionäre. Abgeschöpft werden kann schließlich nur Ergebnis in Höhe der P & Z Beteiligung am Grundkapital. Der kleinere Rest bleibt für die freien Aktionäre.
Und mit den Genußscheinen, die ggf geplant sind, können z.B. die Bankverbindlichkeiten zurückgeführt werden, was per Saldo nicht ergebnisbelastend ist, da die Zinsen dann nicht mehr an die Bank, sondern an die Genussscheininhaber gehen.
Also ich glaube schon, dass der Kurs z.Zt., und auch noch ein deutlich höherer, fundamental gerechtfertigt ist.
Ich halte meine kleine Position (Einstiegskurs 0,76) jedenfalls weiter.

Gruß Nebenwerter
Noch ein Nachtrag.
Auch PeerShare scheint dem Wert ein weiteres Potential zuzubilligen.
vgl. hierzu www.share-infos.de, hier wird eine Studie zu 75.- Euro über den Wert angeboten.
Ich kenne den Inhalt nicht, aber er dürfte für die Aktie sprechen.
Glaubt ihr echt an die 3 Mio. EUR Gewinn?
Nach Steuern bestimmt nicht, denn die Mindestbesteuerung kommt!
Außerdem würde mich dann mal interessieren, was die Pongs & Zahn Aktionäre dazu sagen, einen solchen Goldesel für lau zu verkaufen?
Die Genusscheine werden übrigens mit 8% verzinst:D und dürften zum Großteil an P&Z gehen:D
@ingeno
Klar steigt der Kurs "Knappheitsbedingt". Jeder Kurs steigt weil die Nachfrage größer als das Angebot ist.
Wenn der Kurs horrend wäre, dann würden die Aktionäre dankbar diese Kurse zum Verkaufen nutzen und die Kurse würden fallen. Das ist das Prinzip der Börse!

Interessant an diesem Papier ist, dass hier einem nahezu leblosen AG-Mantel wieder neues Leben eingehaucht wird.
Ein Kursziel kann ich nicht nennen, denke aber, dass sich diese Aktie sehr interessant entwickeln könnte.
Dass Peer-Share diese Aktie offenbar, wie Nebenwerter schreibt, ebenfalls beobachtet, lässt die Aktie noch interessanter erscheinen.
Schaun wir mal, wie der Kurs in 2-3 Monaten aussieht...
Passt mal auf, wo der Kurs in den nächsten 14 Tagen stehen wird.
Die 2 vor dem Komma ist so gut wie sicher.
Es soll eine richtig gute Studie zu dem Wert erscheinen.
Ich werde versuchen, noch ein paar Stücke einzusammeln.
Ich würde mich totärgern, wenn der Wert weiter und weiter steigt, und ich nicht richtig dabei bin.

Schönen Sonntag noch
Ja, kaufen kaufen kaufen, wie früher am Neuen Markt, nicht danach Fragen, wie die Zahlen sind, nur immer kuafen kaufen kaufen....:laugh:
Einer verliert doch bei dieser ganzen Transaktion, entweder die Unylon oder P&Z Aktionäre, einer zahlt drauf, dir Frage ist nur wer....

Habt ihr euch eigentlich einmal gefragt, wie der Kaufpreis bei 3 Mio. EUR Nettogewinn aussehen müsste?

Eines stimmt hier nicht, entweder der Kaufpreis (dann wurden die P&Z Aktionäre massiv geschädigt) oder die Gewinnerwartung der Unylon....
Ja ja, am Neuen Markt sind ja auch alle Gewinnerwartungen aufgegangen...:D
Da Pongs & Zahn wohl die meisten Anteile besitzt, entsteht dort kein Schaden. Sozusagen geht es von der rechten in die linke Hosentasche. Wenn zu einem Bruchteil auch freie Aktionäre profitieren, stört das nicht gross. So funktionieren alle Mantelneuausrichtungen.

Für mich ich als einziges unklar, warum der Verlustvortrag überhaupt nutzbar ist, da nach den neueren Steuerregeln (Übergang Anteilsbesitz von mehr als 50 % oder Zuführung neuen Betriebsvermögens) dieser eigentlich verfallen müßte.

Also ich bleibe auf jedem Fall erst mal dabei.

Nebenwerter
P&Z ist nicht wesentlich beteiligt, das macht mir ja gerade Sorgen....
Jedenfalls ist bisher keine fällige Mitteilung erfolgt, also hält P&Z, wenn überhaupt, weniger als 25%.
Sie dürfen auch nicht über 50% halten.
Also doch ein großer Vermögensschaden für die P&Z Aktionäre, oder die Planzahlen von 3 Mio stimmen bei Unylon nicht.
Du kannst es dir aussuchen...
Ich glaube nicht, dass sich Hönig bei seinen Großaktionären unbeliebt machen will:eek: , wenn er der Unylon die Beteiligung für lau verkauft.
Aber so ein paar Kleinaktionäre bei Unylon, die stören bestimmt keinen...:D
@elskea: 0,20? Das zeigt mein Kurssystem nicht an. Hast du den Kapitalschnitt berücksichtigt?

@Ingeo: Irgendwo habe ich gelesen dass P&Z aus dem Unylon-Verkauf einen Gewinn von 5 Mio machen wollte. Kann sein dass das ein alter GSC-HV-Bericht war oder ein Bericht von den Share-Infos. Wenn ich es finde, poste ich die genaue Quelle. Wenn ich das richtig verstanden habe sind die 3 Mio von Unylon vor Steuern, was nur wegen dem Verlustvortrag gleich ist wie nach Steuern. P&Z müsste Steuern zahlen, da kämen also nochmal 40% bis 50% runter.

P&Z finde ich aber auch interessant. Alle haben immer gesagt dass die Wertansätze von den Beteiligungen nicht stimmen würden. Wenn die Unylon-Beteiligung jetzt sogar mit Gewinn verkauft wird, dann zeigt das doch dass P&Z zu billig ist. Alleine der Unylon-Verkauf hat schon mehr gebracht als die gesamte Marktkapitalisierung von P&Z. Das Eigenkapital waren um die 9 Euro pro Aktie wenn ich mich richtig erinnere. Der Kurs von P&Z hat ja seinen Tiefststand auch schon erreicht und steigt seit ein paar Wochen. Ich schaue mir beides nochmal genauer an.
Gerade gefunden. Das geht ja Schlag auf Schlag. Sieht so aus als ob es hier eine interessante Börsenstory geben wird.


Unylon AG
Hamburg
Bezugsangebot
über
Stück 1.230.000 neue Inhaber-Stammaktien ohne Nennwert (Stückaktien)
aus der Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen vom Dezember 2002
mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,-- je Stückaktie
und voller Gewinnanteilberechtigung für das Geschäftsjahr 2002, d.h. ab 1. Januar 2002

Wertpapierkennnummer 540 857
ISIN DE0005408579

der

UNYLON AG, Hamburg
Durch Beschluss der außerordentlichen Hauptversammlung vom 23.10.2002 ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft durch Ausgabe von Stück 1.230.000 neuen, auf den Inhaber lautende nennwertlose Aktien im rechnerischen Nennwert von EUR 1,-- je Aktie gegen Bareinlage von EUR 1.770.000,-- um EUR 1.230.000,-- auf EUR 3.000.000,-- zu erhöhen. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre zu entscheiden. Ein Bezugsrechtsausschluss ist u.a. zulässig, soweit ein Dritter, der nicht Kreditinstitut im Sinne des § 186 Abs. 5 AktG ist, zur Zeichnung zugelassen ist mit der Verpflichtung, die von ihm übernommenen Aktien allen übrigen Aktionären entsprechend ihrem Anteil am Grundkapital zum Bezug anzubieten.

Auf der Grundlage dieser Ermächtigung hat der Vorstand am 08.11.2002 beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft von EUR 1.770.000,-- um EUR 1.230.000,-- auf EUR 3.000.000,-- zu erhöhen durch Ausgabe von Stück 1.230.000 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien zum Ausgabebetrag von EUR 1,-- je Aktie. Das Bezugsrecht der Altaktionäre ist ausgeschlossen im Sinne des genannten Beschlusses der außerordentlichen Hauptversammlung. Der Aufsichtsrat hat diesem Beschluss des Vorstands am 08.11.2002 zugestimmt.

Die Stück 1.230.000 neuen Aktien sind von der Terra Silesia Immobilien- und Beteiligungsgesellschaft mbH, Heidelberg mit der Maßgabe übernommen worden, diese den Aktionären im Wege des mittelbaren Bezugsrechts im Verhältnis 59:41 zum Bezugspreis von EUR 1,-- je neuer Inhaber-Stammaktie anzubieten. Die Stück 1.230.000 neuen Aktien sind in einer Globalurkunde verbrieft und bei der Clearstream Banking AG, Frankfurt am Main, hinterlegt.

Nachdem die Durchführung der Kapitalerhöhung am 18.12.2002 in das Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg eingetragen wurde, bitten wir unsere Aktionäre, ihr Bezugsrecht (WKN 747 458) auf die neuen Aktien zur Vermeidung des Ausschlusses während der Bezugsfrist in der Zeit vom

27.01. bis 10.02.2003 einschließlich


während der üblichen Schalterstunden bei

Bankhaus Gebr. Martin AG, Göppingen


auszuüben.

Entsprechend dem Bezugsverhältnis können von den Altaktionären der Gesellschaft auf jeweils 59 alte Inhaber-Stammaktien 41 neue Inhaber-Stammaktien zum Bezugspreis von je EUR 1,-- bezogen werden.

Das Bezugsrecht setzt den Besitz der alten Aktien am 24.01.2003 nach Handelsschluss voraus. Auf diesen Bestand werden die Bezugsrechte unter der Wertpapierkennnummer 747 458 von Clearstream Banking AG eingebucht. Für die Bezugsrechte wird es keinen Bezugsrechtshandel geben. Die Bezugsstelle ist bereit, nach Möglichkeit den Ausgleich von Bezugsrechten zu vermitteln. Vom Beginn der Bezugsfrist an werden die alten Aktien „ex Bezugsrecht“ notiert. Bei einer Nichtausübung verfallen die Bezugsrechte ersatzlos. Der Bezugspreis für die neuen Aktien ist bei der Bezugsanmeldung, spätestens jedoch am 10.02.2003, zu zahlen. Für den Bezug wird die übliche Bankenprovision berechnet. Die Bezieher erhalten über ihre neuen Aktien eine Gutschrift auf Girosammeldepotkonto. Der Anspruch der Aktionäre auf Einzelverbriefung ist satzungsgemäß ausgeschlossen.




Hamburg, im Januar 2003

Der Vorstand
Ich habs nur kurz überflogen. Wenn ich richtig liege ist die Unylon-Aktie am 27.1. mit Bezugsrechtsabschlag gehandelt und das Bezugsrecht wird nicht gehandelt (warum eigentlich nicht?).
Ich habe die Quelle für die 5 Mio Euro Gewinn bei P&Z aus dem Unylon-Verkauf gefunden. Es war ein Posting von genoinvest im alten ECB-Thread.
Guten Morgen liebe Mitaktionäre,
was denkt ihr, wie der Kurs sich nach dieser Nachricht entwickeln wird?
Erste Taxe ist 1,51 auf 1,70 Euro.
Und ich wollte doch noch nachkaufen::cry:

Schönen Gruß
langsam wird es spannend, es tut sich richtig was.
+10% heute morgen, Details zur Kapitalerhöhung, steigende Umsätze...
Soll man die Aktien noch vor dem Bezugsrechtsabschlag kaufen und die jungen Aktien beziehen oder lieber erst abwarten und nach dem Bezugsrechtsabschlag kaufen? Was für Erfahrungen habt ihr in ähnlichen Fällen gemacht?
Bisher war der beste Zeitpunkt bei Kapitalerhoehungs-Aktien mit Peer-Share-Verbindung vor dem Bezugsrechtsabschlag.
Einen Versuch habe ich noch.
Nachdem ich mich noch einmal näher mit der ganzen Geschichte befasst habe, möchte ich doch meine konfusen Äußerungen vom 19.01. berichtigen, hier habe ich den Sachverhalt völlig verdreht.

Richtig ist:
Pongs & Zahn war Muttergesellschaft der Plastomid Polymere GmbH in Guben. Mit Pongs & Zahn bestand ein Ergebnisabführungsvertrag.

Nach Umbennung dieser GmbH in die UNYLON Polymers AG veräußerte Pongs & Zahn 90 % der Anteile dieser Gesellschaft an die ECB (jetzt „unsere“ UNYLON AG).

Hierbei erzielte Pongs & Zahn wohl den (im Thread zu P & Z) erwähnten Veräußerungsgewinn von 5 Mio.

Der neue Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag wurde nun zwischen der UNYLON AG und der UNYLON Polymers AG geschlossen.
Sämtliche Gewinne aus der UNYLON Polymers AG, Guben werden also an die UNYLON AG abgeführt.
Der Minderheitsaktionär P & Z ( mit 10 %) der UNYLON Polymers AG, Guben erhält nach § 304 Aktiengesetz hierfür einen Ausgleich, dieser beträgt für 2003 220.000 €, für 2004 250.000.- € und für 2005 350.000.- € (Quelle: Prüfbericht der WP-Gesellschaft BDP, Hamburg über den geschlossen Beherrschungsvertrag).
Den Kaufpreis wird die UNYLON AG durch die genannte Kapitalerhöhung und die ebenfalls schon erwähnten Genussscheine finanzieren.
Im von mir erwähnten HV-Bericht war für 2002 ein Umsatz von 45 – 60 Mio € geplant.
Die Plastomid Polymere GmbH erzielte in 2000 bei einer Gesamtleistung von 36 Mio € einen Gewinn von 1,6 Mio € und 2001 bei 33 Mio E einen Gewinn von 1,7 Mio €. (Quelle Jahresabschlüsse).
Die vorgenannten Unterlagen hatte ich anläßlich der außerordentlichen HV 23.12. als Aktionär angefordert und auch erhalten.
Sollte sich jemand hierfür interessieren, versende ich gerne Kopien gegen Portoerstattung.

Aus dem Betriebsergebnis lassen sich die im Raum stehenden Gewinne von 3 Mio wohl erzielen, allerdings müssen dann auch noch die Genussscheine bedient werden. Bei dem max. Volumen von 10 Mio € und 8 % Zinsen (für den Zinssatz habe ich keine Quelle, ingeno wo hast Du diese her?) würde das Ergebnis mit 800.000 belastet.

Dass P & Z kein Großaktionär ist, scheint auch zu stimmen, die Frage ist nur, gibt es überhaupt einen? Tatsache ist, dass auf der HV vom 23.10.2002 nur 12,73 % des Grundkapital vertreten war.
In #25 ging ich natuerlich von einem Fluechtigkeitsfehler in #24 aus, da Dupont sicher "verkaufen" meinte. Kaufen war langfristig immer boese falsch.
Kein Flüchtigkeitsfehler. Ich meinte ganz klar kaufen. Die Marktkapitalisierung liegt gerade bei 2,7 Mio Euro. Das sieht mir nicht sehr viel aus.

Nochmal die Frage an alle: Soll man vor dem Bezugsrechtsabschlag kaufen und die neuen Aktien beziehen oder erst danach kaufen?
Hallo, bei der ganzen Diskussion in hiesen ECB bzw. Unylon-Threads kommt mir das zukünftige Ertragspotential der Plastomid Polymere GmbH zu kurz. Immerhin hängt von dieser Frage maßgeblich der Erfolg von Investitionen ab. Die angeforderten GBs der Plastomid Polymere GmbH habe ich von Herr Ernst bis heute nicht erhalten, was nicht unbedingt vertrauensfordernd wirkt. Also: Wer kann hier qualifizierte Meinungen über die zukünftige Ertragsentwicklung abgeben. Im Raum stehen bisher (leider bisher nicht belegtbare) Thesen bezüglich weiteren Margenverfalls infolge steigender Rohstoffpreise und sinkender Erlöse im Faserbereich. Angeblich ist in Guben ein Investitionsprogramm geplant. Umbauten und Revisonen in Chemieanlagen sind selten ohne Herunterfahren der Anlagen mit Produktionsstillstand durchzuführen ...
@M_Dupont
Gute Frage, aber es macht wohl keinen Sinn erst danach zu kaufen.
Hallo Syrtakihans,

Wieviel hast Du vorgekauft, Du alter Schlawiner ? Oder woher hast Du Deine profunden Marktkenntnisse ? Bist Du Insider ? Das kommt mir alles komisch vor. Ich glaube, man soll hier antizyklisch vorgehen, denn wenn Du auf Verkauf spielst, muß man sich eindecken. Aber ich kaufe nur limitiert. Das rate ich allen, denn wir wollen doch einen ordentlichen Schnitt machen.
Ich setze auf nächste Woche nach dem Bezugsrechtsabschlag. Vielleicht wollen da nochmal ein paar Anleger verkaufen, wenn sie über die Bezugsrechte die neuen Aktien beziehen und man bekommt die alten Aktien nochmal billiger. Muss nicht sein, aber kann so kommen.
@Divina
Also natürlich bin ich kein Insider und meine Meinung zu Unylon ist weder negativ noch positiv, weil entscheidende Informationen gar nicht vorliegen. Nur, weil ich eben keine Katze im Sack kaufe steht mein Urteil immer noch: Finger weg. Oder hat hier doch jemand brauchbare Informationen??
Die UNYLON-Aktie wird am Montag ex-Bezugsrecht gehandelt. Der rechnerische Bezugsrechtsabschlag beträgt auf der Basis des Schlußkurses (1,45 Euro) von heute 0,1845 Euro. Bei unverändertem Kurs müßte die Aktie demnach am Montag rechnerisch zwischen 1,26 oder 1,27 eröffnen.

Grüße

Peer Share
http://www.share-infos.de
@PeerShare Also entweder kann ich nicht rechnen oder gehe von falschen Tatsachen aus. Alle 1,77 Mio alten Aktien genießen Bezugsrechte im Verhältnis 59:41, oder nicht? Ab Montag ist das GK dann in 3,00 Mio Papiere aufgeteilt, und nach Ausübung der Bezugsrechte sind alle gleichberechtigt. Müßte der rechnerische Kurs am Montag nicht bei 0,86 EUR stehen??
Das ist kein Split, sondern eine Kapitalerhöhung. Die neuen Aktien gibt es ja nicht umsonst, sondern werden für 1 Euro das Stück bezogen. Vermutlich haben Sie die zufließenden 1,23 Mio. Euro nicht eingerechnet.

Hier nochmal die Formel zur Berechnung des Bezugsrechts:

(Kurs alte Aktie - Kurs neue Aktie) / (Bezugsverhältnis +1) = Wert des Bezugsrechts

Grüße

Peer Share
http://www.share-infos.de
Ja, die zufließenden Mittel habe ich nicht berücksichtigt, weil ich davon ausgehe, daß der Kurs nicht dem Eigenkapital der Gesellschaft folgt, sondern dem Marktwert des Unternehmens bzw. dem zugrundeliegenden Ertragserwartungen - und diese werden sich nicht am 27.01. ändern, sondern haben dieses bereits zum Zeitpunkt des Gewinnabführungsvertrag mit der Plastomid Polymere GmbH getan. Hierin liegt auch der Kursanstieg der letzten Wochen begründet. Ich gehe einfach mal davon aus, daß am Montag der Marktwert in etwas gleichbleiben wird. Vielleicht täusche ich mich aber auch ...
@Syrtakihans: Wenn der Kurs jetzt 1,45 ist und neue Aktien zu 1,00 ausgegeben werden, warum sollte dann der Kurs ex Bezugsrecht unterhalb von 1 Euro liegen. Das widerspricht nun jeglicher Logik.

...und dass der Marktwert des Gesamtunternehmens sich nicht ändert, wenn 1,23 Mio Euro zufließen, das müssen Sie mir nochmal erklären.

Grüße

Peer Share
Das Grundkapital beträgt bereits seit Ende letzten Jahres 3 Mio Euro.
Die Kapitalerhöhung wurde bei der Terra Silesia Immob. und Beteil. GmbH zwischengeparkt und wird nun den Aktionären angeboten.
Jedenfalls verstehe ich die Mitteilung der Gesellschaft so.
(siehe www.eastcapital.de,Informationen).

Der Wert der Gesellschaft bzw. das Eigenkapital dürfte dadurch also nicht berührt werden.
Bitte keine Konfusion: Dass ein Dritter die Kapitalerhöhung übernimmt, um sie dann den Aktionären anzubieten, ist ein rein technischer Vorgang, den Sie bei zig anderen Kapitalerhöhungen auch so finden. Bei DAX-Unternehmen übernehmen beispielsweise die Großbanken die Kapitalerhöhung, um sie den Aktionären anzubieten.

Das Grundkapital beträgt damit zwar zum letzten Bilanzstichtag 3 Mio. Euro, auf der Aktivseite dürfte aber noch eine Position "Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital" aufgeführt sein, da eben das ausstehende Geld aus der Kapitalerhöhung der Gesellschaft noch nicht in voller Höhe zugeflossen ist.

Also:
- Montag ist Bezugsrechtsabschlag (rechnerisch 0,1845 Euro).
- Am Ende der Bezugsfrist (10.2.) fließt der UNYLON AG der ausstehende Betrag zu, so daß der Gesamtzufluß 1,23 Mio Euro beträgt (Zeichnungsgarantie liegt vor).
- Die neuen Aktien dürften, da sie die identische Wertpapierkennummer haben, sofort handelbar sein.
- Nach Abschluß der Kapitalerhöhung liegen 3 Mio voll eingezahlte Aktien vor.

Grüße

Peer Share
...und sollte Terra Silesio tatsächlich die vollen 1 Euro gezahlt haben, ändert das nichts daran, daß die Kapitalerhöhung formal erst am Ende der Bezugsfrist der freien Aktionäre abgeschlossen ist.

Grüße

Peer Share
Eröffnungskurs 1,30exBZR. Das kommt ja in etwa hin mit dem rechnerischen Bezugsrechtsabschlag. Per Saldo hat die Aktie demnach gegenüber Freitag mit einem Plus von ca. 3 cent eröffnet.

Grüße

Peer Share
Herr Schäfers, noch mal zu #40.

>> ...und dass der Marktwert des Gesamtunternehmens
>> sich nicht ändert, wenn 1,23 Mio Euro zufließen,
>> das müssen Sie mir nochmal erklären.

Zunächst möchte ich erklären, daß in Fällen wie diesem die Lehrbuch-konformen Formeln deplatziert sind, da diese implizieren, daß der Börsenkurs dem Eigenkapital folgt. Das ist in der Praxis natürlich anders - zahlreiche Fälle in der Praxis beweisen, daß Barkapitalerhöhungen zu einer Belastung des Kurses führen. Den Börsenkurs als Ertragswert zu interpretieren führt dann schon zu wesentlich realistischeren Abbildern, wenn berücksichtigt wird zu welchen Erträgen der Mittelzufluß in einem Unternehmen angesichts dessen charakteristischen Kapitalrendite in Zukunft führt. Eine weitere Verzerrung des Bezugsrechtabschlag stellt sich immer dadurch ein, daß der Kurs eine gewisse Erwartung der Marktteilnehmer antizipiert, nämlich die Erwartung des Zuflußes von Barmitteln.
Also: Bei der Unylon war der Mittelzufluß von 1,23 Mio EUR infolge entsprechender Erwartungen bereits letzte Woche voll eingepreist. Über den Ertragswert, den Unylon aus diesen 1,23 Mio schöpfen wird dürfte ebenfalls eine gewisse Erwartung vorgelegen haben, die im Kurs bereits enthalten sein muß. Es bestand also kein Grund, dem Unternehmen plötzlich am heutigen Tag einen anderen Marktwert zuzugestehen. Das einzige was sich defacto geändert hat, ist die Anzahl Aktien, auf die sich dieser verteilt. Ich halte den heutigen Kurs auf Basis vom 24.01. für irrational. Aber so ist die Börse. Können Sie zustimmen?
Nein, ich kann nicht zustimmen. Wenn das stimmen würde was Sie behaupten, bräuchte man keine Abschläge bei Dividendenzahlungen und keine Abschläge bei Kapitalerhöhungen durchzuführen, weil alles schon einpreist wäre. Das ist systematisch schon nicht durchführbar.

Ich halte die aktuellen Kurse für außerordentlich günstig. Dass hier, wie bei allen Mantelausrichtungen, die auszuweisenden Ergebnisse erst noch gezeigt werden müssen, ist bei Mantelneuausrichtungen systembedingt, die damit verbundenen erhöhten Risiken ebenso. Diesen Risiken steht eine erhöhte Ertragserwartung gegenüber und wenn ich angesichts der bestehenden Substanz, der niedrigen Marktkapialisierung und der Ertragschancen ein Rendite-Risiko-Profil erstelle, komme ich zu einer ausgezeichneten Ausgangslage. Genaueres können Sie in meiner Studie nachlesen (wenn Sie sie bestellen). Ob die dort gemachten Annahmen und Prognosen eintreffen, werden wir ja spätestens bei der Vorlage der Halbjahreszahlen zumindest grob abschätzen können. Letztendlich muß sich jeder selbst ein Bild von der Situation machen und entscheiden, wie er disponiert.

Einen Bezugsrechtsabschlag zu ignorieren wie Sie es tun, erscheint mir jedenfalls nicht sachgerecht zu sein.

Grüße

Peer Share
@Syrtakihans: Ich habe mir Ihren Beitrag in #45 nochmal durchgelesen und muß sagen, daß das - verzeihen Sie mir den Ausdruck - gelinde gesagt Unsinn ist! Wenn eine Bezugsrechtsabschlag bereits im Kurs vor dem Bezugsrechtsabschlag eingepreist wäre, müßte das Bezugsrecht selbst einen Wert von Null haben. Hat es aber nicht, da das Recht zum Bezug einer neuen Aktien zu 1 Euro bei einem aktuellen Kurs von 1,45 natürlich einen Wert darstellt. Genau aus diesem Grunde gibt es Bezugsrechtsabschlag (der zuvor selbstverständlich in der Aktie eingepreist wird, denn man erhält schließlich mit dem Bezugsrecht einen zusätzlichen Wert).

Die Analogie zum Dividenenabschlag ist gegeben. Wenn Sie sich dies vor Augen führen, wird der Sachverhalt vielleicht klarer.

Grüße

Peer Share
Jetzt habe ich in #47 aber ebenfalls Unsinn geschrieben. Ich streiche das komplette Posting #47 uns ersetze:

@Syrtakihans: Ich habe mir Ihren Beitrag in #45 nochmal durchgelesen und muß sagen, daß Sie sachlich falsch liegen. Wenn ein Bezugsrechtsabschlag nicht stattfinden würde, müßte das Bezugsrecht selbst einen Wert von Null haben. Hat es aber nicht, da das Recht zum Bezug einer neuen Aktien zu 1 Euro bei einem aktuellen Kurs von 1,45 natürlich einen Wert darstellt. Genau aus diesem Grunde gibt es den Bezugsrechtsabschlag (der zuvor selbstverständlich in der Aktie eingepreist wird, denn man erhält schließlich mit dem Bezugsrecht einen zusätzlichen Wert). Dass der Wert der Aktie ex-Bezugsrecht unter den Preis der neuen Aktien fallen soll, wie von Ihnen in #37 angedeutet, kann ebenfalls schon systematisch nicht sein, weil der Markt einen solchen Schritt antizipieren würde. Ansonsten müßten Sie allen Anlegern unrationales Handeln unterstellen. Ihre Annahmen können systematisch nicht stimmen.

Die Analogie zum Dividenenabschlag ist gegeben. Wenn Sie sich dies vor Augen führen, wird der Sachverhalt vielleicht klarer.

Grüße

Peer Share
Man könnte fast meinen, die Falkenstein Nebenwerte AG sei nennenswert an UNYLON beteiligt, so wie dieser Wert hier promoted wird.
Manche erinnern sich aber noch, wie Pongs&Zahn aus derselben Ecke "wohlwollend analysiert" wurde. Da der Großaktionär diesen Wert seit zwei jahren kursmäßig vor die Hunde gehen lässt, ist auch bei UNYLON Vorsicht angebracht, wenn die gewünschte Aktionärsstruktur erst einmal hergestellt wurde, d.h. billig erworbene East Capital Aktien mit Phantasie gefüllt und an gutgläubige Kleinanleger abgegeben wurden.
Auf so einen Spruch habe ich schon gewartet. Aus diesem Grunde habe ich, wenn Sie meine Beiträge hier durchlesen, zu UNYLON selbst noch gar nicht viel gesagt (ausser dass ich sie für unterbewertet halte; ob diese Zusage letztendlich zutrifft, werden ja die zukünftig auszuweisenden Ergebnisse zeigen).

Alle anderen Aussagen zu Kapitalerhöhungen, Bezugsrechtsabschlägen etc. sind ja eher allgemeiner Natur und auf alle anderen Aktien gleichermaßen anzuwenden.

Ich rate Ihnen einfach, sich so viel Informationen zu dem Wert wie möglich zu beschaffen und Ihre Anlageentscheidung (oder Nicht-Anlageentscheidung) erst anschießend zu treffen.

Letztendlich kommt es nicht darauf an, was für eine Meinung ich oder andere Personen zu dem Wert haben, sondern wieviel Geld die Gesellschaft verdient. Dies ist der Punkt, an dem sich eine Unterbewertung festmacht und kein anderer.

Grüße

Peer Share
Auch Pongs&Zahn hat anfangs gutes Geld verdient, doch haben Kleinaktionäre nie davon profitiert.
BTW: Wird es eigentlich ein update zur Studie über die HIT Herlitz International Trading aus dem April 2002 geben?
Die Frage können Sie ja im HIT-Thread stellen. Hat das irgendwas mit UNYLON zu tun?

Grüße

Peer Share
zu #48 Ich schrieb nicht, daß ein Bezugsrechtsabschlag bereits im Kurs eingepreist sei, sondern die Erwartung des Mittelzuflusses. Wenn ich die Diskussion hier richtig verstanden habe, liegt der Dissenz nur darin, daß Sie zur Berechnung des Bezugsrechtsabschlags den Mittelzufluß dem Marktwert zuschlagen und ich dieses für unrichtig halte. Ich denke meine Sicht der Dinge wird dadurch belegt, daß bis auf seltene Ausnahmen Barkapitalerhöhungen zu deutlichen Kursbelastungen führen. Eine Kursbelastung dürfte nach Ihrer Sichtweise ja nur dann auftreten, wenn die neuen Aktien zu einem Preis unter Kurs abgegeben werden.
Die Wirkungsweise des Dividendenabschlages will ich übrigens nicht in Zweifel ziehen - wodurch ich keine Systematik verletze.

Übrigens bin ich nicht Aktionär der ECB/Unylon, weil es bisher mit den mir zugänglichen Mitteln nicht möglich war die Profitabilität der ex. Plastomid Polymere GmbH mit einer ausreichenden Sicherheit zu bewerten. PeerShare, gibt Ihre Studie hierzu brauchbare Informationen wieder?? Vielleicht können Sie auch zu den Punkten in #30 etwas sagen?
@#53: Dass Kapitalerhöhungen zum Börsenkurs oder darüber platziert werden, ist eher die Ausnahme. In der Regel liegt der Ausgabekurs junger Aktien unterhalb des Börsenkurses, weil ansonsten eine Vollplatzierung nicht gewährleistet ist (hier anders, da eine Platzierungsgarantie vorliegt). Wer sollte denn auch sonst die jungen Aktien zeichnen, wenn sie an der Börse ebenso direkt erworben werden können? Somit liegen Bezugsrechtsabschläge bei Barkapitalerhöhungen systematisch vor. Wenn Sie etwas anderes behaupten und dies beweisen können, revolutionieren Sie die Finanzmathematik.

Ob Ankündigungen von Kapitalerhöhungen kursbelastend oder kursfördernd wirken, darüber gibt es Studien. Diese zeigen, daß eine pauschale Aussage hierüber nicht möglich ist. Vielmehr kommt es auf die Mittelverwendung an. Wird die Kapitalerhöhung zur Durchführung eines konkreten, positiv erwarteten Investitionsprojekts durchgeführt, wirkt dies in der Regel wertsteigernd, wenn sie durchgeführt wird, um bspw. seit langem bestehende Verbindlichkeiten zurückzuführen oder laufende Verluste zu decken, wirkt sie wertmindernd auf den Kurs. Diese Betrachtungen sind aber in der Tat eher akademischer Art.

Die Auswirkungen der konkreten Durchführung einer Kapitalerhöhung lassen sich zumindest näherungsweise mathematisch ermitteln und am Beispiel UNYLON sieht man ja, daß dies auch ungefähr hinkommt.

Wenn Sie Unterlagen zur UNYLON POLYMERS brauchen, rufen Sie am besten bei der Gesellschaft an. Die Unterlagen wurden vor der letzten HV im Dezember auf Anfrage an die Aktionäre versendet und liegen bestimmt noch in ausreichender Anzahl zum Versand bereit.

Die Investition in Guben betrifft übrigens den Aufbau eines zweiten Werkes. Über die Umsatz- und Ergebnis-Zahlen ist in der UNYLON-Studie eine Prognose enthalten. Die Aussage des Managements, daß der bestehende Verlustvortrag von rd. 9 Mio. Euro auf der Basis der alten Steuergesetzgebung bis zum Jahr 2005 aufgebraucht sein soll, ist ja ebenfalls schon bekannt (nach neuer Steuergesetzgebung dauert die Nutzung des Verlustvortrags natürlich länger). Inhaltlich möchte ich aus naheliegenden Gründen nicht weiter auf die Studie eingehen. Wenn Ihnen die Informationen als Investitionsgrundlage fehlen, sollten Sie natürlich nicht investieren, das ist ja grundsätzlich immer so.

Grüße

Peer Share
Jeden Tag das gleiche Spiel: einige Stücke gehen um, zu 1.25-1.30, ziemlich genau der Kurs, den PeerShare weiter oben errechnet hatte, um dann zum Börsenschluss wieder bei 1.40 zu stehen.
Tja, ist echt ein enger Markt mit einem gewaltigen Spread...
Wow! 40.000 Stück in Frankurt gehandelt mit grosser Nachfrage bei 1,30 Euro. Verkäufer gibt es aber natürlich auch auf der Kursbasis.
Der Schlusskurs liegt bei 1,30 Euro. Bei dem Kurs gibt es weiteres Angebot. Sieht irgendwie so aus als wollte einer ein Paket verkaufen. Auf der anderen Seite werden die Aktien vom Markt nur so aufgesaugt. Das war heute der höchste Umsatz seit Jahren. Hat jemand eine Meldung gesehen?
Erstaunlich! Nur zw. 18.30 und 19.30 sind 25.000 Stk. umgegangen!
Ja, die 25.000 Stück, die jemand um 17 Uhr ins Brief gestellt hat...
Merkt ihr es endlich langsam, dass hier jemand auf eure Kosten seine Aktien ablädt?
Ich glaube auch dass da einer ein Paket abläd. Eine Umplatzierung ist das auf jeden Fall nicht. Das würde jemand mit so einer großen Position intelligenter machen. Der Käufer sieht aber auch nicht gerade sehr zimperlich und nach Kleinanleger aus.
Bei 1,26 werden 5000 Stück gesucht, aber nicht bedient. Das sieht aber überhaupt nicht nach Abgabedruck aus.
Heute wieder bereits 15.000 Stück Umsatz. Das sind keine Kleinanleger die da die Aktien wegkaufen.
Der Thread scheint hier ja zunehmend intellektuelle Züge anzunehmen. Am heutigen Tag sind in Frankfurt rd. 20.000 EUR umgesetzt worden, aufgeteilt in zehn (bis 16:00 Uhr) Abwicklungen. Was bitte spricht denn hier gegen "Kleinanleger"??
Auszug aus der Berliner Morgenpost vom 25.1.2003:

Grüße
Peer Share

Unylon Polymers investiert weiter
Guben - Die Firma Unylon Polymers in Guben (Spree-Neiße) will bis zum nächsten Jahr 14,5 Mio. Euro investieren und zehn neue Arbeitsplätze schaffen. Das Unternehmen ist seit dreieinhalb Jahren in Guben ansässig und produziert mit derzeit 38 Mitarbeitern hochwertiges Granulat. dpa
Unter
http://www.unylon.de/studien.htm
liegt die Studie der Share Infos GmbH als pdf zum download bereit.
Lesenswert.
Gruss
fanlefu
Hey, äußerst interessant, klasse Studie! Lohnt sich echt zu lesen!
Hört sich wirklich fundiert an, schaun mer mal, was sich da tut...
Wir haben einen Artikel der Gubener Zeitung vom 25.1.2003 zur UNYLON POLYMERS AG (gehört zu 90% zur UNYLON AG) im pdf-Format, den wir auf Anfrage gerne per Mail versenden.

Bitte entsprechende Nachfragen an info@share-infos.de schicken.

Grüße

Peer Share
http://www.share-infos.de
Der Bericht aus der Gubener Rundschau ist auch auf der Internetseite der UNYLON AG abrufbar (http://www.unylon.de/downloads/Guben.pdf)

Grüße

Peer Share
In den nächsten MONATEN werden also 14,5 MIO € investiert !!
Ich bin mal gespannt wie diese Investition gestemmt wird
-- nicht zu vergessen, dass PUZ auch noch ein wenig :look: Geld erhält.

ciao
@lynch11

die Investitionen sind staatlich gefördert........und führen zu einem massiven Umsatzanstieg, z.Zt. müssen Produkte bei Mitbewerbern zugekauft werden, weil die Nachfrage nicht ausreichend befriedigt werden kann....Ich denke, eine gute Voraussetzung für einen Neustart eines Unternehmens/Börsenmantels....
Ja, der Staat zahlt Unylon die 14,5 Mio und Unylon hat keine Anlaufkosten, die das Ergebnis und somit die Gewinnplanung belasten.....träumt weiter...
http://www.unylon.de/downloads/UNYLON_Studie_1_2003.pdf

Liest sich doch nicht schlecht......Hohe mögliche Gewinne bedingen immer auch mögliche Verluste...
@peershare und alle anderen Leser der u. g. Studie
Ziemlich das entscheidenste Kriterium für den Erfolg der Unylon-Mantelspekulation dürfte die Werthaltigkeit und die Ertragskraft der eingebrachten Beteiligung sein. Zu meinem Erstaunen findet hierzu in der u. g. Studie leider überhaupt gar keine Analyse statt, die Werte zur Ergebnisprognose scheinen mehr einem Wunschdenken entsprechend aber weniger auf betriebswirtschaftlichen Ansätzen basierend geschrieben worden zu sein. Der Erfolg von Unternehmen der Kunststoffpolymerisation wird weniger von Absätzen als von Margen bestimmt, welche durch Preisniveaus zum einen auf der Rohstoffseite und zum anderen auf der Abnehmerseite bestimmt werden. Beim Lesen der Studie sehe ich, daß der Autor offenbar weder eine Analyse der Märkte petrochemischer Erzeugnisse und des Nylonmarktes noch eine Wettbewerbsanalyse durchgeführt hat. Vielmehr scheinen die Ergebnisprognosen allein darauf zu beruhen, daß Herr Schlennstedt hier wohl schon wissen sollte was er mache, wenn er neue Aktien deutlich über Marktwert zeichne. Wenn man sich in diesem Zusammenhang vor Augen hält, welche Rolle hier überhaupt die Personen Schlennstedt und Hönig spielen, wird man zur Erkenntnis gelangen, daß hier im Grunde nichts anderes geschieht, als daß sich die Pongs & Zahn AG als Initiator der Mantelneuausrichtung des Verlusvortrages der ehm. ECB bemächtigt hat. Wenn es um das Interesse an der ehm. ECB geht können Hönig und Schlennstedt mit der Pongs & Zahn AG gleichgesetzt werden: Schlennstedt übt die Kontrollmehrheit bei P & Z aus und ist zudem Aufsichtsratsvorsitzender, Hönig ist Vorstandsvorsitzender. Es würde mich nicht wundern, wenn die von Schlennstedt als Eigenkapital eingebrachten Mittel als Gesellschafterkredite o. ä. ürsprünglich der P & Z entstammen.

Ich habe nun einmal kalkulatorisch überschlagen, welche Ergebnisse bei der "Unipol" in 2004 möglich sind, wenn die Rohmarge mit 13% die gleiche bleibt wie in 2001.
Bekannt ist, daß 2001 bei einer Gesamtleistung von 32,0 Mio EUR 35.000 Tonnen Nylon-Granulat produziert wurden. 2004 sollen dieses nach Inbetriebnahme der Erweiterungsinvestiton 50.000 Tonnen sein, bei gleichen Preisen also einer Leistung von 45,7 Mio EUR und eines Rohertrages von 6,0 Mio (4,2 Mio in 2001) entsprechend. Bei sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen in der gleichen Größenordnung wie 2000 und 2001 entsprechend und erhöhten Personalkosten durch die Erhöhung des Mitarbeiterstammes von 38 auf 48 liegt ein EBITDA von 4,5 Mio (3,3 Mio) zugrunde. Die Sachanlagen in Guben wurden Ende 2001 mit rd. 15 Mio EUR bilanziert. Zusammen mit der Neuinvestitionen von 14,5 Mio EUR dürften sich die ratierlichen linearen Aschreibungen etwa auf 2,0 Mio (1,0 Mio) erhöhen. Das EBIT beliefe sich auf 2,5 Mio (2,3 Mio). Die durch die Neuinvestition von 11,0 auf 25,5 Mio EUR erhöhten Verbindlichkeiten düften die Zinsbelastungen auf 1,4 Mio (0,6 Mio) steigen lassen. Es verbliebe ein EBT von 0,9 Mio EUR (1,7 Mio). Hierauf kommen weitere Belastungen in Form von Verwaltungskosten der Unylon AG, Zinsen für Genusscheine, Ausgleichszahlungen an Pongs & Zahn und Belastungen durch zukünftige
Eventualverbindlichkeiten aus einem Besserungsschein zu. Nun frage ich mich, wie der Autor der u. g. Studie das für 2004 prognostizierte EBT der Unylon von 2,9 Mio EUR erklären kann. Für 2007 werden sogar 3,7 Mio angegeben. Desweiteren sollte man die Augen nicht vor den außerperiodischen Ergebnisbelastungen in 2003 verschließen, die auch durch die Investitionszuschüsse der öffentlichen Hand nicht kompensiert werden dürften. Meine Überschlagsrechnung ist kein Brief mit Siegel, sie dürfte aber klar machen, daß es hier noch eine Menge Fragezeichen gibt.
Wo ist denn da das Problem?

Die sogenannte Studie entspricht dem Wunschdenken der Beteiligten mit dem Ziel, möglichst viel Kapital von bisher Unbeteiligten anzulocken.

Eigentlich erstaunlich, wie soetwas nach dem Untergang des Neuen Marktes noch versucht wird. Aber es gibt wohl immer wieder Hoffende. Evt. zählt sogar der Autor dazu, was ich im Interesse seiner Falkenstein AG nicht erwarten würde.

Sichere und hohe Margen in einer Branche, die Vorprodukte für die Kunststoffindustrie herstellt - da müßte doch BASF eine Goldgrube sein und auch in diesen Bereich expandieren wollen.

Das ist nicht einmal amüsant, sondern einfach nur dreist.

CU, goldmine
@Syrtakihans und Goldmine: Ihr scheint euch gut auszukennen. Was wäre eurer Meinung nach ein fairer Wert für Unylon?
@M_Dupont

Ich kenne mich in dem Geschäft von Unipol überhaupt nicht aus. Ich bin aber ganz sicher, daß niemand die Zykliken des Geschäftes kennt. In solchen Märkten ist allgemein nicht viel zu verdienen und nur die großen erwirtschaften angemessene Renditen.

Jede Analyse ist unmöglich. Dazu kommt noch der große Finanzbedarf und die Mantelsituation. Ich will daher auch nicht mehr dazu schreiben.

CU, goldmine
bravo Syrtakihans,

genau mittenhinein in die Konstruktion getroffen --
ich bin mal gespannt, ob die "Jubler" hier fundierte
Argumente entgegensetzen (können)...


""Es würde mich nicht wundern, wenn die von Schlennstedt
als Eigenkapital eingebrachten
Mittel als Gesellschafterkredite o. ä.
ürsprünglich der P & Z entstammen.
""

Hier liegen doch die wahren Fußangeln -- oder ist der Kaufpreis tatsächlich in cash an PuZ
geflossen ??? Die Notierungen von PuZ sprechen eher dagegen

@M_Dupont-- nur Umsätze/Fragen zu posten hilft bei Unternehmensanalysen nicht weiter --


ciao
Wenn bei Unylon kein Gewinn hängen bliebe, dann brächte doch die ganze Konstruktion mit den Verlustvorträgen nichts.
@Dupont Vielleicht habe ich bei meinem Ansatz einen wesentlichen Aspekt übersehen. Ich denke, daß Herr Schäfers uns hier bald aufklären wird.
... obwohl ich natürlich auch für Hinweise von anderen dankbar bin. :)
@Syrtakihans: Ich stimme Ihnen vollumfänglich zu, daß das entscheidenste Kriterium für den Erfolg der Unylon AG (um eine Mantelspekulation handelt es sich übrigens nicht mehr) die Werthaltigkeit und die Ertragskraft der eingebrachten Beteiligung ist. In Abhängigkeit der zukünftigen Ergebnisse werden wir dann die Basis für Ertragswertberechnungen und die Werthaltigkeit der Beteiligung haben. Bis es soweit ist, agieren wir mit unsicheren Faktoren und die bedeuten für den Aktionär, daß die höheren Chancen mit dem Manko der Unsicherheit (dem höheren Risiko) erkauft werden. Dieser fundamentale Zusammen zwischen Risiko und Chance ist unmittelbar einleuchtend und wird nicht ernsthaft von irgendjemand bezweifelt.

Mit Ihrer Prognose kommen Sie zu einem Wert, der unterhalb meiner Schätzung liegt. Wie die Gewinne genau aussehen werden, werden die Veröffentlichungen zeigen. Ich gehe allerdings nicht davon aus, daß die Gesellschaft hier für das laufende Jahr bereits vor der kommenden Hauptversammlung eine Aussage treffen wird und auch auf der Hauptversammlung wird es voraussichtlich nur Tendenzaussagen geben. Ich würde es begrüßen, wenn die Gesellschaft einen Halbjahresbericht veröffentlicht, habe dies auch zur Kenntnis gegeben, hierauf aber noch keine Antwort erhalten.

Einen ersten Eindruck von der aktuellen Ertragskraft der UNYLON POLYMERS könnte aber vorher der Abschluß der PONGS & ZAHN AG bringen, da die Gesellschaft bis zum 31.12.2002 hier das Ergebnis abzuführen hatte.

Was ich an Ihrer Rechnung nicht nachvollziehen kann: Selbst unter Berücksichtigung von 1 Mio. Euro Aufwand für die Verzinsung der Genussscheine, Verwaltungsaufwand und Ausgleichszahlung würde der Gewinn vor Steuern bei gleichbleibendem Umsatz und Ergebnis wie im Jahr 2001 immer noch 0,7 Mio. Euro oder 0,23 Euro betragen. Umsatz und Gewinn sind aber nach ersten Schätzungen, die auf der Hauptversammlung im Oktober gegeben wurden, bereits angestiegen, so daß der Wert höher anzusetzen ist. Aber selbst auf der niedrigen Basis von 2001 errechnen Sie auf einmal ein völlig abweichendes Ergebnis. Dies ist für mich nicht nachvollziehbar. Die Erweiterungsinvestitionen sind darüberhinaus kein Selbstzweck, sondern dienen der Ausweitung des Geschäfts. Auch hier sind positive Ergebnisbeiträge zu erwarten. Sie können natürlich in ihrer Schätzung, daß diese Ergebnisbeiträge nicht so hoch ausfallen wie von mir prognostiziert. Aber davon auszugehen, daß hier nichts übrig bliebe, zumal die Investitionen in der Anschaffung noch öffentlich gefördert werden, halte ich für eine sehr gewagte Annahme.

Von seiten der Börse bleibt heute zu beobachten, daß es ganz offensichtlich eine starke Abgeberseite in dem Papier gibt. Der Umsatz in Höhe von 87.800 Stück ist der höchste seit Juli 1998. Dominant waren vor allen Dingen die Verkäufe. Limitierte Kauforders wurden der Reihe nach bedient. Soweit ich weiß sind die neuen Aktien noch nicht eingebucht und handelbar, auf der Basis der alten Aktienzahl haben heute rd. 5% der Aktien den Besitzer gewechselt.

Der Hintergrund der heutigen Verkäufe ist mir nicht bekannt. Man könnte darüber spekulieren, ob ein alter Paketaktionär sich von seiner Beteiligung trennen will. Das ist aber eine reine Vermutung, Belege hierfür liegen mir nicht vor.

Ungeachtet der heute unklaren Orderlage bleibt es nach meiner Einschätzung aber dabei, daß die Aktie über kurz oder lang nicht an ihrer Vergangenheit, sondern am Erfolg ihres operativen Geschäfts gemessen wird. Aus heutiger Betrachtung sehe ich keine Veranlassung, meine Prognosen anzupassen.

Grüße

Peer Share
@goldmine: Ihre Ausführungen hören sich so an, als dürfte eigentlich niemand mehr überhaupt industriell tätig sein, weil es ja sowieso nirgends etwas zu verdienen gibt.

UNYPOL hat in 2001 einen Gewinn vor Steuern von 1,7 Mio. Euro gemacht. In 2002 war das Werk voll ausgelastet, der Gewinn wird lt. Prognose die 2 Mio. Euro-Marke übersteigen. Dass in solchen Märkten nicht viel zu verdienen sei, dürfte damit faktisch widerlegt sein. Die Erweiterungsinvestitionen sind in dieser Betrachtung noch nicht einmal enthalten.

UNYPOL strebt übrigens in ihrem speziellen Markt eine Stellung unter den größten 5 Produzenten Europas an. Dies mag gemessen an der Geschäftstätigkeit von BASF wenig sein und wenn BASF wollte, wären sie in diesem Bereich auch sicher tätig. Die Frage der strategischen Entscheidungen der BASF und der Frage danach, ob ein solches Geschäft im BASF-Konzernverbund sinnvoll angelegt wäre oder ob man dieses eher anderen überläßt, die können wir alle wohl an dieser Stelle nicht beantworten.

Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei rd. 3,5 Mio. Euro, das geschätzte Umsatzvolumen 2003 zwischen 40 und 50 Mio Euro und die von mir geschätzte Umsatzrendite vor Steuern bei ca. 3,6%. Hieraus ergibt sich ein Ergebnis nach Steuern von rd. 1,28 Mio Euro. Diese Größenordnung erscheint mir realistisch. Auf der Basis dieser Schätzungen beträgt das Kurs-Umsatz-Verhältnis rd. 0,07 und das KGV (2003) selbst bei Berücksichtigung der fraglichen SPD-Steuerbenachteiligung nur rd. 2,73. Alle Werte werden sich in meiner Prognose im Jahr 2004 weiter verbessern. Ob jetzt die UNYLON-Aktie günstig bewertet ist oder nicht, soll letztendlich jeder Aktionär für sich selbst entscheiden.

Grüße

Peer Share
@Peershare
Leider hat Ihr Beitrag nicht zu den erhofften sachdienlichen Hinweisen zur Untermauerung Ihrer Ergebnisprognosen geführt. Aber vielleicht halten Sie ja noch einige solcher inpetto, um sie eventuell später preiszugeben. Ich wäre zumindest dankbar dafür.

Was die Ansichten zu Risiken und Chancen betrifft scheinen wir zumindest grundsätzlich konform zu gehen, wenn auch ich den dargestellten fundamentalen Zusammenhang zwischen Chance und Risiko nur insoweit bestätigen kann, als daß er in vielen Fällen auch eine gewisse Unausgewogenheit mit sich bringt. Eine solche zum Vorteil der Aktionäre ausfallende kann ich bei der Unylon AG beim besten Willen nicht erkennen. Übrigens trat ich an die ehm. ECB mit der durch den bekannten Herrn Hellwig geschürten Hoffnung heran, hier eine solche Unausgewogenheit vorzufinden - was sich im nachhinein wahrscheinlich als nachhaltig doch hoffnungsloser Fall entpuppen wird.

Zum Ergebnis der Unipol für 2002 kann ich nur zur gedämpftem Optimismus raten, zumal bekannt ist, daß der Nylonmarkt genauso wie er Anfang 2002 eine Belebung erfuhr gegen Ende des Jahres von einer Abkühlung getroffen wurde. Ebenso ist bekannt, daß in 2002 in erheblichem Umfang Fremdleistungen in Anspruch genommen wurden, die nicht kostendeckend sein dürften.

Ich möchte auch noch fragen, weshalb Sie für "Aufwand für die Verzinsung der Genusscheine, Verwaltungsaufwand und Ausgleichszahlungen" nur 1,0 Mio EUR ansetzen. Bekanntlich betragen allein schon die Zinsen für die Genusscheine bei Vollausnutzung 1,3 Mio EUR, die Ausgleichszahlung an P & Z beträgt in 2004 0,3 Mio EUR und die Verwaltungsaufwendungen werden mindestens bei 0,1 Mio zu liegen kommen. Ich müßte mich auch noch einmal erkundigen, ob durch die Besserungsabrede mit Herr Schlennstedt in Zukunft Ergebnisbelastungen durch Bildung von Rückstellungen bestehen.

Gerne trage ich zur Transparenz meiner überschlägigen Rechnung noch erforderliches bei, nur leider schrieben Sie nur, daß Sie diese nicht nachvollziehen können ohne Details zu nennen. Die 2001er Zahlen stammen aus dem Abschluß der Unipol und sind nur in EUR umgerechnet worden - von Rundungseffekten abgesehen müssen diese korrekt sein. Erweiterungsinvestitonen dienen der Ausweitung des Geschäfts - ja, das sehe ich auch so. Die positiven Ergebnisbeiträge schlagen sich ja auch in einem höheren Absatz nieder. Im Gespräch sind ja 50.000 Tonnen.

Bezüglich des gestern börslich zu beobachtenden Verkaufsdruck, welcher die Kursnotierungen in der Spitze um 10% drückte, möchte ich anmerken, daß dieser WO-Thread gestern fast 200 mal aufgerufen wurde und seine Inhalte sicher auch bei dem einen oder anderen Marktteilnehmer entsprechende Berücksichtigung gefunden haben, oder meinen Sie nicht?
@Syrtakihans: Ob und wie die Ergebnisprognosen eintreffen werden wir spätestens sehen, wenn die Ergebnisse vorgelegt werden. Sie haben hierzu Ihre eigene Sichtweise (genauso wie bei der Beurteilung des Bezugsrechtsabschlags in #37 und #39, der nicht so eingetreten ist wie es Ihrer Einschätzung entsprach, sondern so, wie es am Kapitalmarkt üblich ist). Sie treffen Ihre Anlageentscheidung nach Ihrer Einschätzung. Ich schätze die Situation eben anders ein und agiere nach meiner eigenen Überzeugung. Erst die Zukunft wird zeigen, wer richtig lag.

Ihre Aussagen zum Unypol-Ergebnis sind widersprüchlich. Sollte der Unypol-Absatz tatsächlich eine fallende Nachfrage im zweiten Halbjahr gesprürt haben, müßte auch nicht mehr auf Fremdleistungen zurückgegriffen werden. Falls die Nachfrage doch groß war, haben wir unverändert eine Vollauslastung. Eine gleichzeitige niedrige Auslastung und Inanspruchnahme von Fremdanbietern ist nicht schlüssig und macht rational betrachtet keinen Sinn. Die Angabe der Verwaltung zur Vollauslastung der Kapazitäten stammt übrigens von der HV vom Ende Oktober 2002 und ist damit zeitnah.

Wie Sie auf die Verzinsung der Genußscheine mit einem Aufwand von 1,3 Mio. Euro kommen, bleibt Ihr Geheimnis. Vielleicht sollten Sie sich nochmal die Verhältnisse von Cash / Umlaufvermögen und Kaufpreis der Unypol-Beteiligung anschauen. Darüberhinaus ist die Verzinsung der Genussscheine max. 8% und nicht wie Sie annehmen 13%. Die in der Vorlage genannte Bonusverzinsung von max. 4,5% orientiert sich an der Dividendenhöhe und um die 4,5% zu erreichen müßte die Dividende mind. 9 cent betragen, was aktuell einer Dividendenrendite von 7,3% entspräche. Da die Dividende nur aus dem Gewinn gezahlt werden kann, muß vorher ja auch ein solcher anfallen. Nach Ihrer Rechnung fällt aber kein Gewinn an. Sie müssen sich also entscheiden: Entweder fällt kein Gewinn an und die Verzinsung der Genußscheine (die zur Finanzierung des Kaufpreises übrigens gar nicht in voller Höhe begeben werden müssen) liegt deutlich unterhalb Ihrer Prognose. Oder aber die Verzinsung ist so hoch wie von Ihnen angenommen, dann fällt aber auch vorher ein entsprechender Gewinn an, was nach Ihrer Rechnung ja gar nicht sein kann (nach meiner Prognose übrigens sehr wohl...).

Besserungsabreden und Rückstellungen? Das geht nicht. Schauen Sie einmal ins HGB.

Sorry wenn ich nicht kurzfristig auf weitere Postings reagieren kann. Momentan gibt es sehr viel zu tun...

Grüße

Peer Share
@PeerShare

Wo lag denn der Kaufpreis?
Wollte Pongs & Zahn nicht 5 Mio. a.o. Erträge erlösen?
Das Eigenkapital der Beteiligung liegt nach meiner Info bei 8 Mio. EUR.
Erhalten wir einen Kaufpreis von 13 Mio. EUR.
Wir gehen nach Kapitalerhöhung von 3 Mio. EUR Cash aus.
Bedeutet, dass Unylon noch 10 Mio. EUR finanzieren muss.
Also müssen alle Genussscheine ausgegeben werden.
Oder ist eine günstigere Finanzierung über Bankdarlehen geplant?

Wie der Kaufpreis festgestellt wurde, ist mir übrigens schleierhaft. Entweder wurden hier die Aktionäre der Pongs & Zahn beschissen und mit einem "Butterbrotkaufpreis" abgespeist, oder die Ertragsprognosen sind, wie hier schon mehrfach angesprochen, nicht haltbar.
Ich komme hier zu dem Ergebnis, daß sich die Zweifel an den Ergebnisprognosen, die Herr Schäfers in seiner Studie angibt, nicht ausräumen lassen. Ich denke hier überzeugend dargelegt zu haben, daß die Zweifel Ihre Berechtigung haben. Ich ziehe für mich, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt, das Fazit:
Unkalkulierbare Risiken und kein Fall von Unterbewertung - Finger weg!
@ingeno: Der Kaufpreis wurde nach meiner Kenntnis bisher nicht veröffentlicht. Die Aussage mit den 5 Mio Euro a.o. Ertrag wurde von der Pongs & Zahn AG so gegeben und ist ein Anhaltspunkt für den Kaufpreis. Allerdings hat die UNYLON AG nur 90% der Beteiligung erworben. Vielleicht haben Sie dies in Ihrer Rechnung nicht berücksichtigt. Nach meiner Einschätzung ist nicht die volle Höhe des genehmigten Genussscheinkapitals notwendig, um den Kaufpreis zu finanzieren.

Der Kaufpreis wurde nach meiner Kenntnis anhand eines Gutachtens festgelegt.

@Syrtakihans: Die Inkonsistenzen, die ich in Ihrer Argumentation aufgezeigt habe, lassen Sie interessanterweise völlig außer Acht. So oder so: Die von Ihnen geäußerte Meinung als Fazit können Sie natürlich trotzdem haben. Es wäre ja auch schlimm, wenn alle die gleiche Einschätzung zu einzelnen Aktien hätten.

Ich vertrete allerdings eine andere Meinung und die lautet, daß der UNYLON-Kurs aktuell bei Kursen von ca. 1,20 deutlich unterbewertet ist. Zu dieser Aussage stehe ich.

Wie gesagt, die zukünftigen Ergebnisausweise werden ja zeigen, wer von uns beiden Recht hat.

Grüße

Peer Share
@PeerShare Gerne gehe ich noch einmal auf Ihre Argumentation in #86 ein, kein Problem - ich hatte mich in meiner Antwort nur bewußt kurz gefaßt, da Sie schrieben momentan wenig Zeit zu haben.

>> Eine gleichzeitige niedrige Auslastung und
>> Inanspruchnahme von Fremdanbietern ist nicht
>> schlüssig und macht rational betrachtet keinen
>> Sinn. Die Angabe der Verwaltung zur
>> Vollauslastung der Kapazitäten stammt übrigens
>> von der HV vom Ende Oktober 2002 und ist damit
>> zeitnah.

Hier besteht kein Widerspruch, da die Faktoren zeitnah wirken, aber eben nicht zeitgleich. Nachlassende Absätze am Jahresende können die Kosten unterjährig in Anspruch genommene Fremdleistungen nicht kompensieren. Ob allerdings tatsächlich nachlassende Absätze zu verzeichnen waren weiß ich nicht.

>> Nach Ihrer Rechnung fällt aber kein Gewinn an.
>> Sie müssen sich also entscheiden: Entweder
>> fällt kein Gewinn an und die Verzinsung der
>> Genußscheine liegt deutlich unterhalb
>> Ihrer Prognose. Oder aber die Verzinsung ist so
>> hoch wie von Ihnen angenommen, dann fällt aber
>> auch vorher ein entsprechender Gewinn an, was
>> nach Ihrer Rechnung ja gar nicht sein kann.

In meiner Überschlagsrechnung in #74 habe ich nur das EBT der Unypol hergeleitet, die Zinsen der Genusscheine habe ich dort nicht mit eingerechnet - schließlich ist dieser Abschlag ja auch erst nach der Gewinnabführung zu leisten. Ich zeigte dieses später nur auf, um zu verdeutlichen, daß von den Gewinnen der Unypol, sofern sie denn in nennenswerter Höhe vorliegen, im Ergebnis der Unylon leider nicht mehr viel übrig bleibt. Haben Sie schon einmal kalkuliert, welche Gewinne bei der Unipol notwendig sind, um ein auf Unterbewertung hindeutendes Ergebnis bei der Unylon zu ermöglichen??? Sie werden feststellen, daß alle möglichen Szenarien nur darauf hinauslaufen, das Gelder bei der P & Z bzw. Herr Schlennstedt landen.

Wenn Sie nun doch noch Zeit haben, würde ich gerne sehen, daß Sie auf meine kalkulatorische Überschlagsrechnung einmal näher eingehen. Ich denke hier finden sich die wesentlichen Diskussionspunkte.
Ich halte Ihre Annahmen bezüglich des Geschäftsverlaufs für genauso realtitätsfern wie Ihre Argumentation zu den Bezugsrechten, die sie im Verlauf der Diskussion ausgeführt haben. Ich begründe dies gerne:

Nach Ihrer Rechnung würde das EBT durch die Erweiterungsinvestition sinken, die Investition würde damit negative Beiträge liefern und wäre aus betriebswirtschaftlicher Sicht nicht sinnvoll. Eine solche Investition würde aber niemand durchführen.

Ihre Annahmen sind daher in sich nicht stimmig.

Grüße

Peer Share
denke mal, die , die nach der KE verkaufen wollten, haben verkauft (waren ja noch 15 - 25% Gewinn gegenüber Ausgabekurs). Hab` auch erst überlegt, soll aber Langfristanlage werden.
PeerShare, es läuft bezüglich #91 doch nun wieder alles darauf hinaus, daß Ihr einziges (!) Argument für die Unylon-Aktie jenes ist, zu glauben, daß was Herr Schlennstedt tut sei richtig. Sicherlich würde kein Kaufmann eine Investition durchführen, die keinen Profitbeitrag liefert. Aber wollen Sie sich allein darauf verlassen?

Hätte nach der hohen Publizität, die Ihre Studie genossen hat und nach den hohen Zugriffszahlen auf diesen Thread bei dieser "Unterbewertung" nicht auf jeden Fall ein deutlicher Kursanstieg folgen müssen?? Was die momentane Kursbewegung betrifft, so sieht es eher danach aus, als wenn hier bedeutende Adressen an Kleinanleger umschichten, wobei die erstgenannten wohl sehr genau zu wissen scheinen was Sie tun.

Vielleicht haben Sie ja doch recht, und der Kurs wird binnen Jahresfrist auf über zwei Euro steigen. Ich persönlich würde bei der jetzigen Nachrichtenlage allerdings niemals darauf wetten.
@Syrtakihans: Das Gegenteil ist der Fall, denn es liegen ja bereits Zahlen über die Profitabilität des Geschäfts vor.

Ich halte nur Ihre Annahme, daß ein Kaufmann ein Investitionsprojekt durchführt, daß sich selbst in der Planungsphase nicht rechnet, für falsch. Ein solches Investitionsprojekt würde einfach nicht durchgeführt. Ich gehe daher davon aus, daß die Prämissen Ihrer Prognose nicht zutreffen, da dies den Verantwortlichen unrationales Handeln unterstellen würde.

Der Umsatz heute ist wieder außerordentlich hoch. Bis jetzt wurden über 95.000 Aktien oder rd. 3% des Grundkapitals gehandelt. Dem hohen Abgabedruck steht offenbar auch eine gewisse Aufnahmebereitschaft gegenüber. Über die Hintergründe der Transaktion können wir nur spekulieren. Ob es sich bei den Käuferadresse, die hier Pakete in 5-stelligen Stückzahlen aufnehmen, um Kleinaktionäre handelt, wage ich aber zu bezweifeln.

Grüße

Peer Share
Etwas rätselhaft sind die hohen Umsätze schon ... Ich schrieb vor Tagen, daß hier im Grunde nichts anderes geschieht, als daß sich die Pongs & Zahn AG als Initiator der Mantelneuausrichtung des Verlusvortrages der ehm. ECB bemächtigt hat. Weiter schrieb ich auch, es würde mich nicht wundern, wenn die von Schlennstedt als Eigenkapital eingebrachten Mittel als Gesellschafterkredite o. ä. ürsprünglich der P & Z entstammen.
Ist es eigentlich abwägig, zu mutmaßen, hier werden jetzt über die Börse Pakete von Schlennstedt zu P & Z verschoben?? Dieses würde zumindest einen Sinn ergeben.
Kann es sich bei den heutigen hohen Umsätzen bei relativer Kursstabilität nicht um den Verkauf der bei der KE nicht in Anspruch genommenen Anteile handeln? Hat nicht Fa. XXX (fällt mir grad nicht ein) eine 100%ige Platzierung garantiert? Wenn nun nicht alle Aktionäre in vollem Umfang an der KE teilgenommen haben, könnten die restlichen Anteile doch über die Börse platziert werden, macht immer noch 5-10% Gewinn für Fa. XXX für die restlichen Anteile.
wir nähern uns der 1 € marke -- wie lange ist die kapitalerhöhung her ??:laugh: :laugh:

posting #25 ""Bisher war der beste Zeitpunkt bei Kapitalerhoehungs-Aktien mit Peer-Share-Verbindung vor dem Bezugsrechtsabschlag. "" q.e.d.

auch PuZ profitierte noch nicht -- klares Indiz, daß wohl doch nicht so viele private/instis wie gewünscht den mantel
unylon anziehen :D


ciao
@lynch11
Bin mir da nicht so sicher.
Dass der Abgabedruck nach der KE groß sein würde, war ja zu erwarten.
Heutzutage ist ein schneller Gewinn von ca. 20% auch nicht zu verachten.
Jetzt scheint der Abgabedruck aber nachgelassen zu haben, würde mich nicht wundern, wenn der Kurs jetzt wieder norswärts zieht...
tja sprandel,

in die Zukunft zu schauen hat so seine Probleme,
größter Tagesumsatz heute bei 1,01 €.

nur -- wer in den Hype ab Mitte Januar hinein ge-
kauft hat ( ab wann läuft denn dieser thread ??:laugh: ),
hat halt einen schnellen Verlust gemacht:( :(

ich bleibe bei meiner Meinung, das uns der PuZ Kurs
als bester Indikator dienen wird, ob dieser Mantel erfolgreich wird.

ciao
Kleine Umfrage, damit es nicht langweilig wird: Halten die 1,00 EUR in der kommenden Woche???
Die 1 Euro-Marke hat gehalten. Sieht so aus als würde der Kurs jetzt endlich mal wieder steigen.
GEIL!


DGAP-News: Unylon AG <ECB>

UNYLON AG: Deutliche Ergebnisverbesserung

Corporate-News übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------------------------------------

UNYLON AG: Deutliche Ergebnisverbesserung

UNYLON AG, WKN 540 857

Unsere in der Herstellung hochwertiger Kunststoff-Rohstoffe für Premium-Fasern
und technische Komponenten tätige Unternehmensgruppe rechnet mit einem
Umsatzwachstum im laufenden Jahr von 25 % gegenüber 2002. Das Ergebnis per Aktie
beläuft sich im ersten Quartal 03 voraussichtlich auf Euro 0,10 nach Steuern
und wächst damit adäquat. Gleichbleibende Entwicklung des Geschäfts und Ertrags
im gesamten Jahr vorausgesetzt, das hieße ein Ergebnis von 0,40 Euro je Aktie,
erwägt die Verwaltung, unsere Aktionäre mit einer angemessenen Dividende zu
bedienen.

Der Wachstumskurs der Gesellschaft soll neben den internen
Kapazitätserweiterungen durch weitere Beteiligungen an branchenspezifischen
Unternehmen verstärkt werden.

Hamburg, 17. März 2003

UNYLON AG
Der Vorstand


Ende der Mitteilung, (c)DGAP 17.03.2003
--------------------------------------------------------------------------------
WKN: 540857; ISIN: DE0005408579; Index:
Notiert: Freiverkehr in Berlin, Frankfurt, Hamburg und Stuttgart
na, da kann man ja langsam an die
Genusscheinemission gehen !!

PuZ will doch hoffentlich bald mal CASH sehen :laugh: :laugh:

ciao
Offenbar scheint der Markt den Verlautbarungen des Herrn Ernst zum Q1 bzw. GJ2003 überhaupt gar keinen Glauben schenken zu wollen ...
Es tut sich was, die Kurse ziehen an. Offenbar fangen die Börsianer langsam das rechnen an und erkennen die krasse Unterbewertung von Unylon.
Erstaunlich, dass es immer noch genügend Leute gibt, die auf solche Klitschen hereinfallen. Man konstruiere eine undurchsichtige AG, veröffentliche beliebig hohe Gewinnplanungen, unterstütze das Ganze mit einer nichtssagenden Studie, und schon findet sich eine Schar von Lemmingen, die sich gerne abzocken lässt.

Nicht eine einzige nachprüfbare Geschäftszahl ist bislang für die Unylon AG vorhanden!

*kopfschüttel*
Hallo Mandrella, erkundige dich mal lieber etwas genauer. Die Geschäftszahlen der letzten Jahre liegen alle vor und die vom ersten Quartal wurden auch schon veröffentlicht.
:laugh: :laugh: :laugh: :laugh:

Unsere in der Herstellung hochwertiger Kunststoff-Rohstoffe für Premium-Fasern
und technische Komponenten tätige Unternehmensgruppe rechnet mit einem
Umsatzwachstum im laufenden Jahr von 25 % gegenüber 2002. Das Ergebnis per Aktie
beläuft sich im ersten Quartal 03 voraussichtlich auf Euro 0,10 nach Steuern

.......:laugh: :laugh:
Herr S. alias "Peer Share" am 17.02.03 16:47:25 (#95 dieses Threads):

"(...)Der Umsatz heute ist wieder außerordentlich hoch. (...) Über die Hintergründe der Transaktion können wir nur spekulieren.(...)"

Ich höre ihn das schon förmlich auch über den heutigen Tag sagen. Aber können wir wirklich nur spekulieren? Nein, wir (bzw. ich kann/)können wesentlich mehr! Und wenn Ihr erlaubt, möchte ich Euch gerne zumind. teilweise an meinem "Wissen teilhaben lassen":

Betrachten wir die heutigen Times&Sales aus der Sicht von "Mister X" und nennen ihn der einfach halber: "der Verkäufer"

Und los gehts:

09:12:28 1,12 0 Eröffnung
10:47:59 1,26 850 Ein Privatanleger hat "billigst" geordert
10:52:37 1,22 5.000 Der Verkäufer wird aktiv
10:54:13 1,27 2.000 Sofort tritt der Verkäufer als Käufer :eek: auf; insgesamt minus 3.000
11:12:06 1,22 5.000 Und da verkauft er auch schon wieder; Saldo minus 8 k
11:15:04 1,22 6.000 Und weiter gehts, immer raus damit; Saldo minus 14 k
11:17:11 1,29 2.853 Und da isser wieder als Käufer! Saldo minus 11.147 Stk
11:20:41 1,32 1.000 einmal rein
11:24:04 1,32 1.000 und einmal raus; Nullsummenspiel
11:27:21 1,35 2.000 Der Verkäufer kauft weiter; Saldo nun minus 9.147 Stk
11:30:16 1,34 600 weiterer Kauf des Verkäufers; Saldo nun minus 8.547 Stk
11:42:53 1,31 2.00 2 k raus
11:59:10 1,40 2.000 2 k rein; weiteres Nullsummenspiel
12:02:01 1,44 1.000 Noch ein Kauf, ich bedanke mich btw; Saldo minus 7.547 Stk
12:54:17 1,32 953 Endlich mal wieder ein Verkauf! Saldo minus 8.500 Stk
13:00:26 1,30 5.000 AUTSCH, das ging schief, hier fing sich der Verkäufer doch tatsächlich 5 k ein; Saldo also minus 3.500 Stk
13:02:15 1,35 1.500 Als Verkäufer kauft man ja so gern!! Saldo nur noch minus 2 k
13:14:02 1,27 2.000 Jetzt aber, raus damit! Saldo minus 4 k
13:15:30 1,30 1.000 Und gleich ein Kauf hinterher! Saldo nu minus 3 k
13:38:23 1,32 7.500 Hier verlor der Verkäufer 7 k, 500 Stk steuert der gute Maklermensch bei; Saldo nun minus 10 k
14:02:54 1,22 15.000 Und weil man grad so in Verkauflaune war, raus damit! Saldo minus 25 k
14:04:01 1,20 1.000 Und zur Krönung...
14:05:24 1,30 1.000 weil ja so schön war, ein weiteres Nullsummenspiel!


Da staunt der "Experte" und freut sich, "mensch, 66 k oder über 2% des GKs gehandelt, wow!"

Nein, ich wundere mich da nicht ;)

Ich bins gewöhnt.... trotzdem, sorry fürs öffentliche Outing... "unbekannterweise"...

MfG
M.P.

P.S.: weitere Schlußfolgerungen überlass ich Euch, man kann Euch ja net alles abnehmen bzw. servieren ;)
@Honeymoon: Interessantes Schema, dass Sie hier darstellen. Arbeiten Sie so? Wir jedenfalls nicht...

Grüße

Peer Share

P.S. Lohnt es sich denn überhaupt, ständig auf der Briefseite zu kaufen und auf der Geldseite zu verkaufen? Und wo kommen denn auf einmal die dazugehörigen sizes der Gegenseite her? Fragen über Fragen... Aber basteln Sie an Ihren Verschwörungstheorien ruhig weiter. Das ist schließlich sehr unterhaltsam.
aus dem anderen Thread:

@goldmine,

vergiß Falkenstein und ihre Kindergarten-Trades!

Um "Mister X" wirklich auf die Schliche zu kommen, sind insbesonders folgende Fragen zu beantworten:

W E R

- hat Aktien "long"

- hat Interesse Umsatz in die Aktie zu bringen

- hat Aktien und verkauft sie

- hat (das größte) Interesse an steigenden (hohen) Kursen

- hat so großes Interesse, dass es sogar freiwillig dafür Verlusttrades produziert


Wo sind die Hobbydedektive? :)

MfG
M.P.
#116

Sehr geehrter Herr S.,

danke für Ihr Posting. Wir kennen uns nun ja nicht erst seit letztem Jahr, drum weiß ich Ihre doch teils provokative Schreibweise richtig einzuordnen.

Aber bleiben wir sachlich und beim Thema. Ihre Fragen "arbeiten Sie so?" und "ob es sich(...)lohnt" möchte ich Ihnen beantworten, indem ich Ihnen einen ganz (klitzekleinen) Einblick in "mein Geschäft bzw. desses Diemensionen" gebe. Dann verstehen Sie vielleicht auch meine Kindergarten-Assoziation und dass diese keinefalls pers. gemeint war.

Nachstehend sehen Sie einen Screenshot, den mir dankenswerterweise ein befreundeter Marktteilnehmer ins Netz gestellt hat, der die neuste "Monats-Handelsbilanz" ("ausschnittsweise") zeigt, sprich März 2003:



Bitte sehen Sie es mir nach, dass ich die Spalten und Zeilen mit den senibelsten Zahlen und Daten ausgeblendet habe. Zu sehen sind folglich nur die Spalte mit dem Gesamtumsatz, der Tradesanzahl (hier sind Teilausführungen inklusive) sowie die Börsengebühren (irrelevant).

Daraus können Sie ersehen, dass der Umsatz im Monat März 57,8 Mio EUR betrug bei 6.090 Trades/Abrechnungen.

Bei 21 Handelstagen entspricht das einem durchschn. Tagesumsatz vom 2,75 Mio EUR bei rd. 300 Abrechnungen.

Wie gesagt, dies ist keine vollumfängliche Bilanz oder soll irgendein Beweis sein (glauben Sie, was Sie wollen), sondern soll Ihnen lediglich einen kleinen Einblick verleihen. Das sind Umsatz- (und glauben Sie mir: sicherlich auch Gewinn-)dimensionen, bei der man sicherlich nicht "ständig auf der Briefseite" kauft "und auf der Geldseite" verkauft - da würde man den Tag nicht überleben.

Lassen Sie mich also die "unbewiesene Behauptung" aufstellen, dass ich weiß, was ich tue! Und sicherlich auch von was ich schreibe, wenn ich mich denn zu Wort melden. Aber wie gesagt glauben Sie, was Sie wollen, es geht mir am... vorbei...

Schreibe Sie doch lieber weitere nützliche Studien! Hier schreibe ich Ihnen ganz unzweifelhaft gewisse Kompetenzen zu. Aber wenns "ums Parkett" geht, halten Sie sich nicht für den "Wisser", der Sie m.E. nicht sind.

Aber wenn Falkenstein innerhalb von 24 Monaten diesen 1 Monats-WP-Umsatz überbieten würde, würde ich Ihnen zur Wiedergutmachung der "Kindergarten-Behauptung" einen ganz edlchen Tropfen zukommen lassen. Einverstanden?

Let`s trade!

MfG
Markus Pfitzke
Nicht über die Zugriffszahl-Explosion wundern - meine Kollegen wollten nur mal einen kurzen Blick auf den Screenshot werfen!

Spricht sich eben verdammt schnell rum, wenn der Honey...

Gell Junxx?



Wünsche Gute Geschäfte
M.P.
Bereingt um das BR erreicht Unylon gerade den höchsten Kurs seit der Bodenbildung.
Jou, "Mister X" ist weiterhin voll dabei und er macht sich dabei erst gar keine Mühe, seine Aktivitäten zu verschleiern...
Hallo,

ich bin nun auch aufgrund der Empfehlung von Peer
in diesem Wert investiert.

Wie ist denn die Meinung von den anderen Leuten hier am Board?
Ich persönlich sehe eher positiv in die Zukunft für Unylon.

ciao steiger
#1 von Pressemittl. [W.O] 22.04.03 15:30:37 Beitrag Nr.: 9.230.249 9230249
Dieses Posting: versenden | melden | drucken | Antwort schreiben UNYLON AG

DGAP-News: Unylon AG <UYN>

UNYLON AG, WKN 540 857

Corporate-News übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

--------------------------------------------------------------------------------

UNYLON AG: Emission von Genussscheinen

Die UNYLON AG hat gemäß der Ermächtigung auf der Hauptversammlung im Oktober 2002 Genussscheine in Höhe von Euro 5.000.000,-- unter Ausschluss des Bezugsrechtes in voller Höhe platziert. Die Ausgabe der Genussscheine dient der Fristentransformation von kurzfristigen Verbindlichkeiten in langfristige und damit der Verbesserung der Fremdkapitalstruktur. Die Genussscheine haben die WKN 551572. Eine Zulassung der Genussrechte zum Handel im Freiverkehr wird derzeit vorbereitet.

Hamburg, 22.04.2003 UNYLON AG, der Vorstand

Ende der Mitteilung, (c)DGAP 22.04.2003

--------------------------------------------------------------------------------

WKN: 540857; ISIN: DE0005408579; Index: Notiert: Freiverkehr in Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart

Autor: import DGAP.DE (© DGAP),15:30 22.04.2003
@PeerShare

Können Sie uns Lesern erläutern, welchen Einfluß das neue Steuervergünstigungsabbaugesetz in der durch den Vermittlungsauschuß überarbeiteten Form auf die Unylon AG haben wird? Voraussgesetzt, Sie haben sich dieser Themaik bereits angenommen.
Nicht nur PeerShare ist an dieser Stelle offenbar sprachlos geworden ...
In der von mir veröffentlichten Studie ist eine Mindeststeuerprämisse in den Prognosen bereits berücksichtigt. Ansonsten warten wir auf die endgültige Verabschiedung der Steuergesetze, auf deren Basis dann neu gerechnet würde, was sich ja sowohl negativ als auch positiv auswirken könnte.

Sorry für die späte Antwort. Ich war davon ausgegangen, dass Sie die Studie gelesen haben.

Grüße

Peer Share
An den in der Studie aufgeführten Prognosen der operativen Zahlen der UNYLON AG gibt es übrigens aus heutiger Sicht keinen Anpassungsbedarf.

Grüße

Peer Share
@PeerShar
Vorbehaltlich weiterer Steueränderungen (z.B. Gewerbesteuer) ist das Steuervergünstigungsabbaugesetz bereits organisch verabschiedet. Die ersten Quartalsberichte in denen die Veränderungen voll durchschlagen liegen für andere Unternehmen bereits vor ...
Die Veränderungen bezüglich von Körperschaftsteuerguthaben werden bei Unylon wohl nicht wirksam, wie sieht es bei den Veränderungen bezgl. Organschaften aus??? - ich bin leider nur Steuerlaie ...
@peershare

Gibt es z.Zt. noch andere aktuelle Studien zu unterbewerteten Aktien? Dürfte ich um Ihre Meinung zu Hartcourt und Adcapital bitten?
Leider läßt es die Zeit nicht zu, stets kurzfristig auf Einzelfragen zu antworten.

@Syrtakihans: Fragen Sie doch am besten direkt bei der Gesellschaft nach. Der Vorstand ist ja mit den Detailfragen vertraut, so daß er Ihnen sicherlich direkt Rede und Antwort stehen wird.

@Silberesel: Unsere Veröffentlichungen finden Sie auf http://www.share-infos.de bzw. http://www.falkenstein-ag.de. Hartcourt gehört sicherlich nicht zu unserem Anlageuniversum, eine fundamentale Einschätzung zu Adcapital würde hier den mir zur Verfügung stehenden zeitlichen Rahmen sprengen. Ich bitte um Nachsicht...

Grüße

Peer Share
@Syrtakihans: Zu den Organschaften steht der Sachverhalt ebenfalls in der Studie. Ich schlage vor, daß Sie sich die Studie einfach nochmal durchlesen bevor ich Sie bei jeder weiteren Frage auf die bereits vorliegenden Ausführungen verweisen muß.

Grüße

Peer Share
Sehr geehrter Herr Share,

ich hätt` da mal ne Bitte an Sie: Vielleicht könnten Sie für mich Ihre guten Kontakte in die UYN-Dunstkreise nutzen - ich sitz da nämlich immer noch auf nem Restbestand, den ich partou nicht loswerd...

1,22 - mein EKP - sollt`s aber doch sein. Steuersparmodell hab ich schon anderweitig... ;)

Bitte haben Sie Verständnis für mein Deinvestment. Statt in solche Zockerwerte lege ich das Geld lieber in seriöse Unternehmungen an.

Empfehle da - insb. zur Analyse(!) - meinen diesjärigen TOP-Performer (bereits über 100% seit Jahresanfang):

buch.de BUE 520460



Mit freundlichsten Grüßen
M.P.
@PeerShare
Sicherlich kann ich direkt mit Herr Ernst sprechen - ich habe allerdings nicht die Absicht dazu, genausowenig habe ich Interesse daran die besagte Studie noch einmal durchzulesen - der Aufwand würde sich für mich nicht rechtfertigen, da sich die Unylon AG für mich als Investitionsobjekt aus bekannten Gründen nicht anbietet. Nur wäre es im Sinne der Aufrechterhaltung hiesiger Diskussion sicher für viele (investierte) Leser interessant einmal die Auswirkungen der geänderten steuerlichen Rahmenbedingungen zu erfahren. Sie als Protagonist in Sachen Unylon bieten sich natürlich als Erster an - schade, daß Sie die Antwort nicht wissen. Welchen Nutzen hier Ihre Studie bieten soll, ist mir übrigens nicht klar, zumal diese auf Januar datiert ist, das Steuervergünstigungsabbaugesetzt aber erst Wochen später verabschiedet wurde.
Übrigens existiert immer noch kein Q1-Bericht, obwohl noch im März vollmundige Hellsehungen hinsichtlich eines Ergebnisses von 0,10 EUR verbreitet wurden. Sehr zweifelhaft.
Sehr interessant ist es auch, den Einfluß des stark veränderten Dollarwechselkurses auf die Unylon AG zu kalkulieren ...

:)
In der Studie sind die Planungen zum Steuervergünstigungsabbaugesetz, wie sie in den Gesetzesvorlagen vorgesehen waren, enthalten. Wenn Sie also Interesse an den für UNYLON relevanten Auswirkungen haben, dann lesen Sie die Studie. Wenn Sie kein Interesse haben, verstehe ich Ihre Postings nicht.

Grüße

Peer Share
@Honeymoon: Es kommen ja immer mal wieder Geldseiten auf der von Ihnen genannten Basis herein. Ich gehe davon aus, daß Ihr System Ihnen diese Seiten anzeigt. Gerade war der Kurs mit 10.000 Stück bG. Welche Stückzahl möchten Sie denn platzieren?

Grüße

Peer Share
Der Kurzfassung des PONGS & ZAHN - Geschäftsberichts ist zu entnehmen, daß die Vorsteuergewinn der UNYLON POLYMERS AG im Jahr 2002 EUR 3,02 Mio. Euro betragen hat. Ab 2003 fließt das Ergebnis der UNYLON POLYMERS in voller Höhe der UNYLON AG zu (der 10%-Minderheitsaktionär PONGS & ZAHN erhält hierfür in 2003 eine Garantiedividende).

Die Marktkapitalsierung der UNYLON AG liegt aktuell bei ca. 3,7 Mio. Euro.

Grüße

Peer Share
Ja, der UYN-Speck ( "Käse" ) sieht wirklich lecker aus, und wie er duftet! Hmmmmmmmmmm.... aber sollte man wirklich "anbeißen"?

Nun, ich bin auch schon in Versuchung gekommen und hab angebissen! Irgendwas hat in mir dann aber reflexartig den "Fluchtinstinkt" geweckt....

Was war das?

Nun, reden wir doch mal Klartext.

FRAGE: Ist es nicht vielmehr so, dass PONGS inzwischen längst PLEITE wäre, hätte man es nicht auf solch "eleganter Wiese" geschafft sich seiner Tochter zu entledigen?

Warum hat man die Tochter nicht einfach "über den Markt" verkauft? Gab es etwa keinen Käufer, oder wollte er nicht "genug" zahlen? Warum nicht?

Warum hat man diesen "eher komplizierten" Weg gewählt: sich nen Mantel besorgt, die Tochter eingebracht und diesen anschließend mit geringen Gewinnversprechungen dick Fremdkapital aufnehmen lassen - irgendeiner muss das Cash ja aufbringen - und sich das auszahlen lassen ( "puh, geschafft!" )?

Warum hat man nur 10 oder 15% (was weiß ich) am Mantel behalten, wenn die Aktie doch bei den Einbringungskonditionen so unterbewertet wäre? Hmmm???

Warum wird konsequent jede Geldseite in UYN abverkauft? Beispiel: 10.000 Geld heute um 12:38:04 - 10 k gehandelt (ja, bG, ich weiß, wurde ja später bedient) um 12:57:24! (Braucht er wirklich nur Geld?) Und ich habe "am eigenen Leib" erfahren, wie schnell man mit Aktien "förmlich zugeschüttet" wird! Kein Witz, selbst probieren!

Warum, ist das so?

Muss ich die Aktie wirklich haben? Nun, ich persönlich nicht! Hegener+Glaser/Steller lassen grüßen..

Nichtsdesdotrotz viel Erfolg (ganz ehrlich)... der verzehnfacher kommt bestimmt :)

MfG
M.P.
Wenn es auch nur ein stichhaltiges Argument gibt, dass diese Befürchtungen als haltlos erscheinen lassen würde, so bitte ich höflich darum diese(n) mir vorzutragen.

Es bedankt sich
der Honey
Wenn ich peer-shares Analyse richtig gelesen habe, profitiert P+Z sowohl kurz- als auch mittelfristig an diesem Geschäftsmodell. Gleichzeitig profitiert die Unylon AG bzw. ECB bzw. deren Aktionäre! Alle sind zufrieden! Sind doch Gründe genug...
Also, lang schau ich mir den Kursbetrug bei UYN nicht mehr an. Dann soll sich der Staatsanwalt bzw. die BAFin drum kümmern.

Honey :mad:
....schon seltsam die Umsätze heute => ohne Kursbewegungen! Wer schiebt zu wem und warum?????
16:48:15 1,21 300
16:18:58 1,20 20.000
16:06:59 1,20 10.000
15:56:23 1,20 10.000
15:31:23 1,20 10.000
15:22:53 1,20 10.000
15:19:07 1,20 10.000
15:13:23 1,20 10.000
15:02:04 1,20 10.000
14:06:17 1,20 10.000
13:57:05 1,19 800
13:47:10 1,20 10.000
13:14:35 1,20 15.000
10:01:22 1,22 2.000
09:18:19 1,22 0

(30.05.2003)
Ich habe ja immer noch den Verdacht, dass Pongs & Zahn und Unylon eine Erfindung der Titanic sind. Die lachen sich schief über unsere hilflosen Versuche, die kryptischen adhoc-Meldungen und sinnlosen Kapitaltransaktionen zu entschlüsseln :)
10.06.2003

Gehandelt: 446.150 STK
Handelsvolumen: 548.867,51 €

Streicht Euch diesen Tag ganz fett im Kalender an - wird`s so schnell net wieder geben!

Unylon: Brandheiße Spekulation

Nach längerer Suche außerhalb des DAX, MDAX und TecDAX sind wir auf eine hoch interessante Aktie aufmerksam geworden. Es handelt sich hierbei um die Hamburger Unylon AG (DE0005408579), die erst im letzten Jahr durch eine Neuausrichtung der gescheiterten European Capital Beteiligungen AG entstanden ist. Letztere versuchte vergeblich das Glück mit VC-Finanzierungen und Investments in Osteuropa. Nach einer kompletten Bereinigung des Portfolios und der Zuführung von frischem Geld hat das „neue“ Unternehmen in die Unylon Polymers AG investiert und hält aktuell 90 Prozent (zehn Prozent hält die Pongs & Zahn AG) der Anteile. Die Beteiligung verdient ihre Brötchen in der Herstellung von hochwertigen Kunststoff-Rohstoffen für Premium-Fasern. In 2001 setzte das Unternehmen 32 Millionen Euro um und erzielte einen Überschuss von 1,7 Millionen Euro. Im Zuge der Neuausrichtung hat sich die Gesellschaft in "Unylon AG" umbenannt.

In einer Mitteilung vom 17. März nannte das Unternehmen erste Plandaten für das laufende Geschäftsjahr. Vorstand Marcus Ernst stellte für das erste Quartal einen Gewinn pro Aktie von 10 Cent in Aussicht. Sollte sich die Entwicklung des Geschäfts wie zu Beginn des Jahres weiter fortsetzen, winkt im Gesamtjahr laut dem Unternehmen ein Gewinn von 40 Cent je Anteilsschein. Wie wir bei unseren Recherchen in der Branche erfahren, liegen die Norddeutschen aktuell im Rahmen des prognostizierten Gewinns. In der Summe soll das Geschäft zufriedenstellend verlaufen. Sodann gehen wir davon aus, dass die Gesellschaft in der Zeit von Januar bis März in etwa 10 Cent oder 300.000 Euro verdient. Der Umsatz soll in 2003 gegenüber dem Vorjahr um 25 Prozent auf 40 bis 44 Millionen Euro klettern.

An der Unylon AG ist zumindest per Ende 2002 die Pongs & Zahn AG mit 15 Prozent beteiligt. Wie wir aus dem Unternehmen hören, betrachten die Kommandolenker das Engagement eher als strategisches Investment als lediglich ein reines Finanzinvestment. Sodann besteht nach eigenen Angaben kein Plan den Anteil komplett zu verkaufen. Ob die Gesellschaf zur Stunde noch 15 Prozent hält, wollte man uns gegenüber nicht kommentieren.

In Kürze wird das Unternehmen den Bericht für das Jahr 2002 veröffentlichen. Zu erwarten ist im Prinzip gar nichts, da im letzten Jahr keine operative Tätigkeit stattfand. Interessant ist ohnehin erst das Jahr 2003.

Da bisher noch keine brauchbaren Bilanzkennziffern zur Verfügung stehen, ist ein Investment natürlich mit großen Risiken verbunden. Die Story klingt jedoch vielversprechend. Das KGV beträgt drei und der Börsenwert liegt bei lumpigen 3,6 Millionen Euro. Auffällig ist, dass sich in den letzten zwei Wochen die Umsätze in der Aktie deutlich erhöht haben. Nach unseren Informationen sind zwei kleinere Nebenwertefonds an dem Papier stark interessiert. Spekulieren Sie mit „kleinem Geld“ mit. Stoppkurse bieten sich individuell (im Kopf, nicht im Markt platzieren) zehn bis 15 Prozent unter Einstieg an.


Quelle: Tradecentre vom Wochenende
Schade um die Zeit, es gibt bessere und `sichere` Investments.
be.
Interessanter Aufwärtstrend im Chart. Kann man einer einen Chart einstellen der etwas länger geht?
@Mandrella: Wahrscheinlich hast Du reicht. Ich kapier auch so nichts mehr. Zum auf die Schenkel klopfen ist das alles jedenfalls nicht.
:laugh: :laugh:
klasse Diskussion hier, die Leute auf der "anderen" Seite lachen sich bestimmt schlapp...

heute hat einer mit einem Schlag 29000 stk rausgehauen! wow!!

unglaublich, dass sich leute mit so einer Duennpfiff-Aktie rumschlagen, es gibt doch zurzeit soviel billiges, serioeses am Markt.

Na dann mal viel Glueck, die Aktionaere werdens brauchen.
na, fuer ne 3 mio Firma gehen da ganz schoen Aktien rum. :laugh:

Jetzt schon 144k stk. :eek: letztens knapp 500K stk.

Die Firma wechselt also jeden 6. Tag komplett den Besitzer, schneller als mancher seine Unterhosen :laugh:
#151 @ Honeymoon:

..."Streicht Euch diesen Tag ganz fett im Kalender an - wird`s so schnell net wieder geben!"...

Honeymoon, was sagst Du jetzt? Was war heute los??? Über 200.000 Aktien oder über 6 % des Kapitals an allen Plätzen! Da stimmt doch was nicht?!

Bei Unylon gehts mittlerweile zu wie im Puff: Freier (=Aktionäre) kommen und gehen, schieben `ne schnelle Nummer in der Aktie, rein, raus, und verschwinden wieder, ohne irgendwelche Spuren zu hinterlassen (wenn sie nicht gerade "Paolo Pinkel" heißen...:D :D!)...

WAS GEHT EIGENTLICH HINTER DEN KULISSEN BEI UNYLON AB???

Es gibt eigentlich nur zwei Möglichkeiten:

a.) Die Aktie ist völlig unterbewertet und die Macher hinter der Unylon lassen nichts unversucht, um ein paar zittrige Hände abzuschütteln. Dabei werden auch mal Aktien hin- und hergeschoben (=Umsätze erzeugt!), um die Nervosität der Aktionäre etwas ansteigen zu lassen! Irgendwann zeigt das "Spiel" seine Wirkung, die Kleinen werden nervös und schmeißen. Die Stimmung ist hier i Board schon ziemlich gekippt, obwohl es noch KEINE negative Meldung seitens der Gesellschaft gegeben hätte. Im Gegenteil, die letzte Meldung vom 17. März 2003 war ausgesprochen positiv! Das jetzt viele nervös werden, wundert mich aber auch nicht, wenn ich Kurse und Umsätze sehe!

Gewinner wären langfristig diejenigen, die dieses Spiel durchhalten und sich nicht verunsichern lassen.

b.) Irgendwas stinkt! Aber was? Ich komme nicht drauf. Sind einfach ein paar nervöse "Zocker" in der Aktie, die jeden Tag in größerem Stil Daytrading in Unylon betreiben wollen? Glaube ich aber nicht! Die Kursbewegungen mit den großen 10k- und 20k-Blöcken tragen nicht die Handschrift von Zockern... Oder weiß jemand etwas, was wir nicht wissen?

Was ist also los? Vielleicht hört man mal wieder was von der Gesellschaft! Angesichts dieser Kursanomalien wäre es spätestens jetzt mal an der Zeit, endlich Stellung zu beziehen, wohin die Reise gehen soll. Oder will man das vielleicht überhaupt nicht, um die Verunsicherung weiter aufrecht zu erhalten...? Komisches Kapitalmarktverständnis, daß man bei Unylon an den Tag legt.

Fazit: Ein seltsames Spiel, daß bei U. seit einigen Wochen mit den gewaltigen Umsätzen läuft. Bitrte um Aufklärung, was hier abgeht!


CapeCod
"Bei Unylon gehts mittlerweile zu wie im Puff: Freier (=Aktionäre) kommen und gehen, schieben `ne schnelle Nummer..."

:laugh: :laugh: :laugh:

Mit dem Unterschied, dass sie beim Puff wieder kommen... ;)

:laugh:
@Honeymoon:

Ja, mich würde es interessieren was drinsteht :D

Grüße, Der_Analyst
UYN Meldung! :rolleyes:

DGAP-News: Unylon AG <UYNG.F>
13:11:06 18.06.03

DGAP-News: Unylon AG <UYNG.F>

UNYLON AG: Ergebnisse 2002 / Ausgabe von Optionsscheinen

Corporate-News übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------------------------------------

UNYLON AG, Hamburg, WKN 540 857. ISIN DE 0005408579

Ergebnis für das Jahr 2002
Ausgabe von Optionsscheinen

Die UNYLON AG hat das Jahr 2002 mit einem leicht positivem Ergebnis
abgeschlossen. Der Jahresüberschuss der Gesellschaft zum 31.12.2002 beträgt TEUR
72 (Vorjahr TEUR -1.579), der Bilanzgewinn TEUR 90. Dabei ist zu beachten, dass
die Ergebnisse der UNYLON Polymers AG, Guben, der UNYLON AG erst ab dem
Wirtschaftsjahr 2003 zufließen werden.

Die Gesellschaft hat die Ausgabe von Optionsscheinen gemäß den Beschlüssen der
Hauptversammlung vom 13.09.2001 beschlossen. Ausgegeben werden 2.950.000
Optionsscheine zum Ausgabebetrag von 0,50 EUR und einen Bezugskurs von EUR 1,--.
Die Aktionäre erhalten ein Bezugsrecht.

UNYLON AG


Ende der Mitteilung, (c)DGAP 18.06.2003
--------------------------------------------------------------------------------
WKN: 540857; ISIN: DE0005408579; Index:
Notiert: Freiverkehr in Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart
Es wird nicht genannt, wie hoch der Gewinn der UNYLON Polymers AG im Jahre 2002 war. Hat wahrscheinlich auch noch niemand herausgefunden, ansonsten wäre der Kurs jetzt woanders.

:)

Lexington
Das ist bekannt.

Vergiß nicht, wir haben dann 6 Mio Aktien (exakt: 5,95), auf die sich der Gewinn verteilt.

Fazit: Noch 3 Mio. Aktiein zum Abverkaufen :laugh:
Ähm, muß mich korrigieren:

"auf die sich ein möglicher Gewinn verteilt"

oder besser: "auf die sich ein angeblicher Gewinn verteilt"

;)
Es sind 3 Mio. Aktien. Mehr Aktien werden es lediglich, wenn das Optionsrecht ausgeübt wird. I.d.R. ist der Ausüber erst im darauffolgenden Jahr Dividendenberechtigt. Dieses ist jedoch bei Unylon zu prüfen.

Lexington
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