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► RHÖN-KLINIKUM AG - Wachstumsstark ◄ (Seite 248)


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Antwort auf Beitrag Nr.: 43.514.396 von boersenarzt am 21.08.12 08:10:30Den Käufer,who ever he is--trägt die Hoffnung, die der Verkäufer nicht mehr hat.

Schon klar, nur wundert mich die Stufe mit der hier der Staubsauger eingeschaltet ist. Bei 18,15 sind ja mehrere Millionen umgesetzt, und nicht eine Sekunde mit dem Wiederaufstocken zu 18,15 gezögert worden.

Sicher kann man sagen - ist halt ein Investor der in einer anderen Liga spielt. Aber auch solvente Instis/Fondsmanager gehen nicht mal schnell auf gut Glück ein solches Risiko ein. Irgendwelche Infos wird der Käufer schon haben, ich glaube nicht daß dem (nur) die Hoffnung treibt.
Ob seine Infos/Beweggründe die besseren waren als die des Verkäufers werden wir wahrscheinlich in den nächsten 10 Tagen wissen.

Wie gesagt, so ein Pfund zu einer definierten Kursgröße ist schon eine Hausnummer. Kann mir nicht vorstellen daß hier nur gekauft wird um z.B. div. K.O.-Scheine vor dem Aus zu retten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.513.613 von Honigkuchenpferd am 20.08.12 20:58:44Dieser kalte Kaffee, abzustufen um den Kurs zu drücken:yawn: das kennt man nun doch bitteschön aus verschiedensten Zusammenhängen.
Heute TT 18,21, der 18,15-er-Aufkäufer kommt gar nicht dazu noch mal zuzuschlagen. Der Gesamtmarkt und Fresenius auch freundlich - nirgendwo dunkle Wolken, lasst euch nicht nervös machen. Ich bleibe an Bord und wir werden sehen wohin die Reise geht. Etwas Geduld muss schon sein, wer beim ersten Zucken nach unten gleich schmeißt, ist für solche Deals wie Übernahme- oder Fusionsspekulationen an der Börse fehl am Platz.

Manchmal (z.B. Mannesmann/vodafone) schmeißt auch der Aufkäufer selber 100.000 Stücke auf den Markt, um die Longies nervös zu machen und unten billiger wieder reinzukommen.
Vielleicht war ja, unterstützt vom Downgradegetöse, gestern so ein Tag. Bei einem ausgedünnten Markt wie Rhön genügen ein paar 10.000 'bestens' in den Handel gestreute Aktien, um 'unten' ein paar 100.000 bei den so verunsicherten Anlegern 'abholen' zu können. Kein schlechtes Geschäft;)
"Der Aufsichtsrat sieht eher die Schwierigkeiten dieser Variante und ist noch nicht überzeugt", sagte eine mit der Transaktion vertraute Person der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX am Dienstag."

http://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/frese…

Da bin ich (leider) erstmal raus. Ist sicherer...
Übernahme steht nur der Preis ist offen, jedenfalls interpretiere ich das so

dpa-AFX: HINTERGRUND: Fresenius-Chef ringt mit Aufsichtsrat um neue Rhön-Offerte
FRANKFURT (dpa-AFX) - Ulf Schneider wollte der strahlende Sieger im
Übernahmekampf um den fränkischen Konkurrenten Rhön-Klinikum sein. Doch wenn der
Fresenius-Chef diese Woche erneut vor den Aufsichtsrat tritt, könnte er am Ende
als der große Verlierer dastehen. Ende Juni waren die Hessen mit ihrem Gebot von
3,1 Milliarden Euro für Rhön gescheitert - inklusive Schulden wäre der Deal 3,9
Milliarden Euro schwer gewesen. Dass das sechsköpfige Gremium nach dem Scheitern
des ersten Übernahmeversuchs nun aber grünes Licht für eine zweite
Milliardenofferte gibt, ist fraglich. 'Der Aufsichtsrat sieht eher die
Schwierigkeiten dieser Variante und ist noch nicht überzeugt', sagte eine mit
der Transaktion vertraute Person der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX am
Dienstag.

Denn Schneider strebt bei seinem neuen Versuch nur noch eine Beteiligung in
Höhe von 50 Prozent plus eine Aktie an. Damit könnte Fresenius aber viele seiner
ursprünglichen Ziele nicht realisieren. Mit einer Sperrminorität von zehn
Prozent lassen sich bei Rhön wichtige Entscheidungen auf der Hauptversammlung
blockieren. Eine mittelfristige Aufstockung auf 90 Prozent und mehr ist für
einen zweiten Insider unsicher: 'Denn beim zweiten Mal werden vor allem
Finanzinvestoren versuchen, Druck auszuüben und einen höheren Preis fordern,
weil sie wissen, dass Fresenius eine klare Mehrheit haben will.'

Für Fresenius im Allgemeinen und Schneider im Besonderen ist dies vor allem
deshalb bitter, weil der Gesundheitskonzern beim ersten Anlauf besser
weggekommen wäre. Fresenius hätte nämlich die Annahmeschwelle von 90 Prozent
plus einer Aktie auf 80 oder 85 Prozent des Rhön-Grundkapitals senken können.

Doch dies hatte Schneider siegessicher abgelehnt. Letztlich waren dem
Konzern aber mit rund 84 Prozent der Rhön-Anteile zu wenig für eine - gemessen
an den selbst gesteckten hohen Zielen - erfolgreiche Übernahme angedient worden.
Schneiders Traum war geplatzt. Und nun müsste der zuvor erfolgsverwöhnte Manager
auch noch eine dicke Kröte schlucken. Denn eine abgesenkte Quote und die damit
verbundene Verlängerung der Angebotsfrist um 14 Tage wäre nach Einschätzung von
Beobachtern im Vergleich zu der nun angestrebten 50-Prozent-Lösung das weitaus
geringere Übel gewesen.

Zudem Schneider auch noch mit dem Widerstand eines Konkurrenten kämpfen
muss. Bernard Broermann, Gründer und Eigner der Klinikkette Asklepios, war beim
ersten Übernahmeversuch kurz vor Ende der Angebotsfrist mit gut fünf Prozent bei
Rhön eingestiegen - um die Bildung des mit Abstand größten privaten
Krankenhauskonzerns Deutschlands zu verhindern. Die Chance, dass Broermann nun
noch einlenkt, halten Branchenkenner für gering. 'Derzeit gibt es keine
Gespräche zwischen ihm und Schneider', verlautete aus Kreisen. Der
Asklepios-Gründer halte mittlerweile rund 7 Prozent. 'Zusammen mit anderen - ihm
nahestehenden Aktionären - liegt der Rhön-Anteil bei rund 15 Prozent', sagte
eine mit der Transaktion vertraute Person.

Mit seiner Blockade der Übernahme sorgte Broermann allerdings nicht nur bei
Fresenius-Chef Schneider und Rhön-Gründer Eugen Münch für Unmut. Auch
Finanzinvestoren zeigten sich verärgert, da sie durch das Scheitern der ersten
Offerte viel Geld verloren haben. So war der bekannte US-Hedgefonds-Investor
John Paulson bei Rhön mit rund vier Prozent eingestiegen und hatte sein
Aktienpaket Fresenius zu 22,50 Euro angedient.

Für den Fall, dass die zweite Offerte nicht zustande kommt, versucht sich
der Fresenius-Chef durch ein Hintertürchen zu retten: Das Interesse an Rhön sei
nicht von einem Mangel an Privatisierungsmöglichkeiten getrieben, sagte der
Manager Anfang August. Derzeit seien Übernahmeprojekte im Markt mit einem Umsatz
von mehr als 250 Millionen Euro. Die eigene Krankenhaustochter Helios habe auch
allein eine 'hervorragende Perspektive'. Helios ist vor Rhön und Asklepios die
Nummer eins auf dem deutschen Klinikmarkt.

Schneider, der seit 2003 bei dem Dax <DAX.ETR>-Konzern im Chefsessel sitzt,
hat das vor hundert Jahren gegründete Unternehmen Schritt für Schritt durch zum
Teil spektakuläre Zukäufe vergrößert. Alle Transaktionen gingen fast geräuschlos
über die Bühne - bis auf Rhön. /ep/wiz/fbr

--- Von Elke Pfeifer, dpa-AFX ---
Dass der Aufsichtsrat blockiert, ist aber scheinbar wahrscheinlicher als ich es bisher angenommen hatte. Das ist zumindest für mich eine Enttäuschung wie auch der maue Kursverlauf im Moment.
Es wird wohl doch knapper als ich bisher dachte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.474.590 von Honigkuchenpferd am 09.08.12 12:43:26Brenntag heute zu 95 € gegeben und bei Rhön zu 18,17 € wieder rein. Guter Trade, da kann das Pferd nur davon träumen ;)
...es klappt im Leben manchmal nicht alles gleich beim ersten Mal...nur Verlierer geben dann schon auf...echte Siegertypen lassen sich dagegen nicht so schnell entmutigen und probieren es eben nochmal...:cool:

...wer will eigentlich bei Fresenius auf der Kapitalseite im Aufsichtsrat riskieren und verantworten, daß die Rhön-Klinikum ansonsten einmal in "Feindeshand" geraten könnte !?...:keks:
Was ist passier???? Der Kurs ist aktuell nachbörslich bei 18,70 zu 18,795 Euro in Stuttgart und auch auf L&S...........
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.517.248 von nutella72 am 21.08.12 17:59:04Vielleicht hat ja der user "boersenarzt" gekauft :laugh:
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