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E.ON Hierin liegt das eigentliche Problem

08.08.2018, 12:07  |  674   |   |   

Zu den Zahlen: E.ON erzielte im ersten Halbjahr 2018 ein bereinigtes EBIT von 1,9 Mrd. Euro und traf damit bei den vorausgegangenen Prognosen voll ins Schwarze. Beim bereinigten Nettogewinn konnte der Konzern 1,05 Mrd. Euro ausweisen, dass über den Schätzungen von 1,03 Mrd. Euro lag. Am Gesamtausblick für 2018 hält das Unternehmen E.ON fest und prognostiziert ein EBIT (bereinigt) von 2,8 bis 3,0 Mrd. Euro, der Nettogewinn von soll sich zwischen 1,3 bis 1,5 Mrd. Euro einpendeln.

Zahlen weitestgehend wie erwartet

Aus Sicht der Charttechnik allerdings hat die Aktie seit Wochen mit einem langfristigen Abwärtstrend bestehend seit Ende 2014 zu kämpfen. Denn genau an der Trendlinie tendiert das Wertpapier noch gen Süden und sammelt offenbar Kräfte für einen baldigen Ausbruch zur Oberseite. Darüber hinaus lässt sich seit September 2015 eine größere Bodenbildung in Form einer inversen SKS-Formation ausmachen. Diese wurde allerdings noch nicht aktiviert, die dazugehörige Nackenlinie ist, um 10,24 Euro auszumachen. Über vorsichtige Long-Positionen können Investoren jedoch auf absehbare Zeit an einem potenziellen Ausbruch partizipieren.

Kausignal lässt aus sich warten

Aktuell tendiert E.ON in einem geordneten aber abwärts gerichteten Trendkanal gen Süden, ein Vorstoß der Käufer über das Niveau von mindestens 9,80 Euro könnte jedoch für weitere Kapitalzuflüsse in der Aktie sorgen und zu einem Ausbruch zunächst an die Julihochs von 9,95 Euro verhelfen. Darüber sollte schließlich die Nackenlinie um 10,24 Euro angesteuert werden. Damit würde zumindest der langfristige Abwärtstrend überwunden werden können, darüber ließe sich sogar Kurspotenzial bis auf 10,81 Euro ableiten.

Rücksetzer für Long-Einstieg attraktiv

Ein Kursrutsch unter die 50-Tage-Durchschnittslinie bei aktuell 9,45 Euro dürfte jedoch zu einer merklichen Ausweitung der derzeitig laufenden Konsolidierung führen und Abgaben auf 9,12 Euro hervorrufen. Spätestens an dem Kursniveau von 8,80 Euro müssen sich Käufer wieder blicken lassen, damit das Wertpapier von E.ON nicht zu seiner rechten Schulter um 7,80 Euro weiter durchgereicht wird.

E.ON (Tageschart in Euro)

Tendenz:
Chartverlauf

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 9,71 // 9,80 // 9,87 // 9,96 // 10,00 // 10,24 Euro
Unterstützungen: 9,49 // 9,42 // 9,33 // 9,25 // 9,14 // 9,01 Euro

Strategie: Spekulativer Einstieg möglich

Obwohl sich die Lage bei der E.ON zuletzt signifikant verbessert hat, ist ein Kaufsignal und damit verbundener Long-Einstieg beispielshalber über das Unlimited Turbo Long Zertifikat (WKN: CQ82E8) erst ab 9,80 Euro sinnvoll. Spekulative Anleger gehen auf dem aktuellen Kursniveau in den Markt, müssen ihre Stops aber noch unter dem Niveau von 9,25 Euro ansiedeln. Ein direkter Durchmarsch bis zu den Jahreshochs aus 2017 bei 10,81 Euro kann ein Gewinnpotenzial von bis zu 320 Prozent einbringen. Erste Gewinnmitnahmen können unterdessen bei einem Kursstand von 10,24 Euro realisiert werden. Zu beachten bleibt bei beiden Einstiegspunkten aber ein etwas längerer Anlagehorizont.

Strategie für steigende Kurse
WKN: CQ82E8 Typ: Open End Turbo Long
Handelsplatz: Börse Frankfurt (Hier gelangen Sie direkt zum Produkt)
akt. Kurs: 0,30 - 0,31 Euro Emittent: Citi
Basispreis: 9,2334 Euro Basiswert: E.ON
KO-Schwelle: 9,2334 Euro akt. Kurs Basiswert: 9,54 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 10,81 Euro
Hebel: 30,70 Kurschance: + 320 Prozent

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Citigroup Global Markets Deutschland AG eingegangen ist.

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Kommentare

E.ON hatte einmal 28 Milliarden auf derr hohen Kante.
Die sind nicht alleine durch die Energiepolitik verpufft
Falsch.
Das eigentliche Problem ist,
daß die Ökosozialisten den Deutschen einreden wollen,
daß diese mit 1% der Erdbevölkerung
auf weniger als 1 Promille der Erdoberfläche
das Weltklima retten sollen.
Das ist das Problem von E.ON und RWE.
Und das Problem der genasführten Bürger.

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