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Deutsche Post Chance von 96 Prozent

24.10.2018, 08:25  |  469   |   |   

Kennen Sie das DHL Global Trade Barometer? Nein? Macht nichts. Denn diesen Frühindikator für die aktuelle und künftige Entwicklung des Welthandels gibt es erst seit Januar dieses Jahres. Das Barometer basiert auf der Auswertung großer Mengen von Logistikdaten mithilfe künstlicher Intelligenz. Der Indikator wird vier Mal pro Jahr veröffentlicht. Hat das DHL Global Trade Barometer einen Wert von über 50, deutet dies auf Wachstum hin. Ein Wert unter 50 signalisiert hingegen eine rückläufige Entwicklung des Welthandels. Ende September belief sich das Global Trade Barometer auf 63 Punkte. Das entspricht einem Rückgang von 4 Punkten gegenüber der Prognose des Vorquartals und deutet auf eine insgesamt etwas schwächere Wachstumsdynamik hin.

Welthandel wächst solide

„Nach mehreren heißen Monaten mit sehr guten Aussichten für den Welthandel findet jetzt eine gewisse Abkühlung statt. Wir kommen in normalere, niedrigere – aber immer noch angenehme – Temperaturbereiche“, erklärt Tim Scharwath, CEO von DHL Global Forwarding, Freight. „Auch wenn sich die internationalen Handelsspannungen zuletzt verschärft haben, prognostiziert das DHL Global Trade Barometer für die kommenden drei Monate einen solide wachsenden Welthandel“, so Scharwath weiter. Die Deutsche Post DHL Group ist nach eigenen Angaben das weltweit führende Unternehmen für Logistik und Briefkommunikation. Die Analysten der Schweizer Großbank UBS stufen die Post-Aktie derzeit mit „Buy“ und einem Kursziel von 37,20 Euro ein.

Unterstützungszone

Die Aktie der Deutschen Post bewegt sich aktuell in der Nähe der unteren Begrenzungslinie eines langfristigen Aufwärtstrendkanals. Diese verläuft gegenwärtig bei etwa 26 Euro. Zuvor könnte eine horizontale Unterstützung bei etwa 27 Euro den Kurs stützen. Mit einem Mini Future Long (WKN UV2R5Y) können risikobereite Anleger, die von einer steigenden Aktie der Deutschen Post ausgehen, mit einem Hebel von 3,0 überproportional davon profitieren. Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt aktuell 30 Prozent. Bitte beachten Sie: Der Einstieg in diese spekulative Position sollte stets mit einem risikobegrenzenden Stoppkurs erfolgen. Dieser kann unter dem eben erwähnten Aufwärtstrendkanal bei 25,85 Euro platziert werden. Im Mini Future Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 0,73 Euro. Ein mittelfristiges Kursziel für die Aktie der Deutschen Post kann bei 37,20 Euro liegen. Bei dieser Trading-Idee ergibt sich somit ein Chance-Risiko-Verhältnis von 4,4 zu 1.

Deutsche Post (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Merck

Wichtige Chartmarken

Unterstützungen: 26,97 Euro
Aufwärtstrend: 26,09 Euro

Mini Future Long auf Deutsche Post (Stand: 23.10.2018, 07.55 Uhr)

Strategie für steigende Kurse
WKN: UV2R5Y Typ: Mini-Future Long
akt. Kurs: 0,94/0,95 Euro Emittent: UBS
Basispreis: 18,57 Euro Basiswert: Deutsche Post
KO-Schwelle: 19,50 Euro akt. Kurs Basiswert: 27,97 Euro
Laufzeit: endlos Kursziel: 1,86 Euro
Hebel: 3,0 Kurschance: + 96 Prozent
Quelle: Börse Frankfurt

Spotlight-Update: Deutsche Telekom

Ein Fels in wilder Brandung

Lediglich drei DAX-Aktien erzielten auf Sicht der vergangenen vier Wochen ein Kursplus. Als da wären: Merck, Linde und die Deutsche Telekom. Vor einer Woche haben wir Ihnen im „Spotlight“ einen Mini Future Long auf Deutsche Telekom (WKN SE1N39) vorgestellt. Dieser konnte trotz eines äußerst ungemütlichen Gesamtmarktes binnen sieben Tagen um 4 Prozent klettern. Die Analysten der Schweizer Bank Credit Suisse stufen die T-Aktie vor Zahlen auf „Outperform“ mit einem Kursziel von 17 Euro ein. Man rechne mit einem soliden dritten Quartal. Am 8. November wird die Telekom nach eigenen Angaben ihre Q3-Zahlen bekannt geben.

Deutsche Telekom (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Vonovia

Wichtige Chartmarken

Unterstützungen: 13,78 Euro (200-Tage-Linie)
Aufwärtstrend: 13,53 Euro

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Société Générale S.A. eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur UBS Deutschland AG eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

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