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Leoni Chance von 131 Prozent

31.10.2018, 08:25  |  487   |   |   

Seit ein paar Wochen, genau genommen seit Anfang September, hat Leoni einen neuen Chef. Die Rede ist von Aldo Kamper. Der Niederländer war vorher ein „hohes Tier“ bei Osram. „Ich freue mich, dass Herr Kamper etwas früher als zunächst geplant seine Tätigkeit bei Leoni aufnehmen wird. Das Geschäft hat sich zuletzt sehr erfreulich entwickelt, und die strategische Neuausrichtung des Unternehmens ist eingeleitet, so dass er in einem positiven Umfeld startet“, so Aufsichtsrats-Vorsitzender Klaus Probst. Apropos Neuausrichtung. Leoni verfolgt nach eigenen Angaben das Ziel, ein führender Lösungsanbieter von intelligenten Systemen für die Megatrends Energieübertragung und Datenmanagement zu werden.

Günstige Bewertung?

Um dies zu erreichen, wird das Angebot des Nürnberger Autozulieferers künftig auch intelligente Kabel, Kabelsysteme und Komponenten umfassen. Zudem bietet man kundenspezifische Dienstleistungen wie vorausschauende Instandhaltung und Fehleranalysen an. Mit einem für 2019 geschätzten Gewinnvielfachen von 7,1 scheint die Aktie von Leoni aktuell günstig gepreist. Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für die Aktie von Leoni trotz einer vor wenigen Tagen veröffentlichten Umsatz- und Gewinnwarnung auf „Buy“ mit einem Kursziel von 54 Euro belassen. Mittelfristig gehe man von einer ordentlichen Umsatz- und Ergebnisentwicklung des fränkischen Autozulieferers aus.

Langfristiger Aufwärtstrend

Die Aktie von Leoni bewegt sich seit 2009 in einem langfristigen Aufwärtstrend, welcher aktuell bei etwa 30 Euro verläuft. Das aktuelle Jahrestief wurde vor wenigen Tagen bei exakt 28,00 Euro markiert. Mit einem Mini Future Long (WKN SE3RG9) können risikobereite Anleger, die von einer steigenden Aktie von Leoni ausgehen, mit einem Hebel von 1,9 überproportional davon profitieren. Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt aktuell 51 Prozent. Bitte beachten Sie: Der Einstieg in diese spekulative Position sollte stets mit einem risikobegrenzenden Stoppkurs erfolgen. Dieser kann unter dem eben erwähnten Jahrestief bei 27,80 Euro platziert werden. Im Mini Future Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 1,29 Euro. Ein mittelfristiges Kursziel für die Aktie von Leoni kann bei 54 Euro liegen. Bei dieser Trading-Idee ergibt sich somit ein Chance-Risiko-Verhältnis von 5,8 zu 1.

Leoni (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Merck

Wichtige Chartmarken

Aufwärtstrend: 29,67 Euro

Mini Future Long auf Leoni (Stand: 31.10.2018, 07.55 Uhr)

Strategie für steigende Kurse
WKN: SE3RG9 Typ: Mini-Future Long
akt. Kurs: 1,68/1,69 Euro Emittent: Société Générale
Basispreis: 14,86 Euro Basiswert: Leoni
KO-Schwelle: 15,60 Euro akt. Kurs Basiswert: 31,66 Euro
Laufzeit: endlos Kursziel: 3,91 Euro
Hebel: 1,9 Kurschance: + 131 Prozent
Quelle: Société Générale

Spotlight-Update: Deutsche Post

Unterstützungszone bei 26/27 Euro

Die Aktie der Deutschen Post bewegt sich aktuell in der Nähe der unteren Begrenzungslinie eines langfristigen Aufwärtstrendkanals. Diese verläuft gegenwärtig bei etwa 26 Euro. Zuvor könnte eine horizontale Unterstützung bei etwa 27 Euro den Kurs stützen. Am vergangenen Mittwoch haben wir im „Spotlight“ einen Mini Future Long auf Deutsche Post (WKN UV2R5Y) vorgestellt. Dieser konnte seit vergangenem Mittwoch um 6 Prozent zulegen.

Deutsche Post (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Vonovia

Wichtige Chartmarken

Unterstützungen: 26,97 Euro
Aufwärtstrend: 26,14 Euro

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Société Générale S.A. eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur UBS Deutschland AGAG eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

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