Pressemeldung: Union Investment: MarktTicker 36. Kalenderwoche
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Pressemeldung Union Investment: MarktTicker 36. Kalenderwoche

Nachrichtenquelle: Asset Standard
10.09.2019, 14:05  |  1194   |   |   

Die Märkte warten mit großer Spannung auf die Sitzung der Europäische Zentralbank (EZB) am 12. September.

Was diese Woche wichtig war:

Kritische Töne aus der EZB

Die Märkte warten mit großer Spannung auf die Sitzung der Europäische Zentralbank (EZB) am 12. September. Die Erwartungen der Anleger bezüglich weiterer geldpolitischer Lockerungen (Quantitative Easing, QE) sind hoch. Im Vorfeld der Sitzung gab es jedoch kritische Kommentare einiger EZB-Ratsmitglieder. Vor allem nehmen die Zweifel an der Sinnhaftigkeit erneuter Anleiheankäufe, die Präsident Draghi in Aussicht gestellt hat, zu. Zu den eher als geldpolitisch restriktiv geltenden Ratsmitgliedern Weidmann und Lautenschläger hat sich neben Rehn auch der Präsident der Bance de France, Villeroy de Galhau hinzugesellt. Diese haben sich ebenfalls kritisch gegenüber weitere Maßnahmen geäußert, was die Erwartungen der Anleger an die EZB letztlich etwas dämpfte.

Kommende Woche wird jedenfalls mit einer kontrovers geführten Debatte innerhalb der EZB zu rechnen sein. Wir gehen bislang davon aus, dass sich innerhalb des Rats aber eine Mehrheit für ein umfangreiches Maßnahmenpaket finden lassen wird.

Zumal der expansive geldpolitische Kurs der EZB auch nach dem Führungswechsel zum 1. November seine Fortsetzung finden dürfte. Die designierte EZB-Chefin Christine Lagarde äußerte sich in der Woche vor dem Wirtschafts- und Währungssauschuss des EU-Parlaments zur Geldpolitik der Notenbank. Frau Lagarde hält ein sehr expansives Vorgehen – aufgrund externer Risiken und geringer Inflation – über einen längeren Zeitraum hinweg für gerechtfertigt.

Brexit zieht sich weiter hin

Mit Blick auf Großbritannien haben sich am Markt die Sorgen über einen EU-Austritt ohne Abkommen zuletzt deutlich verringert. Nach heftigen Parlamentsdebatten hatte Premierminister Boris Johnson in der Berichtswoche bei sämtlichen Abstimmungen Niederlagen erlitten. Dem Antrag, am 15. Oktober Neuwahlen abzuhalten wurde eine Absage erteilt. Die Hängepartie im Brexit wird unvermindert andauern. Das Britische Pfund konnte angesichts der Vermeidung eines ungeordneten EU-Austritts sowohl zum Euro als auch zum US-Dollar etwas aufwerten. Der britische Aktienmarkt (FTSE 100) legte bis Freitagmittag ein knappes Prozent zu. Bei den britischen Anleihen (Gilts) gab es Verluste. Dort zog die Zehnjahresrendite parallel zur Entwicklung an weiteren Staatsanleihemärkten zum Wochenschluss um 20 Basispunkte an.

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