dpa-AFX-Überblick UNTERNEHMEN vom 17.01.2020 - 15.15 Uhr

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
17.01.2020, 15:20  |  443   |   |   

ROUNDUP 3/Glyphosat-Klagen gegen Bayer: Mediator hofft auf raschen Vergleich

NEW YORK - Die US-Klagewelle gegen Bayer wegen angeblicher Krebsgefahren von Unkrautvernichtern mit dem Wirkstoff Glyphosat reißt nicht ab, doch es könnte offenbar schon bald einen Vergleich geben. Der im Rechtskonflikt vermittelnde Mediator Ken Feinberg sagte dem Finanzdienst Bloomberg am Donnerstag (Ortszeit), er sei "verhalten optimistisch", dass innerhalb etwa eines Monats eine Einigung zwischen Bayer und den Klägern erzielt werden könnte. Zu den Bedingungen eines möglichen Vergleichs wollte der US-Staranwalt, der im Juni als Verhandlungsführer verpflichtet wurde, sich nicht äußern. Bei den Anlegern kam die Aussicht auf eine baldige Einigung gut an: Die Aktien waren am Freitag mit einem Plus von 1,32 Prozent auf 75,75 Euro unter den Favoriten im Leitindex Dax.

ROUNDUP: Kion macht 2019 mehr Geschäft als gedacht - Gedämpfte Hoffnung für 2020

FRANKFURT - Der Gabelstapler-Hersteller Kion hat seine Ziele 2019 dank guter Geschäfte erreicht und teilweise übertroffen. Während der Umsatz stärker anzog als gedacht, legte der operative Gewinn nicht ganz so stark zu. Für 2020 dämpfte Kion-Chef Gordon Riske am Freitag mögliche Hoffnungen, dass die Entwicklung so weitergehen könnte. So belasteten Unsicherheiten in der Weltpolitik die Nachfrage, und hohe Investitionen dürften aufs Ergebnis drücken.

Gewerkschaft Ufo prüft unbefristeten Streik bei der Lufthansa

FRANKFURT - Nach dem neuerlichen Scheitern einer Schlichtung erwägt die Kabinengewerkschaft Ufo einen unbefristeten Streik der Flugbegleiter im Lufthansa -Konzern. Man werde zunächst noch einmal versuchen, die Tarifziele auf dem klassischen Verhandlungswege durchzusetzen, kündigte Sprecher Nicoley Baublies am Freitag an. Sollte dies scheitern, bleibe nur der Arbeitskampf. Da einzelne Streiktage bislang nichts bewirkt hätten, müsse dann mit "deutlich ausgeweiteten Maßnahmen" Druck erzeugt werden.

BMW ruft in USA über 300 000 Autos wegen fehlerhafter Airbags zurück

WASHINGTON - Auch der deutsche Autobauer BMW muss wegen fehlerhafter Airbags tausende Fahrzeuge in den USA zurückrufen. Betroffen sind 356 920 Pkw, wie die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA am Freitag in Washington mitteilte. Teile des hilfsweise nach dem Takata-Skandal eingebauten Airbagsystems könnten ebenfalls explodieren.

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