Moventum Marktkommentar Lockdowns fordern ihren Tribut

Gastautor: Michael Jensen
20.01.2021, 13:24  |  123   |   |   

Regelmäßig blicken die Experten von Moventum AM auf die vergangene Woche zurück und kommentieren das Geschehen.

In den USA wurden Inflationsdaten veröffentlicht: Im Dezember stiegen die Konsumentenpreise gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent, was im Rahmen der Erwartungen lag. Auf Jahressicht ergab sich eine Inflationsrate von 1,4 Prozent. Etwas schwächer als erwartet zeigte sich der Empire State Index, welcher im Januar von 4,9 auf 3,5 nachgab. Auch die Einzelhandelsumsätze blieben im Dezember hinter den Erwartungen zurück und mussten vermehrten Lockdown-Maßnahmen Tribut zollen. Konkret gingen diese gegenüber dem Vormonat um 0,7 Prozent zurück. Ohne die volatile Transportkomponente lag der Rückgang sogar bei 2,1 Prozent. Auch das Konsumentenvertrauen ging leicht von 80,7 auf 79,2 zurück. In der Eurozone wurden Daten zur Industrieproduktion veröffentlicht. Im November legte diese um 2,5 Prozent gegenüber dem Vormonat zu und hat nun fast wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt gab 2020 um fünf Prozent nach, was etwas weniger war als während der Finanzkrise 2009 (-5,7 Prozent). Für das vierte Quartal 2020 deutet sich damit eine gleichbleibende Wirtschaftsleistung gegenüber dem dritten Quartal an.

 

Die Aktienmärkte tendierten in Summe leicht negativ. Eine positive Entwicklung wies einzig der japanische Aktienmarkt auf. Die USA verzeichneten ein kleines Minus und Europa bildete das Schlusslicht. Die Schwellenländer konnten im Gegensatz hierzu positiv abschneiden. Hinsichtlich der Marktkapitalisierung konnten Small Caps in den USA outperformen, während sie in Europe gegenüber Large Caps eine geringfügige Underperformance aufwiesen. Auf Ebene des Investmentstils konnte in beiden Regionen das Value-Segment Growth outperformen, wobei insbesondere in den USA der Abstand signifikant war. Auf Sektorebene sah es in den USA wie folgt aus: Relative Stärke bewiesen Titel aus den Sektoren Energie, Versorger und Financials. Relative Schwäche zeigten die Sektoren Kommunikationsdienstleistungen, IT und nichtzyklischer Konsum. In Europa ergab sich folgendes Bild: Am besten schnitten Aktien aus den Sektoren Gesundheit, Energie und IT ab. Eine Underperformance kam aus den Sektoren Versorger, Rohstoffe und zyklischer Konsum.

 

Im Rentenbereich entwickelten sich Euro-Staatsanleihen, angeführt von Anleihen aus der Peripherie, leicht negativ. Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating konnten sich der negativen Zinsentwicklung nicht entziehen, wiesen jedoch einen geringeren Verlust auf. Auch Hochzinsanleihen mussten eine negative Wertentwicklung in Kauf nehmen. Die schwächste Entwicklung wiesen Hartwährungsanleihen aus den Schwellenländern auf.

 

Auf der Währungsseite legte der US-Dollar gegenüber dem Euro deutlich um 1,35 Prozent zu. Der japanische Yen zeigte sich 1,27 Prozent stärker. Der Preis für ein Barrel Öl der Sorte Brent gab um knapp einen US-Dollar nach und schloss bei 55,10 US-Dollar.

 

Mehr unter www.moventum.de/downloads

 

Über Moventum

Moventum Asset Management S.A. (Moventum AM) ist eine hundertprozentige Tochter der Moventum S.C.A. In der Management Company, in der sich seit Jahresbeginn 2019 die Expertise des Asset Managements von Moventum konzentriert, werden die Moventum-eigenen Dachfonds sowie die individuellen Mandate im Rahmen der Vermögensverwaltungsportfolios gemanagt.

Moventum S.C.A. als unabhängiger Financial Service Partner ist speziell auf Finanzdienstleister wie Finanzberater, Vermögensverwalter, institutionelle Anleger und NGOs ausgerichtet. Zu den Services im Bereich Vermögensanlage und -aufbau gehört eine webbasierte Wertpapier-Investmentplattform mit Schwerpunkt auf Fonds. Finanzberater werden von administrativen Aufgaben entlastet, Depot- und Kontoführung für Endanleger sind integriert. Zudem gehören Anlage-Management-Tools, regulierungskonforme Reportings und individuelle Wertpapier-Services zum Full-Service-Leistungsspektrum. Eine standardisierte Fondsvermögensverwaltung mit nachhaltigem, erfolgreichen Track-Record für die relevanten Chance-Risiko-Profile rundet das Angebot ab. Die Moventum-Gruppe ermöglicht institutionellen Anlegern zudem ein vollständiges Outsourcing der Wertpapierabwicklung. Die Investmentplattform MoventumOffice bietet Zugang zu mehr als 9.000 Investmentprodukten inklusive Fonds und ETFs von mehr als 400 Investmenthäusern, die Nutzung von Analyse-, Reporting- und Support-Tools.

Seite 1 von 2


Diesen Artikel teilen



Broker-Tipp*

Über Smartbroker, ein Partnerunternehmen der wallstreet:online AG, können Anleger ab null Euro pro Order Wertpapiere handeln: Aktien, Anleihen, 18.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag, ETFs, Zertifikate und Optionsscheine. Beim Smartbroker fallen keine Depotgebühren an. Der Anmeldeprozess für ein Smartbroker-Depot dauert nur fünf Minuten.

* Wir möchten unsere Leser ehrlich informieren und aufklären sowie zu mehr finanzieller Freiheit beitragen: Wenn Sie über unseren Smartbroker handeln oder auf einen Werbe-Link klicken, wird uns das vergütet.





0 Kommentare

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

Moventum Marktkommentar Lockdowns fordern ihren Tribut In den USA zeigte sich der Empire State Index etwas schwächer als erwartet. Die Einzelhandelsumsätze blieben im Dezember ebenfalls hinter den Erwartungen zurück und mussten vermehrten Lockdown-Maßnahmen Tribut zollen. Auch das Konsumentenvertrauen ging leicht zurück.

Jetzt Fonds ohne Ausgabeaufschlag handeln und dauerhaft Depotgebühren bei comdirect sparen!

  • über 13.000 Investmentfonds ohne Ausgabeaufschlag
  • kostenlose Depotführung
  • über 450 Fonds für Sparpläne ohne Ausgabeaufschlag
  • Sonderkonditionen für Transaktionen

Sie haben bereits ein Depot bei comdirect?

Kein Problem. Ein einfacher kostenloser Vermittlerwechsel genügt und Sie können auch von den günstigen Konditionen profitieren.