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ROUNDUP Zweitimpfung nach Astra mit anderem Präparat - Debatte über Impftempo - Seite 2

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
14.04.2021, 13:08  |  653   |   |   

Deutschland erwartet nach den bisherigen Lieferzusagen für das zweite Quartal rund 10 Millionen Dosen des Präparats - im gesamten Jahr knapp 37 Millionen Dosen. Von Astrazeneca, das nur noch für Menschen über 60 empfohlen wird, werden im gesamten Jahr 56 Millionen Dosen erwartet. Laut Statistischem Bundesamt gibt es in Deutschland rund 28,5 Millionen Menschen über 60.

Der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, Carsten Watzl, warnte vor dem Hintergrund der Entwicklung bei Johnson & Johnson vor einem drohenden Problem für die deutsche Impfkampagne und forderte von der Bundesregierung schnelle Nachbestellungen von mRNA-Impfstoffen im nationalen Alleingang. Die Bundesregierung müsse jetzt reagieren und sowohl mit Biontech als auch mit Curevac in neue Verhandlungen treten und mehr Impfdosen für Deutschland sichern, sagte er der "Augsburger Allgemeinen" (Mittwoch).

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Von den Kassenärzten kam am Mittwoch Kritik an der Verteilung der Impfstoffe zwischen Impfzentren und Arztpraxen. Den Praxen würden in den kommenden Wochen viel weniger Biontech-Dosen zugewiesen als versprochen, weil der Impfstoff offensichtlich vorrangig an die Impfzentren gehe, sagte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Die Zuteilung für die Hausärzte wurde halbiert. Daher wächst bei den niedergelassenen Ärzten die Sorge, dass sie in den kommenden Wochen eher weniger als mehr am Impfgeschehen teilhaben können."

Das Bundesgesundheitsministerium wies die Kritik zurück. "Anders als von manchem behauptet, werden die Impfstoff-Lieferungen an die Arztpraxen nicht halbiert", teilte ein Sprecher mit. Die Impfstoffmenge steigere sich vielmehr stetig. "Außerdem war immer klar, dass nach zwei Wochen die Praxen Impfstoffe unterschiedlicher Hersteller bekommen."

Einer Übersicht des Ministeriums vom Montag zufolge gehen in der laufenden Woche rund eine Million Biontech-Dosen an die Arztpraxen, in der kommenden Woche sollen es rund 462 000 Dosen Biontech und gut 554 000 Dosen Astrazeneca sein, in der letzten Aprilwoche dann 1,16 Million Dosen Biontech und 343 000 Dosen Astrazeneca. Daten für Mai liegen bisher öffentlich nicht vor.

Gassen warnte mit Blick auf den Ausgleich für die Biontech-Kürzungen in der kommenden Woche durch Astrazeneca: "Das wird so nicht aufgehen." Wenn die Impfzentren komplett den vergleichsweise unproblematischen Impfstoff erhielten, die Praxen aber den umstrittenen, werde die Impfkampagne "massiv ins Stocken geraten"./jr/DP/jha


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