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Portfolios absichern Wall Street: Mit diesen defensiven Aktien durch den Börsencrash

Die Märkte crashen und die Wachstumsprognosen werden nach unten korrigiert. Anleger sind in diesen Tagen auf der Suche nach Aktien, die ihre Portfolios absichern, um sich vor dem nächsten Ausverkauf zu schützen.

Auf eine Erleichterungsrallye nach dem Fed-Entscheid vom Mittwoch folgte am Donnerstag ein brutaler Ausverkauf an der Wall Street. Der Crash setzte sich am Freitag an Märkten wie Asien und Europa fort. Möglicherweise befürchten Anleger eine Rezession. Analysten glauben jedoch, dass es für Investoren noch immer Möglichkeiten eines sicheren Hafens gibt.

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Technologiewerte sind die größten Verlierer aktuell. Die Bank of America sieht allerdings Apple als Lichtblick: Apple-Aktien sind im bisherigen Jahresverlauf um 11,3 Prozent gefallen. "Während der letzten beiden Rezessionen konnte der iPhone-Hersteller seine Erträge durch neue Produkte weiter steigern", zitiert CNBC den Analysten Wamsi Mohan.

Die Aktien von IBM sind in der Vergangenheit in Rezessionen um 20 bis 40 Prozent gefallen, haben sich aber nach dem Abschwung in den Jahren 2007 bis 2009 stark erholt. "Wir glauben, dass das Unternehmen mit der Ausgliederung seines Infrastrukturdienstleistungsgeschäfts Kyndryl eine bessere Kostenbasis hat, um einen Abschwung zu überstehen", so Mohan.

Guggenheim

Guggenheim wiederum ist der Meinung, dass sich die Restaurantkette Yum Brands trotz des anhaltenden Drucks in China gut entwickeln könnte. Taco Bell und KFC gewinnen in den USA weiter an Fahrt und das Unternehmen sei ein "geringeres Risiko" als Starbucks, um an einer wirtschaftlichen Erholung in China zu partizipieren.

Goldman Sachs

Die Goldmänner erklärten in einer kürzlich veröffentlichten Notiz, dass Constellation Brands und PepsiCo aufgrund ihrer "starken Preissetzungsmacht und vertretbaren Margen" attraktive Titel darstellen.

Baird

Die Analysten sehen auch die Stärke von Basiskonsumgütern, die dazu neigen, ihren Marktanteil zu halten und auch dann gut abzuschneiden, wenn die Preise steigen und eine Rezession droht. Einer dieser Werte sei Costco.

"Wir glauben, dass die Costco-Aktie mit ihrem defensiven Umsatzmix und ihrer loyalen Mitgliederbasis weiterhin eine bedeutende fundamentale Attraktivität als Mega-Cap-Wachstumswert besitzt", so Peter Benedict von Baird. "Die Bewertung ist hoch, aber die Gewinn- und Verlustrechnung von Costco sollte sich angesichts eines schwierigeren Ausgabenumfelds als beständiger erweisen als die der meisten Einzelhändler."

Wells Fargo

Auch mit Biopharma-Aktien könnte sich eine Rezession überstehen lassen. Large-Cap-Biopharma übertreffe den S&P 500 während einer Rezession, schrieb Wells Fargo-Analyst Mohit Bansal im April. Zu den Top-Performern der Vergangenheit gehören Pfizer und Eli Lilly.

Barclays

Telekommunikationsanbieter bieten Anlegern im Allgemeinen überdurchschnittliche Dividenden, selbst wenn sich die Wirtschaft verlangsamt. Barclays ist der Meinung, dass AT&T einer der stärksten Namen ist. Die Aktien werden mit einem Abschlag gegenüber der Konkurrenz gehandelt, schrieb Analyst Kannan Venkateshwar im März.

Neben der Telekommunikationsbranche hat Barclays vor kurzem auch Walmart und McDonald's zu seinen defensiven Top-Picks erklärt. Beide Unternehmen hätten selbst in einer Rezession von der starken Nachfrage profitiert. Die Bank schätzt zudem Energieunternehmen wie Chevron.

Autorin: Gina Moesing, wallstreet:online Zentralredaktion




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Kommentare

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10.05.22 01:23:04
Ich habe seit Jahren nicht mehr so ein Sentiment gesehen, wurde sogar heute von meiner einzigen Long Position Microsoft bei Triomarkets ausgestoppt. Heftiger markt...
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09.05.22 19:02:36
Geheimtipp (Wer noch nichts davon gehört hat, einfach mal im Netz gugeln) fürs Depot:

DER CHEF des norwegischen Staatsfonds rechnet angesichts des Ukrainekrieges und anderer Herausforderungen für lange Zeit mit schwierigen Bedingungen an den Finanzmärkten.
„Die geopolitischen Folgen des Krieges sind schwer vorherzusagen, aber wir stehen wahrscheinlich vor den größten Veränderungen seit 30 Jahren“, sagte N.T. „Es besteht kaum ein Zweifel daran, dass die zunehmenden Reibungen zwischen den Supermächten und eine Umkehrung der Globalisierung die Märkte beeinflussen werden.“
Der norwegische Fonds könne sich „nirgendwo verstecken“. Stattdessen müsse er das Risiko managen, das mit dem Engagement auf den globalen Märkten einhergehe „All dies zusammengenommen bedeutet, dass wir eine holprige Reise vor uns haben.“ Hinzu komme eine hohe Inflation bei nach wie vor sehr niedrigen Zinsen und teuren Aktien. Man sei derzeit nicht in der Lage, das Portfolio russischer Aktien zu verkaufen. Ende 2021 besaß der Staatsfonds russische Aktien im Wert von knapp drei Milliarden Dollar, deren Wert um mindestens 90 Prozent gefallen sein soll.

Immer schön brav teure Aktien kaufen, bis der Shorty kommt ....

DIE ERBIN
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09.05.22 16:31:06
Die EZB hat kaptuliert, weil die Währungsvernichter*innen (noch) nicht für ihre Arbeitsverweigerung bestraft wurden. Sie wird viel zu spät mit der Inflationsbekämpfung beginnen - und muss dann um Glaubwürdigkeit zu zeigen, um mindestens 1,0 erhöhen und danach gleich nochmals um 0,5. Alles andere wäre lächerlich, aber die Lächerlichkeiten sind wir ja von der Verurteilten gewohnt ....

DIE ERBIN

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