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    DAX starkes Quartal voraus  21697  0 Kommentare Toyota: Warnung - Robinhood: Rallye - Rheinmetall: Overweight

    Der DAX steuert auf ein starkes erstes Quartal zu. Angetrieben durch die Rheinmetall-Aktie, die in den ersten drei Monaten des Jahres über 75 Prozent zulegte, kommt der deutsche Leitindex wohl auf ein zweistelliges Plus.

    Für Sie zusammengefasst
    • DAX: Starkes erstes Quartal erwartet, getrieben von Rheinmetall-Aktie
    • Dax bewegt sich nahe Rekordhoch, Gewinn von 4,7% im März prognostiziert
    • Jungheinrich mit Rekordwerten bei Umsatz, Auftragseingang und Gewinn
    • Report: Megatrend: Künstliche Intelligenz

    Am letzten Handelstag der verkürzten Karwoche bewegt sich der Dax weiterhin nahe seines Rekordhochs. In den ersten Handelsstunden stieg er um 0,15 Prozent auf 18 505,08 Punkte. In den vergangenen sieben Handelstagen schloss er jeweils im Plus, und sein Höchststand vom Vortag liegt bei 18.511 Punkten.

    Für den Monat März deutet sich derzeit ein Gewinn von 4,7 Prozent an und für das erste Quartal sogar ein Plus von 10,5 Prozent. Die Erwartungen an bevorstehende Zinssenkungen in der Eurozone und den USA, sowie die robuste Verfassung der US-Wirtschaft, sind die Hauptgründe für die steigenden Kurse. In den letzten Tagen haben immer mehr Investoren reagiert, um die Hausse nicht zu verpassen.

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    Rheinmetall: Kurszielerhöhung

    Die britische Investmentbank Barclays hat ihr Kursziel für Rheinmetall von 420 auf 590 Euro erhöht und die Einstufung auf "Overweight" beibehalten. Laut einer Studie, die Analystin Charlotte Keyworth am Donnerstag veröffentlichte, wird der Auftragsbestand des Rüstungs- und Autozuliefererkonzerns im zweiten Quartal voraussichtlich einen Rekordwert erreichen. Trotz der bereits außerordentlich guten Kursentwicklung traut sie der Aktie weitere Gewinne zu, da sie noch Potenzial für steigende Ergebnisschätzungen sieht.

    Rheinmetall

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    ISIN:DE0007030009WKN:703000

    Jungheinrich: Gute Zahlen

    Trotz der wirtschaftlichen Flaute konnte der Gabelstapler-Hersteller Jungheinrich im Jahr 2023 Rekordwerte beim Umsatz, Auftragseingang und operativen Gewinn verzeichnen.

    Lesen Sie auch

    "Zum ersten Mal in der Geschichte hat Jungheinrich einen Auftragseingang und Umsatz von über fünf Milliarden Euro sowie ein operatives Ergebnis (Ebit) von über 400 Millionen Euro erzielt", betonte Firmenchef Lars Brzoska am Donnerstag. Durch Zukäufe in den USA verzeichnete Jungheinrich zudem erstmals außerhalb Europas einen Umsatz von über einer Milliarde Euro.

    Der Auftragseingang stieg im Jahr 2023 um 9,3 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro, der Umsatz erhöhte sich um 16,4 Prozent auf 5,55 Milliarden Euro, und das operative Ergebnis (Ebit) stieg um 11,4 Prozent auf 430 Millionen Euro. Die Aktionäre sollen an diesen Erfolgen teilhaben und erhalten eine Rekorddividende von 0,73 Euro pro Stammaktie (vorher 0,66 Euro) und 0,75 Euro pro Vorzugsaktie (vorher 0,68 Euro).

    Für das Jahr 2024 prognostiziert der Vorstand einen Auftragseingang zwischen 5,2 und 5,8 Milliarden Euro. Beim Umsatz strebt das Unternehmen 5,3 bis 5,9 Milliarden Euro an und beim Ebit 420 bis 470 Millionen Euro, wobei auch Rückgänge in diesen Bereichen möglich sind.

    Jungheinrich

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    ISIN:DE0006219934WKN:621993

    Robinhood: Kursanstieg geht weiter

    Der Neo-Broker setzt seine steile Rallye fort. Die Wall Street spekuliert darauf, dass sich die operativen Daten deutlich erholen, nachdem Privatinvestoren in den vergangenen Monaten verstärkt in den Markt zurückgekehrt sind. Parallel baut der Broker auch seine Produkt- und Dienstleistungsangebote aus, was neue Umsatzkategorien für die kommenden Quartale schafft. Unter anderem kaufte man im vergangenen Jahr das Fintech X1 und bietet nun erstmals seinen Gold-Kunden eine Kreditkarte an, nachdem man in den vergangenen zwei Jahren ausschließlich mit Debitkarten gearbeitet hat. Der Run auf die Aktien hat die Short-Seller überrascht, die seit Jahresbeginn bei Robinhood auf Papierverlusten in Höhe von mehr als 200 Mio. US-Dollar sitzen.

    Robinhood Markets Registered (A)

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    ISIN:US7707001027WKN:A3CVQC

    Amazon: 2,75 Miliarden für KI

    Amazon erhöht seine Investition in das KI-Start-up Anthropic um weitere 2,75 Milliarden Dollar. Damit steigt die Gesamtinvestition des weltweit größten Online-Händlers in das Unternehmen auf vier Milliarden Dollar (ungefähr 3,7 Milliarden Euro), wie Amazon bekannt gab. Anthropic entwickelt KI-Software wie den Chatbot Claude. Amazon hatte im September erstmals in das Unternehmen investiert. Damals wurde auch vereinbart, dass Amazons Tochterunternehmen AWS der Hauptanbieter von Cloud-Infrastruktur für Anthropic wird.

    Amazon

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    ISIN:US0231351067WKN:906866

    Toyota: Absatzwarnung

    Die Ankündigung kam unerwartet: Der japanische Autoriese teilte mit, dass der weltweite Absatz im Februar im Vergleich zum Vorjahr um 7 % gesunken ist. Besonders stark war der Rückgang in den Märkten China und Japan zu spüren. In China wurde der Absatz stark durch die Feiertage zum Neujahrsfest beeinträchtigt, die im Januar 2023 stattfanden und nicht wie üblich im Februar. Der Rückgang betrug hier 36 %. In Japan wurde die Nachfrage aufgrund eines Skandals im Kleinwagensegment von Toyota beeinträchtigt, was zu einem Absatzeinbruch von 66 % bei der Marke Daihatsu führte. Trotzdem stieg die Nachfrage in Europa und den USA, was darauf hindeutet, dass die negativen Nachrichten wahrscheinlich keine allgemeine Branchenentwicklung darstellen.

    Toyota

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    -2,01 %
    -10,53 %
    -19,42 %
    +23,96 %
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    +109,83 %
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    ISIN:JP3633400001WKN:853510

    Idee des Tages: Alfen - Ausbruchs voraus?

    Alfen ist als Pionier in Energielösungen der Zukunft weltweit aktiv und spielt eine zentrale Rolle in der Energiewende. Mit mehr als 85 Jahren Erfahrung vereinen die Niederländer eine einzigartige Palette von Aktivitäten. Das Unternehmen konzipiert, entwickelt und produziert intelligente Stromnetze, Energiespeichersysteme und Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Diese werden zu integrierten Lösungen kombiniert, um die elektrischen Herausforderungen ihrer Kunden effektiv zu bewältigen.

    Alfen hat zwar das Geschäftsjahr 2023 mit einem deutlichen Rückgang des Gewinns beendet, aber das vierte Quartal gibt Anlass zur Hoffnung auf bessere Zeiten.

    Zwar sind die Einnahmen aus dem Hauptgeschäftsfeld des Unternehmens, der Elektroauto-Ladeinfrastruktur, weiterhin rückläufig - sie gingen um 51 Prozent  auf 34,9 Millionen Euro zurück. Zurückzuführen ist das hauptsächlich auf einen erheblichen Lagerabbaus. Diese Entwicklung wiederholt sich seit mehreren Quartalen, aber der Ausblick hat sich nun geändert. Die Situation soll sich in den nächsten Monaten endlich stabilisieren, und Alfen sieht bereits eine Erholung der Kundenaufträge.

    Ein weiterer positiver Aspekt sind die Energiespeicherlösungen. Die hohe Nachfrage und das ausgewogene Angebot, kombiniert mit dem Wachstum der erneuerbaren Energien-Infrastruktur, führten zu einem Anstieg der Einnahmen in diesem Bereich auf 51,5 Millionen Euro (im Vergleich zu 17,1 Mio. € im Q2 2022). Zudem stiegen die Einnahmen aus den Umspannwerken zur Automatisierung und Kontrolle der Stromnetze um 41Prozent auf 49,9 Millionen Euro.

    Kann sich die Aktie nachhaltig von der 50 Euro Marke absatzen, dann sollten Anleger auf den Zug aufspringen.

    Alfen

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    ISIN:NL0012817175WKN:A2JGMQ

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    Die bisherigen Tagestipps in der Übersicht: 

    Markus Weingran, Chefredakteur wallstreetONLINE Börsenlounge

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    Verfasst vonMarkus Weingran