Das Wichtigste am Dienstag

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DAX jagt den Rekord: DocMorris mies, Palo Alto und SFC Energy glänzen!

Hält die Erfolgssträhne des DAX auch den elften Tag in Folge? Bei den Earnings überzeugt vor allem SFC Energy mit starken Gewinnen. Das freut auch die Anleger.

Für Sie zusammengefasst
  • DAX könnte elften Gewinntag in Folge erreichen.
  • Palo Alto übertrifft Prognosen, Aktienrückkauf angekündigt.
  • DocMorris senkt Prognose trotz Umsatzwachstum.
  • Report: Goldpreis nicht zu stoppen
Das Wichtigste am Dienstag - DAX jagt den Rekord: DocMorris mies, Palo Alto und SFC Energy glänzen!

Die Rekordserie im DAX liegt bei 13 Gewinntagen in Folge und stammt aus dem Jahr 1997. Die Chancen auf einen neuen Rekord stehen gar nicht mal so schlecht, wenn nichts Unerwartetes dazwischen kommt. 

Palo Alto: Prognosen geschlagen und Aktienrückkauf

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Das Cybersecurity-Unternehmen präsentierte am Montag für das Geschäftsjahr 2025 Umsatz und Gewinn, die über den Erwartungen der Wall Street lagen. Dies unterstreicht die steigende Nachfrage nach ihren Cybersicherheitsprodukten inmitten einer sich entwickelnden digitalen Bedrohungslandschaft.

Die Aktien des Unternehmens stiegen im nachbörslichen Handel um etwa zwei Prozent, nachdem das Unternehmen zusätzliche 500 Millionen US-Dollar für den Rückkauf von Aktien angekündigt hatte. Während der Telefonkonferenz nach der Veröffentlichung der Ergebnisse fielen die Aktien kurzzeitig, nachdem CEO Nikesh Arora erwähnte, dass ein kürzlicher weltweiter IT-Ausfall einige Kunden veranlasst hatte, ihre Optionen neu zu bewerten.

Palo Alto Networks

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ISIN:US6974351057WKN:A1JZ0Q

Ein Anstieg der Online-Bedrohungen hat die Nachfrage nach Unternehmen wie Palo Alto, die Cybersicherheitsprodukte anbieten, erhöht. Analysten haben jedoch darauf hingewiesen, dass der Ausfall vom 19. Juli, der mit einem Software-Update von CrowdStrike zusammenhing, die Risiken einer Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter verdeutlichte.

Ab diesem Quartal wird das Unternehmen den jährlich wiederkehrenden Umsatz mit Sicherheitsprodukten der nächsten Generation als Schlüsselkennzahl für die vierteljährlichen und jährlichen Umsatzprognosen verwenden, wie CFO Dipak Golechha bekannt gab.

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"Es war ein starkes Quartal, das besser als erwartet ausfiel, da Palo Alto sein Geschäft mit Next-Gen-Sicherheit weiter ausbaut und gleichzeitig profitables Wachstum erzielt hat", sagte Shrenik Kothari, leitender Sektoranalyst bei Baird. Das Unternehmen, das Produkte wie die Cloud-Security-Suite Prisma und das KI-gestützte Cortex-Portfolio anbietet, erwartet laut LSEG-Daten einen Jahresumsatz zwischen 9,10 und 9,15 Milliarden US-Dollar, verglichen mit der durchschnittlichen Analystenschätzung von 9,11 Milliarden US-Dollar.

Palo Alto prognostiziert einen bereinigten Jahresgewinn je Aktie zwischen 6,18 und 6,31 Dollar, im Vergleich zu den Analystenschätzungen von 6,19 US-Dollar. Der Umsatz im vierten Quartal stieg um etwa zwölf Prozent auf 2,19 Milliarden Dollar und übertraf damit die Erwartungen von 2,16 Milliarden US-Dollar.

Das Unternehmen, das NetApp, Iron Mountain und eine US-Bundesbehörde zu seinen Kunden zählt, erzielte einen bereinigten Gewinn je Aktie von 1,51 US-Dollar und übertraf damit die Schätzung von 1,41 US-Dollar.

Die Aktie ist sicherlich kein Schnäppchen, aber aktuell im Vergleich zu Crowdstrike die bessere Wahl. Eine weitere Alternative für das Depot im Bereich Cyber Security ist die Aktie von Rubrik Registered (US7811541090).

DocMorris: Es wird nicht besser - Prognose gesenkt 

Die Versandapotheke DocMorris hat im ersten Halbjahr 2024 wie erwartet einen erheblichen Verlust verzeichnet. Hauptursachen dafür waren die hohen Marketingausgaben im Zusammenhang mit der Einführung des E-Rezepts. Gleichzeitig senkte das Unternehmen seine Prognose für das Gesamtjahr.

Der bereinigte Betriebsverlust (EBITDA) belief sich im ersten Halbjahr auf 20,1 Millionen Franken, wie DocMorris am Dienstag mitteilte. Im Vorjahreszeitraum lag das Minus bei knapp 21 Millionen Franken. Der Reinverlust reduzierte sich auf 37,9 Millionen Franken, verglichen mit einem Minus von 58,2 Millionen im Vorjahr.

Die Ergebnisse fielen damit jedoch etwas besser aus als erwartet. Analysten hatten gemäß AWP-Konsens mit einem EBITDA-Verlust von 21,7 Millionen und einem Reinverlust von 48,2 Millionen Franken gerechnet.

DocMorris AG (ex zur Rose)

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ISIN:CH0042615283WKN:A0Q6J0

Bereits im Juli wurden die Umsatzzahlen veröffentlicht. Der Umsatz auf Gruppenebene stieg von Januar bis Juni um 5,7 Prozent auf 530,0 Millionen Franken. In Lokalwährungen betrug das Plus 8,4 Prozent. Besonders profitiert hat DocMorris von der zunehmenden Verbreitung des E-Rezepts in Deutschland.

In der Mitteilung vom Dienstag zeigt sich das Unternehmen entsprechend zufrieden. Nach den Zuwächsen im ersten Halbjahr stieg die Zahl der Neukunden für das E-Rezept auch im Juli weiter an.

DocMorris profitiert vor allem von der sogenannten CardLink-Lösung. Diese ermöglicht es den Kunden in Deutschland seit Mitte April, E-Rezepte vollständig digital per App einzulösen. Seit der Einführung dieser Neuerung hat sich die Zahl der Neukunden vervierfacht.

Trotz der Fortschritte beim E-Rezept erhöht die Neuerung laut DocMorris die Prognoseunsicherheit. Zudem war der Marktzugang bis zur Einführung der CardLink-Lösung eingeschränkt.

Vor diesem Hintergrund senkte das Unternehmen seinen Ausblick. Für das laufende Jahr wird nun ein Umsatzwachstum von 5 bis 10 Prozent erwartet. Zuvor war ein Wachstum von mindestens 10 Prozent prognostiziert worden.


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Der bereinigte EBITDA-Verlust soll 2024 bei etwa 50 Millionen Franken liegen. Bisher war ein Wert zwischen minus 35 und null Millionen erwartet worden. Mittelfristig strebt DocMorris weiterhin eine EBITDA-Marge von 8 Prozent an.

Wer das E-Rezept im Depot spielen möchte, der ist bei Konkurrent Redcare Pharma deutlich besser aufgehoben. Die Aktie leidet heute ebenfalls unter den Zahlen von DocMorris. Den Rücksetzer beim Konkurrenten auszunutzen ist allerdings die deutlich bessere Wahl. 

SFC Energy: Die Geschäfte laufen weiter glänzend

Der Brennstoffzellen-Spezialist SFC Energy konnte seinen Wachstumskurs im ersten Halbjahr erfolgreich fortsetzen. Der Umsatz des Unternehmens stieg um knapp 25 Prozent auf nahezu 71 Millionen Euro, wie SFC am Dienstag in Brunnthal mitteilte. 

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich um gut 71 Prozent auf 12,5 Millionen Euro. Damit verbesserte sich die EBITDA-Marge von 12,8 auf 17,7 Prozent. Im vorbörslichen Handel legte die Aktie im Vergleich zum Xetra-Schlusskurs um mehr als fünf Prozent zu.

SFC Energy

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Im zweiten Quartal zeigte sich allerdings eine leichte Abschwächung des Umsatz- und Ergebniswachstums. SFC erklärte dies mit Engpässen bei sogenannten Membran-Elektroden-Einheiten, die zu einem Produktionsengpass bei Methanol-Brennstoffzellen führten. Das Unternehmen zeigte sich jedoch optimistisch, dass diese Kapazitätsbeschränkungen mit der Inbetriebnahme der Membranfertigung in Großbritannien im dritten Quartal behoben werden. Dadurch soll die Auslieferung im zweiten Halbjahr wieder deutlich gesteigert werden.

SFC bekräftigte seine Jahresprognose und verwies dabei auf einen Auftragsbestand von 89 Millionen Euro, nach 81,3 Millionen Euro zum Jahreswechsel.

Im Bereich Wasserstoff ist SFC Energy einer der kleineren Player, der durchaus eine Chance im Depot verdient hat.

Autor: Markus Weingran, wallstreetONLINE Redaktion


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