wO-Börsengeflüster
Nachbeben bei Super Micro: "Wenn das stimmt, war Wirecard Peanuts dagegen!"
Super Micro Computer hat die Vorlage seines Jahresberichts verschoben. Diese Nachricht ließ die Aktien des Unternehmens am Mittwoch um 25 Prozent fallen. Anleger sind irritiert. Was ist jetzt zu tun?
- Super Micro verschiebt Jahresbericht, Aktien fallen 25%
- Hindenburg Research wirft Bilanzmanipulation vor
- Anleger sind verunsichert, einige sehen Einstiegschance
- Report: Goldpreis nicht zu stoppen

Grund für die Verschiebung ist die Überprüfung der internen Finanzkontrollen. Die Ankündigung folgte unmittelbar auf einen Bericht von Hindenburg Research, der dem Unternehmen Bilanzmanipulation vorwirft. Der Short-Seller hat eine Short-Position in Super Micro aufgebaut und erhebt schwere Vorwürfe, darunter nicht offengelegte Transaktionen und die Nichteinhaltung von Exportkontrollen. Hindenburg gab an, eine dreimonatige Untersuchung durchgeführt zu haben, die auf Interviews mit ehemaligen Führungskräften und Prozessunterlagen basiert.
Die Aktien von Super Micro, die während des KI-Booms stark gestiegen waren, haben seit ihrem Höchststand im März fast zwei Drittel ihres Wertes verloren.









Anleger fühlen sich an das Jahr 2020 erinnert, als Super Micro mit der SEC Probleme hatte. Die US-Börsenaufsicht warf dem Unternehmen vor, Einnahmen zu früh verbucht und Ausgaben zu niedrig angesetzt zu haben. Das Unternehmen zahlte damals eine Strafe von 17,5 Millionen US-Dollar.
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Im Super-Micro-Forum auf wallstreetONLINE machen einige User ihrem Ärger Luft, andere sehen den Crash als Einstiegschance:
"Am 27. August der Vorwurf der Bilanzmanipulation, einen Tag später wird der Jahresbericht verschoben. Und wer investiert jetzt noch?" – RealJoker
"Hier ist nicht nur Rauch, sondern auch Feuer. Der Short-Bericht ist das eine, aber in Kombination mit der Verschiebung der Jahreszahlen einen Tag später sollten alle Warnlampen angehen. Der Kursverlauf passt zu den Meldungen. " – Frank0411
"Ich investiere!" – Karsten1953
"Das klingt nach einem Schuldbekenntnis. Bestenfalls konnte der Chefbuchhalter eine Frage nicht befriedigend beantworten und muss nochmal mit den Wirtschaftsprüfern eine Runde drehen. Will nicht wissen, was da gerade in der Finanzabteilung los ist. Ich würde das Ding derzeit nicht mit der Kneifzange anfassen. Bei solchen Vorwürfen gibt es eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass was dran ist. Und bei der Umgehung von Russlandsanktionen verstehen Banken überhaupt keinen Spaß und müssen Geschäftsbeziehungen beenden, um nicht selbst sanktioniert zu werden." – Chaecka
"Oha, spätestens jetzt erstmal an die Seitenlinie. You never know." – bcgk
"Nichts deutet auf eine Gegenbewegung hin. Der Drops ist erst einmal gelutscht. Zum Glück habe ich hier nichts drin außer einem kleinen Short-k.o. und der klingelt schon ganz nett. Meine Damen und Herren, wer hier jetzt kauft, geht ein gewaltiges Risiko ein." – blubbs
"Seriös kann die Situation niemand beantworten, weswegen der Bericht verschoben wurde. Ich würde mir genau überlegen, ob man wegen 20-30 Prozent nicht ein paar Chips vom Tisch nimmt. Der Shortbericht naja, aber einen Tag später den Abschluss zu verschieben, ist leider eine rote Flagge." – alkali
wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -1,41 % und einem Kurs von 392,8 auf Tradegate (29. August 2024, 11:50 Uhr) gehandelt.

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