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Ölpreise unter Druck: Geopolitik und China belasten den Markt!

Ölpreise unter Druck: Geopolitik und China belasten den Markt!

Die Situation am Ölmarkt hat sich nach einem jüngsten Preisanstieg stabilisiert. Am Dienstag fiel der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember um 2,57 Dollar auf 78,36 US-Dollar, während der Preis für die US-Sorte WTI um 2,44 Dollar auf 74,71 Dollar zurückging. Diese Rückgänge sind auf eine allgemein trübere Stimmung an den Finanzmärkten zurückzuführen, die durch enttäuschende Aussagen der chinesischen Entwicklungs- und Reformkommission über geplante wirtschaftliche Stützungsmaßnahmen verstärkt wurde.

Trotz dieser aktuellen Dämpfung haben die Ölpreise seit Anfang des Monats um etwa neun Prozent zugelegt, wobei Brent-Öl zu Beginn der Woche erstmals seit August die 80-Dollar-Marke überschritt. Die Hauptursache für diesen Anstieg war die Besorgnis über eine mögliche geopolitische Eskalation im Nahen Osten. Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank bemerkte, dass der Markt erstaunlich gelassen auf die Spannungen im Nahen Osten reagiert habe, da es bisher zu keinen nennenswerten Ausfällen von Öllieferungen gekommen sei.

Eine Analyse der Dekabank zeigt, dass Angebot und Nachfrage am Ölmarkt derzeit in etwa im Gleichgewicht sind. Eine geplante Erhöhung der Fördermengen durch den Ölverbund Opec+ könnte jedoch die Zunahme des Ölkonsums im kommenden Jahr übersteigen, was zu einem Preisrückgang führen könnte.

Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten, insbesondere zwischen Israel und dem Iran, bleiben ein zentrales Thema. Nach dem Raketenangriff der iranischen Revolutionsgarden auf Israel warnte die iranische Regierung vor einer möglichen Eskalation und drohte mit einer starken Reaktion auf einen israelischen Gegenschlag. Diese Entwicklungen haben die Märkte in Alarmbereitschaft versetzt und könnten die Ölpreise weiterhin beeinflussen.

In den letzten Tagen sind die Ölpreise erneut unter Druck geraten, was teilweise auf einen Anstieg der Rohöllagerbestände in den USA zurückzuführen ist. Diese Entwicklungen, zusammen mit den Sorgen um die chinesische Wirtschaft, haben zu einem Rückgang der Preise geführt. Analysten beobachten die Situation genau, da die geopolitischen und wirtschaftlichen Faktoren weiterhin einen erheblichen Einfluss auf den Ölmarkt ausüben.



Öl (Brent)

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ISIN:XC0009677409WKN:967740

Öl (Brent) wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +0,64 % und einem Kurs von 77,18USD auf Lang & Schwarz (10. Oktober 2024, 07:40 Uhr) gehandelt.





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Ölpreise unter Druck: Geopolitik und China belasten den Markt! Die Situation am Ölmarkt hat sich nach einem jüngsten Preisanstieg stabilisiert. Am Dienstag fiel der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember um 2,57 Dollar auf 78,36 US-Dollar, während der Preis für die US-Sorte WTI um …