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Trading-Gezwitscher Richtung ohne Gewichtung

Gastautor: Andreas Mueller
04.06.2009, 17:58  |  2832   |   |   
Der von mir gestern angedeutete Dreh nach Norden in den US-Aktienindizes begann pünktlich 20 Uhr und endete mit einer rasanten Schlussrallye zum Handelsende in New York. Diesen Schwung konnte der Deutsche Aktienindex bis 11 Uhr nutzen, um weitere 60 Punkte zu steigen. Erst um 10 Uhr, nach einer Gesamtbewegung von 100 Punkten ab dem Donnerstagstief, stoppten die Käufer ihre euphorische Grundhaltung und verließen in zurückhaltender Erwartung der anstehenden Zinsentscheidungen von Bank of England (BoE) und der Europäischen Zentralbank (EZB) die Aktienmärkte. An der Zinsfront gab es wie erwartet keine Veränderung (BoE 0,5 Prozent, EZB 1,00 Prozent), so dass 14 Uhr der DAX genau dort stand, wo er 9 Uhr voller Euphorie startete.
Der Euro im Verhältnis zum US-Dollar vollzog bis zum aktuellen Zeitpunkt ebenfalls keinen signifikanten Ausbruch aus der Vortages-Bewegung.

Inside-Day
Nach langer Zeit der Abstinenz kehrte Kollege caruso2 in die Mitte der Daytrader zurück und zeigte wie man im Britischen Pfund im Verhältnis zum US-Dollar gegen den am Vormittag etablierten steigenden Trend eine Shortposition zwischen 1,6320 und 1,6420 aufbaut. Diese konnte er in Folge des Rücklaufes nach den Zinsentscheidungen teilweise mit +278 Ticks Gewinn abbauen – ein sensationelles Comeback!
Im zwischenmenschlichen Bereich darf der immer wieder erheiternde Auftritt von mamazander nicht unerwähnt bleiben. Davon sichtlich verwirrt postete Tribun100 ab diesem Zeitpunkt nur noch Bilder, welche zwar Kurven enthielten, diese jedoch etwas unüblich für ihn aus Kursdaten resultieren. Die Reaktionen darauf waren dennoch durchweg positiv, da charttechnische Analysen einen Grundbestandteil der Diskussion darstellen.
Zum Start der amerikanischen Aktienmärkte gehen viele Community-Mitglieder mit der Analyse von Roundturn_50Mark konform, dass der S&P 500 weiterhin steigendes Potential hat. Nach einem Rücksetzer gegen 16 Uhr tendierte der US-Markt auch tatsächlich stark über den Vortages-Hochs in Richtung der GAP’s von Dienstag zu Mittwoch.
Über den Handelstag verteilt zeigte metrofinance trotz (oder gerade wegen) seines coolen Blickes, wie man durch Trendlinien, ausgewählte Indikatoren, Widerstände sowie Unterstützungen exakte Ziele im DAX-Trading prognostizieren kann. Seine Entwicklung vom wissbegierigen Einsteiger zum eigenständig analysierenden Trader vollzog er in weniger als einem Jahr – durch Kontinuität und Mithilfe anderer Kollegen.

Ausblick
Ein Tag ohne entscheidende Impulse neigt sich in Europa dem Ende zu. Die Gesamtfrage nach „Trendfortsetzung oder Trendwende?” bleibt weiterhin offen.

Am Freitag wird mit Spannung der US-Arbeitsmarktbericht für den Monat Mai erwartet, welcher die Richtung des Wochenausklanges vorgeben sollte. Ob dabei Gewinnmitnahmen eine Rolle spielen diskutieren die Daytrader in den Tages-Trading-Chancen am Freitag den 05.06.2009.

Bis dahin ein frohes und erfolgreiches Handeln wünscht Bernie.
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