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Trading-Gezwitscher Ab ins Wochenende

Gastautor: Andreas Mueller
10.07.2009, 18:36  |  2582   |   |   
Trotz positiver Wirtschaftsdaten beendeten die Amerikanischen Aktienmärkte den richtungslosen Handel am Donnerstag nahezu unverändert . Hierbei wurde Alcoa stark verkauft, die den starken Handelsstart mit +13 Prozent nicht halten konnte und letztlich mit -2 Prozent den Tag beendete. Von den asiatischen Märkten gab es keine relevanten Signale. So eröffnete der Deutsche Aktienindex etwas leichter und konnte sich bis zum frühen Nachmittag für keine signifikante Richtung entscheiden. Der Handelsbereich umfasste etwa 40 Punkte und lag genau in der Mitte des gestrigen Kursverlaufs.

Das 14.30 Uhr veröffentlichte US-Handelsbilanzdefizit sank im Mai unerwartet stark auf 28,8 Milliarden Dollar (Vormonat 26 Milliarden Dollar, Erwartung 30 Milliarden Dollar) und die Importpreise stiegen im Juni um 3,2 Prozent (Erwartung 2 Prozent). Dies ist volkswirtschaftlich positiv zu bewerten. Die Stimmung beim Verbrauchervertrauen trübte sich hingegen ein, welche bei 64,6 (nach 70,8 im Vormonat und Erwartungen von 71) lag. Daher gab es nach 16 Uhr mehr Verkäufer als Käufer, welche den XETRA-DAX im Gleichschritt mit den US-Börsen gegen Handelsende nur knapp über den Wochentief bei 4.576 Punkten schließen ließen.

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Auch beim Euro im Verhältnis zum US-Dollar war das Verkaufsinteresse sehr groß, so dass die am Donnerstag eroberte Marke von 1,40 erneut aufgegeben werden musste. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wird zum wiederholten Male der Bereich von 1,39 getestet. Ein Ausbruch aus der mehrtägigen Range ist diese Woche nicht mehr zu erwarten.

Inside Day
Am heutigen Tag legte Krokoline bereits vor 9 Uhr mit einem Long-Trade im Bereich 122 des Bundfutures los. Dieser wurde aus einer Zeiteinheit von 3 Stunden generiert und ist somit mittelfristig ausgelegt. In engem Kontakt zu take02 konnte eine sehr lehrreiche Diskussion entstehen. Ebenfalls vor der XETRA-Eröffnung stellte Roundturn_50Mark zwei Szenarien für den Tageshandel im DAX vor. Mit vielen kleinen Transaktionen wollte er lediglich „kleine Brötchen backen erstmal”. Seine stetigen Erläuterungen zum Chart sind sehr vielen Kollegen als Orientierung wertvoll, so dass beispielsweise CabaKroll sofort anerkennend sagte: „Screen kommt in mein Börsentagebuch”.

Während einige noch die Vor- und Nachteile eines großen Gartengrundstückes in Bezug auf das Rasen mähen erörterten, sammelte andimaus wie schon am Vortag ähnlich einer fleißigen Biene Punkt für Punkt ein.
Die größte Volatilität war heute im EUR/USD vorhanden. Hier engagierten sich auf der kleinen Zeitebene Plus, Schirre und rushhour, um nur einige stellvertretend zu nennen.

Am Nachmittag wurden alle Vorgaben im DAX wieder zerstört und der Index bis in die Nähe der Wochentiefs abverkauft. Dies zu erkennen war sehr schwierig, gerade weil die US-Daten im Wesentlichen positive Argumente setzten. In all dieser Verwirrung sprach Standuhr wahre Worte mit: „Da ist es doch besser man macht nix - so ein Gezappel!”. In diesem Sinne sollte vor dem Wochenende kein großes Engagement mehr erfolgen.

Ausblick
Für Pluszeichen in den Aktienindizes reicht die Zeit in dieser Handelswoche nicht mehr. Es bleibt für alle Investoren zu hoffen, dass der Dow Jones zumindest die psychologisch wichtige Marke von 8.000 Punkten verteidigen kann, um sich in der Folgewoche eine charttechnische Chance auf Kurserholung zu bewahren. An kursrelevanten Terminen steht am Montag lediglich der US-Haushaltssaldo um 20 Uhr an. Die Berichtssaison dauert während dessen weiter an und sorgt für die nötigen Impulse. Wie diese im Detail ausgestaltet sind und wie einzelne Trader darauf reagieren, berichte ich auch kommende Woche wieder an dieser Stelle oder als börsentäglicher Begleiter in den Tages-Trading-Chancen .

Bis dahin viel Erfolg und ein erholsames Wochenende wünscht Euer Bernie.
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