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6-Geschenke gestrichen

Gastautor: Andreas Mueller
23.12.2009, 18:16  |  3737   |   |   
Positive Vorgaben aus den USA (Jahreshoch S&P) und aus Asien erfreuten die Anleger am Morgen. Der Nikkei in Tokio konnte um 1,9 Prozent und der Hang Seng in Hongkong um 1,1 Prozent steigen. Damit etablierte sich der Nikkei wieder oberhalb der psychologisch wichtigen Marke von 10.000 Punkten.

Gestärkt und selbstbewusst startete in Folge dessen der Deutsche Aktienindex seinen Handel. Das so entstandene GAP (Kurslücke) auf der Oberseite bot bei 5.970 Punkten bis zum Nachmittag eine solide Unterstützung. Dennoch gelang es nicht, mit diesem Schwung oberhalb der Marke von 6.000 Punkten zu handeln. Mit einem Hoch bei 5.988 Punkten in der ersten Handelsstunde und einer engen Range mussten sich die Marktteilnehmer vorerst begnügen.

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Mit Spannung wurden um 14.30 Uhr die persönlichen Ausgaben und Einnahmen der US-Bürger erwartet. Hierbei trat eine leichte Enttäuschung ein. Die Ausgaben stiegen im Monat November um 0,5 Prozent (Erwartung 0,7 Prozent) und die Einkommen um 0,4 Prozent (Erwartung 0,5 Prozent). Es resultierten somit leichte Gewinnmitnahmen.

Mit Eröffnung der Wallstreet konnte noch einmal ein Kaufimpuls oberhalb des Vortageshochs generiert werden, welcher jedoch durch die schlechter als erwartet ausgefallenen Daten zur US-Verbraucherstimmung (Michigan notiert im Dezember bei 72,5 nach erwarteten 73,4) sofort negiert wurde. Mit parallel negativ ausgefallenen US-Hausverkäufen (355.000 im November nach Erwartung 420.000) konnte der DAX sein GAP nicht mehr verteidigen und fiel auf Vortagesniveau zurück. Erst bei 5.935 Punkten stabilisierte sich der Markt wieder und konnte letztlich mit einem kleinen versöhnlichen Plus bei 5.957 den XETRA-Handel beenden.

Der richtige Plan führt zum Geschenk

Voller Tatendrang fanden sich schon am Vorabend Standuhr, DpunktUmmschwaetzer und FOSSILION zusammen, um nicht nur Chartbilder angeregt zu diskutieren. Erst am nächsten Morgen konnte HerrKoerper seine Alkoholprobe dazu abgeben und in Leggins ebenfalls ans Buffet schwanken. Dort hielt medianer70 wie gewohnt seine Einschätzung der Währungsmärkte für die Community bereit.

Nicht alle Diskussionsteilnehmer hatten pünktlich 8.00 Uhr die ersten Kurse parat und äußerten dies leicht verärgert. Ohne bestimmte Broker zu nennen, ist es vielleicht gerade bei den Vorsätzen für 2010 ratsam, sich einen neuen und zuverlässigen Broker abseits der 3 großen Buchstaben zu suchen :-)

Nach einigen Ratschlägen aus dem Psychologie-Buchregal von HerrKoerper richtete sich das Hauptaugenmerk auf die Frage „Schaffen wir die 6.000 Punkte im DAX?“. Die Analyse von Vmax145 und die Trendcharts von Akor74 legten dies nahe. Sogar lisa46 bewies Ernsthaftigkeit und erkannte die grüne Trendfarbe am Vormittag. Dafür gab es breit gestreutes Lob. Für alle Chartanfänger stellte metrofinance noch einmal die Merkmale eines Aufwärtstrends vor.

Das Problem daran schien nur: „Wenn schon alle long sind, kann's ja nicht mehr hoch“ – wie Schnulli am Mittagstisch äußerte. Ohne weitere Hochs kippte die Stimmung folglich und die Trader verlagerten ihren Fokus auf Short-Positionierungen. Allen voran lag Trendfighter der Wunsch nach GAP-Schließung im Auge. Selbst Standuhr traute sich mit einem ganzen CFD rein! Dem Wunsch wurde nach schlechten US-Wirtschaftsdaten nachgegeben. Als „16 Uhr – Platsch“ bekannt, brachte der schnelle Abverkauf zwischen 23 und 31 Punkte für die Investierten Händler ein. Auch Finanzriese „machte Kasse“, welche aber dem Bild nach zu urteilen eher die Höhe vom Taschengeld eines durchschnittlichen Tokio-Hotel-Fans entsprach : - (

Ausblick

Die 6.000 Punkte vor Weihnachten wurden knapp verfehlt. Dennoch ist der Aufwärtstrend intakt und vielleicht nutzen einige Anleger und Investoren das Weihnachtsgeld in den restlichen Tagen des Jahres für ein Investment.

Der Deutsche Aktienmarkt eröffnet erst wieder am Montag seine Orderbücher. Bis dahin kann in London, den USA oder an diversen Rohstoff- und Währungsmärkten jedoch jeder „Tradingwütige“ seine Orders platzieren. Für 14.30 Uhr werden am Donnerstag beispielsweise die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und die US-Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter erwartet.

Ich wünsche an dieser Stelle allen Lesern ein besinnliches Weihnachtsfest. Nutzt die freie Zeit ohne Kursdaten um Euch auf die anderen Dinge des Lebens zu konzentrieren, die es auch noch geben soll…

Euer Bernie

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