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Trendumkehr bei Rohstoffen? Steigende Rohstoffpreise - Nachhaltige Trendwende oder Einmonatsfliege?

15.03.2016, 14:46  |  3509   |   |   

Übervolle Lager, eine sehr hohe Produktion und eine unauffällig steigende Nachfrage im Energiebereich sollten kaum nachhaltige Preisanstiege zulassen. Dennoch sind die Ölpreise seit Mitte Februar überraschend um mehr als 30 Prozent angestiegen. Zugleich kam es zu einer allgemeinen Stabilisierung der Rohstoffpreise. Am Ölmarkt war wohl die Einigung von wichtigen Förderländern auf eine Begrenzung der Ölfördermengen das Zünglein an der Waage, betonen die Rohstoffexperten der DekaBank. An den Industriemetallmärkten fänden mittlerweile die seit längerem bekannten Themen - wie die Verschiebung von Investitionen bzw. die Stilllegung von Produktionsstätten -plötzlich Gehör.

Doch sprechen wir hier von einer „Einmonatsfliege" oder handelt es sich um eine nachhaltige Trendwende an den Rohstoffmärkten? Letzteres könne laut Deka-Analysten nicht rundweg ausgeschlossen werden. Doch würden länger anhaltende und nachhaltige Rohstoffpreisanstiege erst dann realisiert, wenn das Überangebot von Rohstoffen tatsächlich physisch abgebaut wird. Davon könne jetzt noch nicht die Rede sein. Laut Deka-Experten sei damit erst Ende 2016 bzw. im Jahr 2017 zu rechnen.

Somit scheine verfrüht, schon jetzt die Trendwende an den Rohstoffmärkten auszurufen. Immerhin, und das ist eine wesentliche Entwicklung an den Rohstoffmärkten, ändere sich die Wahrnehmung der Marktteilnehmer, dass Rohstoffpreise auch wieder steigen können.

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