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Marktüberblick: Gold mit 7-Wochen-Hoch
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Marktüberblick Gold mit 7-Wochen-Hoch

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
13.01.2017, 08:37  |  610   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt konnte am Donnerstag nicht an die positive Tendenz des Vortages anknüpfen. Marktteilnehmer zeigten sich von den ziemlich vagen Aussagen des künftigen US-Präsidenten zur Wirtschaftspolitik am Mittwoch enttäuscht und nahmen Gewinne mit. Der DAX schloss 1,07 Prozent tiefer bei 11.521 Punkten. MDAX und TecDAX endeten 0,27 beziehungsweise 0,96 Prozent schwächer. Unter den 110 größten Werten gab es 30 Gewinner und 80 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 69 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 101,5 Millionen Aktien im Wert von 3,58 Milliarden EUR. Stärkste Sektoren waren Versorger, Rohstoffwerte und Konsumwerte. Am schwächsten tendierten Banken, Automobilwerte und Werte aus dem Pharma+Healthcare-Sektor. E.ON verbesserte sich als bester DAX-Wert um 2,37 Prozent. RWE rückte dahinter um 1,75 Prozent vor. Adidas notierte dahinter 0,30 Prozent fester. Deutsche Bank belegte mit einem Abschlag von 3,45 Prozent den hintersten Indexrang. BMW und Daimler büßten 2,96 und 2,80 Prozent ein. Im MDAX endete Südzucker nach Quartalszahlen und einem positiven Ausblick 3,29 Prozent höher. Hella verbesserte sich nach Zahlen um 1,11 Prozent.

An der Wall Street notierte der Dow zur Schlussglocke 0,31 Prozent tiefer bei 19.891 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 verlor 0,17 Prozent auf 5.041 Zähler. 58 Prozent aller Werte an der NYSE verzeichneten Kursabschläge. Das Abwärtsvolumen lag bei 63 Prozent. 79 neuen 52-Wochen-Hochs standen 17 neue Tiefs gegenüber. Die einzigen drei Sektoren mit Gewinnen waren Immobilienwerte, Healthcare und Versorger. Am kräftigsten abwärts ging es mit Finanzwerten, gefolgt von Energiewerten und Industrietiteln. Als bester Dow-Wert gewann McDonald’s 1,00 Prozent hinzu. Disney verlor am anderen Ende 1,74 Prozent.

Am Devisenmarkt zeigte der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des Pfund Sterling Schwäche. Der Dollar-Index fiel um 0,36 Prozent auf 101,36 Punkte. EUR/USD kletterte um 0,37 Prozent auf 1,0621 USD. Intraday schwankte der Kurs zwischen 1,0572 USD und einem 5-Wochen-Hoch bei 1,0684 USD. Mit Blick auf die anderen Majors präsentierten sich Aussie und Yen sehr fest, während das Pfund Sterling gegenüber den übrigen Devisen abwertete.

Die Rohstoffpreise orientierten sich am Berichtstag ganz überwiegend nordwärts. Der S&P GSCI legte um 1,53 Prozent auf ein Wochenhoch bei 400,68 Punkten zu. Rohöl der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 1,76 Prozent auf 56,07 USD. Der Preis für US-Erdgas sprang um 4,62 Prozent auf ein Wochenhoch bei 3,37 USD. Die EIA berichtete von einem Rückgang der Lagerbestände um 151 Milliarden Kubikfuß in der vergangenen Woche, während die Konsensschätzung auf einen geringeren Rückgang von 144 Milliarden Kubikfuß gelautet hatte. Comex-Kupfer stieg um 2,20 Prozent auf 2,67 USD. Gold erreichte zwischenzeitlich ein 7-Wochen-Hoch bei 1.207 USD, bevor an der aktuellen Widerstandszone Gewinnmitnahmen einsetzten. Am Ende notierte das gelbe Metall nahezu unverändert bei 1.196 USD (1.127 EUR). Silber gab um 0,17 Prozent auf 16,80 USD nach. Platin und Palladium stiegen um 0,41 beziehungsweise 0,82 Prozent.

Am Rentenmarkt gab die Umlaufrendite um vier Basispunkte auf 0,07 Prozent nach. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte um sieben Basispunkte auf 0,32 Prozent. Der Euro-Bund-Future endete 0,01 Prozent höher bei 163,62 Punkten. Vom zwischenzeitlich erreichten Wochenhoch bei 164,19 Punkten kam der Kontrakt damit deutlich zurück. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes gab um zwei Basispunkte auf 2,36 Prozent nach.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,28 Prozent auf 140,16 Punkte. Etwas auf der Stimmung lastet ein unerwartet starker Rückgang der chinesischen Exporte. Diese fielen im Dezember auf Jahressicht um 6,1 Prozent (Konsens: Rückgang um 3,5 Prozent). Allerdings überraschten die Importe mit einem Anstieg um 3,1 Prozent positiv (Konsens: Anstieg um 2,7 Prozent). Besonders deutliche Abgaben von rund 0,8 Prozent zeigte der australische ASX 200, während der Nikkei 225 dank eines schwächeren Yen um rund 0,7 Prozent zulegen konnte.

Von der konjunkturellen Seite stehen heute die Daten zum US-Einzelhandelsumsatz im Fokus. Experten erwarten für Dezember im Schnitt einen Anstieg um 0,7 Prozent gegenüber dem Vormonat. Unternehmensseitig beginnt die US-Berichtssaison mit Quartalszahlen der großen Banken Bank of America, JP Morgan Chase und Wells Fargo.

WKN Typ Basiswert Merkmale
CE698X BEST Turbo Bull Geld Hebel 7
CE4K0U BEST Turbo Bear Gold Hebel 9

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