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Marktüberblick RWE springt nach den Zahlen

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
16.05.2017, 08:25  |  408   |   |   

Am deutschen Aktienmarkt schwangen zum Wochenauftakt die Bullen das Zepter. Der DAX schloss 0,28 Prozent fester bei einem neuen Allzeithoch von 12.807 Punkten. MDAX und TecDAX gewannen 0,42 und 0,71 Prozent hinzu. Unter den 110 größten Werten gab es 63 Gewinner (58%) und 46 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 66 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei lediglich 87,1 Millionen gehandelten Aktien im Wert von 3,04 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,76). Stärkste Sektoren waren Rohstoffwerte, Technologiewerte und Banken. Abwärts ging es vor allem für Werte aus dem Pharma & Healthcaresektor, Softwaretitel und Medienwerte. Im DAX belegte die RWE-Aktie nach positiv aufgenommenen Quartalszahlen mit einem Aufschlag von 3,91 Prozent die Indexspitze. Infineon notierte nach einem positiven Analystenkommentar 2,73 Prozent fester. Commerzbank notierte 2,67 Prozent höher. Schlusslicht war die Aktie von ProSiebenSat.1 Media mit einem Minus von 5,06 Prozent, was jedoch der Dividendenausschüttung geschuldet war. Im MDAX haussierte Aurubis nach erfreulichen Zahlen um 5,66 Prozent. Drillisch setzte im TecDAX seine Rally aufgrund der geplanten Übernahme durch United Internet mit plus 6,07 Prozent fort.

An der Wall Street verbesserte sich der Dow um 0,40 Prozent auf 20.982 Punkten. Der Nasdaq 100 notierte 0,31 Prozent höher bei 5.704 Zählern. 72 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten zur Schlussglocke Zugewinne. Das Aufwärtsvolumen betrug 76 Prozent. 153 neuen 52-Wochen-Hochs standen 40 neue Tiefs gegenüber. Alle Sektoren des S&P 500 schlossen im grünen Bereich. Am deutlichsten aufwärts ging es mit Rohstoffwerten und Energiewerten.

Am Währungsmarkt tendierte der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des Yen schwächer. Der Dollar-Index fiel den dritten Tag in Folge um 0,26 Prozent auf 98,92 Punkte. Der Euro präsentierte sich fest und konnte zum US-Dollar um 0,43 Prozent auf 1,0977 USD zulegen. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen fielen der Kanada-Dollar durch Stärke und der Yen durch Schwäche auf.

Der S&P GSCI Rohstoffindex legte um 0,83 Prozent auf 382,63 Punkte zu. Brent-Öl verteuerte sich um 1,75 Prozent auf ein Monatshoch bei 51,73 USD. Als Kurstreiber wirkte, dass sich der saudische Ölminister sowie der russische Energieminister auf einer gemeinsamen Pressekonferenz für die Verlängerung der beschlossenen Förderkürzungen von OPEC und Nicht-OPEC-Staaten bis zum Ende des ersten Quartals 2018 aussprachen. Der Preis für US-Erdgas fiel nach Gewinnmitnahmen um 1,90 Prozent auf 3,36 USD. Comex-Kupfer stieg um 0,59 Prozent auf 2,54 USD. Gold handelte 0,20 Prozent fester bei 1.230 USD (1.121 EUR). Silber und Platin legten um 1,30 beziehungsweise 1,37 Prozent zu. Palladium fiel gegen den Trend um 1,13 Prozent auf 794,45 USD.

Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei 0,20 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg um drei Basispunkte auf 0,42 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,24 Prozent tiefer bei 160,54 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes kletterte um einen Basispunkt auf 2,34 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh bei nur geringen Ausschlägen überwiegend freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,15 Prozent auf 151,36 Punkte.

Heute richtet sich der Blick diesseits des Atlantiks vor allem auf den ZEW-Index der Konjunkturerwartungen und die BIP-Daten für die Eurozone. In den USA stellen die Daten zu den Baubeginnen und Baugenehmigungen sowie zur Industrieproduktion potenzielle Marktbeweger dar. Unternehmensseitig stehen Hauptversammlungen bei Vonovia, Jungheinrich, Xing, Alstria Office Reit, Elringklinger und TAG Immobilien im Fokus. In den USA öffnet die weltgrößte Baumarktkette Home Depot die Bücher für das erste Quartal.

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