DAX+0,22 % EUR/USD+0,04 % Gold+0,04 % Öl (Brent)+0,59 %
Covestro mit DAX-Fantasie gesucht
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Covestro mit DAX-Fantasie gesucht

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
14.09.2017, 08:41  |  451   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt bot zur Wochenmitte ein gemischtes Bild. Der DAX schloss 0,22 Prozent höher bei 12.554 Punkten. MDAX und TecDAX büßten hingegen 0,26 beziehungsweise 0,15 Prozent ein. Die Marktbreite gestaltete sich schwach. Unter den 110 größten Werten gab es 46 Gewinner (42%) und 63 Verlierer. 70 Prozent des Volumens konzentrierten sich auf fallende Aktien. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 82,4 Millionen Aktien (Vortag: 87,7) im Wert von 3,33 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 2,94). Mit Blick auf die Sektorenperformance rangierten Industriewerte (+0,53%) vor Softwaretiteln (+0,47%) und Automobilwerten (+0,38%). Die stärksten Abgaben verzeichneten Rohstoffwerte (-1,90%), Versorger (-1,39%) und Telekomwerte (-0,73%). Merck gewann als bester DAX-Wert nach einer Kaufempfehlung 1,96 Prozent hinzu. Siemens und Deutsche Post verteuerten sich um 1,16 und 1,06 Prozent. Als Indexschlusslicht verlor E.ON nachrichtenlos 1,53 Prozent. ThyssenKrupp und RWE gaben um 1,51 respektive 1,31 Prozent nach. Im MDAX ragte die Aktie von Covestro mit einem Kurssprung um 3,74 Prozent positiv hervor. Der Titel profitierte davon, dass sich die Mutter Bayer von 9,4 Prozent ihrer Anteile an der ehemaligen Kunststofftochter trennte. Durch den Anstieg des Streubesitzes gilt Covestro nun als möglicher Kandidat für eine Aufnahme in den DAX.

An der Wall Street stieg der Dow Jones Industrial um 0,17 Prozent auf 22.158 Punkte und verzeichnete damit auf Schlusskursbasis einen neuen Rekordstand. Der Nasdaq 100 gewann 0,14 Prozent auf 6.004 Punkte hinzu und schloss somit erstmals oberhalb der Marke von 6.000 Zählern. 49 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im grünen Bereich, 45 Prozent verbuchten Abgaben. Das Aufwärtsvolumen betrug 61 Prozent. 110 neuen 52-Wochen-Hochs standen lediglich acht neuen Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Energie und Consumer Discretionary. Die deutlichsten Verluste waren bei Versorgern und Immobilienwerten zu beobachten.

Am Devisenmarkt wertete der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. Angetrieben wurde die Rally vom deutlicheren Anstieg der US-Erzeugerpreise im August. Sie zogen im Jahresvergleich um 2,4 Prozent an. Der Dollar-Index stieg bis zum Ende des New Yorker Handels um 0,63 Prozent auf 92,46 Punkte. Der Euro verbuchte gegenüber allen anderen Majors Kursverluste. EUR/USD gab um 0,71 Prozent auf 1,1881 USD nach. Beim britischen Pfund kam es im Vorfeld der heutigen BoE-Sitzung zu Gewinnmitnahmen.

Der S&P GSCI Rohstoffindex legte um 0,96 Prozent auf 392,37 Punkte zu. Brent-Öl verteuerte sich um 1,60 Prozent auf ein 5-Monats-Hoch bei 55,14 USD. Kurstreibend wirkte die Einschätzung der Internationalen Energie Agentur (IEA), dass der globale Überschuss beim Rohöl zu sinken beginnt. Der Preis für US-Erdgas stieg um 2,00 Prozent auf 3,06 USD. Comex-Kupfer setzte seine kräftige Abwärtskorrektur mit einem Minus von 1,73 Prozent auf 2,98 USD fort. Gold verbilligte sich um 0,50 Prozent auf 1.326 USD (1.112 EUR). Silber, Platin und Palladium verloren zwischen 0,42 und 1,06 Prozent.

Am Rentenmarkt setzte sich der zum Wochenstart begonnene Trend steigender Renditen und fallender Anleihekurse fort. Die Umlaufrendite notierte drei Basispunkte höher bei 0,18 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete zwei Basispunkte höher bei 0,41 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,10 Prozent tiefer bei 161,75 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes kletterte um drei Basispunkte auf 2,20 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index notierte 0,10 Prozent tiefer bei 162,49 Punkten. Im August verfehlten die chinesischen Daten zu Industrieproduktion, Einzelhandelsumsatz und Fixed Asset Investments den zweiten Monat in Folge die Markterwartung.

Heute stehen die US-Verbraucherpreise für den August sowie die Notenbankentscheidungen der Bank of England und der Schweizerischen Nationalbank im Fokus. Unternehmensseitig gibt es Quartalszahlen von Gerry Weber sowie – nach US-Börsenschluss – vom SAP-Konkurrenten Oracle. Daneben dürften Versicherungsunternehmen nach einer am gestrigen Abend herausgegebenen Gewinnwarnung von Munich Re unter Druck stehen.

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