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Borussia Dortmund zurück an die Spitze! (Seite 9771)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 54.982.001 von katjuscha-research am 19.05.17 18:37:18Naja, das ManUtd. in sportlichen Fragen in den letzten Jahren nicht besonders gut abgeschnitten hat, ist doch jetzt schon klar.

Und zu den Fans – hab es nicht nochmal aktuell recherchiert, aber so ungefähr in der Größenordnung:

Der BVB ist mit 1,5 Mio Fans und ManUtd. mit 4 Mio im letzten Jahr gewachsen. Wie gesagt, der Klub wächst auch wenn er sportlich enttäuscht.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 54.980.312 von tulmin am 19.05.17 15:36:27
Zitat von tulmin
Zitat von DJHLSManUtd hat durch die große internationale Fan-Basis eben einen stabileren Umsatz aus der Vermarktung von Fernsehrechten und Devolutionalien.

Das könnte der BVB auch haben. Stattdessen hat man sich beim BVB aber lieber darauf verlegt, aus Spielerhandel und Spieleraufbereitung Transferlöse erzielen zu wollen. Dann darf man sich ebne auch nicht beschweren, wenn das als das zerbrechlichere Geschäftsmodell an der Börse abgestraft wird.


Leider habe ich immer wieder das Gefühl, dass du den Unterschied zwischen der Entwicklung der Premier League und der Entwicklung der Bundesliga (die mit der Auslandsvermarktung 20 Jahre später begonnen hat) nicht kennst und folglich auch zwischen ManUtd und dem BVB schwer unterscheiden kannst.


Du hast ja im April geschrieben, dass du dich nicht für Fußball interessierst und dich nicht mit Fußball auskennst.


Warum dann eigentlich immer den Mund so voll nehmen, als wärest du hier der Experte der den Verein viel erfolgreicher managen könnte Watzke?


Typisch. Wenn Du ein Argument sachlich nicht entkräften kannst, versuchst Du dem Autor die Qualifikation/Legitimation abzusprechen. Nennt man Argumentum ad hominem.

Auf der selben Ebene: Warum nimmst Du den Mund so voll, hier Schiedsrichter zu spielen und zu bestimmen, wer hier was beitragen darf?

Im übrigen habe ich mich nicht um den Job von Watzke beworben. Möglicherweise teilt er auch die Vorstellung zur internationalen Expansion, kann sich jedoch nicht gegen die Fanboys durchsetzen. Deswegen ist es unlauter, wenn Du mir unterstellst ich wäre der Meinung, ich könne den Verein besser managen als Watzke.

Mit dem Totschlagsargument, dass jeder der zu irgendetwas eine andere Meinung hat als das Management, entweder der Meinung sein müsse, er könne der BVB besser managen oder müsse schweigen, könnte der Thread hier sofort geschlossen werden.

Der Punkt ist, dass ich hier benenne, auf welchem Gebiet das Management mehr tun könnte und müßte, damit wir deutlich höhere Kurse sehen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 54.982.112 von ellute79 am 19.05.17 18:52:09Hast du den Vortrag gehört, oder gibt es ihn online?

Die Kapitalmarktkommunikation finde ich auch eine Katastrophe. Allerdings habe ich es im letzten Jahr auch besser verstanden, dass Watzke befürchtet die Fankultur und Marke zu beschädigen. Da kann ich ihm tatsächlich folgen. Ist wirklich ein großer Spagat.

Hab eben nur kurz eine Zusammenfassung von Oldenburg gelesen und immerhin versucht er in Oldenburg auch den Spagat, in dem er die Asien-Strategie anspricht:

"Bei der Verteilung gibt es den Konflikt, dass die Chancengleichheit in der Liga erhalten bleiben soll und zugleich die Topvereine auch in der Champions League gegen die Klubs aus Manchester oder Real Madrid konkurrenzfähig sein sollen. Die Bundesliga muss daher auch in Fernost weiter wachsen, auch wenn das einigen Traditionalisten nicht passen mag. Das sind unfassbare Märkte dort, auf denen wir Präsenz zeigen müssen." Den asiatischen Markt habe Deutschland anders als die Klubs der englischen Premier League 30 Jahre lang zu stiefmütterlich behandelt, "aber wir müssen uns da mit unserem Produkt sicherlich nicht verstecken."

Ansonsten ging diese Studie hier in den letzten in den Medien rum, mit der sich sein Publikum sicherlich auch beschäftigt hat, vielleicht ist er auch vor diesem Hintergrund vorsichtig?
www.zeit.de/sport/2017-05/kommerzialisierung-fussball-kritik…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 54.982.619 von DJHLS am 19.05.17 20:19:45Ja, Watzke teilt die Vorstellung der internationalen Expansion und auch schon länger als er das offiziell als Strategie erklärt hat. Und auch die Marketingabteilung spricht seit Jahren davon es ginge um internationale "Reichweite, Reichweite, Reichweite". Das sind ganz klar die Marketing-Ziele.

Mir gefällt es nicht, dass von dir immer nur kritische Kommentare kommen, man erkenne in Dortmund das Potential nicht und tue zu wenig. Und hätte die Auslandsvermarktung verschlafen. Der BVB steht in seiner Entwicklung nun mal ganz woanders als Manchester United.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 54.980.795 von katjuscha-research am 19.05.17 16:22:19
Marktstellung und Aufwertung der Marke
Ich würde noch weiter gehen. Der BVB braucht mindestens einen international bekannten Spitzenspieler, also etwas wie Neuer, Ronaldo, Messi, Müller, Bale, Griesmann, etc. oder einen Medienstar als Trainer wie Klopp oder Mourinho.

Sportliche Qualifikation ist das eine, aber solche Leitfiguren sind Identifikationsfiguren für Millionen von Menschen. Dafür muss man dann eben Geld in die Hand nehmen, nennt man investieren.

Der andere Punkt ist die Auslandsexpansion. So wie der RedBull Tycoon einen Verein in Österreich hat und einen in Deutschland, müsste der BVB einen Vereinsableger in China etablieren und China, Indien etc. mit einem Netz von Fußballschulen überziehen.

Das alles würde natürlich eine Kapitalerhöhung und Schuldenaufnahme voraussetzen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.982.688 von tulmin am 19.05.17 20:37:58Im Übrigen gibt es für diese Ziele eine eigene interne Marketinggruppe mit einem Leiter für Internationalisierung und Neue Geschäftsfelder. Also, ganz hinterm Mond sind die dort nicht. Im Gegenteil, ich gehe davon aus, dass die den Markt und den Wettbewerb schärfer beobachten und analysieren als wir.

Wäre schön, wenn die IR-Abteilung einen ähnlich kompetenten Eindruck hinter ließe.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.982.466 von tulmin am 19.05.17 19:53:01
Ausrüstervertrag
Zitat von tulminHast du dafür eine Quelle, dass die 94,3 Mio der Höchstbetrag ist?

Ich habe gelesen 94,3 mindestens.
www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ausruester-vertrag-fuer-adida…

Bei Puma und dem BVB kommen ja wohl auch zum Sockelbetrag Prämien hinzu bei sportlichem Erfolg, oder nicht?


Danke für den Hinweis!!

wegen den 21 Mio, ich hatte es so verstanden, daß es 21 Mio weniger gäbe, aber vielleicht hast Du Recht.

Bei Puma-BVB gibt es auf jeden Fall einen Staffelvertrag, ursprünglich hieß es 6,25 mio jährlich, dann 8 Mio, dann 10 Mio und jetzt hieß es zuletzt sogar gestaffelt zwischen 15 - 20 Mio. Kann mir aber nicht vorstellen, daß dies von vornherein so vereinbart war, die Steigerung ist viel zu krass. Daher gehe ich davon aus, daß im Rahmen der Kapitalerhöhung nachverhandelt wurde und Stillschweigen vereinbart wurde: http://bvbaktie.blogspot.de/2015/05/ausruster-puma.html

Bei der Vertragsverlängerung könnte man mit 30 - 40 Mio rechnen. :rolleyes:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 54.983.069 von halbgott am 19.05.17 21:53:26Ja, bei den Ausrüsterverträgen gibt es keine Transparenz. Der FCB hat ja wohl zum ersten Mal die Höhe des Deals veröffentlicht und in den Jahren davor immer Stillschweigen darüber bewahrt.

Wie kommst du auf 30-40 Mio.? Vergleichst du mit den Bayern oder mit wem noch?
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.982.523 von tulmin am 19.05.17 19:58:48auch da hab ich nichts anderes behauptet. Ich sag nur, dass sich das in Zukunft angleichen wird. Ist einfach eine Frage der Zeit, die der BVB in der europäischen Spitze spielt. Dass das nicht nach 5 Jahren geschehen kann, wenn MaNu da seit 40 Jahren mitspielt, ist ja logisch. Ich hab aber nicht ohne Grund die Fans angesprochen, die heute 8-18 Jahre alt sind. Wenn die in 7-10 Jahren entsprechend älter sind und der BVB weiter so erfolgreich ist wie in den letzten 6 Jahren, dann wird sich die Sicht auf den BVB deutlich verbessern und damit auch die Anzahl der weltweiten Fans. Hab ich vorhin ja genauer begründet.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.982.112 von ellute79 am 19.05.17 18:52:09so formuliert teile ich die Kritik. Watzke meinte zwar eher Investoren wie Hopp und RedBull usw. - aber letztlich sind die Aktionäre nicht so viel anders zu bewerten, nur haben sie die Möglichkeit, leichter ein- und auszusteigen.

Im Endeffekt ist es genau das, was ich an Watzke und vielen auf der Südtribüne nicht mag und nie mochte. Es ist ein gewisses Maß an Verlogenheit, sich (gerade gegenüber Hopp) als "Bewahrer des guten alten Fußballs" darzustellen, obwohl sein Geld zwar nicht von einem Menschen gekommen ist, sondern von ganz vielen, die den Verein damals gerettet haben. Einer hat ganz besonders viele Aktien gekauft, der Herr Geske. Gegen den habe ich noch nie irgendwo Transparente gesehen.

Der einzige Unterschied ist, dass BVB ein alter Traditionsverein ist. Aber wenn Essen nicht im Ruhrgebiet läge, sondern irgendwo weit vom Schuss und RedBull oder Hopp hätten sich z.B. Rot-Weiß-Essen ausgesucht - da hätte man wenig kritisieren können als BVB.
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