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Francotyp-Postalia -- Kurz vor dem Breakout (Seite 162)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.430.489 von katjuscha-research am 20.01.20 17:41:40
Katjuscha
klar, eine Zerschlagung klingt immer mies. Aber wenn bei schrumpfendem Markt die Aussichten immer schlechter werden und dann mit fragwürdigen Methoden Umsatz dazu gekauft werden muss um (vielleicht) zu überleben statt das wirtschaftlich sinnvolle zu tun ist allerhöchstens den Vorständen und Aufsichtsräten gedient. Die Erweiterung in den Betreich Verschlüsselung ist doch für ein Feinmechanik Unternehmen sehr gewagt. VW baut doch jetzt auch nicht Smartphones (VW-phones) , die man auch in Autos verwenden kann.

An eine Übernahme glaube ich nur in sofern als dann das gleiche Szenario anstehen würde. Eine Übernahme mit "weiter so" wird es nicht geben.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.430.630 von marvikev am 20.01.20 17:56:06Wobei man FP damit seit Jahren auch unrecht tut.

Immer wurde behauptet, man könne organisch nicht wachsen, aber es ist nunmal trotzdem gelungen.

Das Problem der Aktie ist meiner Meinung nach eher gewesen, dass Günther mit seinen großen Ankündigungen das Vertrauen zerstört hat, weil diese Erwartungen nicht erfüllt werden konnten. Sieht man auch an den Wikifolios, die vor zwei Jahren noch extrem stark mit FP bestückt waren, aber jetzt außer meinem wikifolio kaum noch Umsatz in anderen Wikis mit FP mehr gemacht wird. Die Hälfte alles AUM von FP in wikifolios geht auf mein eigenes Wiki zurück, und schon die Gewichtung dort ist nicht wirklich hoch. Daran sieht man exemplarisch, wie viel man sich die letzten 1-2 Jahre zerstört hat. Aber vielleicht ist das ja vom Sentiment her auch ein gutes Zeichen. Man kann mittlerweile wohl kaum noch negativ überraschen.

Aber man muss jetzt nicht nur operativ überzeugen, sondern auch an der Kommunikation etwas ändern. Ein Anfang wäre, sich mal auf den Vorsteuergewinn als Zielgröße zu fokussieren statt immer das Ebitda (erst recht nach IFRS-Umstellung) abzustellen. Und natürlich kann man Fortschritte hervorheben, aber etwas weniger reißerisch, vor allem wenn die Anleger ja nicht blöd sind, und diese Fortschritte den verfehlten Erwartungen gegenüber stellen können.

Fazit: Ich will ein Ebt von über 10 Mio € in 2020 sehen. Alles andere ist inakzeptabel. Wie gesagt, man kann nicht 2-3 Jahre in Folge große Beträge investieren, und dann sich für nur 2-3 Mio mehr Gewinn vom ohnehin niedrigeren Niveau feiern lassen. Es müssen 5% Ebit-Marge das Mindestziel für die nächsten 2-3 Jahre sein.
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Hoffnung
ich verstehe und teile ja deine Hoffnung auf den ewig erwarteten Durchbruch und ein Ebit von mindestens 10 Mio. Aber selbst wenn das wirklich passiert heißt das leider nicht, dass das Geschäftsmodel, basierend auf (zumindest im Moment noch) dem technologischen Knowhow (Feinmechanik) plus dem zugekauften IT Bereich auf Dauer konkurrenzfähig ist. Bedenke die Konkurrenz auf dem Gebiet der sicheren Datenübertragung.

Wenn die Zahlen jetzt besser werden dann immer noch wegen der Technik (neues Model) und hoffentlich wegen wegfallender Sonderausgaben.

Sollte ich mich irren und die Firma startet erfolgreich in ein neues Zeitalter...Asche auf mein Haupt.

Ansonsten hoffe ich auf ein Ende der Experimente.
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Nachtrag
zur Klarstellung: ich sehe die Expertise von FP bei den Frankiermaschinen "on top". Die Idee Marktanteile auf dem Gebiet zu erringen ist realistisch und an einen absolut sterbenden Markt glaube ich nicht da es bei der wachsenden Unsicherheit bei digitaler Daten(Dokumenten)übertragung durchaus zu einer Renaissence kommen kann.

Also gibt es da ein zweites Beinchen. 🙃
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.431.728 von marvikev am 20.01.20 19:37:19Wie gesagt, durchforste mal die Threads der letzten 6-7 Jahre. Da wird FP immer schon kaum eine Zukunft gegeben, und trotzdem ist FP fast stetig gewachsen, auch organisch.

Und was das Ebit von 10 Mio angeht, ist das ja kein Hexenwerk. Es müssen im Grunde nur die Sonderinvestitionen wegfallen. Mal ein Jahr keine großen Sonderinvestitionen oder Sonderabschreibungen, und 10 Mio Ebit entstehen automatisch, auch ohne Wachstum. Dann bliebe höchstens die Frage, wie man so ein Unternehmen bewertet. Aber bei 0,40-0,45 € EPS dürfte man 16-18 Cents Dividende ausschütten. Schon aus dem Grund der knapp 5% DIV-Rendite halte ich FP für kaufenswert.

Aber mal abwarten, was Q4/19 und Q1/20 bringen ...
Francotyp-Postalia Holding | 3,520 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.431.950 von katjuscha-research am 20.01.20 19:58:00
die letzten Jahre
ich habe FP erstmalig 2009 für unter einem Euro gekauft. Natürlich habe ich das Knowhow auf dem technischen Sektor hoch bewertet und darauf gesetzt, dass das Geschäftsmodel mit sicher wiederkehrenden Umsätzen Zukunft (auch wenn begrenzt) hat. Fp hat ja mal (ich glaube) 27 Euro gekostet.

Seitdem bin ich long eingestellt. Und habe die Hoffnung (auf einen Abgang Günther's) nicht aufgegeben.
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