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Air France-KLM - 2012 einsteigen ? (Seite 14)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.794.014 von faultcode am 25.09.18 16:01:39
Öl runter -- AFR rauf


--> bis EUR11 in einem Schwung, oder erst später? ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.063.186 von faultcode am 02.06.17 01:18:10
Rohöl und Air France-KLM (1) - Kurs-Charts
02.06.17
Zitat von faultcode: ...
- Öl bleibt aller Voraussicht nach relativ billig.
...

--> jetzt auch wieder ;)

--> nur kurz:
welche Korrelation?

--> mangels Alternativen auf die Schnelle Korrelation für Brent-Rohöl nur den US-ETF "BNO" in [USD] verwendet --> AFR-Kurs aber in Paris in [EUR] --> genau genommen müsste man den Währungseinfluss [EUR/USD] (mMn) eliminieren, aber ich habe keinen geeigeneten Brent-Kurs in [EUR] bei Yahoo Finance gefunden (data quality!) :(


--> BNO = United States Brent Oil Fund ® LP is an exchange-traded security designed to track the daily price movements of Brent crude oil: http://www.uscfinvestments.com/bno


--> sah prinzipiell die letzten Jahre (auf Monatsbasis) so aus:





..und zuletzt so: Rot ist UK Brent Oil in [USD] invertiert (also nicht der BNO-Preis!) -- blau ist AFR:



=> zumindest im letzten Jahr war die (Anti-)Korrelation schon augenfällig --> also "billiges" Öl und der AFR-Kurs geht nach oben

=> d.h., je synchroner blau (AFR) mit rot (Öl) läuft, umso höher die (augenscheinliche) Korrelation
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.296.043 von faultcode am 26.11.18 00:35:08
Rohöl und Air France-KLM (2) - Korrelationen
zu:
=> zumindest im letzten Jahr war die (Anti-)Korrelation schon augenfällig --> also "billiges" Öl und der AFR-Kurs geht nach oben

--> stimmt das auch (statistisch) ?


=> kl. Untersuchung über 4 Zeiträume:
(1) das letzte Jahr
(2) die letzten 2 Jahre
(3) die letzten 4 Jahre
(4) die letzten 8 Jahre



=> ..und das sieht dann so aus:

(1) 1Y:

> cor.test(x1, y1)

Pearson's product-moment correlation

data: x1 and y1
t = -15.988, df = 246, p-value < 2.2e-16
alternative hypothesis: true correlation is not equal to 0
95 percent confidence interval:
-0.7699475 -0.6467920
sample estimates:
cor
-0.7138453


=> hier war die (Anti-)Korrelation stat. signifikant und auch belastbar (p-value < 2.2e-16 <5%)




-------------------------------------------------------------
(2) 2Y:

> cor.test(x1, y1)

Pearson's product-moment correlation

data: x1 and y1
t = -5.3776, df = 495, p-value = 1.166e-07
alternative hypothesis: true correlation is not equal to 0
95 percent confidence interval:
-0.3163590 -0.1500876
sample estimates:
cor
-0.2349413


=> hier war die (Anti-)Korrelation stat. nicht mehr besonders signifikant mit -23%, aber wenigstens verschieden von Nichtkorrelation (p-value <5%)




-------------------------------------------------------------
(3) 4Y:

> cor.test(x1, y1)

Pearson's product-moment correlation

data: x1 and y1
t = 0.19336, df = 993, p-value = 0.8467
alternative hypothesis: true correlation is not equal to 0
95 percent confidence interval:
-0.05603412 0.06825866
sample estimates:
cor
0.00613597


=> hier war nun keine Korrelation mehr gegeben mit 0% und p-value klar >5% (--> Nullhypothese ist angenommen = keine Korrelation)




-------------------------------------------------------------
(4) 8Y:

> cor.test(x1, y1)

Pearson's product-moment correlation

data: x1 and y1
t = -4.7028, df = 1989, p-value = 2.743e-06
alternative hypothesis: true correlation is not equal to 0
95 percent confidence interval:
-0.14811435 -0.06121888
sample estimates:
cor
-0.1048668


=> langfristig (8 Jahre) ist eine sehr leichte (Anti-)Korrelation mit -10.5% gegeben und auch stat. belastbar mit p-value <5%





=> also, wie immer ;)

• eine Korrelation besteht halt auch nur so lange an Finanzmärkten, wie sie nicht mehr besteht, weil z.B. - im Falle AFR - die politschen (Frankreich) und andere (Wettbewerb) Randbedingungen stärker wirken als die Höhe des Ölpreises
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.296.061 von faultcode am 26.11.18 00:54:22
Rohöl und Air France-KLM (2b) - Korrelationen 2010 - 2014
--> der letzte xy-Plot über 8 Jahre ist interessant (aus mehreren Gründen (*))

--> er führt aber (mich) spontan zur Frage, gerade im Vergleich zum Zeitraum 2014-2018:

• wie sieht die Korrelation bei einem generell hohen Ölpreisniveau aus? (also hier 2010-11 bis 2014-11)

=> auch dort besteht eine leichte, aber eher unbedeutsame (Anti-)Korrelation mit ~-12% (und p<5%):

> cor.test(x1, y1)

Pearson's product-moment correlation

data: x1 and y1
t = -3.7064, df = 994, p-value = 0.0002218
alternative hypothesis: true correlation is not equal to 0
95 percent confidence interval:
-0.17758660 -0.05503876
sample estimates:
cor
-0.1167571






___
(*) daneben fällt (mir) beim 8-Jahreszeitraum auf, siehe (4) oben:

• ist das Ölpreisniveau hoch, ist auch die Bandbreite der AFR-Kurse höher --> d.h., dabei reagiert der AFR-Kurs (wohl) empfindlicher auf andere "Störungen"

• ist das Ölpreisniveau niedrig, ist auch die Bandbreite der AFR-Kurse niedriger --> d.h., dabei reagiert der AFR-Kurs (wohl) unempfindlicher auf andere "Störungen"
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.296.061 von faultcode am 26.11.18 00:54:22
Brent -- AFR -- LH: 2010 - 2018
hier dasselbe für die Lufthansa:



=> die neg. Korrelation zu Öl ist mit ~-33% deutlicher ausgeprägt als bei AFR, weil dort eben die anderen Faktoren in den letzten 8 Jahren stärkeren Einfluss hatten



=> hier der Zusammenhang AFR zu LH:




=> hier beträgt die Korrelation +66% (bei r-squared ~44% = 0.66^2 ;) , also der Anteil der Varianz von AFR, der auf die Varianz der LH zurückzuführen ist --> dieser Wert ist sehr niedrig bzgl. Brent bei AFR: 1% und auch der LH: ~11% )
Anne Rigail: Erstmals führt eine Frau die Air France
14.12.2018
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/air-france…

=>
...Rigail kennt die Airline wie kaum eine andere Führungskraft: Seit 27 Jahren arbeitet sie für das Unternehmen in verschiedensten Funktionen, aktuell noch als stellvertretende Chefin des In-Flight Services.

Rigail hat einiges zu bewältigen bei Air France: Die streikgeplagte Fluglinie steht mitten in schwierigen Tarifverhandlungen mit Piloten und Flugbegleitern. Der langjährige Konzernchef Janaillac hatte im Mai seinen Rücktritt erklärt, nachdem die Mitarbeiter der Sparte Air France in einer Abstimmung vom Management vorgeschlagene Gehaltserhöhungen abgelehnt hatten.



=> na dann gutes Gelingen!
Wegen der Frau als Vorstand muss es nicht schlechter werden.
Ob es dadurch besser wird?
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.442.801 von faultcode am 14.12.18 19:14:41
Air France-KLM zählt 2018 trotz Streiks mehr Passagiere
9.1.
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11155658-air-fran…

=>
...Die Fluggesellschaft Air France-KLM hat 2018 trotz Streiks mehr Passagiere befördert als ein Jahr zuvor. Auch dank eines stärkeren Zuwachses im Dezember kam die Lufthansa-Rivalin im Gesamtjahr auf 101,4 Millionen Fluggäste und damit 2,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie der französisch-niederländische Konzern am Mittwoch in Paris mitteilte.

Die Auslastung der Maschinen der Konzernfluglinien Air France, KLM, Hop! und Transavia verbesserte sich um 0,7 Prozentpunkte auf 87,9 Prozent. Mit der Passagierzahl blieb der Konzern deutlich hinter der Lufthansa und Europas größtem Billigflieger Ryanair zurück.

Der Billigflieger aus Irland meldete für 2018 gut 139 Millionen Fluggäste. Die Lufthansa dürfte selbst bei einem Nullwachstum im Dezember im Gesamtjahr die Marke von 141 Millionen Passagieren geknackt haben. Damit hätte sie ihre Position als Europas größte Fluggesellschaft verteidigt. Die Lufthansa will ihre Passagierzahlen an diesem Donnerstag (10. Januar) vorlegen...
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.592.728 von faultcode am 09.01.19 14:01:47..und wieder ein (indirekter) Wettbewerber weniger:




dazu:

Wöhrl rechnet nach Germania-Pleite mit steigenden Ticketpreisen

NÜRNBERG (dpa-AFX) - Nach der Insolvenz der Fluglinie Germania rechnet der Nürnberger Luftfahrtunternehmer Hans Rudolf Wöhrl mit steigenden Preisen im deutschen Flugverkehr.

Vor allem auf Strecken mit Urlaubszielen sei mit höheren Kosten für Tickets zu rechnen, weil hier die Germania als Wettbewerber ausfalle, sagte Wöhrl der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. "Hier werden die Kapazitäten bei gleichem Passagieraufkommen zurückgefahren - das führt erfahrungsgemäß zu höheren Preisen."

Das Beispiel der 2017 pleitegegangenen Fluggesellschaft Air Berlin habe gezeigt, dass es extreme Preissteigerungen auf den innerdeutschen Strecken gab. Er bedauere die Einstellung des Flugbetriebes bei Germania sehr, denn das Berliner Unternehmen sei mit rund 30 Flugzeugen die letzte große, unabhängige deutsche Airline gewesen...


aus: https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11220066-woehrl-r…
Ich bedauere da gar nichts.

Ein Flug von Berlin nach Mallorca muss nicht billiger sein als eine
Fahrt mit der Bahn oder dem eigenen Auto von Berlin nach München.

billiger ist der Flug ja auch nur deshalb, weil am Personal gespart wird und die
einen Mineral- und KFZ-Steuer zahlen und die anderen fast gar nichts an Gebühren.
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