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Timburgs Langfristdepot 2012-2022 (Seite 13)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 43.386.914 von hansi11 am 14.07.12 21:49:34Die Divedende von über 7 % bezieht sich auf meinem Durchschnittskaufkurs!
Mal noch etwas ganz, ganz anders

Nun noch das Wort zum Sonntag???

Mal etwas ganz anderes:

Ich weis es nicht, vielleicht bin ich zu blöd?

Bei den Kindern kann man schon eine Menge machen. Und bei den Enkelkindern?

Es ist der Weg des Geldes, was ist Geld und wie gehe ich mit Geld um!

Reiche Familien geben es vielleicht weiter, denn es ist eine Erziehungssache, welche sonst nicht weitergegeben wird (Schule).

Wenn meine Eltern den Weg beschritten hätten, währe alles viel einfacher. Aber so muss ich mit den Weg beginnen. Er ist sehr steinig und nicht gerade.

Ich muss meine Zeit verkaufen, um mit meinem Arbeitslohn zu leben.

Ich muss lernen mit meinem Geld auszukommen:

Lebe ich von meinem Arbeitslohn, oder Lebe ich von meinem Nettoeinkommen!

Zwischen Arbeitslohn und Nettoeinkommen ist ein riesiger Unterschied.

Arbeitslohn:
Ich gebe meine Zeit einem Unternehmer und erhalte dafür Geld um meinen Lebensunterhalt zu bestreiten.

Nettoeinkommen:
Ich gebe auch meine Zeit einem Unternehmer und erhalte dafür Geld um meinen Lebensunterhalt zu bestreiten und ich sorge dafür, dass meine Ersparnisse mir zusätzlich Geld bringen.

Ich lasse also mein Geld für mich arbeitet!

Ich kann auch selbst Unternehmer werden. Das Risiko ist sehr, sehr viel höher und das Nettoeinkommen kann dadurch auch höher sein.

Am Anfang ist es sehr schwierig, später wird es zum Selbstläufer.

Hansi
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.386.772 von hansi11 am 14.07.12 20:08:47Hallo Hansi,

Du kennst mich doch: ich bin ein bescheidener Mensch und sag dass ich mit 5% jährlicher Rendite (nach Steuern) hochzufrieden bin. Das bedeutet - unter Berücksichtigung von Freibetrag, meinem persönlichen Steuersatz usw. eine Vorsteuerrendite von ca. 6-7%. Ich sag mal: schwer, aber machbar.

Denn wie Du bemerkt hast suche ich Titel mit ca. 5% Dividendenrendite, also bin ich auf exorbitante Kursgewinne gar nicht mehr angewiesen. Aber wenn eine Post in 10 Jahren bei 20 oder eine Siemens bei 90 steht soll es mich nicht stören.

PS: hab schon befürchtet dass der DAX jetzt auf die 7000 durchmarschiert :rolleyes::rolleyes: Auch wenn es sich im Depot schön ansieht, denke ich immer daran dass ich eigentlich noch 1-2 Jahre auf diesem Niveau (also DAX bei 6000-6500) nachkaufen würde. Wie Du sagst: im Einkauf liegt der Gewinn ;)

Schönes WE
Timburg
Hallo Timburg,

sei mal nicht ganz so bescheiden.

Ich habe einmal den Performance-DAX mit 7,5 % gerechnet.

Start 01.01.1987 mit 1.000 Punkte. Auf einem geraden Weg stehen wir dann am Jahresende 2012 bei 6.555 Punkte. Bei 8,25 % würden wir 7.854 Punkte erreichen.
Wenn Dein persönlichen Steuersatz unter 25 % liegt, bekommst Du später vielleicht von der AGST sogar noch was zurück, falls sich an Anfang der Aufwand lohnt.

Wenn später die Steuer zuschlägt kann man auch noch ein bisschen mehr ansetzen.
Und vergiss die Inflation nicht.

Mit dem Anfang erreicht man am meisten.

Wachstumsaktien mit einer kontinuierlichen und steigenden Dividende haben aber das Problem, das der Kurs über 10 - bis 20 - Jahre ansteigt.
Der Performance-DAX berücksichtigt beides.

Ebenfalls ein schönes Wochenende
Hansi

PS: Warum sollte der DAX nicht auch nochmal die 5.000 Punkte anlaufen.
Mal etwas ganz anderes:

Der Markt.

Börse war einmal ein Marktplatz! Es begann ganz groß mit dem Tulpenhandel.

Jetzt ist Börse nur noch ein Kriegsschauplatz.
(Meine Meinung)

Es geht im großen nicht mehr um die einzelnen Unternehmen, sie sind nur noch ein Spielball der Derivate-Börse!

Die Spekulanten versuchen täglich einen großen Gewinn aus dem auf und ab der Indices, Optionen und Zertifikate zu erreichen.
Und die Banken stellen dafür besondere Derivate bereit. Weil es der Kunde so wünscht!
Die Banken wehren sich dagegen, sie geben z. B. KO-Optionsscheine heraus und räumen diese in gewissen Grenzen ab. Indem sie den Index in die eine oder andere Richtung treiben.
Wenn alles in die Hose geht, dann schreien die Anleger Betrug, die Banken betrügen.
Obwohl sie es vorher von den Banken verlangten.
Circa 95 % verlieren ihren Besitz und ein Teil der Spieler geht auch Pleite.

Unternehmen werden von Kapitalgebern durch Stimmenmehrheit übernommen, entsprechen rekonstruiert und wieder verkauft, oder einfach nur zerschlagen. Um den meisten Gewinn herauszuziehen.

Große, erfolgreiche Unternehmen können sich dagegen wehren, aber die Masse bleibt nur ein Spielball der Spekulanten.

Beim heutigen Markt bestimmen Derivate die Richtung, auch wenn Unternehmensmeldungen noch sehr wichtig sind. Sie geben den Anlass für Long oder Short, Call oder Put …
Wer sich dagegen stellt, wird untergehen, außer er hat große Wachstums-Unternehmen in der Hinterhand.

Kaum einer kauft Aktien auf längere Sicht. Eigentlich sind die richtigen Unternehmen ja auch sehr langweilig. Im allgemeinem steigen sie und die Dividende steigt auch, wenn auch nicht immer jährlich.

Und bei großen Rücksetzern gehen auch sie in die Knie.

Was für den richtigen Aktienanleger natürlich sehr wichtig ist.
Wenn alle verkaufen, dann sammelt er sehr billig Nachschub ein.
Mehr Dividende und ein höherer Gewinn sind seine Ziele.
Und er bekommt sie auf einem Silbertablett geliefert.

Hansi
Kaum einer kauft Aktien auf längere Sicht. Eigentlich sind die richtigen Unternehmen ja auch sehr langweilig.

Hallo Hansi,

da ist etwas wahres dran. Genau wie im richtigen Leben dreht sich auch an der Börse alles immer schneller und jeder ist auf den schnellen Euro aus. Kann mich noch gut erinnern dass ich so 1994-1997 die Kurse noch in der FAZ vom Folgetag verfolgte und meine Orders per Fax an meinen Sparkassenberater schickte. Kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen.

Dann kam der Neue Markt, Teletext, Internet usw. und alles wurde immer hektischer. Will mich in Punkt Langzeitanlage auch nicht als Oberlehrer aufspielen, da ich ja selber gute 15 Jahre keine Strategie hatte und nur aufs schnelle Geld aus war. Wobei ich selber noch das Glück hatte die Anfänge des NM voll zu genießen. Da musste man halt kein Profi sein um richtig abzusahnen. Solche Phänomene wie den NM gibt es aber nur einmal im Leben und ich hab danach paar Jahre benötigt um für mich zu entscheiden dass man besser mit einer langfristigen Strategie fährt. Was ich ja mit diesem Thread auch in die Tat umsetze.

So, auf der WL stehen ja zur Zeit Allianz, Daimler, BP und EON/RWE. Wobei ich die letzten Tage über einen Wert gestolpert bin welcher auch interessant werden könnte. Und zwar der spanische Versorger Iberdrola, welcher aktuell bei ca. 2,90 notiert und in den letzten Wochen/Monaten/Jahren ordentlich Federn gelassen hat.

Mein Hauptkriterium ist ja die Dividende und da kann sich Iberdrola mit 0,33€ (entspricht also 11,3% - schon sehen lassen. Auch wenn ich keinen ANtrag für Rückerstattung der QST stelle (hab mal gegoogelt und für paar EURO Rückerstattung würde ich dieses Prozedere nicht in Kauf nehmen) dann bleibt noch immer eine sehr üppige Nettodividende hängen. Werde den Wert mal verfolgen und kann mich nur wiederholen: ich hoffe dass wir noch paar Monate auf diesem Niveau rumdümpeln, damit ich den einen oder anderen Titel noch günstig kaufen kann. Müssen ja nicht alle Werte so davonrennen wie Deine Altria ;)

Viele Grüße und bis demnächst
Timburg
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Hallo Timburg,

einmal Spekulant, immer Spekulant!!!

Versorger Iberdrola??????

Hansi
2 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.410.847 von hansi11 am 21.07.12 22:13:17Du hast es zwar nicht so gesagt, aber ich bin ein Dividendenjäger.

Ich sage Du bist viel schlimmer.

Spanien ist Tabu (gestorben für die nächsten 10 Jahre!)

Hansi
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.410.856 von hansi11 am 21.07.12 22:19:04das Jahr 2000!

Es war alles drinn.
Ich hatte das Problem einer neuen Wohnung.

Die Börse gab mir eine komplette Wohnungseinrichtung und einen kleinen Mittelklassewagen. Und es blieb noch viel übrig.

Hansi
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.410.704 von Timburg am 21.07.12 20:36:58Hallo Timburg,

es liegt an jedem einzeln, wie schnell sich die Zeit dreht.
Meine Zeit bestimme ich und über 24 Stunden pro Tag bin ich noch nie hinausgekommen.

Ob ich um 03:00 Uhr aufstehe, oder schlafen gehe, entscheide ich.
Als Privatier entscheide ich auch, ob ich um 08:00 Uhr ein Schläfchen mache, oder erst um 13:00 Uhr.

Im Allgemeinen gibt es zu 5:00 Uhr Kaffee und max. 1 Stunde Sondersitzung (Internet).
Ich nehme Dallmayr Prodomo oder Mövenpick. Und ein Brötchen, oder Stulle, belegt, gibt es auch noch.

Zu der Sondersitzung. Auswertung des letzten Tages! durch persönliche Aufnahme der Daten des letzten Tages. Ca. 30 Minuten Arbeit, sehr, sehr, schwer??? Denn es kann Aussagen geben, die mir nicht gefallen! (Der Kurs gefällt mir nicht)

Im Allgemeinen gibt es nur eine Antwort: Fehlanzeige, da Marktrauschen.
Und falls doch, dann muss ich mir die Aktie mal anschauen! Aber sehr wenig Arbeit.

Und wenn ich auch 3 Stunden nehme, bei Aktien ist es ein Hobby und im Internet ist es lange Weile.

Hansi
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