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Timburgs Langfristdepot 2012-2022 (Seite 4)



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Timburg,der Dax ist ein Performence-Index,in 10 Jahren steht er ca. 30% höher, aber deine Aktien nicht,das Problem der Fonds ist, daß ich die Verfügungsgewalt an unbekannte abgebe,und hoffe,,und genau dabei bleibt es, natürlich gibt es immer Fonds die besser laufen-aber es muß letztlich auch genügend geben die schlechter laufen-und nun spielen wir Reise nach Jerusalem,ich habe in meinem Leben nie Fonds besessen und werde auch keine kaufen,ich beschäftige mich selber mit meinem Geld/Kapital
@Hansi
bei den beiden Darlehen welche in 2 bzw. 4 Jahren fällig sind hab ich auch Sondertilgungen vereinbart. Sind in meinem Plan auch schon berücksichtigt und demenstprechend fließen die 1000€ monatlich erstmal aufs Festgeld und dann in die Tilgung.

@Nachtigall
wie Du bemerkt hast hab ich jeweils 500 für Fonds bzw. für Direktanlage Aktien vorgesehen. In 2 bzw. 4 Jahren - wenn das Haus schuldenfrei ist - wird sich dieser Betrag entsprechend erhöhen. Da ich möglichst breit streuen will und effektiv sehr wenig Zeit habe um ein breites Portfolio selber zu verwalten bzw. ständig verfolgen versuche ich mit meiner Strategie, das Risiko möglichst breit streuen. Mit Einzelanlagen kann man schwer das ganze Spektrum von Aktien über Anleihen bis zu Rohstoffe abdecken. Da läuft man genauso Gefahr, im ungünstigten Moment die falscheste Anlage zu wählen.

Eigentlich dachte ich das mein vorgeschlagener Mix mehr Akzeptanz hier finden würde, aber anscheinend sind hier nur Fonds-Gegner vertreten. Schon komisch, denn die Vielzahl der am Markt vertretenen Fonds muss doch eigentlich irgendwo auf Resonanz stoßen, ansonsten würde doch die gesamte Branche aussterben ???

Ich werde auf jeden Fall in diesen ersten 2-4 Jahren mal verfolgen, wie sich die beiden 500€-Investments (Fonds bzw. Einzelaktien) in meinem Depot entwickeln und dementsprechend werde ich zukünftig mehr in den besserlaufenden Teil investieren.

Wie schon erwähnt werde ich von Zeit zu Zeit die Performance reinstellen.

@Salinos
hab mich jetzt auf Consors festgelegt, da werden auch viele Fonds ohne AA angeboten; dieser profinance-direkt sagt mir im Moment nichts und da baue ich doch lieber auf Altbewährtes bzw. Altbekanntes.

Good trades
Timburg
4 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Timburg hier liegt das Scheitern in der Gedankenwelt,wenn du nach 5 Jahren auf die bis dahin am besten gelaufene Anlage umschichtest, dann un terstellst du,daß dies in den folgenden Jahren ebenso sein wird,woraus speißt sich diese Erkenntnis??? wer 1995 in Fonds nebenwerte/später Neue Markt werte investierte und 2000 in astreine Neue-Markt werte Fonds ging(Ochner und Bär lässt grüßen)weil diese am besten liefen, saß 2004 auf Schrott,es zählt ausschließlich die Zukunft und nicht die Vergangenheit,man fährt Auto durch die Fronscheibe und nicht mit den Außenspiegeln und der Heckscheibe.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.026.884 von Timburg am 11.04.12 21:47:35Hallo Timburg,

die Sonderzahlungen finde ich sehr gut.

Als nächstes mal etwas zum Freibetrag. Wird er nicht im laufenden Jahr in Anspruch genommen, verfällt er! Später darf man dann dafür AGST bezahlen.

Die Zeit mit kaufen -> Schlaftablette -> verkaufen ist vorbei. Man muss sich also öfters um seine Anlagen kümmern. Bei einem guten Fonds ist ein Sparplan sehr gut, man gleicht dadurch die Kursschwankungen aus. Hat man noch eine Tagesgeldreserve, kann man bei Tiefstkursen noch etwas nachkaufen.

Was in einem Fonds alles so drin steckt, sieht man aber erst im Jahresbericht.

Zitat: Mit Einzelanlagen kann man schwer das ganze Spektrum von Aktien über Anleihen bis zu Rohstoffe abdecken.

Das soll man ja auch nicht. Ich nehme gute Aktien, von verschiedenen Bereichen und z.B. bei Osteuropa und Asien wird das schon ein Problem. Da ist es besser einen Fonds zu nehmen.

Das Nachkaufen bei Tiefstkursen gilt auch bei Aktien. Es sollten erst einmal, große, gesunde Unternehmen sein, welches Erzeugnisse herstellt, die benötigt werden.

Als Beispiel mal Altria Group Inc., WKN: 200417. Dividende aktuell 5,33 %, KGV aber schon bei 14,46.
Marktkapitalisierung: 66.764,79 Mio. EUR. 2011 in Mio. USD: Jahresüberschuss nach Steuern 3.393,00, EBIT 5.195,71, EBITA 5.525,89, Cashflow 2.761,42.

Der Nachkauf Ende 2008 (AGST frei), bzw. 2009 hat sich gelohnt. Von ca. 11 auf über 23 EURO. Da kann man schon mal einige Gewinne, ab 2009 mitnehmen.

Altria ist ein global tätiger Tabak- und Nahrungsmittelkonzern und die Mutter von verschiedenen anderen Unternehmen.

Achtung! Ich habe zwar diese Aktie, dies ist aber keine Kaufempfehlung!

Viele Grüße und weiterhin viele Erfolge
Hansi
3 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.027.689 von hansi11 am 12.04.12 07:49:47Mal etwas zum Fonds-Depot.

Die Depotführung sollte kostenlos sein. Fondsdepotbanken verlangen eine Gebühr, die meistens ab einen bestimmten Depotwert vom Fondsvermittler übernommen wird.

Der Ausgabeaufschlag sollte zu 100 % vom Fondsvermittler übernommen werden. Er erhält einen Kick-back. PROfinance-direkt zahlt davon eine Treueprämie. Bei 10.000 Euro sind das ca. 25 bis 50 Euro im Jahr.

Ich selbst bin über den Fondsvermittler von WO bei der ebase. Wenn ich will, kann ich mir vom letzten Handelstag eine ca. 20 seitige Depotinformation ausdrucken. Bei einem Depotbestand über 25.000 Euro (am Jahresende) zahlt die WO Capital AG das Depotführungsentgeld.

Mal ein Artikel über die Kosten eines Fonds:

http://www.zeit.de/2010/40/F-Fondskosten

Als Beispiel mal den FIDELITY FUNDS - THAILAND FUND, WKN: 973268. Letzte Ausschüttung 0,50 USD. Es ist ein Aktienfonds, Aktien Thailand.
Fondsvolumen: 489,4 Mio. EUR. Ist nicht gerade groß und ist nur in einem Land tätig. Sollte hin und wieder beobachtet werden.

10-Jahres-Chart

http://www.onvista.de/fonds/snapshot.html?ID_INSTRUMENT=1019…

Der Kauf 2009 hat sich gelohnt. Von ca. 10 auf über 30 EURO.

Performance

http://www.onvista.de/fonds/kennzahlen/performance.html?ID_I…

Und ein Vergleich zum FIDELITY FUNDS - INDONESIA FUND, Fondsvolumen: 799,2 Mio. EUR.
http://www.onvista.de/fonds/kennzahlen/performance_vergleich…" target="_blank" rel="nofollow">
http://www.onvista.de/fonds/kennzahlen/performance_vergleich…

Achtung! Ich habe zwar diese Fonds, dies ist aber keine Kaufempfehlung!


Hansi
2 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.043.827 von hansi11 am 16.04.12 14:00:44Hallo Hansi,

erstmal vielen Dank für Deine Ausführungen. Fonds sind quasi Neuland für mich und wenn ich mir Deine Postings so durchlese dann bin ich gar nicht mehr sicher ob Consors die beste Bank ist. Da gibt`s zwar viele Fonds mit 100% Rabatt auf AA, aber bei einigen (interessanten) fallen dann doch 1,5-2-2,5% Ausgabeaufschlag an. Und wenn ich das Projekt z.B. über 10 Jahre laufen lasse sammelt sich schon einiges an Kosten an. Da kann es schon sein dass ich mir die Mühe mache und ein extra Broker für Fonds raussuche.

Zu dem vorherigen Post bzgl. "krisenresistente" Aktien: da will ich auf jeden Fall erstmal paar Werte mit guter Dividendenrendite ins Depot. Wenn ich aber die Problematik ausländische Quellensteuer (ebenfalls eine Sache mit der ich mich bis dato nicht auseinandergesetzt habe) durchlese dann stellt sich die Frage ob in den ersten Jahren - wo natürlich Kleinstsummen an Divi anfallen werden und dementsprechend noch kleinere Beträge aus der Schweiz oder USA zurückgefordert werden müssen - ob sich also in der Anfangsphase nicht lohnt auf dt. Dax-Dividendenwerte zu setzen ??? Nach 2-3-4 Jahren, wenn die Anlagesummen entsprechend größer sind, kann man evtl. auf amerikanische bzw. internationale Dividendenriesen setzen ?? Was meinst Du; zur Erinnerung: ich will also in den ersten 2 Jahren vorerst mal monatlich 500 in Fonds und 500 in Einzelwerte investieren.

Viele Grüße und thx nochmals
Timburg
Hallo Timburg,

Quellensteuer ist schon ein Problem.
Wenn "natürlich Kleinstsummen an Divi anfallen werden", dann kannst Du die Quellensteuer vergessen. Ich habe im letzten Jahr insgesammt ca. 100 Euro bezahlt, der Aufwand lohnt sich nicht. Die Dividende ist trotzdem noch ganz gut.
Die meisten Staaten werden von der Bank verrechnet (15 %). Bei der Schweiz ist etwas in Arbeit. Frankreich will ein Formular 5000 DE vorher haben, muß aber von der Bank eingereicht werden (Gebühren). Spanien ist ein Problem.

Bei WO gibt es verschiedene Beiträge dazu.

z.B. http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1169614-1-10/in-1…

Außerdem gibt es bei den Aktien noch Kursgewinne!

Wir sind zwar EU Bürger und haben den Euro, aber jedes EU Land behandelt die EU Bürger anders.

Noch keine Quellensteuer auf Dividenden haben z.B. Australien, Brasilien,Großbritannien.

Es lassen sich zu Anfang erst einmal Aktien in Großbritannien und USA finden. Und in Deutschland gibt es auch ein paar.

Trotzdem muss man sie beobachten, auch "krisenresistente" Aktien. Vielleich rollt morgen schon eine Klagewelle, wegen Zuckerersatzstoffe auf ein Unternehmen zu, oder irgend etwas anderes. Keiner weis es.

Und wer nicht anfängt, wird nie ein Ziel erreichen!

Viele Grüße
Hansi
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.045.513 von hansi11 am 16.04.12 18:54:49Anhang:

Beim Kauf von Fonds gibt es ja keine Probleme. AA entfällt und Sparpläne gibt es schon ab 25 oder 50 Euro ohne Kosten. Den Sparplan kann man auch beenden oder in einen anderen Fonds umleiten.

Der Verkauf und der Kauf kostet nichts. Beim Umtausch können aber Kosten anfallen.

Bei Aktien würde ich an die Kosten denken. 0,5 %! und max 1 %. Das sind Beträge bis zu 3.000 Euro. Also sparen und wenn es sich bei einer Aktie lohnt, gleich 2.000 bis 3.000 Euro einsetzen.
Mal etwas zur Dividende von Aktien

Als Beispiel nehme ich einmal COLGATE-PALMOLIVE CO., WKN: 850667. Dividende aktuell 2,46 %, KGV sogar schon bei 18,37.

Marktkapitalisierung: 54.532,53 Mio. EUR. 2011 in Mio. USD: Jahresüberschuss nach Steuern 2.554,00, EBIT 2.938,36, EBITA 3.260,34, Cashflow 2.214,86.

Gegenüber Procter & Gamble Co. ein kleines Unternehmen? P & G Marktkapitalisierung: 201.723,62 Mio. EUR. Dividende aktuell 2,95 %. KGV bei 16,89.
Und es gibt ja auch noch JOHNSON & JOHNSON, Marktkapitalisierung: 152.073,81 Mio. EUR. Dividende aktuell 3,43 %. KGV bei 13,12.

Ich sage alle drei Unternehmen sind sehr gut, eine Entscheidung fällt schwer, aber wir bleiben mal bei COLGATE-PALMOLIVE.

10-Jahres-Chart

http://www.onvista.de/aktien/snapshot.html?ID_OSI=85560&PERI…

Colgate-Palmolive ist ein global agierender Hersteller von Haushaltsprodukten und am bekanntesten für seine Zahncremes.

Hier mal ein Artikel aus dem Newsletter von MyDividends.de

"Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Dipl.- Oec. Werner W. Rehmet "

Quelle: http://www.mydividends.de/index.php Newsletter
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17.04.2012
Colgate-Palmolive – Dividende seit 1895!

Die Geschichte von Colgate-Palmolive (ISIN: US1941621039) beginnt im Jahr 1806, als William Colgate eine Firma für Seifen und Kerzen in New York gründet. Am 13. März 1930 erfolgte das Börsenlisting an der Wall Street. 1953 kam es zur Umbenennung in die Colgate-Palmolive Company. Heute werden die Produkte des Konzerns in 223 Länder weltweit verkauft. Insgesamt arbeiten über 38.000 Menschen für das Unternehmen.

Auch hierzulande kennt jeder Produkte wie Colgate, Dentagard, Elmex, Palmolive, Ajax oder Softlan. Das Markenimage ist beeindruckend. Allein bei Zahnpaste ist Colgate in 146 Ländern dieser Welt die Nummer 1! Hohes Wachstum kommt zwischenzeitlich aus den Schwellenländern. So hat Colgate bei Zahncreme in Brasilien einen Marktanteil von 71 Prozent, in Indien von 50,8 Prozent und in China bereits 34,6 Prozent. Das Wachstum scheint ungebremst.

Von den Gesamterlösen in Höhe von 16,7 Mrd. US-Dollar im Jahr 2011 stammen 28 Prozent aus Lateinamerika und 20 Prozent aus Asien und Afrika. Auch die Tiernahrung und -pflege trägt in der Zwischenzeit mit einem Umsatzanteil von 13 Prozent zu den Konzernergebnissen bei. Unter dem Strich kletterte der Gewinn im letzten Jahr um 10,3 % auf 2,4 Mrd. US- Dollar.

Die positiven Wachstumsraten schlagen sich auch auf die Dividendenentwicklung nieder. Seit 1895 zahlt der Konzern ununterbrochen eine Ausschüttung an die Aktionäre. Auf das Jahr hochgerechnet werden aktuell 2,48 US-Dollar ausbezahlt. Beim derzeitigen Aktienkurs von 97,67 US-Dollar entspricht dies einer Dividendenrendite von 2,54 Prozent.

Mit einer Ausschüttungsquote von 50 Prozent des Nettogewinns sollten die Amerikaner auch zukünftig in der Lage sein, eine solide Dividende auszuzahlen. Und nicht nur das - Colgate-Palmolive hat die letzten 49 Jahre seine Dividende sogar Jahr um Jahr erhöht. Immerhin betrug das durchschnittliche Wachstum der Ausschüttung in den letzten zehn Jahren satte 12,9 Prozent. Da bleibt inflationsbereinigt noch ordentlich was hängen.

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Nur eine mickrige Dividende! Wenn man die Dividende zurückrechnet, wird man bestimmt zu Aktien-Splits kommen. Der letzte war 1999. Davor 1997, 1991, 1973 und noch mehrere.

http://investor.colgate.com/stock_split.cfm

Der Aktienkurs fiel, die Dividende fiel und wer die Aktie hatte, hatte auf einmal dreimal, sechsmal, zwölfmal, vierundzwanzigmal so viele Aktien.

Das ist alles vorbei. Ich hoffe, dass trotzdem die guten Zeiten weitergehen.

Achtung! Dies ist keine Kaufempfehlung!

Viele Grüße
Hansi
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
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