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BW LPG - aus Norwegen


ISIN: BMG173841013 | WKN: A1W81N | Symbol: BW9
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16.08.19
Frankfurt
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About Us

BW LPG is the world’s largest very large gas carrier (VLGC) owner and operator based on number of VLGCs and by LPG carrying capacity. BW LPG owns and operates 35 gas carriers with a total carrying capacity of close to 3 million cbm and a further 672,000 cbm of capacity on order in Korea. With 35 years of operating experience in LPG shipping and experienced seafarers and staff, BW LPG offers a flexible and reliable service to customers. BW LPG is associated with BW Group, one of the world’s leading shipping groups. BW Group is involved in oil and gas transportation, floating gas infrastructure, environmental technologies and deep-water production.
verstehe wirklich nicht, warum die so unter die Räder gekommen sind
.
Kurs hat sich von rund 10 Euro Ende September fast halbiert, anscheinend in Sippenhaft mit fast allen Oil&Gas-Werten die höchstwahrscheinlich vom Ölpreisrückgang getroffen wurden;

halte das aber auf mehreren Ebenen für ein Marktversagen;

-erstens sind die Shipper meistens volumenabhängig und nicht preisabhängig; das gegenwärtige Preisproblem kommt aber von zu viel Angebot und es besteht m.E. kein Grund zur Annahme, dass die Volumina im Gesamtmarkt "Öl&Gas" absaufen werden

-zweitens ist Flüssiggasverschiffung was anderes als der Öl&Gas-Gesamtmarkt und LPG ist nochmals eine Nische darin; die relevanten Fundamentals hier sind ganz andere:
* Zunahme der LPG-Volumina aufgrund steigender Frackingförderung => conventional hat weniger NGL-Beimengungen
* Zunahme der Tonnenmeilen, weil nun mehr von NA nach Asien verschifft wird


dagegen steht natürlich das fundamentale "Kapitalismusrisiko" - kann man auch Schweinezyklus nennen-: wenn irgendwo was zu verdienen ist, dann stürzen sich viele drauf, investieren Kapital, dass Preise senkt und dann wenn sich alles wieder normalisiert oft wertlos geworden ist.

Aber ob das gerade hier der Fall ist?


Fundamentals sehen jedenfalls gut aus:

KBV unter 1
KGV 7,5 (2013) oder 4 (2014e)
EKR 15%
Divi 13%
EK-Quote 63%

=> da muss schon viel schiefgehen, damit ein Investment sich nicht rechnet

wir werden sehen
BW GDF Suez Boston suffers mechanical failure in the Atlantic
LNG carrier BW GDF Suez Boston recently suffered mechanical failure off Caribbean Martinique Island in the Atlantic ocean.

The vessel is currently approximately 50 nautical miles northeast off Martinique with reduced power due to technical problems related to its high-pressure main turbine, BW said in an e-mailed statement to LNG World News.

According to the statement, the LNG carrier has normal electrical power generation and all of its other systems are fully operational.

A dedicated team has been established onshore and is working closely with the crew onboard and service engineers to prioritize repairs, with tug assistance in place.

Both crew and cargo are safe, and the 138,059 cbm vessel poses no risk to its environment, the statement added.

BW GDF Suez Boston was built in 2003 and its a part of BW’s fleet of 18 owned or operated LNG tankers.
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.499.283 von R-BgO am 05.12.14 14:34:41
Zitat von R-BgO: -erstens sind die Shipper meistens volumenabhängig und nicht preisabhängig; das gegenwärtige Preisproblem kommt aber von zu viel Angebot und es besteht m.E. kein Grund zur Annahme, dass die Volumina im Gesamtmarkt "Öl&Gas" absaufen werden

-zweitens ist Flüssiggasverschiffung was anderes als der Öl&Gas-Gesamtmarkt und LPG ist nochmals eine Nische darin; die relevanten Fundamentals hier sind ganz andere:
* Zunahme der LPG-Volumina aufgrund steigender Frackingförderung


Der Ölpreisrückgang und der ohnehin schon niedrige Gaspreis in Nordamerika werden die Frackingförderung stark ausbremsen. Konventionelle Förderung und vor allem onshore Arabia ist eben viel günstiger. Wie Du richtig schreibst ist aber der LPG-Anteil bei der Frackingförderung höher. Deswegen trifft es die Volumen der LPG-Shipper besonders hart, wenn die nordamerikanische Fracking-Förderung einbricht.

Dazu kommen die Überkapazitäten in den asiatischen Werften. Die bauen alles und senken die Preise. 2014 gab es kaum Aufträge für Drillships. Auch newbuild orders für Öltanker, Frachter und Containerschiffe waren schwach.
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.045.064 von DJHLS am 11.02.15 22:54:11zumindest vorläufig sieht es noch gut aus:

final dividend 1,15$ und Kurs 25% über meinem Einstand; leider aus alter Gewohnheit nicht viel gekauft
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.203.587 von R-BgO am 28.02.15 12:10:53
allerdings ist der Chart auf Seite 10
dieser Präsentation: http://www.bwlpg.com/docs/default-source/Reports/bw-lpg-limi… schon scary,

die NEubauten 2015/16 toppen alles bisher Dagewesene...
BW LPG gets new CEO
BW LPG said it has appointed Martin Ackermann as the company’s Chief Executive Officer.

Ackermann is currently the CEO of Evergas. He will take up his new role at BW LPG in Singapore once his contractual commitments have been finalised, and BW LPG’s current CEO, Nicholas Gleeson, will in due course return to his previous position as Chief Financial Officer of BW Group, the company said in a statement.

Martin Ackermann has been CEO of Evergas since 2008, where he has led the rejuvenation of the former Eitzen Gas fleet, including the development of eight ethane carriers on long-term contracts.
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.203.620 von R-BgO am 28.02.15 12:15:58
Zitat von R-BgO: dieser Präsentation: http://www.bwlpg.com/docs/default-source/Reports/bw-lpg-limi… schon scary,

die NEubauten 2015/16 toppen alles bisher Dagewesene...


Sieht in der Tat erschreckend aus. Allerdings sind die Werftkapazitäten vorhanden und Neuaufträge für Öltanker, Dry Bulker, LNG-Tanker, Containerschiffe und Bohrschiffe dürften aufgrund der Überkapazitäten in diesen bereichen extrem schmal ausfallen.

Was machen also die Werften in China, Südkorea und sonstwo in Asien? Sie locken Käufer mit extrem billigen Krediten seitens der staatlich gelenkten Banken und Kampfpreisen.

Wenn es dann irgendwo einen profitalen Bereich der hochseeschiffahrt gibt, fließt sofort richtig viel billiges Geld in diesen sektor und die Neubauafträge schießen auch in diesem Sektor in die Höhe.

So schaffen es die Werften und die Reeder sich auch noch die letzten profitablen Bereiche kaputt zu machen.


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