DAX+0,56 % EUR/USD-0,13 % Gold-0,13 % Öl (Brent)+0,58 %

Western Areas eine Nickelaktie mit Potenzial (Seite 3)


ISIN: AU000000WSA9 | WKN: 552583
2,170
$
30.10.19
Nasdaq OTC
+5,85 %
+0,120 USD

Begriffe und/oder Benutzer

 

Antwort auf Beitrag Nr.: 61.073.926 von faultcode am 21.07.19 16:27:36
Nickelpreis und Western Areas: 2017 - 2019
obige Nachricht ist gut, keine Frage

--> mittlerweile, oder spätestens jetzt (wieder), bin ich jedoch zur Einschätzung gekommen, daß (auch) die Liegenschaften von Western Areas allgemein unterdurchschnittlich sind, und von daher nichts für nicht wirklich hohe Nickelpreise

..oder hier besser gesagt: Preise für Nickel-Flotations-Konzentrat

=> das hat sich im Markt mittlerweile herumgesprochen (neben dem anderen, großen Problem für kleine Anbieter in Australien: zu wenig Personal wg. der schon länger anhaltenden, rigiden Einwanderungspolitik)

=> und so hat Western Areas konsequenterweise die Erholung im Nickelpreis zuletzt auch nicht wirklich mitgemacht:




--> die Korrelation von Aktienkurs Western Areas zum Nickelpreis ist gegeben (Kurs-Niveaus jeweils) -- gut, es sind 2 verschiedene Währungen (USD und AUD):




--> in Zahlen:
> cor.test(x1, y1)
Pearson's product-moment correlation
data: x1 and y1
t = 19.681, df = 442, p-value < 2.2e-16
alternative hypothesis: true correlation is not equal to 0
95 percent confidence interval:
0.6304439 0.7300413
sample estimates:
cor
0.6834098
---------------
# r-squared value:
> rsq
[1] 0.4670489


=> das Bestimmtheitsmaß (R-squared) ist mit 46.7% nicht überwältigend hoch, aber so gesehen, kann knapp die Hälfte der Kursbewegung der Western Areas-Aktien auf den Nickelpreis (in USD) im besagten Zeitraum zurückgeführt werden

--> der Nickelpreis bleibt also der am meisten beeinflussende Faktor hier

--> das zu wissen, ist auch schon was ;)


__
Bloomberg gibt nun diese Kennzahlen an: https://www.bloomberg.com/quote/WSA:AU

Price to Book Ratio: 1.5478
Price to Sales Ratio: 2.7229


=> ein Schnäppchen ist Western Areas so gesehen auch nicht
Western Areas | 1,532 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.074.100 von faultcode am 21.07.19 17:28:40Der Hebel auf den Ni Preis ist relativ gering. Die cashcosts bei den beiden aktuellen Minen sind niedrig, die Fördermenge überschaubar. So gesehen recht solide.
Hauptproblem dürfte die derzeitige Investiionsphase in ein Projekt sein, welches weniger profitabel ist...in Produktion würde es allerdings den Hebel erhöhen.
Western Areas | 1,509 €
There's One Metal Worrying Tesla and EV Battery Suppliers
5.8.
https://www.msn.com/en-us/news/money/theres-one-metal-worryi…

=>
...Battery producers and electric automakers, including Tesla Inc., are concerned over longer-term supplies of nickel, a key material in their supply chain that’s forecast to fall into deficit, according to an Australian miner that’s held recent talks with the sector.

The need for the high-purity material used in batteries, known as class-one nickel, is likely to outstrip supply within five years, fueled mainly by rising consumption in the EV industry, according to BloombergNEF.

It’s a concern shared by Tesla, according to Peter Bradford, chief executive officer of nickel producer Independence Group NL, who last week met with a member of the car producer’s battery metals supply chain team.

“They are getting ready to have the new factory in China, and are at full capacity in North America,’’ Bradford said. “They recognize the biggest risk from a strategic supply point of view is nickel.’’

There’s been a lack of sufficient investment in new mines for materials including nickel, a factor that could spur prices as battery sector demand builds, Tesla’s global supply manager of battery metals Sarah Maryssael, told a Washington meeting in May. Tesla didn’t immediately respond to a request for comment on its outlook for nickel and other metals.


Demand for nickel from lithium-ion batteries is forecast to surge about 16 times to 1.8 million tons of contained metal by 2030, BNEF said in a July report. Batteries will account for more than half of demand for class one nickel by that date, shifting a market that’s currently focused on stainless steel.

Perth-based Independence last year increased nickel output from its Nova mine in Western Australia by about a quarter and is spending as much as A$75 million ($51 million) on exploration in an effort to extend the asset’s life and find new deposits.

Nickel in London has jumped more than a third in 2019 and last month touched the highest in more than a year. Future battery demand will add further pressure on prices, according to Bradford, who is awaiting delivery this month of his own Tesla Model S.

“The dramatic price rise we’ve seen will pale into insignificance compared to the future,’’ Bradford said in the Friday phone interview.


Japan’s Sumitomo Metal Mining Co., said in June the nickel market faces a deficit of 51,000 tons in 2019, raising an earlier forecast. Last month, First Quantum Minerals Ltd. confirmed it’ll reopen the Ravensthorpe mine in Western Australia –- shuttered since 2017 -- in the first quarter of 2020 amid the strength of interest from potential nickel and cobalt customers.

Western Areas Ltd. recently visited China’s Contemporary Amperex Technology Co. Ltd., a leading battery maker, and is winning interest from the EV sector for nickel supply contracts, the Perth-based producer said Monday in a presentation. Contracts with BHP Group and Tsingshan Holding Group Co. are scheduled to expire in January.


Meetings with companies in the EV supply chain in China and South Korea in the past month, including battery suppliers and producers of key raw materials and chemicals, had also underscored the industry’s concerns about supply, Bradford said.

“The big question everyone will be asking in a year’s time is where does the nickel come from to satisfy the demands for nickel in stainless steel, as well as the increasing demand for nickel into electric vehicle batteries?’’ he said....



Western Areas | 1,455 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.211.708 von faultcode am 09.08.19 00:39:09
Versorgungsengpässe: Nickelpreis auf Fünf-Jahres-Hoch
10.9.
https://www.finanzen.net/nachricht/rohstoffe/exportstopp-vor…

=>
...
Nickelpreis auf Fünf-Jahres-Hoch

Am 2. September kletterte der Nickelpreis bis auf 18.118 US-Dollar pro Tonne. So hoch stand er seit 2014 nicht mehr. Und auch im Vergleich zu anderen Industriemetallen ist ein kräftiger Anstieg bemerkbar. Im Laufe der letzten Woche musste der Nickelpreis zwar einen Teil seiner Gewinne wieder abgeben, dennoch konnte das Metall seit Jahresbeginn rund 67 Prozent zulegen.


Exportstopp vorgezogen

Grund für den enormen Preisanstieg dürfte die Bekanntmachung der indonesischen Regierung, den Exportstopp von Nickelerz zwei Jahre vorzuziehen, gewesen sein. Damit würde dieser zum 1. Januar kommenden Jahres in Kraft treten. "Die Gerüchte, dass das Verbot vorgezogen werden könnte, haben den ganzen Sommer über zugenommen, und der jüngste Anstieg ist nun der sichtbare Beweis dafür, dass der Schritt doch nicht vollständig in den Preisen abgebildet war", gibt Reuters ING-Rohstoffanalyst Warren Patterson wieder.


Indonesien ist der weltweit größte Nickelminenproduzent und der zweitgrößte Exporteur von Nickelerz und -konzentrat. 2014 war der Erz-Export verboten worden, 2017 wurde er aber wieder für bestimmte Mineralien geöffnet: Den Bergleuten sollte, damit mehr Zeit gegeben werden Schmelzanlagen zur Verarbeitung bestimmter Mineralien zu bauen. Die indonesische Regierung will Erz verstärkt im eigenen Land verarbeiten, da die daraus entstehenden, höherwertigen Metall-Produkte beim Export mehr Geld einbringen.


Elektroauto-Trend lässt Nickel-Nachfrage wachsen

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Nachfrage aus der Elektroautoindustrie. Denn laut Schätzung des russischen Unternehmens Nornickel, einem der größten Nickelproduzenten weltweit, könnten in Zukunft zwischen 30 und 110 Kilogramm Nickel in jedem Elektroauto verbaut werden, berichtet die Neue Zürcher Zeitung.

Somit könnte die Nachfrage nach dem Metall enorm steigen. Doch das bedeute nicht, dass der Nickelpreis dadurch unbedingt weiter steigen oder so hoch bleiben werde. Denn wo viel Nachfrage ist, wird mit Hochdruck daran gearbeitet, diese zu bedienen. Produzenten erhöhen ihre Investitionen und steigern ihre Förderkapazität. Auch Kobalt oder Lithium erfuhren zeitweise einen Hype. Inzwischen kamen die Preise aber wieder zurück, da die Nachfrage, aufgrund der Anpassung der Produktion hinter den Erwartungen zurückblieb.

Anleger sollten also dennoch vorsichtig sein und bedenken, dass viele Faktoren Einfluss auf den Preis des derzeit beliebten Metalls haben. "Obwohl der Nickelpreis in den letzten beiden Monaten um fast 50 Prozent gestiegen ist, reißen die Sorgen der Marktteilnehmer nicht ab, dass der globale Nickelmarkt in den nächsten Jahren stark unterversorgt sein könnte. Diese Sorgen rechtfertigen unseres Erachtens zwar einen hohen Preis, der rasante Anstieg, der teilweise spekulativ getrieben war, scheint uns aber übertrieben", zitiert godmode-trader.de Daniel Briesemann, Analyst bei der Commerzbank. ..



Western Areas | 1,942 €


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben