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Amazon - ist das Unternehmen pleitegefährdet?


WKN: 906866 | Symbol: AMZN
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21.09.17
Nasdaq
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Die Aktie von Amazon notiert bei aberwítzigen 999 USD und hat die 1000 Dollarmarke touchiert. Nach mehr als 20 Jahren Kursanstieg scheint die Aktie im Zenit angekommen zu sein. Die Bewertungskorrelationen stimmen schon lange nicht mehr - und die Risiken die angehäuft wurden enorm.

Dabei kann Amazon jederzeit pleite gehen. Wer den Stecker bei dem Onlinevertrieb zieht bleibt abzuwarten. Das Geschäftsmodell ist dermassen anfällig für äussere Einflüsse, dass der Zusammenbruch des Unternehmens sehr schnell von statten gehen kann. Die Marktteilnehmer befinden sich hier in einer sprichwörtlichen virutellen Blase, die jedweden Bezug zur Realität mit all ihren Unwägbarkeiten und Risiken verloren hat.

Wie jeder Schweinezyklus kommt nach dem Boom die Phase des traurigen Hundes, der am Ende der Niedergang folgt. Dabei kann nicht ausgeschlossen werden, dass Amazon eines Tages Konkurs anmelden muss.

Das Kursziel im Fall eine Chapter 11 Verfahrens wäre dann null. Soweit muss es nicht kommen, aber auch solche Szenarien sollte man nicht ausschliessen. Ein Zusammenbruch der Energierversorgung weltweit oder auch nur in Teilen lässt alle virtuellen Seifenblasen im Online Himmel platzen.

Die Aktie ist in der Lage an einem Tag die Kursgewinne mehrer Monate auszuradieren - und in 4 Wochen die Kurszuwächse mehrer Jahre in Luft aufzulösen.

Die derzeit laufende finale Welle 5 sollte man durchaus als ernstzunehmenden Hinweis für eine finale Topbildung ansehen. Die Biasumkehr wird die Masse an eingelullten Anlegern schlagartig in Panik versetzen - die Folge ein veritabler Crash von wahrscheinlich mindestens 400-600 USD je Anteilsschein in einer ersten Verkaufspanik...

Die zwischengeschaltete Korrektur dürfte allerdings dann weiter abverkauft werden.

Es finden ausschließlich Insiderverkäufe statt - was eigentlich schon alles über die Zukunft von Amazon verrät.

Wichtiger Hinweis: Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes, da ich selber Aktien/Finanzinstrumente an dem Unternehmen halte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.067.674 von Indextrader24 am 02.06.17 14:25:30
Zitat von Indextrader24Es finden ausschließlich Insiderverkäufe statt - was eigentlich schon alles über die Zukunft von Amazon verrät.


Das als letzter Satz und ohne Angabe von Quellen oder ist das aus den Fingern gesaugt
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.069.252 von Chris_M am 02.06.17 17:08:47
Amazon Crash - das wird schmerzhaft...
Je höher die Aktie steigt umso schmerzhafter wird es für all jene, die zu Mondpreisen hier noch einsteigen.

Die Crashvariante, wird meines Erachtens noch verstärkt, wenn dann alle von Margin Calls betroffen sind. Letzteres wird den ersten Teil eines Crashs der Aktie noch zusätzlioch verstärken.

Die Crashvariante in Rot wurde von mir eingezeichnet und wäre in etwa die 61.8 Korrektur der LTW Struktur der letzten 10 Jahre.


Chartquelle: stockcharts.com

Ein erstes Crash Tief würde ich im Bereich von 300-350 USD - vorgeschaltet beim Gap bei ca. 380 USD auslosten. Was mehr als 620 Dollar vom gegenwärtigen Kurs ausmacht.

Mit dieser Meinung stehe ich offenbar recht alleine dar - aber so ist das beim Herdentrieb - die Schafe rennen auf die Schlucht zu ohne zu wissen, was da auf sie zukommt.

Die Milchmädchenrechnung die die Medien den Lemmingen jeden Tag auftischen sind sowas von haarsträubend, dass man sich nur noch an den Kopf fassen muss. Dieselber Adressen werden es übrigens sein, welche dann bei Start des Crashes und dem Platzen der Blase alle Anleger über die Klippe stoßen werden, die jetzt noch für eine Hand voll Dollar, mehrer hundert Dollar Risiko je Aktie sich ins Depot legen und glauben, dass sie allen ernstes rauskämen, wenn es knallt.

Das geht wahrscheinlich overnight - und dann gibt es das erste Blutbad ehe dann die Verkaufspanik einsetzt.

So oder so ähnlich könnte es gehen - die Kursgewinne voin 2 oder 3 Jahren werden dann innerhalb kürzester Zeit sich in Luft auflösen - und wer dann glaubt, es geht wieder nach oben, der findet sich wahrscheinlich schneller unterhalb der 100 Dollarmarke wieder, als er denken kann.

Für mich ist es auch keine Frage ob dies passiert, sondern nur wann. Die 100 Dollarmarke wäre noch ein moderates Szenario - denn es kann auch alles noch viel schlimmer kommen. Die Hochbeter der Medien, werden dann zu Tieffliegern - das war schon immer so. Am Ende könnte Amazon wirklich in den Konkurs gehen.

Wichtiger Hinweis: Die gemachten Angaben dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes, da ich selber Aktien/Finanzinstrumente an dem Unternehmen halte.

Amazon - ist das Unternehmen pleitegefährdet? | wallstreet-online.de - Vollständige Diskussion unter:
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1254280-1-10/amazon-unternehmen-pleitegefaehrdet#neuster_beitrag
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.069.252 von Chris_M am 02.06.17 17:08:47
Insider Verkäufe...
Wenn man nicht bereit ist zumindest einige basale Dinge an der Börse zu beachten, dann sollte man vielleicht gar nicht erst sich ins Haifischbecken begeben.

Insideraktivitäten zu untersuchen ist durchaus sinnvoll. Verkaufen Insider en masse, dann ist was faul im Laden - umgekehrt gilt das Gegenteil.

In den letzten 12 Monaten haben Insider mehr als 2 Millionen Aktien auf den Markt geschmissen. Die Käufe von rund 50000 Aktien kann man getrost als homöopathisches Trostpflaster ansehen.

3 Mo. 12 Mo.
# of Shares Bought 47,080 52,690
# of Shares Sold 1,066,121 2,178,276
Total Shares Traded 1,113,201 2,230,966
Net Activity (1,019,041) (2,125,586)

Allein über eine Million Aktien schmeissen die Insider allein in den letzten 3 Monate auf den Markt und trennen sich von ihren Anteilen.

Read more: http://www.nasdaq.com/symbol/amzn/insider-trades#ixzz4iruoEwLo

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Amazon - ist das Unternehmen pleitegefährdet? | wallstreet-online.de - Vollständige Diskussion unter:
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1254280-1-10/amazon-unternehmen-pleitegefaehrdet#neuster_beitrag
Gefällt mir, deine Ansicht. Wenn jemand mit seiner Ansicht alleine dasteht, wird diese Ansicht mit höherer Wahrscheinlichkeit Realität als die gedachte Realität der Masse. Ich gehe von einem ähnlichen Szenario aus. Dieses Jahr im Sommer oder im nächsten Jahr. Dazu bedarf es nur eines Cyberangriffes, Sonnensturmes, Internetzausfalles und eines digitalen Bankencrashes/Bankenschliessungen. Denn bar kann man bei Amazon nicht zahlen. Oh wie schade, das gesamze Geschätsmodell wird mit einem Donner in Frage gestellt. Ähnliches gilt auch für Bitcoin und anderen sensiblen; internetbasierten Geschäfte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.070.428 von Indextrader24 am 02.06.17 19:56:35Wenn das kein verwertbarer Indikator ist, was denn dann!?
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.070.335 von Indextrader24 am 02.06.17 19:44:52
Langfristiger Wave Count....
...in den die Crash Variante einsortiert werden muss.



Man beachte die Gegenläufigkeit von Volumen und Kursentwicklung - das ist Hinweis auf eine intrinische Schwäche.

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Ich habe sogar einmal vor ein bis zwei Jahren von einer zeitgenössischen Sehervision gelesen, in welcher ein massiver Amazoncrash vorhergesehen wurde. Das steht noch aus.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.067.674 von Indextrader24 am 02.06.17 14:25:30
Zitat von Indextrader24Ein Zusammenbruch der Energierversorgung weltweit oder auch nur in Teilen lässt alle virtuellen Seifenblasen im Online Himmel platzen.


Aber alle anderen Unternehmen machen bei einem Zusammenbruch der Energieversorgung unverändert weiter? Was ist das denn für ein Argument.

Wenn tatsächlich die Energieversorgung zusammenbrechen sollte, dann haben wir alle ganz andere Probleme als den Aktienkurs von Amazon.

Ich fühle mich mit meinen Amazon-Aktien sehr wohl und bin froh, dass ich damals eingestiegen bin. Natürlich ist die Bewertung sehr sportlich, aber die Zukunft sieht gut aus. Welche Argumente hast du eigentlich dafür, dass Amazon pleite gehen sollte außer dem Zusammenbruch der Energieversorgung? Dazu habe ich nichts gelesen.

Sollte Amazon tatsächlich auf 300 Dollar fallen - klasse, dann kann ich günstig nachkaufen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.072.630 von JuliaPapa am 03.06.17 10:23:13Wenn jemand sagt, das sieht gut aus und dies als Argument für eine Longposition nimmmt, dann kann ich nur den Kopf schütteln. Erfahrungsgemäß geht diese Sicht der Dinge stets nach hinten los.

Wenn alle Hurra schreien und meinen das alles gut aussieht, was ja stets in einer finalen Wellensituation bei einer Hausse und in einem Schweinezyklus der Fall ist - war ja bei Solarworld auch nicht anders, ja dann passiert meist das, was alle nicht erwarten.

Und dann kommt das ganze Sammelsurium von Verdrängung Verleugnung, Hoffnung bis runter zur totalen Kapitulation.

Das Risiko was sie tragen ist enorm. Und wenn der Markt dann wegbricht kommen sie womöglich gar nicht mehr aus ihrer Position raus - wahrscheinlich lässt man sie auch nicht raus, weil es dann heisst- kein Handel möglich wegen technischer Probleme.

Und wenn eine Gruppe die Servers von Amazon lahmlegt - vielleicht noch andere Dinge mit der Plattform anstellt - ach was soll´s. Ein Zusammenbruch der Bargeldlosen Verkehrs reicht ja schon aus, wie treffender Weise festgestelllt wurde.

http://fortune.com/2016/09/26/swift-hack/

Und wenn alle gekauft haben und sich keine Käufer mehr finden, den man die total überteuerten Anteilsscheine aufs Auge drücken kann, dann briicht das alles zusammen wie ein Kartenhaus.

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