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Nebelhornbahn Oberstdorf (Seite 18)



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Also jeden Tag kann ich mich auch nicht als Käufer bedienen.
Kann es sein, dass der Verkäufer verkaufen muss, weil er förderschädlich zu hohe Anteile hält?
Nebelhornbahn | 30,00 €
Siehe mein Beitrag #88, das wollte man doch gerade vermeiden, indem die Raiffeisenbank ein Paket aus der Kapitalerhöhung übernommen hatte. Es kann natürlich sein, dass davon nun Aktien auf den Markt kommen, kann aber auch eine andere Quelle sein. Grundsätzlich fehlt natürlich ein langfristiger Ankeraktionär, außer den drei Paketaktionären, die unter 25% bleiben müssen. Kann man nunmal nicht einschätzen, ob die Raiffeisenbank langfristig investiert bleiben will.
Nebelhornbahn | 30,00 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.810.000 von aufdemHorst am 31.10.19 17:13:13
Zitat von aufdemHorst: Also jeden Tag kann ich mich auch nicht als Käufer bedienen.
Kann es sein, dass der Verkäufer verkaufen muss, weil er förderschädlich zu hohe Anteile hält?


Geht mir genauso.
Habe auch öfters nachgekauft.
Ich kaufe jetzt erst wieder, wenn der Preis nochmal runter geht.
Irgendwie sieht das so aus, als ob da jemand aus der letzten Kapitalerhöhung Kasse machen möchte.
Als langfristiger Aktionär will ich das nicht weiter unterstützen.
Nebelhornbahn | 30,00 €
Der Schmeisser scheint wirklich arg im Druck zu sein. Obwohl noch einige Stücke zu 30 im Brief standen, hat er heute gleich wieder 2000 Stück nachgeschoben. Solange der nicht fertig ist, kann der Kurs überhaupt nicht steigen.
Nebelhornbahn | 30,00 €
3.447 Aktien auf der Briefseite zu 30, das war mir auch aufgefallen heute.
Mal sehen, ob das auch über das Jahresende hinaus weiter geht.
Nebelhornbahn | 30,00 €
Bei den winzigen Umsätzen, wird das dieses Jahr nichts mehr mit Kurssteigerung.
Einziger Lichtblick: Es hat Schnee und ab Samstag ist das Bähnle wieder in Betrieb.
Nebelhornbahn | 30,00 €
Nebel
Liest sich ganz gut .....


Original-Research: Nebelhornbahn-AG - von GBC AG

Einstufung von GBC AG zu Nebelhornbahn-AG

Unternehmen: Nebelhornbahn-AG
ISIN: DE0008271107

Anlass der Studie: Managementinterview
Empfehlung: Managementinterview
Letzte Ratingänderung:
Analyst: Marcel Goldmann

12.12.2019 - GBC Managementinterview mit Henrik Volpert, Vorstand der
Nebelhornbahn-AG

'Ziel unserer Neubauprojekte ist es dabei, in die Qualität unseres Angebots
zu investieren.'

Die Nebelhornbahn-AG (Nebelhornbahn) wurde 1927 gegründet und betreibt eine
Seilbahn auf den Gipfel des Nebelhorns in den Allgäuer Alpen. Die
Nebelhornbahn ist seit 1930 im Einsatz und wurde seitdem mehrfach erneuert
und saniert. Das Kerngeschäft der Nebelhornbahn-AG besteht im Betrieb der
Nebelhorn-Bergbahn sowie den dazu gehörigen Gastronomiebetrieben in
Oberstdorf. Das Nebelhorn ist ein beliebtes Ausflugsziel und bietet im
Sommer ein breites Wander-, Touren- und Kletterangebot sowie ein großes,
beschneites Skigebiet im Winter. Die Region in den Allgäuer Alpen zeichnet
sich als höchstes Skigebiet im Allgäu aus, wobei die Bergbahn pro Jahr mehr
als 450.000 Gäste auf das Nebelhorn befördert.

Nachdem die Nebelhornbahn-AG im vergangenen Monat einen bereits
angekündigten Managementwechsel vollzogen hat, haben wir die Chance genutzt
und mit Herrn Henrik Volpert, dem neuen Vorstand der Nebelhornbahn, ein
Managementinterview geführt. Gegenstand unseres Interviews ist insbesondere
der erstmals berufene Doppelvorstand, der aktuelle Verlauf des
Großprojektes Neubau Nebelhornhauptbahn sowie die zukünftige und aktuelle
Geschäftsentwicklung.

GBC: Seit November 2019 wird die Nebelhornbahn gemeinsam von Ihnen und
Ihrem Vorstandskollegen Herrn Johannes Krieg geführt. Was waren die
Beweggründe dafür, dass das Unternehmen nun erstmals von einer Doppelspitze
geleitet wird und welche Kompetenzen/Expertise sowie Erfahrungen bringen
Sie in die Seilbahngesellschaft ein?

Herr Volpert: Seit vielen Jahren arbeiten die einzelnen Bergbahn-
Gesellschaften in der Destination unter der Dachmarke 'Oberstorf-
Kleinwalsertal-Bergbahnen' erfolgreich zusammen. Der bisherige Vorstand
Peter Schöttl war ebenfalls bei mehreren Bergbahn-Gesellschaften zeitgleich
als Geschäftsführer und Vorstand tätig. Herr Krieg war bisher schon u.a.
Vorstand der Kleinwalsertaler Bergbahn AG. Ich selber war und bin auch
Vorstand der Oberstdorfer Bergbahn AG. Die Motivation der
Eigentümervertreter für die Doppelspitze war daher, die Zusammenarbeit im
Sinne des Gastes und der Produktqualität zu stärken und Synergien für die
einzelnen Unternehmen wie die Nebelhornbahn-AG zu heben.

GBC: Eine Doppelspitze ist im Allgemeinen auch mit einer gewissen
Aufgabenteilung verbunden. Welche Tätigkeitsschwerpunkte bekleiden Sie im
Rahmen Ihrer Vorstandsposition und welche Themenbereiche entfallen auf
Ihren Vorstandskollegen?

Herr Volpert: Herr Krieg und ich agieren als gleichberechtigte Vorstände.
Grundsätzlich wird sich Hr. Krieg eher um die Bereiche Betrieb &
Infrastruktur kümmern während für mich der kaufmännische Part, der
Pistenbetrieb und die Gastronomie im Vordergrund stehen werden.

GBC: Die Nebelhornbahn-AG hat im Spätsommer 2019 mit dem Neubau der neuen
Nebelhornhauptbahn begonnen. Erste umfangreiche Bauarbeiten wurden bereits
am Berg durchgeführt. Wie verlaufen aus Ihrer Sicht die bisherigen
Bauarbeiten am Großprojekt und welche baulichen Maßnahmen streben Sie noch
bis Ende des Jahres an?

Herr Volpert: Wir haben im Sommer mit den vorbereitenden Maßnahmen für den
Bau begonnen und u.a. die notwendigen Fundamente errichtet. Diese Schritte
konnten wir pünktlich abschließen und haben die Baustelle nun winterfest
gemacht. Sobald die Schneelage es zulässt, werden wir im Frühjahr 2020
weiterbauen.

GBC: Welche Maßnahmen haben Sie sich für das Großprojekt im kommenden Jahr
vorgenommen und mit welchen allgemeinen Auswirkungen rechnen Sie hierbei
auf Ihren Geschäftsbetrieb?

Herr Volpert: Der Bau der neuen Nebelhornbahn ist aufgrund der Länge der
Bahn und des hochalpinen Geländes eine der spektakulärsten
Seilbahnbaustellen. Schon in diesem Sommer war das Interesse unserer Gäste
an der Baustelle groß. Insofern rechnen wir mit wenigen Einschränkungen.
Der reguläre Fahrbetrieb mit der alten Nebelhornbahn läuft noch bis zum
13.09.2020. Danach wird die alte Bahn abgetragen, um Platz für die neuen
Stationen zu machen.

GBC: Gemäß Ihrem veröffentlichten Halbjahresbericht steht der
Förderbescheid in Bezug auf Ihr Großprojekt Neubau Nebelhornbahn noch aus.
Wann erwarten Sie die Bewilligung des bereits eingereichten Förderantrags
(Förderbescheids)?

Herr Volpert: Nach heutigem Stand gehen wir davon aus, den Förderbescheid
noch im Jahr 2019 zu erhalten.

GBC: Das Geschäftsjahr 2018/2019 der Nebelhornbahn ist bereits
abgeschlossen. Mit welcher wirtschaftlichen Entwicklung rechnen Sie für
diese Geschäftsperiode?

Herr Volpert: Kurzfristig ist unser Geschäftsmodell maßgeblich vom Wetter-
und Saisonverlauf bestimmt. Mittel- und Langfristig profitieren wir dagegen
ungemein vom großen Interesse unserer Gäste an Berg- und Naturerlebnissen.
Urlaub in den deutschen Alpen ist und bleibt eines der beliebtesten
Ferienziele überhaupt. Insofern waren die letzten Geschäftsjahre für uns
sehr erfolgreich.

GBC: Nach der erfolgreichen Errichtung des neuen Gipfelrestaurants und
einer Aussichtsplattform (Nordwandsteig), hat Ihr Unternehmen mit dem
Neubau der Nebelhornhauptbahn ein weiteres umfangreiches Projekt
angestoßen. Welches übergeordnete Ziel verfolgen Sie mit diesen
strategischen Maßnahmen und wo sehen Sie Ihr Unternehmen in Punkto
Leistungs- bzw. Serviceangebot sowie wirtschaftlicher Größe in 3 bis 5
Jahren?

Herr Volpert: Die Nebelhornbahn ist seitjeher einer der touristischen
Leuchttürme im Allgäu. Ziel unserer Neubauprojekte ist es dabei, in die
Qualität unseres Angebots zu investieren. Die Oberstdorf-Kleinwalsertal
Bergbahnen überzeugen vor allem damit, dass wir als einer der wenigen
Regionen alpenweit ganzjährig ein einzigartiges Angebot für alle
Altersgruppen bieten. Egal ob Wintersportler, Wanderer oder Naturgenießer.
Qualität und Nachhaltigkeit unserer Angebote werden auch in den nächsten
Jahren für uns im Vordergrund stehen. Schließlich bietet die Nebelhornbahn
seit 90 Jahren ein einmaliges Gipfelerlebnis im Allgäu.

GBC: Herr Volpert, vielen Dank für das Gespräch.

Fazit GBC: Durch das weitere signifikante Investment am Nebelhorn
untermauert die Gesellschaft ihren Anspruch einen qualitativ hochwertigen
Tourismus für alle Altersgruppen anzubieten. Daneben sollte die neue
Nebelhornhauptbahn auch dazu beitragen, dass das Unternehmen in neue
wirtschaftliche Dimensionen vorstößt und zugleich die Marke 'Nebelhorn'
weiter gestärkt wird.

Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden:
http://www.more-ir.de/d/19749.pdf

Kontakt für Rückfragen
Jörg Grunwald
Vorstand
GBC AG
HalderstraÃe 27
86150 Augsburg
0821 / 241133 0
research@gbc-ag.de
++++++++++++++++
Offenlegung möglicher Interessenskonflikte nach § 85 WpHG und Art. 20 MAR Beim oben analysierten Unternehmen ist folgender möglicher Interessenkonflikt gegeben: (4,5a,10,11); Einen Katalog möglicher Interessenkonflikte finden Sie unter:
Nebelhornbahn | 30,00 €
Verkausüberhang
Zum Jahresende hat sich der Verkaufsdruck bei unserem Bähnle noch mal verstärkt. Obwohl noch über 3000 Stück im Ask lagen, hat der Verkäufer eine weitere Tranche über 2000 Stück nachgeschoben. Der scheint ja mächtig im Druck zu sein.

Schade, dass die Kursentwicklung in dem GSC Interview nicht angesprochen wurde.
Ich halte Kurse zu 30 nach wie vor als günstig, kann aber nicht unendlich zukaufen um keinen Depotklumpen zu produzieren.

Ich wünsche allen Nebelhorn Aktionären frohe Weihnachten!
Nebelhornbahn | 29,00 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.226.050 von Schnuckelinchen am 24.12.19 11:44:32Kann jemand erklären, warum weitere Stücke nachgeschoben wurden,
Obwohl die letzte Tranchen noch nicht verkauft ist?

Ich kann mir gut vorstellen, daß der Kurs nochmal nachgibt, bei 30€ will anscheinend niemand mehr nachkaufen.
Über ein paar Weitere Infos zur Kursentwicklung und Aktionärsstruktur Im GSC Interview hätte ich mich auch gefreut.

Ich wünsche Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch.
Nebelhornbahn | 29,00 €
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