Cryptocurrency als Portfoliobestandteil (Seite 2)

eröffnet am 25.10.20 18:22:02 von
neuester Beitrag 27.10.20 21:36:46 von


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27.10.20 08:01:15
Die EU ist gerade dabei u.a. den Bitcoin zu regulieren, da wird nichts abgeschafft, sondern eher das Vertrauen verbessert. Neben dem Ritterschlag durch Paypal und den steigenden Käufen aus Unternehmenskreisen, kommt die Regulierung als 3. positiver Faktor hinzu.
Bitcoin 20.000 in 2021 sage ich weiterhin unverbindlich vorher, zum Halving in 2024 sind auch 60.000 möglich. Es gibt deutliche höhere Prognosen, wage mich aber nicht so weit aus dem Fenster.
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27.10.20 08:07:25
Jeder sollte 1-2% seines Vermögens in Bitcoin halten denke ich (und 5% in Gold), doch 99% der Bevölkerung hat mit dem Bitcoin bisher nichts zu tun.
Quoten von 10% oder mehr erscheinen mir extrem spekulativ, kann ich nicht empfehlen sowas.
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27.10.20 09:50:13
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.504.677 von Magictrader am 27.10.20 08:01:15
Zitat von Magictrader: Die EU ist gerade dabei u.a. den Bitcoin zu regulieren, da wird nichts abgeschafft, sondern eher das Vertrauen verbessert. Neben dem Ritterschlag durch Paypal und den steigenden Käufen aus Unternehmenskreisen, kommt die Regulierung als 3. positiver Faktor hinzu.
Bitcoin 20.000 in 2021 sage ich weiterhin unverbindlich vorher, zum Halving in 2024 sind auch 60.000 möglich. Es gibt deutliche höhere Prognosen, wage mich aber nicht so weit aus dem Fenster.


Wofür vertrauen? Es macht doch für den normalen Bürger absolut keinen Unterschied, ob er nun sein Konto bei der ezb hätte, oder bei einer anderen Bank. Der Euro auf dem Konto sieht in beiden Fällen gleich aus.

In der Testphase wird vermutlich noch nicht gegen andere Krytowährungen vorgegangen werden. Lediglich den stablecoins geht's direkt an den Kragen, wie gerade in China der Fall, oder auch Facebooks Libra. In einigen Jahren, vielleicht auch früher wird es den anderen Kryptos ähnlich ergehen.
Man muss sich nur vor Augen führen, zu welchem Zweck die digitalen Währungen eingeführt werden. Die Zentralbanken wollen ihre Macht ausbauen, bzw. nicht weiter abgeben, um auch noch in Zukunft die Effektivität der Geldpolitik gewährleisten zu können.
Nur wie soll das funktionieren, wenn man nach belieben seine digitalen Euros in alternative Kryptowährungen verschieben kann?
Über kurz oder lang wird der Handel mit bitcoin und anderen Währungen verboten werden, das ist einfach unausweichlich.
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27.10.20 11:15:52
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.506.123 von DieterSchieter am 27.10.20 09:50:13
Zitat von DieterSchieter: Über kurz oder lang wird der Handel mit bitcoin und anderen Währungen verboten werden, das ist einfach unausweichlich.


Den Bitcoin kann man nicht verbieten. Der Algo ist einfach da, oft offline gespeichert. Man kann aber den Handel so erschweren, dass Bitcoin wieder in den Nerd-Status zurückfällt und Otto Normalverbraucher als Bitcoinkäufer wegfällt. Dieses dumb Money brauchen die Bitcoinfans aber für ihre Kursziele, deshalb wird der Paypal-Deal ja so gefeiert, weil man hofft, dass Lieschen Müller den Preis in ungeahnte Höhen treibt.

Aktuell hat der Bitcoin eine Marktkapitalisierung von 244 Milliarden USD.

Um die Kursziele, die heute herumgereicht werden, von bis zu 100.000 USD erreichen zu können, müsste die Marktkapitalisierung auf 2 Billionen USD steigen.

Nur mal zum Vergleich: Die gesamten Einnahmen des US-Haushalts liegen "nur" bei knapp über 3 Billionen USD.
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27.10.20 13:04:13
Das Risiko, man könnte Bitcoin verbieten ist durchaus real. Genauso wie es beim Gold früher war.

Man muss aber die aktuellen Entwicklungen ansehen. Russland und China haben Kryptos rechtlich erlaubt und reguliert. Die EU und die USA ziehen gerade nach.

Ich denke, dass man viel zu viel Angst hat, außen vor gelassen zu bleiben, wenn man Bitcoin einfach verbietet. Digitale Währungen sind die unvermeidbare Zukunft. Natürlich möchte man CBDC einführen und diese als Standard erzwingen (siehe China und USA) aber andere Kryptos wird man wahrscheinlich nicht verbieten.

Bitcoin ist aber etwas weniger einfach staatlich zensierbar als Gold, da konfeszieren von physischem Besitz nicht funktioniert und man den physischen Transport nicht benötigt.
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27.10.20 21:36:46
Danke für die tolle Diskussion und regen Austausch der Argumente. Interessant ist momentan wahrscheinlich auch das Momentum in der Bitcoin Kursbewegung. Letztendlich werden die institutionellen Investoren, die bereits angekündigt haben Bitcoin als Asset aufzunehmen, gezwungen schneller einzusteigen. Das allein wird aus meiner Sicht zu einer weiteren Kurszunahme führen.
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