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World Gaming plc: Nirvana oder Kursfeuerwerk? - 500 Beiträge pro Seite


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Neuigkeiten zur World Gaming (Spons. ADR) Aktie


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World Gaming plc? Wer mit dem Namen der in diesem Forum hier Kultstatus besitzenden Softwareschmiede auf dem Weg zum „Global Player“ im Gambling-Markt (immer noch) nichts anfangen kann, den verweise ich auf folgenden Thread, der die Geschichte des Unternehmens nachzuzeichnen versucht:

Thread: World Gaming plc – eine aktuelle Einschätzung zu der Softwareschmiede!

Bei Eröffnung besagten Threads im Oktober 2002 lag der Kurs noch bei 0,15 US-$, derzeit liegt er bei 2,7 US-$. Trotz dieses enormen Kursanstiegs ist den zahlreichen aktuellen Meinungsäußerungen zu World Gaming derzeit große Ratlosigkeit zu entnehmen. Es steht die Frage im Raum, warum der Kurs nicht endlich weiter steigt.


Homepage: http://www.worldgaming.com

Zur Beantwortung dieser Frage zitiere ich zunächst einmal aus dem Eingangs-Posting eines anderen von mir eröffneten Threads: „Fast alles, was man sich vor einigen Jahren in Bezug auf World Gaming plc sehnlich erhofft hatte, ist inzwischen eingetreten: Die weltweite Legalisierung des Online-Gamblings schreitet voran, die RCMP-Geschichte von Starnet (heute World Gaming plc) und andere Rechtsstreitigkeiten wurden beigelegt, die Gaming-Software wurde kontinuierlich verbessert, es wurden zahlreiche attraktive Lizenznehmer gewonnen, es werden schwarze Zahlen geschrieben, ein Listing an der Londoner Börse ist erfolgt, institutionelle Anleger sind in den Wert eingestiegen, es stehen sogar Übernahmen durch WGMGY im Raum und und und …“ Das schrieb ich im August 2005. Nur zwei Monate später wurde dann die Einleitung einer großen Akquisition gemeldet, die World Gaming in eine neue Dimension katapultiert.

Worin besteht die strategische Zielsetzung von WG?: World Gaming möchte mittelfristig die gesamte Wertschöpfungskette des Gambling-Marktes abdecken und zu einem „Global Player“ in diesem Markt aufsteigen. Die getätigte Akquisition, die Übernahme des größten Lizenznehmers von WG, ist als wichtiger Schritt in diese Richtung zu bewerten. Die Börse hat dies bislang zwar wenig euphorisch aufgenommen, hat die Übernahme aber auch nicht verdammt, denn ansonsten hätten nach einem vorherigen Kursanstieg von 3.000% innerhalb von nur zwei Jahren die Kursabschläge weitaus größer ausfallen müssen. Aktuell läuft der Kurs seitwärts, was auf eine abwartende Haltung der Börse hindeutet.

Warum diese abwartende Haltung der Börse? Dies hat im Wesentlichen zwei Ursachen: Zum einen ist noch unklar, wie gut WG die Konsolidierung der Übernahme gelingen wird und welche Synergieeffekte daraus resultieren werden. Gewinnschätzungen für das Jahr 2006 werden bislang noch mit Vorbehalten versehen. Dennoch sind selbst vorsichtigen Schätzungen zufolge durchaus Gewinne in der Größenordnung von 0,35 bis 0,4 US-$ pro Aktie möglich. Auf den aktuellen Kurs von 2,7 US-$ bezogen entspräche dies einem KGV von gerade einmal 7 (der Branchendurchschnitt liegt bei deutlich über 20)! Zum anderen – und das ist der wesentlichere Gesichtspunkt – besteht im Markt derzeit offenkundig noch Unklarheit im Hinblick auf die künftigen Wachstumsraten.

Wie hoch wird das Wachstum von WG in den nächsten Jahren voraussichtlich sein? Das künftige Wachstum ist der springende Punkt. Uneinigkeit hierüber hemmt derzeit die Kursentwicklung und verhindert einstweilen noch das von vielen erhoffte Kursfeuerwerk. Dabei geht es weniger um das Marktwachstum an sich – das ist unstrittig, allen noch bestehenden rechtlichen Hindernissen zum Trotz –, sondern es geht um das interne Wachstum von WG. Gelegentlich werden Wachstumsraten von 40 oder 50% vermutet (bzw. erhofft). Es geht nicht darum, ob man daran glaubt oder nicht, der Markt muss es so sehen und dafür braucht er stichhaltige Belege. Gelingt es WG, den Markt davon zu überzeugen, wird der Kurs durch die Decke gehen, ansonsten bleibt er im Nirvana gefangen. WG hat sich inzwischen eine ganz gute Position verschafft, was aber die Konkurrenz auf den Plan ruft. Der Gambling-Markt ist ein Haifischbecken und nicht gerade dafür bekannt, dass ausschließlich mit fairen Mitteln gespielt wird (um es einmal in der Gambling-Sprache auszudrücken). Die Luft für WG wird also dünner, die Anforderungen an die Qualität des Managements steigen enorm. Wird die Börse davon überzeugt, dass das Management von WG den hohen Anforderungen gerecht werden kann, steht weitaus höheren Börsenbewertungen nichts im Wege. Ein internes Wachstum – das also nicht durch Übernahmen oder die Akquirierung neuer Lizenznehmer bewerkstelligt wird – im zweistelligen Bereich würde die Börse sicherlich positiv stimmen und ist auch durchaus möglich.

Wie sehen also die Zukunftsaussichten aus? Sollten sich die abzeichnenden Gewinnaussichten bestätigen, sind die in der Vergangenheit immer wieder evidenten Liquiditätsprobleme Geschichte. World Gaming wird dann in der Lage sein, aus dem Cash Flow heraus künftige Akquisitionen zu tätigen und in weiteres Wachstum zu investieren. Eine solche Situation war vor einiger Zeit noch vollkommen undenkbar. Wenn das Management die anstehenden Bewährungsproben besteht, kann man sehr optimistisch in die Zukunft blicken. Ich warne aber vor überzogenen Erwartungen bereits für das Jahr 2006. Ein Kurs von 5 Euro ist durchaus möglich und auch zu erwarten, viel mehr dürfte aber in diesem Jahr noch nicht drin sein. Das wäre bezogen auf die aktuell 2,3 Euro aber immerhin mehr als eine Kursverdopplung. World Gaming würde dann in etwa in Höhe des für 2006 zu erwartenden Umsatzes und mit einem KGV von 15 bewertet. Je nachdem wie sich dann die Umsätze, die Gewinne und die (gefühlte) Qualität des Managements entwickeln, sind im Anschluss auch sehr viel höhere Kurse denkbar. Am kommenden Mittwoch gibt es dann die Zahlen für das Jahr 2005 und einen Ausblick des Unternehmens für das Jahr 2006 …

Gigaguru
Ich danke Dir für diesen kompetenten, sehr lesenswerten Beitrag und die damit verbundene Einschätzung.
GIGAAAAAAAAAAAAAAAAAA ist wieder da :D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D

wir sind alle gespannt wie es mit world gaming weitergeht... die ruhige phase ist gar nicht mal so schlecht
Antwort auf Beitrag Nr.: 20.953.955 von Boersenkrieger am 26.03.06 23:29:12Sehe ich auch so, bei WG war "immer" so eine Treppenbildung im Chart und die würde dann weiter intakt sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 20.953.989 von Daku123 am 26.03.06 23:37:18...und wenn der Meister hier wieder persönlich einen Thread zum Thema eröffnet, dann kann nichts mehr schiefgehen :)

davon mal abgesehen... von den Aussichten her scheint world gaming recht billig zu sein, deswegen bleibe ich auch weiter drin (kk 1,07 USD). die Übernahme muss richtig verdaut werden... derzeit ist vieles zu schwammig was die zukunft angeht. hoffe amm ittwoch gibt´s positive impulse
Der Verlauf der 200-Tage-Linie war bei WGMGY in den vergangenen 12 Monaten geradezu phänomenal. Die deutlich nach oben gerichtete Tendenz ist ungebrochen. Charttechnisch und von Seiten der Indikatorik sieht es aktuell sehr gut aus. Hinsichtlich der Fundamentaldaten werden wir übermorgen Neuigkeiten erfahren. Die Ziele für 2006 sind klar:

Umsatz: > 300 Mill. US-$
Gewinn: > 20 Mill. US-$





Gigaguru
Etwas besorgniserregend sind die in den letzten Monaten zu verzeichnenden niedrigen Börsenumsätze von World Gaming. Hoffentlich tritt diesbezüglich bald eine besserung ein (möglichst schon ab morgen).

Heute hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass das staatliche Sportwettenmonopol verfassungswidrig ist (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,408381,00.html). Das ist gut für den Gambling-Markt und damit auch für WGMGY, da hierdurch die Wettbewerbsintensität steigt und künftig auch private Anbieter verstärkt ins Wettgeschäft einsteigen können. Der Haken: Der Politik wurde – unter Berücksichtigung der Geschwindigkeit von deren Entscheidungsprozessen – zur gesetzlichen Umsetzung dieser Entscheidung bis Ende 2007 Zeit eingeräumt. Das Gericht untersagte zudem „jede Werbung, die über die sachliche Information über die Art und Weise der Wettmöglichkeit hinausgeht und gezielt zum Wetten auffordert.“ Ferner sei „aktiv über die Gefahren des Wettens aufzuklären“.

Private Wettanbieter reagierten hierauf zunächst mit Kurabschlägen. Hier zwei Beispiele von betroffenen Aktien, die dennoch in jedes vernünftige Depot gehören, nämlich bet-at-home.com (auf dem Weg zum Marktführer nach betandwin.com) und EM.TV (die den Einstieg ins Sportwettengeschäft derzeit vorbereiten):


Homepage: http://www.bet-at-home.com


Homepage: http://www.em.tv

EM.TV ist – neben dem Vertrieb von zahlreichen Kinderserien-Klassikern (Biene Maja, Heidi usw.) – exzellent im Sportbereich positioniert. Zum Unternehmen gehören z.B. jeweils 100% des TV-Sportsenders DSF und des Internetanbieters Sport1.de. EM.TV vermarktet ferner die Fußball-WM und ist zu 25% an Arena beteiligt, die die Bundesliga-Übertragungsrechte ab der kommenden Saison erworben haben. EM.TV wird für Arena die Produktion der Bundesligaberichterstattung übernehmen. Zudem wird der Einstieg ins Sportwettengeschäft intensiv vorbereitet. Vielleicht sollte EM.TV auch einmal eine Kooperation mit World Gaming plc erwägen und umgekehrt …

Gigaguru
Vor Bekanntgabe der Übernahme und der wochenlangen Kursaussetzung lag World Gaming in London übrigens bei einem Kurs von 167,5. Gestern wurde diese Marke kurzzeitig einmal übertroffen, heute liegt der Kurs nur knapp darunter. Es ist durchaus möglich, dass diese Marke Ende dieser Woche nachhaltig endlich nach oben durchbrochen sein und WGMGY sich dann wieder in Richtung neuer Höchstkurse bewegen wird.

Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Staatsmonopol im Sportwettenbereich ist ja anscheinend mal wieder ein typischer Schildbürgerstreich der Marke „Made in Germany“. Darauf wäre wahrscheinlich nicht einmal Erich Honecker gekommen, nämlich ein Staatsmonopol zu garantieren als Gegenleistung für das Versprechen, das eigene Geschäft kaputt zu machen. Hier ein Auszug aus einem Spiegel-Online-Artikel:

„Mit seiner heutigen Entscheidung attackiert das Bundesverfassungsgericht das staatliche Sportwetten-Monopol. Nur wenn die Anbieter die Spielsucht eindämmen, dürfen sie weiter den Markt beherrschen. Analysten kritisieren die Entscheidung als Mogelpackung. … Dabei hatten die Richter doch zuvor geurteilt, dass sich das Sportwetten-Monopol in seiner bisherigen Form mit dem Grundrecht der Berufsfreiheit nicht vereinbaren lässt. Entscheidend dabei ist allerdings, dass der Gesetzgeber seine Marktdominanz behalten darf, wenn er Maßnahmen zur Bekämpfung der Spielsucht ergreift. Genau daran mangelt es nach Ansicht der Verfassungsrichter derzeit. … Entweder müssten die Länder nun private Anbieter zulassen oder aber sicherstellen, dass die Monopolstellung des Staates tatsächlich wie ursprünglich angedacht der Eindämmung der Spiel- und Wettleidenschaft dient. … Groß ist die Enttäuschung bei jenen, die eine Öffnung erwartet hatten. "Das ist eine Mogelpackung", erklärte Stefan Steib, Analyst bei der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP). Die Entscheidung zementiere den Status Quo und werde den erwarteten Boom eindämmen. "Viele Unternehmen hatten bereits Konzepte für den Eintritt in den deutschen Markt in der Schublade. Dort werden sie jetzt bleiben", sagt Steib. Ähnlich sieht es Franz Ömer, Chef des Online-Wettanbieters Bet-at-home.com: "Im Ganzen hat das Urteil wenig Folgen. Deutschland ist für Wettanbieter wegen der Gesetzesunklarheit kein interessanter Markt." … Der Gesetzgeber muss nun allerdings seine Hausaufgaben machen und Oddset domestizieren. Wie er das schaffen will, bleibt eine spannende Frage. Mit dem Spaß am Spiel darf er jedenfalls nicht mehr werben. Und falls die nunmehr ausgebremsten Privatanbieter Ende 2007 der Meinung sind, dass der Monopolist immer noch zu sehr auf das Geld seiner Kunden schielt, anstatt vor Spielsucht zu warnen, dürfte das Thema wieder die Verfassungsrichter beschäftigen. Einige Beobachter rechnen allerdings damit, dass die Auflagen das Geschäftsmodell von Oddset derart beeinträchtigen, dass der Staat als Betreiber von sich aus einknickt. "Wenn Oddset das eigene Geschäft bekämpft, können sie ihre Umsätze auch nicht mehr halten. Und die Verwaltungskosten werden ja nicht geringer bei denen", prognostiziert Bet-at-home-Chef Ömer. Dann ist der Weg frei für die Privaten.“

Aus meiner Sicht ist dennoch das Staatsmonopol heute faktisch gefallen. Die Verfassungsgerichtsentscheidung war jedenfalls mehr als nur eine gelbe Karte, um es in der Fußballersprache auszudrücken, eher die letzte Ermahnung. Beim nächsten Foul ist das Spiel vorbei bzw. fängt dann für die privaten Anbieter erst richtig an. Der Deutsche Sportbund, der als Lobbyist die wirtschaftlichen Interessen der Sportvereine vertritt, scheint zwar noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen zu sein, doch auch dort wird man wissen: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel …

Gigaguru
Antwort auf Beitrag Nr.: 20.952.975 von Gigaguru am 26.03.06 20:16:45Danke für diesen ausführlichen Bericht. Habe WG schon seit langer Zeit auf der Watchlist. Langsam wird es aus chartechnischer Sicht interessant zu investieren. Werde bei Gelegenheit, mal eine kleine chartechnische Analyse reinstellen.

Soviel sei gesagt, der langfristige Aufwärtstrend ist voll intakt und sollte bald wieder für höhere Kurse sorgen.

Schöne Grüße

Boersi
Ich habe heute eine Information erhalten: Allen WGMGY-Aktionären möchte ich hiermit empfehlen, sich anzuschnallen. Mehr darf und will ich hierzu derzeit nicht schreiben …

Gigaguru
ich habe jetzt meinen recaro-sitz aus den keller geholt und sitze mit hosenträgergurten angeschnallt vor dem rechner.muß ich die auch im bett tragen?:laugh:
Gigaguru: mach dich nicht lächerlich! Das nächste Woche die Post abgeht bei worldgaming wissen wir schon seit Wochen und du auch da du im Hauptthread fleissig mitliest!:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.262.944 von Gigaguru am 20.04.06 21:19:54Ich hoffe du sagst uns dann wenigstens im nachhinein,
welche (hofftl. positive) Info das war.;)

Campus
Ich habe heute eine Information erhalten: ...wie ist das gemeint? was meint der Gigaguru damit. Anschnallen kann ja nur positiv sein, hoffe ich jedenfalls.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.262.944 von Gigaguru am 20.04.06 21:19:54Giga... formulier es doch mal so.... würdest Du jetzt kaufen oder verkaufen Deiner Meinung nach ?

Als großer Stern bei WO der zum fallenden Stern wurde und wieder auferstanden ist, gibt es hier sehr viele Forumsteilnehmer für die Dein Rat einen hohen Stellenwert hat... schließlich wurde ich arg vernichtet als Börsenneuling anno 2000 und hab zumindest meine Verluste bei meiner Wiederauferstehung 2004 wieder reingeholt :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.262.944 von Gigaguru am 20.04.06 21:19:54ansonsten ist noch zu sagen.... Dein Bild ist megacool :cool:
Jaja, der Jochen... ein Humorist allererster Güte :)

MfG
Ingmar (KCD)
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.264.233 von Boersenkrieger am 20.04.06 22:52:55Ich formuliere es mal so, Boersenkrieger: Ich würde (bzw. werde) jetzt nicht verkaufen – und zwar kein Stück! Um die Beiträge von Mr.Bucket, olcapri und Campus im Zusammenhang zu beantworten, stelle ich meine Ansicht wie folgt dar: WGMGY wird jetzt ganz humorlos aber dafür umso deutlicher steigen!

Gigaguru
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.301.869 von Gigaguru am 24.04.06 20:30:39danke für Deine Stellungnahme :)
A third investment advisor has begun covering WGP in the UK Times. Arbuthnot Securities recommends a buy with an estimate of 2006 EPS of 31 pence (54 cents):

http://timesonline.hemscott.com/servlet/HsPublic?context=timesonline&path=be&service=getForecasts&type=brokerforecast&cid=4996

$.54 x 20 = $10.80
$.54 x 30 = $16.20
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.379.519 von ethues am 30.04.06 08:37:35Möglicherweise ist Dir ein kleiner Schreib- oder Rechenfehler unterlaufen, ethues: 31 pence entsprechen nicht 54, sondern nach aktuellem Wechselkurs 45 cent Gewinn pro Aktie im Jahr 2006 für World Gaming plc.

Was aus Deinem Posting gefolgert werden kann, ist zweierlei: Zum ist festzustellen, dass sich immer mehr Investmenthäuser für World Gaming interessieren, zum anderen sind die Gewinnaussichten in diesem Jahr exzellent. Legt man diese neuste Gewinnschätzung zugrunde, liegt das 2006er KGV bei unter 5. Zudem beträgt unter Berücksichtigung realistischer Umsatzschätzungen das 2006er KUV beim derzeitigen Kurs von 2,2 € nur 0,4.

Fundamental ist WGMGY demnach in einer sehr guten Ausgangsposition. Für die weitere Kursentwicklung sind nunmehr vor allem die folgenden drei Gesichtspunkte relevant:

1. Entwicklung des gesamten Gambling-Marktes
2. Wachstum der Unternehmensumsätze und -gewinne
3. Unternehmensstrategie von World Gaming plc

Der erste Punkt lässt sich von World Gaming zwar nur marginal beeinflussen und steuern, die künftigen Aussichten nach allgemeiner Einschätzung aber herausragend. Der springende Punkt sind jedoch die Wachstumsraten der Umsätze und Gewinne von World Gaming sowie die künftige Unternehmensstrategie. Diesbezüglich kann man wohl ebenfalls optimistisch sein. Wenn die Börse nachhaltig davon überzeugt werden kann, dass World Gaming sich auf einem guten Weg befindet, steht deutlichen Kurssteigerungen nichts im Wege.

Gigaguru
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.301.869 von Gigaguru am 24.04.06 20:30:39Na, Giga, was nun? Sprachlos? Den Mund zu voll genommen? Im Normalfall gibts doch auch für schlechtere Tage Erklärungen... dann leg mal los bitte!;)
Wieso Gig hat doch alle gewart im April bitte fest anschnallen ...:cry:

Und er hate recht es ist recht hoprig gewesen die letzten 4 Wochen.
Die Zahlen, die World Gaming heute vorgelegt hat, können sich wirklich sehen lassen: Der Quartalsumsatz lag – bei einer aktuellen Marktkapitalisierung von um die 90 Mill. US-$ – bei über 77 Mill. US-$. und der Quartalsgewinn bei über 6 Mill. US-$ (etwa 10 Cents pro Aktie). Das ergibt aufs Gesamtjahr hochgerechnet – bei einem unterstellten sequentiellen Gewinn- und Umsatzwachstum von 10% – ein KUV von 0,25 und ein KGV von 3 für ein Topunternehmen in einem der weltweit interessantesten Wachstumsmärkte.

Gigaguru
Man kann den agierenden Unternehmen und Akteuren des Gambling-Marktes sicherlich so manches nachsagen, aber mit Sicherheit nicht, dass es langweilig wird ...

Gigaguru
Also hier zunächst einmal für diejenigen, die es noch nicht mitbekommen haben, eine kurze Information, worum es eigentlich geht:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,440416,00.html

Die wahren Hintergründe sind, dass hier ein Krieg um die Vorherrschaft in einem Multimilliardenmarkt geführt wird. Die US-Amerikaner sind keineswegs gegen das Online-Gambling, sie wollen aber das Geschäft einer gewissen US-Mafia zuschanzen.

Ich verstehe ehrlich gesagt jene Leute nicht, die immer jede noch so kleine Kursschwäche zum Nachkaufen genutzt zu haben vorgaben, jetzt aber vor dem Zugreifen zurückschrecken.

Eins ist doch klar: es wird jetzt eine Marktbereinigung geben und aus meiner Sicht wird World Gaming davon mittel- bis langfristig profitieren. Wir haben doch innerhalb der letzten drei Jahre schon einmal eine Kurssteigerung um mehr als 2.500% erlebt, bei für World Gaming letztlich weitaus schlechteren Rahmenbedingungen. Die jetzige Kursschwäche hat gegenüber früheren Abschlägen doch gar nichts mit dem Unternehmen selbst zu tun.

Vor diesem Hintergrund sollte man sich überlegen, was mit World Gaming jetzt passieren wird. Meiner Meinung nach wurden in der Vergangenheit schon wesentlich kritischere Situationen gemeistert. Ich sehe jedenfalls auch jetzt wieder eine Kursrallye von mindestens 2.500%, vielleicht sogar deutlich mehr …

Gigaguru
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.349.986 von Gigaguru am 02.10.06 19:33:28Werde morgen noch abwarten und dann investieren.Standen ja schon einmal bei 0,11-0,13cent und sind ausgebrochen.:laugh:
Intraday-Reversal bei WGMGY!

Auf den Tiefststand in den USA zu Börsenbeginn in New York bezogen hat World Gaming plc heute mit einem Plus von 35% geschlossen. Eine derartige Steigerung schafft man mit einem Sparbuch in 10 Jahre nicht – WGMGY schafft das in wenigen Stunden. Aber wahrlich ich sage euch, das war erst der Anfang. Die US-Mafia hat den Krieg erklärt, jetzt wird zurück geschossen …

Gigaguru
Jetzt heißt es für alle WGMGY-Ritter: Flagge zeigen …



… und mit wehenden Fahnen untergehen!



Die US-Mafia spielt und zum Abschied noch das Lied vom Tod!



Doch der Tag ist nicht mehr fern, an dem wir wieder auferstehen …

Gigaguru
CNCB: 74% Americans against Internet gaming ban

Republikaner / Conservatives: 50% 50%
Also mindestens 24% der Republikaner sind gegen ihre Partei !
um die im Threadtitel gestellte Frage nun endgültig zu beantworten, teile ich sie hiermit mit: Nirwana
Nix mehr mit 2.500 Prozent...ok, wenns weitergeht von 1,4 pence Niveau unter Umständen. Irgendwann. Eines fernen Tages im Jahre 2280
Meiner Ansicht nach sind die Kursabschläge bei World Gaming übertrieben. Mag sein, dass die Umsatz- und Gewinnschätzungen vorübergehend nach unten korrigiert werden müssen. Dennoch: an den Marktaussichten hat sich im Prinzip nichts Grundlegendes geändert. Die Amerikaner mögen dekadenter sein, als man das erwarten konnte, gleichwohl wird bestenfalls zeitlich alles etwas nach hinten verschoben.

Bleiben wir zunächst einmal bei der Gewinnschätzung von 0,45 € Gewinn pro Aktie (z.B. Arbuthnot Securities). Demnach würde World Gaming plc derzeit gerade einmal mit einem Drittel (!!!) des für 2006 erwarteten Gewinns bewertet – absolut absurd! Gut, die derzeitige Lage ist etwas – subtil formuliert – verworren und die kurzfristige Umsatz- und Gewinnentwicklung deshalb auch schwer vorhersehbar.

Trotzdem gehe ich davon aus, dass zurzeit die Kanonen donnern wie selten zuvor, was andeuten soll, dass wir im Moment Kaufkurse sehen, wegen dessen unfassbar niedriges Niveaus man sich demnächst vielleicht einmal die Augen wird reiben müssen …

Gigaguru
na da bin ich ja mal wirklich sehr sehr gespannt. Wir werden eigentlich so gehandelt, als wenn jeden Moment die Lichter ausgehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.427.357 von olcapri am 05.10.06 20:34:40Gigaguru: dir scheint entgangen zu sein das Sportingbet für alle Us Seiten auch für die von Wolrdgaming die Transaktionen macht.

Wenn somit Sportingbet keine US-Wetten mehr annimmt dann kann das Worldgaming auch nicht mehr! Es sei denn man sucht sich selbst eine bank die das macht.

Aber das das Management am Rockzipfel von sportingbet hängt bin ich sicher das sie dann aufgeben würden.
was mich an der Sache wundert, und ich schreibs mal hier, weil es in dem anderen Thread, der jetzt momentan zum Chat umfunktioniert wird, zu leicht untergeht:

Das war ein Aspekt, der meiner Meinung nach in den Hobby-Analysen (ist jetzt nicht abwertend gemeint), viel zu wenig Berücksichtigung fand. Der Auslöser war das Gesetz, das, und da wundere ich mich auch sehr drüber, wohl auch die Multi-Millionen-Dollar notierten Unternehmen absolut unvorbereitet getroffen hat. Kein Pland B. Offensichtlich absolut nichts! Anschließend und hiermit meine ich speziell WGMGY kam ein Punkt zum Tragen, an dem alles hängt: Die Abhängigkeit von der Durchleitung der Zahlungen von SBET an WGMGY. Also eine totale Abhängigkeit. Man hätte sich hier viel schneller frei machen müssen, oder zumindest hierfür einen Plan B entwickeln müssen. Da kommen jetzt also 2 Punkte auf einmal, wobei ich durchaus die bill im Bereich des Möglichen, die Tatsache, dass man hier offensichtlich absolut unvorbereit war allerdings für unmöglich gehalten hätte.

Im übrigen ist es unglaublich sich so ins Abseits zu stellen. ZUMINDEST für die Zahlungswege hätte man was vorbereiten können. Das wird jetzt hart bestraft.

Gruß olcapri
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.428.308 von How much am 05.10.06 21:29:15Das ist mir durchaus bekannt, How much. Ich bestreite auch keineswegs, dass dies einstweilen ein Problem darstellt. Aber man sollte die Jungs von World Gaming und erst recht nicht die von Sportingbet zu frühzeitig als Idioten abstempeln. Was die im Moment sagen und was sie wirklich vorhaben bzw. tun, können zwei völlig verschiedene Dinge sein. Insofern sehe ich das nicht zwingend als dauerhaftes Problem an, da dem letztendlich nichts anderes als eine fragwürdige politische Entscheidung in den USA zugrunde liegt. Diese Entscheidung wird meiner Ansicht nach aber nicht lange Bestand haben. Der Markt wird es richten. Es ist abwegig, zu glauben, dass die US-Politik dem Markt lange wird standhalten können. Die Amis sind halt einfach zu borniert, um zu begreifen, dass sie keine Weltmacht mehr sind. Es gibt nur eine Weltmacht – und das ist der Markt!

Dich und viele Deiner Kollegen müsste man allerdings fragen, warum in Euren Szenarien eigentlich nie eine solche Situation durchgespielt wurde. Wo ist der Plan B, den olcapri berechtigterweise einfordert? Wenn es den nicht gibt und von Euch offenbar auch nicht an dessen Existenz geglaubt wird, dann frage ich weiter, warum Ihr dann überhaupt so viel Theater um diese Aktie gemacht habt. Das war dann doch eigentlich nie mehr als Russisch-Roulette, um in der Gambling-Sprache zu bleiben.

Ich persönlich glaube allerdings nicht an das Märchen, dass die US-Politik in der Lage sein soll, das Online-Gambling-Business dauerhaft nachhaltig zu beeinflussen oder gar zu kontrollieren. Jetzt werden im Übrigen auch die Gerichte das Wort haben. Natürlich ist die aktuelle Entwicklung für World Gaming nicht unbedingt förderlich. Wenn dadurch dem Unternehmen der Garaus gemacht wird, dann ist halt Schluss. Wenn aber nicht, dann kann man jetzt spottbillig einsammeln – halt Russisch-Roulette …

Gigaguru
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.429.361 von olcapri am 05.10.06 22:16:32@ Olli

Du hast die Bill für möglich gehalten? Das glaube ich dir kaum. Selbst die Fons, die heute ohne Rücksicht auf Verluste, alles rausgehauen haben, haben damit nicht gerechnet.

Aber leider ist es so gekommen - und wir alle sind um eine Erfahrung reicher.

Es war so unmöglich, daß große Fons mit weit über 90% Verlust verkauft haben. Es waren die Fons, von denen wir gesagt hatten - die müssen doch wissen was sie tun.

Es hat ganz einfach alle auf dem falschen Fuss erwischt.

Auch wurde ja oft behauptet, daß wenn der/die/das Bill kommen sollte, man höchstens 20% des Umsatzes verlieren würde.
Das sieht der Markt zur Zeit halt anders.

Erst alternative Zahlungsmöglichkeiten und die übernächsten Zahlen (wenns denn noch welche gibt) werden das bestätigen können.

Die chancen sehr gut das der/die/das Bill nicht zur Abstimmung kommt.

Unser Zock war berechtigt - WG würde heute bei über 100Pence stehen wenn der/die/das Bill nicht in letzter Sekunde (durch einen Trick) durchgezogen worden wäre.

Ich bleibe dabei. Die Chancen auf diesen Zock waren mehr als gut -trotzdem haben wir (zunächst) verloren.


Canta
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.430.703 von Cantaloop1 am 05.10.06 23:57:10Offenbar weißt Du ja sehr genau, wer die WGMGY-Aktien verkauft hat, Cantaloop1, Deiner Ansicht nach die Fonds mit 90% Verlust. Nun ist es aber so, dass man Aktien nur dann verkaufen kann, wenn sie auch jemand kauft. Verrätst Du uns denn auch, wer sie gekauft hat? Banken? Hot-Stock-Fonds? Oder gar intelligente Privatanleger? Viele Fragen – aber Du kennst doch ganz bestimmt die Antworten …

Gigaguru
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.430.890 von Gigaguru am 06.10.06 00:19:07Ich kenne die Antwort nicht.

Genauso wenig wie ich die Antwort darauf kannte ob die Bill kommt oder nicht.

Ich muss mir immer einen Reim auf die Ereignisse machen.

Wie Du sicher auch.

Ich wüsste nicht genau wer heute 15 Mio Aktien ver- bzw gekauft haben sollte, wenn nicht die Fons.

Aber du scheinst ja eine Ahnung zu haben. Ich lerne immer gerne dazu.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.430.890 von Gigaguru am 06.10.06 00:19:07Also was denkst Du wer die Teile verkauft hat, und wer sie aufgenommen hat?
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.430.980 von Cantaloop1 am 06.10.06 00:28:11Teilweise weiß ich es in der Tat aus erster Hand, Cantloop1: beispielsweise hat sich mein Depotwert bezüglich WGMGY im Vergleich zu dem vor einer Woche gar nicht verändert, ich habe jetzt allerdings fünfmal so viele WGMGY-Aktien …

Gigaguru
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.439.919 von Gigaguru am 06.10.06 14:05:28Hallo Giga

Nunächst freue ich mich das Du noch an WG glaubst - auch wenn das in der Vergangenheit oft kein positiver Indikator für WG war. Sorry ;)

Verstehe aber Deine Erklärung nicht ganz. Was hat zum Kursrutsch in UK geführt? Wer hat die Aktien aufgenommen?

OK . zum Teil haben Kleinanleger die Aktien wieder aufgenommen, oder aber Ihre ADRs günstig getauscht. Das erklärt aber noch lange kein Vol. von insgesamt ca 21Mio. Stk.

Da bleibe ich doch lieber bei meiner Theorie das Fons die Shares entweder unlimitiert verscherbelt oder verschoben haben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.430.959 von Cantaloop1 am 06.10.06 00:26:27ich denke auch, dass Fond(s) verkauft haben. Und ganz ehrlich mit Hand aufs Herz: Ja, bei meinem Glück habe ich das Durchkommen der bill zumindest in dem Bereich des Möglichen gesehen. Und Du hast recht: Das sie nicht durchkommt, habe ich wirklich favorisiert. Aber das sie durchkommt und wir so dramatisch verlieren,da hätte ich niemals mit gerechnet. Egal. Wollte sowieso noch ein paar Jahre drinbleiben und favorisiere die 200 Dollar Starnet per share, die damals Gigaguru postuliert hat. ich sehe eigentlich keinen Grund, warum das nicht eines Tages eintreffen solle. Bin allerdings jetzt auch vorerst mit 100 € per share einverstanden.;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.449.367 von olcapri am 06.10.06 18:54:49:laugh:

Ja 100€ per share wären schon einmal ein Ziel.

Hast Du Dich getraut aufzustocken?

Sollten wir überleben sollte es nach und nach wieder hoch gehen. Wie in den letzten zwei Jahren.Ansonsten war es ein guter Zock. Die ersten haben ja schon gut verdient. Schließlich ist es ja eine Gamblingaktie ;)
um die Frage klar zu beantworten: nein, habe nicht aufgestockt, da ich dann wieder "sauer verdientes" hineinstecken müsste. Ich habe so allerdings auch schon eine Menge an WGMGY shares und mein Einstiegskurs ist auch recht niedrig. Wenn es gut geht, werden wir uns auch schnell wieder erholen, wenn nicht, dann haben wir eben Pech gehabt. Aber der Ärger wenn es eben nicht gut gehen würde, wäre doch schon sehr hoch. Also lass ich es jetzt also sein. Wird Zeit das WGP nun mal was für micht tut.;)
Hallo Gigaguru, da Du ja nun nach eigenem Bekunden ziemlich kräftig nachgekauft hast und die Vorkommnisse rund um WGP sicher mit großen Interesse beobachtest und analysierst würde ich mich über ein Statement von Dir, in dieser offensichtlich schweren Stunde sehr freuen. Gruß olcapri
PS: Gehen die Lichter bei uns aus?! Überall wird die gößte Weltuntergangsstimmung verkündet.
schließlich waren wir vor einigen Jahren ja schon mal fast kaputt und ich würde die derzeitige Siatuaion nicht so schwarzsehen, wie einige hier.
Ein kurzes Statement zur aktuellen Situation bei World Gaming plc:

1. Die Hoffnung, dass Bush nicht unterschreiben wird, ist vermutlich nicht berechtigt.

2. Ich gebe aber zu bedenken, dass man mit einem solchen Gesetz in dieser Form zwar nicht unbedingt rechnen konnte, aber man musste es zumindest ins Kalkül ziehen – auch und vor allem das Management von World Gaming, was die zweifelsohne auch getan haben.

3. Den viel zitierten „Plan B“ gibt es selbstverständlich. Er ist derzeit in der Realisierungsphase. Das braucht halt etwas Zeit. Also bitte ein wenig Geduld.

4. Es stimmt somit auch nicht, das WGMGY untätig wäre, ganz im Gegenteil: Management, Anwälte und Banken arbeiten mit absolutem Hochdruck an einer Lösung der neu eingetretenen Situation.

5. Ich gebe natürlich in der jetzigen Phase kein Kursziel von sagen wir einmal 500 € bis Ende 2010 heraus. Aber: World Gaming wird weiterleben und diejenigen, die jetzt ganz stolz sind für 10 Cents noch verkauft zu haben (obwohl sie zum Teil eigentlich „buy“ heißen), werden das vielleicht noch einmal sehr bitter bereuen.

Gigaguru
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.547.299 von Gigaguru am 10.10.06 22:20:11Dann bin ich ja beruhigt, daß ich gestern zu 0,100 gekauft :lick:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.547.299 von Gigaguru am 10.10.06 22:20:11Vielen Dank für Deine Ausführungen, Gigaguru
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.547.299 von Gigaguru am 10.10.06 22:20:11by the way...ein Kursziel von 100€ bis 2009 würde mir aber auch schon genügen...;)
so wie es hier aussieht, bin ich nun - nach Infomatec - zum zweiten mal aufs übelste beschissen worden. So Du einen klaren Gedanken fassen kannst, Gigaguru, bitte ich um eine kurze Analyse der aktuellen Situation. Plan B war offensichtlich die shareholder zu betrügen. Rechtliche Schritte sollte man hier prüfen.

Meine 1000 € an einen Top-Anwalt und gemeinsam in einer Gruppe wären ohne weiteres machbar.

Wie ist Deine Meinung/Einschätzung zu der Angelegenheit, Gigauru?!
Wenn ein Unternehmen ein solche Verkauf macht, braucht Mann doch eine General Versammlung ?
Und Aktieninhaber die wahlen ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.608.143 von ethues am 13.10.06 19:24:45ich denke, Ethues, man muss jetzt erst einmal sachlich und ruhig die Situation analysieren. Nichts wird so heiss gegessen, wie es gekocht wird.
Mal abwarten.
es gibt ja auch Leute, die Millionen von Aktien an diesen Wert halten; ich kann mir nicht vorstellen, dass die auch mal eben "leer ausgehen" wie jetzt immer postuliert wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.608.319 von olcapri am 13.10.06 19:32:30das interesiert mich auch . was machen eigentlich die, die Millionen von aktien halten? Schauen die auch nur zu?
ich verstehe eigentlich garnicht, dass all den Boardmember sowieso schon alles klar ist. Ich könnte echt kotzen.
Vorher gab es gross Aktien inhalter: Mann Capital, und so
Haben die noch Aktien ?
Dass Mann dass Geschäft von Wetten "weggibt" gegen dass Kredit, kann Ich verstehen.
Aber die Software: 7-8 Jahre Softwareentwikkelung !
Gigaguru hats auch die Sprache verschlagen. Er hat nach eigenen Bekunden massiv aufgestockt. Das muss für ihn wie ein massiver Schlag in die Magengrube sein. Zumindest hüllt er sich auch in Schweigen oder geniesst das Wochenende und weiss noch nichts von dem Drama, welches sich hier abspielt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.614.173 von olcapri am 14.10.06 11:04:24ich habe die hoffnung leider auch schon afgegeben, das wir hier noch mal mit einem blauesn auge davonkommen...licht ist aus:mad::cry:
Von dem von Euch so verehrten, so angehimmelten Gigaguru , dem Ihr die ganzen Jahre blindlings gefolgt seid, von diesem Gigaguru (wenn einer sich schon so einen Namen gibt!) seid Ihr aber übel verarscht worden!
In einem Punkt hatte Gigaguru absolut recht.

Ich zitiere ihn: "Aber man sollte die Jungs von World Gaming nicht zu frühzeitig als Idioten abstempeln. Was die im Moment sagen und was sie wirklich vorhaben bzw. tun, können zwei völlig verschiedene Dinge sein."

Da ist wirklich wahr!:laugh:

Eine Woche vorher haben sie gesagt dass sie die beste Lösung für die Aktionäre wählen werden. Und dann verkaufen sie alles klammheimlich und hauen innert Stunden ab! Und wir stehen mit allen offenen Fragen im Regen.

Allein für die Art und Weise gehören die kräftig verprügelt!:mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.635.061 von alles_unklar am 15.10.06 14:49:07von dem Gigaguru sind wir mit Sicherheit nicht verarscht worden, denn er postete hier nur seine Analysen. Wer dann investiert, das ist dann allein seine Angelegenheit. Im übrigen stimme ich zhzhzh zu. Die Fragen will ich noch alle beantwortet haben. Das war also die Strategie, die das beste für die Aktionäre war.:(
Zur aktuellen Entwicklung bei World Gaming will ich mich zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht äußern.

Allerdings weise ich darauf hin, dass jetzt niemand so tun sollte, als hätte er nicht gewusst, dass man es mit einer Art Mafia zu tun hat. Wer sich noch an den Neuen Markt zurückerinnert, wird wissen (oder im Nachhinein erkannt haben), dass man auch bei deutschen Unternehmen äußerst vorsichtig sein muss. Das gilt natürlich umso mehr für Unternehmen, die einst aus der Karibik emporstiegen, wo sie jetzt vermutlich wieder versenkt werden.

Diverse Threads in einem deutschen Börsenforum, in dem mehr oder weniger kompetente User (und zudem ein ganzer Kindergarten) gelegentlich etwas äußern, machen aus einer Softwareschmiede, deren Management in den vergangenen Jahren zigmal ausgewechselt wurde und die in einem extrem nebulösen Markt der Unterwelt agiert, noch lange kein seriöses oder gar transparentes Unternehmen. Das muss man glasklar so sehen!

Vor diesem Hintergrund muss man die Starnet/WGMGY-Story beurteilen, die aus meiner Sicht übrigens noch keineswegs beendet ist. Zum einen bleibt die bewegte Historie, zum anderen bleibt World Gaming selbst dann, wenn sich die derzeit diskutierten „Worst-Case“-Szenarien bewahrheiten sollten, immer noch eine interessante Mantelspekulation. Denn schließlich ist World Gaming längst ein herausragender Brandname, der vielleicht sogar noch wesentlich mehr Wert ist als die Börsenbewertung vor dem jüngsten WGMGY-Crash. Es müsste sich an sich nur jemand finden, der daraus etwas macht, frei nach dem Motto: The show must go on …

Gigaguru
Hi Giga,

welche Informationen möchtest Du noch abwarten, Gigaguru? Bist Du auch maßlos enttäuscht?
Und zum Thema Mantelspekulation:

Kann das sein, dass da noch mal was kommt für die derzeit erschossenen Aktionäre der WGP Aktie...?!
Wie siehst Du das?

Warten können wir ja, aber bedeutet dies nun, dass wir UNTER UMSTÄNDEN MÖGLICHERWEISE EVENTUELL in 2-3 Jahren doch noch mal Geld je Aktie sehen?! Aber das ist siczher nur im Cents Bereich, oder?
Oder lässt Du den Wert jetzt ausbuchen?!

Bitte antworte.
Gruß
olcapri

...Eine der wichtigsten Tugenden im Börsenmantelgeschäft ist Geduld. Häufig sehen Anleger außergewöhnliche Kursentwicklungen innerhalb kurzer Zeiträume und vergessen dabei, daß fast immer Jahre der Wartens dem vorher gingen. In vielen Fällen ist es durchaus so, daß ein Börsenmantel gut abgehangen sein muß, bevor er knitterfrei, das heißt ohne Altlasten an den Käufer übergeben werden kann....

Quelle
http://www.faz.net/s/Rub48D1CBFB8D984684AF5F46CE28AC585D/Doc…
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.707.717 von olcapri am 18.10.06 19:22:18tja aber nur interesant wäre wenn der mantel wenigsten gehandelt werden würde
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.707.717 von olcapri am 18.10.06 19:22:18 wenn sich die derzeit diskutierten „Worst-Case“-Szenarien bewahrheiten sollten,

sie haben sich bewahrheitet oder siehst du noch irgendwo auch den Hauch einer Chance?
Na klar, Mafia, Unterwelt usw. aber WGP war ja nun einmal in einem hochinteressanten Geschäftsfeld tätig. Das hätte auch sicher sehr gut weiterlaufen können, aber Plan B sah wohl vor, lieber das Weite zu suchen (evtl. wurden ja sogar Bilanzen frisiert, so mutmaßen einige.

Wie es da unmöglich sein soll, den Vorstand nicht strafrechtlich zu belangen ist mir ein Rätsel.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.708.637 von ethues am 18.10.06 20:06:30findet das jetzt statt eine Untersuchung oder was möchtest Du mitteilen, ethues?!
Ich hoffe der SEC kommt hinter WGMGY
Zum vergleich: US$120 million fur Excapsa Software !!!!!!

Excapsa Software Inc.

FOR IMMEDIATE RELEASE
12 October 2006

Excapsa Software Inc.
('Excapsa' or the 'Company')

Sale of all operating assets

Excapsa Software Inc. (AIM: XCP) announces that in response to the pending legal developments in the United States the Board has concluded that the sale of the Company's operating assets consisting of its software, gaming network and related intellectual property is the best course of action to maximize shareholder value. As such, Excapsa announces that it has sold all of the shares of its wholly-owned subsidiaries, Excapsa Services Inc. and Game Theory Holdings Limited, to Blast Off Limited, a privately owned company based in Malta and a current licensee of the Excapsa Gaming Network. The transaction is effective 12 October 2006 but remains subject to final ratification by the Company's shareholders and certain contingencies including the pending legal developments in the United States.
The sale represents the disposition of all operating assets of the Company. Under the terms of the agreement, Excapsa will be paid US$130 million comprising of an initial consideration of US$10 million in cash and a promissory note, secured against the shares and assets sold, for US$120 million paid by scheduled payments over the course of the next five and a half years with monthly installments of US$1 million per month for the first year and US$2 million per month thereafter.
Following ratification by the Company's shareholders, it is anticipated that all cash currently held on the balance sheet, being approximately US$47 million, and the funds received from the sale of the subsidiaries, less closure costs and contingencies, will be distributed to the Company's shareholders as soon as practicable with periodic distributions following in due course.
Complete details of the transaction will be set forth in the information circular for the shareholders' meeting which will be posted to shareholders within the next two weeks. As a result of the transaction, the Company has sold materially all of its trading business and assets. The Excapsa group had net income for the six months ended 30 June 2006 of US$15.1 million. It is currently proposed that the Company will make an application to cancel its quotation on AIM which would also require the approval of shareholders. Following the cancellation, Excapsa would proceed to close its remaining business in an orderly manner.

For more information please contact:

Excapsa Software +1 416 640 1556
Jim Ryan, Chief Executive Officer Ext: 5100
Gail Gleed, Finance Director Ext: 5102
Melissa Gaddis, Director, Investor Relations Ext: 5116

Buchanan Communications +44 (0) 207 466 5000
Charles Ryland/Suzanne Brocks
Hallo Ethues,

da mein Englisch sehr sehr schlecht ist, möchte ich Dich bitten, Ethues, kurz zu schildern, was da steht: bedeutet das, das die Aktionäre von Excapsa Software 120 Millionen Dollar Schadenssersatz erhalten haben? Und wenn ja, von wem?

Und Akpa, was ist mir Dir eigentlich? wie gehs Dir? Und dem Millionär aus der Schweiz, der ja auch dick drin war?

Wo ist Toymaxxx?! Meld Dich mal!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Gern auch alle per Boardmail!!!!!!!
Excapsa will be paid US$130 million
Eine Licencenehmer bezahlt $130mio
habe eine Bitte.
Kann mir jemand sagen ob der Handel nochmal aufgenommen wird.
Wäre wirklich sehr dankbar
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.715.573 von atempause am 19.10.06 10:00:54Vermutlich nicht.

Es ist nix mehr da, ausser dem Börsenmantel.
In US sind die ADR's bereits delisted.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.716.861 von PEKA62 am 19.10.06 11:05:05Suche aus naheliegenden gründen noch 30.000 Stk. WGMA. Angebote bitte über BM.
@Hypefighter: Was ist BM?
Ich habe wgmgy.ob von OTC BB ist dass was Sie suchen ?
Hallo Ethues.

BM bedeutet BOARDMAIL
das heisst man kann innerhalb des WO Systems mails versenden, die auch nur von dem betreffenden user zu lesen sind. Dazu muss man einfach auf das Briefumschlagsymbol des users klicken.
Hypefighter...nein, diese naheliegenden Gründe kann ich nicht nachvollziehen. Vielleicht eine kurze Erklärung dazu?!
Guten Morgen alle,

hier ein interessanter Bericht über Wettanbieter und vor allem Betonusa.

Wettaktien vor dem Kollaps?


Armin Brack, Chefredakteur

Lieber Geldanleger,

ich finde der Spruch "Auf hoher See und vor Gericht ist man in Gottes Hand" passt wie die Faust aufs Auge zur aktuellen Diskussion um die Rechtmäßigkeit von Online-Glücksspielen und Online-Sportwetten. Das Schicksal einer ganzen Branche hängt an ein paar Politik- und Gerichtsentscheidungen. Wie die Auseinander-setzung letztlich ausgeht ist ungefähr genauso gewiss wie die Bundesligaergebnisse und die Lottozahlen der nächsten Woche.

Die an sich schon spannende Thematik wird für Börsianer noch interessanter. Droht dem einstigen Börsenstar bwin (ehemals betandwin.com) wirklich der totale Kollaps? Oder gibt es aktuell nach Kursverlusten von 85 Prozent traumhafte Einstiegskurse? Und wie steht es um die beiden kleineren Herausforderer bet-at-home und Betonusa? Nachfolgend erhalten Sie Antworten auf diese Fragen!

*Knackpunkt Lizenzen

Im Blickpunkt der Öffentlichkeit steht derzeit vor allem bwin. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Wien verfügt über eine deutsche Wettlizenz aus der ehemaligen DDR, die bei der Wiedervereinigung ihre Gültigkeit behalten hat. Insgesamt drei verschiedene Unternehmen besitzen eine solche Lizenz noch (neben bwin auch Sportwetten Gera aus Thüringen und digibet aus Berlin, die jedoch beide nicht börsennotiert und daher für uns weniger interessant sind).

Zusätzlich besitzt bwin eine Gibraltar-Lizenz, die nach Meinung der Wiener auch für die gesamte EU Gültigkeit hat.

In Punkto Lizenz lässt sich bereits ein erster wichtiger Unterschied zu Konkurrent bet-at-home feststellen. Die Düsseldorfer agieren ausschließlich auf Basis einer Malta-Lizenz (vergleichbar mit der Gibraltar-Lizenz von bwin). Das hat zur Folge, dass bet-at-home im Gegensatz zu bwin sein Produkt nicht in Deutschland bewerben darf (wobei nach dem Einschreiten vieler deutscher Bundesländer dieses Recht auch bei bwin inzwischen nur noch sehr eingeschränkt akzeptiert wird).

Das Fehlen einer deutschen Lizenz könnte zudem auch rechtlich von Nachteil sein. Denkbar ist beispielsweise der Fall, dass im Rahmen einer Neufassung des deutschen Staatsvertrages Ausnahmegenehmigungen (in welcher Form auch immer) für Anbieter mit deutscher Lizenz geschaffen werden. Dann würde bet-at-home "in die Röhre schauen".

*Betonusa droht jetzt schon das Aus

Noch prekärer ist die Lage beim jungen Online-Casino Betonusa, die mit einer Karibik-Lizenz (Antigua, Barbuda) bisher vor allem in Nordamerika agiert haben. Das US-Unternehmen wurde 2004 vom deutschen Mike Hansch aufgekauft und ist seit November 2005 in Deutschland börsennotiert. Umsätze wurden bisher ganz überwiegend in den USA erzielt. Durch den so genannten "Unlawful Internet Gambling Act of 2006" wurde dem Unternehmen jetzt auf einen Schlag die Geschäftsgrundlage entzogen. Das von US-Präsident George Bush bereits unterzeichnete Gesetz verbietet es amerikanischen Bürgern künftig, die Einzahlung von Spielgeldern bei Online-Glücksspiel-Unternehmen über das amerikanische Bankensystem vorzunehmen.

Während andere Wettanbieter daher gar keine US-Kunden mehr annehmen geht Betonusa mit der Übernahme des Spielbetriebs und der Software des zahlungsunfähigen Konkurrenten Worldgaming PLC volles Risiko. Denn auch Worldgaming agierte überwiegend am US-Markt und wurde eben durch dieses Gesetz von Bush "niedergestreckt", weil die Banken sämtliche Kredite einfroren.

*Riskantes Spiel von Betonusa

Betonusa versucht nun gezielt dieses Gesetz zu umgehen - und zwar mit Hilfe der bereits im Juli vollzogenen Übernahme der auf Online-Zahlungssysteme spezialisierten Genpage Holding mit Sitz in Frankfurt.

In einer am 4.Oktober veröffentlichten Mitteilung des Vorstandes heißt es unter anderem: "Die Genpage-Gruppe arbeitet ausschließlich mit Partnerbanken zusammen, die sich außerhalb Nordamerikas und somit außerhalb der Zuständigkeit der US-Behörden befinden." Soll heißen: Die US-Kundschaft kann sich ja Konto und Kreditkarte bei einer ausländischen Partnerbank besorgen und über diese Station dann das Geld transferieren.

Weil Genpage zudem auch über eine Wettlizenz in Österreich verfügt, soll die Übernahme der Gruppe gleichzeitig den Einstieg von Betonusa in den europäischen Markt vorantreiben.

*Der Erfolg ist höchst fraglich

Ob dies allerdings wirklich so funktioniert, wie sich das der Vorstand von Betonusa vorstellt, darf bezweifelt werden. In der Mitteilung gesteht man denn auch ein: "Auf Grund der am Markt aufkommenden Unsicherheiten existiert...ein Risiko für bestimmte Bestandskunden der Genpage-Gruppe..." Nicht nur für die Kunden der Genpage-Gruppe sondern vor allem auch für Betonusa selbst, möchte man da spontan ergänzen.

Wem diese Ausgangslage noch nicht prekär genug erscheint, dem empfehle ich zusätzlich einen Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) aus dem Juni dieses Jahres. Darin wird die Entstehungsgeschichte von Betonusa beleuchtet. Der Verfasser kam damals zu dem Fazit: "Die Unternehmensgeschichte ist schwer durchschaubar, die Anlegerschützer sahen bei anderen Firmen des Gründers Anlaß zum Meckern, die Finanzdaten lassen sich nicht mit vergangenen Zahlen vergleichen. Dazu kommen operative Risiken."

*Zweifelhafte Kaufempfehlungen

Erstaunlich, dass das Research-Unternehmen CdC Capital AG vor dem Hintergrund dieser massiven Risiken die Aktie noch im September mit einem Kursziel von 5 Euro zum Kauf empfahl.

Geradezu grotesk wird das Ganze aber, wenn CdC auf Seite 26 ihrer Analyse das Gleichnis des berühmten technischen Traders Ed Seykota zitieren:

"Eines Abends, während ich mit einem Fundamentalisten beim Essen saß, wischte ich zufällig ein scharfes Messer über die Tischkante. Er beobachtete das Messer, wie es durch die Luft flog, und wie es am Ende mit der spitzen Seite in seinen Schuh fuhr - "warum haben sie ihren Fuß nicht weggezogen?" fragte ich. "Ich wartete darauf, dass das Messer wieder nach oben flog" antwortete er.

*Greife nie in ein fallendes Messer - oder doch?

Mit anderen Worten: Kaufe keine Aktie solange sie sich in einem steilen Abwärtstrend befindet! Genau einem solchen fallenden Messer glich aber der Kursverlauf der Betonusa-Aktie zum Empfehlungszeitpunkt. Obwohl der CDC Analyst "das Messer also quasi fliegen sah" kam er in der Analyse zum Ergebnis: "Die Valoren der Betonusa AG befinden sich in einem Abwärtstrend, der die nächsten Tage in eine Bodenbildung umschwenken wird."

Wenige Tage später schlug dann das Messer tatsächlich im Schuh ein - und zwar in den Schuhen der Anleger, die die Aktie auf Empfehlung von CDC gekauft hatten. Die Aktie gab an einem Tag um weitere 30 Prozent ein.

Verstehen Sie mich nicht falsch: Es liegt mir fern, Analysten zu diskreditieren. Jeder liegt hin und wieder auch mal daneben. Aber nur weil einer der verwendeten Indikatoren zum Zeitpunkt der Analyse (Slow Stochastik) im so genannten überverkauften Bereich lag, eine Bodenbildung für die kommenden Tage vorauszusagen (nachdem die Aktie zuvor über Monate nur gefallen war), ist schon mehr als gewagt. Eher fahrlässig!

*Sieht so eine objektive Analyse aus?

Gleiches gilt für die Fundamentalanalyse: Zu einem Zeitpunkt, zu dem sich das drohende Unheil in den USA bereits deutlich abgezeichnet hatte (die Vorstände der britischen Online-Glücksspiel-Unternehmen BetonSports und SportingBet waren bereits Wochen vor Veröffentlichung der Analyse in den USA verhaftet worden) erstellte CDC eine Discounted Cash Flow-Analyse mit einem Kursziel von 5,54 Euro. Ohne die für Betonusa höchst gefährlichen Entwicklungen in den USA in irgendeiner Form zu berücksichtigen, wurde dem Anleger also eine Kurschance von 123 Prozent in Aussicht gestellt. Das ist absolut nicht nachvollziehbar.

Mein Rat deshalb: Lesen Sie bei solchen kostenlosen Analysen immer das Kleingedruckte mit. Eventuell bestehen in solchen Fällen Interessenskonflikte.

Zur Stunde markiert die Aktie übrigens ein neues Allzeit-Tief bei 1,29 Euro.

• Betonusa
• WKN A0B921
• Börsenwert 41 Millionen Euro
• KGV 06e negativ
• Div.-Rend. 06e -
• Akt. Kurs 1,29 EUR


MEIN FAZIT:

- Geschäftsgrundlage nicht mehr vorhanden
- Alternativ-Strategien sind rechtlich äußerst bedenklich
- Undurchsichtige Vergangenheit

Finger weg von dieser Aktie!


__________________________________________


*Die aktuelle Rechtslage in Deutschland

Obwohl auch bwin vom US-Gesetz betroffen ist (das Unternehmen war letztes Jahr auch in den US-Markt eingestiegen) spielt für die Wiener genauso wie für bet-at-home vor allem der deutsche Markt eine gewichtige Rolle. Leider verschlechtert sich aktuell auch hierzulande die Ausgangslage für private Sportwettenanbieter weiter. Am Donnerstagabend einigten sich die Ministerpräsidenten der Länder auf einen neuen Staatsvertrag. Demnach bleibt das Lotterie- und Sportwettenmonopol weiter beim Staat.

Die Werbung für Glücksspiele soll zudem weitgehend eingeschränkt werden. Mit letzterem Punkt will man der Auflage des Bundesverfassungsgerichts Rechnung tragen, das im März in einem Urteil erklärt hatte, das staatliche Monopol sei nur dann zulässig, wenn die Aufgabe zur Vorbeugung der Spielsucht erfüllt werde.

Entschieden werden muss nun noch wie lange der neue Vertrag gelten und ob es ein generelles Internet-Glücksspiel-Verbot geben soll. Ein endgültiger Beschluss soll am 13.Dezember erfolgen.

Diskutiert wird aktuell eine Laufzeit des Vertrages von vier Jahren. In dieser Zeit soll dann möglicherweise auch das angesprochene Modell zur Vergabe (neuer) Lizenzen an private Anbieter nach dem Jahr 2010 ausgearbeitet werden.

*Die EU als Zünglein an der Waage

Doch selbst nach der Absegnung des Staatsvertrages wird keine endgültige Klarheit über die Rechtssituation herrschen.

Denn eine letzte Hoffnung bleibt bwin&Co selbst dann noch: Die Europäische Union! Eine EU-Kommission prüft derzeit, ob die Sportwetten-Praxis von Deutschland und Frankreich gegen den Grundsatz des freien Dienstleistungsverkehrs in der Gemeinschaft verstößt. Wann hier eine Entscheidung erfolgen wird, ist jedoch noch nicht bekannt.

*Ein kompletter Kollaps droht zunächst nicht

Wie aber geht es nun in der Praxis weiter: bwin und bet-at-home werden mit großer Sicherheit ihr Geschäft zunächst wie bisher weiter betreiben. bwin muss gegebenenfalls dann komplett auf Werbung in Deutschland verzichten, was die Neukundengewinnung natürlich wesentlich schwieriger machen würde. Zudem ist fraglich, wie der bestehende Kundenstamm reagieren wird, wenn im Staatsvertrag tatsächlich ein vollständiges Verbot für private Internet-Glücksspiele und Sportwetten beschlossen wird.

Ein totaler "Kollaps" der Aktien ist also zunächst nicht zu erwarten.

*bet-at-home: Anhebung der Umsatzprognose...

bet-at-home hob Ende August sogar das ursprüngliche Umsatzziel von 280 Millionen auf 320 Millionen Euro an und treibt die Expansion nach Osteuropa voran. Neue Märkte wurden in Bulgarien und Ungarn erschlossen, die Wettplattform ist mittlerweile in 12 Sprachen verfügbar. Vor dem Hintergrund dieser Ostverlagerung macht auch die Beantragung der Börsennotiz in Wien Sinn.

Zudem wird im vierten Quartal Mobile-Betting eingeführt, das die Abgabe von Wetten per Handy ermöglicht.

*...aber schlechte Informationspolitik

Weniger gut gefällt mir bei den Düsseldorfern aber die Tatsache, dass trotz relevanter Maßnahmen wie beispielsweise die Platzierung zweier Kapitalerhöhungen keine aktuellen Angaben zur Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung und Bilanzkennzahlen verfügbar sind. Kein ausführlicher Quartalsbericht, kein Halbjahresbericht, keine Gewinnprognosen - wie soll der Anleger so den aktuellen Wert der Aktie beurteilen können?

Immerhin: Die Kapitalerhöhung im März, wo 319 Tausend Aktien zu einem Preis von 26 Euro ausgegeben wurden, brachte neue liquide Mittel in Höhe von 8,3 Millionen Euro ein, so dass die Finanzierung der Expansion zunächst gesichert ist. Ob es allerdings klug ist, in der aktuellen Situation diesen Cashbestand zum Rückkauf eigener Aktien zu nutzen, muss bezweifelt werden. Denn kommt es wirklich zu einem kompletten Verbot in Deutschland bräuchte man wohl jeden Cent zur Restrukturierung des operativen Geschäfts.

Hinzu kommt - wie oben bereits erwähnt - die Tatsache, dass bet-at-home keine Lizenz für den deutschen Markt besitzt und damit im Falle einer möglichen Ausnahmeregelung für Anbieter mit ehemaligen DDR-Lizenzen außen vor bleiben würde. Dann sähe es düster aus.

• bet-at-home.com
• WKN A0DNAY
• Börsenwert 66 Millionen Euro
• KGV 06e 94
• Div.-Rend. 06e -
• Akt. Kurs 19,60 EUR


MEIN FAZIT:

- Massive Rechtsunsicherheit (keine deutsche Lizenz!)
- Im Vergleich zu bwin abgeschlagene Nummer zwei in Deutschland
- Schlechte Informationspolitik
- Zweifelhaftes Aktienrückkaufprogramm
+ Schreibt bereits schwarze Zahlen
+ Kapitalerhöhungen waren erfolgreich
+ Viel versprechende Expansion nach Osteuropa

Unsere Verkaufsempfehlung im Geldanlage-Report vom 29.Mai 2006, wo wir uns beim damaligen Kurs von 47 Euro mit einem Kursziel von 10 Euro weit aus dem Fenster gelehnt haben, erwies sich als vollkommen richtig. Auch wenn das Chance-Risiko-Verhältnis beim aktuellen Kurs von 19,30 Euro und nach erfolgreicher Kapitalerhöhung um einiges besser ist, raten wir weiter, die Aktie zu meiden.

*Wenn schon zocken dann mit bwin

Die Überschrift ist im doppelten Sinne zu verstehen: Sie gilt sowohl für Sportwetter als auch für Spekulanten.

Da ich selbst sportbegeistert bin und hin und wieder auch übers Internet wette, kann ich hier aus eigener Erfahrung sprechen:

bwin ist mit riesigem Abstand die Nummer eins unter den Anbietern (2005 hatte man ungefähr das 10fache Umsatzvolumen im Vergleich zu bet-at-home), hat die besseren Quoten, die bessere Wettplattform (nur bei bwin gibt es Live-Wetten und ein Chat, in dem sich User austauschen können), das professionellere Design (rufen Sie einfach mal die Seiten www.bet-at-home.com und www.bwin.de auf und vergleichen Sie selbst), das reichhaltigere Wettangebot und ist der Konkurrenz immer mindestens einen Schritt voraus. Beispiel Mobile Betting: bet-at-home kündigt die Einführung an, bwin hat es schon lange.

Kurz gesagt: Das "Wetterlebnis" bei bwin ist einfach um Klassen besser und macht die Wiener vor allem bei den so genannten "Heavy Usern" (also bei den Viel-Wettern) zur unumstrittenen Nummer eins. Zumindest diese Klientel dürfte den Wienern durch dick und dünn die Treue halten und sich auch von staatlichen Verboten nicht abschrecken lassen.

Hinzu kommt: Durch die hohe Medienpräsenz in der Vergangenheit hat bwin in Deutschland einen riesigen Bekanntheitsgrad erreicht von dem man noch lange zehren kann.

*Die Lage ist objektiv betrachtet kritisch

Das alles darf den geneigten Spekulanten aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Lage aktuell prekär ist. Der Wegfall des US-Marktes kostet rund 20 Prozent des geplanten Umsatzvolumens. Das Dramatische an der Situation ist die Tatsache, dass bwin erst im Frühjahr rund 500 Millionen US-Dollar für das schwedische Unternehmen Ongame E-Solutions bezahlt hat. Da das Unternehmen fast die kompletten Umsätze in den USA erwirtschaftet hat, drohen nun riesige Sonderabschreibungen. Selbst ein Unternehmen von der Größenordnung bwins kann eine solche Fehlinvestition nicht ohne weiteres verkraften.

Zum Vergleich: Momentan liegt die gesamte Marktkapitalisierung des Unternehmens nur noch bei 519 Millionen Euro.

Die Analysten der Bank Austria Creditanstalt haben ihre gesamten Umsatz- und Ergebnisprognosen über den Haufen geworfen und das Kursziel zum wiederholten Mal dramatisch reduziert. Aktuell sieht man den fairen Wert der Aktie nur noch bei 12 Euro (zuvor war das Kursziel 19 Euro). Eine Rückkehr in die Gewinnzone wird nun nicht mehr vor 2009 erwartet.

Auch wenn es fraglich ist, ob es derzeit überhaupt Sinn macht, Gewinnschätzungen für die kommenden Jahre abzugeben (die Analysten von Raiffeisen Centrobank haben beispielsweise das Rating momentan komplett ausgesetzt), so verdeutlicht die obige Einschätzung doch deutlich, wie kritisch es für bwin langsam wird: Die Prognosenreduzierung der Bank Austria wird ausschließlich mit dem Wegfall des US-Geschäfts begründet. Sollte nun auch noch der deutsche Markt wegbrechen, sähe es richtig düster aus. Dann wäre wohl sogar die Existenz des Unternehmens gefährdet.

• bwin
• WKN 936172
• Börsenwert 520 Millionen Euro
• KGV 06e negativ
• Div.-Rend. 06e -
• Akt. Kurs 16,49 EUR


MEIN FAZIT:

- Massive Rechtsunsicherheit
- Wegfall des US-Geschäfts und damit verbunden riesiger Wertberichtigungsbedarf
+ Markführerschaft in Deutschland
+ Bekannter Markenname
+ Erstklassiges Management

Die Aktie eignet sich aktuell nur für Zocker!


__________________________________________


2.) RWE - Verkaufsempfehlungen ohne Ende

Ein seltenes Bild ergibt sich derzeit bei den Analysteneinschätzungen zu RWE, dem nach E.on zweitgrößten Stromversorger in Deutschland.

Die Analysten übertreffen sich derzeit geradezu mit Verkaufsempfehlungen für die Aktie. Die Argumentation ist immer die Gleiche: Die Aktie sei mit einem 2006er-KGV im Bereich von 16 zu teuer. RWE habe es zudem schwer seine Wachstums-strategie im Kerngeschäft Öl und Gas umzusetzen.

Hintergrund ist folgender: RWE ist dabei seine erfolgreiche Wassersparte abzustoßen, Thames Water wurde bereits für 4,8 Milliarden Pfund verkauft. Bei American Water Works versucht man über einen geplanten Börsengang Kasse zu machen. Die Sondererlöse aus diesen beiden Transaktionen kommen einerseits den Aktionären in Form einer Anhebung der Dividende zugute (3,40 Euro je Aktie für 2007 und 4,00 Euro je Aktie für 2007 nach aktuellen Schätzungen). Danach verblieben immer noch rund 5 Milliarden für weitere Übernahmen in Osteuropa, den Niederlanden oder Belgien.

Die Befürchtungen gehen nun dahin, dass RWE für diese Übernahmen zu viel bezahlen könnte, weil die Preise durch die letzten Akquisitionen bereits stark "angeheizt" worden seien. Auch die RWE-Aktie selbst habe zudem zuletzt von Spekulationen über einen möglichen Einstieg des russischen Energieriesen Gazprom profitiert.

Ein weiteres Problem: Die Stromkonzerne, die praktisch betrachtet immer noch in einer Art regionalem Monopol agieren (=wenige große Anbieter teilen den deutschen Markt geographisch untereinander auf), geraten wegen neuerlicher Preiserhöhungen immer mehr in die öffentliche Kritik. Das macht das Geschäft insgesamt nicht gerade einfacher.

Als einer der wenigen stuft Per-Ola Hellgren, Analyst bei der Landesbank Rheinland-Pfalz die RWE-Aktie weiter mit "Outperformer" ein. Er glaubt an die Strategie der Essener und geht durch die Fokussierung auf das Kerngeschäft ab 2007 von einer höheren Rendite auf das eingesetzte Kapital aus. Allerdings schränkt auch er ein: RWE habe nur ein Zeitfenster von ein bis zwei Jahren, um die geplanten Zukäufe umzusetzen. Danach werde man selbst zum Übernahmekandidaten.

Mein Vorschlag: Wer investiert ist, sollte die Aktie weiter halten, aber die Position mit einem Stopp eng unter dem lokalen Tief bei 76,00 Euro absichern. Neueinstiege sind nicht mehr ratsam.

• RWE
• WKN 703712
• Börsenwert 40,6 Milliarden Euro
• KGV 06e 16
• Div.-Rend. 06e 4,4 %
• Akt. Kurs 78,00 EUR


MEIN FAZIT:

+Gute Markstellung
+Intakter Aufwärtstrend
- Hohe Bewertung
-Politischer Ärger könnte drohen

Die Aktie ist eine Halteposition!

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3.) Wo gibt's die höchsten Zinsen?

An der Zinsfront gibt es beim Tagesgeld auch diesmal keinerlei Veränderungen im Vergleich zum letzten Update.

• Institut Zinssatz pro Jahr
• Driver&Bengsch 4,5 %
• Parex Bank 4,0 %
• Advanzia Bank 3,5 %



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> Themen der nächsten Ausgabe (Samstag)

Wie geht es weiter mit dem Ölpreis?
FMC im Kurz-Check
Wo gibt's die besten Zinsen?



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Armin Brack
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Antwort auf Beitrag Nr.: 24.753.881 von artemios am 21.10.06 08:12:07gibt es was neues vom inso verwalter?
Immerhin hat sich der Kurs von WGMGY in den USA heute bezogen auf den Tiefstkurs mehr als vervierfacht (Stand: 23.10.2006, 19:41, WORLD GAMING ADR). Die Umsätze sind natürlich noch steigerungsfähig (bislang 19.180 Stück).

Warum sollte übrigens nicht Gazprom den Börsenmantel von World Gaming plc aufkaufen? Wer finanziell angeschlagene Fußballvereine zur Meisterschaft bringen kann, der müsste doch auch dem Mythos von Starnet/WGMGY zu einer Fortsetzung verhelfen können …

Gigaguru
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.807.347 von Gigaguru am 23.10.06 20:52:03Untenstehende PR sollte sich der Altkanzler (Gerhard Schröder; Anm. der Redaktion) einmal genau ansehen und dann den nächsten Gazprom-Superdeal in Deutschland (diesmal sogar mit Bezug zu seiner Heimatstadt) einfädeln. Der Plan: Gazprom übernimmt den Börsenmantel von World Gaming und gleichzeitig BOU, die dann in WGMGY eingliedert werden. Neuer Unternehmensname: World Gaming Starnet Corporation. Damit wäre ein absoluter Mega-Brandname verbunden worden mit großer Finanzkraft und technologischer Innovationsfähigkeit in einem – allen entgegenwirkenden gesetzlichen Regelungen in letzter Konsequenz dann doch trotzenden – weltweit boomenden Markt. Ein absolut gigantisches Businessmodell …

Gigaguru



13.10.2006

Betonusa übernimmt Spielbetrieb und Software der Worldgaming PLC

Die Betonusa AG hat im Rahmen eines Asset Deals den Spielbetrieb und die Software der Worldgaming PLC, London übernommen.

Die Übernahme beinhaltet alle zum Spielbetrieb gehörenden Internetseiten, die Worldgaming Software-Lizenzen, die Tochterunternehmen DNI Holdings Ltd. (Antigua) und Scorecard Media Inc. (Vancouver/Kanada), die komplette Spielerdatenbank und alle Spielkonten. Der Erwerb erfolgte aufgrund von Verhandlungen mit einem Zwangsverwalter, der die Verfügungsgewalt über die Vermögenstitel der an der AIM in London notierten Worldgaming PLC übernommen hatte.

Der Kauf, der zunächst über zwei von der Betonusa AG kontrollierte Verwertungsgesellschaften abgewickelt wird, um jedwede Risiken für die Gruppe auszuschließen, wurde gemeinsam mit einer Private Equity Gesellschaft vorbereitet, verhandelt und abgeschlossen. Die Zahlung des Kaufpreises, über dessen Höhe Stillschweigen vereinbart wurde, erfolgt ausschließlich als reine Beteiligung an den zukünftigen Spielerträgen der erworbenen Internetseiten und schont somit die Liquidität. Das Unternehmen folgt damit weiterhin strikt der Strategie, für das Wachstum keinerlei externes Fremdkapital aufzunehmen.

Die gesamte Transaktion steht unter der aufschiebenden Bedingung, dass ein Gesetz vom US-Präsidenten unterschrieben wird, das die Einzahlung von Spielergeldern über das amerikanische Bankensystem verhindern soll.

Der Vorstand kann noch keine Angaben über den erwarteten Ergebnisbeitrag der Akquisition machen, da zunächst alle wichtigen Mitarbeiter aus den Bereichen Marketing, Technik und Finanzen übernommen werden müssen, um die Integration in die Betonusa-Gruppe zu ermöglichen.

Die Geschäftsbereiche Hosting und IT der Worldgaming PLC wurden von einem anderen Unternehmen übernommen. Die Betonusa hat jedoch zusätzlich sämtliche Lizenzen erhalten, um mittelfristig Hosting, IT-Betrieb und Software-Entwicklung selbständig betreiben zu können und somit die komplette Prozesskette des Online Entertainments abzubilden. Die Gruppe wird durch diese vertikale Integration in die Lage versetzt, ihre Dienstleistungen weitestgehend unabhängig von externen Lieferanten und Dienstleistern zur Verfügung zu stellen.

Die Branche war durch jüngste Änderungen in der US-Gesetzgebung sowie Festnahmen in Europa und den USA in Turbulenzen geraten, die zum Kollaps zahlreicher Geschäftsmodelle sowie zum Rückzug einiger Konkurrenzunternehmen geführt haben. Obwohl der Vorstand diese Entwicklungen weiterhin mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt, kann die Übernahme zu einer substantiellen Ergebnisverbesserung der Gruppe führen: Einerseits wird durch die Übernahme der Spielerdatenbank der existierende Spielerstamm der Betonusa-Gruppe mehr als verdoppelt, andererseits kann die Gruppe Lizenzgebühren in Millionenhöhe einsparen, die durch die Nutzung der Worldgaming-Plattform bisher berechnet wurden.

'Durch diese Übernahme gehört die Betonusa-Gruppe zu den großen Gewinnern der dynamischen Veränderungen im Online Entertainment Markt der letzten Zeit. Die Sicherstellung der eigenen Online Bezahlsysteme sowie eines soliden Wachstums ohne Schulden haben uns jetzt in die Lage versetzt, unser Online Entertainment-Portfolio sinnvoll zu ergänzen und abzurunden. Die Mitteilung der Worldgaming PLC vom 3. Oktober über Schwierigkeiten bei der Bedienung ihrer Kredite hat uns zunächst schockiert, weil die Worldgaming Software auch von Betonusa-Unternehmen genutzt wird und deshalb eine gewisse Abhängigkeit bestand. Unser CFO Oliver Binsner hat diese Transaktion unter sehr hohem Zeitdruck vorbereitet und verhandelt, so das wir unseren konsequenten Expansionskurs auch in einem schwierigen Börsenumfeld weiterhin fortsetzen können', so Craig Levett, CEO der Betonusa AG.

Zum Unternehmen: Die Betonusa AG mit Sitz in Hannover ist eine Holding mit Beteiligungen im Bereich Internet Payment Service Providing und online Entertainment. Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres, das den Zeitraum vom 1.8.2005 bis 31.1.2006 umfasste, wurde ein Konzernumsatz nach IFRS von EUR 10,73 Mio. und ein Gewinn nach Steuern in Höhe von EUR 2,263 Mio. erzielt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.807.347 von Gigaguru am 23.10.06 20:52:03was war denn das für ein Trade, Gigaguru?! war das noch in der Pipeline?! Ich dachte es wird nicht mehr gehandelt? Weisst Du genaueres?!
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.808.014 von olcapri am 23.10.06 21:29:58weiß Jemand wieso die Aktie wieder am 24.10. ohne Umsatz gelistet wurde? Was läuft da?:cool:
tja, wenn ich das wüsste. Frage auch schon den ganzen Tag und erhalte keine Erläuterung. Für Gigaguru ist die Story ja noch nicht zu Ende. Für mich auch noch nicht. Gruß olcapri
ich hätte alles akzeptieren können. Noch mal nachschießen. Ok, kein Problem.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.833.156 von olcapri am 24.10.06 22:13:15Danke, hoffe auch noch! Gute Nacht!
Kurse um 2 pence ok, nur zu. Auch das wäre unschön gewesen, aber akzeptabel. Aber die jetzige Vorgehensweise, die Aktionäre wirklich im wahrsten Sinne des Wortes im Regen stehen zu lassen und wie Altlasten zu entsorgen. Das sich alle sang und klanglos aus dem Staub gemacht haben, wie feige Ratten..
das ist vollkommen unakzeptabel.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.833.317 von olcapri am 24.10.06 22:18:08aber handel an der otcbb . ich denke die aktie wäre deelisted.
seltsame vorgang ja

gabs gestern 30910 stuecke zu 0,125 $ am otc ?
so stehts in time & sales hier.

seltsam.

und london stellt 2 pence.
gestrichene taxe

verstehen tue ich's nicht. wahrscheinlich ist sowass nur um die aktie endgueltig verschwinden zu lassen...nur die aktionaere muessen noch entsorgt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.807.347 von Gigaguru am 23.10.06 20:52:03Hi Giga, hast Du schon etwas rausfinden können, warum wir so verladen wurden?!
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.851.145 von olcapri am 25.10.06 19:20:04die Antwort darauf wäre in der Tat interessant...
Todgesagte leben länger! Nie zuvor war diese Weisheit lebendiger oder besser gesagt untoter. Denn die Verfechter der legendären World-Gaming-Saga werden wiederauferstehen und dann schlagen die WGMGY-Zombies zurück …



Gigaguru
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.370.559 von Gigaguru am 13.11.06 21:47:08Moin GIGA

warum sollte das deiner Meinung nach passieren?
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.371.645 von eiskalterbaer am 13.11.06 22:18:37die Frage sollte lauten: "wo und wie sollte das passieren?"...
und zwar in einer anderen Matrix, aus der bis dato nur Keanu Reeves wieder zurueckgekehrt ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.377.110 von traderofthelord am 14.11.06 08:33:22nicht immer alles so schwarz sehen. Ok, die "Hoffnung" ist minimal, durchaus als "seidender Faden" zu bezeichnen. Aber jetzt sind die Machtverhältnisse in den USA verschoben und ein einflußreicher Demokrat will das Gesetz zurücknehmen (man traut es ihm im allgemeinen auch zu). Hinzu kommt dass auch das Hafengesetz als undurchführbar gilt. Warum also nicht konsequenterweise dieses Gesetz zurücknehmen, dass immer den faden Beigeschmack haben wird, in einer Nacht und Nebelaktion durchgeboxt worden zu sein.
Anschließend wird das US Geschäft wieder aufgenommen, das MM ausgetauscht und das war es. Nur dann sollte jeder sich das im Moment erlebte als Lehre hinter die Ohren schreiben, wegen dem Risiko.

Näheres wird aber sicher Gigaguru ausführen, auf dessen Worte ich auch wieder gespannt bin.
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.377.209 von olcapri am 14.11.06 08:39:48wie sollen unsere WG-Aktien wieder an Wert gewinnen, wenn der Insolvenzverwalter alles verhoekert, um dem Barclay-Kredit rechnung zu tragen?
Welches US-Geschaeft wieder aufnehmen, wenn die Seiten/Server/etc. weg sind?
Das soll mir mal jemand erklaeren.
Bin der letzte, der sich ueber eine Wiederauferstehung nicht euphorisch freuen wuerde.
auf wiedersehn du schöne marie......
;)
es hat nicht sollen sein......
;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.629.417 von sukashi am 23.11.06 19:52:34die machen ja dort drüben richtig Randale:D:D


... mit 3$:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.370.559 von Gigaguru am 13.11.06 21:47:08und hast Du Dich schon gesammelt Giga und bist Du bereit für ein etwas ausführlicheres Statement, an dem ich (und andere die es nie zugeben würden) wie immer brennend interessiert bin???!!!!
Schönes Wochenende
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.671.974 von stargazer am 24.11.06 19:36:21sorry, gehört zu WDAM:mad:
Manche schmeißen ihre WGMGY-Shares vorschnell hier herein:



Das sollte man besser nicht tun …

Gigaguru
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.333.297 von Gigaguru am 20.12.06 10:42:26Was hast Du denn für positive news auf Lager???
dann lass doch bitte mal hören, Gigaguru, in welche grobe Richtung Deine Überlegungen gehen. Jede kleine Nachricht - und sei so auch nur etwas positiv - würde meine trübselige Stimmung bereits erheblich aufhellen.
Kaufen bei 0,01 $, gleichtzeitig wieder verkaufen bei 0,03 $, ein gutes Geschäft, Handel in Amerika ist doch angenehmer als im Old
Germany:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.333.297 von Gigaguru am 20.12.06 10:42:26Wie bereits gefragt, Gigaguru, gibt es noch irgendeinen Hoffnungsschimmer?! - den Du ja ganz offensichtlich andeutest - dann artikuliere ihn doch auch bitte. Gruß olcapri
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.427.741 von olcapri am 23.12.06 12:09:54trotzdem schöne Weihnachten.:(
Die WGMGY-Aktien sollte man einfach im Depot belassen und abwarten, was passieren wird.

Ansonsten kann jeder die WGMGY-Assets wieder zurückkaufen, indem er bei der betonusa AG (WKN: A0B921) einsteigt. Er erhält damit nicht nur World Gaming plc (früher Starnet) zurück, sondern noch eine Reihe weiterer Assets, denn betonusa (BOU) ist eine Finanzholding, die weltweit über Beteiligungen im Bereich des interaktiven Online-Entertainments und Online-Payments verfügt. CEO ist seit Ende letzten Jahres der Unternehmensgründer und Hauptaktionär Mike Hansch. BOU ist ein in Hannover ansässiges deutsches Unternehmen und somit auf dem europäischen Markt gut integriert. In Europa dürfte sich die Situation privater Wettanbieter – ungeachtet einiger konterkarierender politischer Initiativen – künftig weiter verbessern. Das Unternehmen erwartet ferner zu Recht eine baldige Aufgabe des „Gambling Ban“ in den USA. Diesbezüglich wird von politischer Seite sowie durch die Banken bereits massiver Druck ausgeübt.

BOU arbeitete von Beginn an hochprofitabel. Im Geschäftsjahr 2005/2006 wurde ein Umsatz von 22 Mio. € und ein Gewinn von 5 Mio. € erwirtschaftet, das entspricht bezogen auf den aktuellen Kurs von 0,75 € einem KUV von 1,1 und einem KGV von 4,5. Hierin noch nicht enthalten sind die inzwischen erfolgten Übernahmen der Worldgaming plc und der Genpage Holding AG, einem im IPSP-Bereich – Internet Payment Service Providing – agierenden Unternehmen. Alleine durch die WGMY-Übernahme wird für das laufende Geschäftsjahr, das von August 2006 bis Juli 2007 läuft, ein zusätzlicher Gewinn von 15 Mio. € erwartet. Das erste Quartal soll Unternehmensangaben zufolge bereits sehr positiv verlaufen sein. Das KGV würde dadurch auf etwa 1 sinken. Darauf basierend wird für das laufende Geschäftsjahr eine Gewinnausschüttung (Dividende) von 0,25 € pro Aktie geplant, was einem Drittel des derzeitigen Aktienkurses entsprechen würde!

Die Genpage Holding AG wird – vorbehaltlich der Zustimmung durch die HV Ende März – künftig in ein eigenständiges börsennotiertes Unternehmen ausgegliedert. Der BOU-Aktionär erhält dann für je 30 BOU-Anteile eine Genpage-Aktie. Der Wert einer Genpage-Aktie wird von BOU auf 30 € taxiert. Dies würde dann einem KGV entsprechen, das 40% unter dem des mit Genpage vergleichbaren – im TecDax notierten – Unternehmens Wirecard läge. Demnach wäre der aktuelle Börsenwert von BOU schon alleine durch Genpage abgedeckt. So gesehen bekommt man die anderen BOU-Assets einschließlich World Gaming plc geschenkt und als Bonus auch noch eine Dividende ausgezahlt. Wer möchte, kann sich jetzt noch ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk verschaffen und den Ärger über die vermeintlicher Weise entgangenen Chancen bei WGMGY lindern, ohne World Gaming und dem nach wie vor hochinteressanten Online-Gambling-Markt den Rücken zukehren zu müssen …

Gigaguru
Als Antwort auf unsere Frage: "Warum WG-shares halten?" empfiehlst Du uns jetzt BOU-Aktien? Damit wir in einem halben Jahr wieder fette Verluste einfahren???

Bitte sei mir nicht böse, aber Du musst ja nicht ganz dicht sein!? Und ich dachte immer -schon zu Starnet-Zeiten- dass Du etwas Ahnung hast....

Soll ich 'mal Dein Rundschreiben aus dem Jahr 1998 posten, worin Du Starnet auf -damals 200 DM- steigen liesest!? Hausfrauengeschwätz!!! Aufschneider!!! Wichtigtuer!!! Gigaguru!!!:laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.653.607 von Gigaguru am 03.01.07 13:20:57Die bisherigen Reaktionen darauf, dass ich einen Einstieg bei betonusa ins Gespräch gebracht habe, waren ausnahmsweise negativ. Dies erachte ich als außerordentlich positives Zeichen, deutet dies doch darauf hin, dass bislang die meisten WGMGY-Aktivisten in diesem Wert noch nicht investiert sind …

Gigaguru
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.681.905 von Gigaguru am 04.01.07 22:02:56...Junge kauf, bin mal kurz reinmit Verlust schnell wiede raus, wird genauso ein Reinfall wie world gaming, bis jetzt gehts nur down, die politische Lage ist nicht zuträglich.;)
@Gigaguru

Hats Du immer noch nicht aus den jahren 00/01 gelernt??
Denk lieber an die Kohle die Du da verbraten hast!
Der Traum ist ausgeträumt und BOU ist nur was für Blender!


dein
Onkel Dagobert
:):) Hallo zusammen!!
kann mir jemand sagen was bei World Gaming los ist? wird jetzt gehandelt? ist mir im depot aufgefahlen das der wert nicht mehr mit 0€ notiert ist. geht da etwa etewas???:confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.961.851 von Razych am 16.01.07 17:54:35...moin schaue nur ab und an mal hier rein, nein ist hier nicht handelbar, scheinbar in den USA, ruf mal Deine Depotzentrale an, die sagt was gehen könnte. In meinem Depot steht nicht verfügbar (Sparkasse). Merde:mad:
OTC
WGMGY / USD 0,131
400 +0,111
+555,00 21:03:03
02.02.2007 -
- 0,020
0,030 0,131
0,0050 11.451
weiss eigendlich was mit unseren aktien passiert ist oder was noch ist ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.097.238 von Orbitter am 21.06.07 17:40:35Hier die Übersetzung:

Weiss eigentlich jemand, was mit unseren Aktien passiert ist, bzw. ob sie noch etwas wert sind?:keks:


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