Griechische ALPHA BANK kommt der TURNAROUND oder sind die Griechen am Ende - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 19.05.12 20:58:36 von
neuester Beitrag 23.11.16 14:28:11 von


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19.05.12 20:58:36
Ist bei den Griechen was zu holen oder fallen sie aus dem Euroland raus ?

Sollte Griechenland die Wende schaffen, könnte ENORMES POTENTIAL in der ALPHA BANK stecken


Wie steht ihr zu dieser Bank Aktie ?

:cool::eek::cool::eek::cool:
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19.05.12 21:03:34
Euro-Krise
Fitch stuft fünf griechische Banken herab


DPA
Sitz der Rating-Agentur in New York: Griechische Ausfälle werden erwartet
Erst das Land, dann die Banken: Die Rating-Agentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit fünf griechischer Banken auf CCC herabgestuft. Die Begründung: Die großen Banken hätten noch nicht die im Rettungspaket vorgesehenen Kapitalspritzen erhalten.


London - Nach der Bonität Griechenlands hat die Rating-Agentur Fitch auch die Kreditwürdigkeit von fünf griechischen Banken herabgestuft. Die Ratings der National Bank of Greece, der EFG Eurobank Ergasias, der Alpha Bank, der Piraeus Bank und der griechischen Landwirtschaftsbank seien von B- auf CCC gesenkt worden, teilte die Agentur am Freitag mit.

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Fitch begründet den Schritt damit, dass die großen Banken des Landes bisher noch nicht die im Rettungspaket für Athen vorgesehenen Kapitalspritzen erhalten hätten. Griechenlands Bonität war am Tag zuvor ebenfalls von B- auf CCC herabgestuft worden.
Die Bonitätswächter sprachen von dem Risiko eines Austritts aus der Euro-Zone und einem möglichen Staatsbankrott. In der Kategorie CCC bestehen beträchtliche Risiken und nur bei günstiger Entwicklung sind keine Ausfälle zu erwarten.

Tourismus bricht um 40 Prozent ein, Waren aus Deutschland um 13 Prozent

Die Tourismuswirtschaft Griechenlands hat unterdessen die politische Führung des Landes aufgefordert, sich gegen im Ausland verbreitete Chaos-Meldungen und Pleitegerüchte zur Wehr zu setzen. "Das kann so nicht weitergehen. Zahlreiche Medien im Ausland sprechen von einem Chaos. Im Gegenteil, alles im Bereich Tourismus läuft normal", hieß es in einer Erklärung des Verbands der Griechischen Touristischen Betriebe (HATTA) am Freitag in Athen. Wegen der andauernden Krise seien die Buchungen in einigen Regionen um 40 Prozent zurückgegangen, teilte der Verband der Touristischen Betriebe mit.

Die krisengeplagten Griechen kaufen gleichzeitig immer weniger Waren aus Deutschland. 2011 rauschten die deutschen Ausfuhren in das Mittelmeerland im dritten Jahr in Folge in den Keller (minus 13 Prozent). Sie erreichten nur noch einen Wert von etwas über fünf Milliarden Euro, wie aus Daten des Statistischen Bundesamts hervorgeht. Ein Jahr zuvor hatten die Griechen noch Waren "Made in Germany" im Wert von 5,8 Milliarden Euro eingeführt. Insbesondere auf deutsche Autos verzichteten die Hellenen zuletzt. 2008 gaben die Griechen für deutsche Produkte noch rund acht Milliarden Euro aus.
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19.05.12 21:12:41
19. Mai 2012, 19:11 Uhr
 
G8 wollen Griechenland in Euro-Zone halten
Die G8-Staaten wollen mehr für Wachstum und Jobs tun. Außerdem betonten sie beim Gipfel in Camp David ihr gemeinsames Interesse, dass Griechenland seine Verpflichtungen erfüllt und in der Euro-Zone bleibt.


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Justus Haucap
Professor Justus Haucap schreibt auf dem Ökonomenblog
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Camp David (dpa) - Die G8-Staaten wollen mehr für Wachstum und Jobs tun. Außerdem betonten sie beim Gipfel in Camp David ihr gemeinsames Interesse, dass Griechenland seine Verpflichtungen erfüllt und in der Euro-Zone bleibt.

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Das ist Kern einer wirtschaftspolitischen Erklärung, auf die sich die sieben führenden westlichen Industriestaaten und Russland am Samstag bei ihrem Gipfel einigten.

«Unser Ziel ist es, Wachstum und Jobs zu stärken», heißt es in der Erklärung. Die Weltkonjunktur habe zwar hoffnungsvolle Anzeichen, es stünden aber noch erhebliche Schwierigkeiten bevor.

Die G8-Staaten verpflichteten sich, «alle notwendigen Schritte zu unternehmen, um unsere Volkswirtschaften zu stärken und wieder Schwung zu geben», heißt es weiter. Ausdrücklich heißt es, dass «die richtigen Maßnahmen nicht für alle von uns die gleichen sind».

Zu Europa heißt es, man unterstützte den Kurs, sowohl Wachstum als auch Haushaltssanierung voranzutreiben.

Zur Euro-Krise und zu Griechenland heißt es: «Wir sind uns einig über die Bedeutung einer starken und zusammenhängenden Eurozone für die globale Wirtschaft und den globalen Aufschwung.»

Ausdrücklich fügen die G8-Führer hinzu: «Und wir betonen unser Interesse, dass Griechenland in der Euro-Zone bleibt, und es seine Verpflichtungen erfüllt.» Alle Staaten hätten ein Interesse an einer Lösung der Eurokrise.
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19.05.12 21:18:34
EU arbeitet an Griechenland-Notfallplänen
Vorbereitungen für Euro-Austritt in vollem Gange
Freitag, 18.05.2012, 15:09
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dpaEine griechische Euromünze und eine Münze von 20 Drachmen
Erst war der Euro-Austritt der Griechen ein Tabuthema, nun ist er eine realistische Option: Das gesteht sogar ein EU-Kommissar ein. Die Gelddrucker wittern angeblich bereits Chancen, neue Drachmen aufzulegen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) und die EU-Kommission arbeiten an Notfall-Szenarien für den Fall, dass Griechenland aus der Euro-Zone austreten sollte, sagte EU-Handelskommissar Karel De Gucht am Freitag in einem Interview mit der belgischen Zeitung „De Standaard“. „Vor eineinhalb Jahren mag die Gefahr eines Domino-Effekts bestanden haben“, sagte der Belgier dem Blatt und bezog sich dabei auf die Gefahr von Ansteckungseffekten auf andere Schuldenstaaten wie Spanien und Italien. „Aber nun arbeiten Abteilungen in der Europäischen Zentralbank und in der Europäischen Kommission an Notfall-Szenarien für den Fall, dass es Griechenland nicht schafft.“ Auf die Frage, um welche Szenarien es dabei konkret geht, ging De Gucht nicht ein.

Damit hat erstmals ein Mitglied der EU-Kommission öffentlich eingeräumt, dass es Notfallpläne für den Fall eines griechischen Euro-Austritts gibt. Wegen der schwierigen Regierungsbildung und den Neuwahlen in Athen wird derzeit an den Finanzmärkten über ein Ausscheiden des südeuropäischen Landes aus dem gemeinsamen Währungsraum spekuliert.

Weltgrößter Gelddrucker hätte gern einen Drachmen-Auftrag
„Das Endspiel hat begonnen und ich weiß nicht, wie es ausgehen wird“, sagte der ehemalige belgische Außenminister. Zugleich machte De Gucht deutlich, dass der Austritt Athens nicht das Ende des Euro bedeute. Er warnte das Land vor den Folgen: „Im Fall eines solchen Austritts wäre das Chaos in Griechenland enorm.“ Der Staat werde weder Beamte noch Renten zahlen können, die Inflation werde in die Höhe schnellen. De Gucht wiederholte zudem die allgemeine Auffassung der EU-Kommission, dass Griechenland keine andere Wahl habe, als – im Gegenzug für die milliardenschweren internationalen Hilfsgelder – auf Sparkurs zu bleiben: „Griechenland muss die unterschriebenen Vereinbarungen umsetzen.“

Für den Fall, dass es doch die Eurozone verlässt, stellt sich der weltgrößte private Gelddrucker De La Rue Berichten zufolge bereits auf die Rückkehr der griechischen Drachme ein. Angesichts eines möglichen Euro-Austritts Griechenlands müsse man sich auf alle Eventualitäten vorbereiten, sagte ein Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Bereits im November hatte De-La-Rue-Chef Tim Cobbold gesagt, dass sowohl die Schuldenkrise in Europa als auch Regimewechsel in Staaten wie Libyen neue Geschäftschancen böten.

Das britische Unternehmen druckt Banknoten für mehr als 150 Währungen. Die Drachme produzierte es zuletzt vor mehr als zwei Jahrzehnten. Falls Griechenland tatsächlich zur Drachme zurückkehre, dürfte vor allem die Staatsdruckerei die Banknoten herstellen, sagte Analyst Paul Jones von Panmure: „Aber die werden sich zusätzliches Volumen von außen holen, und das ist die Chance von De La Rue“. Offizielle Aussagen zur aktuellen Lage oder zu etwaigen Anfragen zum Druck von Drachmen gab es von De La Rue nicht. Ein Sprecher des deutschen Wettbewerbers Giesecke & Devrient sagte FOCUS Online, seinem Unternehmen lägen keine entsprechenden Anfragen vor.

Schäuble: In ein bis zwei Jahren ist das Schlimmste vorbei
Dem deutschen Finanzminister dürfte es nicht gefallen, dass Szenarien wie die Wiederaufnahme des Drucks von Drachmen durchgespielt werden. Die Entscheidung über einen Athener Austritt aus der Euro-Zone liege allein an Griechenland, sagte Wolfgang Schäuble (CDU) am Freitag dem französischen Radiosender „Europe 1“. „Wir wollen, dass Griechenland im Euro bleibt, aber es muss seine Verpflichtungen erfüllen, und das ist eine Entscheidung, die die Griechen treffen müssen.“ Die Schuldenkrise wird die Finanzmärkte nach Einschätzung der Bundesregierung noch bis zu zwei Jahre durchrütteln. In zwölf bis 24 Monate würden sich die Märkte aber beruhigen, so Schäuble.
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In den vergangenen Tagen hatten vor allem die Regierungskrise in Griechenland und die Notlage der spanischen Banken die Furcht vor einer Verschärfung der Krise geschürt und neue Turbulenzen an den Börsen ausgelöst. Die griechischen Politiker müssten den Menschen die Realität erklären und dürften keine falschen Versprechungen machen, forderte Schäuble. Bei den Neuwahlen am 17. Juni können sich die Unterstützer des umstrittenen Sparkurses überraschend Hoffnungen auf einen Sieg machen. In der am Donnerstag veröffentlichten ersten Umfrage seit dem Scheitern der Koalitionsverhandlungen kamen die konservative Neue Demokratie und die sozialistische Pasok zusammen auf genügend Mandate für eine Regierung.
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19.05.12 21:55:28
ATHEN. Während in der griechischen Hauptstadt am Donnerstag das neue Parlament und die Übergangsregierung angelobt wurden, wird die Angst vor dem endgültigen Bankrott des Euro-Sorgenkindes immer größer.


Das Bankensystem ist schwer angeschlagen. Am Montag soll an einem einzigen Tag fast eine Milliarde Euro von griechischen Konten abgehoben worden sein. Nicht nur Privatpersonen, auch Unternehmen fürchten um ihre Einlagen. Sie bringen das Geld entweder nach Hause oder überweisen es auf ausländische Konten.

Staatspräsident Karolos Papoulias warnte vor einer bedrohlichen Entwicklung. Von einem klassischen „Bank run“ (Ansturm auf die Banken) mit langen Schlangen vor den Kassenschaltern der Institute ist zwar noch nichts zu spüren, doch bringt die Entwicklung die Banken des Landes in große Schwierigkeiten. Denn sie brauchen die Einlagen der Sparer zur Refinanzierung von Krediten.

Die Einlagen der griechischen Privathaushalte bei den Banken verringerten sich seit Anfang 2010 von 195 Milliarden auf 140 Milliarden Euro im März 2012. Schuld daran ist die Angst, dass bei einem möglichen Ausstieg Griechenlands aus der Eurozone die alte Währung Drachme sofort rapide an Wert verlieren würde. Experten gehen von minus 30 bis 40 Prozent aus. Dazu kommt die Furcht vor Bankenpleiten an sich. Diese wird nun auch durch die Europäische Zentralbank (EZB) genährt, die die Refinanzierung von einigen maroden griechischen Instituten gestoppt hat. Das sickerte am Mittwoch durch. Es soll sich um kleinere Banken handeln, die nicht mehr genug Sicherheiten haben, um sie bei der EZB als Pfand für Zentralbankgeld zu hinterlegen. Ihnen bleibt vorerst nur noch die Möglichkeit, über die Notfall-Liquiditätshilfe der griechischen Zentralbank zu Geld zu kommen. Ob die Banken bis zu den Neuwahlen am 17. Juni überhaupt überleben werden, ist fraglich.

Auch die Tourismuswirtschaft wird heuer als Devisenbringer teilweise ausfallen. Bei den Reiseveranstaltern TUI und Stafa Reisen sind Griechenland-Buchungen in Österreich um 20 und 40 Prozent gesunken. Auch beim Verkehrsbüro ist von minus 20 Prozent Passagierminus die Rede.

 

Auswirkungen der Schuldenkrise

Horrorszenarien wälzt der Chef des Münchner Wirtschaftsforschungsinstituts ifo, Hans-Werner Sinn: Die Euro-Staatsschuldenkrise könnte Deutschland im schlimmsten Fall eine Billion Euro kosten. Der in Griechenland offene Betrag von etwa 80 Milliarden Euro sei „klein im Vergleich zu der Summe, für die wir insgesamt haften: Um den Euro zu retten, sind wir bereits gewaltig ins Risiko gegangen“, sagte Sinn.
 
In puncto Griechenland ist die Deutsche Bundesbank aber optimistisch. Die Banken in Deutschland und im Euro-Raum könnten einen Kollaps Griechenlands verkraften. Dank höherer Eigenkapitalpuffer sei der Großteil der Institute nun stark genug, Schockwellen zu überstehen.
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20.05.12 07:02:49
Warum wir mit den Griechen so zimperlich sind
Handelte es sich um Irland oder Portugal, kein Problem, meint Berthold Seewald. Aber kann man die Wiege der Demokratie und Olympias, wofür das Land auch heute noch steht, aus der EU werfen? Von Berthold Seewald

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Am 31. August wird im Berliner Martin-Gropius-Bau die Ausstellung "Mythos Olympia - Kult und Spiele" eröffnet. Ihr Anspruch ist gewaltig, will sie doch zeigen, was sich hinter diesem Namen durch die Jahrtausende hinweg verborgen hat. Drei Aspekte dieses ambitionierten Kulturunternehmens können uns auch helfen, die griechische Malaise unserer Tage zu verstehen. Da ist erstens die schlichte Aufklärung darüber, dass die olympische Idee der antiken Griechen so olympisch nicht war, wie sie heute beschworen wird. Weder haben diese berühmtesten der vier panhellenischen Spiele Krieg und Hass, Völkermord und Sklaverei Einhalt geboten. Vielmehr zeugten auch die zahllosen Weihegaben, die den Platz ausfüllten, auf dem gerade die olympische Flamme entzündet und nun in 70 Tagen nach London gebracht wird, vom Griechen von Griechen angetanem "Herzeleid" (Jakob Burckhardt).

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Zweitens ist Deutschland in die Ausstellung involviert. Nicht nur, weil die Spiele in Berlin 1936 das bekannteste Exempel ihrer Korruption darstellen, sondern weil das antike Olympia seit 1875 von deutschen Altertumsforschern ausgegraben wird. Dieser Umstand erklärt - drittens - aber keineswegs die Tatsache, dass mit Christian Wacker ein deutscher Museumsdirektor die Berliner Ausstellung konzipiert und bestückt hat. Sondern dass es vor allem Geld aus dem Emirat Katar ist, das die große Geschichte Olympias präsentieren wird. Denn Wacker, einst Chef des Deutschen Sportmuseums in Köln, leitet mittlerweile das Sportmuseum von Katar, das seine Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 2020 angemeldet hat. Was hat das mit dem brachialen Misstrauensvotum zu tun, das die Griechen mit ihrer Wahl Europa ausgesprochen haben? Vor allem eines: dass wir das Land immer noch nicht verstehen. Wie wir Olympia für eine Chiffre für den Weltfrieden halten, hinter der sich längst die handfesten Interessen von Scheich Hamad ibn Dschasim ibn Dschabir al-Thani verbergen, so gilt uns Griechenland immer noch als Wiege der Kultur, die dem halbwegs vereinigten Kontinent sein Fundament geliefert hat. Dabei ist es längst etwas anderes.

Der langjährige Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher unterwirft sich in seinen Memoiren im Hinblick auf Griechenland denn auch der "historischen Aufgabe, die möglich gewordene Einheit unseres Kontinents anzunehmen". Im gleichen Atemzug aber bekennt er, dass es "nicht immer leicht ist, die Probleme und Wege der griechischen Innenpolitik zu verstehen". Man kann es sich gut vorstellen, wie Genscher und die anderen Architekten des europäischen Hauses 1980 zusammensaßen, als es um die Aufnahme Griechenlands in die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft ging, wie das Projekt damals noch hieß. Und wie dem hehren Ziel das nebulöse Wissen um das Hellas der Gegenwart umgehend zum Opfer fiel.

Wir können heute die Probe aufs Exempel machen: Würde Europa ein Ja auf die Frage, ob es den Ausschluss eines Landes aus der Währungsunion betreiben wolle, nicht leichter fallen, wenn der erste Kandidat nicht Griechenland, sondern zum Beispiel Irland oder Portugal heißen würde? Wahrscheinlich. Griechenland oder Olympia sind dagegen Symbole der europäischen Identität, auch wenn sie mit der Wirklichkeit nicht viel zu tun haben. Deswegen kam Athen 1980 in die EWG. Und deswegen ist die wirtschaftliche und politische Frage, ob ein Land die Euro-Zone verlassen kann und soll, auch hochemotional aufgeladen.

Doch es sind Traumbilder - griechisch: Chimären -, die diese Gefühle speisen. Da wird eine 2500 Jahre alte Hochkultur zitiert, deren Zeugnisse noch heute in altehrwürdigen Schulen gelesen werden. Da gelten die Griechen als Erfinder der Demokratie. Da wird ihre Wiederentdeckung als Humanismus bezeichnet. Die folgenden 2500 Jahre werden dagegen ausgeblendet: dass von den Griechen nach keltischen, germanischen, slawischen, awarischen, bulgarischen und türkischen Invasionen kaum etwas übrig geblieben ist; dass die Orthodoxie weder monastisches Arbeitsethos noch Engagement für öffentliche Wohlfahrt entwickelt hat; dass die Clan- und Klientel-Strukturen aus 400 Jahren Türkenzeit noch immer höchst lebendig sind; dass blutiger Bürgerkrieg und Militärdiktatur in der Nachkriegszeit schwärende Wunden hinterließen; dass griechische Parteien personenzentrierte Sammlungsbewegungen sind und keine modernen Massenintegrationsapparate; dass der griechische Nationalstaat seit seiner Gründung 1827 nicht in der Lage war, Instrumente gegen seinen wiederholten Ruin zu entwickeln; dass die Griechen unter Staat kein Gemeinwesen, sondern einen Gegner ihrer Freiheit verstehen ...

Griechenland ist anders als wir, seine Nachbarn, immer noch meinen.

Dass angesichts der desolaten politischen und wirtschaftlichen Lage in dem Land uns das zu dämmern beginnt, ist ein positiver Aspekt der Krise. Doch muss die Frage erlaubt sein, ob dieser Gewinn die Milliarden-Summen wert ist, die zum Erhalt dieses Monuments europäischer Selbsterkenntnis offenbar nötig sind. Der Gedanke lässt sich weiterspinnen. Wenn am Beispiel Griechenlands europäische Solidarität und Gemeinschaftsgefühl bewiesen werden sollen, dann geht es bei der Frage um die Zukunft Athens in Europa auch um eine kulturelle Weichenstellung: Mit welchem Arsenal von Traditionen und Werten ist das europäische Haus ausgestattet? Und erlauben diese es, ein Land in der Währungsunion zu halten?

Die rhetorische Fallhöhe des Problems konturieren zwei Schlagworte: Demokratie und Nachhaltigkeit. Die Demokratie wurde vor 2500 in Griechenland erfunden, mit Nachhaltigkeit ist die Erkenntnis verbunden, dass wir irgendwann einmal zu einem ausgeglichenen Haushalt zwischen Ressourcen und Ansprüchen kommen müssen, denn die Möglichkeiten unseres Planeten sind bekanntlich begrenzt. Das aber ist die dramatische Dialektik: Griechenland steht für die Erinnerung an das wichtigste politische Experiment der Geschichte und für die Selbstaufgabe einer Gesellschaft bei der Verteilung des Mangels. Das eine ist ruhmreiche Vergangenheit, das andere qualvolle Zukunft.

Wenn denn also die Frage, ob Griechenland denn weiterhin zur Euro-Zone gehören soll, nicht nur eine politische und wirtschaftliche, sondern auch eine kulturelle ist, dann begründet die Antwort auch einen kulturellen Schritt. Das könnte durchaus die Hinwendung zu einem anderen Umgang mit Ressourcen bedeuten, wobei der Einzug von Steuergeldern ja nur einen kleinen Teil des Problems darstellt.

Die Organisatoren der Olympischen Spiele der Antike waren sich dieser Dialektik übrigens durchaus bewusst. Die Frage "Weltfrieden oder Geld" beantworteten sie im Sinne der Nachhaltigkeit und änderten schnell ihre Regeln, wenn kaiserliche Mäzene ihnen die Finanzierung kostspieliger Neubauten abnahmen.

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20.05.12 07:06:24
ziegenmilchschokolade mit Olive :lick:
1 Antwort
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20.05.12 07:12:38
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.187.855 von Manaserv am 20.05.12 07:06:24Bitte beim Thema Grichenland ALPHA BANK bleiben

P.S. ich möchte hier einen sachlichen Thread zu Alpha Bank


Danke


Wohnwunsch
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20.05.12 07:20:38
Griechische Banken fusionieren


REUTERS
Neue starke Bank: Alpha-Bank-Zentrale in Athen
Zwei griechische Großbanken schließen sich zu einem neuen Marktführer zusammen. Alpha Bank und EFG Eurobank haben eine Fusion per Aktientausch beschlossen. Das Emirat Katar wird Großaktionär.

Athen/Brüssel - Unter dem Druck der Schuldenkrise fusionieren die griechischen Großbanken EFG Eurobank Ergasias und Alpha Bank . Die Verschmelzung erfolge über einen Aktientausch, teilten beide Institute am Montag mit. Sieben Eurobank-Aktien kämen dabei auf fünf Alpha-Anteilsscheine. Der Zusammenschluss beinhalte auch eine Kapitalstärkung über 3,9 Milliarden Euro bis Ende 2012.

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Durch die Fusion rechnen Alpha und Eurobank mit Synergien vor Steuern von 650 Millionen Euro in drei Jahren. Das fusionierte Institut erwartet, dass es durch den geplanten Tausch von griechischen Staatsanleihen im Rahmen des zweiten internationalen Hilfspakets für die Regierung in Athen mit etwa 1,2 Milliarden Euro nach Steuern belastet wird.
Der Handel mit den Aktien beider Konzerne war am Montagmorgen an der Athener Börse ausgesetzt worden. Die im Handel verbliebenen griechischen Aktien haussierten nach der Meldung. Der Athener General Index legte 15 Prozent zu, nachdem er am Freitag noch ein 15-Jahres-Tief markiert hatte. Bankaktien legten rund ein Fünftel zu, die Anteilsscheine des Marktführers National Bank of Greece gewannen 30 Prozent.

Das Emirat Katar wird sich an einer Kapitalerhöhung von 1,25 Milliarden Euro beteiligen und eine Wandelanleihe von 500 Millionen Euro voll zeichnen. Das Emirat werde mit einem Anteil von 17 Prozent Großaktionär, teilten die Banken mit.

Fusionierte Bank stößt National Bank of Greece vom Thron

Die Aktienkurse beider Banken waren in den vergangenen Monaten abgestürzt. Ende vergangener Woche kamen die Institute nur noch auf eine Marktkapitalisierung von rund zwei Milliarden Euro. Ende 2007 waren sie am Aktienmarkt noch 23 Milliarden Dollar wert. Die Eurobank, die beim Stresstest durchgefallen war, wollte noch am Montag Einblick ins erste Halbjahr geben. Auch die Alpha Bank wollte noch im Laufe des Tages Zahlen veröffentlichen.

Durch die Fusion der beiden Häuser entsteht gemessen an der Bilanzsumme von 150 Milliarden Euro, davon 80 Milliarden Euro Einlagen, die größte Bank des Landes. Derzeit ist die National Bank of Greece die Nummer eins in dem hochverschuldeten Land. Die Alpha Bank hatte im Februar ein Übernahmeangebot der National Bank of Greece zurückgewiesen. Aus Kreisen der Piraeus Bank verlautete, die Bank würde einen solchen Schritt begrüßen. Sie selbst sei derzeit aber nicht in Fusionsverhandlungen.
Auf sich allein gestellt sind die meisten Hellas-Geldhäuser von der Refinanzierung über den Interbankenmarkt abgeschnitten. Teils war bereits vermutet worden, es werde deswegen ein Rettungsfonds für die Banken nötig. Das Zusammengehen von Alpha und Eurobank gilt nun Zeichen dafür, dass die Institute sich selbst zu helfen wissen und keine Staatshilfen zu benötigen.

Griechische Banken sind die größten privaten Gläubiger der sich auf mehr als 300 Milliarden Euro belaufenden Verbindlichkeiten des Landes. Im Gegenzug für das 110 Milliarden Euro schwere Programm von Europäischer Union und Internationalem Währungsfonds (IWF) hat der Mittelmeerstaat eine stärkere Überwachung seines Bankensektors zugesichert, einschließlich vierteljährlicher Stresstests.

ak/dpa-afx/ap/rtr

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20.05.12 07:49:44
Griechenland: Der Offenbarungseid ist zwangsläufig

Die Mehrzahl der Experten glaubt, dass sich die Eurokrise weiter verschärft. Auch für Deutschland sind sie nicht mehr ganz so optimistisch. Die wirtschaftliche Entwicklung stagniert, der Ausblick trübt sich leicht ein.
(19.05.2012 03:00)

von Wolfgang Ehrensberger, €uro am Sonntag
Nach Einschätzung der führenden deutschen Volkswirte stagniert die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im Mai auf dem Niveau der Vormonate. Die Erwartungen für die nächsten zwölf Monate haben sich leicht eingetrübt, bleiben aber mit 60,16 Punkten noch immer auf einem vergleichsweise hohen Niveau.
Das geht aus dem Ökonomen-Barometer (ÖB) von €uro am Sonntag und dem Nachrichtensender n-tv für den Monat Mai hervor. Demnach lag die Einschätzung der aktuellen Lage in diesem Monat mit 59,71 Punkten marginal unter dem April-Wert von 59,79. Die Zwölfmonatsprognose ging um 2,5 Prozent auf 60,16 (Vormonat 61,73) Punkte zurück. Dies entspricht allerdings noch immer einer hochgerechneten Jahreswachstumsrate von zwei Prozent.
Kapitalrisiko steigt
Vor dem Hintergrund der Situation in Griechenland und anderen europäischen Problemländern wie Spanien rechnen die meisten der befragten Experten (71 Prozent) damit, dass sich die Euroschuldenkrise weiter verschärft. „Mit dem Scheitern der Regierungsbildung in Griechenland ist der Offenbarungseid zwangsläufig“, sagt Ulrich Blum (Halle). Für Thomas Apolte (Münster) fehlen insgesamt glaubwürdige Versprechen einer stabilitätsorientierten Politik in Europa. Deshalb blieben auch die Finanzmärkte weiter anfällig. „Es hat bisher keine realen Fortschritte gegeben“, sagt Wilfried Fuhrmann (Potsdam). „Das Kapitalrisiko für Privatanleger steigt in jedem Fall. Die Wachstumsinitiative bedeutet Umverteilung, beginnende direkte EU-Verschuldung und Vermögensabgaben mit Kapitalflucht als Folge.“
„Verträge einhalten“
In der Auseinandersetzung zwischen Paris und Berlin über eine Neuverhandlung des europäischen Fiskalpakts erhält Kanzlerin Angela Merkel Rückendeckung von den Ökonomen. Eine klare Mehrheit von 90 Prozent der Befragten lehnt eine Neuverhandlung des im Januar vereinbarten Fiskalpakts ab. Ökonomen wie Tom Krieger (Paderborn), Walter Krämer (Dortmund) oder Juergen B. Donges (Köln) pochen dabei darauf, dass geschlossene Verträge eingehalten werden müssten. „Man muss sich auf die Einhaltung von Absprachen verlassen können, auch wenn die Regierung wechselt“, fordert RWI-Präsident Christoph M. Schmidt.
Andere Wissenschaftler halten den Pakt sowieso für wirkungslos, weil er keine Sanktionen enthält. „Er ist das Papier nicht wert, auf dem er steht“, lautet das Urteil von Bernd Raffelhüschen (Freiburg). „Der Pakt ist ein Papiertiger“, meint auch Wilfried Fuhrmann (Potsdam).
Frankreich hatte zuletzt eine Ergänzung des Fiskalpakts um „wachstumsfördernde Maßnahmen“ verlangt. Einer Ergänzung des Fiskalpakts durch ein Wachstumsprogramm stehen 72 Prozent der befragten Ökonomen sogar grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber. Die Vorstellungen, was unter einer solchen Initiative zu verstehen ist, weichen allerdings stark voneinander ab.
Die meisten der Befürworter eines solchen Programms stellen sich darunter sogenannte angebotsseitige Reformen wie Deregulierung der Arbeitsmärkte, Bürokratieabbau oder verstärkte Privatisierungen vor. Investitionen in Infrastruktur, Bildung oder Forschung werden ebenfalls genannt. „Wichtig sind wachstumsfördernde Strukturreformen. Höhere Konsumausgaben sind keine Hilfe“, erläutert Carsten Hefeker (Siegen).
Laut Volker Nitsch (Darmstadt) sollten solche Maßnahmen nur auf nationaler Ebene angesiedelt sein. „Dafür braucht es keinen europä ischen Pakt.“ Ähnlich argumentiert Martin Kocher (LMU München): „Ein Wachstumsprogramm in verschiedenen EU-Ländern sollte unterschiedliche Schwerpunkte haben, um optimal zu wirken.“
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14.01.13 13:25:50
Gerade gefunden:

"Griechen schaffen Milliarden zurück auf ihre Bankkonten"

seit Juni 2011 sind insgesamt 8.000.000.000,- €
auf ihre Konten bei griechischen Banken zurückgebracht ! seit Dez. nach Angaben des gr.Bankenverbandes allein 3 Millard. -
Dies sei aber nur ein Zehntel d. Summe, die das gr. Bankensystem seit Ausbruch der Krise aus Angst vor einem Staatsbankrott verloren hat.

Jetzt kann es wieder bergauf gehen! :-)
Avatar
14.01.13 19:32:39
Zitat von odem: Gerade gefunden:

"Griechen schaffen Milliarden zurück auf ihre Bankkonten"

seit Juni 2011 sind insgesamt 8.000.000.000,- €
auf ihre Konten bei griechischen Banken zurückgebracht ! seit Dez. nach Angaben des gr.Bankenverbandes allein 3 Millard. -
Dies sei aber nur ein Zehntel d. Summe, die das gr. Bankensystem seit Ausbruch der Krise aus Angst vor einem Staatsbankrott verloren hat.

Jetzt kann es wieder bergauf gehen! :-)





Es ist interessant zu sehen sehen das die beiden Griechenbanken sowohl die Nr. 1 National Bank of Greece und
die Nr. 2 Alpha Bank vom Kursverlauf relativ paralell laufen

:eek:
1 Antwort
Avatar
22.01.13 17:51:14
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.020.402 von Wohnwunsch am 14.01.13 19:32:39Jetzt kann es wieder bergauf gehen! :-)

das wollen wir doch alle mal hoffen! :yawn:
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22.01.13 20:24:47
Athen reduziert Haushaltsdefizit drastisch

Dienstag, 22.01.2013, 13:25

Griechenland hat 2012 sein Haushaltsdefizit nach endgültigen Angaben des Finanzministeriums drastisch verringert.

Das Defizit fiel von 22,8 Milliarden Euro im Vorjahr auf 15,7 Milliarden Euro, wie das Ministerium am Dienstag mitteilte. Das entspricht 8,1 Prozent der Wirtschaftsleistung (BIP). Die Regierung und die Geldgeber hatten sich als Ziel 16,3 Milliarden Euro (8,4 Prozent der Wirtschaftsleistung) gesetzt. 2011 waren es nach Angaben von Eurostat noch 9,4 Prozent. Zielmarke ist die Maastrichter Defizitgrenze von drei Prozent beim Haushaltsdefizit.

„Griechenland hat seine Ziele erreicht“, sagte der stellvertretende Finanzminister Christos Staikouras in Athen nach Bekanntgabe der Zahlen. Athen hofft, mit einem neuen Sparprogramm und weiteren harten Einsparungen Ende 2013 erstmals im Jahresdurchschnitt einen primären Überschuss – ohne die Zinslast für die Schulden – zu erzielen.

Das primäre Defizit lag 2012 bei 3,5 Milliarden Euro (1,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts), wie aus dem endgültigen Bericht hervorgeht, der der dpa vorlag. 2011 gab es noch ein primäres Defizit von 6,4 Milliarden Euro. Damit wurde das primäre Defizit um 46 Prozent verringert. Auch hier wurde das Ziel des Sparprogramms übertroffen. Ursprünglich rechnete Athen mit 4,6 Milliarden Euro beim primären Defizit 2012. In den vergangenen Monaten hatte es sogar einen kleinen primären Überschuss gegeben.

http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/konjunkt…
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03.02.13 15:58:50
Avatar
07.02.13 22:11:16






Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.
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11.02.13 15:49:45
Announcements
Alpha Bank: Board meeting on 22/2 for preliminary results 2012 and dividend

First Published: 11/02/2013 14:42 The Board of Directors of Alpha Bank Cyprus Ltd will meet on Friday, February 22, 2013 to examine the preliminary results for the year ended December 31, 2012 and the possible payment or not of a dividend for 2012. The results and the decision on the dividend will be announced to the CSE and the SEC following their approval by the Board of Directors of Alpha Bank Cyprus Ltd.

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13.02.13 19:46:17
neues vom nachbarn zypern

12.02.2013 | 08:37

Zypern weist Geldwäschevorwürfe zurück

Der zyprische Finanzminister Vassos Shiarly hat Vorwürfe, sein Land dulde Geldwäsche, entschieden zurückgewiesen. Diese Beschuldigungen seien "gelinde gesagt unfair", sagte Shiarly in einem Interview mit dem Handelsblatt. Der Minister verwies auf Prüfungen durch Moneyval, das Anti-Geldwäsche-Komitee des Europarats, bei denen Zypern "jedes Mal sehr gut abgeschnitten" habe. Zypern habe auch Empfehlungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) vom vergangenen Oktober zügig umgesetzt, "um jeden Zweifel auszuräumen", sagte Shiarly. Er verstehe "die Empfindlichkeiten in anderen europäischen Ländern", erwarte aber auch, dass die Untersuchungsergebnisse von Institutionen von Moneyval und des IWF akzeptiert würden.

Zypern verhandelt mit der Troika bereits seit Mitte vergangenen Jahres über ein Rettungspaket. Im Gespräch sind 17,5 Milliarden Euro für die Rekapitalisierung der Banken, die Refinanzierung fälliger Schulden und den Ausgleich des Haushaltsdefizits. Vor allem deutsche Politiker verlangen aber von Zypern mehr Entschlossenheit im Kampf gegen Geldwäsche und Steuerhinterziehung.

Für die schwere Finanzkrise Zyperns macht Shiarly vor allem den Schuldenschnitt im benachbarten Griechenland verantwortlich, der den zyprischen Banken Verluste von 4,5 Milliarden Euro verursachte. "Der Schuldenschnitt war eine Katastrophe für Zypern", sagte Shiarly, "er hat uns ein Viertel unseres Bruttoinlandsprodukts gekostet und unsere Wirtschaft zerstört". Zypern habe mit der Zustimmung zum Schuldenschnitt im Oktober 2011 Solidarität mit einem anderen EU-Staat gezeigt und hoffe deshalb "auf eine ähnliche Solidarität, was bis jetzt aber nicht der Fall war."

Die Idee, Einlagen heranzuziehen, um die zyprischen Banken zu rekapitalisieren, bezeichnete Shiarly als "völlig inakzeptabel". Mit solchen Vorschlägen versuchten "wieder einige, sich einen unfairen Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Finanzplatz Zypern zu verschaffen", sagte der Minister dem Handelsblatt.

DJG/hab

Dow Jones Newswires
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14.02.13 21:36:33
14.02.2013 16:53

TRAURIGER REKORD

Über 60 Prozent der jungen Griechen arbeitslos

Die Arbeitslosigkeit in Griechenland klettert auf immer höhere Rekorde. Dramatisch ist die Lage vor allem für junge Menschen unter 24 Jahren.

Knapp 62 Prozent hatten im November keinen Job, verglichen mit 50 Prozent im Vorjahresmonat, wie das Statistikamt am Donnerstag mitteilte. Die Arbeitslosenquote stieg insgesamt auf 27 Prozent nach 26,8 Prozent im Vormonat. Im November 2011 hatte die Quote bei 20,8 Prozent gelegen, im November 2008 waren es noch gut acht Prozent gewesen. Insgesamt waren 1.350 181 Menschen in Griechenland arbeitslos.

Die krisengeschüttelte griechische Wirtschaft schrumpfte 2012 den Statistikern zufolge nochmals um 6,5 Prozent. Im Vergleich zur Situation vor einem Jahr stand Griechenland im vierten Quartal 2012 mit einem um 6 Prozent gesunkenem Bruttoinlandsprodukt (BIP) am schlechtesten in Europa da, wie die Statistikbehörde Eurostat ermittelte.

Das Arbeitsinstitut des griechischen Gewerkschaft-Dachverbandes (GSEE) warnte vor einer weiteren Verschlechterung am Arbeitsmarkt. Mit dem weiteren Schrumpfen der Wirtschaft könnte die Arbeitslosenquote die 30-Prozent-Marke übertreffen. Die griechische Wirtschaftsleistung dürfte 2013 zum sechsten Jahr in Folge sinken. Die Schätzungen liegen bei einem Minus von 4,5 Prozent. Der soziale Friede sei gefährdet, hieß es in dem Bericht. Für den 20. Februar haben die griechischen Gewerkschaften erneut zu einem Generalstreik aufgerufen.

In Griechenland ist die Arbeitslosenhilfe bisher auf ein Jahr begrenzt. Das neue Spar- und Reformprogramm sieht vor, dass Langzeitarbeitslose ab 2014 für ein weiteres Jahr Hilfe in Höhe von monatlich 200 Euro erhalten sollen.

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Trauriger-Rekord-Ue…
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15.02.13 17:12:06
wer a sagt muss auch b sagen, bis ende april 2013 sollen alle griechischen banken re-kapitalisiert sein.

15.02.2013 16:30

EURO-PARTNER BRÜSKIERT

Griechischer Finanzminister kündigt neuen Schuldenschnitt an

Griechenlands Finanzminister Yannis Stournaras hat einen neuen Schuldenschnitt für das krisengeplagte Land angekündigt und damit die internationalen Geldgeber des Landes brüskiert.

"Wir werden einen (neuen) Schuldenschnitt für Griechenland haben. Das ist beschlossene Sache", sagte er im Athener Parlament nach Angaben der Agentur dapd im Rahmen einer parlamentarischen Anfrage des oppositionellen Bündnis der Radikalen Linken (Syriza). Die Eurogruppe hatte im Dezember jedoch bloß vereinbart, dass man "weitere Maßnahmen prüfen wird, um die Schuldentragfähigkeit zu verbessern", sofern dies ab 2014 notwendig sein sollte.

Auch wenn ein weiterer "hair cut" für Athen längst nicht mehr ausgeschlossen scheint, stieß Stournaras mit seiner Äußerung Griechenlands Euro-Partner öffentlich vor den Kopf. Und mehr noch: Bei dem im November beschlossenen Sparprogramm seiner Regierung für die Jahre 2013 und 2014 sei der Schwerpunkt bewusst auf das laufende Jahr gelegt worden, um zeitnah einen Primärüberschuss im Haushalt zu erreichen. "Diese Errungenschaft können wir dann unseren EU-Partnern präsentieren, um im Gegenzug den Schuldenschnitt zu bekommen", sagte Stournaras. Über den genauen Zeitpunkt und Umfang des "hair cut" machte er bei der Parlamentsdebatte keine Angaben.

Das Euro-Sorgenkind Griechenland hatte laut den letzten verfügbaren offiziellen Angaben Ende September 2012 einen Schuldenstand von 303,5 Milliarden Euro. Bereits im vorigen März wurde Athen ein Teil der Staatsschulden erlassen. Davon betroffen waren aber nur private Gläubiger und einheimische Körperschaften des Öffentlichen Rechts wie Versicherungskassen. Ein neuerlicher Schuldenschnitt könnte nun erstmals Griechenlands öffentliche Geldgeber-Troika aus EU, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds treffen. Denn mittlerweile befindet sich das Gros der Staatsschuld nicht mehr in privaten Händen: Hauptgläubiger Griechenlands sind jetzt seine öffentlichen Geldgeber.

(ATHEN) Dow Jones Newswires
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15.02.13 18:00:51
der artikel ist von ende januar, ich finde trotzdem interessant, da explizit von 3 großbanken die rede ist. das können eigentlich nur die national, alpha und eurobank sein.

31.01.2013 06:42

GUTE VORSÄTZE

Griechenlands Notenbankchef: Die Europäer bekommen ihr Geld zurück

Der griechische Notenbankchef George Provopoulos verspricht die Rückzahlung aller Hilfen von 230 Milliarden Euro, die sein Land bekam.

"Ich verstehe die Sorgen der europäischen Steuerzahler", sagte er der Süddeutschen Zeitung. "Aber ich kann ihnen sagen: Dieses Mal will die Regierung liefern. Das Land ändert sich. Die Europäer bekommen ihr Geld zurück." Der 62-Jährige begründete dies so: "Die Griechen, auch die Politiker, haben eines verstanden: Das ist die letzte Chance für Griechenland."

Der Notenbankchef räumte ein, in der Vergangenheit seien Strukturreformen nicht vernünftig umgesetzt worden. "Das war ein großer Fehler". Er kritisierte auch: "Steuerflucht ist in allen Staaten ein Problem, aber in Griechenland ist sie besonders ausgeprägt."

Provopoulos verwies auf Fortschritte, die in dieser Form noch nicht öffentlich quantifiziert wurden. So werde Griechenland bis zum Ende diesen Jahres den Verlust an Wettbewerbsfähigkeit von 32 Prozent bei den Arbeitskosten zwischen 2001 und 2009 komplett aufgeholt haben. Auch habe das Land sein um konjunkturelle Einflüsse bereinigtes Defizit seit 2009 um 15 Prozentpunkte reduziert. ´"So etwas hat noch nie ein Land erreicht."

Nach der Restrukturierung werde das Land bald nur noch drei Großbanken und wenige Kleininstitute haben statt 17 Banken wie vor einem Jahr. "Das Vertrauen kehrt zurück". Seit 2010 hätten die Griechen 87 Milliarden Euro von ihren heimischen Bankkonten abgezogen hätten, ein Drittel der gesamten Einlagen. Seit Juni 2012 aber hätten sie 15 Milliarden Euro davon wieder eingezahlt.

Dow Jones Newswires,
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19.02.13 20:33:16
19.02.2013 15:12

Hollande ruft zu mehr Investitionen in Griechenland auf

ATHEN (dpa-AFX) - Frankreichs Präsident Francois Hollande hat den Reformprozess in Griechenland begrüßt und versichert, dass Athen weiterhin auf die Unterstützung Frankreichs zählen könne. Zudem sei es wichtig, dass französische Unternehmen in Griechenland investieren. "Deswegen bin ich heute hier", sagte Hollande am Dienstag nach einem Treffen mit seinem griechischen Kollegen Antonis Samaras in Athen.

Hollande machte jedoch keinen Hehl daraus, dass die Wirtschaftslage in Europa und auch in seinem Land schwierig sei, obwohl die Euro-Währungskrise seiner Ansicht nach vorbei ist. Wenn man in Europa über Solidarität spreche, müsse man auch darüber reden, wie man Wachstum schaffe, sagte Hollande. Griechenland erlebe das sechste Jahr in Folge eine Rezession.

Der griechische Staatspräsident Karolos Papoulias warnte bei seinem Treffen mit Hollande, die griechische Gesellschaft könne keine weitere Rezession mehr ertragen. "Wir stehen vor einer sozialen Explosion, wenn wir mehr von diesem Volk fordern", sagte Papoulias. "Sie haben wirklich die Grenze (des Ertragbaren) erreicht."

Hollande fügte hinzu: "Die Anstrengungen waren aber nicht umsonst. Für Griechenland ist es besser, dass das Land im Euroland geblieben ist." Der französische Präsident traf anschließend mit Unternehmern der beiden Staaten zusammen. Er wollte noch am Abend wieder aus Athen abreisen.

ich habe heute ein paar stücke nachgekauft
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21.02.13 16:18:49
21.02.2013 15:34

Griechenland steht 2012 für ein Viertel der EZB-Nettozinseinnahmen

Von Hans Bentzien

Der Gewinn der Europäischen Zentralbank (EZB) ist im vergangenen Jahr auch dank ihrer geldpolitisch motivierten Wertpapierkäufe gestiegen. Wie aus dem Jahresabschluss für 2012 hervorgeht, erzielte die EZB Nettozinseinnahmen von 2,289 Milliarden Euro. 2011 waren es 1,999 Milliarden gewesen.

Davon entfielen 1,108 (Vorjahr: 1,003) Milliarden auf Staatsanleihen, die im Rahmen des Securities Markets Programme (SMP) gekauft wurden. Die Zinseinnahmen aus entsprechenden griechischen Anleihen beliefen sich auf 555 (654) Millionen Euro, was 24,2 Prozent der gesamten Nettozinseinnahmen entsprach. 633 (Vorjahr: 856) Millionen Euro Zinsen nahm die EZB aus umlaufenden Banknoten ein.

Die Zinseinnahmen aus Papieren, die im Rahmen des Programms für den Kauf von Covered Bonds erworben wurden, beliefen sich 2012 auf 209 (166) Millionen Euro. Aus Finanzoperationen erlöste die EZB 319 (472) Millionen Euro. Die Personalkosten der Zentralbank erhöhte sich auf 219 (216) Millionen und die übrigen administrativen Kosten auf 242 (226) Millionen Euro. Die Kosten für den Bau des neuen EZB-Gebäudes stiegen 2012 um 191 auf 530 Millionen Euro.

Die EZB erzielte im vergangenen Jahr einen Überschuss von 2,164 (1,894) Milliarden Euro. Abzüglich einer Risikorückstellung von 1,166 (1,166) Milliarden Euro verblieb ein Nettogewinn von 998 (728) Millionen Euro. Die Risikorückstellungen erhöhten sich damit auf 7,529 Milliarden Euro. Ihr Zweck ist die Abdeckung von Wechselkurs-, Zins-, Kredit- und Goldpreisrisiken.

Der Gewinn der EZB wird nach dem Kapitalschlüssel auf die Zentralbanken der Mitgliedsländer verteilt. Wie die EZB mitteilte, ist ein Anteil von 575 Millionen Euro bereits vorab am 31. Januar ausgeschüttet worden. Der Rest soll am 25. Februar folgen.

http://www.finanzen.net/nachricht/zinsen/Griechenland-steht-…
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21.02.13 21:26:17






Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.


die zwei größten banken im gleichlauf
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22.02.13 13:21:06
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Alpha Bank: Board meeting for preliminary results 2012 transferred on 28/2

First Published: 22/02/2013 11:26 Further to the previous announcement, we wish to inform you that the meeting of the Board of Directors of Alpha Bank Cyprus Ltd scheduled for Friday, February 22, 2013 to examine the preliminary results of the Group for the year ended December 31, 2012 has been transferred for Thursday, February 28, 2013. The results will be announced to the CSE and the SEC following their approval.

http://www.stockwatch.com.cy/nqcontent.cfm?a_name=announce_v…

die verschiebung kann ja wohl nicht der grund dafür sein, dass der kurs so in den keller geht! :confused:
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22.02.13 19:08:06
22.02.2013 16:50

Auch reiche Banken-Geldgeber sollen Zypern-Hilfe leisten

BERLIN (dpa-AFX) - Bei der Rettung Zyperns werden in der Euro-Zone Forderungen nach einer Beteiligung auch russischer Geldgeber immer lauter. So sollen reiche Bürger und Konzerne, die Milliarden auf dem kleinen Inselstaat angelegt haben, ebenfalls zur Kasse gebeten werden. Russland, dass Zypern bereits einen Hilfskredit von 2,5 Milliarden Euro gewährt hatte, hielt sich am Freitag allerdings weiter bedeckt. Hintergrund der Forderungen sind die hohen Milliardensummen, die vor allem russische Oligarchen auf Konten des aufgeblähten Bankensektors des Euro-Landes Zyperns geparkt haben.

Unions-Fraktionsvize Michael Meister (CDU) mahnte, es müsse auch über einen Beitrag der Aktionäre und Geldgeber der Banken gesprochen werden: "Die Frage, wie Eigentümer und Kapitalgeber eines Finanzinstituts an einer Rettungsmaßnahme beteiligt werden, wenn dieses Institut in eine Schieflage kommt, halte ich für legitim." Es gehe auch darum, inwieweit sich Zypern selbst an einer Finanzierung beteiligt. Er rede nicht über Spareinlagen und nicht über Kredite anderer Banken, betonte Meister.

Der Unions-Fraktionsvize nannte es "bemerkenswert", dass Zypern zumindest zweitgrößter Auslandsinvestor in Russland sei. Ein solch finanzstarkes Land müsse sich natürlich die Frage gefallen lassen, warum es überhaupt Hilfe von den Europartnern benötige. Die Frage stelle sich, warum Zypern nicht in der Lage sein solle, aufgrund der eigenen Finanzkraft diese Probleme zu lösen.

Ein Schuldenschnitt träfe auch russische Gläubiger. Das Problem ist allerdings, dass gleichzeitig die russische Regierung für einen Hilfskredit an Zypern gewonnen werden soll.

Der russische Wirtschaftsminister Andrej Beloussow sagte in Berlin, er kenne die Debatte vor allem im deutschen Parlament. Auch die russische Regierung erörtere die Frage sehr ernsthaft: "Die Leidenschaft dabei ist eine geringere", fügte Beloussow allerdings hinzu. Zypern hatte Russland um einen neuen Kredit über fünf Milliarden Euro gebeten. Zuletzt hatte Moskau davor gewarnt, auch Anleger bei zyprischen Banken zur Kasse zu bitten.

Nach Berichten von "Süddeutscher Zeitung und "Handelsblatt" wird geprüft, wie ein Sanierungsbeitrag privater Kontoinhaber und Bankgläubiger aussehen könnte. Im Gespräch seien höhere Steuern auf Unternehmensgewinne, Kapitalerträge, Villen und Grundbesitz sowie die Einführung einer Vermögensteuer, heißt es unter Berufung auf "Verhandlungskreise". Überlegt werde auch, Forderungen in- und ausländischer Geldgeber gegen Banken in Beteiligungen an den Instituten umzuwandeln.

Ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums bekräftigte, zunächst müssten die Wahlen in Zypern abgewartet werden. Dann könne die Troika aus Internationalem Währungsfonds (IWF), EU-Kommission und Europäischer Zentralbank (EZB) relativ schnell Gespräche mit der neuen Regierung in Nikosia aufnehmen.

Zypern hatte schon im vergangenen Sommer einen Hilfsantrag gestellt. Das Mittelmeerland benötigt bis zu 17,5 Milliarden Euro. Das Geld soll vor allem in die Sanierung des maroden Finanzsektors fließen. Bei einem Hilfskredit würde die Staatsschuld - gemessen an der Wirtschaftsleistung - aber auf ein untragbares hohes Niveau klettern. Daher wird nach Wegen gesucht, dies zu vermeiden.

Der Inselstaat benötigt laut einem Zeitungsbericht für seine angeschlagenen Banken weniger Hilfe als bisher angenommen. Gebraucht würden zwischen 5,98 Milliarden und 8,86 Milliarden Euro, berichtet die liberale zyprische Zeitung "Philefetheros" (Freitag) unter Berufung auf die Investmentgesellschaft Pimco, die die Bücher der Finanzinstitute monatelang geprüft hatte. Die gleichen Zahlen hatte bereits in der vergangenen Woche die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" genannt.

Seit längerem halten sich Vorwürfe, Zypern locke mit niedrigen Firmensteuern und einer lockeren Finanzaufsicht Schwarzgeld an. Zypern bestreitet dies. Bedenken gegen Zypern-Hilfen gibt es auch in der schwarz-gelben Koalition. Eine Mehrheit im Bundestag für ein Hilfspaket ist wegen der Kritik auch der Opposition ungewiss.

ich denke der kursrückgang muss sehr wohl mit der zypern krise zu tun haben. es dürften große abschreibungen der zypern tochter im jahresabschluss zum tragen kommen, die natürlich auch das ergebniss der mutter (alpha bank) stark beeinflussen werden.
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22.02.13 19:40:41
US-Notenbank fürchtet Crash: Börsen reagieren hyper-nervös

Veröffentlicht: 21.02.13, 15:42

Die Angst, die Fed könnte ihr milliardenschweres Anleihekaufprogramm früher beenden, sorgte für Abstürze in Asien und an den europäischen Finanzmärkten. Die Bankaktien waren besonders stark betroffen, denn diese hängen am Tropf der lockeren Geldpolitik.

Vor allem die europäischen Banken spürten die Unsicherheit der Investoren. Nachdem die EZB derzeit wieder Geld aus dem Markt nimmt, wächst nun die Sorge, dass mit einer Drosselung des Fed-Geldes die europäischen Banken unter Druck geraten, da sie auch weiterhin massiv auf billiges Geld angewiesen sind. Die Abhängigkeit der Finanzinstitute vom frischen Geld beschränkt sich nämlich nicht nur auf die EZB (hier), sondern auch auf die Fed (mehr hier). Der Kurs der Deutschen Bank (-3,10%) beispielsweise sank ebenso wie der der Société Générale (-3,46%) und der Commerzbank (-4,39%).

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/02/21/us-not…
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22.02.13 23:05:00
Freitag, 22. Februar 2013, 14:59 Uhr

Zypern bringt Politiker in der ganzen EU ins Schwitzen



Zypern ist nur eine kleine Insel im Mittelmeer. Ganze 0,2 Prozent der Wirtschaftsleistung in der Eurozone entfallen auf sie. Doch der Schuldenschlamassel, in den Zypern geraten ist, ist so groß, dass er alle 17 Nationen im gemeinsamen Währungsblock ins Schwitzen bringt.

Abgesandte der möglichen offiziellen Gläubiger des Landes, der Regierungen der Eurozone und des Internationalen Währungsfonds (IWF) durchforsten jetzt den zyprischen Staatssäckel und stellen sich immer wieder die eine Frage: Würde die Radikallösung eines Schuldenschnitts für das Land die ohnehin gefährdete Stabilität der Eurozone kippen oder ist Zypern schlicht zu klein, um derart hohe Wellen zu schlagen?

Wer die Ursachen für die Schuldenkrisen der Eurozone untersucht, dem erschließen sich zwei unterschiedliche Kategorien. Die Probleme in Griechenland und Portugal sind aus den angeschlagenen öffentlichen Finanzen entstanden. Irland und Spanien wiederum sind von ihren in Not geratenen Banken in die Ecke gedrängt worden. In diese letztere Kategorie fällt auch Zypern. Die Vermögenswerte der zyprischen Banken übersteigen das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes um mehr als 800 Prozent. Und sie wurden durch den Zahlungsverzug Griechenlands schwer in Mitleidenschaft gezogen.

http://www.wallstreetjournal.de/article/SB100014241278873235…
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24.02.13 22:31:30
Konservativer auf Europa-Kurs

Anastasiades neuer Präsident des Euro-Staats Zypern

Aktualisiert am Sonntag, 24.02.2013, 22:15

Machtwechsel auf Zypern: Der konservative Politiker Nikos Anastasiades wird neuer Präsident der von der Staatspleite bedrohten Mittelmeerinsel. Jetzt muss er den Bürgern die Angst vor dem Sparen nehmen. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis erhielt Anastasiades bei der Stichwahl am Sonntag 57,5 Prozent der Stimmen. Sein Gegenkandidat, der linke Politiker Stavros Malas, kam auf 42,5 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 80,7 Prozent.

„Das heutige Ergebnis ist ein starkes Mandat. Wir werden alles in die Tat umsetzen, was wir versprochen haben“, sagte Anastasiades am Abend im zyprischen Fernsehen. Der 66-Jährige löst den seit 2008 regierenden linken Präsidenten Dimitris Christofias ab, der bei der Abwendung der Finanzkrise gescheitert war und sich nicht um eine zweite Amtszeit beworben hatte.

Finanzhilfen nötig

Anastasiades will Zypern nach eigenen Worten wieder auf europäischen Kurs bringen. Das Land braucht nach offiziellen Angaben dringend 17,5 Milliarden Euro, um seine Banken und die Staatsfinanzen zu stabilisieren. In den Staatskassen ist nach offiziellen Angaben nur noch bis Ende März Geld. Die Arbeitslosigkeit ist bereits von 7,9 Prozent 2009 auf knapp unter 15 Prozent Anfang dieses Jahres gestiegen.

Nach fünf Jahren wird mit Anastasiades wieder ein Konservativer das EU-Land Zypern führen. Er soll am 1. März vereidigt werden. Danach wird er auch seine Regierung ernennen. Am 5. März will sich die Eurogruppe mit dem Problem Zypern befassen.

Zypern befindet sich an einem „Scheideweg“

Tausende Mitglieder und Freunde der konservativen Partei Demokratische Gesamtbewegung (DISY) feierten „die Wende“ auf den Straßen im Zentrum und in einer Sporthalle der Hauptstadt Nikosia, wie das zyprische Fernsehen berichtete. Der Wahlverlierer Malas gratulierte Anastasiades und sicherte ihm Unterstützung bei allen Maßnahmen zu, „die unserem Volk dienen“.

Die Insel befinde sich „an einem Scheideweg“, hatte Anastasiades nach der Stimmabgabe erklärt. „Wir müssen uns sofort mit der Finanzkrise befassen“, sagte er Reportern in Nikosia. Viele Zyprer befürchten, dass sie bei einem harten Sparprogramm verarmen und künftig Elendsszenen wie im benachbarten Griechenland zu sehen sein werden.

Griechenland reißt Zypern in den finanziellen Abgrund

Die Krise in Griechenland hatte auch Zyperns Banken schwer in Mitleidenschaft gezogen. Die Geldinstitute der Insel sind eng mit dem griechischen Bankensystem verbunden und waren in den Strudel der Griechenland-Krise gerissen worden, als 2012 der Schuldenschnitt für den privaten Sektor umgesetzt wurde.

Eine Entscheidung über ein Hilfspaket für Zypern wollen die Euro-Retter erst in den nächsten Wochen fällen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sagte der „Stuttgarter Zeitung“ vom Samstag, Zypern habe nachzuweisen, dass das Land „systemrelevant“ für die Eurozone sei. „Ich lasse mich nicht unter Zeitdruck setzen“, betonte Schäuble.

http://www.focus.de/politik/ausland/konservativer-auf-europa…
EU-Recht gilt nur im Süden der Insel
Anastasiades will auch für eine Überwindung der seit Jahrzehnten bestehenden Teilung Zyperns arbeiten. Die drittgrößte Mittelmeerinsel ist seit 1974 nach einem griechischen Putsch und einer türkischen Militärintervention geteilt. Im Norden gibt es die Türkische Republik Nordzypern, die aber nur von der Türkei anerkannt wird.
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25.02.13 17:34:16
Updated Montag, 25. Februar 2013, 12:24 Uhr

Warum Zypern gefährlicher ist als Italien

Von SIMON NIXON

Das dürfe eine interessante Woche werden - interessant, im Sinne von schwierig.

Europäische Politiker denken vielleicht, dass sie in den vergangenen drei Jahren in ausreichend interessanten Zeiten gelebt haben und dass sie sich jene Ruhepause, die sie nach schier endlosen Marktturbulenzen jetzt seit Juni genießen, wohl verdient haben. Niemand hat ernsthaft geglaubt, dass die Eurokrise vorüber sei. Aber es gab zumindest die Hoffnung, dass das Leben niemals wieder so schwierig werden würde.

Die Wahlen Zypern und Italien vom Wochenende könnten diese Annahme zunichte machen. Beide Ereignisse werden der Eurozone neue Herausforderungen aufzwingen, vor denen sie sich das vergangene Jahr über wegducken konnte – Herausforderungen, die die anhaltende wirtschaftliche Zerbrechlichkeit des Währungsraums offenlegen und die tiefen politischen Spannungen verschlimmern könnten.

Anleger werden wohl die Situation in Italien wegen ihres kurzfristigen Potenzials, die Märkte aufzurütteln, besonders gut im Blick behalten. Schließlich war die Wahl des Konservativen Niko Anastasiadis zum Präsidenten Zyperns nach seinem deutlichen Vorsprung im ersten Wahlgang schon weithin erwartet worden. Die Wahl in Italien dagegen findet nach einer zweiwöchigen Umfragesperre statt, und Anleger sorgen sich zunehmend vor einem starken Abschneiden des ehemaligen Premierministers Silvio Berlusconi oder des eigenwilligen Außenseiters Beppe Grillo, dem Chef der Fünf-Sterne-Bewegung.

Der Markt hat sein Herz an eine Koalition vergeben, in welcher der Mitte-Links-Anführer Pier Luigi Bersani und der aktuelle Ministerpräsident Mario Monti die Hauptrolle spielen. Mit dieser Besetzung erscheint die Wahrscheinlichkeit am höchsten, dass der Reformkurs fortgesetzt wird, den die gegenwärtige technokratische Regierung begonnen hat. Ein anderes Ergebnis als dieses – dem die meisten Experten die höchste Wahrscheinlichkeit zusprechen – wäre ein Schock, der die Investoren verstören würde.

Kein Anlass für Vertrauen in Italiens Politik

Tatsächlich erwarten die Anleger womöglich selbst von einer Koalition von Bersani und Monti zu viel. In der jüngeren italienischen Geschichte findet sich wenig, was das Vertrauen rechtfertigen würde, dass die politische Klasse des Landes bedeutende wirtschaftliche Reformen liefern wird. Fast jeder nennenswerte Fortschritt, den Italien in den vergangenen Jahrzehnten bei der Instandsetzung seiner Wirtschaft gemacht hat, wurde trotz seiner Politiker erreicht – ob über strukturelle Anpassungen, die von der EU gefordert wurden, oder über Maßnahmen technokratischer Regierungen als Antwort auf spezifische Krisen.

Sicher, Italiens Regierungen haben sich über die Jahre als geschickt darin erwiesen, den beträchtlichen Wohlstand des Landes anzuzapfen, um die gewaltigen Schulden zu bedienen. Das gelang ihnen aber weitgehend nur deshalb, indem sie höhere und komplexere Steuern einführten, die nur die Steuerflucht verstärkten und gleichzeitig das Leben aus der Wirtschaft saugten.

Keine einzige italienische Regierung hat es dagegen geschafft, der Korruption, der politischen Einflussnahme, der Ineffizienz der Bürokratie und dem kaputten Rechtssystem Einhalt zu gebieten – all das aber hat die Investoren verschreckt, Innovationen unterdrückt und jede Hoffnung zerstört, dass sich das Land aus der Umklammerung der Schulden lösen kann. Selbst während des Wahlkampfs schreckte eine Reihe von Unternehmensskandalen Italien auf, in die einige der profiliertesten Unternehmen verwickelt waren: die drittgrößte Bank Monte de Paschi dei Sienna, der Ölriese Eni und der Rüstungsgigant Finmeccanica FNC.MI +1,52%. Sie haben auch noch einmal gezeigt, zu welch ungesundem Grad die politischen und unternehmerischen Eliten verwoben sind. Dass sich die Wähler frustriert dem Außenseiter Grillo zuwenden, verwundert da kaum.

Kann es einer Koalition Bersani-Monti wirklich gelingen, dieses fatale Erbe zu überwinden? Bersani mag Montis bisherige Reformen noch so würdigen und mag sich sogar mit dem linken Flügel seiner Partei anlegen, um eine Koalition zustande zu bringen. Aber ob er wirklich willens und fähig ist, die Revolution in Italiens öffentlicher Verwaltung, bei den Steuern und den Arbeitsbeziehungen anzuführen, ist eine offene Frage. Eine solche aber wäre nötig, um eine Volkswirtschaft wiederzubeleben, die seit 20 Jahren kaum um mehr als ein Prozent gewachsen ist und die in diesem Jahr nach Schätzungen der EU-Kommission sogar um ein Prozent schrumpfen wird.

Zypern könnte Erfolge Europas zunichte machen
Das Risiko besteht darin, dass jegliche Regierung, die aus der Wahl hervorgeht, nur ein Zwischenspiel vor der nächsten Krise liefern wird. Und dann wird es wieder Druck von außen brauchen, damit Rom die strukturellen Schwächen in Italiens Wirtschaft angreift – vielleicht als Gegenleistung für ein Versprechen der Europäischen Zentralbank, den italienischen Staatsanleihenmarkt über ihr „Outright-Market-Transactions-Programm" zu stützen.

Das sind allerdings die Probleme von morgen. So sehr sich der Markt auch auf Italien stürzt, die Aufmerksamkeit der Politiker in der Eurozone wird zunächst ganz und gar Zypern gehören. Die Schuldenkrise der Insel hat das Zeug dazu, all das zu zerstören, was die Eurozone seit Juni erreicht hat.

Zyperns neuer Präsident hat nur wenige Wochen Zeit, um ein Rettungsprogramm auszuhandeln, mit dem ein desaströser Zahlungsausfall umgangen werden kann. Die Situation ist jedoch noch komplizierter als vergangenes Jahr in Griechenland – sofern das überhaupt geht. Zyperns Banken allein stehen vor einem Kapitalloch von rund 11,5 Milliarden Euro. Die Regierung kann es sich nicht leisten, ihnen diese Summe zu leihen, die 50 Prozent des zyprischen Bruttoinlandsproduktes entspricht. Schon jetzt bewegen sich die Schulden des Landes auf die Marke von 100 Prozent des BIP zu. Bei einer Bankenrettung wären sie erst recht nicht mehr nachhaltig – was das Gespenst eines zweiten Zahlungsausfalls wecken würde, den die Eurozone offiziell für undenkbar hält.

Deutschland hat eine direkte Rekapitalisierung durch den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) allerdings kategorisch ausgeschlossen. Damit stemmt sich die Regierung gegen die Lösung, auf die sich die Staats- und Regierungschefs im vergangenen Juni augenscheinlich geeinigt hatten.

Werden Sparer belastet, droht in Südeuropa eine Panik
Jetzt bleibt die Möglichkeit, denjenigen Verluste aufzudrücken, die das zyprische Bankensystem mit Kapital versorgen. Doch es gibt nicht genügend Aktien und nachrangige Anleihen, um die Verluste zu absorbieren, also müssten auch die Sparer irgendwie einen Beitrag leisten. Politisch mag das reizvoll klingen, da Zyperns Banken randvoll mit russischem Geld sind, das dort angelegt wurde, um von den laxen Geldwäscheregeln auf der Insel zu profitieren. Ein solcher Schritt birgt aber auch die Gefahr einer Panik unter den Sparern in europäischen Ländern mit schwachem Bankensystem – etwas, was die Eurozone fast das ganze letzte Jahr über mit hohem Einsatz zu vermeiden suchte.

Wie diese Situation am Ende gelöst wird, könnte sich tiefgreifend auf die Eurozone auswirken. Einmal mehr müssen ihre Mitglieder ein Gleichgewicht finden zwischen Solidarität und staatlicher Souveränität. Berlin scheint eine traditionelle Eurozonen-Lösung zu bevorzugen, ein zusammengewürfeltes Paket aus frisierten Zahlen, Schuldenschnitten unter Ausklammerung der Sparer, Privatisierungsversprechen und Hilfsgeldern der Eurozone. Ziel ist es, das Problem mindestens auf die Zeit nach der Bundestagswahl im September zu verschieben.

Im aktuellen politischen Umfeld dürfte es schwer werden, irgendein Rettungspaket für Zypern durch den Bundestag zu bekommen. Aber Zeit ist ein Luxus, den die Führer der Eurozone nicht haben. Vor allem dann nicht, wenn weiter Gerüchte über einen Schuldenschnitt für Sparer die Runde machen – in einem Land, in dem ein Viertel der Einlagen von Ausländern kommen, die diese über Nacht abziehen können.

Das langfristige Schicksal des Euro mag sich in Italien entscheiden. Aber nur dann, wenn die Eurozone vorher eine Lösung für Zypern findet.

http://www.wallstreetjournal.de/article/SB100014241278873233…
3 Antworten
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25.02.13 20:58:09
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.183.706 von derwellenreiter am 25.02.13 17:34:16Hier ist es ähnlich wie bei der National Bank of Greece.......
jetzt sollte mittlerweile wirklich ALLES negative eingepreist sein, man glaubt es kaum
die zweitgrößte Bank Griechenlands als Pennystock.

Hier ist langfristig locker eine massive Kurssteigerung möglich, denn auch das Krisenthema
Europa wird sich irgendwann relativieren....... Siehe Immobilienblase in den USA


:eek::cool::eek:
2 Antworten
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25.02.13 21:10:33
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.184.877 von Wohnwunsch am 25.02.13 20:58:09die aktie ist sowas von überverkauft, ich würde mich trotzdem nicht wundern,
wenn wir die nächsten tage noch weitere tiefststände sehen würden. :rolleyes:
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26.02.13 16:43:48
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.184.877 von Wohnwunsch am 25.02.13 20:58:09...jetzt sollte mittlerweile wirklich ALLES negative eingepreist sein...

Wie wärs mit einer (notwendigen) Zwangsverstaatlichung wie bei uns mit der HypoRealEstate?!
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27.02.13 14:16:02
Griechenland droht Steuersündern mit Gefängnis

Mittwoch, 27.02.2013, 13:12

55 Milliarden Euro schulden griechische Unternehmen und Privatleute dem Staat. Für die Steuersünder soll es jetzt endlich Ernst werden: Ihnen drohen bis zu drei Jahre Haft. Bestechliche Steuerbeamte werden entlassen.
Nach jahrelangen erfolglosen Bemühungen startet die griechische Regierung einen neuen Anlauf, um Steuerschulden einzutreiben: Das Finanzministerium droht allen, die dem Staat über 5000 Euro schulden, mit Gefängnisstrafen. Parallel kündigt das Finanzministerium auch Steuerbeamten Strafen an, die Steuersünder nicht anzeigen. Athen hofft damit einen Teil der 55 Milliarden Euro zu kassieren, die Unternehmen und Personen dem Staat schulden.

„Wir wollen, dass die Schuldner zahlen und nicht ins Gefängnis wandern“, sagte der Staatssekretär im Finanzministerium, Haris Theocharis, am Mittwoch im griechischen Rundfunk. Steuerbeamten, die sich nicht an die Regeln halten, droht die Entlassung. Das Finanzministerium vermutet nämlich, dass viele Steuerbeamte sich bislang bestechen lassen und die Schuldner erst dann anzeigen, wenn Verjährung eingetreten ist, wie es aus Kreisen der Regierung hieß.

Bis zu drei Jahre Gefängnis

Das Finanzministerium berichtete, 2,3 Millionen Griechen schuldeten dem Fiskus Beträge bis zu 3000 Euro, weitere 100 000 zwischen 3000 und 300 000 Euro. 5770 Bürger sind demnach sogar mit Beträgen zwischen 300 000 und einer Million Euro im Rückstand. Allein für 35 Milliarden Euro an Steuerforderungen sind 1500 Griechen verantwortlich.

Steuerschuldnern, die nicht zahlen, drohen Strafen zwischen zwölf Monaten und drei Jahren Gefängnis. Den zahlungsbereiten Schuldnern wird die Möglichkeit angeboten, in 48 Monatsraten zu zahlen.

„Auch mit einem Bruchteil wären wir zufrieden“

Analysten rechnen indes damit, dass der Staat am Ende nur einen Bruchteil der Steuerschulden kassieren kann. Denn zahlreiche Unternehmen, die noch in den Büchern mit Schulden eingetragen sind, sind entweder pleite oder sie sind staatliche Firmen, wie die Bahnen.
„Auch mit einem Bruchteil wären wir zufrieden“, sagte ein hoher Beamter des Finanzministeriums.

Griechenland sucht überall nach Geld. Es muss dem Konsolidierungsprogramm nach bis zum Jahresende in der Lage sein, keine neuen Schulden mehr zu machen. Finanzminister Ioannis Stournaras hat sich in den vergangenen Tagen optimistisch geäußert, dass sein Land ganz nahe an diesem Ziel sei. Dies aber unter der Voraussetzung, dass die Sparmaßnahmen eingehalten und die Reformen fortgesetzt werden.

Neue Kontrolle von Athens Büchern

Die Geldgeber-Troika aus Experten der EU, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB) will Anfang März eine neue Kontrolle der Bücher in Athen durchführen. Mitarbeiter der Troika sind bereits in Athen eingetroffen und haben mit Vorbereitungen begonnen.

http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/korrupt…
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27.02.13 17:35:01
Hallo zusammen,

ich bin auch bei der Alpha Bank investiert. In einem anderen Forum hat jemand einen Link zur National Bank of Greece gepostet.

http://seekingalpha.com/article/1097711-massive-dilution-com…

Jemand kommentierte dazu etwas (unter dem Textauszug):

(1) Greek banks must issue common shares to achieve a core Tier 1 capital ratio of 6%.

(2) They must also issue contingent convertible bonds (CoCos) to increase the Tier 1 capital ratio by 3%, from 6% to 9%.

(3) Common shares will be offered at lower of
(3a) at least a 50% discount of the 50-day moving average [MA] preceding the announcement of a bank's capital raising and

(3b) the last traded price preceding the announcement of a bank's capital raising.

> Die Stammaktien müssen mit einem 50 % Abschlag auf den 50-Tage-Durchschnitt emittiert werden. Nach der Ankündigung der KE!!

Mein Kommentar dazu:
After NBG shares go ex-rights, the share price should fall very close to, or even below the issue price of the new shares, to reflect a price-to-book ratio of 1.0 or below.

Das würde bedeuten, dass die Aktie dann nochmals deutlich nachgibt, also dort landet wo der 50% Discount auf die neuen Aktien ist, sprich bei 60-70 Cent ??

Weiß von Euch jemand ob das nur die NBG betrifft oder muss die Alpha Bank auch eine Kapitalerhöhung durchführen ?

Gruß
Stefan
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27.02.13 17:57:31
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.193.595 von StefanB1983 am 27.02.13 17:35:01hallo stefan, mir selbst ist bei der alpha bank nichts dergleichen bekannt. könnte der hohe kapitalbedarf etwas mit der fusion von natinal & efg eurobank zu tun haben? auf jeden fall hat es was mit rekapitalisierung der bank zu tun. ich habe den report gefunden http://www.bankofgreece.gr/BogEkdoseis/Report_on_the_recapit…
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27.02.13 18:35:18
OK danke für die Info.

Im von dir geposteten Anhang steht:
completion of share capital increases by End April 2013 which will be fully underwritten by the HFSF.

Eine KE bei Alpha steht vermutlich noch an. Ob dies schon im Kurs berücksichtigt ist, kA! Wobei es ja von 2,44 € (Oktober 2012) bis auf 0,92 € (gestern) bereits sehr steil nach unten ging.

Die 3 Kernbanken werden dann National Bank of Greece, Alpha Bank und Piräus Bank sein !

Zumindest sollte jetzt eine Verstaatlichung bei der Alpha Bank vom Tisch sein oder ?
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27.02.13 19:03:40
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.193.964 von StefanB1983 am 27.02.13 18:35:18Zumindest sollte jetzt eine Verstaatlichung bei der Alpha Ba…

ausschließen sollte/kann man nicht`s, ich denke nein, alpha hat einen investor der 4-5% anteile hält. es ist der finanzstarke fund der Qatar Investment Authority (QIA).
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27.02.13 20:06:15
so, da habe ich noch einen interessanten link zu qatar investment gefunden.

Qatar Investment Authority (QIA): Growing Assets

Tue 27 Nov 2012

http://www.qatarconstructionguide.com/en/content/qatar-inves…

da der artikel vom 27.11.2012 datiert, gehe ich davon aus, dass sie noch in alpha investiert sind.
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28.02.13 19:38:06
Alpha Bank: Preliminary results 2012

First Published: 28/02/2013 12:57

http://www.stockwatch.com.cy/nqcontent.cfm?a_name=announce_v…
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04.03.13 15:57:50
04.03.2013 15:12

Griechischer Finanzminister warnt eindringlich vor Zypern-Pleite

Der griechische Finanzminister Yannis Stournaras hat vor einer Pleite Zyperns gewarnt. In einem Interview mit der Bild-Zeitung sagte Stournaras: "Über einen Bankrott Zyperns sollte nicht einmal gesprochen werden, der Domino-Effekt für Griechenland und die ganze Euro-Zone wäre nicht kalkulierbar. Ich bin sicher, dass Zypern gerettet werden kann."

Nachdem er jüngst mit entsprechenden Äußerungen für Verwirrung gesorgt hatte, wies Stournaras im Interview die Möglichkeit eines weiteren Schuldenschnitts für Griechenland weit von sich. Stournaras: "Da bin ich falsch verstanden worden. Noch einmal: Es wird keine schlechten Nachrichten in diesem Jahr aus Griechenland geben. Die Diskussion über einen Euro-Austritt Griechenlands ist ein für allemal vorbei."

Dow Jones Newswires

na dann bin ich ja beruhigt :rolleyes::D
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04.03.13 20:38:09
Kann mir mal jemand erzählen was da abgeht bei den Banken in GR ?

Es kann doch nicht sein, dass die Alpha Bank Aktie von 2,44 € bis auf jetzt 0,90 € runter geprügelt wird.

Die Lage ist doch jetzt eindeutig besser als Anfang / Mitte letzten Jahres.

Ist der starke Kursrückgang nur aufgrund von Zypern und der Rekapitalisierung / Kapitalerhöhung ?

Es MUSS jetzt einfach hoch gehen :-)
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04.03.13 21:48:18
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.212.949 von StefanB1983 am 04.03.13 20:38:0904.03.2013 20:45

Nikosia stimmt Sonderprüfung zu Geldwäsche-Regeln zu

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die neue Regierung in Zypern hat einer unabhängigen Untersuchung zur Verankerung von Anti-Geldwäsche-Regeln zugestimmt. "Das ist ein wichtiger Schritt vorwärts", sagte EU-Währungskommissar Olli Rehn am Montagabend in Brüssel nach Beratungen der Eurogruppe. Der Bericht solle von einem Privatunternehmen angefertigt werden, sagte Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem. Er bekräftigte frühere eigene Aussagen, wonach es noch in diesem Monat eine politische Vereinbarung für das Hilfsprogramm für Zypern von geschätzt 17,5 Milliarden Euro geben soll. Damit soll die Staatspleite abgewendet werden.

an zypern dürfte es nicht liegen :confused:
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04.03.13 22:14:13
Der Beitrag ist von heute Abend, das spiegelt sich noch nicht im Kurs wider.

Wenn es morgen früh hoch geht (wovon ich ausgehe), dann war die Meldung für die Bankaktien positiv und sie sind wegen der Angst vor einer Zypern Pleite vorher so stark gefallen.

Hoffen wir auf das Beste !
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04.03.13 22:29:56
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.213.422 von StefanB1983 am 04.03.13 22:14:13ich denke es ist im gesamten markt sehr viel unsicherheit wie es weitergeht. im endeffekt schwächeln sämtliche südeuropäischen länder wie griechenland, zypern, portugal, spanien und italien. in frankreich kriselt es und die iren sind auch noch nicht entgültig über dem berg, dass ergibt unter dem strich unsicherheit soweit das auge reicht.
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05.03.13 23:49:32
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.213.505 von derwellenreiter am 04.03.13 22:29:56Heute sieht man wieder klar:

Der STXE 600 Banks Index ist heute hoch gegangen: 173,28 Plus 2,19%.
Die grieschichen Banken sind aber weiter schwach.

Man soll nicht Grieschiche Banken mit dem Rest von Europa vergleichen.
Die Italiener, Franosen und die Spanier (ohne Sparkassen) sind gut mit Eigenkapital versorgt und erzielen Gewinne.
Bei Unicredit und Banco Popular ESP habe ich selbst an den Kapitalerhöhungen teilgenommen.

Wie sieht es denn mit dem Eigenkapital der grieschichen Banken aus?
Ist das schon geflossen und von den Aktionären?
Wenn nicht, dann passiert ähnliches wie bei Bankia.
Die alten Aktien sind dann praktisch nichts mehr wert.
Ist doch auch logisch, daß man die Banken nicht aufpäppelt mit Europäischem Geld und dann das den Aktionären schenkt!
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06.03.13 17:38:24
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.212.949 von StefanB1983 am 04.03.13 20:38:09Vermutlich Kapitalerhöhung.Z.B. bei der Bank of Ireland wurde die Aktienanzahl von 1 MRD auf 30 MRD erhöht.
In den guten Zeiten kostete die Aktie in Pfund mehr als heute in Pence.
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14.03.13 18:14:21
14.03.2013 14:06

EU-Gipfel im Zeichen der Wirtschaftskrise - Fokus auf Zypern :rolleyes:

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Der richtige Kurs im Kampf gegen die schwere Wirtschaftskrise steht im Mittelpunkt des EU-Gipfels in Brüssel. Als wichtiger Nebenschauplatz zeichnet sich die Lage in Zypern ab. Dem stark von einer Bankenkrise mitgenommenen Land droht die Staatspleite, wenn nicht bald Hilfe von außen kommt. Tausende Gewerkschafter aus mehreren Ländern wollten am Rande des Gipfels gegen die europäische Sparpolitik protestieren. Ein Thema der bis Freitag dauernden Beratungen könnte auch der Machtkampf in Syrien werden.

Zypern versicherte, man werde sich strikt an die Abmachungen für ein Hilfsprogramm halten. "Wir sind entschlossen, jegliche Bedingungen, die wir vereinbaren werden, auch umzusetzen", betonte der neue Präsident Nikos Anastasiades kurz vor Beginn des Gipfels am Donnertag. Nach früheren Angaben soll das Hilfsprogramm einen Umfang von etwa 17,5 Milliarden Euro haben.

Die Euro-Finanzminister wollen am Freitagnachmittag nach Abschluss des Spitzentreffens das Hilfspaket für die Insel auf den Weg bringen. Umstritten ist bisher, ob auch Privatanleger bei der Rettung ins Boot genommen werden.

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/ROUNDUP-EU-Gipfel-i…
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16.03.13 14:36:12
Einigung auf Zypern-Hilfe: Ran an die Ersparnisse der Bankkunden

Ein Kommentar von Christian Rickens

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/zypern-muss-auf-dr…
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18.03.13 08:26:34
18.03.2013 07:57

NERVÖSER HANDEL ERWARTET

Zyperns Regierung kämpft gegen Totalkollaps der Banken

Die zyprische Regierung bemühte sich am Sonntag nach ihrer Ankündigung einer Steuer auf Sparguthaben, einen Totalzusammenbruch des Finanzsektors abzuwenden.

Der neu gewählte Präsident des Inselstaates, Nikos Anastasiadis, warnte vor einem Kollaps des zypriotischen Bankensystems und einem ungeordneten Austritt aus der Eurozone.

In einer dramatischen Rede an die Nation rief Anastasiadis dazu auf, die geplante Steuer politisch zu unterstützen. Diese sei notwendig, damit Zypern Rettungshilfen von 10 Milliarden Euro von den Partnern der Eurozone und vom Internationalen Währungsfonds bekommt. Die Regierung und die beiden größten Banken der Insel - die Cyprus Popular Bank und die Bank of Cyprus - haben so gut wie kein Geld mehr. Ohne das Darlehen drohe dem Land der Bankrott mit "schmerzhaften" Konsequenzen, warnte Anastasiadis.

Wenn er die Steuer nicht angesetzt hätte, "hätte dies die sofortige Beendigung der Geschäfte einer einzelnen Bank zur Folge gehabt, dann hätte es zur Aufhebung der Geschäfte bei Zyperns zweitgrößter Bank geführt, und das hätte uns einen vollständigen Kollaps des Bankensystems beschert", sagte Anastasiadis, der erst seit zwei Wochen im Amt ist.

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Nervoeser-Handel-er…
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18.03.13 08:33:19
17.03.2013 18:08

Samaras: Griechisches Finanzsystem nicht gefährdet


BERLIN/ATHEN (dpa-AFX) - Griechenlands Premierminister Antonis Samaras sieht nach den Beschlüssen der Eurogruppe zu Zypern das griechische Finanzsystem nicht als gefährdet an. Samaras sagte "Spiegel online", die Beschlüsse bereiteten Griechenland keine Sorge. "Ich bin absolut sicher, dass das griechische Finanzsystem nicht gefährdet ist", sagte Samaras am Sonntag am Rande einer Veranstaltung in Thessaloniki.

Wie "Spiegel Online" aus griechischen Regierungskreisen erfuhr, macht man sich in Athen allerdings große Sorgen für den Fall, dass das zyprische Parlament den Brüsseler Rettungsplan ablehnt. Den Kreisen zufolge wäre dies für die griechische Regierung gleichbedeutend mit dem Ausscheiden Zyperns aus der Euro-Zone. Da Zypern und Griechenland wirtschaftlich eng verbunden sind, hätte das schwerwiegende Folgen für die griechische Ökonomie. Zypern will am Montag über das Rettungspaket entscheiden. Eine Zustimmung des Parlaments gilt als unsicher. Auf Zypern ist der Ärger groß über eine geplante Zwangsgabe auf Bankguthaben.

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Samaras-Griechische…
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19.03.13 10:27:28
19.03.2013 09:01

Zyprische Zwangsabgabe wohl ohne Mehrheit im Parlament

Der Sprecher der zyprischen Regierung, Christos Stylianides, hat erklärt, dass die Zwangsabgabe auf Sparguthaben wahrscheinlich keine Mehrheit im Parlament finden wird. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters auf ihrer Webseite. Damit würde das Land eine der Bedingungen für das internationale Hilfsprogramm nicht erfüllen können.

Zyperns Präsident Nikos Anastasiadis habe Bundeskanzlerin Angela Merkel und EU-Währungskommissar Olli Rehn am Montagabend informiert, sagte der Regierungssprecher der Agentur zufolge.

Die Regierung ist im Parlament auf Stimmen der Opposition angewiesen, weil die Regierungskoalition lediglich über die Hälfte der Mandate - genau 28 von insgesamt 56 Sitzen verfügt.

Der Regierungssprecher sagte weiter, ein Gespräch mit Russlands Präsident Wladimir Putin werde wahrscheinlich im Verlauf des Tages folgen. Das zyprische Parlament soll um 17.00 Uhr (MEZ) zusammenkommen, um über die geplante Zwangsabgabe abzustimmen.

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Regierung-Zyprische…
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19.03.13 19:53:26
19.03.2013 19:40

RETTUNG, NEIN DANKE :(

Zyperns Parlament lehnt umstrittenes Rettungspaket ab

NIKOSIA (dpa-AFX) - Zyperns Parlament hat am Dienstagabend das umstrittene Rettungspaket samt der geplanten Zwangsabgabe auf Bankguthaben abgelehnt. Gegen das Paket stimmten 36 Abgeordnete, 19 enthielten sich der Stimme. Kein einziger stimmte dafür.

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Rettung-nein-danke-…
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20.03.13 15:29:51
Alpha Bank, Piraeus keen to buy Cyprus-owned bank units

20 March, 2013

Greece is close to completing a deal for a Greek takeover of the local units of Cypriot banks, after at least two of the country's biggest lenders showed interest – Alpha Bank and Piraeus Bank.

Greece has been rushing to wrap up the deal in a bid to protect its battered banking system from the fallout from a plan to impose a levy on bank deposits in Cyprus, but its efforts have been held up by delays in Nicosia in approving the tax.

Euro zone finance ministers excluded the Greek branches of Cypriot banks from the controversial tax included in the island's international bailout on condition that those units would be transferred to Greek banks.

"The Greek government is ready to conclude the transfer of Cypriot bank operations in the country to Greek banks in a few hours," a senior government official said on Tuesday. "But we have to wait for the parliament in Cyprus to vote."

The official said there was also a “plan B”, without providing details.
Such a plan could involve Hellenic Postbank, a small lender controlled by the country's bank bailout fund Hellenic Financial Stability Fund, if interest by other lenders is deemed unsatisfactory, bankers have said.
The three Cypriot banks with operations in Greece - Bank of Cyprus, Cyprus Popular Bank (CPB) and Hellenic Bank - have about a 10% share of the banking market based on loans and about 8% of deposits.

They operate as branches of their Cypriot parents and not as subsidiaries, meaning they are regulated by the Central Bank of Cyprus, which also provides them with funding through its emergency liquidity assistance (ELA) facility.

Their ELA exposure stems primarily from their Greek operations and covers their funding gap - the difference between assets and liabilities. The Greek units have higher loan-to-deposit ratios compared to their Cypriot parents.

Together they run a network of just over 300 branches in Greece and employ about 5,000 people. Their combined loan portfolio tops 20 bln euros, according to analysts.
The biggest of the three is Bank of Cyprus, which has a network of 181 branches.

The branches of the three Cypriot banks remain closed on Tuesday and Wednesday, in line with the extended bank holiday in Cyprus. Shares of Bank of Cyprus and CPB, which are also listed in Athens, did not trade.
Athens has rushed to reassure savers in Greece they will not be affected by the Cypriot levy and that the country's banking system is stable and there was little indication of panic as Greek banks reopened on Tuesday after a three-day weekend.

"We don't have withdrawals because of the Cypriot issue," a senior bank executive said. "It's like any other day - we don't see any differences."
Bankers said there was no rush to withdraw savings on Tuesday although concerns remain that the tax on deposits may reverse a trend of deposit inflows back into the Greek banking system since fears of a Greek euro exit began to fade.

"Overall, the situation is calm," said the treasurer of a Greek bank. "We have had phone calls from clients of Cypriot banks asking us what interest rate we can offer if they move their money to our bank. But I don't see any trend developing of withdrawals from Greek banks."

http://www.financialmirror.com/news-details.php?nid=29162
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20.03.13 16:17:10
Drohender Staatsbankrott Zyperns: Im Griff der Banken

Mittwoch, 20.03.2013 – 14:39 Uhr

Von Stefan Kaiser

Zypern steht vor dem Staatsbankrott, schuld sind vor allem die Banken. Jahrelang profitierte das Land von seinem überdimensionierten Finanzsektor, nun müssten die beiden größten Institute dringend abgewickelt werden. Doch die Regierung in Nikosia schreckt davor zurück - aus einem einzigen Grund.

Noch ein paar Wochen, dann ist Schluss: Spätestens im Juni braucht der zyprische Staat frisches Geld. Wenn er bis dahin keine Hilfe von außen bekommt, ist er pleite. Für die beiden großen Banken des Landes könnte es noch schneller gehen. Die Bank of Cyprus und die Laiki Bank überleben derzeit nur mit Nothilfen der Europäischen Zentralbank (EZB). Doch die hat schon gedroht: Sollte Zypern sich nicht auf das ausgehandelte Rettungspaket von Euro-Staaten und Internationalem Währungsfonds (IWF) einlassen, könnte der Geldfluss schon in wenigen Tagen versiegen.

Die Banken sind das eigentliche Problem Zyperns. Völlig überdimensioniert, vollgepumpt mit griechischen Staatsanleihen, de facto schon jetzt pleite. Ohne sie wäre Zypern wohl gar nicht zum Fall für den Euro-Rettungsschirm geworden. Die Schieflage der Geldhäuser hat Zyperns Ruf an den internationalen Finanzmärkten ruiniert. Vor allem deshalb leihen Investoren dem Land kein Geld mehr.

Schon im vergangenen Jahr musste der Staat der zweitgrößten Bank Laiki mit 1,8 Milliarden Euro beispringen. Das sind rund zehn Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung des Landes. Nun benötigt der marode Finanzsektor weitere 10,8 Milliarden Euro. Für einen kleinen Staat mit knapp einer Million Einwohner ist das eine unvorstellbar hohe Summe. Sie macht den Großteil der 17,5 Milliarden Euro aus, die Zypern insgesamt für seine Rettung benötigt.

Vor diesem Hintergrund erscheint es nur logisch, dass Euro-Staaten und IWF das Land dazu drängen, die Banken finanziell an der Rettung zu beteiligen. Die Frage ist nur: Wo ist da noch was zu holen - außer bei den Kontoinhabern?

■Die Eigentümer der Banken haben bereits einen Großteil ihres Investments verloren. Lag der Börsenwert der drei größten Institute im Herbst 2011 noch bei 2,4 Milliarden Euro, ist er mittlerweile auf rund 500 Millionen Euro geschrumpft. Die Laiki Bank gehört seit Mitte 2012 zu 84 Prozent dem zyprischen Staat. Private Investoren halten nur noch Aktien im Wert von wenigen Millionen Euro. Auch die Großaktionäre der anderen Banken könnten höchstens noch Kleckerbeträge zur Rettung beitragen: Der Russe Dmitrij Rybolowlew, der fünf Prozent an der Bank of Cyprus hält, konnte in den vergangenen Monaten zusehen, wie sein Investment schrumpfte. Mittlerweile ist sein Anteil nicht einmal mehr 20 Millionen Euro wert.

■Die Besitzer von Bankanleihen wären eigentlich die nächsten, die haften müssen. Sie haben den Instituten Geld geliehen und mussten damit rechnen, dass es im schlimmsten Fall nicht zurückgezahlt wird. Hier wollen die Euro-Staaten zumindest einen kleinen Teil der Rettungskosten reinholen: In einem öffentlich kaum beachteten Absatz der Euro-Gruppen-Erklärung vom vergangenen Samstag heißt es, dass auch nachrangige Anleihen zur Sanierung herangezogen werden sollen. Die Besitzer vorrangiger Anleihen, denen beim Kauf besondere Sicherheit zugesagt wurde, bleiben ungeschoren. Es ist aber zweifelhaft, ob sich damit genügend Geld aufbringen ließe: Weil die zyprischen Banken immer gut von ihren gigantischen Spareinlagen gelebt haben, brauchten sie nur relativ wenige Anleihen auszugeben, auf die man jetzt zugreifen könnte.

■Bleiben die Sparer: Hier ist mit Abstand das meiste Geld zu holen. 68 Milliarden Euro liegen laut Statistik der griechischen Notenbank auf zyprischen Bankkonten. Rund 25 Milliarden davon sollen aus dem Ausland kommen, der Großteil aus Russland und der Ukraine. Hier sollte die ursprünglich geplante Zwangsabgabe ansetzen, die das zyprische Parlament am Dienstagabend aber abgelehnt hat.

Experten halten es deshalb für die sauberste Lösung, die beiden größten zyprischen Banken in eine geordnete Insolvenz zu schicken und abzuwickeln. "Das wäre deutlich sinnvoller, als die kleinen Sparer abzuzocken", sagt Hans-Peter Burghof, Professor für Bankwirtschaft an der Universität Hohenheim.

Auch bei einer solchen Bankpleite müssten die Sparer bluten - allerdings nur die großen. Guthaben bis 100.000 Euro wären durch die staatliche Einlagensicherung geschützt. Zudem würden die Aktionäre und Anleihengläubiger ihre Einsätze weitgehend verlieren.

Die sonst stets befürchteten Ansteckungseffekte für Banken anderer Länder wären in diesem Fall eher gering, meint Experte Burghof. Laut Statistik der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel hatten die zyprischen Banken Ende September 2012 gerade mal 441 Millionen Dollar Schulden bei ausländischen Banken - eine absolut verkraftbare Dimension. Zum Vergleich: Im Fall Spaniens waren es 132 Milliarden Dollar.

Zypern fürchtet um sein Geschäftsmodell

Lediglich für Griechenland bestünde eine gewisse Gefahr: Die dort tätigen Tochtergesellschaften der zyprischen Banken müssten abgetrennt und separat weiterbetrieben werden - zum Beispiel durch griechische Institute. Das sieht der Rettungsplan der Euro-Gruppe aber ohnehin vor.

Dem Vernehmen nach war die Abwicklungslösung auch Teil der Verhandlungen zwischen den Euro-Staaten, Zypern und dem IWF. Zusammen mit den zugesagten zehn Milliarden Euro aus dem europäischen Rettungsfonds ESM wäre so genug Geld zusammengekommen, um den ganzen Staat vor der Pleite zu retten. Doch die zyprische Regierung soll sich vehement dagegen gesträubt haben. Denn mit der Abwicklung seiner beiden größten Institute würde das Land sein bisheriges Geschäftsmodell beerdigen: Es wäre das Ende Zyperns als bedeutender Finanzstandort. Kaum ein ausländischer Investor würde sein Geld mehr dort parken - selbst wenn die Steuern noch so niedrig wären.

Zypern müsste sich also neu erfinden. Bisher macht der Finanz- und Immobiliensektor rund ein Viertel der Bruttowertschöpfung des Landes aus. Ein weiteres Viertel entfällt auf den Tourismus. Die Industrie kommt nur auf rund zwölf Prozent. Zypern hat sein Schicksal mit dem seiner Banken verknüpft. Solange die Regierung nicht bereit ist, dies zu ändern, steuert sie geradewegs auf den Staatsbankrott zu.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/zypern-krise-wie-s…
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21.03.13 03:19:25
!
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21.03.13 12:46:07
jeder bürger bringt ca. 5% seines vermögens in den fond ein, danach ist die nationale ehre und der zypriotische staat gerettet.
den rest besorgen die russen, wir müssen uns anschliessend leider eine neue urlaubsinsel suchen! :cool:

Milliardenpoker in Nikosia: Zyperns Parteien einigen sich auf Rettungsfonds

Zyperns Politiker haben sich auf einen Plan B zur Rettung des Landes vor dem Bankrott verständigt: Die nötigen Milliarden sollen nun über einen Solidarfonds hereinkommen - die umstrittene Zwangsabgabe auf Bankguthaben haben die Parteien offenbar komplett verworfen.

Nikosia - Die politischen Parteien Zyperns haben sich auf die Bildung eines Fonds zur Rettung vor dem Staatsbankrott geeinigt. Dies teilte das Büro des zyprischen Präsidenten Nikos Anastasiades nach einer mehrstündigen Sitzung mit den Parteivorsitzenden mit.

Bei den Krisengesprächen war es um den Beitrag des Landes zu einem EU-Rettungspaket gegangen. Die umstrittene Zwangsabgabe für Sparer sei dabei nicht besprochen worden. "Wir haben nicht über eine Kürzung (von Einlagen) gesprochen und kommen auch nicht darauf zurück", sagte Parlamentspräsident Yiannakis Omirou.

In dem nun beschlossenen "Solidaritätsfonds" sollen staatliche Vermögenswerte gebündelt werden, unter anderem Gelder aus Rentenkassen und der Kirche. Über den Fonds sollen dann Not-Anleihen zur Staatsfinanzierung ausgegeben werden. Der stellvertretende Vorsitzende der Regierungspartei, Averof Neophytou, sagte, er rechne nicht damit, dass noch am Donnerstag über den neuen Plan abgestimmt werde.

Zypern muss 5,8 Milliarden Euro aus eigenen Mitteln aufbringen, um ein Hilfspaket in Höhe von zehn Milliarden Euro von den Euro-Ländern und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zu erhalten. Eine erste Vereinbarung war am Dienstagabend im zyprischen Parlament gescheitert. Grund war eine vorgesehene Zwangsabgabe auf Sparkonten. Guthaben bis 100.000 Euro sollten dabei mit 6,75 Prozent belastet werden, Vermögen darüber mit 9,9 Prozent. Diese Abgabe wurde nun offenbar ganz verworfen.

Die Ratingagentur Fitch übte indes scharfe Kritik am Krisenmanagement der europäischen Politik in Zypern. Das Vorgehen verdeutliche das ständige "Durchwursteln" in der Euro-Schuldenkrise, heißt es in einer Mitteilung der Agentur.

stk/Reuters/AFP

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/zypern-verwirft-ne…
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22.03.13 15:41:52
ALPHA BANK

am 27. märz werden die 2012 zahlen veröffentlicht!

http://www.ase.gr/Files/For%20AseSite%202013_XA_A_4341_2.pdf
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27.03.13 16:24:09
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27.03.13 19:11:54
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28.03.13 14:51:56
Im Grunde sind alle Zahlen Grieschischer banken wesentlich Besser ausgefallen als im Jahr 2011 und 2012 und als erwartet und.. es passiert
nun daraufhin eine ruhige Konsolidierung will ich mal hoffen...
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29.03.13 23:45:41
Anbei der Link zu den Jahreszahlen 2012: http://www.ase.gr/Files/For%20AseSite%202013_XA_A_4683_1.pdf

Einige Punkte lassen uns positiv in die Zukunft blicken (Wirtschaftsausblick, Kapitalstärkung, höhere Einlagen, Kostenreduktionen, Synergieeffekte).

Auf Folie 24 von 60 bezieht man sich auf die fehlenden 1,6 Mrd € -->

Yield on capital raise (on the remaining capital bridge of 1,629mn on top of two tranches which have been received over the last year).

D.h. das Geld muss beschafft werden über die KE...

Schade, dass hier nur wenige Experten sind, die genau über GR Bescheid wissen... Wichtig wären Insiderinformationen...

Hatte schon mal überlegt eine E-Mail an die Alpha Bank zu schreiben (bevorstehende KE, evtl Verstaatlichung, Zukunftsaussichten).

Denke aber nicht, dass ich da eine Antwort bekomme . Will halt nicht meine ganze Kohle verballern...
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30.03.13 00:18:52
Hier noch ein Link zur bevorstehenden KE

http://www.ase.gr/Files/For%20AseSite%202013_XA_A_5717_4.pdf

Kann hier jmd was damit anfangen ? Von KE habe ich ehrlich gesagt nur wenig Ahnung. Was bedeutet dies für den Aktionär bzw wie soll er sich verhalten ?

Frohe Ostern euch :-)
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30.03.13 09:05:11
Bank-of-Cyprus-Abgabe: 37,5 Prozent :eek:

Zyprische Banken sollen Politiker begünstigt haben

Freitag, 29.03.2013, 21:24

Mehrere Politiker haben angeblich Kredite von zwei zyprischen Banken erhalten, aber nicht zurückgezahlt. Eine der Banken soll die Bank of Cyprus sein. Für dort deponiertes Geld ist eine Zwangsabgabe von 37,5 Prozent vorgesehen.

Die zyprische Staatsanwaltschaft geht Medienberichten nach, wonach zahlreiche Politiker und Unternehmer des Inselstaates Kredite von zyprischen Banken erhalten und diese nur zum Teil oder gar nicht zurückgezahlt haben sollen. Im staatlichen Fernsehen (RIK) bestätigte auch der zyprische Generalstaatsanwalt Petros Klerides die Untersuchungen. „Wir werden uns ab Dienstag mit den Veröffentlichungen befassen. Weitere rechtliche Schritte gibt es bislang nicht“, sagte er. Viele der Beschuldigten wiesen die Vorwürfe zurück.

Eine griechische Boulevardzeitung und ein griechisches Internet-Nachrichtenportal hatten eine Liste mit Namen von Politikern veröffentlicht, die zwischen 2007 und 2012 Darlehen von den zwei in Schieflage geratenen Banken Bank of Cyprus und Laiki Bank erhalten haben sollen.

Berichte über Höhe der Zwangsabgaben

Gleichzeitig sickerte durch, wie hoch die Zwangsabgabe für Einlagen bei der Bank of Cyprus sein soll: 37,5 Prozent betragen. Dies berichtete das staatliche zyprische Fernsehen (RIK) am Freitagabend unter Berufung auf die Zentralbank. Die zyprische Zeitung „Kathimerini“ veröffentlichte im Internet ebenfalls entsprechende Dokumente der Zentralbank. Demnach gilt die Zwangsabgabe für Geldeinlagen von über 100 000 Euro bei dem größten zyprischen Geldhaus.

Laut den von der Zeitung veröffentlichten Dokumenten wird die zweitgrößte Bank, die Laiki Bank (Volksbank), wie schon erwartet in eine gesunde und eine sogenannte Bad Bank aufgespalten. Geldeinlagen von über 100 000 Euro würden vorerst nicht ausgezahlt.

Ein Insolvenzverwalter soll in den kommenden Jahren versuchen, durch den Verkauf von Immobilien und die Eintreibung fauler Kredite der Bad Bank einen Teil des verlorenen Geldes wiederzuerlangen und an die ehemaligen Sparer zurückzuerstatten. Finanzminister Michalis Sarris hatte Reportern gesagt, er rechne damit, dass dieses Verfahren etwa sieben Jahre dauern werde.

http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/bank-of…
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30.03.13 09:41:31
http://uk.reuters.com/article/2013/03/29/uk-alphabank-recapi…

Greece's Alpha Bank opts for 457 million euro rights issue in recapitalisation

ATHENS | Fri Mar 29, 2013 8:53pm GMT

(Reuters) - Greece's third-largest lender Alpha Bank (ACBr.AT) said on Friday it would hold a shareholders' meeting on April 6 to seek approval for a 457.1 million euro rights offering as part of a 4.6 billion euro recapitalisation to boost its solvency ratio.

Greece's four major banks need 27.5 billion euros in fresh capital to restore their capital adequacy to levels required by the country's central bank after incurring big losses from a sovereign debt writedown and impaired loans.

Most of the funds will be provided by a state bank support fund - the Hellenic Financial Stability Fund (HFSF) - in exchange for new shares or contingent convertible bonds or so-called CoCos.

Alpha said in a bourse filing it would also seek shareholder approval to raise another 92.9 million euros by issuing new common shares with existing shareholders waiving their rights. These shares would be privately placed.

Greece's international lenders have set aside 50 billion euros from the country's bailout package to recapitalise its viable banks and cover the costs of winding down others that are deemed non-viable.

Alpha's capital need was set by the Bank of Greece at 4.6 billion euros.

The remaining 4.05 billion euros the bank needs will be supplied by the HFSF in exchange for new shares.

(This story was fixed to correct date of shareholders' meeting to April 6 from April 4)
--------------------------------------------------------------------------

(Reuters) - Griechenland der drittgrößte Kreditgeber Alpha Bank (ACBr.AT) sagte am Freitag, es wäre eine Hauptversammlung am 6. April halten die Genehmigung für eine 457.100.000 € Bezugsrechtskapitalerhöhung als Teil eines 4600000000 € Rekapitalisierung versuchen, seine steigern Solvabilitätskoeffizienten.

Griechenland vier größten Banken brauchen 27500000000 € an frischem Kapital, um ihre Eigenkapitalausstattung auf ein Niveau von der Zentralbank des Landes nach entstehen große Verluste aus einer Staatsschuldenkrise Abschreibung und notleidende Kredite erforderlich wiederherzustellen.

Die Hellenische Financial Stability Fund (HFSF) - - im Austausch für die neuen Aktien oder bedingten Wandelanleihen oder sogenannte CoCos Der Großteil der Mittel wird von einer staatlichen Bank Hilfsfonds bereitgestellt werden.

Alpha sagte in einer bourse Anmeldung wäre es auch versuchen die Zustimmung der Aktionäre zu einer anderen 92.900.000 € durch Ausgabe von neuen Stammaktien bei bestehenden Aktionären Verzicht auf ihre Rechte zu erhöhen. Diese Aktien würden privat platziert werden.

Griechenlands internationale Kreditgeber haben neben 50000000000 € aus dem Land der Rettungsschirm seine lebensfähigen Rekapitalisierung von Banken und decken die Kosten für die Zerschlagung andere, die als nicht lebensfähig eingestellt sind.

Alpha Hauptstadt Notwendigkeit wurde von der Bank von Griechenland bei 4,6 Milliarden Euro.

Die verbleibenden € 4050000000 Die Bank muss durch die HFSF im Austausch für die neuen Aktien geliefert werden.

(Diese Geschichte wurde fixiert Datum der Hauptversammlung bis zum 6. April vom 4. April korrigieren)
(Reporting by George Georgiopoulos; Editing by Pravin Char)
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02.04.13 22:01:15
Alpha Bank
2013 Capital Strengthening Plan

http://www.ase.gr/Files/For%20AseSite%202013_XA_A_6146_1.pdf
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02.04.13 22:04:53
Zitat von derwellenreiter: Alpha Bank
2013 Capital Strengthening Plan

http://www.ase.gr/Files/For%20AseSite%202013_XA_A_6146_1.pdf



Alpha Bank hence remains under full control of private shareholders and strong private sector management.

... ein wichtiger satz!
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03.04.13 08:01:34
!
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08.04.13 07:38:21
Die ao HV am 6.4. konnte nichts beschließen, weil das entsprechende Quorum nicht erreicht wurde. http://www.alpha.gr/files/deltia_typou/Deltio_Typou_20130406…

Nächster Versuch damit am 11.4. : http://www.alpha.gr/files/investorrelations/inviteGM06042013…

Klappts auch da nicht (was anzunehmen ist), dann dritter und letzter Versuch am 16.4., wo dann das Quorum nur mehr 20 % wäre.

Mittlerweile haben die Konkurrenten National Bank und Eurobank offenbar eingestanden, dass sie nicht imstande sein werden, die notwendigen 10 % durch Privataktionäre aufzubringen.
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08.04.13 20:48:49
08.04.2013 17:26

Griechischer Finanzminister: Geldeinlagen sind absolut sicher

ATHEN (dpa-AFX) - Angesichts der gestoppten Bankenfusion in Griechenland hat Finanzminister Ioannis Stournaras die Geldeinlagen bei heimischen Geldhäusern als "absolut sicher" bezeichnet. Nach einem Treffen mit Regierungschef Antonis Samaras reagierte Stournaras auf Gerüchte, wonach der Stopp der Fusion der National Bank of Greece mit der Eurobank etwas mit den Entwicklungen auf Zypren und der dort verhängten Zwangsabgabe auf Bankeinlagen zutun haben könnte. An der Börse gab es eine Talfahrt der Aktien der beiden Banken. Der Index erholte sich jedoch später. "Ich befürchte keine neuen Erschütterungen", fügte Stournaras hinzu.

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Griechischer-Finanz…

nicht nur die beiden aktien gingen auf talfahrt :(
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08.04.13 21:05:45
Schade den Tiefpunkt von heute habe ich verpasst, den sehen wir hier nicht mehr wieder.....
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08.04.13 21:22:13
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.388.291 von Wohnwunsch am 08.04.13 21:05:45da bin ich mir nicht sicher, hier heißt es gut anschnallen und ruhig blut bewahren.
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08.04.13 21:25:34
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.388.353 von derwellenreiter am 08.04.13 21:22:13Ja und noch ein Zusatz...

EINSTEIGEN, denn dieser Zug fährt bald sehr steil nach Norden


:cool::cool::eek::cool::cool:
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08.04.13 21:26:36
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.382.353 von Pfandbrief am 08.04.13 07:38:21danke für die infos ;)

ich hoffe das sie im 2. oder 3. anlauf doch noch die kurve kriegen.
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09.04.13 02:44:01
!
Dieser Beitrag wurde von CloudMOD moderiert. Grund: SPAM
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13.04.13 23:20:42
Nächste Hilfszahlung in Sicht

13.04.2013, 15:07 Uhr

Die Troika hat Kreisen zufolge die erste Prüfung der Reformbemühungen Griechenlands abgeschlossen. Griechenland kann somit bald mit der nächsten Hilfszahlung rechnen. Allerdings müssen noch einige Hürden genommen werden.

DublinGriechenland kann Kreisen zufolge bald mit der nächsten Hilfstranche der internationalen Geldgeber von zehn Milliarden Euro rechnen. Die Troika aus Europäischer Union, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) habe die erste Prüfung der Reformbemühungen des Landes seit der letzten Zahlung im Dezember beendet, sagte eine mit den Verhandlungen vertraute Person am Samstag. Die Euro-Finanzminister und der IWF würden über die Ergebnisse im Mai beraten. Erst danach kann das Geld auch fließen.

http://www.handelsblatt.com/politik/international/griechenla…
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16.04.13 11:32:23
Shareholders of Greece's Alpha Bank give go-ahead to recap plan

Shareholders of Greece's third-largest lender Alpha Bank approved on Tuesday a 4.57 billion euro ($6 billion)recapitalization plan, allowing it to go ahead.

Alpha was seeking shareholder approval for a 457.1 million euro ($598.1 million) rights issue of new stock, and a further 92.9 million euros issue on which existing shareholders will waive their rights.

The meeting was attended by shareholders representing about 29 percent of the company's shares, exceeding a required quorum of 20 percent.

Greece's four major banks, including Alpha, need 27.5 billion euros in fresh funds to restore their solvency ratios to levels required by the country's central bank after incurring losses from a sovereign debt write-down and impaired loans.

Under the terms of the recapitalization scheme, at least 10 percent of banks' new common equity must be raised from the market for them to stay privately run. Alpha has said it plans to raise 12 percent of the 4.57 billion euros it needs from private investors to avoid nationalization. [Reuters]

Tuesday April 16, 2013 (11:22)

http://www.ekathimerini.com/4dcgi/_w_articles_wsite2_1_16/04…


somit wäre der weg für frisches kapital frei!
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16.04.13 12:00:15
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.440.901 von derwellenreiter am 16.04.13 11:32:23Nun wird sich bald zeigen wie tief man mit dem Bezugspreis gehen muss. Es wird nicht leicht die 10 % zu erreichen. Aber vielleicht ist es hier von allen 4 Banken am ehesten möglich.
1 Antwort
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16.04.13 13:28:55
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.441.149 von Pfandbrief am 16.04.13 12:00:15Aber vielleicht ist es hier von allen 4 Banken am ehesten möglich.

das habe ich mir auch schon gedacht. der verschuldungsgrad ist bei alpha gegenüber den anderen griechischen
banken beinahe als moderat zu bezeichnen! :p
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17.04.13 08:49:50
Alpha Bank proceeds in hope with its share capital increase :)

The countdown to the share capital increase of the healthiest among the country’s systemic lenders has started as a general meeting of Alpha Bank shareholders approved on Tuesday the process in the context of the sector’s recapitalization.

Yiannis Costopoulos, chairman and chief executive of Alpha, invited shareholders to take part in the capital increase to preserve the bank’s private character. He explained that the success of the procedure is of key importance for Alpha as well as for the sector as a whole.

Some 29 percent of shareholders participated in yesterday’s general meeting, approving the lender’s share capital increase amounting to 4.57 billion euros. The meeting also gave the green light for a reverse split of the bank’s shares if that is deemed useful.

Bank officials stressed that Alpha is making the most of its positive net position that exceeds 2 billion euros, as well as the fact that it has the lowest capital requirements among the systemic banks. “The shareholders who partake in the share capital increase will benefit not only from the net position, but also from the synergies to emerge with Emporiki Bank, estimated at over 250 million euros per year,” an official said.

With the completion of the recapitalization, the official added, Alpha will have a basic asset index (CT1) of at least 8 billion euros and will be the best capitalized lender among the four main banks in the country, with sufficient capital reserves to cover future risks.

Alpha is seeking to cover all of its capital requirements through the issue of common shares, with private investors having to cover a minimum of 10 percent, i.e. 457 million euros, while in the case of excessive demand the bank could issue additional shares worth 93 million euros.

The Capital Market Commission will have to issue its approval by the end of April and the period of the exercise of rights is expected to start after Easter, which is on May 5.

Meanwhile Probank, one of the smaller Greek lenders that may be a target for absorption by the systemic ones, announced on Tuesday it had suffered losses of 18 million euros in 2012, with provisions at 75 million euros for the group and 68 million for the bank itself.

www.ekathimerini.com , Tuesday April 16, 2013 (23:06)
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18.04.13 22:46:07
18/04/2013

ALPHA BANK AE ANNOUNCEMENT

Alpha Bank announces that it has engaged JP Morgan Ltd to act as its financial advisor in connection with the forthcoming share capital increase of the Bank, which was approved by Alpha Bank Shareholders at their second iterative Extraordinary General Meeting of 16 April 2013.

http://www.ase.gr/content/en/Announcements/CompaniesPress/pr…
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29.04.13 09:12:15
Hat diese Griechen Bank noch jemand auf dem Schirm ?

Läuft die letzten Tage sehr schön nach oben, seit dem Tief Anfang April
waren hier bereits gute 100% PLUS drin....

Scheint ein sehr gutes Invest zu werden

Stay Long
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30.04.13 11:13:11
Heute leider wieder einmal starke Abschläge
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01.05.13 23:37:42
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01.05.13 23:38:22
Klingt sehr gut
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02.05.13 00:18:34
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.550.099 von Raaaaa am 01.05.13 23:38:22Was ist an 44 Cents Bezugspreis gut, wenn das Papier mehr als doppelt so hoch steht?

Etwa das dürfte nun das kurzfristige Kursziel sein. Und damit steht der Laden noch am besten von den Griechenbanken da...
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09.05.13 11:41:06
Alpha Bank und NBG haben heute neue Details zur Kapitalerhöhung bzw. -beschaffung veröffentlicht.

http://www.ase.gr/content/en/Announcements/CompaniesPress/


Wenn ich es richtig sehe (ohne Gewähr, selber nachlesen), dann ergibt sich folgendes:

Alpha Bank:
10.388.636.364 neue Aktien a 0,44€, insgesamt 4,571 Mrd. €

13.05 ist ex-rights date.
KE schließt am 31.05.

NBG:
Es werden 5 TIER-1 Papiere begeben (ich würde denken Hybridanleihen?), Angebote hierfür wohl bis 22. Mai.
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09.05.13 11:52:51
Ok, scheinen bei der NBG Wandelanleihen zu sein.

http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/…
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09.05.13 11:56:22
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.598.347 von Subvers am 09.05.13 11:41:06NBG:
Es werden 5 TIER-1 Papiere begeben (ich würde denken Hybridanleihen?), Angebote hierfür wohl bis 22. Mai.


Nene. Es werden Hybridanleihen ZURÜCKGEKAUFT. Macht Eurobank auch, nur wollen die in Aktien zahlen. NBG zahlt in Cash. Natürlich nicht das ganze Nominale...
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09.05.13 12:07:30
Ok, kleines Missverständnis, hatte mich schon gewundert wegen den 40% in der Pressemeldung.
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09.05.13 16:28:24
Die KE-Details sind nun offiziell, wir hörten es ohnedies schon, 13.5. Extag (also MONTAG), Bezugspreis 0,44.

http://www.ase.gr/Files/For%20AseSite%202013_XA_A_7871_2.pdf

Dass für das Ding aktuell über 1,50 bezahlt werden ist fast wie ein griechisches Märchen. Nundenn. Schaun mir mal.
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10.05.13 10:33:55
Zahlen für Q1 sind da:

http://www.ase.gr/Files/For%20AseSite%202013_XA_A_7903_2.pdf

Schon unglaublich, eine Bank mit über 30 % notleidenden Krediten. Auf der anderen Seite haben sie auch ein extrem hohes provisioning...es ist einfach ausserhalb der üblichen Schemata.

Bezugsrechtshandel soll am 17.5. beginnen.
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13.05.13 10:12:48
Heute nach BZR-Abschlag knapp über 0,60. Find ich immer noch eher optimistisch.
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13.05.13 11:53:25
was heisst BZR=? und KE=?
3 Antworten
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13.05.13 12:17:39
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.619.761 von waalfaenger am 13.05.13 11:53:25Bezugsrecht, Kapitalerhöhung.
2 Antworten
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13.05.13 12:37:24
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.620.007 von Pfandbrief am 13.05.13 12:17:39@ Pfandbrief, glaubst bekommt die NBK auch so a watschn wie die Alpha?
1 Antwort
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13.05.13 12:45:29
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.620.215 von spekulatius000 am 13.05.13 12:37:24Ja natürlich. Es ist ein Rätsel warum das so hoch steht. Alpha Bank halte ich sogar noch für besser...
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13.05.13 12:51:07
von einer watschn für dir NBK sehe ich aber gerade noch nichts..im gegenteil..
2 Antworten
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13.05.13 13:33:15
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.620.335 von Global-Player83 am 13.05.13 12:51:07Versteh die Welt sowieso net, mei Blackberry rührt sich keinen Millimeter, und jeder andere Schrott wie AMD oder auch die Gr. Banken steigen wie Wahnsinnig!? :confused:
1 Antwort
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13.05.13 13:35:06
Beitrag Nr. 100 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.620.743 von spekulatius000 am 13.05.13 13:33:15Andererseits auch glück gehabt das ich beim Oberschrott "coba" bei 1,63 raus bin!
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13.05.13 13:53:04
Beitrag Nr. 101 ()
Ich bin mal rein. Könnte einen schönen Tagesrebound geben.
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13.05.13 15:15:13
Beitrag Nr. 102 ()
Auf der anderen Seite, warum sollte einer bis zum 10.05. bei 1,38 halten, um zwei Bezugsrechte für 0,44 zu bekommen, damit er sie dann später für 0,44 verkaufen kann?
Ergibt keinen Sinn.
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13.05.13 16:03:28
Beitrag Nr. 103 ()
Ich habe also eine Aktie, die vor dem Stichtag 1,38 wert ist.
Habe dadurch ein Anrecht auf zwei weitere Aktien zum Preis von 0,44.
Ausgegeben habe ich für drei Aktien 2,26, also ein Preis von 0,753 pro Aktie.
Und das ganze tue ich mir nur an, weil ich davon ausgehe, dass die Aktien später mehr wert sind, als 0,75 Euro.
Der Absturz heute ist also eine völlige Übertreibung.
3 Antworten
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13.05.13 16:34:47
Beitrag Nr. 104 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.622.009 von easydogi am 13.05.13 16:03:28Du hattest nicht nur ein Anrecht auf zwei weitere Aktien, sondern auch ein Anrecht auf weitere Warrants. Die Rechnung ist hier so einfach nicht.

Der "Absturz" ist gerechtfertigt. Ein Preis von 0,62 ex rights impliziert dass Alpha Bank etwa ihren (neuen, nach KE) Buchwert wert ist. Das ist für einen derartigen Problemfall ZIEMLICH OPTIMISTISCH.

Aber vielleicht bleibts noch ein bisschen weiter hoch. Diese Griechenbanken sind ausgesprochen verrückt; ich denke dass da Shortrestriktionen aktuell ne große Rolle spielen.
2 Antworten
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13.05.13 17:12:19
Beitrag Nr. 105 ()
Hallo,
habt ihr bereits von eurer Bank ein Schreiben erhalten, in dem ihr die Bezugsrechte "ordern" könnt oder werden die zusätzlichen Aktien automatisch dem Depot zugefügt? Gesprochen wird ja von 2 zusätzlichen Aktien im Wert von 0,44 Euro.... Bringe da sicherlich auch etwas durcheinander.

Auf der comdirect-Seite steht ein Split von 1 : 1,8074 drin (unten links bei Kursdaten zu sehen)!?

http://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/uebersicht.html?ID…
1 Antwort
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13.05.13 18:00:53
Beitrag Nr. 106 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.622.655 von weltklasse am 13.05.13 17:12:19Der "Split" ist kein Split, sondern ein Versuch, den Chart um den Effekt der Kapitalerhöhung zu korrigieren. Wegen der Warrants ist es hier nicht möglich, das verläßlich zu berechnen, weswegen man das lieber hätte bleiben lassen sollen.

Das Schreiben kriegste vermutlich in den nächsten Tagen, wenn nicht, heißts reklamieren, reklamieren und nochmals reklamieren. Es ist nicht unwahrscheinlich dass einige Banken damit Probleme haben werden.
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13.05.13 18:15:29
Beitrag Nr. 107 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.622.289 von Pfandbrief am 13.05.13 16:34:47Hallo pfandbrief, ich schätze eigentlich alle deine Beiträge,
hier erkennst du anscheinend auch nicht den extremen, völlig unerklärlichen Anstieg heute, aber vielleicht mache ich was falsch:
der Halter einer Aktie per letzten Freitag erhielt m.E. folgende Warrants:
1.944456*9138636364/1038863636=17.1 laut offering memorandum,
also:
wer am Freitag eine Aktie hielt und 1.944456*0.44=0.86 EUR cash,
das war zu diesem Zeitpunkt 1.36+0.86=2.22 EUR wert,
kann nun ausüben und hält insg. 3 Aktien und 17.1 warrants,
die warrants zum inneren wert bewertet bei Aktienkurs 0.62 EUR:
3*0.62+17.1*(0.62-0.44)=4.94 EUR
also mehr als eine Verdopplung des Gesamtwertes nur durch diesen, vollkommen bekannten Vorgang.
Das wichtigste, der Warrants, aber auch die Bezüge sind noch nicht handelbar, daran könnte die Verzerrung liegen, da die Aktien nicht shortbar sind. Trotzdem ist der Kurs unglaublich, die heutigen Käufer unzurechnungsfähig!
Ich habe mir vorher überlegt, dass die Aktie bei Buchwert von 50 cent
c.a. 20 cent kosten sollte.
Es ist insb. völlig absurd, dass die Warrants im Geld sind. Da müssen soviele geben, aber es gibt nur 1/10 der Aktien im Freefloat...
Sollte sich diese Fehlbewertung bis nächste Woche auch nur annähernd halten,
d.h. die Warrants im Geld bleiben, sollte man wohl Piräus kaufen, um auf ähnlichen Unsinn zu spekulieren... aber in diesem Szenario ist die dann wohl über 50 cent...
1 Antwort
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13.05.13 18:35:23
Beitrag Nr. 108 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.623.223 von Fjodor_D am 13.05.13 18:15:29Du hast völlig Recht. Sage ich etwas anderes? ;)

Ja ich finde den aktuellen Kurs immer noch überhöht. Ich wette auch sobald die Warrants handelbar sind, wird sich das ändern. Bei Alpha Bank könnte ich mir noch vorstellen, dass sie danach über 0.44 notieren werden (aber knapp!), bei den anderen Griechenbanken dürfte das nicht der Fall sein, und die Warrants so keinen inneren Wert haben.

Meiner Meinung nach haben wir hier extreme Shortrestriktionen...
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13.05.13 19:34:25
Beitrag Nr. 109 ()
Ok, vielleicht ging es mir um das "noch", da sich die Überbewertung ja heute noch sehr verstärkt hat.
Legen wir mal die 44 Cents zu Grunde, dann schätze ich den warrant mal auf 7 Cent, kann
man natürlich auch genau nachrechnen, z.b. die Coba Vol verwenden,
dann ergibt sich 3*0,44+17*0,07=2,31, immer noch ein ordentlicher Gewinn zu
Freitag 2,12. Wenn man aber mit der Dbk, der Coba oder der BNP vergleicht,
kann die Aktie eigentlich nicht mehr als 60% des Buchwerts, also 30 Cent kosten.
Es passt auch nicht: hast du dir mal die Resultate des Tenders angeschaut?
In dem einen Lt2 wurde tatsächlich die Hälfte zu 55 angedient, das würde ich
viel eher kaufen, als die Aktie zu 44 Cent. Habe mir heute morgen noch das Pcg
Tier 1 bei 30 angeschaut, gerade kam der Tender zu 35...wäre aber wohl
eh nicht handelbar gewesen. Auch die bieten für das Lt2 nur 55, vollkommen
unattraktiv. Kurzum, die Preise der Lt2 sind deutlich zu niedrig im Vergleich
zu den Aktien, wie so häufig. Falls sich das aber bis nächste Woche so hält,
kann man vielleicht auf das gleiche Verhalten bei Pcg zocken. Tendenziell
finde ich auch Alpha besser, allerdings hat Pcg angeblich ein ziemlich
gutes Management, deshalb haben sie auch die zypriotischen und portugiesischen
Töchter so günstig bekommen.
1 Antwort
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13.05.13 19:43:40
Beitrag Nr. 110 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.623.877 von Fjodor_D am 13.05.13 19:34:25Ja...wieder volle Zustimmung...

Die ganzen Tenders beobachte ich auch, aber die Papiere sind bzw. waren halt leider immer nur schwer bekommbar, jedenfalls für mich, ich bin da nicht so toll vernetzt...

Was die Aktie betrifft, das Ganze ist halt ne völlig neue Situation, und es ist schwer zu sagen wie das ablaufen wird. Ich könnte mir auch vorstellen dass wir selbst nach Handelsaufnahme der Warrants noch eine Situation vorfinden, in der die Warrants UNTER ihrem inneren Wert notieren, z.B. Warrant (pro Bezugsaktie) 5 Cents, Aktie 52 Cents. Klar, dann müsste natürlich JEDER der die Aktie hat diese sofort verkaufen und nen Warrant kaufen, aber das machen halt nicht alle. Und wenn shorten schwer oder unmöglich ist, geht halt die Arbitrage nicht, und es bleibt...soweit ich weiss kann man ja die Warrants erst nach nem halben Jahr ausüben; das wär dann das maximale Zeitfenster für die Marktverzerrung. Sollte sich aber dann doch schneller auflösen.

Sicher eine hochinteressante Sache, deshalb schau ich mir das seit einigen Wochen ja an.
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13.05.13 20:08:40
Beitrag Nr. 111 ()
Pfandbrief, bist du investiert in griechischen Banken? Wenn ja bei welcher ? Oder schon Kasse gemacht ?

Wann kommt denn dieser Schritt bei der PIR?
2 Antworten
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13.05.13 20:14:22
Beitrag Nr. 112 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.624.173 von Schilddruese am 13.05.13 20:08:40Nein bin ich nicht, ich war wie gesagt in Versuchung das eine oder andere Tier 1 Papier zu kaufen, aber es war zu schwer zu kriegen. Überbewertete Aktien zu kaufen mit dem Gedanken sie noch höher wegzuschlagen ist mein Ding nicht, obwohl es hier zugegebenermaßen mal wieder funktioniert hätte, jedenfalls über bestimmte Zeitintervalle.

Ich weiß nicht genau wann Piraeus kommt, es ist eine Frage von Tagen, höchstens 2-3 Wochen.
1 Antwort
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13.05.13 20:23:22
Beitrag Nr. 113 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.624.223 von Pfandbrief am 13.05.13 20:14:22Danke für die ehrliche Antwort.

Habe mich heute von 50% meines PIR Bestandes getrennt - der Rest folgt wohl diese Woche noch. Mal sehen. :)
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13.05.13 23:11:52
Beitrag Nr. 114 ()
war wohl ein Fehler wenn in Stuttgart schon 44 Cent bezahlt werden ...
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13.05.13 23:38:19
Beitrag Nr. 115 ()
Wenn ich das richtig verstehe hat ein Aktionär, der 1000 Stück hält, seit heute

a) 1900 Bezugsrechte und
b) 17 000 Warrants eingebucht bekommen.

Wenn der Kurs in den nä Tagen auf od unter 0,44 hält, sind die Bezugsrechte wertlos. während der Wert der Warrants derzeit aufgrund der langen Laufzeit kaum kalkulierbar ist.

Ein Verkauf der Bezugsrechte (Bezugsrechtehandel zwischen 17. u 24.5) führt zu einem Verlust der Warrants.

Führt umgekehrt der Erwerb der Bezugsrechte zu einem Erwerb der Warrants ?

Hast Du eine Einschätzung über den Wert der Warrants und deren Korrelation mit dem Tageskurs der Aktie ?

Meiner Einschätzung nach dürfte die Korrelation nicht allzu gross sein, weil langfristig wohl doch eher auf einen Branchenvergleich abgestellt wird als auf kurzfristige Volatilitäten im Rahmen der KE.

Sind die Warrants dann eigentlich separat und dauerhaft handelbar ?
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13.05.13 23:47:44
Beitrag Nr. 116 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.625.769 von blockmalz am 13.05.13 23:38:19Führt umgekehrt der Erwerb der Bezugsrechte zu einem Erwerb der Warrants ?

Der Erwerb der Bezugsrechte UND die Ausübung derselben führt zu einem Erwerb der Warrants.

Hast Du eine Einschätzung über den Wert der Warrants und deren Korrelation mit dem Tageskurs der Aktie ?

Die Warrants sind Calloptionen mit Strike 0.44 (in Wahrheit ist der Strike etwas höher, je nachdem wann man ausübt, aber das spielt keine große Rolle). Sie sollten EIGENTLICH zumindest mit ihrem inneren Wert anzusetzen sein, sprich ein Warrant ist die positive Differenz des Kurses zu 0.44 wert. Eigentlich haben sie auch noch einen nicht unbeträchtlichen Zeitwert. Aber das ist die Theorie. Wir haben hier eine ganz besondere Situation. Es wird nicht nur der Kurs des Warrants vom Kurs der Aktie abhängen sondern auch umgekehrt. Der Schwanz wird mit dem Hund wedeln statt umgekehrt.

Sind die Warrants dann eigentlich separat und dauerhaft handelbar ?

Ja, das ist offenbar geplant. Aber möglicherweise -- wie möglicherweise auch die Bezugsrechte! -- nur an der Börse Athen. Generell sei gesagt, weil ich hier schon wieder spüre dass einige ein Geschäft wittern, das hier ist problematisch, wenn man nicht einen sehr zuverlässigen Broker hat. Ich warne nachdrücklich davor, etwa wenige Tage vor Schluss des Bezugsrechtshandels sich Bezugsrechte zu kaufen und zu hoffen dass der Broker die noch zeichnen kann. Das muss man definitiv VORHER klären, sonst kanns leicht sein dass die Knete weg ist.
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13.05.13 23:50:00
Beitrag Nr. 117 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.625.769 von blockmalz am 13.05.13 23:38:19Wenn ich das richtig verstehe hat ein Aktionär, der 1000 Stück hält, seit heute

a) 1900 Bezugsrechte und
b) 17 000 Warrants eingebucht bekommen.


Das ist natürlich auch nicht richtig. Es wurden 1000 Bezugsrechte eingebucht, die zum Erwerb von ca 1940 Aktien UND ca 17000 Warrants zum Preis von 0.44 pro Aktie und 0.00 pro Warrant berechtigen. Man kriegt die Warrants nur wenn man auch die Aktien bezieht!
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14.05.13 09:05:12
Beitrag Nr. 118 ()
Hallo, ich verfolge die Diskussion mit großem Interesse. Nun habe ich Bezugsangebote zu der Marfin Investment bekommen. Gehört hier zwar nicht rein, habe auch deshalb eine neue Diskussion unter "Marfin Investment Bezugsrechte" geöffnet. Vielleicht könnte mir da jemand helfen.... Vielen Dank, wäre echt klasse!
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14.05.13 15:23:20
Beitrag Nr. 119 ()
Pfandbrief - großes Lob an Dich erstmal. Denn Du hast es wirklich mal wieder gut vorhergesagt was passieren wird. Jetzt geht der Kurs gen Süden und Du hast rechtzeitig alle gewarnt. Die armen Leute die jetzt noch investiert sind können einem wirklich leid tun. Ab 10 Cent werde ich hier wieder investieren, vorher sicherlich nicht :)
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14.05.13 15:29:31
Beitrag Nr. 120 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.631.437 von Schilddruese am 14.05.13 15:23:20Ach was, 10 Cents. Das Ding gehört in die Nähe von 44 Cents. Nicht mehr, nicht weniger. Schließlich wird genug Kapital zu 44 Cents reingestopft. Und Anstiege signifikant darüber werden in Zukunft durch die Präsenz der Warrants hintangehalten werden.

10 Cents sehen wir hier nur, wenn die Probleme in Griechenland (und Umgebung) sich deutlich verschlimmern. Was sein kann. Aber nicht gleich.
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14.05.13 15:39:55
Beitrag Nr. 121 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.631.503 von Pfandbrief am 14.05.13 15:29:31Welchen Wert erreicht die Alpha bank bei 0,44 Euro / Aktie? Wieviele Aktien gibt es?
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14.05.13 15:44:19
Beitrag Nr. 122 ()
Ich habe in meinem Depot leider noch nichts eingebucht bekommen. Das passiert wahrscheinlich nicht bei allen Brokern zeitgleich, oder?
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14.05.13 16:02:29
Beitrag Nr. 123 ()
Ich habe heute die Post über die Bezüge von der comdirect erhalten, also über deren Postfach. Im Depot wurden die Bezüge auch schon namentlich aufgeführt.
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14.05.13 16:03:28
Beitrag Nr. 124 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.631.605 von Schilddruese am 14.05.13 15:39:55Insgesamt gibts nach der KE roundabout 11 Milliarden Aktien. Also kommste hier auf ca 5 Milliarden MK.

Ich habe in meinem Depot leider noch nichts eingebucht bekommen. Das passiert wahrscheinlich nicht bei allen Brokern zeitgleich, oder?

Das ist normal. Aber wenn sich bis Freitag nichts tut, würde ich langsam unruhig werden. Ich habe schon Terminverluste erlebt bei Bezugsrechtsaktionen mit Aktien in "exotischen" Ländern, und das wäre hier wirklich bitter. Einer der Gründe warum ich zu vermeiden versuche bei sowas aktiv zu sein... :rolleyes:
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14.05.13 16:05:44
Beitrag Nr. 125 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.631.927 von Pfandbrief am 14.05.13 16:03:285 MRD :eek::eek: ach du grüne neune.

Also lag ich mit meinen 10 Cent gar nicht so schlecht, denn eine markt kap von ca 1 mrd erscheint mir wohl eher angemessen. ;)
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14.05.13 16:08:42
Beitrag Nr. 126 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.631.957 von Schilddruese am 14.05.13 16:05:44Naja aktuell sinds eher 6,5 Milliarden.
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14.05.13 16:53:28
Beitrag Nr. 127 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.632.013 von Pfandbrief am 14.05.13 16:08:42also pfandi jetzt mal hand aufs herz und sag mir mal ob deiner meinung nach eine markt kap von 5 oder 6,5 gerechtfertigt ist :confused:

so hoch steht nicht mal die commerzbank :)
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14.05.13 17:40:18
Beitrag Nr. 128 ()
Hi, ich besitze 3500 Alpha-Bank-Aktien und wollte fragen, ob ich in jedem Fall die Bezugsrechte kaufen sollte? Der Aktienkurs hat sich ja mehr als halbiert, also habe ich ja aktuell entsprechende Verluste!? Vielleicht ein wenig naiv, aber ist echt kompliziert. Kann ich auch die Rechte verkaufen, also erhalte ich dann eine Gutschrift bzw. einen Erlös? Danke für die Hilfe!
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14.05.13 18:15:32
Beitrag Nr. 129 ()
Hallo Pfandbrief, könntest du mir eine Einschätzung zu der Marfin Inv. geben? Hatte ja einen neuen Thread geöffnet.... Du würdest mir mit deiner Einschätzung sehr helfen :-)
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14.05.13 23:23:01
Beitrag Nr. 130 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.631.605 von Schilddruese am 14.05.13 15:39:55Hallo zusammen,

habe leider auch alpha im Depot und hab die KE leider verpennt.

Aus meiner Sicht war die KE eine Enteignung auf 33% des Ausgangswertes.
Höchststand 10.05. ca. 1.40€ pro Aktie (also der Wert EINENS Firmenanteils)
Nach der KE:
Wenn alle Bezugsrechte wahrgenommen werden, kommen auf die EINE Aktie noch 1,9 Aktien dazu.
Also verteilt sich der Firmenwert auf 2,9 Aktien.
Der Firmenwert je Aktie ist heute also 1,40€ / 2,9 = 0,48€ wert.
Bei 0,44€ ist der die zusätzliche Option wertlos !?!

Jeder der das Bezugsrecht wahrnimmt legt 0,836 € frisches auf den Tisch.
Man erhöht also seinen spekulativen Depotanteil (Alpha) um ca. 60%.
Um das Risiko zu reduzieren werden einige/viele Anteile verkaufen, der Kurs fällt.
Noch sind wir bei ca. 0,65€. Das Tief war im Dez 2011 mit 0,41€.
Wenn wir das alte Tief wieder testen ist der Optionsschein wertlos.
Bei den Altaktien hätten wir 1,40€-0,41€ also 0,99 verloren.
Die neuen Aktien Haber wir ja sowieso mit 0,44€ bezahlt.

Wäre also besser gewesen letzte Woche zu verkaufen, hab ich aber nicht.

Nun zur Langfristigen Anlage:

Die Troika will 9% Eigenkapital bis Ende Mai sehen, 8,8% soll alpha schon haben (hoffe das stimmt auch).
Wenn viele das Bezugsrecht wahrnehmen, kommen ein paar Milliarden in die Kasse.
Damit sind die 9% erfüllt und ein Teil der gegebenen ausfallgefährdeten Kredite(30%) können gesichert werden.
Ergo der Staat steigt bei Alpha nicht ein.
Ob Alpha auf Dauer überlebt, kann glaube ich keiner wirklich abschätzen, aber wenn, dann haben wir jetzt die Möglichkeit Alpha Aktien für 1% des Höchstwertes (45€ in 1999) zu kaufen.

Ob man also die Bezugsrecht wahrnimmt ist also eine Frage der Haltedauer und des Risikoanteils welches man sich im Depot leisten kann und will. Die 0,99€ sind so oder so weg.
So Schluss jetzt
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15.05.13 08:02:43
Beitrag Nr. 131 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.636.259 von erwinseiner am 14.05.13 23:23:01erwinseiner,

Dein Posting kann als Beispiel für die komplette Verwirrung eines deutschen Privatanlegers bei der Einschätzung seiner hochkomplizierten Zockaktie dienen. Das ist wirklich exemplarisch.

Ihr geht immer in Sachen von denen Ihr nichts versteht und wundert Euch nachher dass es schiefgeht.

Also: Alpha Bank BRAUCHT das Kapital aus der Kapitalerhöhung. Sonst sind sie TOT. Es kann keine Rede davon sein, dass Alpha Bank "8,8 % hat". Das ist SCHON MIT der Kapitalerhöhung! Und diese Kapitalerhöhung ist VIEL GRÖSSER als "auf eine Aktie kommen noch 1,9 Aktien dazu". Es kommt das Zehnfache dazu, bloß, wegen Überforderung des privaten Sektors zeichnet die der Staat.

Die Bezugsrechte MUSST Du ausüben, falls Du sie nicht günstig verkaufen kannst. Das ist die einzige Chance, weil der Staat, damit überhaupt irgendwer an dieser Kapitalerhöhung teilnimmt, die Warrants als Bonus verschenkt. Wäre das nicht so, wären diese Aktien nie mehr auf "1,40 Höchststand" gegangen.

Wer die Sache verpennt hat und keine Erhöhung seiner Exposure wünscht, sollte schleunigst die Aktien verkaufen, um Geld reinzukriegen, mit dem er dann die KE zeichnen kann. Ein bisschen was muss man noch dazulegen (Erlös ca 0,60, Einsatz 1,9*0,44). Dafür hat man aber auch fast doppelt soviele Aktien plus die Warrants.

Und sich in Zukunft überlegen ob solche Aktien tatsächlich seine Kragenweite sind!!
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15.05.13 09:56:34
Beitrag Nr. 132 ()
Kann mal einer die WKN der Bezugsrechte/Warrants einstellen? Ich hab leider immer noch nichts in meinem Depot :-o
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15.05.13 12:37:09
Beitrag Nr. 133 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.638.411 von fu82 am 15.05.13 09:56:34die WKN lautet WKN A1WYY3.

Die Info stammt aus der Maske der Comdirect bank,die gestern eingestellt wurde.

Aber Aber Freunde sagen mir Flatex und onvista haben bisher nicht reagiert.

Frage welche Banken/ Broker haben reagiert und welche arbeiten langsam.
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15.05.13 13:55:33
Beitrag Nr. 134 ()
Danke!

Das kann ich bestätigen. Bin auch bei Onvista. Serviceline meinte, ich sollte bis spätestens Ende der Woche abwarten und mich dann nochmal melden.
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15.05.13 17:36:34
Beitrag Nr. 135 (