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Solarworld sehr gute Zahlen, kaufen? - 500 Beiträge pro Seite

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Ad hoc-Service: SolarWorld AG

Ad hoc-Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch die DGAP. Für
den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Freiwillige Mitteilung analog §15 WpHG gemäß §2 Abs. 2 der
Anlegerrichtlinien der Düsseldorfer Börse SolarWorld AG :
Gewinn des Vorjahres übertroffen / Halbjahresgewinn steigt auf
324 Prozent / Gewinnschätzung für Gesamtjahr angehoben /
Hohe Eigenkapitalquote sichert weitere Expansion Bonn - Die
SolarWorld AG, Bonn, konnte nach den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres den Gewinn des Vorjahres
übertreffen. Das dokumentiert die Gesellschaft in ihrem Zwischenbericht 2000. Der Jahresüberschuss der AG erhöht sich
mit über 300.000 DM auf 324 Prozent des Vorjahreswertes. Dabei hatte die Gesellschaft im Zusammenhang mit der
Kapitalerhöhung im zweiten Quartal 2000 Aufwendungen in Höhe von rund 1.100.000 DM zu verbuchen. Ohne diese
außerordentlichen Emissions- und begleitenden Werbekosten ergäbe sich ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
von 1.400.000 DM.

Die Umsatzerlöse erhöhten sich deutlich auf 13.427.000 DM. Das entspricht einer Steigerung des von Januar bis Juni 1999
erzielten Umsatzes auf 318 Prozent. Das Umsatzvolumen übertrifft damit bereits zum Halbjahr den Gesamtumsatz des
vergangenen Jahres um knapp 30 Prozent.

Der SolarWorld-Vorstand hebt vor dem Hintergrund des boomenden Solarmarktes die Gewinnschätzung für das Gesamtjahr
an. Bei einem erwarteten Jahresumsatz von über 30.000.000 DM wird der Gewinn im Kerngeschäft Photovoltaik höher
ausfallen als bisher prognostiziert. Bisher war der Vorstand von einem Jahresgewinn von rund 2.400.000 DM
ausgegangen.

Für das weitere Geschäft zeigt sich die SolarWorld AG beim Blick in die Bilanz sehr gut gerüstet. Das Eigenkapital der
Gesellschaft betrug zum 30. Juni 2000 über 60.000.000 DM. Die Eigenkapitalquote lag damit nahe 100 Prozent. Diese hohe
Liquidität wird die SolarWorld AG dafür nutzen, wie angekündigt weitere Beteiligungen und Übernahmen im Solargeschäft
einzugehen. Schritt für Schritt verwirklicht das Unternehmen damit die Strategie, sich zum vollständig integrierten, global
agierenden Solarkonzern zu wandeln. Die SolarWorld AG agiert im operativen Geschäftsfeld Photovoltaik im Bau, Handel
und Vertrieb von Solarmodulen und Komponenten zur Errichtung von Solarstromkraftwerken. SolarWorld ist Deutschlands
größter konzernunabhängiger Erbauer von Solarstromkraftwerken. Die 70prozentige Tochtergesellschaft Gällivare
PhotoVoltaic (GPV), die am nördlichen Polarkreis in Schweden ansässig ist, produziert kostengünstige
Hochleistungs-Solarmodule für den Weltmarkt. Der Zwischenbericht ist im Internet unter www.solarworld.de einzusehen
und bei der Gesellschaft auf Anfrage erhältlich. Kontakt: SolarWorld AG Aktionärsbetreuung / Marketing Communications,
Frau Sybille Teyke,Tel.-Nr.: 0228/559200; Fax-Nr.: 0228/55920-99, E-Mail: placement@solarworld.de Internet:
www.solarworld.de Ansprechpartner für die Wirtschaftspresse: Herr Dipl.-Pol. Oliver Ristau, Tel.: 0177/678 2705 Ende der
Mitteilung
mehr als 50 mal gelesen,
kein weiteres Posting,
der Kurs fällt obwohl die Sonne scheint.
Ich verstehe das irgendwie nicht.
Kann mir das jemand erklären??
mehr als 50 mal gelesen,
kein weiteres Posting,
der Kurs fällt obwohl die Sonne scheint.
Ich verstehe das irgendwie nicht.
Kann mir das jemand erklären??
Aktuell: Die GoingPublic Kolumne 01.08., 14:09
Sämtliche Solarworld-Aktionäre umgebracht!
Ups! Verzeihung, da ist uns ein kleiner Fehler unterlaufen. Die Überschrift sollte eigentlich lauten: Solarworld-Aktionäre aufgebracht! Mit dem „um“ und dem „auf“ ist das allerdings nicht so einfach, das weiß auch Solarworld, die den Umsatz um – ähhhh nicht doch – auf über 300 % steigerte.

Die Solarworld AG meldete gestern in einer Ad hoc-Meldung, der Halbjahresgewinn steige „auf 324 %“. Naja, man muß ehrlich sagen, daß sich dies besser anhört als „um 224 %“ und von daher kann man die „gewieften Strategen“ von Solarworld gut verstehen. Doch selbst die Kommunikationsprofis haben aus fehlender Umsicht schnell die Übersicht verloren und nun mehr Aufsehen erregt, als ihnen lieb sein konnte...



Der Gewinn der Gesellschaft wurde von 93.000 DM im ersten Halbjahr 1999 auf rund 300.000 DM im Vergleichszeitraum dieses Jahres gesteigert. Normalerweise spricht man in solchen Zusammenhängen von einem Gewinnwachstum um 224 %. Nicht aber Solarworld. Das Unternehmen steigerte den Gewinn „auf 324 % des Vorjahreswertes“. Genauso sei der Umsatz „auf 318 %“ gestiegen (sh. adhoc). Nach dieser Taktik befragt, antwortete Herr Dipl.-Pol. Oliver Ristau – der Ansprechpartner Solarworlds für die Wirtschaftspresse – es sei richtig, daß diese Berichterstattung nicht unbedingt üblich sei, jedoch habe man sich im Unternehmen dafür entschieden.



So weit so gut. Abgesehen von der Tatsache, daß eine solche Begriffsduselei wenig mit offener Kommunikation zu tun hat, könnte man die Aktion in der „billige Investor Relations-Tricks“-Schublade ablegen. Doch es geht noch weiter...



Zu Beginn des letzten Monats berichtete Solarworld nämlich, der Umsatz sei „um 328 %“ gestiegen und der interessierte Anleger kann die entsprechende Ad-hoc vom 04.07. noch immer unter www.solarworld.de/investor/pages/ad_hoc_dt_idx.htm nachlesen. Die neue Ad-hoc ist übrigens überhaupt noch nicht auf der Unternehmens-Website. Was ist nun richtig, haben wir Herrn Ristau gefragt. „So wie es jetzt dargestellt wurde, ist es richtig“, meinte dieser. Nicht „um“ über 300 %, sondern „auf“ über 300 % sei der Umsatz angestiegen. Nach einigen weiteren Fragen gestand er dann ein: „Wir haben uns mit dem ‚um’ und dem ‚auf’ selbst einen Bock geschossen.“



...tja das kann man wohl sagen! Das ist nun wirklich peinlich. Vielleicht sollte man sich von Herrn Baader – selbst Experte in solchen Rechenspielen – einmal Nachhilfe in Prozentrechnung geben lassen.



Wichtiger jedoch wäre es, den eigenen Aktionären gegenüber eine klare Sprache zu pflegen. Eine nachvollziehbare Korrektur dieses Fauxpas hat Solarworld nämlich bis heute noch nicht veröffentlicht.



„Klarheit ist der Ruhm des Ausdrucks“, sagte der amerikanische Dichter Walt Whitman. Mit Ruhm hat sich SolarWorld hier wahrlich nicht bekleckert.



Die GoingPublic-Kolumne erscheint börsentäglich in Zusammenarbeit mit dpa-AFX.
Danke für die Antwort.
Hier die alte adhoc:

4.7.2000: Ad hoc-Service SolarWorld AG (WKN 510840)
Freiwillige Mitteilung analog §15 WpHG gemäß §2 Abs. 2 der
Anlegerrichtlinien der Düsseldorfer Börse SolarWorld AG :
Kapitalerhöhung mit einem Gesamterlös von 48,9 Mio. DM
abgeschlossen / Umsatz steigt im 1. Halbjahr um 328 Prozent /
Neue solare Beteiligungen in der Pipeline Bonn - Die SolarWorld AG, Bonn, begrüßt den zwischen Energiewirtschaft und
Regierung ausgehandelten Konsens zum Ausstieg aus der Atomenergie. "Das strategische Ende der Atomwirtschaft
erfordert neue und saubere Alternativen der Stromerzeugung. Die regenerativen Energien stehen dafür bereit.", sagt
Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandssprecher der SolarWorld AG. "Der Atomkonsens wird den Gesamtmarkt für
regenerative Energieerzeugung weiter und dauerhaft beflügeln. Die Photovoltaik wird hier im hohen Maße partizipieren."
Derweil hat die SolarWorld AG ihre 3. Kapitalerhöhung abgeschlossen und 550.000 Aktien neu platziert. Der Nettoerlös, der
dem Unternehmen nach Abzug der Kosten für die Kapitalmaßnahme zufließt, beträgt 48,9 Mio. DM. Vorstandssprecher
Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck wertet die Emission insbesondere vor dem Hintergrund des derzeit schwachen Börsenklimas als
vollen Erfolg. "Wir sehen unsere Unternehmenspolitik durch die hohe Nachfrage klar bestätigt." Insgesamt wurden durch 14
Ökofonds und institutionelle Anleger mehr als 50 Prozent gezeichnet. Weitere 200.000 Aktien übernimmt der
Vorstandssprecher von der WGZ- Bank Westdeutsche Genossenschafts-Zentralbank eG für die Gesellschaft. Die
WGZ-Bank hatte die Aktienemission begleitet "Diese Aktien dienen als `Akquisitionswährung`, die wir im Zuge einer
strategisch wichtigen Übernahme noch im Juli einsetzen", erklärt der Vorstandssprecher. Derzeit führt die SolarWorld AG
Übernahmeverhandlungen mit der Bayer Solar GmbH, Freiberg. Bayer Solar ist weltweit führend in der Produktion von
Siliziumwafern, der Schlüsselbranche der Solarindustrie. Ferner berichtet die SolarWorld AG über einen äußerst
erfolgreichen Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2000. Die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zur Vorjahresperiode um
328 Prozent an. Hierzu kündigt Vorstandssprecher Frank H. Asbeck den Zwischenbericht zur Entwicklung im ersten
Halbjahr 2000 an. Die SolarWorld AG agiert im operativen Geschäftsfeld Photovoltaik im Bau, Handel und Vertrieb von
Solarmodulen und Komponenten zur Errichtung von Solarstromkraftwerken. SolarWorld ist Deutschlands größter
konzernunabhängiger Erbauer von Solarstromkraftwerken. Die 70prozentige Tochtergesellschaft Gällivare PhotoVoltaic
(GPV), die am nördlichen Polarkreis in Schweden ansässig ist, produziert kostengünstige Hochleistungs-Solarmodule für
den Weltmarkt.

Ende der Mitteilung

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In dem Text ist auch von einer strategischen Übernahme noch im Juli die Rede. Ich konnte jedoch dazu keine Adhoc finden. Da ist anscheinend auch noch nichts geschehen.
Jetzt ist mir der Kursverlauf verständlicher.
Bis dann, Mr.M


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