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Kennt jemand ENERCON .... - 500 Beiträge pro Seite


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Habe hestern in N-TV einen interessanten Bericht über die Firma Enercon (Größter Windmühlen-Hersteller Deutschlands). Es ging hauptsächlich um deren Gründer und Geschäftsführer. Eine richtige "Tellerwäscher-Story" - hat mich fasziniert.
Die home-page macht einen sehr guten Eindruck. Schade, dass die Firma eine GmbH ist. Konnte auch keinen Hinweis darüber finden, dass sich die Gesellschaftsform in naher Zukunft mal ändern könnte. Das wäre natürlich ein Hammer, wenn die
an die Börse gehen würden.

Weis jemand mehr über die Firma ?
... Enercon braucht kein Geld von der Börse, sondern sucht "nur" laufend gute Ingenieure, u.a. für die Offshore-Linie.
Ist durch den seinerzeitigen Spionage-Skandal (US-Konkurrent KENETECH - inzwischen Chapter 11 - spionierte Enercontechnologie aus, das anschliessende Patentstreitverfahren blockierte den Enercon-Marktauftritt in den USA jahrelang) verständlicherweise nicht sehr auskunftsfreudig, aber in der aktuellen Ausgabe der Neuen Energie findet sich ein ausführliches Interview mit Herrn Wobben.
Enercon ist ein Unternehmen, das für einen Boersengang ideal wäre. Nordex, vestas und co. koennen hier nicht mithalten.

wenn dann bitte gleich an der nasdaq oder easdaq
Der Chef von Enercon braucht (und will) keine Börse. Ich bin im Bundesverband Windenergie und habe da mit einigen Windleuten kontakt. Auch aus eigener Erfahrung kann ich sagen, ich hatte mit keinem Windhersteller bisher weniger Probleme als mit Enercon. Nicht umsonst sind diese deutlicher Marktführer in Deutschland und meines Wissens auch weltweit. Aber in diesen Börsenzeiten werden selbst gute Wind- und Solarfirmen hinabgeschubst teilweise ohne Sinn und Verstand. H. Wobben möchte solide wachsen. Der Erfolg gibt ihm bisher recht.

Übrigens habe ich mal gehört, wie H. Wobben seine erste Windradprodukiton finanziert hat. Er hat nur Geld von der Bank bekommen, weil seine Frau Beamtin war (Lehrerin glaube ich). Es ist also nicht weit her mit der Risikobereitschaft in die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Ohne Beamtentum lägen wir wohl weit zurück ;-)

Ich kann übrigens die Seite (und Unterstützung) des Alternativnobelpreisträgers Hermann Scheers empfehlen (www.hermann-scheer.de). Da dieser sich für die Bürger einsetzt bekommt Er zwar viele Auszeichnungen (Weltsolarpreisträger...) doch kaum Geld von der Industrie (für seine Ziele), die mit der Nachhaltigkeit oft noch nicht viel anfangen kann. Würde HS seinen Mund halten und in die Atomindustrie wechseln, könnte Er ein schönes und ruhiges Leben machen. Zum Glück (für unsere Kinder und Enkel) lässt Er sich nicht kaufen und setzt sich weiter für solare Energien ein. Nicht alle Politiker (ich denke sogar nur eine Minderheit) sind korrupt.

Gruß Udo


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