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Montag Crash? - 500 Beiträge pro Seite



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+11% in zwei Tagen an der Nasdaq! :eek:

Eigentlich der Idealfall aus einem Tief heraus, aber es war ein Doppeltief in dieser bzw. letzter Woche.
So endet eine starke korrektur nicht so oft, eher mit einem V.

Jetzt rechnet niemand mehr mit einem Crash, gell?
Geht es jedoch am Montag weiter hoch, wäre dies eine Aufwärtstrendbestätigung und man kann so langsam wieder anfangen zu investieren.

Ist hier eigentlich noch jemand der noch nicht investiert ist?
Nein, am Montag weiter steigende Kurse, dann werden die, die jetzt noch nicht drin sind, sich ärgern und auch noch reingehen...und dann:Den letzten beissen die HUNDE !!!
Ich versuche mindestens 30% Cash im Depot zu halten.
Gute Tradingmöglichkeiten gibts ständig.
Momi:

Auch auf die Gefahr hin das ich wieder von allen Seiten des Boards verkloppt wird, folgende Vision:

In Israel wird am Wochenende wieder gekloppt. Und dann?
Die Nasdaq hat 11% Plus auf dem jungen Buckel.
Der DOW hat eine wichtige Marke am Mittwoch nach unten durchbrochen.
Der Euro ist mieser wie mies.
Der Ölpreis ist hoch.
Ich habe Bauchschmerzen.

Könnte mir eigentlich von meinen heutigen Gigabellgewinnen einen Hardcore-Put kaufen, auf alles oder nichts. :D
bin ebenfalls 100% cash! Warte schon seit Tagen auf den "richtigen" Tiefpunkt. Nasdaq geht am Montag runter.

zz
@germanasti,

wie schon vor einer Woche gesagt:

Du wirst aus Angst bis Mitte November mit einem Einstieg warten;)

Dafür danke ich Dir schon jetzt - vor allem, da Du nicht der Einzige bist...

:D
Noch zwei negative Dinge vergessen habe:

Nikkei hat auch eine wichtige Marke nach unten durchbrochen.
Heute größte Versicherungspleite in der japanischen Nachkriegsgeschichte.
Hi germanasti,

bin noch zu 50 % cash. Würde mich über guten Tipp freuen. Ich habe in den nächsten 14 Tagen etwas zeit zum traden. Habe schon einige Zeit Deine Analysen verfolgt, haben mir gefallen.

Gruß jodu
jaja, montag crashts.
und dienstag auch.
mittwoch bis freitag gehts dann voll in die grütze.
die woche drauf kriegen sie uns dann richtig am a**.
und danach folgt das blutbad.
SO.
deshalb kann man in usa so schön geld machen und in D nicht-
weil hier immer alle nur auf den crash warten...
seufz
k_t
@zeitzocker
„bin ebenfalls 100% cash! Warte schon seit Tagen auf den „richtigen“ Tiefpunkt. Nasdaq geht am Montag runter.“
Du bist für mich der größte!


....4 Wochen später Nemax bei 5.100 Punkten, Nasdaq bei 4.650 Punkten und „zeitzocker“ wartet immer noch.

Du machst Deinem Namen alle Ehre.


Ultralight
fsch:

Du hast mich vor einigen Tagen nicht richtig gelesen! :)
Ich wäre schon diesen Montag zu 80% in den Markt, wenn die Trendbestätigung erfolgt wäre, doch dies ist sie nicht!
Ich gehe am Dienstag zu 50% in den Markt, wenn am Montag die Trendbestätigung kommt.
Doch bis dahin halte ich mich mit meinem Daytrading von 16:30-19:30 Uhr auf, was stressiger ist, im Endeffekt aber sogar mehr bringt. :)

Auf deutsch:
Ich bin ein Feigling!
Jodu:

Gibt eigentlich diese Tage keine 100%igen Tipps. :)

Zwei mittelmässige zum traden?
IHU wenn Tagestief unter -10%
Gigabell an solch Tagen wie heute, wenn die 5stellige bid-ORder abgearbeitet ist und der Kurs in den Minuten danach um 1 Euro einbricht. :)

Muss jeder selber wissen und herausfinden was er mag.
@germanasti,

ob Dir Daytrading mehr bringt, kannst nur Du beurteilen.

Wenn es so ist, dann fährst Du ja die richtige Strategie!

:)
Erinnert mich an einen User aus dem Ariba-Board im letzten Jahr, das ganze hier. Der war die ganze Rallye über im cash, weil er immer gepostet hat, alles wär zu hoch gelaufen und er wartet auf den Einbruch. Im März ist er dann auch eingestiegen. Seit August postet er leider nicht mehr.
@Indexchaot
"...die ganze Rallye"???
Du siehst eine technische Reaktion von 1 1/2 Börsentagen und glaubst sofort an eine lange Rallye?
Dann kann es eigentlich nur wieder nach unten gehen.
"Eigentlich der Idealfall aus einem Tief heraus, aber es war ein Doppeltief in dieser bzw. letzter Woche.
So endet eine starke korrektur nicht so oft, eher mit einem V."

@germanisti du hast da wohl was verwechselt. Klassisch ist eben ein Doppeltief. Da wurde zumindest 2x der vermeintliche Boden getestet. Ideal wäre ein 3 bis 5maliges testen. Aber dafür ist die Gier zu groß. In Amerika gibt es wohl die erste Kaufpanik !!!
Mensch Jungens!
Da sieht man mal wieder die deutsche Kleinspar-Anlegermentalität...
Die Nasdaq zieht an ohne Ende, und wir machen mal wieder nur mit, wenn es ans Korregieren geht ;).

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Wie in den Börsenmagazinen: Verhältniss Risiko: Chance.
In Deutschland: Am besten kein Risiko, aber Chancen bis an den Horizont.
Amiland: Pari.

Entweder Ich bin von einer Anlage zu einem gewissen Preis überzeugt, oder ich kaufe Fonds.

Das Problem scheint zu sein, das viele, die Anfang diesen Jahres zu spät eingestiegen sind, sich beim Einbruch(aufgrund fehlender Stops), eine blutige Nase geholt haben und einige Leichen im Depot haben.

Aber keine Angst, Jungs.
Mit dieser Mentalität passiert Euch das noch öfter.

Das Prinzip ist doch denkbar einfach:
Wenn alle kaufen gibts auch keine Bullenfalle(an die ich im Moment auch nicht glaube, schaut Euch doch mal den Langfristchart an...).

Weg mit der Angsthasen-Mentalität(Auch wenn viele denken damit im Trend zu liegen-antizyklisch denken).
Sonst sehen wir nie wir nie mehr eine Hausse.

Hätte alles gerne noch etwas differenzierter ausformuliert, habe aber leider die Hand gebrochen, bitte um Verständniss :)

MfG
Tholny
liquido:

Doppeltief aus einer Korrektur heraus, aber aus einem (Salami)crash?
1998 war es ein Super-V!

Allerdings war es 1987 auch ein W. :eek:
Dieses Jahr erstes Tief im Mai, zweites diese Woche?

Trotzdem sagt mein Bauch etwas anderes. Auch wenn es mich freuen würde wenn es endlich wieder längerfristig aufwärts geht.
@ChartJunkie
Ich hab von der Rallye im letzten Jahr gesprochen - dachte das wäre deutlich geworden.
@germanasti

du ahnungsloser börsenphilosoph,schau, daß du weiterkommst.
grüße
@Indexchaot
Ist auch deutlich geworden. Nur hast Du ja wohl indirekt einen Vergleich zu der jetzigen Situation anstellen wollen, oder?
Ich sage aber: Von der technischen Erholung gleich auf einen unmittelbaren Rallye-Start schließen zu wollen, halte ich für sehr verfrüht.
Hallo!

Ich denke, zumindest die nächsten 2 Wochen geht es aufwärts...




bye
Na, wenn Ihr alle noch 100% Cash habt,
dann kann ja nichts mehr schief gehen.
Meine einzige Sorge war, dass jeder voll investiert
mit 50% in den Miesen sitzt und deshalb nichts mehr
kaufen kann. Aber so werdet Ihr es auch nicht mehr lange
aushalten und bald im Markt sein...

Oder Ihr sitzt nächsten Herbst immer noch auf Eurem Sack Geld!

Happy trades, BV
Die Kriese im nahen Osten könnte uns allen noch einen Strich durch die Rechnung machen. (Am Sonntag will Arabische Liga eventuell Sanktionen gegen Israel erheben, danach wäre der Friedensprozess gestorben)

Hoffen wir dass sowohl Araber wie auch Israelis vernünftig bleiben.
NEUER MARKT/Händler: "Der Markt muss sich hochzittern"

"Der Markt muss sich hochzittern", so ein Händler zur Situation am
Neuen Markt am Donnerstag. "Die Angst ist da" fügte der
Marktteilnehmer hinzu, was ein positives Zeichen sei. Wenn es nun bei
moderaten Umsätzen "mit angezogener Handbremse" nach oben gehe,
könne
der Knoten platzen. Bei einem solchen Szenario würden viele
Marktteilnehmer wahrscheinlich zunächst von einer rein technisch
bedingten Gegenreaktion ausgehen. Wenn dann jedoch kein erneuter
Rückschlag erfolge, könne die Stimmung ganz schnell drehen und
die
Trendwende eingeleitet werden. Es zeichne sich immer mehr ab, dass
sich die Entwicklung des vergangenen Jahres wiederhole, als ebenfalls
im Oktober der Umschwung eingeleitet wurde

NICHT VON MIR, WOLLTS NUR MAL REINSTELLEN
gruss elbono
Muss nochmal den Miesmacher vom Dienst spielen, dann gehts aber ins Wochenende. :)

Die Technik besagt das die Nasdaq heute fast punktgenau an der 3520 hängen geblieben ist und wieder zurückdrehte.

Montag Trendbestätigung mit Schlus bei 3540, oder Hau-denö-Lukas mit Schluss bei 2920?
Oder passiert überhaupt nix am Mo. = Ruhepause?
@chartJunkie
Dass ne neue Megarallye vor der Tür steht hab ich nicht gesagt und nicht sagen wollen. Das läßt sich momentan wirklich noch nicht abschätzen und da hast du in meine kleine Geschichte (die übrigens wirklich stimmt) wohl zu viel reininterpretiert. Erste positive Anzeichnen für eine mögliche Trendumkehr zu leugnen, wäre aber wohl auch nicht im Sinne des Erfinders. Der user mit dem unglücklichen Händchen hat damals einfach nur zu lange an seiner (in der Kernaussage ursprünglich richtigen) Einschätzung festgehalten und aufgrund einer gewissen Betriebsblindheit Charttechnik und Sentiment zu lange ignoriert.
Seine Argumente waren mit den in diesem Thread genannten nahezu identisch - deshalb ist mir das eingefallen und ich habs mal gepostet.
Zum kollektiven Einstieg zu blasen liegt mir fern.
Genauso wenig kann ich aber momentan das "Montag-Crash" Geschreie nachvollziehen. Dass sich die Situation im Vergleich zum Donnerstag letzter Woche etwas gebessert hat, ist wohl auch nicht zu bestreiten.
Ich hab meine Einschätzung heute auch schon mal im Thread von mascot gepostet- kannst ja mal reinschauen, vielleicht liegen unsere Meinungen ja doch gar nicht so weit auseinander ?
@germanasti

ist ja nicht zu fassen ,deine technische professionalität.
@Indexchaot
Aha! Schätze auch, dass unsere Meinungen gar nicht so weit auseinanderliegen ;)
Trotzdem: Anfang nächster Woche kann es kurzfristig nochmal sehr brenzlig werden :eek:
Da stimme ich germanasti zu.
Ohne den Eingriff der Fed hätte es einen MEGACRASH gegeben ! Seit dem Freitag letzter Woche greift die FED mit Stützungkäufen an der Wallstreet ein. Die FED hatte den Ernst der Lage begriffen, sonst hätte es den größten Crash aller Zeiten gegeben. Den krankhaften Anstieg von fast 20% (von 3030 Punkte) innerhalb von 2 Tagen an der Nasdaq kann nur auf die FED zurückgeführt werden. Die Wallstreet ist in Wirklichkeit todkrank, die +20% sind eine einzige Täuschung !

Fazit:
Irgendwann geht der FED das Geld aus, dann ist der Crash unabwendbar.
Die Amis sind durch die letzten Turbulenzen zu Nervenwracks mutiert, die bringen
garantiert in der nächsten Woche ihre Gewinne in Sicherheit, ehe die Nasdaq unter 3000 abtaucht.


http://www.nypost.com/business/13898.htm

THROWING A LIFELINE TO
SINKING MARKETS WORKED;
HERE`S PROOF
Friday,October 20,2000


By JOHN CRUDELE


I SUGGESTED in last Friday`s column that the Federal
Reserve should step in whenever the stock market flirts with
real disaster. The column was timely.

Stock prices had fallen sharply on Thursday. Then, with the
help of mysterious buying the next morning, Wall Street made
a nice recovery on Friday.

On this past Wednesday, again the Dow Jones industrial
average was down - more than 400 points in morning trading.
Suddenly, sources tell me, Goldman Sachs, Merrill Lynch and
perhaps others threw caution to the wind and saved the
market through heavy buying of Standard & Poor`s and
Nasdaq futures.

Stock prices closed lower Wednesday. But the suspicious
and timely buying probably averted a crash.

You and I will probably never know whether the Fed was
behind the futures purchases by those firms. And Alan
Greenspan will never admit that he is interfering in the
supposedly free market.

But we do know something.

From a story that ran in the Washington Post on Feb. 23,
1997, we learned of the existence of something called the
Working Group on Financial Markets. The Washington Post
said it was informally called the "Plunge Protection Team."

And while that other paper didn`t seem to know what it had
happened upon, it seemed pretty clear that someone in the
government wanted investors to know that the Fed and
others were watching out for them.

But do people really want government interference in
financial markets? And is this safe?

After I wrote last Friday`s column, I was inundated with
e-mails from people who didn`t think the Fed had the right to
butt in and who thought I was nuts for suggesting it. First,
here are some readers` comment. Then I`ll respond.

* "Why don`t we save Greenspan the trouble ... The
Federal Reserve can just take the money they were going
to spend and send it directly to all investors who lose
money in the future." S.C.

* "What a wonderful world you want; a market where we
can speculate to our greedy heart`s content with no
concern about equally out of balance consequences."
D.F.

* "To put it mildly, I take strong exception to your article.
I first thought it might be written with a sense of ironic
humor, but as I skimmed through the article, I realized
you were serious." G.M.

* "I almost always agree with your articles re: the
markets and investing, but you`re very likely mistaken on
this one." S.E. Phd.

* "I`ve enjoyed your commentaries up until now ... but
the one today is too much for me." M.T.

* "You`re being facetious, right?" A.P.

* "To infer that Mr. Greenspan is responsible for my or
anyone else`s 401k is absurd. The bottom line is that the
long-term PE ratio on the S&P 500 is about 15 and we
are roughly twice that level now. The law of averages
mandates that long-term trends will prevail." D.K.S.

* "Hey, that`s what we need, the government speculating
in S&P futures." B.H.

* "The thesis of your article is fundamentally flawed. It is
not and should not be the role of the Federal Reserve to
target the financial markets." another B.H.

* "I enjoyed your columns in the past. You lost me on this
one. In case you are not joking, the reason we have this
fraudulent bubble economy is because of ignored moral
hazard on the part of government financial sc ... bags in
the Fed and Treasury." M.G.

There were many letters that were unprintable.

My answer: Hey, excuse me for worrying that people will go
hungry, lose their houses, have to pull their kids out of college
and maybe even disconnect their cable TV.

Sure there`s a bubble. And, yes, people have been greedily
plowing their hard-earned money into the stock market like it
was some guaranteed get-rich-quick scheme. But I also
agree that, without a doubt, no arm of the government should
mess with the financial markets, including the Federal
Reserve.

But greedy investors aren`t the only ones who`ll be hurt when
the stock market collapses. And as excessive as stock prices
were when moving higher, they can do the same on the way
down.

Let the Fed rescue the market if it wants to. It beats the hell
out of the alternative.

* Please send e-mail to:

jcrudele@nypost.com


Euer Seuchenvogel
Die Vorgaben für Montag

- Nasdaq brach am Ende ein, das ist der Beginn der Gewinnmitnahmen
- Eskalation in Nahost
- Downpush in der Telebörse vor Millionen Zuschauern - NM und Nasdaq vor Rückschlägen
- allgemeine Gewinnmitnahmen am Neuen Markt nach 15% Anstieg vom Mittwochtief
- Panikverkäufe aus Angst vor Absturz an der Nasdaq, genau dieselbe Situation wie zwischenzeitlich heute
- Euro auf neuem Rekordtief
- Anstieg des Ölpreises

Euer Seuchenvogel
Seuchenvogel..Du pusht auch mal eben dezent gesagt bereits seit ca.2 Wochen down..und seitdem bin ich aufmerksam auf Dich geworden..schäm Dich mal was. :D

El-JaFCo
EL-Jafco

Ich warne bloß ! Und ich bekam Recht !
Ohne den Eingriff der FED würde der DOW jetzt bei 5000 und die Nasdaq bei 1500 stehen.
Das Pushen von Greenspan und Abby Cohen, die Vorverlegung der Nokiazahlen, das Verordnete Schweigen der schlechten Aussichten
für das 4.Quartal (Euro, ÖL), also jedwedes versuchtes Unterdrücken schlechter NEWS - aber das wird nichts helfen, der CRASH ist unausweichlich.
Die Anleger scheinen immer noch nicht zu wissen, welch einer Apokalypse sie entkommen sind.

Euer Seuchenvogel
Wie der Autor des Artikels selbst zugibt, ist das mit der FED pure Spekulation, aus der erst DU eine Tatsache zu machen versuchst. Das meint EL-Jafco wohl mit dem "downpushen".

Gruß
Tscheche
Leute, ist das nicht etwas weit hergeholt, einen zig Milliardenmarkt künstlich aufrecht zu erhalten?
Schön und gut wenn die Länder den Euro etwas stützen, aber das?
gruss elbono
Hi,

interessanter Thread. Zur Zeit investiere ich keinen Pfennig in Aktien, und das hat Gründe. Ich vermute eine hübsche Bullenfalle.

Bis denn,
Euer Murkser.
@elbono: sehe ich auch so. Vielleicht ist ja der Artikel so etwas wie der letzte Beitrag bei Monitor: Verarsche.
Tscheche

El-Jafco meinte etwas anderes.
Es ist bekannt, daß die FED öfters am Markt eingreift und das ist kein großes Geheimnis.
Der DOW war am Mittwoch 450 Punkte im Minus und das innerhalb von 5 Minuten !!!
Und dann kam die unglaubliche Erholung, der Dow drehte sogar fast ins Plus. Da ging es nicht mit normalen Dingen zu !
Ganz klar konnte man hier einen Eingriff der FED erkennen !
Wer sich ein wenig mit Psychologie auskennt, wird zwischen einer NORMALEN und einer KÜNSTLICHEN Erholung unterscheiden
können. Der Kursanstieg vom Mittwoch bis jetzt, ist rein von der Psychologie her, niemals normal sondern künstlich.
Die Amis sind nervlich total am Ende, diese Megaexplosion seit Mittwoch können die niemals selbst verursacht haben.
Die nervlich total kaputten Amis sind eine äußerst ernstzunehmende Bedrohung, das könnte in der nächsten Woche in einer
Katastrophe enden.

Euer Seuchenvogel
@ Seuchenvögelchen ...Nervlich total am Ende scheinst leider du zu sein...weil du
fertig bist, glaubst du,die Amis sind auch am Ende.
Aber es gibt noch Hoffnung :BASEL (dpa-AFX) - Im Auftrag der Schweizer Roche AG haben Forscher des Gentechnologie-Unternehmens deCODE genetics gemeinsam mit isländischen Psychiatern ein mit Schizophrenie zusammenhängendes Gen nachgewiesen. Wie der Pharma-Konzern am Freitag in Basel mitteilte, entwickeln Roche-Wissenschaftler nun anhand der Forschungsergebnisse neue diagnostische und therapeutische Produkte.
Bald könnte vielleicht auch dir geholfen werden.
@all
Wir haben alle gelernt einen SL zu setzten, dann kanns ja nicht so schlimm werden!
Ich hab jetzt Matrazenhorchdienst. Eine gruhsame Nacht.
gruss elbono
kasseklingt

Um die zukünftige Börsenentwicklung einschätzen zu können, muß man sich über die psychologische Verfassung der Marktteilnehmer informieren.
Zum 3. Mal seit März durchbrach die Nasdaq die 3200 Punkte nach unten, Millionen Existenzen der Amerikaner stehen auf dem Spiel.
3 mal durchlebten sie die wahre Hölle, das hinterläßt irreparable psychiche Schäden. Genau das ist der Brutherd aus dem eines Tages der Megacrash
ausbricht. Millionen amerikanische Nervenwracks sind jetzt ausgebrütet - die bei der erstbesten Gelegenheit (Nahostkrieg) in voller Panik alle
auf einmal auf den Sellknopf drücken. Ich habe viel zuviel Angst, als daß ich mich von den Millionen ausgebrüteter Nervenwracks ruinieren lasse.

Euer Seuchenvogel
Seuchenvogel übertreibt masslos, doch irgendwo hat er schon ein wenig recht.

Der DOW hat letzten Mittwoch das erlebt, was die Nasdaq an diesem berühmten Frühjahrstag erleben durfte, Stützungskäufe. :)
Kein Mensch will einen Crash, nichtmal die Fed.
Trotzdem könnte derzeit ein Nadelstich ausreichen um die Märkte vollkommen verrückt spielen zu lassen.

Elbono:
Ein Crash hat die wundersame Eigenart von einer Sekunde auf die andere, bzw. über Nacht zu kommen.
Klar greift Dein SL. Doch wenn Du Pech hast ist die nächste Kursfeststellung erst 50% tiefer.

Genug der Schwarzmalerei, Wochenende!
@ el bono

Viel Spass mit Deinem SL , wenn erstmal der Handel ausgesetzt wird, wirst du bei Wiederaufnahme auf Tiefstkurs liquidiert :)

@Seuchenvogel

Die Story ist guter Stoff. Wäre nach "Wallstreeet" wieder mal Zeit für einen guten Börsenfilm...

Eine Frage an Dich :Investierst Du eigentlich auch oder warnst Du nur die Menschheit ?

Zur Geschichte mit der wundersamen Erholung des Dow am Mittwoch :

Könnte die damit zusammenhängen, dass die Anleger realisiert haben, dass für den plunge IBM und Chase Manhattan verantwortlich waren und der Rest weiter im grünen Bereich lag ?

Die Sache mit den Nokia-Zahlen kam dann natürlich genau recht. Die größte Sauerei seit langem!!!
Im Vertrauen auf schlechte ERICY-Zahlen wollte ich shoppen gehen und sitze jetzt auf cash.
Mir ist schon klar das bei eintreffen Eures Zenarios kein SL mehr nützt. Sollte Euer Zenario zutreffen, braucht kein Mensch noch irgendwas. Dann fangen die sich an zu kloppen, Bill Gates kauft sich dann für seine Zwofünzig, die er noch hat, ein Gewehr und ballert alles nieder was ihm in den Weg kommt. Die Weltmärkte kollabieren und die Immobilien-, Bausparvertrag- und Sparbuchbesitzer übernehmen die Weltherrschaft. Jeder, der nocheinmal das Wort Aktie in den Mund nimmt, kommt in eine Strafkollonie nach Sibirien....
Seuchenvogel, ein Satz von Dir:


"Es ist bekannt, daß die FED öfters am Markt eingreift und das ist kein großes Geheimnis."

Wie kommst Du auf so einen Unsinn ???????
@Seuchenvogel
Vergessen einzusammeln?
Wahrscheinlich wartest Du aber auch nur wie „zeitzocker“ auf den richtigen Crash um dann einzusteigen.

Ultralight
elbono:

Ein Crash ist doch kein Weltuntergang, nur eine tiefgründige Reinigung. :D

Übrigens steht heute auf der Titelseite der BILD-Zeitung, das 43% der deutschen an KEIMEN Crash glauben.
BILD = Kontraindikator :)

22.10.1929 / 19.10.1987 / 23./24.10.2000?

Nun lasst es gut sein mit der Crash-Manie!
Dieser Thread sollte lediglich darauf hinweisen, das ein Crash nach solch einem furiosen Anstieg im Bereich des möglichen ist, aber nicht unbedingt kommen muss!

Passiert nächste Woche gar nichts, wird es langsam Zeit wieder über längerfristige Aktienanlagen nachzudenken.

Wer sich jetzt am Crash-Glaube festbeisst, verpasst womöglich den rechtzeitigen Einstieg. :)
@Seuchenvogel

Dein Szenario für Montag ist völlig Banane, denn -

Förtsch: " ... Kursziele 2001 für DAX u. NEMAX 12 Dausend ..."


Also jetzt zugreifen und nächstes Jahr die erste (oder zweite)
Million scheffeln. ;)

Grüße

Mike
@germanasti

Vorsicht ist gesund für einen etwaigen Anstieg !!!!

Ich hoffe, dass wir die Tiefstkurse gesehen haben !!

Gruß
Carlo Disagio

"Es ist bekannt, daß die FED öfters am Markt eingreift und das ist kein großes Geheimnis."

Das hat bei der FED Tradition !!!
Die Aufgabe der FED ist es, mit Hilfe ihrer Finanzpolitik die Wirtschaft zu steuern. Die Folgen eines Crash kann die Wirtschaft eines Landes
zum Zusammenbruch bringen. Ergo ist es eines der wichtigsten Aufgaben der FED mit all ihren Instrumentarien auf den Aktienmarkt einzuwirken.
Ich würde mal sagen, es ist die wichtigste Aufgabe der FED ! Denn die Superhausse der letzten 10 Jahre waren für den Wirtschaftsboom verantwortlich
und nicht umgekehrt.
Wie werden Stützungskäufe durchgeführt ?
Man nimmt die Aktien mit der höchsten Gewichtung in den jeweiligen Indizes und zieht durch dosierte Käufe die Indizes langsam aber konstant in die Höhe. Das Steigen
der Indizes zieht dann auch die anderen Aktien automatisch mit nach oben. Gegen Handelsende werden die gestützten Aktien noch einmal kräftig hochgekauft.

Das wurde schon 1929 praktiziert, geholfen hat es aber nicht, der Schuß ging nach hinten los. Achte auf den fettgedruckten Text !

Wall-Street 1929: Der Krach, der die Welt veränderte

Monat um Monat hatte die Börse einen Rekord nach dem anderen gebrochen. 200 ... 250 ... 300 Punkte... - der Dow-Jones-Index, das Kursbarometer des amerikanischen Aktienmarktes, kannte offenbar keine Grenzen. Anfang September 1929, nach einem neuen Rekord bei 400 Punkten, wurden die Börsianer zwar zum erstenmal nervös, beruhigten sich aber schnell, als die Kurse wieder zulegten. Doch keine zwei Monate später brach an der Börse der Sturm los, der die Kurse an der Wall Street ins Bodenlose stürzen ließ und innerhalb kürzester Zeit riesige Vermögen vernichtete.
Im Oktober 1929 hatte die amerikanische Wirtschaft einen ungewöhnlich langen konjunkturellen Aufschwung hinter sich. Es war weit mehr als eine der Boomphasen, wie sie üblich im Auf und Ab der Konjunkturzyklen vorkommen. In den USA hatte sich das Zentrum des wirtschaftlichen Fortschritts etabliert. Mit großem Erfolg machten sich die Amerikaner daran, Produktionsabläufe zu straffen, effizienter zu organisieren und so ihre Gewinne zu steigern. Im ganzen Land herrschte ein Klima der Innovation. Dank eines neu entfachten Unternehmergeistes stieg die Zahl der Produktionsbetriebe sprunghaft an. Der Wert der Industrieproduktion wuchs mit Jahresraten von sechs Prozent.
Es schien, als gebe es in der Wirtschaft nur noch den Zustand des Aufschwungs. Diese Erfolge ließen auch die Finanzbranche nicht ruhen. Die Amerikaner, die zu Wohlstand gekommen waren, wollten ihr Vermögen weiter vermehren und spekulierten an der Börse. An der New Yorker Wall Street kam es zu einem nie dagewesenen Aktienboom. An guten Tagen wechselten mehr als fünf Millionen Aktien den Besitzer. Häufig war die Technik diesem Ansturm nicht gewachsen, so daß die Kursticker oft den realen Ereignissen um bis zu zwei Stunden hinterher hinkten. Die Stars unter den Aktien, das waren die Werte mit den besten Wachstumschancen in der Zukunft: High-Tech-Werte. Zum Teil stiegen ihre Kurse um bis zu 300 Prozent.
Der Traum vom großen Geld ließ die von hohen Kursgewinnen verwöhnten Kleinanleger schnell leichtsinnig werden. Spekulieren war einfach, denn die Anleger kauften ihre Aktien auf Pump. Lediglich zehn oder zwanzig Prozent mußten sie bei den Börsenmaklern anzahlen. Der Rest der Anlage wurde durch einen Kredit finanziert, der mit den künftigen Kursgewinnen zurückgezahlt werden sollte. Die Spekulationsblase wurde immer größer.
Zwar gab es hin und wieder kleine Rückschläge, so daß die eine oder andere kritische Stimme von einem Ende des Aktienbooms sprach. Doch stets wurden die schwarzseherischen Prognosen von der Realität widerlegt.
Das Ende der Goldenen Zwanziger
Bis zu jenem Oktober ´29. Nach einem hektischen Wochenbeginn eröffnete der Markt am Donnerstag, dem 24. Oktober, eher ruhig. Am Vormittag begannen die Kurse ein wenig zu bröckeln und mit einem Mal brach der Sturm los. Eine Masse einst notorischer Optimisten geriet in Panik - ohne erkennbaren Auslöser. Um jeden Preis wollten sie schnell ihre Aktien verkaufen und Bares dafür sehen. Doch wenn alle verkaufen und niemand die Papiere für billig hält und kauft, dann sausen die Kurse nach unten.
Rund 13 Millionen Aktien wurden an diesem Tag gehandelt. Einige Banken haben versucht, Schlimmstes zu verhindern und den Kursverfall zu stoppen. Die Vorstände der renommiertesten Kredithäuser des Landes hatten sich zu einer Krisensitzung zusammengetroffen. Sie beschlossen, Aktien gemeinsam zu kaufen, um so Zuversicht auszustrahlen. Zumindest an jenem Donnerstag und an den beiden folgenden Tagen, gelang es ihnen, den Sturz des Dow Jones Index zunächst abzuwenden. Doch das Kursgewitter, das sich am Morgen des Schwarzen Donnerstages entlud, leitete das Ende der goldenen zwanziger Jahre ein. Doch vom darauffolgenden Montag und Dienstag an gab es kein Halten mehr. Die Kurse stürzten ins Bodenlose. Innerhalb eines Monats verlor der Dow Jones Index über 50 Prozent seines Wertes. Abgesehen von einigen Erholungsphasen, erreichte die Wall Street erst drei Jahre später - im Juni 1932 - den Tiefpunkt. Der amerikanische Leitindex war innerhalb weniger Jahre von 400 auf 40 Punkte gesackt. Sein Hoch von 1929 erreichte er fast ein Vierteljahrhundert später wieder.

Euer Seuchenvogel
Um nach misslungenen Stützungskäufen zu suchen, braucht man gar nicht soweit in die Vergangenheit zurück greifen.
Bestes Beispiel ist die Telekom mit der misslungenen Herausgabe der 3. Tranche im Juni dieses Jahres. Tagelang wurde der Kurs bei ca. 55-60 Euro gestützt. Irgendwann war der Verkaufsdruck dann doch zu groß und die Aktie fiel ins bodenlose.

Darum ist jetzt ein nochmaliger sell-out in den USA mehr als gefährlich.
Nicht an der Nasdaq, das ist irgendwo auch ein Zockerindex und würde sich selbst von einem Stand von 2500 P. wieder sehr schnell erholen.
Gefährdet ist da der DOW.
Seuchenvogel,

die FED verfügt über zwei Instrumente, um Einfluss auf die Märkte auszuüben:

Die Festlegung der Zinssätze zur Refinanzierung der Geschäftsbanken und die manchmal freche, manchmal weise Klappe vom Greenspan. Sie tritt aber nicht als Käufer von Wertpapieren auf dem Markt auf.

Gruß,

Carlo
Carlo Disagio

Es ist die Verbindung der FED mit den großen Investmentbanken, die es ihr erlaubt, mehr als nur mit zwei Instrumenten zu arbeiten.
Ich nenn es mal so, die großen Investmentbanken sind das ausführende Organ der FED.
Die FED trifft eine Entscheidung - die Umsetzung wird an die zuständigen Organe delegiert.
Die Feststellung, daß die FED - das Gehirn der Finanzpolitik (?) - nur eine Zinsregulierungseinrichtung ist, ist absolut falsch.

Euer Seuchenvogel
Es ist schon erstaunlich, daß die Zahl der Crashphantasten immer dann am größten ist, wenn die Märkte schon eine monatelange Korrektur hinter sich haben. In einer Übertreibungsphase, wenn ein Crash überhaupt nur entstehen kann (oder weiß jemand ein einziges Gegenbeispiel?), ist die Zahl der Warner hingegen vergleichsweise gering. Wer jetzt von Crash redet ist ein Opfer der psychologischen Falle, in die unerfahrene Anleger regelmäßig hineingeraten. Gehts rauf sind sie übertrieben euphorisch und gehts runter geraten sie in eine depressive Phase, die sie den Blick für Technik und Fundamentaldaten verlieren läßt, Trendwendesignale werden nicht wahrgenommen.

In den USA agieren mehr professionelle Trader, die einen kühlen Kopf bewahren und an den technisch wichtigen Marken konsequent zugreifen und damit von der Panik anderer profitieren. Die Gefahr eines weiteren Absturzes war am NM wesentlich größer, hier gibt es zu viele, die in kopflose Panik verfallen, erst das Drehen der US-Märkte hat hier jeweils die Trendwende herbeigeführt. Wer des Englischen mächtig ist und finanzwirtschftliches Grundwissen hat, kommt zu einer anderen Auslegung des Beitrags, aber letztlich ist es völlig unbedeutend, wodurch die technische Reaktion zustande kam, wichtig ist, daß jetzt nach einer kurzen Konsolidierung des Anstiegs die Auwärtstendenz anhält, damit breite Anlegerkreise wieder Vertrauen fassen. Ein nochmaliges Testen der Tiefs wäre zugegebenermaßen kritisch und ein Unterschreiten würde zu einem weiteren kurzen heftigen Kursrutsch führen. Etwas problematischer ist die Situation des Dow Jones, aber die Tech Märkte sollten wie in der Vergangenheit schon mehrmals geschehen von einer Umschichtung sogar profitieren.

Die Rahmenbedingungen sind nicht nicht so schlecht, Gewinnwarnungen sind nicht mehr zu erwarten (vielleicht noch schlechte Prognosen), es gab zuletzt eine Reihe von guten Unternehmensergenissen, Dollar und Ölpreis sind in den aktuellen Kursen mittlerweile enthalten, da sich beide bereits in Extrempositionen befinden sind hie zumindest auf mittelfristige Sicht eher positive Einflüsse zu erwarten.
Das sich keiner von den im Markt verbliebenen "Restbären" empört meldet, macht mich jetzt aber doch stutzig. Was solls, deren Angst ist der Treibsatz für die nächste Hausse und nie vergessen:

Langfristig haben an der Börse IMMER die Bullen Recht.
Aus ConSors Newsletter:


Ausblick

Kurzfristig läuft an den Aktienmärkten eine technische Erholung, nicht
mehr und nicht weniger. Die Investoren halten sich noch zurück. Die
hohe Volatilität signalisiert große Unsicherheit, und damit wird die
Zurückhaltung verständlich. Gleichwohl: Die Stimmung am deutschen
Aktienmarkt hat sich mittlerweile dermaßen eingetrübt, daß man berech-
tigterweise die Hoffnung ausprechen darf, das erste Licht am Ende des
Tunnels wird sichtbar. Hält man sich die Situation im ersten Quartal
dieses Jahres vor Augen und schaut sich die Entwicklung an den Aktien-
märkten heute an, dann sieht man, daß viele Anleger nun auch wieder
irrational handeln, indem sie die Aktien auf Tiefstniveaus verkaufen.
Diese Panikverkäufe könnten bei den genannten Indizes nochmals zu
einem Kursrückgang im Bereich zwischen 10 % und 20 % führen. Trotzdem
gilt aber ab jetzt die Devise: Jeder panikartige Verkauf mit größeren
Kursverlusten sollte genutzt werden, um zu investieren.

Ihr SchmidtBank-Researchteam aus Nürnberg
Verfasser: Dieter Mäckler und Mike Otto
Typisch Schmidt-Bank. :(

Die deutschen Wachstumsmärkte sind für eine Zugrundelegung eines kurzfristigen Zukunftsszenarios vollkommen uninteressant!
Nur der DOW, der Nasdaq und ein wenig der Nikkei sind interessant. Alles andere richtet sich momentan danach, leider!


eaysway:
Die Bären sind schon vollgefressen im Winterschlaf. :)
easyway

Falsch ! Öl, Euro in den Kursen noch nicht enthalten, Gewinnwarnungen werden die Wallstreet weiter belasten.
Wir befinden uns am Anfang der Ergebnissaison, bei der Bekanntgabe der Ergebnisse wird es Gewinnwarnungen
(wegen des hohen Ölpreises und des schwachen Euro) für das 4. Quartal geben.
Soweit ich informiert bin, ist der NM in allen Branchen gegenüber der Nasdaq klar überbewertet, es gibt daher keine fundamentalen
Gründe um auf Einkaufstour zu gehen.

Euer Seuchenvogel
@seuchenvogel............Du bräuchtest mal `ne Freundin!!!!!! Bist Du wenigstens in Put-OS investiert - oder bist Du auch dafür zu feige????????? cu...sexie-sadie, die das Gebrabbel von diesen magengeschwürkranken Crash-Propheten kaum noch aushält (I`m not the girl who misses much).
Nocheinmal zu dem Thema Stützungskäufe siehe Posting vom 20.10.00 23:33:04 in diesem Thread
Genau die gleichen Parallelen spielten sich 1929 ab, siehe Posting vom 21.10.00 12:06:14 in diesem Thread.

1929 "Am Vormittag begannen die Kurse ein wenig zu bröckeln und mit einem Mal brach der Sturm los."
2000 "Dow am Mittwoch innerhalb von 5 Minuten 450 Punkte im Minus"
1929 "Einige Banken haben versucht, Schlimmstes zu verhindern und den Kursverfall zu stoppen.
.........Die Vorstände der renommiertesten Kredithäuser des Landes hatten sich zu einer Krisensitzung zusammengetroffen. Sie beschlossen, Aktien gemeinsam
.........zu kaufen, um so Zuversicht auszustrahlen. Zumindest an jenem Donnerstag und an den beiden folgenden Tagen, gelang es ihnen, den Sturz des Dow
.........Jones Index zunächst abzuwenden."
2000 "Von der FED initierte Stützungskäufe, DOW steigt um 600 Punkte, es gelingt ihr Zuversicht auszustrahlen. Ein paar Anleger träumen wieder von einer Rallye"
1929 "Doch das Kursgewitter, das sich am Morgen des Schwarzen Donnerstages entlud, leitete das Ende der goldenen zwanziger Jahre
.........ein. Doch vom darauffolgenden Montag und Dienstag an gab es kein Halten mehr. Die Kurse stürzten ins Bodenlose. Innerhalb eines Monats verlor der Dow Jones
.........Index über 50 Prozent seines Wertes."
2000 "Der plötzlich eskalierende Israelkonflikt löste ein erneutes Erdbeben an der Wallstreet aus. Die Anleger, die im Glauben an einer echten Erholung auf
.........Kredit investierten ( in Wirklichkeit eine aufgebaute Bullenfalle der FED ) wurden auf einmal alle zwangsliquidiert. Innerhalb von 2 Tagen brach der DOW um 50%
.........und die Nasdaq um 70% ein, eine neue Weltwirtschaftskrise war geboren."

Lest euch noch einmal die beiden Postings durch, die Parallelen zwischen 1929 und 2000 sind wirklich einfach verblüffend.

Euer Seuchenvogel
ich verstehe euch alle nicht, da versuchen euch leute wie seuchenvogel die augen zu öffnen für bestimmte vorgänge und evtl. vor schweren konsequenzen zu bewahren und ihr hackt nur drauf rum...

mit welcher arroganz wird hier eine positve zukunft beschworen und die harten fakten ignoriert, es ist unglaublich.

vielleicht hat seuchenvoegel nicht oder nur z.t. recht, in jedem fall steht sein szenario auf gesünderen füßen, als eure wunschträume.

wer sich über island.com in den letzten wochen die futures angeschaut hat, der konne erstaunliches feststellen:

während im normalen handelsverlauf ordergrößen bis zum vierstelligen bereich durchaus gang und gäbe sind, ist der kurs seit dem spektakulären tiefpunkt vor einigen tagen nur durch einzelorders bewegt worden.

d.h. ganz konkret es hat kein breiter handel stattgefunden, der wie üblich eine tendenz bzw. einen trend erzeugt, sondern der kurs wurde mit minimalem aufwand hochgepflegt oder hochgerissen, man hat lediglich aus optischen gründen noch mal ein paar schwankungen eingebaut und einen echten markt vorgetäuscht.

darüberhinaus ist die echte gefahr nicht die allgemeine traumwelt, sondern der handel mit derivaten, wie sich 96 bei der baring´s bank gezeigt hat.

hier in euroland waren die auswirkungen vielleicht ne randnotiz in den gazetten, aber ich war damals in asien und da sind ganz andere wellen durch die märkte gegangen.

ich denke diese zockereien mit den darin verborgenen hebeln werden eines tages noch mal größeren kummer machen, als der NM mit all seinen kleinzockern.

so, jetzt nutzt doch ganz einfach mal die konstruktive dishkussion für eine prüfung der situation und laßt euch nicht gleich wieder wie stimm- oder börsenvieh durch die gegend scheuchen, denn wie sagte kostolany: die masse hat an der börse nie recht...

gruß und schönen sonntag

bf:cool:
Man beachte doch bitte, was am letzten Mittwoch passiert ist:
1. In den ersten Handelsminuten Dow Jones im freien Fall, Nasdaq stark
im Minus, dann plötzliches Drehen der Indices nach oben durch
massive Käufe.
2. Sun Microsystems meldet seine (guten) Quartalsergebnisse nicht, wie
vorgeschrieben, nach Börsenschluß, sondern genau während dieser kritischen
Minuten auf seiner Homepage. Handel wird ausgesetzt.
3. Nokia meldet seine Ergebnisse an demselben Tag eine Woche früher
wie vorgesehen.
4. Alan Greenspan hält eine Rede mit dem Grundtenor: keine Inflations-
gefahr.
5. Innerhalb weniger Tage erlebt die Nasdaq den zweit- und dritt-
stärksten Tagesanstieg in ihrer Geschichte.
Alles nur Zufall? Alles nur das Wirken der freien Marktkräfte?
Mir kommt die amerikanische Börse immer mehr so vor wie Wrestling:
Jeder vernünftige Mensch merkt, daß hier manipuliert wird nach
Strich und Faden. Allerdings unterliegt die Börse letzten Endes den
Marktgesetzen. Niemand weiß, wann es soweit ist, vielleicht nächste
Woche, vielleicht erst in ein paar Jahren. Aber der Tag kommt, das ist
sicher.
Leghorn
Es wird sicherlich noch mal runter gehen. Die momentane Lage mit den großen Crashs zu vergleichen halte ich für das gleiche Extrem wie jetzt von einer Superrallye zu sprechen.
Im Gegensatz zu den früheren Crashs hat sich z.B. das Instrumentarium geändert. Ab einem gewissen Punkt wird der Handel ausgesetzt. So können viele Stop-Losses nicht ausgelöst werden. Die Psychologie ist außerdem heute eine ganz andere. Kein Mensch kann sich einen Crash leisten, da z.B. in Amerika die Aktie einen hohen Stellenwert (z.B. Altersvorsorge) hat. Außerdem ist, im Gegensatz zu den alten Szenarien, heute extrem viel Cash im Markt. Die Fonds sind nicht zu unterschätzen. sie brauchen Performance bis Ende des Jahres. Damit werden sie die Kurse hochtreiben.
Ich glaube auch, daß wir u.U. nächste Woche noch mal die Nasdaq unter 3000 sehen. Danach wird es hochlaufen (Wahlen, Fonds). Wir werden allerdings keine neuen Höchststände erreichen. Im März wird es dann wieder runtergehen, dann vielleicht tiefer als in diesem Jahr. So bereinigt sich der Markt Stück für Stück.
Zum Thema Überbewertung: Wir haben es am NM immer noch mit Zukunftstechnologieen zu tun.Nehmen wir z.B. Brokat. Sie sind zur Zeit einer der größten Cashburner, positionieren sich jedoch strategisch hervorragend. In einigen Jahren werden sie ernten, wenn der Markt so weiter läuft. Siemens beteiligt sich mit Sicherheit nicht umsonst an einem potentiellen Todeskandidaten. Also bitte keine Vergleiche zwischen Old und New Economy (sonst dürfte es die Bios nicht geben).
Leghorn:

Solche Hau-Ruck-Aktionen wie letzten Mittwoch in USA waren aber auch schon die Auslöser für eine Megarallye.
Euro am Sonntag schreibt heute auf der Titelseite ganz groß "Comeback der Börsen DIE WENDE".

Das halbe Heft ist voller Euphorie und Kaufempfehlungen.
Die BILD-Zeitung hat es schon gestern gemacht. :D

Was ist das, der berühmte Kontraindikator?

Allerdings wird weder EaS noch die BILD die amerikanischen Märkte beobachten. Nur sind die Quellen irgendwo weltweit gleich, sprich die Euphorie ist in Amiland wohl genauso gut?


Der Idealfall wäre wohl, wenn nächste Woche überhaupt nichts passiert und es eine richtig langweilige Börsenwoche wird =)Bodenbildung.
Hier ein weiterer Bericht, die die Manipulationen offenlegen

von: Martin Siegel
Tagesbericht

Gold bei 270 $/oz (-1 $/oz), Goldaktien uneinheitlich, Analyse: Meridian Gold
(Nordamerika)

Nach dem Einbruch des Dow Jones und der Nasdaq konnte der Goldpreis im
frühen New Yorker Handel sprunghaft auf 273 $/oz ansteigen. Gleichzeitig mit einer
massiven Rettungsaktion, die den weiteren Absturz der US-Aktien verhinderte,
wurde der Goldpreis innerhalb von wenigen Minuten bis auf 269 $/oz gedrückt. Dass
es sich bei den Marktbewegungen um eine Rettungsaktion gehandelt haben muß,
ist am Kursverlauf des US-Dollar abzulesen, der völlig im Gegensatz zur Marktlogik
mitten im Umfeld einbrechender Aktienkurse zu einem Höhenflug ansetzte. Der
Umfang der Rettungsaktion deutet darauf hin, dass sowohl die Zentralbanken unter
der Führung der Fed wie auch eine große Anzahl von Investmentbanken beteiligt
gewesen sein müssen. Aus der Sicht der Goldanlage bedeutet der
Goldpreisrückgang zwar erneut einen Rückschlag. Die Ereignisse an den
Finanzmärkten spitzen sich auf der anderen Seite derartig zu, dass massive
Verwerfungen in den nächsten Wochen zu erwarten sind und ein Einstieg in den
Goldmarkt auf den aktuellen Kursniveau wahrscheinlich nicht mehr lange möglich
ist. Die Goldaktien stehen weltweit unter anhaltendem Druck.

Fazit: Die Lage ist noch nie so ernst wie zuvor, die Wahrscheinlichkeit eines Megacrashs ist noch nie so hoch wie zuvor.

Euer Seuchenvogel
hehe,
ich fühl mich puddelwohl mit meinen Calls auf Nasdaq und Nemax.

noch ne schöne Woche
rich
vielleicht noch mal zur ergänzung, daß in den kritischen stunden der handel mit S&P-aktien nur mit schweren einschränkungen im rahmen der us-börsengesetze stattfinden konnten (mir fehlt der fachbegriff, sorry).

war ne kurze meldung, die nie wieder beachtung gefunden hat bzw. erwähnt wurde.

was bitte wäre der nächste schritt gewesen?

gruß

bf:cool:
@ cujo
"Kein Mensch kann sich einen Crash leisten..."
Seit wann richtet sich die Börse danach, was die Investierten
wollen oder sich leisten können?
Diese auch sonst fleißig kolportierte These wird zu den
besonders belachten Sprüchen gehören, wenn die Geschichte
des Bubble einmal geschrieben wird.
Die Sache läuft wie sie immer lief: Wenn das breite Pub-
likum zum Mahl geladen wird an der Börse, ist es Zeit, sich
zu verabschieden.
Im übrigen ist es die Frage, ob sich niemand einen Crash
leisten kann - kommt ganz darauf, wie man investiert ist.
Leghorn
@Leghorn:
Ich meinte das nicht auf jeden Einzelnen bezogen, sondern auf die Gesellschaft an sich. Es ist heute soviel auf Aktien aufgebaut, daß ein Crash fatale Folgen hätte. Damit meine ich nicht kleine Korrekturen (z.B. Nasdaq auf 2500 in einer Woche) sondern einen klassischen Crash. Hier würden Stützungskäufe getätigt und damit ein zu großes Abrutschen verhindert. Und in dem Fall richtet sich die Börse nicht nach Einzelnen sondern nach Cash und das tut sie immer
Anfrage an die Experten:

wenn wir uns in der Beurteilung, ob der Kurs an der NASI nach Nord oder Süd dreht, nicht einig sind, warum versuchen wir es dann nicht mit einem Long Straddle?

ufo
Cujo:

Was ist soviel auf Aktien aufgebaut? :eek:

Die Amis waren schon immer bekloppt, aber noch lange nicht so stark wie die Japaner 1990!
Die Deutschen stehen erst am Anfang der Aktienkultur. Richtig Kohle könnte nochmals mit der Rentenreform fliessen.

Also warum aufschieben was jetzt schon (und dann nicht so heftig) erledigt werden kann? :D

Stellt sich immer nur die Frage ob es einen finalen Crash (1929), durchatmenden Crash (1987) oder Salami-Crash (Japan 1990 bis heute) gibt.
Irgendwann wird es soweit sein. Ob morgen, am Freitag oder erst in 5 Jahren, never will it know.
Montag Crash ...

deutet nicht unbedingt auf ein reines Aktien-Forum hin - oder

ufo
Pensionsfonds, Finanzierungen, Renten, Mitarbeiteroptionen, Firmenkäufe... Fakt ist, daß es keinen Black Monday, friday o.ä. geben wird. Ich stimme mit dir überein, daß es einen Salamicrash geben kann ("Jahresendrallye" Nasdaq bis 4500, Korrektur 2001 bis 2300, Rallye bis 4200, Korrektur 2002 bis 2000 usw.). Hier hätte jeder genügend Zeit Konsequenzen zu ziehen.
Der neue Aktionärsbrief von Bernecker ist herausgekommen !

Bernecker: Lassen Sie sich nicht mit "Erholungstheorien" in den Neuen Markt locken!

Dadurch würden Anleger nur den Ausstieg anderer (der Fonds, Anm. des Verf.)
finanzieren, so Bernecker in der neuesten Ausgabe seines bekannten
Börsenbriefes. Des weiteren rät er in der gleichen Ausgabe zum Verkauf aller
Neue-Markt-Fonds! Ein Ende des Abwärtstrends sei nicht in Sicht, so der
Börsenanalyst!

Tja, der Bernecker löst jetzt auch einen erheblichen Verkaufsdruck aus, mal sehen wie stark die Kurs am Montag einbrechen.
Wie recht Bernecker hat sieht man daran, daß Kurt Ochner heute in NTV auftritt und eine Rallye propagiert, seine Aktien (besser gesagt Blasen) wärmstens
empfielt und damit seinen Ausstieg am Montag organisiert. Lest euch den Spiegelartikel noch einmal durch !
Traue niemals den Fondmanagern !

Euer Seuchenvogel
wer sich am freitag die intrady-charts der umsatz-top-ten angeschaut hat, der wird festgestellt haben, daß diese weitestgehend negativ waren.

d.h. hier ist der markt mit bestimmten werten, die sehr stark in fonds zu finden sind, zugeschüttet worden und der dankbare kleinanleger hat´s genommen, weil ihm jeder die ohren mit der nächsten rally volljubelt.

dieses rausschleichen aus dem markt gab´s schon das ganze jahr über von ausländischen fonds, während die kleinanleger durch parolen dazu gebracht wurden, den markt hochzuhalten.

mal sehen, wie lange die kohle beim michel noch reicht, bevor auch er die hufe an die decke reißt, falls er es noch nicht getan hat.

gruß

bf:cool:
Das Magazin BARRONS hat wieder übers Wochenende zugeschlagen, die legen es wohl wirklich darauf an, einen Crash auszulösen.
CISCO wird in diesem Artikel übelster Bilanztricks angeprangert ! Mit einem ähnlichen Artikel im Frühjahr gelang es Barrons
die Nasdaq am damaligen Montag um 8% in die Tiefe zu stürzen.

Hier der womöglich crashauslösende Artikel

http://network54.com/Hide/Forum/message?forumid=62105&messag…

Gott steh euch morgen bei !

Euer Seuchenvogel
Im Yahoo Message Board wurde die ganze Nacht heftig über den Artikel diskutiert. Scheint einigen Wirbel zu verursachen!
@ cujo
Ich glaube eben, daß massive Stützungskäufe auf die Dauer die
ganze Sache nur schlimmer machen.
Easy Al Greenspan hat mit dieser Methode 1997, 1998 und 1999
gesunde, notwendige Korrekturen verhindert. Jetzt wird der
Inflationsdruck immer stärker. Das Öl ist nur ein Faktor,
wenn auch ein wichtiger. Die Immobilienpreise gehen rasant
nach oben. Letzte Woche gab es bei Coca Cola zwei Entschei-
dungen: einerseits die Entlassung von 5200 Mitarbeitern,
andererseits die Erhöhung der Löhne für die übrigen. Das
ist nur ein Beispiel von vielen, die auf die brisante
Mischung von anziehender Inflation bei abflauender Kon-
junktur hindeuten. Diese Situation macht es Greenspan
immer schwerer, mit einer Geldpolitik der leichten
Hand eine schwere Rezession zu verhindern.
Der entscheidende Fehler Japans ist es gewesen, 1987
durch massive Stützungskäufe den Crash verhindert zu
haben. Das lief damals so ab, daß die Regierung den
Kauf japanischer Aktien zur patriotischen Pflicht er-
klärte. Während man allenthalben vom Vorbild Japan
sprach, wurde Anfang der 90er Jahre die Rechnung
präsentiert. Die aufgeschobene Krise wirkt bis heute.
Denselben Fehler wie die Japaner haben die Amerikaner
während der letzten drei Jahre gemacht: mit ungeheuerlicher
Kreditausweitung künstlich einen Boom noch angefeuert zu
einem Zeitpunkt, als er hätte abgebremst werden müssen.
Leghorn
@Seuchenvogel: nochmal ein super-interessanter Artikel. Vielen Dank. Aber es geht diesmal nur um EIN Unternehmen (o.k., es kann ausstrahlen, gerade bei der nervösen Stimmung, aber trotzdem) im Gegensatz zum Frühjahr, wo es um die ganzen Internetunternehmen ging. Zudem war der Markt gerade hochgeschossen und eine Korrektur überfällig.

Gruß
Tscheche
Außerdem stehen die Vorwürfe Cisco gegenüber meines Wissens schon seit längerem im Raum. Der Schock dürfte sich daher in Grenzen halten.
seuchenvogel:

Musst Du hier solch ein Panik verbreiten? :D
Hau doch nicht solche Löcher rein, das bringt nur unruhige Nächte mit sich.

KalleRummenigge:
War das am Donnerstag+Freitag keine starke Übertreibung nach oben, bzw. die ganzen letzten 3-4 Jahre? :eek:
1998, 1987, 1929 in allen Jahren wurde schon vorher geklöpft.
So in der Art: Das gröbste schien ausgestanden zu schein, im Vorfeld waren nur positive Stimmen zu hören die einen baldigen Aufschwung versprachen. Doch wie von Geisterhand gelenkt brachen die Kurse ohne sichtlichen Grund weg... (Zitate der Vergangenheit)
Wahrscheinlich ist,das Ihr auf große Ausverkaufsorders ewig
warten könnt.Auch ist es nicht Pflicht,das alle Werte betroffen
sein müssen. Wer da sagt,das noch zu viele an die Rally glauben,
der läuft anscheinend bei 3 Promille immer noch kerzengrade.
Sonst kannman gleich sagen,das alle Aktien auf 1 Euro fallen werden.
Oder der Euro fällt auf 0,10 Cents.
Viele Werte haben schon Korrigiert.Der NM kann nicht auf 1000
Punkte fallen.Und noch eins,Ihr superschlauen.
Das Vermögen von Unternehmen (außer Aktien)bleibt dennoch bestehen
und kann durchaus für Übernahmen verwandt werden.
Ich meine finanzstarke Unternehmen.Am NM eine Seltenheit.
Anzeichen für Marktdrehung könnten steigende Übernahmen werden.
Kurstechnisch sind die Aktien voll im Crash.
Ein Ausverkauf in Stückzahl ist nicht Gesetz.
Und wenn der Markt dreht, dann kräftig.
Vor allen Dingen wird es die Shorties
auf dem falschen Bein erwischen.

Wer sich aufgibt,der verliert.

Nightflash cu
Ich hab mir mal die Mühe gemacht hier die Mittwoch - Intradaytiefs einiger Aktien aufzulisten

Firma/ Mittwoch-Intradaytief/ aktueller Kurs

Adva 77 Euro - 102,5 Euro
Aixtron 128 Euro - 153 Euro
Balda 28 Euro - 35 Euro
Brokat 53 Euro - 63,5 Euro
Ce Consumer 26 Euro - 31,5 Euro
Dlogistic 68 Euro - 83,5 Euro
Emtv 32 Euro - 38 Euro
Evotec 34 Euro - 44,3 Euro
Intershop 41 Euro - 54,65 Euro
Intertainment 35 Euro - 43 Euro
Mobilcom 48 Euro - 58,5 Euro
Pandatel 68 Euro - 85 Euro
Primacom 14 Euro - 24,4 Euro
Thiel Logistik 128 Euro - 156 Euro

Wie man hier sieht, haben einige Aktien 20% , 30%, 40% innerhalb von 2 Tagen zugelegt. Hier sollten unbedingt Gewinne mitgenommen werden, bevor diese Aktien wieder auf das Mittwochtief zurückfallen.

Euer Seuchenvogel
Ach der Seuchenvogel:
Beim Kurs von 68 bei D.Logistic hat er alle D.Log Threads vollgepostet mit "unbedingt aussteigen".
Jetzt bei 83, erst recht aussteigen.
So ist er halt, aber sonst würde der Name auch nicht passen.
Am 18. Oktober laufen sehr viele Otpionen aus.

Viele Weltmarktführer haben zur zeit die Kurse genau vor einem jahr erreicht.
Das heißt im Klartext: Viele Scheine laufen ohne Auszahlungen oder nur sehr geringe Auszahlungen aus.
Viele haben wieder nur Aufgeld gehandelt und Spread an die Banken bezahlt.

Jetzt kann es weder aufwärts gehen.
Aber denkt daran. es kommt wieder ein Oktober.
Auf Seuchenvogel und die anderen
Untergangsspezialisten trifft zu, was ich
im Consorsboard gefunden habe:

".....diese Untergangsbubis sind wie
Scheißhausfliegen - lästig zwar, aber....
uups, klatsch...eben nur Scheißhausfliegen!"

Dem ist nichts hinzuzufügen.
@Aschen: bin fast voll investiert und habe auch nicht vor, daran etwas zu ändern. Dennoch schätze ich die Beiträge vom Seuchenvogel wesentlich mehr als dein Consors-Board-Gelaber.

Gruß
Tscheche
Lest euch diesen Thread vom Anfang bis Ende unvoreingenommen durch und prüft die bekanntgegebenen Fakten auf ihre Stichhaltigkeit !
Mein Rat, jetzt verkaufen und bei Nasdaq unter 3000 wieder einsteigen.

An Tscheche

Die Langfristanleger werden am meisten bluten, denn wir befinden uns in einem Bärenmarkt.
Vielleicht änderst du deine Meinung ja.

Euer Seuchenvogel
erinnert euch mal genau 1 jahr zurück! was haben wir über die auswirkungen des herbst und des anstehenden jahreswecksel 2k diskutiert! übelste aussichten wurden verbreitet - der tenor war crash ist trumph ( auch bei den profis ) - das war der stoff aus dem die größte börsenrally allerzeiten ( vorallem in d ) war. viele hatten ihr geld bis anfang januar geparkt - das lies die märkte weiter steigen bis jeder aber wirklich jeder aktien hatte und darüber sprach. nicht jeder tag im plus wurde als trendwende gefeiert, sondern als bullenfalle abgetan.

also erinnert euch und vergleicht das mit der jetzigen situation...

entscheiden muss eh jeder für sich selbst...aber schwarz oder weiß ist die wahrheit nie!

CU :)
hozow:

Vor einem Jahr glaubte niemand mehr an einen Aufschwung und er kam!

Dieses Jahr glaubt jeder an einen Aufschwung, nur einige wenige nicht.

Soll jedoch nicht heissen das es keinen geben wird. Die seltenen Fälle, das es Rallyes mit Ansage gibt, treten ab und an auch auf. :)
@germanisti:

ich persönlich stelle fest, dass die marktteilnehmer immer gefuchster werden, d.h. geld gewinnen mit ansage gibst nur bei nm-neuemissionen und das auch nicht mehr.

vielleicht ist das ein neuer psychologischer trick: jeder sagt die rallye kommt - also gehen die meisten davon aus das es keine rallye gibt - und dann kommt sie :)

aber spaß bei seite: marktpsychologie ist wichtig und war im letzten jahr absolut der richtige indikator für mittelfristige anlagen!

wie schon gesagt, damit muss jeder selbst zurechtkommen denn das ist sie!

CU
Warten wir die nächsten Tage ab (nicht unbedingt schon morgen), der Weg wird uns gewiesen werden.

Geht alles gut, steigen wir Crash-Geier erst mit 10% Verspätung ein.

Geht es böse aus, für die Hardcorezocker (wie es sehr viele hier sind) auch nicht so tragisch.

Die Gigabells werden sich dramatisch vermehren, mit Top-Tagesvolalitäten! :)

Bitte nur eines:
Weder einen Crash noch eine neue Rallye startet das WO-Board, bzw. Deutschland, sondern Amilands Börsen, niemand anderes...
Ich hoffe auf eine Trendwende am NM, speziell bei Refugium. Crash ist unwahrscheinlich.

Übrigens: Selbst ein Crash kann Refugium nicht mehr weiter runter treiben.

Beste Grüße,
Bärbel.
Das Jahr 2000 wird noch viel schlimmer als 1929 ! Achtet auf den fettgedruckten Text !

Historische Krise beispielloser Dimension entfaltet sich

Mit der Kombination aus einer andauernden systemischen Finanzkrise und einem Krieg im
Nahen Osten, der eine andere Form als alle früheren Konflikte der Region annimmt, ist die Welt
in eine außergewöhnliche neue Phase eingetreten. Diese Kombination von Ereignissen tritt
genau in dem zeitlichen Rahmen ein, für den Lyndon LaRouche sie voraussagte, und beide
Entwicklungen sind - wie LaRouche ebenfalls warnte - der wichtigste Ausdruck eines
allgemeinen institutionellen Desintegrationsprozesses.

Wir betreten jetzt, vorsichtig ausgedrückt, unbekanntes Terrain: Es gibt keine Möglichkeit, mit
taktischen Maßnahmen zu einer Art status quo ante zurückzukehren. Die Phase, die jetzt
eingetreten ist, stellt eine historische Transformation dar, die nicht als "Neuauflage von 1929"
gesehen werden kann. Bestens informierte europäische Experten stimmen mit LaRouche in der
allgemeinen Einschätzung der Lage überein, daß 1929 gegenüber dem, was in den kommenden
Wochen und Monaten bevorsteht, eine "Kleinigkeit" war. Es wird eine Krise ungekannter
Dimensionen sein, in der kein Raum mehr für Flickwerk und "clevere Pläne" bleibt.


Nur zielstrebiges Verfolgen einer umfassenden wirtschaftlich-finanziellen Reorganisation und
eines Wiederaufbaus im Sinne von LaRouches weithin zirkuliertem Programm für ein Neues
Bretton Woods kann den Rahmen für eine mögliche vernünftige Lösung bilden, um massives
Chaos und einen allgemeinen Zusammenbruch zu verhindern.

Wie LaRouche am 12.10. in einer Stellungnahme in Reaktion auf die Explosion im Nahen Osten
betonte, ist die wesentliche Ursache für die Verschlechterung der Lage, daß US-Präsident Bill
Clinton kein allgemeines wirtschaftliches Aufbauprogramm für die Region mit großangelegten
Wasser-Entwicklungsprojekten im Zentrum verfolgt hat. Ein solches Programm, für das man
breite Unterstützung in der Bevölkerung hätte mobilisieren können, hätte den wütenden
Ausbruch des "fundamentalistischen" und "pseudoreligiösen" Fanatismus auf beiden Seiten
verhindert.

Seine jüngsten Warnungen über die Kriegsgefahr im Nahen Osten hätten sich nun bestätigt,
erklärte LaRouche, und die Welt erlebe nun die verheerenden Folgen davon, --daß seine
Präsidentschaftskandidatur von der Demokratischen Partei der USA in diesem Jahr brutal
unterdrückt wurde.<----- LaRouche erinnerte auch an die Vertreter der amerikanischen Politik,
die seine Vorschläge zur Nahostpolitik mit der törichten Begründung, "LaRouche versteht die
Lage nicht", zurückgewiesen hatten.

So wie sich die Dinge derzeit entwickeln, ist es durchaus möglich, daß neue gewaltige
Schocks und/oder eine Desintegration des ganzen Systems noch vor der
US-Präsidentschaftswahl eintreten. Mit Sicherheit kann jedoch gesagt werden, daß nach dem
7. November alles möglich ist. Nur Narren fragen jetzt noch: "Wann kommt der Crash?" Der
Crash läuft bereits, und seine Intensität und sein Ausmaß verstärken sich fortlaufend

Wie wir wiederholt betonten, war die "Wohlfühl"-Propaganda der US-Regierung und der Medien
über den Zustand der amerikanischen Finanzmärkte und Wirtschaft massiv und übertraf die
Schmerzgrenze der Europäer bei weitem. Nun sickert die finanzielle und wirtschaftliche Realität
- trotz verzweifelter Versuche, die Fassade bis zu den Wahlen am 7. November
aufrechtzuerhalten - allmählich doch durch, sogar in den US-Medien.

Angesichts immer neuer finanzieller Schockwellen - Kernschmelze des Nasdaq, zunehmende
Explosion der Ölpreise, wachsende Probleme im Bankensektor etc. - mußte die US-Presse
zugeben, daß nicht alles so rosig ist, wie sie es ihren Lesern eingeredet hatte. Am 9.10. titelte
z.B. die New York Post "Hat Alan Greenspan versagt?", und die New York Times meldete
"Kreditverknappung bei jungen und stark verschuldeten Unternehmen". Ebenfalls am 9.10.
brachte USA Today einen Leitartikel mit der langen Überschrift: "Was geschah mit dem
Nasdaq-5000, 33,4% unter dem Höchststand; fällt der DOW wieder auf 10000, 9,6% unter dem
Höchststand; sind die Boom-Zeiten vorbei für die Technologieaktien? Sind die Internet-Firmen
zum Untergang verdammt? Wer macht die nächste Gewinnwarnung; 40 Dollar für`s Öl?
Investoren fürchten die Antworten."

"Die Mutter aller Kernschmelzen: Was ein Krach an der Wall Street der Welt antun würde",
lautet die Titelstory der September/Oktober-Ausgabe des Magazins der Carnegie-Stiftung für
internationalen Frieden Foreign Policy. Der Artikel stammt vom Wirtschaftskommentator der
Londoner Financial Times Wolf. Mittelamerika, die entmilitarisierte Zone in Korea, Südasien,
Kuba - das waren die Gefahrenzone der Welt in vergangenen Jahren, schreibt Wolf, "aber
heute hat sich das Epizentrum möglicher weltweiter Turbulenzen verlagert - an die Wall Street.
Der steigende US-Aktienmarkt ist der neue Hauptindikator für globalen Fortschritt und Stabilität;
ein starker Rückgang der Aktienkurse hätte ernste Folgen in aller Welt. Wenn der Krach an der
Wall Street Vorbote der Großen Depression und des Zweiten Weltkriegs war, wieviel Schaden
würde erst ein heutiger Krach anrichten?"

Weiter schreibt Wolf, ein Wallstreet-Crash würde wahrscheinlich zu einem "Kollaps des Dollars
gegenüber anderen Währungen führen", was eine Welle von Inflation auslösen könnte, "weil
die Importe plötzlich teurer würden. Ein Dollarkollaps ist wahrscheinlich, wenn man sieht, wie
abhängig die US-Wirtschaft vom ständigen Zufluß ausländischer Gelder ist. Die Federal
Reserve stünde dann vor dem Albtraum eines Zentralbankiers: Rezession, schwacher Dollar
und steigende Inflation - und alles gleichzeitig."


Euer Seuchenvogel
Tscheche:

Ich handle nur am Neuen Markt. Und der liegt immer noch flach am Boden und ist glücklicherweise bislang immer erst mit 3-4 Tagen nach der Nasdaq gestartet. :)

Nicht jeder ist ein mutiger Held, ich bin mehr der Feigling der auf eine bereinigte Situation wartet.
@Seuchentier
Du weißt wo es langgeht...du bist zu beneiden und doch soo bescheiden!
Keine Sorge bald gibt es auch Tabletten für dich und deinesgleichen,
die Geneforschung arbeitet daran,dann wird euch geholfen !!!!!!
Haltet aus !!!!
@Seuchenvogel:

Kannst Du uns die Quelle des Textes nennen?

Beste Grüße,
Bärbel.

kupferstich55@gmx.de
Tolle Texte Seuchenvogel, wirklich unterhaltsam. Du solltest einen Börsenkrimi schreiben.

Aber wer ist bitte Lyndon LaRouche ? Muss man den kennen ?
@Germanasti:

NemaxAllShare

Tiefstand: 3826.
Im Moment: 4329.

13,15% vom Tiefpunkt.

Gruß
Tscheche
Tscheche:

Du bist aber genau! :)

Ich hätte momentan wahrscheinlich IHU, Valor, Trintech und 2-3 andere Aktien. Die stehen garantiert noch keine 10% vom Tiefststand weg.
Dann lass es 15 oder 20% vom Tiefststand sein.
Immer noch besser als diese schlaflosen unruhigen Nächte und die kleine Gefahr, am nächsten Tag nur noch über den halben Depotwert zu verfügen.

Letztes Jahr war es mir egal, da bin ich um den 19./20.10. eingstiegen, dieses Jahr jedoch traue ich mich noch nicht.
Wie gesagt, gilt für mich persönlich, nicht für die Allgemeinheit. :)
@babytrader:

Hier ein paar Bücher von ihm:

Lyndon H. LaRouche
Der Weg zum Aufschwung
Die globale Krise und wie sie gelöst werden kann

310 Seiten
Paperback
ISBN 3-925725-33-4, DM 19,80

Es sollte uns Europäer dringend interessieren, wer nächstes Jahr amerikanischer Präsident wird, denn es ist eine Entscheidung über Krieg oder Frieden auf der Welt. Die globale Krise des Finanzsystems schlägt um in immer neue strategische Krisen, und die Gefahr eines neuen Weltkriegs wächst.

Amerika braucht einen Präsidenten für Krisenzeiten, der über ein fundiertes Konzept verfügt, wie diese Weltkrise überwunden werden kann. Ein solcher Mann ist Lyndon LaRouche – Wirtschaftswissenschaftler, Staatsmann und Philosoph – der sich um die Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten der Demokratischen Partei bewirbt. Sein Lösungskonzept finden Sie in diesem Buch.




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Lyndon H. LaRouche
So streng wie frei - Gesetzmäßigkeiten schöpferischen Denkens in Wissenschaft und Kunst
312 Seiten
ISBN 3-725925-21-0, DM 24,80

Die drei Schriften Über die Metapher, Über den Gottesbeweis, Mozarts Revolution in der Musik 1782-1786 sind drei Variationen zum selben Thema: Die Methode schöpferischen Denkens - wie der Mensch im Sinne seiner "Gottebenbildlichkeit" schöpferisch zu neuen Ideen gelangt. Nach dieser Methode funktionieren nicht nur klassische Kunst, Wissenschaft und Philosophie, sondern sie ist entscheidend, wenn der Wirkungsgrad wirtschaftlicher Güterproduktion erhöht und das langfristige Überleben der menschlichen Gattung gesichert werden soll. Läßt sich diese Methode auch nicht von fixen Axiomen ableiten, so ist sie doch "intelligibel", das heißt sie läßt sich mit Vernunft erfassen.



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Lyndon H. LaRouche
Verteidigung des gesunden Menschenverstandes
190 Seiten
ISBN 3-925725-09-1, DM 12,80

Nur wenn gesunder Menschenverstand vorherrscht, kann eine Gesellschaft auf Dauer überleben. Was dafür gilt, muß die politischen und kulturellen Grundeinstellungen, welche über die zu entwickelnden Lebensvoraussetzungen der Gesellschaft herrschen, mit den Naturgesetzlichkeiten in Übereinstimmung bringen. Die Natur ändert, entwickelt sich auch durch den Menschen. Die Harmonie der Natur ist kein Gleichgewicht, sondern Entwicklung. Jede Gesellschaft, die das übergeht und fest geordnete Verhältnisse, sogenannte "Nachhaltigkeit" anstrebt, bereitet sich auf den eigenen Untergang vor. Die Verteidigung des gesunden Menschenverstands reicht also weit über die Banalität des Alltags hinaus in Schlüsselbereiche der Physik, Astronomie, Mathematik, Musik, Philosophie und - das eigentliche Gebiet des Verfassers - die Wirtschaftswissenschaft hinein.

Zum Inhalt: Gesunder Menschenverstand und Überleben - Wachstum der potentiellen Bevölkerungsdichte - Kants deduktive Logik erfaßt den notwendigen Verlauf wissenschaftlicher Revolutionen nicht - Transformationsfunktionen nach dem "Maximum-Minimum"-Prinzip des Nikolaus von Kues - Auswirkungen der universellen Entropie als Denkprinzip - Negentropie des Universums und der Wirtschaft - Krümmung der Raumzeit als Ausdruck der Negentropie - Existenz und Überleben - Gesunder Menschenverstand und Nächstenliebe (Agape).



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Lyndon H. LaRouche
Christentum und Wirtschaft -
Die wissenschaftlichen Grundlagen einer neuen, gerechten Weltwirtschaftsordnung
350 Seiten
ISBN 3-725925-17-2, DM 19,80

Die Wirtschaftsordnung muß weltweit auf neue wissenschaftliche, moralische und naturrechtliche Grundlagen gestellt werden. Lyndon LaRouche zeigt, daß die nötigen wissenschaftlich-naturrechtlichen Prinzipien des Wirtschaftens mit den Prinzipien des Christentums übereinstimmen. Lyndon LaRouches dritte Gefängnisschrift ist eine Antwort auf die friedliche Revolution von 1989, auf den Zusammenbruch der kommunistischen Kommandowirtschaft im Osten und die Finanzspekulation im Westen, die uns in eine schwerere Krise als die in den dreißiger Jahren stürzt.

Zum Inhalt: 100 Jahre Enzyklika "Rerum novarum" - Der Strategische Rahmen - Ursprünge der Wirtschaftswissenschaft - Die souveräne Persönlichkeit oder Imago viva Dei - Die Reproduktion des Menschen - Was heißt schon Wissenschaft in den Wirtschaftswissenschaften? - Prinzipien moderner Staatskunst - Wirtschaft und Naturrecht
Anhang: Physik und Naturrecht, sowie wichtige Quellentexte von F. Schiller, K. Hönn, Solon von Athen, G.W. Leibniz, A. Hamilton und aus der Enzyklika "Centesimus annus".



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Lyndon H. LaRouche
Kreditschöpfung ohne Inflation
156 Seiten, Restposten
ISBN 3-922734-00-6, DM 9,80

In diesem frühen Text legt der Verfasser dar, wie und unter welchen Umständen in der Krise eine nichtdeflationistische Kreditpolitik möglich wird. Die sozialen Auswirkungen der Bonner Sparpolitik, die den Sozialstaat aufkündigt und dies mit dem Diktat der Maastricht-Kriterien rechtfertigt, machen das Buch wieder äußerst aktuell.

Zum Inhalt: Die kommende Depression - Ein neues Währungssystem - Die wichtigsten Einwendungen dagegen - Beispiel Landwirtschaft - Die Kreditschöpfung - wirtschaftliche Voraussetzungen der Kreditausweitung - Der trügerische Markt - Politische Prioritäten.



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Lyndon H. LaRouche
Es gibt keine Grenzen des Wachstums
228 Seiten, Restposten
ISBN 3-922734-04-9, DM 11,80

"Es ist nicht nötig, Millionen Säuglinge sterben zu lassen oder die eigene Großmutter umzubringen, um ein paar Bäume zu retten." Eine umfassende und vernichtende Kritik am Neomalthusianismus vom Club of Rome bis zur UNO.

Zum Inhalt: "Mutter Natur" tötet den deutschen Wald - Wer stand hinter Thomas Malthus? - Bertrand Russells Traum vom Weltreich - Wälder und Städte auf dem Mars - Das allgemeine Bevölkerungsgesetz - Welche positive Rolle Großbritannien spielen könnte.
Schade, daß in diese eigentlich interessante Diskussion nun Herr
LaRouche eingeführt wird.
Aufschlußreicher dürfte sein, was morgen in der New York Times
steht (seit heute abend online bereits zu lesen): ein Artikel
von Gretchen Morgenstern über "Rechenkunststücke" in der Bilanz
von Gateway. Ich liebe diese Blicke in das Innere der "New
Economy".
Leghorn
@Germanasti: ja ja, um die Ruhe beneide ich dich. Aber wenn ich jetzt herausgehen würde, wäre ich erstens genau so unruhig und zweitens würde dann mit 100%iger Sicherheit sofort eine Superhausse starten, die meine Unruhe in Selbstzerstörungslust umwandeln würde. ;)
@leghorn:

Entschuldigung. Babytrader wollte wissen, wer das ist.

Zurück zum Thema: Ich denke nicht, daß es einen Chrash gibt. Ich glaub, viele sitzen auf ihrem Geld und warten nur auf den Einstieg.

Beste Grüße,
Bärbel.
Hallo!

Das mit der Marktpsychologie weiß mittlerweile jeder und könnte sich daher als kontraproduktiv erweisen...



bye
Die Flut an Hiobsbotschaften reißt einfach nicht ab

Vulcan Venture: Techs werden weiter fallen
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Bill Savoy, der Leiter von Paul Allens bekannten Vulcan Venture High Tech - Fond, äußert sich
negativ zu Technologie - Werten. Selbst auf dem aktuell stark erniedrigten Kursniveau sei
dieses Aktiensegment noch überbewertet. In den letzten 3 Jahren habe sich eine riesige
"Bubble" im US Aktienmarkt entwickelt, die dadurch entstanden sei, daß Investoren die Kurse
immer höher getrieben hätten, so daß sich die Bewertungen weit von dem eigentlichen wahren
Wert ("true value") entfernt hätten. Spitzenreiter in Sachen Überbewertung seien die
Technologieaktien.

Bill Savoy managed 14 Milliarden $ des Vulcan Venture Fonds. Dieser Fond wurde von Paul
Allen, dem Mitbegründer von Microsoft ins Leben gerufen, und konzentriert sich auf
Technologietitel. Milliarden Dollar wurden in Computer Hardware, Software, Internet Content,
Infrastruktur Unternehmen investiert. Laut Savoy habe man nun massiv Positionen abgebaut,
weil man von einer fortdauernden Abwärtstendenz im Technologiesektor ausgehe. Der
Fondmanager sagt den Sektoren, die bisher von der Korrektur verschont wurden, einen
Kurseinbruch voraus. In diesem Zusammenhang nennt er Aktien aus den folgenden Sektoren:
B2B, Wireless und Optical Networking.
Der Boden der seit Monaten laufenden Korrektur sei noch lange nicht in Sicht. Er gehe vielmehr
davon aus, daß die Überbewertungen dahingehend abgebaut würden, daß zunächst sogar
Unterbewertungen erreicht würden, bevor die Aktien in Richtung ihres "wahren Wertes"
tendieren könnten.

Euer Seuchenvogel
@ alle

sicherlich gibt es einige leute, die noch auf cash sitzen, diese werden ihre reserven jedoch nicht mehr so bedenkenlos einsetzen, wie in der vergangenheit, dafür sorgen steigende unsicherheiten im politisch-ökonomischen umfeld und die zunehmende rendite in den rentenmärkten.

nun noch ein wenig salz in die wunden derer, die so stark auf die instis hoffen.

dort geht eine trendwende vonstatten, da in den letzten jahre geradezu exzessiv die spargroschen in den aktienmarkt geprügelt wurden, was die finanzielle basis der kreditinstitute gefährdet.

die interne revision hat festgestellt, daß sich durch die umschichtung der sparanlagen die eigenkapitalbasis ändert und damit die bonität bzw. liquidität im umgamg mit anderen banken bzw. der LZB´s.

seit geraumer zeit läuft der versuch, diesen prozeß umzukehren und zwar aus völlig uneigennützigen gründen und nur zum nutzen der kunden.

habe ich selber erlebt, als größere summen im geschäftsbetrieb vorhanden waren und meine hausbank mir nahe gelegt hat, die kohle doch in einem geldmarktnahen !!!!! fonds zwischenzulagern, obwohl ich das geschäft selber betreibe.

soweit zu den vorgängen innerhalb der banken-szene.

gruß

bf:cool:
Der Nahostkonflikt steht unmittelbar vor der Eskalation !
Arafat an Barak: Fahr zur Hölle !

näheres unter Sat1 Videotext S.126

Tja, wenn es da anfängt zu knallen, dann ist es zu spät !!!
Die Kurse werden da so schnell abstürzen, daß ihr überhaupt nicht mehr reagieren könnt.
Am Mittwoch, der DOW innerhalb von 5 Minuten 450 Punkte im Minus ! Das aber ist nur ein Vorgeschmack, die die Nahostkrise
für euch bereithält.

Euer Seuchenvogel
Es gibt ja die Optimisten und auch die Pessimisten.

Nimmt man Wallstreet-Online Threads als Maßstab,dann überwiegen
die Pessimisten.Und das immer wieder mit dem ominösen Jahr 1929.
Anmerkung: Dazwischen gab es einen verheerenden 2.Weltkrieg.
Aus dem ist gelernt worden.Man wird immer wieder
Probleme und Krisen bewältigen müssen,schließlich
sind wir hier nicht im Garten Eden.
Inzwischen hat Nostradamus als Virus auf viele übergegriffen,
besonders auf jene,die auch im Alltag Probleme umgehen,anstatt
diese zu lösen.Sonst würden diejenigen nicht Jahr für Jahr auf
1929 tippen,stattdessen würden sie Lösungen aufzeigen und erklären.
Ihr traut also der Finanzwelt von heute zu bzw. unterstellt denen,
das sie aus der Vergangenheit nichts gelernt,keine Lehren gezogen
und überhaupt nicht schlußfolgern können.
Wahrscheinlich ist deren IQ bedeutend niedriger als 1929.
Wie man dann die gesamten Verfügbaren Technologien weiterentwickeln
kann? Das muß ein Buch mit sieben Siegeln sein.
Auch ist das Einkommen in der letzten Zeit drastisch gesunken,
Altersvorsoge hat keiner nötig und wir haben momentan eine
bedrohliche vom Wirtschaftssystem nicht zu verkraftende Inflation.

Das und einige andere Dinge brauchen wir für einen Crash.
Und den haben wir bitternötig,weil es uns viel zu gut geht.
Übrigens,die Hausse läuft für uns Menschen schon seit 1945.
Da gab es global gesehen einen Neuanfang.
Ihr vergleicht Äpfel mit Birnen.

Seuchenvogel ist der hartnäckigste Pessimist den ich hier
kennengelernt habe.Mit solchen Argumenten hätte eine Hausse
nie starten können.Warum stellst Du permanent die Texte von
anderen in den Thread?Kannst Du Dich nicht selbst artikulieren?
Bei Dir wundert es mich,das wir bei ca.+ 4300 und nicht bei
- 4300 im NemaxAll stehen.Mehr brauch man zu Dir nicht zu sagen.
Nur von der Vergangenheit auf die Zukunft zu schließen,ist
ein klarer Fehler.Da braucht man Entwicklung der Technologien,
Forschung,eine Weltkultur die irgendwann einmal in sich Harmoniert
(das ist ein jahrhundertlanger Entwicklungsprozess).

Wenn man hier einen Buchladen eröffnen möchte,stellt die Werke
aller Spezies(Pessi- und Opti- und Realisten ins Board.
Unsinn auf ein Werk zu verweisen und zu sagen,das ist es.
Das ist diktatorische Verhaltensweise.Nicht die Zukunftsgesellschaft.

Warum trefft Ihr Pessimisten euch nicht Privat und fiebert in
inniger Gemeinsamkeit dem Crash entgegen.
Weil Ihr Aufmerksamkeit hier haben wollt?
Fehlt sie euch im Alltag?

Wenn man Seuchenvogel als Trendindikator nimmt,so ist die Trendwende
nahe.Von Optimismus ist ja nichts zu sehen.

Fazit: Die Börse hat über Jahre,also seit 87 ein anderes Level
erreicht,dies schlägt sich auch in der Bewertung von hochwertigen
Technologien(Energie,Bio-,Elektronik- usw., nieder.

Ich gehöre weder zu den Pessimisten,noch zu den Optimisten.
Ich bin Realist.Und ich habe auch keine Schubladenmentalität,
deshalb gibts für mich in der Politik nicht Links,Rechts,Mitte.
Mit solchen Ansichten stehen wir uns im Weg,um Konflikte zu lösen.

Leute die ständig auf die Crashpauke hauen,sind als sehr bedenklich zu
bewerten,weil sie nicht sehen können,nicht nach vorn sehen können.

Ich habe nicht die Absicht Dir nahe zu treten,aber Dein Name ist
für Deine Situation bezeichnend.

Ein paar Fragen noch an Dich.
Warum bist Du Aktionär geworden? Warum postest Du vom Crash?
Willst Du jemandem hier mal was Gutes tun?

An die Bewußtseinsdenkenden eine interessante neue Woche.

cu Nightflash
denke, daß die ölscheichs versucht haben, den konflikt zu deckeln und barak läßt zumind. keine verbalen muskeln spielen.

der deckel, der jedoch mit sicherheit hochgehen wird zeigt mehrere komponenten im topf:

1. die hisballah hat sich pünktlich gemeldet und mitgeteilt, daß die freilassung der 3 gekidnappten soldaten nur im tausch gegen haftierte aktivisten erfolgt.
2. die israelsiche armee wird versuchen, diese 3 soldaten zu befreien, weil es dem selbstverständnis dieser truppe entspricht und weil die soldaten dies erwarten und verlangen.
3. die hisballah wird genau das erwarten und wird versuchen mit unter stützung der radikalen länder, die heute nicht zum zuge gekommen sind, den israelis eine lehre zu erteilen.
4. die situation auf der straße ist hochexplosiv, das sind die armen und radikalen schweine, die sich einen sch... für die scheichs interssieren und die zeit der demütigung beenden wollen.
5. arafat war sichtlich enttäuscht und hat diesem zustand deutlich ausdruck verliehen.

fazit: die eskalation wird kurzfristig auf den höhepunkt getrieben, evtl. noch mal bis zum 07.11. gedeckelt, das wird aber am ergebnis nix ändern, weil die karten schon lange gemischt und verteilt sind.

ich gehe davon aus, daß israel innerhalb der nächsten tage versuchen wird, im rahmen einer kommando-aktion die soldaten zu befreien und dazu auch den libanon betreten wird, falls es erforderlich sein sollte.

die frage ist nicht, ob der laden explodiert, sondern wann und wie schnell...

gruß

bf:cool:
„Die Menschen sind so einfältig und hängen so sehr vom Eindruck des Augenblickes ab, dass einer, der sie täuschen will, stets jemanden findet, der sich täuschen lässt.“ (Niccolò Machiavelli)

20.10.00 Lehren aus dem „Schwarzen Montag“ Vor genau 13 Jahren stand die New Yorker Börse am Abgrund – Rettung kam von der US-Notenbank / Von Helmut Maier-Mannhart ... Anders als diesmal bewegten sich die US-Börsen an dem „Schwarzen Montag“ tatsächlich hart am Rande des Abgrunds eines totalen Zusammenbruchs, der nur durch Tricks und Manipulationen zu verhindern war. Als die Verkaufslawine immer stärker anschwoll und die Kurse ins Bodenlose zu sinken drohten, entschloss sich die Leitung der New York Stock Exchange, den Handel mit den davon besonders betroffenen Aktien einfach auszusetzen. Der damalige Börsenpräsident John J. Phelan sprach von einer bevorstehenden „Kernschmelze“ und erwog, die Börse ganz zu schließen, nachdem die Banken Kredite verweigert hatten und in Chicago bereits ein Institut in Schieflage geraten war. Dann aber schlug die große Stunde des Alan Greenspan. Der Chef des US-Zentralbanksystems öffnete die Geldschleusen. Die Notenbank, so ließ er die Geschäftsbanken wissen, werde so viel Liquidität wie nötig zur Verfügung stellen, damit es nicht zu Engpässen auf den Kreditmärkten kommen könne. Diese Blanko-Zusage wirkte wie eine Erlösung. Am Dienstagmittag kamen die ersten Käufer an den Aktienmarkt zurück, die Zuversicht wuchs von Minute zu Minute, und am Ende des Tages stand an der schwarzen Tafel im Börsensaal für den Dow Jones ein Plus von 102 Zählern. ... So wird nun beispielsweise der Handel unterbrochen, wenn die Tagesverluste eine bestimmte Höhe überschreiten – eine Atempause, die allen Beteiligten Zeit zum Nachdenken und für mögliche Gegenreaktionen geben soll. Dennoch sind Fachleute skeptisch, ob dies ausreicht, um einen neuerlichen Crash zu verhindern. Welche verheerenden Auswirkungen ein wirklicher Börsenzusammenbruch haben kann, lässt sich an dem Desaster des Jahres 1929 studieren. Zwar spricht man vom 24. Oktober als dem „Schwarzen Freitag“, an dem die Verkaufswelle in der Wall Street einsetzte. Viel schwärzer aber war der darauf folgende Dienstag, an dem sich die Kursverluste schließlich auf 40 Prozent summierten. Durch den Zusammenbruch der Kurse war keine Deckung für Bankkredite mehr vorhanden, was eine Welle von Konkursen bei Einzelpersonen und Firmen auslöste. Die Arbeitslosigkeit stieg rapide an, die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen ging drastisch zurück, was wiederum zu weiteren Unternehmenspleiten führte. Über den Außenhandel schwappte die Misere nach Europa herüber, wo der spektakuläre Zusammenbruch zweier Banken endgültig die Weltwirtschaftskrise einläutete. ... Spätestens aber seit Anfang der dreißiger Jahre weiß man, welche Auswirkungen dramatische Vermögensverluste an den Börsen, auch wenn sie nur auf dem Papier zu stehen scheinen, auf die Realwirtschaft haben können. ... (SZ, 20.10.00) Kommentar: Die Experten unterschätzen auch heute wieder einmal die Gefahr eines Crashes und auch deren Auswirkungen. Die Situation ist heute nicht weniger bedrohlich als 1929, sondern weitaus stärker zu werten als damals. Auch die Auswirkungen werden gewaltig sein - die uns bekannte Welt wird sich in einen Zustand verwandeln, den sich die meisten kaum vorstellen können.

Börsianer zwischen Hoffen und Bangen Analysten sehen Einstiegskurse nur für langfristig orientierte Investoren - Strikte Selektion am Neuen Markt ... "Langfristig denken", empfiehlt auch Konrad Kentmann, Chefvolkswirt der Hamburgischen Landesbank. Kleinanlegern rät der Experte grundsätzlich davon ab, von kurzfristigen Kursschwankungen am Aktienmarkt profitieren zu wollen. Einem Investor mit mittlerer Risikobereitschaft empfiehlt der Chefvolkswirt, einen Aktienanteil von 60 Prozent im Portfolio aufzubauen. Rentenpapiere sollten rund 30 Prozent des Anlagevermögens ausmachen und zehn Prozent als Liquiditätspolster gehalten werden, um auf kurzfristige Änderungen der Marktsituation reagieren zu können. ... (Welt, 20.10.00) Kommentar: Es ist unverantworlich dem normalen Anleger dermaßen hohe Bestände an “Wertpapieren” zu empfehlen. Im Crash werden diese innerhalb kurzer Zeit wertlos - der Anleger steht dann ohne Vermögen da und das gerade dann, wenn er es am nötigsten bräuchte. Bessere Hinweise erhalten Sie im Buch “Geldcrash-So retten Sie Ihr Vermögen”

"Privatanleger stehen ganz hinten" Aktionärsschützer: Konsortialbanken sind für Enttäuschungen mit verantwortlich Berlin - Der Kurssturz an den Börsen verunsichert die deutschen Kleinanleger - und stimmt sie ärgerlich: Sie fühlen sich den Spekulationen großer Investoren ausgeliefert, dazu getäuscht von lückenhaften Unternehmensinformationen und falschen Anlagetipps. Beatrix Wirth sprach mit Klaus Nieding, Geschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW). ... DIE WELT: Auch mit der Beratung der Banken scheint es nicht immer zum Besten zu stehen. Nieding: Das Problem liegt im System der Universalbanken: Emissionsabteilung, Fondsgesellschaft und Anlageberatung sind unter einem Dach. Wenn sich eine Fondsgesellschaft nun mit schlechten Werten eingedeckt hat und sie wieder loswerden will, besteht die Gefahr, dass dies zu Lasten der Kleinanleger geschieht. Ich plädiere daher für eine Trennung und eindeutige Regeln. ... (Welt, 20.10.00) Kommentar: Deutlich wird, daß man den Analgeempfehlungen der Banken möglichst nicht trauen sollte, da hinter jeder Empfehlung ein Eigeninteresse steckt. Wenn dieses darin besteht, dem Anleger einen mißratenen Fond aufzuschwatzen, dann kann dies zu deutlichen Vermögenseinbußen führen.

19.10.00 Am Neuen Markt bricht Panik aus Nemax stürzt auf neues Jahrestief - Technologiewerte weltweit im freien Fall -Kurserholung noch nicht in Sicht Von Henning Kruse und Anja Struve ... Dennoch sehen viele Experten die Kursrückgänge auch als Chance für einen Neubeginn."Viele Unternehmen sind an den Neuen Markt gekommen, die für meinen Geschmack nicht börsenreif sind", meint BfG-Fondsmanager Christian Saalfrank. Speziell im Biotechnologie-Sektor gebe es Unternehmen, die kaum Umsätze erzielten. "Ich investiere in eine Zukunft, die einfach zu unsicher ist", sagt Saalfrank. Die nachlassende Qualität der am Neuen Markt notierten Gesellschaften führt der Fondsmanager vor allem auf die mangelnde Beratung vieler Emissionsbanken zurück. Erst brächten sie die Firmen an die Börse, doch eine Nachbetreuung finde dann nicht mehr statt. Kritik ernteten in diesem Zusammenhang auch die Analysten. Viele Experten monieren, dass in den Marktstudien selbst simple Finanzierungsgrundsätze unberücksichtigt bleiben. Außerdem orientierten sich die Analysten zu stark an dem Urteil ihrer Kollegen. Nach den massiven Kaufempfehlungen der vergangenen Monate komme es nun zu überstürzten Herabstufungen. "Die Herde wird getrieben von der Meute", sagt Boehm. (Welt, 19.10.00) Kommentar: Der Absturz gestern überrascht wenig, wenn man sich schon vorher mit dem wackligen Fundament dieser “Technologietitel” bekannt gemacht at. Interessant ist hier wieder, wie die meisten Analysten hoffnungslos versagt haben, was auch kein Wunder ist, da diese einmal nur die Informationen weitergeben, die der entsprechenden Bank nutzt und zum zweiten diese Leute häufig über keinerlei Grundlagenkenntnisse über unser System verfügen. So schreibt eben jeder das selbe, wie sein Nachbar, nach dem Motto: “Billionen Fliegen kännen nicht irren - Leute eßt Sch...”

Ölpreisrutsch für das Frühjahr prognostiziert lsb. London – Wenn der Winter überstanden ist, wird sich die Lage am internationalen Ölmarkt erheblich entspannen und die Ölpreise werden abrutschen. Das erwartet das renommierte Centre for Global Energy Studies (CGES), London, und setzt damit einen Kontrapunkt zu den meisten anderen Prognosen. In den nächsten Wochen könnte es zwar nochmals zu Preisspitzen kommen, wenn in Palästina die Unruhen anhalten und der Irak das zum Anlass nehmen sollte, seine Förderung zu drosseln. Aber vom späten Frühjahr an müsse die Opec sogar ihre Förderung deutlich drosseln, um eine neue Ölschwemme und einen Preissturz wie 1998 zu verhindern, schreibt das CGES in seinem Monatsbericht. ... (SZ, 19.10.00) Kommentar: Wieder eine Prognose, welche weder die zunehmende Zwangslage im Nahen Osten, noch die Möglichkeit eines Finazcrashes mit Zusammenbruch der Transporte einbezieht. Solche Prognosen sind meist keinen Pfifferling wert, wenn nicht die Grundlagen des Finanzsystems einbezogen werden und logische Schlüße gezogen werden.

Kreditmangel in der Old Economy Maschinenbauer: Banken blicken zu sehr auf kurzfristigen Erfolg der Kunden Berlin - Der deutsche Maschinenbau sieht seine Zukunft durch den rapiden Wandel an den Finanzmärkten und die Konzentration der Finanzbranche auf die jungen Unternehmen der New Economy bedroht. Die Großbanken zögen sich immer mehr aus dem klassischen Firmenkreditgeschäft zurück, beklagte der Vizepräsident des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA), Diether Klingelnberg, gestern in Berlin. Die Unternehmensfinanzierung verlagere sich auf die Aktien- und Anleihemärkte. Dabei ergieße sich das Kapital auf junge Unternehmen der New Economy mit simplen Geschäftskonzepten, kritisierte Klingelnberg. Die soliden, aber vom Konjunkturzyklus abhängigen Maschinenbauer könnten dem Finanzmarkt dagegen keine "Story" bieten und gingen leer aus. ... Scharfe Kritik richtete Klingelnberg an die Banken. Der VDMA-Vizepräsident warf den privaten Instituten vor, lediglich an kurzfristiger Gewinnerzielung interessiert zu sein. Zu Gunsten des lukrativen Investmentbankings vernachlässigten sie das Firmenkundengeschäft. Ähnliche Vorwürfe hatten bereits die öffentlich-rechtlichen Kreditinstitute erhoben. Klingelnberg befürchtet, dass die Banken neue Vorschriften der internationalen Bankenaufsicht zur Eigenkapital- unterlegung von Krediten nutzen, um sich weiter aus dem Kreditgeschäft zurückzuziehen oder die Margen zu erhöhen. ... (Welt, 19.10.00) Kommentar: Leider erwähnt niemand, warum sich das kapital von den realen produktionsunternehmen hin zum spekulativen Kapitalmarkt verlagert. Dies kommt daher, da die erzielbare Rendite aus der Produktion immer weiter sinkt, da die Kapitalkosten steigen. Dadurch wird immer mehr Kapital auf die Börsen umgeleitet - bis zum Crash! siehe auch Modellrechnung

17.10.00 Pleitewelle in Japan ebbt nicht ab Nachkriegsrekord im Halbjahr - Weitere große Pleiten absehbar Tokio - Während die Konjunkturpropheten eine leichte Erholung voraussagen, schwillt in Japan der Schuldenberg aus Konkursen weiter an. Erstmals seit dem Kriegsende überstieg diese Hinterlassenschaft in einem Halbjahr mehr als zehn Bio. Yen (210 Mrd. DM). Die Pleiten aus der ersten Hälfte des japanischen Finanzjahres von Anfang April bis Ende September haben Kredite von insgesamt 10,91 Bio. Yen (220 Mrd. DM) zurückgelassen. Dies gab am Montag das private Forschungsinstitut Teikoku Databank in Tokio bekannt. Gegenüber der Vorjahresperiode ist der jüngste Rekord eine Steigerung von nahezu 50 Prozent. Nach diesem chaotischen ersten Halbjahr verspreche die derzeitige Konjunktur kaum Aussicht auf Besserung, heißt es im September-Bericht der Datenbank.Das ist keine gewagte Prognose, denn am 9. Oktober, just zum Beginn der zweiten Hälfte des Fiskaljahres, beantragte der zwölftgrößte Lebensversicherer Japans Gläubigerschutz: Sollte die 96 Jahre alte Chiyoda Mutual Life Insurance in Konkurs gehen müssen, hinterließe sie Schulden von 2,94 Bio. Yen (60 Mrd. DM) - mehr als jede andere Pleite zuvor. In den kommenden Tagen wird in Tokio schon mit der nächsten großen Liquidation gerechnet: Die Kreditkartengesellschaft Nippon Shinpan erwägt, ihre Leasing-Gesellschaft Inter-Lease Corp. aufzugeben, denn sie drücken 800 Mrd. Yen (16 Mrd. DM) Schulden. Der gerade erst aufgestellte Halbjahresrekord droht schon wieder überboten zu werden. In den vergangenen sechs Monaten mussten in Japan 9473 Gesellschaften aufgeben, 19,6 Prozent mehr als in der ersten Hälfte des Vorjahres.... (Welt, 17.10.00) Kommentar: Die optimistischen Prognosen für Japan erweisen sich zusehnds, wie zu erwarten war, als rines Wunschdenken. Wie soll es auch in Japan aufwärts gehen, solange der Konsum schrumpft, die Schulden steigen und die Preise sinken?

Israel - eine Herausforderung für risikofreudige Anleger Seit Beginn der Unruhen fiel Tel Aviv 25-Index um zwölf Prozent - Experte: Ausgewählte Aktien bieten Einstiegskurse Boston - In der Vergangenheit war Israel eine gute Geldanlage. Doch nach den gewaltsamen Ausschreitungen der vergangenen Tage wurde die Hoffnung auf einen baldigen Frieden im Nahen Osten stark erschüttert. Eine Situation, die auch bei Investoren Unbehagen verbreitet. Denn je mehr sich die Lage zuspitzt, desto kritischer werden Investments in israelische Aktien. Wer investiert schon in Werte, die sich im freien Fall befinden? Nur wer Nerven wie Drahtseile hat, sagt John Dorfman, Vermögensberater und Präsident von Dorfman Investments in Boston. Dennoch gibt es israelische Aktien, denen Dorfman gute Chancen einräumt. Und günstig sind sie noch dazu. Seit dem 28. September, das heißt, seit die Auseinandersetzungen zwischen Israelis und Palästinensern wieder toben, fiel der Benchmark-Index Tel Aviv 25 um zwölf Prozent. ... (Die Welt, 17.10.00) Kommentar: Daß mittlerweile sogar Aktien von Krisengebieten zum KAuf empfohlen werden ist schon erstaunlich. Wer ersetzt dem kleinen Anleger eigentlich den Verlust, wenn sich die Krisen mit der wirtschaftlichen Situation verschärfen?

16.10.00 Post muss sich auf massiven Preisverfall einstellen Die Zukunftschancen der Deutschen Post AG - Marktplatz Von Birger Nicolai Bei der "Aktie Gelb" wird zunächst die Post abgehen, darin sind sich viele Analysten einig. Allerdings bezieht sich dieser Optimismus für den Börsengang der Deutschen Post AG meist nur auf die ersten Monate. Diese Hürden gilt es für die Post in den nächsten Jahren zu nehmen: Parallel zur Öffnung des europäischen Brief-Marktes muss sie sich auf einen massiven Preisverfall beim Briefporto und damit einen Rückgang ihrer Gewinne aus diesem Bereich einstellen. ... Um 30 bis 40 Prozent zu teuer sei das Briefporto hier zu Lande, meinen Branchenexperten. ... Nirgends in Europa wird derzeit so viel Geld mit dem Versenden von Briefen verdient wie in Deutschland. Das Betriebsergebnis der Post von fast zwei Mrd. DM kam im vergangenen Jahr fast komplett aus dem Briefgeschäft. Für 2000 erwarten Analysten ein Betriebsergebnis von bis zu vier Mrd. DM, und neben den Zukäufen wird ein großer Teil davon wieder aus dem Briefgeschäft resultieren. Solche Zahlen rufen nicht nur Konkurrenten wie den amerikanischen United Parcel Service auf den Plan. ... (Welt, 16.10.00) Kommentar: Es ist geradezu verantwortungslos, wie heute für die Post-Aktien Werbung gemacht wird. Hier handelt es sich um ein Unternehmen, welches zu völlig überteuerten Preisen nur aufgrund seiner Monopolstellung überleben kann. Fällt die Monopolstellung, fällt das Unternehmen und verfallen die Aktien.

Die Bundesbank in der Identitätskrise Verunsicherte Mitarbeiter leiden unter Imageverlust und der politischen Unfähigkeit zur Reform der deutschen Notenbank / Von Helga Einecke Wenn Bundesbankpräsident Ernst Welteke an diesem Montag zum Vortrag beim CSU-Wirtschaftsrat nach München fährt, begibt er sich in die Höhle der Löwen. Bayerns Ministerpräsident hat ihn vor kurzem abgebürstet. "Ich habe noch nie einen Bundesbankpräsidenten erlebt mit solch einer ökonomischen Unfähigkeit und parteipolitischer Einseitigkeit", schimpfte Edmund Stoiber. "Ich glaube, alle seine Vorgänger müssten sich eigentlich die Augen zuhalten." ... (SZ, 16.10.00) Kommentar: Es ist gar nicht so unbegründet, an der Kompetenz der Bundesbank zu zweifeln. Diese Institution hat es bisher nicht geschafft, eine stabile Währung sicherzustellen. Die D-Mark von 1950 ist heute gerade nur noch 25 Pf. wert!

Die Bullen haben die Bären vorerst vertrieben Viele Börsengurus raten nun wieder zum Einstieg - Jüngste Kursverluste übertrieben New York - Am Freitagmorgen, als die Börse gerade einen äußerst bitteren Tag hinter sich hatte, schlug wieder das Stündchen der Wall-Street-Gurus. Sie erschienen zur besten Sendezeit im TV, im Internet standen ihre Prognosen an erster Stelle, einem Lauffeuer gleich machten ihre Kommentare auf dem Börsenparkett die Runde. Gemeinsam feuerten sie die Kurse auf dem Parkett an. Und verfehlten ihre Wirkung nicht. Die in den letzten Wochen arg gebeutelte High-Tech-Börse Nasdaq holte zum zweitgrößten prozentualen Gewinn in ihrer Geschichte (plus 7,87 Prozent) und zum drittgrößten Punktegewinn (plus 242 Stellen) aus. ... Die Gurus ließen die Bullen tanzen und vertrieben die Bären vorerst aus der New Yorker Geldmeile. Am Morgen hatte Edward Kerschner, einflussreicher Marktstratege bei PaineWebber dargelegt, dass die derzeitigen Kurse "billig" seien, und dass die Aktien mit dem besten Preis-Gewinn-Verhältnis seit 1998 da stünden. Mit in den Chor der Optimisten stimmte Thomas Galvin ein, Chef-Investment-Stratege bei Credit Suisse First Boston. Der derzeitige Pessimismus sei übertrieben, beruhigte der Ökononom. ... Damit ist Galvin in etwa einer Meinung mit Abby Joseph Cohen, der "Königin der Bullen". Die hochangesehene Analystin von Goldman Sachs geht unbeirrbar von einem S&P-Stand von 1575 Punkten zum Jahresende aus. Diese Prognose hatte Cohen schon im Frühjahr ausgegeben. Derzeit hält sie den S&P für 15 Prozent unterbewertet ... (Welt, 16.10.00) Kommentar: Es ist kaum zu glauben, welchen Zweckoptimismus die Experten an de Tag legen, nur um wieder das Geld der Kleinanleger an die Börse zu locken. Kracht das ganze, dann sind diese Experten die letzten, welche eine Verantwortung für ihre Aussagen übernehmen wollen.

13.10.00 Krise in Nahost verursacht Kurssturz an den Weltbörsen Weiterer Anstieg der Ölpreise befürchtet Frankfurt/Main- Die Erholung an den Aktienmärkten war gestern nur von kurzer Dauer. Als die ersten Nachrichten über Bombenangriffe der Israelis auf Ramallah über die Ticker liefen, brachen die Notierungen kräftig ein. Der Dax fiel binnen Minuten um 260 Punkte auf 6384, der Neue-Markt-Index um 210 auf 4015 Zähler. In den USA reagierten die Märkte noch heftiger. Der Dow Jones, der noch im positiven Terrain eröffnet hatte, rutschte um 373 Punkte auf 10 393 ab. Der Nasdaq fiel um 138 auf 3111 Zähler. Nach einer ersten Schrecksekunde erholten sich die Märkte wieder leicht. ... usätzlich zu der politischen Krise belastete der rasante Anstieg des Ölpreises. Mit einem Plus von über zehn Prozent auf 36 Dollar stieg der Preis für einen Barrel auf den höchsten Stand seit zehn Jahren. "Sollte der Preis weiter steigen, sind unsere Wachstumsprognosen nur noch Makulatur", sagte Matthias Jörss, Stratege der BHF-Bank. "Ein Krieg im Nahen Osten würde das Fass endgültig zum Überlaufen bringen", ergänzte ein Händler im Hinblick auf die angeschlagene Börsenstimmung. Viele Marktteilnehmer befürchten eine weitere Zuspitzung der Lage, die den ohnehin schon hohen Ölpreis weiter treiben könnte. Bereits 1990 hatte der zweite Golfkrieg zu einer Explosion der Ölnotierungen geführt und in den USA eine Minirezession ausgelöst. Sollte die momentane Krise nicht beigelegt werden, halten Experten einen Anstieg bis auf 50 Dollar nicht mehr für ausgeschlossen. "Dann könnte die Inflation zusätzlich angeheizt werden", so Jörss. Dies dürfte gleichzeitig den Aktienmarkt weiter unter Druck setzen. mik/hz (Welt, 13.10.00) Kommentar: Wieder wird deutlich, wie schnell die prognosen der “Experten” durch die Raelität über den haufen geworfen werden. Dabei sind weltweit weitere Konflikte, aufgrund der zunehmenden Armut, vorprogrammiert. Damit müssen zwangsläufig auch die Börsen in einer immer unstabileren Welt, weiter unter Druck kommen. Vor allem der Ölpreis wird ungeahnte Dimensionen erreichen.

Hoffnung auf Ende der US-Zinsspirale Experten sehen in den USA das Ende des aktuellen Zinszyklus erreicht Berlin- Nicht wenige Experten sehen in den USA das Ende des aktuellen Zinszyklus erreicht. Es gebe immer mehr Indikatoren dafür, dass die "sanfte Landung" der US-Wirtschaft gelinge, erklärte gestern William Dawson, Spezialist für festverzinsliche Wertpapiere beim US-Investmenthaus Federated Investors, auf einer Tagung in Berlin. ... "Das gegenwärtige starke Wirtschaftswachstum wird sich bald verlangsamen, so dass die Fed die Zinsen nicht mehr erhöhen muss, um mögliche inflationäre Tendenzen zu bekämpfen", so Dawson. Der hohe Ölpreis, die voran gegangenen Zinserhöhungen der Fed, der den Export behindernde starke Yen und die sinkende Konsumneigung durch den Verfall vieler Aktienwerte würden das ihrige tun, um das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes auf rund drei Prozent zu senken. ... Voraussetzung für eine weiche Landung der US-Wirtschaft sei allerdings, dass weiterhin ausländisches Kapital in die USA fließe und somit inflationshemmende Importe finanziere.... (Welt, 13.10.00) Kommentar: Es ist haarsträubend, welcher Zweckoptimismus von den Experten nach wie vor vertreten wird. Weder werden die Funktionsbedingungen unseres Finanzsystems gesehen noch werden aktuelle Entwicklungen beachtet. Wie kann eigentlich ein Spekulationsballon “sanft” platzen, bzw. wie kann die US-Wirtschaft ohne Crash auf den Boden der Tatsachen herunterkommen?

Soziale Marktwirtschaft entschlacken Tietmeyer: Die New Economy und ihre Akteure sind nichts anderes als „Ludwig Erhard pur“ / Von Gerhard Hennemann Berlin – Unter dem Leitmotiv „Chancen für alle“ haben am Donnerstag führende Verbände der Wirtschaft eine Offensivefür eine zeitgerechte Erneuerung der Sozialen Marktwirtschaft gestartet. Das bewährte Ordnungssystem müsse entschlackt und von seinem Ballast befreit werden, betonte Ex-Bundesbankchef Hans Tietmeyer. ... Die Soziale Marktwirtschaft habe in den „Wohlstandsjahren“ zu viel Speck angesetzt, sagte IW-Chef Fels. Man habe sich zu viel gegönnt, die Staatsschulden seien dadurch aus dem Ruder gelaufen. Korrekturen des Ordnungssystems im Sinne von mehr Marktwirtschaft und weniger Staat würden durch Reformängste in der Bevölkerung blockiert. Veränderungsbedarf sehe die Initiative vor allem in der Wirtschafts-, Beschäftigungs-, Sozial- und Bildungspolitik, sagte Fels. In dieser Situation mache es keinen Sinn, lauter nach dem Staat zu rufen, betonte Tietmeyer. Den Staat als allmächtige Versorgungsanstalt zu betrachten, sei ein Irrweg. Vielmehr seien heute Eigeninitiative, Unternehmergeist, Risikobereitschaft, Liberalisierung und Deregulierung als „Treibstoff für Aufschwung und Beschäftigung“ gefordert. Dafür stehe auch das Leitmotiv der Initiative, „Chancen für alle“, als zeitgemäße Weiterentwicklung von Ludwig Erhards Motto „Wohlstand für alle“. ... (SZ, 13.10.00) Kommentar: Die Forderungen nach Chancengleichheit und mehr Eigeninitiative sind geradezu ein Hohn auf die Realität, in der sich das Vermögen mit immer schnellerer Geschwindigkeit in immer weniger Händen konzentriert. Dabei geschieht diese Umverteilung ohne jede Leistung der Nutznießer. Weiter wird schon wieder mehr “Felxibilität” verllangt, also sinkende Löhne, längere Arbeitszeiten, mehr Druck auf die Bevölkerung - Ehrhard würde sich im Grab umdrehen, würde er dies hören!

12.10.00 Kurssturz an den Weltbörsen beschleunigt sich Panikstimmung unter den Anlegern von Technologiewerten - Neuer Markt fällt auf Jahrestief - Banken droht Gewinneinbruch ... Die angespannte Börsensituation belastet zunehmend auch die Frankfurter Großbanken. Vor allem die Deutsche und die Dresdner Bank wären von einer anhaltenden Krise stark betroffen - mit Kursverlusten im Verlauf von bis zu sieben Prozent. Beide Häuser erzielten im Investmentbanking im ersten Halbjahr mehr als 50 Prozent des Konzerngewinns. Hinzu kamen Gerüchte über eine problematische Milliardenanleihe in den USA. Zeitweise stürzte der Kurs der Deutschen Bank um neun Prozent in die Tiefe. In einem internen Schreiben, dass der WELT vorliegt, versicherte der zuständige Vorstand Edson Mitchell allerdings, dass die Gewinnziele im Anleihengeschäft im laufenden Jahr erreicht würden. eig/hz/mik (Welt, 12.10.00) Kommentar: Immer deutlicher kommt nun die Verflechtung der Banken mit den Börsen zutage. Sollte es nicht nur zu einem Einbruch, sondern zu einem Crash kommen, dann wird eine gewaltige Bankenpleitewelle das Vermögen eines Großteils der Bevölkerung vernichten.

Eichel: Ab 2004 keine neuen Staatsschulden Finanzminister legt Stabilitätsprogramm vor / Länder sollen in vier Jahren Überschüsse erzielen / Von Andrea Exler Berlin - Ab dem Jahr 2004 will der deutsche Staat keine neuen Schulden mehr machen. Das geht aus dem Stabilitätsprogramm des Bundesfinanzministeriums hervor, das am Mittwoch im Kabinett beschlossen wurde. Danach wird das Staatsdefizit in den kommenden drei Jahren auf Null sinken. Zudem soll der Schuldenstand im Jahr 2004 nur noch 54,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) betragen. "Damit erreicht Deutschland das europäische Stabilitätsziel früher als vereinbart", sagte Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) in Berlin. ... Länder und Gemeinden sollen nach den Berechnungen des Bundesfinanzministeriums im Jahr 2004 bereits einen Überschuss von rund zehn Milliarden Mark ausweisen. In Regierungskreisen hieß es, man träume für die Zeit nach 2006 von Überschüssen im Gesamthaushalt. Grund für die rasante Entschuldung seien Ausgabendisziplin und die Steuerreform. ... (SZ, 12.10.00) Kommentar: Immer wieder wird der Unsinn erzählt, daß mit Sparmaßnahmen die Verschuldung reduziert werden könnte. Da jedoch die Geldverm,ögen um den Zins wachsen, müssen auch die entsprechenden Schulden um genau den gleichen Betrag zunehmen - Schuldenabbau als Ganzes ist also unmöglich. Es kann nur eine Verschuldung bspw. beim Staat auf eine umsohöhere Verschuldung bei den Unternehmen oder Privathaushalten verschoben werden - wie in den USA. Am Gesamtproblem, nämlich den Gesamtschulden ändert sich gar nichts. Wissen die Politiker nichts von diesen Grundlagen, oder wollen sie nur die Bevölkerung ruhigstellen?

Yahoo: Investoren entdecken Schönheitsfehler Von Paul Abrahams, San Francisco Der Internet-Anbieter Yahoo hat anspruchsvolle Investoren. Am Dienstag legte Timothy Koogle, Chef des größten Web-Portals, stattliche Ergebnisse vor: Umsatz, Gewinn und Nutzerzahlen lagen über den Erwartungen. So hatten Analysten mit einem Gewinn pro Aktie für das dritte Quartal von 12 Cent gerechnet - es wurden 13 Cent oder 81 Mio. $. Dennoch stürzte der Kurs der Yahoo-Aktie in New York bis gestern Mittag um 17,5 Prozent auf 68,17$ ab. Noch vor zwei Wochen war das Papier 112$ wert gewesen. Das Problem: Mehr als 80 Prozent seines Umsatzes - im dritten Quartal 295 Mio. $, eine Steigerung von neun Prozent gegenüber dem Vorquartal - macht das Internet-Portal mit Werbung auf seinen Web-Seiten. Aber diese Einnahmequelle droht zu versiegen. Vor allem Internet-Firmen, bislang die wichtigste Werbekundschaft von Internet-Firmen wie Yahoo, schrauben ihre Marketingbudgets inzwischen herunter. ... (FTD, 12.10.00) Kommentar: Langsam aber sicher kommt auch zutage, was der ganze Internetboom überhaupt ist: Eine große Werbekampagne, sonst gar nichts! Fast die gesamten Einnahmen der Internetbranche beruht auf Werbung - es steckt keinerlei produktive Leistung dahinter, demnach kann es auch zu keinem realen Wirtschaftswachstum kommen - alles Illusion!

Portfolio: Kurssturz bei EM-TV stellt Analystentipps in Frage Von Thomas Clark Ihre Einschätzung wird oft wie der Spruch eines Orakels behandelt, ihre schriftlichen Bewertungen wie die in Stein gemeißelten Gebote der Weisen. Viele Anleger beobachten mit Argusaugen, ob Aktienanalysten ein börsennotiertes Wertpapier auf `Kauf` oder auf `Verkauf` setzen. Ändern die mächtigen Experten in den gläsernen Türmen der Investmentbanken ihre Kurseinschätzung, so können sie damit bisweilen eine Aktie auf Talfahrt schicken oder in ungeahnte Höhen - je nachdem. Ob Anleger allerdings gut damit beraten sind, ihre Millionen nach den Daumen-Rauf-Daumen-Runter-Bewegungen der hoch bezahlten Analysten zu investieren, ist mehr als fraglich. Noch selten wurde das Problem der Aktienanalyse so augenscheinlich deutlich wie beim Kurseinbruch von EM-TV. Nachdem das Medienunternehmen am vergangenen Montag bekannt geben musste, dass es bei den Umsätzen für das erste Halbjahr einen mindestens zweistelligen Millionenbetrag zu viel verbucht hatte, brach der Kurs des einstigen Darlings vom Neuen Markt um bis zu 30 Prozent ein. ... Warum, so kann man sich da nur fragen, hatten dann aber so gut wie alle Analysten bislang beständig Kaufempfehlungen für EM-TV abgegeben? Sieht man von Ausnahmen ab, so ließen sie sich alle vom großspurigen Gerede des EM-TV-Bosses Thomas Haffa einlullen. ... Doch die Gründe, warum bei EM-TV niemand zur Vorsicht mahnte, liegen auf der Hand. Denn dieselben Analysten, die die EM-TV-Aktie beurteilten, dieselben Banken, die Berichte erstellten, waren ständig darauf aus, lukrative Kapitalmaßnahmen für das imposant wachsende Unternehmen durchzuführen. Börsengang, Kapitalerhöhung, die Abwicklung der unzähligen Käufe von EM-TV - das brachte Geld. Es brachte anscheinend auch den Verlust der Unabhängigkeit. ... Gleichzeitig war Haffa besonders geschickt darin, eine Fülle an Banken in seine Kapitalgeschäfte zu involvieren: Merrill Lynch, Credit Suisse, WestLB, Deutsche Bank. Sie alle verdienten fleißig an der Expansion von EM-TV. Mit dieser Taktik schaffte es Haffa, dass es bald so gut wie keinen wirklich unabhängigen Aktienanalysten für EM-TV gab. Und damit ist auch verständlich, warum die so wertvollen Aktienanalysen schnell zur Makulatur wurden. Zum Leidwesen der Anleger, die den Orakelsprüchen der Analysten vertraut haben. (FTD, 12.10.00) Kommentar: Immer mehr stellt sich auch heraus, daß das ganze Aktien- und Börsengebilde auf Betrug aufgebaut ist. Kapital, welches keine rentable Investition mehr in der realen Wirtschaft fand, wurde einfach in die Börse gesteckt und treibt hier die Kurse. Daran beteiligten sich Experten und Banken, welche durch unwahre Meldungen den Boom nährten. Das bittere Erwachen wird massiv und plötzlich kommen und den Traum wie eine Seifenblase zerplatzen lassen.

Auch Fondsmanager geraten jetzt in Panik Angst um Performance zwingt zum Ausmisten der Depots - Experten: Mutige Anleger steigen ein Von Holger Zschäpitz ... Der massive Einbruch bei den Standardwerten zeigt, dass vor allem institutionelle Investoren für den Ausverkauf verantwortlich sind. Bei Broadvision wurden seit dem Allzeithoch Anfang März des Neuen Marktes 30 Mrd. DM an Wert vernichtet. Noch härter gingen Investoren mit T-Online ins Gericht, die erst im April erstmals notiert wurden. Die Kurshalbierung zerstörte über 50 Mrd. DM Marktkapitalisierung. "Viele Institutionelle kippen ihre Titel einfach auf den Markt und versuchen so, ihre Performance zu retten", so Händler. Tatsächlich las sich die gestrige Verliererliste wie das "Who is who" vieler Fondsdepots. So kamen die ehemaligen Fondsmanager-Lieblinge Aixtron, Qiagen, Medion oder Biodata kräftig unter Druck. Doch nicht nur Neue-Markt-Fonds warfen ihre Titel auf den Markt. Zu den Verkäufern gehörten auch Manager von Standardwertefonds oder große Versicherungen ... Doch viele Experten sehen bereits Licht am Ende des Tunnels. "Im schlimmsten Fall kann der Nemax-50 vielleicht noch bis 4000 Zähler fallen", sagt Thomas Zenner von der Kling, Jelko Wertpapierhandelsbank. Er empfiehlt bereits jetzt den Einstieg in Qualitätswerte wie Intershop, Aixtron oder T-Online. Auch Raik Hoffmann, Fondsmanager des DWS Euroland Neue Märkte zeigt sich hoffnungsvoll: "Anleger sollten die Panik nutzen." (Welt, 12.10.00) Kommentar: Es zeigt sich, wie die unter Druck stehenden Fonds schon bei einem kleinen Einbruch gezwungen sind, Aktien abzustoßen und damit die Lawine erst richtig in Gang zu setzen. Geradezu verantwortungslos ist es hier, Kleinanleger zum erneuten Einstieg zu animieren.

Jeder zehnte Deutsche will Post-Aktien kaufen Aktuelle Umfrage: Aktienpreis zwischen 18 und 23 Euro - Aufnahme in den Dax gilt als sicher Frankfurt/Main - Jeder zehnte Bundesbürger über 14 Jahren will einer Umfrage zufolge Aktien der Deutschen Post kaufen. Damit verspreche der Börsengang des noch staatseigenen Unternehmens Ende November ein Erfolg zu werden, berichtet das Anlegermagazin "Telebörse". Die Umfrage habe zudem ergeben, dass sich 37 Prozent der Befragten über den Börsengang informieren wollen. 13 Prozent wollten einen Börsenprospekt anfordern. ... (Welt, 12.10.00) Kommentar: Die breite Bevölkerung scheint immer noch nichts gelernt zu haben. Nach wie vor werden Sparkonto aufgelöst und Aktien gekauft. Das Ergebnis wird eine unvorstellbare Armut sein, die meisten werden völlig mittellos dastehen - der Dank der Gier!

11.10.00 Fonds sehen sich als Langfrist-Anleger „Schotten dicht und durch“ als Motto / Aktionärsschützer vermuten hingegen massive Verkäufe / Von Thiemo Heeg Frankfurt – Kritiker werfen institutionellen Anlegern vor, am Neuen Markt derzeit in großem Stil Aktien zu verkaufen und damit die Kurse in den Keller zu drücken. Dagegen schwärmen deutsche Fondsmanager von Schnäppchenpreisen. Offensichtlich sind es eher britische und amerikanische Adressen, die Papiere abgeben. ... Obwohl zumindest deutsche Fondsmanager häufig das Gegenteil behaupten, ist man bei den Kleinanlegern überzeugt, dass die Korrektur am Neuen Markt vor allem durch die Profis vorangetrieben wird. „Die Kleinanleger haben sich bislang sehr vernünftig verhalten“, heißt es bei der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre. Deren Vorstandsmitglied Markus Straub sagte der Nachrichtenagentur Reuters, der Einbruch am Neuen Markt sei maßgeblich durch große Werte zustande gekommen. Er verwies dabei auf Index-Schwergewichte wie T-Online, Intershop und EM.TV. Dies zeige, dass die Korrektur durch Verkäufe vieler Fonds forciert worden sei, da diese sich in Werten mit einer Marktkapitalisierung von weniger als 100 Millionen Euro nicht engagierten. Dagegen bekundeten einige Fondsmanager, die Papiere des TV-Rechte-Vermarkters EM.TV sowohl am Montag wie auch am Dienstag auf ihre Kauflisten gesetzt zu haben. (SZ, 11.10.00) Kommentar: Die Gefahr, daß Fonds einen Crash verstärken würden besteht schon seit längerem. Allein die geringen Basrreserven zwingen diese in einem mörderischen Wettbewerb dazu, soft bei Kurseinbrüchen Papiere zu verkaufen. Deshalb bestätigt sich wieder einmal: Die Geldanalge in Fonds zählt zu den unsichersten überhaupt!

US-Bullenparty droht nach zehn Jahren das Aus Dow Jones steigt seit 1990 um sagenhafte 350 Prozent - Abnehmende Gewinndynamik bremst nun aber die Hausse Von Holger Zschäpitz und Matthias Iken Frankfurt/Main - Der Bulle - das Symbol für steigende Aktienkurse - hat Geburtstag: Vor genau zehn Jahren startete in den USA die beeindruckendste Rallye seit den zwanziger Jahren. Der Dow Jones, der am 11. Oktober 1990 auf ein Tief bei 2365 Punkte gerutscht war, notiert inzwischen bei über 10 500 Punkten. Noch deutlicher ging es bei den Technologiewerten aufwärts; der Nasdaq legte um 931 Prozent zu, die EMC-Aktie kletterte gar um 83 841 Prozent. Der Wert aller US-Aktien explodierte von drei auf 15 Billionen Dollar, und immer mehr Amerikaner profitieren davon. Besaßen 1990 gerade ein Drittel der US-Haushalte Aktien, fiebern mittlerweile knapp die Hälfte bei Dow & Co. ... Während Unternehmenspapiere zu Beginn der Rallye nur mit dem Elffachen des Jahresgewinns bewertet wurden, hat sich das Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) fast verdoppelt. "Die Kurse sind doppelt so stark wie die Gewinne gestiegen. Das kann nicht lange gut gehen", warnt Wermuth. ... Doch die Bullen sterben nicht aus: Ed Yardeni, Chefstratege der Deutschen Bank in New York, erwartet, dass der Dow im Jahre 2005 zwischen 16 000 und 20 000 Punkten, 2010 sogar zwischen 26 000 und 40 000 Punkten stehen soll. "Dazu müssen die Unternehmensgewinne jährlich nur um zehn bis 15 Prozent steigen." (Welt, 11.10.00) Kommentar: Die angenommenen Wachstumsraten für die Börse, welche immer wieder von Experten zu vernehmen sind, erstaunen immer wieder. Niemand scheint zu fragen, wie überhaupt ein solches Wachstum erreicht werden soll, wenn nicht durch pure Spekulation. Reales Wachstum in dieser Größenordnung jedenfalls ist unmöglich.

Der Bär: Abgesang auf eine Party Gute Gründe, rasch aus dem Markt auszusteigen, gibt es genug ... Lediglich einmal in der Vergangenheit wurde so kräftig gefeiert - zwischen 1921 und 1929 stiegen die Kurse sogar um 500 Prozent. Das Ende der Party ging in die Geschichte ein:Börsencrash, Deflation, Weltwirtschaftskrise. Auch wenn es dieses Mal vielleicht nicht so schlimm kommen sollte; gute Gründe, rasch aus dem Markt auszusteigen, gibt es inzwischen genug. Vor allem die Gewinnsituation erschreckt: Schon bis Freitag war die Zahl der Gewinnwarnungen um 25 Prozent auf 351 hoch geschnellt ... Eine zusätzliche Belastung könnte aus der Krise in Nahost erwachsen: Der Ölpreis - sowieso schon die Kursbremse par excellance - wird durch Kriegsängste und Brandreden arabischer Politiker weiter hoch bleiben. Spitzt sich die Lage dort zu, könnte die zehnjährige Party mit einem Knall zu Ende gehen. mik (Welt, 11.10.00) Kommentar: Interessant ist vor allem die Argumentation mit einer Krise im Nahen Osten und einem explodierenden Ölpreis, welcher einen plötzlichen Crash bewirken müßte. Dies würde auch zu dem Szenario des Spekulanten Soros passen, der in seinem Buch einen “politischen Auslöser” für den Zusammenbruch nannte.

10.10.00 In Japan droht eine der größten Pleiten der Nachkriegszeit Chiyoda Mutual Life beantragt Gläubigerschutz - Umgerechntet 60 Milliarden Mark Schulden Tokio - Der zwölftgrößte Lebensversicherer Japans kann seine Schulden nicht mehr bedienen: Die 96 Jahre alte Chiyoda Mutual Life Insurance Co beantragte am Montag beim Tokioter Bezirksgericht Gläubigerschutz. Firmenpräsident Reiji Yoneyama kündigte den Rücktritt des gesamten Managements an. Gemessen an den Schulden der Lebensversicherungsgesellschaft, 2,94 Bio. Yen (umgerechnet fast 60 Mrd. DM), droht Japan eine der größten Pleiten der Nachkriegszeit. ... (Welt, 10.10.00) Kommentar: Die große Pleite von Japan ist nicht schon vorbei, sondern steht erst noch bevor. Kein anderer Industrie-Staat der Welt ist dermaßen verschuldet wi Japan. Sobald die Zinsen in einem Finazcrash steigen, ist das Land bankrott und reißt den ganzen asiatischen Raum in den Abgrund.

"Die Kritik an Fusionen ist eine Modeerscheinung" Deutschland-Chef von Goldman Sachs sieht Europa als Wachstumsmarkt - WELT-Gespräch ... DIE WELT: So gut wie alle Experten prognostizieren, dass es schon bald nur noch eine Handvoll global tätige Investmentbanken geben wird. Wird da Panik geschürt? Plaut: Nein, auch wir gehen davon aus, dass es nur noch vier bis fünf Investmentbanken geben wird, die rund um den Globus die gesamte Palette der Investmentbanking-Produkte - von der Beratung bis hin zum Wertpapierhandel - anbieten können. Daneben werden sich zahlreiche Nischenanbieter behaupten, die sich auf bestimmte Produkte oder regionale Märkte spezialisieren. Ein Mittelfeld wird es wie in den meisten Industrien wohl kaum geben. ... DIE WELT: Kritiker halten Fusionen, Übernahmen und Börsengänge für Modeerscheinungen. Plaut: Ich halte diese Kritik für eine Modeerscheinung. In Zeiten des technologischen Wandels suchen Unternehmen neue Partner, spalten Teile ihrer Konzerne ab, fokussieren sich neu. Das ist ein notwendiger Prozess. Das Gleiche gilt für Börsengänge: Die Nachfrage nach Aktien steigt rasant, so dass IPOs zunehmen zur wichtigen Form der Kapitalbeschaffung werden. Zum ersten Mal war im vergangenen Jahr das Volumen der Börseneinführungen in Europa größer als in den Vereinigten Staaten. ... (Welt, 10.10.00) Kommentar: Kaum gesagt wird, warum es eigentlich zu Fusionen kommt, wo doch kleinere Unternehmen viel flexibler sind. Dies liegt daran, daß Firmen mit größerer Kapitalbasis ihre Finaznen nutzen können, um kleine Betriebe in einem ruinösen Wettbewerb fertig zu machen. Die Kapitalkonzentration resultiert wiederum aus unserem Zinssystem, in dem sich das Vermögen immer mehr konzentriert.

Jugend-Fonds hoffen auf bessere Zeiten Performance in diesem Jahr vorwiegend mittelmäßig - Experten kritisieren schwammige Strategie Von Henning Kruse Berlin - Kinder haben Macht. Nach Berechnungen des Münchener Instituts für Jugendforschung kann die Gruppe der 6- bis 17-Jährigen in diesem Jahr über ein Vermögen von knapp 15 Mrd. DM verfügen. Diese Summe setzt sich aus Taschengeld, Geldgeschenken und Sparguthaben zusammen. Kein Wunder, dass Fondsgesellschaften wie Activest und Adig von diesem Geldsegen profitieren wollen. Mit Themenfonds, die sich auf die Lieblingsmarken der Kids konzentrieren, werben sie um den finanzkräftigen Nachwuchs. Doch das Konzept bleibt bei Experten umstritten.... (Welt, 10.10.00) Kommentar: Es ist geradezu kriminell, die Naivität von Jugendlichen und Kindern auszunutzen, um sie in das System zu integrieren. Schon allein dadurch wird jeder kritischen Denkweise frühzeitig vorgebeugt.

9.10.00 Wissenschaftler erwarten enormen Preisdruck bei Öl Wachstum der weltweiten Reserven wird überschätzt / Zwiespältiges Urteil über die Zukunft der Brennstoffzelle hoff Berlin – Der Ölpreis kann künftig dramatischer steigen als bislang gedacht. Das geht aus einer bislang unveröffentlichen Studie hervor, die der Bundestagsausschuss für Technikfolgenabschätzung in Auftrag gegeben hat und die der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Die Wissenschaftler der Ludwig Bölkow Systemtechnik begründen dies damit, dass „bereits sehr bald strukturelle Umbrüche an den Mineralölmärkten zu erwarten“ seien. Deshalb ergebe sich „ein alarmierender Handlungsbedarf“. Nach Ansicht der Forscher werden die weltweiten Ölreserven nicht wie oft berichtet ständig wachsen. Vielmehr werde seit Mitte der 60er Jahre „tendenziell immer weniger Öl gefunden“. So entdeckten die Geologen in den vergangenen fünf Jahren gerade mal so viele neue Felder, um damit den Verbrauch eines Jahres zu decken. Daneben wird immer weniger Öl außerhalb der Opec-Staaten ans Tageslicht gebracht. Schließlich erwarten die Ottobrunner Wissenschaftler, dass der Bedarf in den nächsten Jahren noch deutlich steige und deshalb „ein enormer Preisdruck entstehen“ könne. Beim Erdgas sieht es kaum besser aus, eher schlimmer. Nach Ansicht der Wissenschaftler könnten dort Versorgungsengpässe viel früher auftreten, weil die Märkte regional von einander unabhängig seien. Beispielsweise werde die Gasproduktion in den USA in den nächsten Jahren deutlich zurückgehen. Zusammen mit der ohnehin rückläufigen Ölförderung und dem stark steigenden Gasbedarf könnte es bereits „im Winter 2000 zu Versorgungsproblemen“ kommen. Die Lage in den USA müsse als „höchst alarmierend“ beurteilt werden, schreiben die Autoren. ... (SZ, 9.10.00) Kommentar: Bei Öl ist auf jeden Fall mit weiter stark steigenden Preisen zu rechnen. Sollten sich nun noch die Konflikte im Nahen Osten in einem Krieg entladen, würde die ölkrise voll ausbrechen, gleichzeitig wäre dieses Ereignis mit einem Zusammenbruch des weltweiten Finanzsystems verbunden.

6.10.00 EZB erhöht überraschend die Zinsen Euro legt nur vorübergehend zu - Duisenberg deutet neue Interventionen an Frankfurt- Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Donnerstag die drei Leitzinsen für die Euro-Zone angehoben und damit die Experten weit gehend überrascht. Bei seiner Sitzung in Frankfurt/Main erhöhte der Zentralbankrat den maßgeblichen Zinssatz für Refinanzierungsgeschäfte von 4,5 auf 4,75 Prozent; auch die flankierenden Sätze wurden jeweils um einen viertel Prozentpunkt heraufgesetzt. ... Durch die Erhöhung der Leitzinsen wollten die Euro-Hüter dem vor allem durch diehohen Energiekosten und den niedrigen Wechselkurs verursachten Druck auf diePreise begegnen, sagte Duisenberg. Zudem solle das Wirtschaftswachstummittelfristig gesichert werden. ... (Welt, 6.10.00) Kommentar: Die EZB verwechselt wieder einmal eine Inflation, also Geldmengenausweitung über den Bedarf hinaus, mit einer Preiserhöhung einzelner Güter, heute von Öl. Darüberhinaus ist es noch nie gelungen, einen Preisauftrieb durch zinserhöungen zu bremsen. Ebensowenig kann die EZB irgendetwas überhaupt in der Wirtschaft durch Zinserhöhungen lenken - wie empirische Untersuchungen zeigten. Für eine richtige Währung ist stabiles Geld nötig - aber davon will amn offensichtlich nichts wissen.

Analysten liegen mit ihrem Urteil oft daneben Privatinvestoren sollten Kaufstudien nicht blind folgen - Daimler-Chrysler-Aktie gilt als abschreckendes Beispiel Von Holger Zschäpitz und Matthias Iken ... Doch obwohl das Research-Netz immer enger geknüpft wird, treffen die Gewinnwarnungen die Profis oft wie ein Blitz. Ob Apple, Kodak, Intel, Metabox oder Infomatec - zunächst kam der Kurssturz, erst dann die Herabstufung. ... Eine Untersuchung, die bei Dow Jones-Unternehmen Analysten-Prognosen und die Wirklichkeit verglich, offenbart eine Fehlerquote von 50 Prozent. ... "Auch Gruppendruck ist mit im Spiel - wenn eine Akte fällt, will man nicht der letzte sein, der sie noch empfiehlt", sagt Gottfried Heller, Fondsmanager bei Fiduka. "Die Analysten folgen oft wie Schafe dem Aktienkurs und die Anleger dann wie Schafe den Analysten." Heller selbst verhält sich antizyklisch: "Die günstigsten Kurse erhält man, wenn der Pessimismus überschwappt. Jetzt ist Daimler interessant." Mitunter avancieren die Analysten auch kurzfristig zu Kontraindikatoren. Die Aktien des Neuen-Markt-Wertes Metabox etwa verhielten sich spiegelbildlich zur Analystencoverage - auf dem Tiefpunkt wurden zwei Kauf- in Verkaufsempfehlungen verwandelt. Seitdem stieg der Kurs wieder. Indes sind Verkaufsempfehlungen so selten wie ein Sechser im Lotto. Geht es nach der Mehrheit der Analysten, würden die Kurse fast nur steigen. Gut drei Viertel der Empfehlungen lauten "Kaufen", während das Urteil "Verkaufen" nur bei rund einem Prozent der Studien wirklich auftaucht. Allerdings steckt hinter diesem Missverhältnis kein böser Wille oder mangelnder Sachverstand, sondern oftmals schlichte Geschäftspolitik. "Analysten sind nicht völlig unabhängig in ihren Entscheidungen", kristisiert Roland Leuschel, früher selbst Analyst. Vielmehr hätten die Banken - die Arbeitgeber der Analysten - ein ureigenes Interesse an Kaufempfehlungen. "Eine Verkaufsempfehlung betrifft nur die Aktionäre des Unternehmens - aber kaufen kann jeder", so Leuschel. Und damit verdienen die Bankhäuser an jeder Kaufstudie mehr als an einer Verkaufsstudie. Heller führt den notorischen Optimismus auch auf die neuen Einnahmequellen der Investmenthäuser zurück. "Kaufstudien sind ein Türöffner für andere lukrative Geschäfte, etwa im Bereich Übernahmen und Fusionen." Welches Unternehmen würde schließlich schon eine Fusion mit der Bank unternehmen, die es zum Verkauf empfiehlt? Hellers Rat an Privatinvestoren fällt drastisch aus: "In der Hausse braucht man keine Analysten - und in der Baisse sollte man sich von ihnen fernhalten." (Welt, 6.10.00) Kommentar: Man stellt sich die Frage, warum die Anleger überhaupt noch auf Analysten hören, wenn deren Trefferquote im Zufälligkeitsbereich von 50% liegt. Wenn man dann noch berücksichtigt, daß diese nur eingene Ziele verfolgen, dann sind deren Empfehlungen doch sehr vertrauensunwürdig.

5.10.00 Software-Aktien stürzen ab HANDELSBLATT FRANKFURT/M. Die wachsende Skepsis der Investoren gegenüber Technologie-Aktien bekommen nun auch Hersteller von Unternehmenssoftware zu spüren. Betroffen sind vor allem Anbieter von Programmen für Internetgeschäfte zwischen Unternehmen (B2B). Die Papiere des deutschen Softwareriesen SAP AG verloren gestern fast 8 % und zogen den gesamten Dax ins Minus. ... (Handelsblatt.com, 5.10.00) Kommentar: Zunehmend wird die über Jahre aufgebaute Überbewertung des Aktienmarktes erkannt. Man muß sich einmal vorstellen, daß etwa der Softwarkonzern SAP mit höherem Börsenvolumen notiert ist, als beispielsweise Daimler. Obwohl Daimler wirklich Realkapital besitzt, während bei SAP gerade ein paar Computer stehen.

4.10.00 Chef der OECD-Energie-Agentur gegen Öffnung der Öllager Priddle sieht keine Notfallsituation in Europa - Mitgliedsländer beraten über Strategie gegen hohe Preise Von Martin Wiegers Paris - Die Internationale Energie-Agentur (IEA) in Paris ist besorgt über die anhaltend hohen Ölpreis. Eine Reduzierung der strategischen Ölreserven hält der Präsident der Internationalen Energie-Agentur (IEA), Robert Priddle, allerdgins gegenwärtig für den falschen Weg, um den Preisdruck zu lindern ... Gegenwärtig gibt es deshalb vor allem innerhalb der EU Diskussionen, auch hier die Ölvorräte anzuzapfen. Wenn die IEA mit ihren Vorräten das gleiche täte - so die Überlegung -, würde womöglich noch weiterer Druck vom Ölpreis genommen. Priddle rät allerdings entschieden davon ab: "Die Amerikaner können für uns kein Vorbild sein - sie verfügen über weit größere Ölreserven, als wir sie unseren Mitgliedern vorschreiben", sagte Priddle. Die IEA war 1974 unter dem Eindruck der Ölkrise gegründet worden. Die 25 Mitgliedsländer koordinieren ihre Energiepolitik und haben sich unter anderem darauf verpflichtet, eine Reserve von Rohöhl und Ölprodukten vorzuhalten, die der Menge entspricht, die sie in 90 Tagen importieren. "Der Notfall, für den die Lager eingerichtet sind, liegt nicht vor", sagte Priddle. ... (Welt, 4.10.00) Kommentar: Gerade dann, wenn sich eine Ölkrise anbahnt, werden auch schon die Forderungen laut, die Ölvorräte vorzeitig zu verkaufen - das drückt zwar momentan auf den Preis, später ist jedoch nichts mehr vorhanden, um in der Krise selbst agieren zu können.

Doppeltes Risiko bei Fußballaktien Aktionärsschützer: Anleger müssen sich auch auf sportliche Misserfolge einstellen Düsseldorf - Fußballclub-Aktien sind nach Auffassung von Aktionärsschützern mit doppeltem Risiko behaftet. "Diese Möglichkeit der Geldanlage ist nicht für jeden gleichermaßen geeignet", betont der Geschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), Carsten Heise. Zum unternehmerischen Risiko komme das Risiko sportlicher Misserfolge hinzu, die sich durch fehlende Einnahmen unmittelbar in den Clubbüchern auswirkten. ... Die Börsenpläne von Borussia Dortmund seien eine Folge des harten Kampfes um Spitzenspieler. "Je mehr ein Club mit anderen Topvereinen im Wettbewerb steht, umso mehr spielt die Finanzkraft eine Rolle", erläutert Heise. Dabei gebe es massive Wettbewerbsverzerrungen in Europa durch Clubs wie Real Madrid, die gigantische Schuldenberge auftürmten. "Der Deutsche Fußball-Bund hätte Borussia Dortmund bei einer solchen Finanzlage schon vor zehn Jahren die Lizenz entzogen." ... (Welt, 4.10.00) Kommentar: Die Ausgabe von Fusballaktien zeigt, wie aufgebläht unser System bereits ist - jede Mark muß an die Börse, um die unrealistischen Kurse überhaupt noch halten zu können. Die Parallelen zu 1873 und 1929 vor dem Crash sind unübersehbar.

2.10.00 UMTS-Auktionen wirbeln Rentenmarkt durcheinander Experten rechnen aber bis Jahresende wieder mit geringeren Spreads. Eine Lizenzvergabe in Italien dürfte wenig Wirkung zeigen Von Christian Watzke ... Berlin - Die immensen Kredite, die die europäischen Telefongesellschaften aufgrund der teuren UMTS-Versteigerungen bei den Kreditinstituten aufgenommen haben, verursachen bei Bankenaufsichts-Behörden Unbehagen. ... Den sonst eher behäbigen Rentenmarkt hatten die UMTS-Auktionen in diesem Sommer ordentlich durcheinandergewürfelt. Unter den Top-25 der weltgrößten Schuldner auf dem Rentenmarkt tummeln sich mittlerweile schon sechs Telekom-Firmen. Vodafone-Airtouch, 1999 auf Platz 29, ist in diesem Jahr schon der drittgrößte Kapitalnehmer. Die gigantischen Volumina, mit denen die Telekoms auf den Rentenmarkt drängten, führten dazu, dass viele Ratingagenturen ihre Bonitätseinschätzungen nach unten korrigiert haben. Um das zu kompensieren, müssen die Telefongesellschaften Zinsen anbieten, die weit über denen staatlicher Anleihen liegen. Die Renditeunterschiede (Spreads) sind daher seit dem Sommer ziemlich stark auseinandergelaufen. ... (Welt, 2.10.00) Kommentar: Die Telekommunikationsunternehmen gehören zu den Pleitekandidaten erster Klasse. Die ganze UMTS Geschichte wird frühestens in 8 Jahren überhaupt Gewinne abwerfen. Ein Finanzcrash wird die Verschuldung steigern und die Unternehmen werden bankrott werden. Der Kleinanleger, welcher Telekom Aktien gekauft hat, wird damit enteignet.


http://www.geldcrash.de/Sprengstoff_Geld/Sprengstoff_Inhalt/…

Ich wünsche allen eine ruhige Nacht und eine erfolgreiche Börsenwoche.
Sky
@nightflash:

Wieso überwiegen hier Pessimisten?? Fast jeder Thread ist optimistisch und so bin auch ich optimistisch.

Es kann ja nur noch nach oben gehen.

Laß Dich nicht unterkriegen...

Beste Grüße,
Bärbel.
Bedenklich finde ich es, das alle Anzeichen auf einen Jahrhundertcrash hindeuten und es hier in diesem Thread nicht argumentativ widerlegt werden konnte.
Es gab nur Durchhalteparolen und der Glaube, daß jedes Jahr eine Rallye stattfindet. Das nennt man totalen Realitätsverlust !

Euer Seuchenvogel
@Bärbel

Ich bin Realistisch.
Der Markt wird sich unter Schwankungen in eine Seitwärtsphase
begeben.Das Gerede von Crash ist Panikmache.Eigentlich ein
Signalzeichen für den Markt.Bei den starken Anstiegen in der Nasdaq
waren Shorties reif zum ernten.Jetzt werden die Pessimisten erfahren,
ob sie mit Ihren Horrorszenarien richtig liegen.
Soviel,wie ein Komet mit der Erde kollidiert und nichts mehr übrig
bleibt.Es wird kurzfristig nach oben gehen,weil die Umsätze bei
fallenden Kursen nicht mehr mitgestiegen sind.Charttechnisch
hat die 4000 im NM-Allshare gehalten.Wenn die Wahnsinnspessimisten
nur zu 5% Recht hätten,dann wäre der Markt gnadenlos durchgebrochen.
Übrigens,wenn der Index um die Zugänge diesen Jahres bereinigt würde,
dann dürfte der NM-Allshare viel tiefer stehen,als 4000.
Die meisten Aktien sin 50% bis 80% und teilweise noch mehr
abgestürzt.

Die Pessimisten sind extrem pessimistisch und das kann dem Markt nur gut tun.

Gute Nacht Bärbel
Nightflash
Es gibt ja die Optimisten und auch die Pessimisten.

Nimmt man Wallstreet-Online Threads als Maßstab,dann überwiegen
die Pessimisten.Und das immer wieder mit dem ominösen Jahr 1929.
Anmerkung: Dazwischen gab es einen verheerenden 2.Weltkrieg.
Aus dem ist gelernt worden.Man wird immer wieder
Probleme und Krisen bewältigen müssen,schließlich
sind wir hier nicht im Garten Eden.
Inzwischen hat Nostradamus als Virus auf viele übergegriffen,
besonders auf jene,die auch im Alltag Probleme umgehen,anstatt
diese zu lösen.Sonst würden diejenigen nicht Jahr für Jahr auf
1929 tippen,stattdessen würden sie Lösungen aufzeigen und erklären.
Ihr traut also der Finanzwelt von heute zu bzw. unterstellt denen,
das sie aus der Vergangenheit nichts gelernt,keine Lehren gezogen
und überhaupt nicht schlußfolgern können.
Wahrscheinlich ist deren IQ bedeutend niedriger als 1929.
Wie man dann die gesamten Verfügbaren Technologien weiterentwickeln
kann? Das muß ein Buch mit sieben Siegeln sein.
Auch ist das Einkommen in der letzten Zeit drastisch gesunken,
Altersvorsoge hat keiner nötig und wir haben momentan eine
bedrohliche vom Wirtschaftssystem nicht zu verkraftende Inflation.

Das und einige andere Dinge brauchen wir für einen Crash.
Und den haben wir bitternötig,weil es uns viel zu gut geht.
Übrigens,die Hausse läuft für uns Menschen schon seit 1945.
Da gab es global gesehen einen Neuanfang.
Ihr vergleicht Äpfel mit Birnen.

Seuchenvogel ist der hartnäckigste Pessimist den ich hier
kennengelernt habe.Mit solchen Argumenten hätte eine Hausse
nie starten können.Warum stellst Du permanent die Texte von
anderen in den Thread?Kannst Du Dich nicht selbst artikulieren?
Bei Dir wundert es mich,das wir bei ca.+ 4300 und nicht bei
- 4300 im NemaxAll stehen.Mehr brauch man zu Dir nicht zu sagen.
Nur von der Vergangenheit auf die Zukunft zu schließen,ist
ein klarer Fehler.Da braucht man Entwicklung der Technologien,
Forschung,eine Weltkultur die irgendwann einmal in sich Harmoniert
(das ist ein jahrhundertlanger Entwicklungsprozess).

Wenn man hier einen Buchladen eröffnen möchte,stellt die Werke
aller Spezies(Pessi- und Opti- und Realisten ins Board.
Unsinn auf ein Werk zu verweisen und zu sagen,das ist es.
Das ist diktatorische Verhaltensweise.Nicht die Zukunftsgesellschaft.

Warum trefft Ihr Pessimisten euch nicht Privat und fiebert in
inniger Gemeinsamkeit dem Crash entgegen.
Weil Ihr Aufmerksamkeit hier haben wollt?
Fehlt sie euch im Alltag?

Wenn man Seuchenvogel als Trendindikator nimmt,so ist die Trendwende
nahe.Von Optimismus ist ja nichts zu sehen.

Fazit: Die Börse hat über Jahre,also seit 87 ein anderes Level
erreicht,dies schlägt sich auch in der Bewertung von hochwertigen
Technologien(Energie,Bio-,Elektronik- usw., nieder.

Ich gehöre weder zu den Pessimisten,noch zu den Optimisten.
Ich bin Realist.Und ich habe auch keine Schubladenmentalität,
deshalb gibts für mich in der Politik nicht Links,Rechts,Mitte.
Mit solchen Ansichten stehen wir uns im Weg,um Konflikte zu lösen.

Leute die ständig auf die Crashpauke hauen,sind als sehr bedenklich zu
bewerten,weil sie nicht sehen können,nicht nach vorn sehen können.

Ich habe nicht die Absicht Dir nahe zu treten,aber Dein Name ist
für Deine Situation bezeichnend.

Ein paar Fragen noch an Dich.
Warum bist Du Aktionär geworden? Warum postest Du vom Crash?
Willst Du jemandem hier mal was Gutes tun?

An die Bewußtseinsdenkenden eine interessante neue Woche.

cu Nightflash
@ skydiver

ich danke dir für das zitat von macchiavelli und für die artikel.

es gibt mir das gefühl als (derzeitiger) pessimist nicht ganz wie ein idiot dazustehen.

ohne vorsicht habe ich in den ganzen jahren viel kohle verloren, daher: vorsicht ist die mutter der porzellankiste, die ist nämlich hoch bezahlt und niedrig vesichert.

gruß und guts nächtle

bf:cool:
@Seuchenvogel

Bei Deinem krankhaften Pessimismus leg Dich am besten
gleich in die Kiste.
Was willst Du denn noch auf der Welt.
Selbst bei einem Jahrtausendcrash oder bei einem Punktstand von 1
würdest Du pessimistisch sein.
Du schreibst nur aus Rechthaberei.
Sonst würdest Du nicht ewig Kontra geben.
Die Shorties waren der 1.Streich...
...und die Pessimisten folgen sogleich.



>Bedenklich finde ich es, das alle Anzeichen auf einen Jahrhundertcrash hindeuten und es hier in diesem Thread nicht argumentativ widerlegt werden konnte.
Es gab nur Durchhalteparolen und der Glaube, daß jedes Jahr eine Rallye stattfindet. Dafür leide ich unter totalem Realitätsverlust !<

Mein Beileid.

Bedenklich ist,das Du als Pessimist bedenklich bist.
Warum schreibst Du nicht einen Roman,könntest ein paar Mark
verdienen.

Du bist einfach nicht in der Lage,das vergangene Marktgeschehen
sachlich zu analysieren.
Der Markt ist und bleibt volatil und das bleibt so.
Wenn Du Ínformationen richtig verarbeiten könntest,
dann könnte man sich die Mühe machen Dich etwas zu Lehren.
Aber bei Dir bin ich da sehr pessimistisch.
Wenn Du nicht nur Dein eigenes posting lesen würdest,
dann könntest Du auch verstehen,warum der Jahrhundertcrash
widerlegt ist.An eine Hausse glaube ich nicht.Schlimm?

Wenn Du etwas stur nicht bereifen willst,warum sollte sich jemand die Mühe machen,Dir etwas zu widerlegen.
Da hälst Du Dich für zu wichtig.
Und das ist sehr bedenklich.

Hast Du Deinen Job schon gekündigt und hängst nur noch zu Hause rum?

Dein Name ist bezeichnend für Deine Situation.
Gute Besserung. dA

Ade,der Unverseuchte
Grüße vom Seuchenvogeljäger,der trifft immer.

@NIGHTFLASH
von Blindfisch

Es gibt mir das gefühl als (derzeitiger) pessimist nicht ganz wie ein idiot dazustehen.

ohne vorsicht habe ich in den ganzen jahren viel kohle verloren, daher: vorsicht ist die mutter der porzellankiste, die ist nämlich hoch bezahlt und niedrig vesichert

An Blindfisch

Das ist also Dein Problem.
Du hast es nicht geschafft,das Du an der Börse Geld
verdienen kannst.
Und andere dürfen keinen Gewinn machen,weil Du keinen
gemacht hast.
Und darum der Griff zum Wahnsinnspessimisten.
Warum erklärst du dir deine Lage nicht ehrlich selber!
Ich glaube,da gibt es hier noch andere.
Ohne trifftigen Grund bezeichnet man sich nicht als
Seuchenvogel.

Wenn ich gehässig wäre,würde ich Dir eine Therapie empfehlen
oder Dich gleich einliefern lassen.
Aber ich bin es nicht.
Deshalb sind wir nimmermüde Dir begreiflich zu machen,
was für einen Blödsinn Ihr postet.

Übrigens gab es 91 den Golfkrieg.
200.000 Tote.
Wie verhielt sich die Börse?
Seuchenvogels realitätsferne These widerlegt.
Im ersten Ansatz.Satz und Sieg. dA

Die Gesellschaft entwickelt sich weiter und die Börse auch.
Die Fed kann nicht den ganzen Kapitalmarkt vergewaltigen,
damit dieser nicht abstürzt.

Der Markt entscheidet. Kommt zur Besinnung.Kursverluste von
90% zu verkraften ist schwer.Ich fühle mit euch.


NIGHTFLASH
@ nightflash

ich denke mal, du solltest mal deine psychologische ader anderweitig austoben, sie scheint dich heftig zu beschäftigen.

desweiteren wäre ein blick über den rand deiner rosaroten brille hinaus mal angesagt, so kann man nämlich die meinung anderer mal neutral bestaunen, von akzeptieren oder durchdenken rede ich nicht.

nun zu meinen verlusten, die dich ja richtiggehend zu inspirieren scheinen.

zu deiner beruhigung: ich bin seit 13 jahren selbständig und rede von meinem täglichen anlageverhalten als solcher.

schade, hatte gerade meine strategie für nächste woche ausgearbeitet mit langsamem rantasten (wie´s übrigens auch sein sollte bei derartig unsicherer lage), aber so lange solche typen wie du ihr unwesen treiben, verdient und bekommt der markt noch auf die fresse.

solche einpeitscher wie du sind nämlich für die heillosen verluste der kleinanleger in den miesen zeiten verantwortlich, weil sie undifferenziert pushen und anerer leute meinung nieder machen.

solche typen wie du haben mich schon immer angeekelt, ich wäre froh, wenn wir zukünftig nicht mehr dieselben threads benutzen würden und du dir auch einen weiteren kommentar sparen könntest.

bitte verzichte auf eine antwort oder einen kommentar, sonst muß ich kotzen...:eek:

bf:cool:
@ nightflash

Du begibst dich auf die persönliche Ebene und fängst an zu beleidigen.
Zu den Fakten
Kredite von 1,8 Billionen, schwacher Euro, hoher Ölpreis, Nahostkonflikt, Gewinnwarnungen, Internetpleitewelle, das alles
auf einmal ist zuviel, die US-Finanzpolitik sitzt in der Falle. Es gibt einfach keinen Ausweg !!!

Euer Seuchenvogel
Ihr zwei solltet schon mit Kritk leben können.
Ihr könnt einfach nicht damit umgehen,wenn euch Leute
nicht Recht geben.


Deine Worte Blindfisch:
>es gibt mir das gefühl als (derzeitiger) pessimist nicht ganz wie ein idiot dazustehen.
ohne vorsicht habe ich in den ganzen jahren viel kohle verloren, daher: vorsicht ist die mutter der porzellankiste, die ist nämlich hoch bezahlt und niedrig vesichert.<

Du solltest zu Deinem Unvermögen stehen,wenn Du es schon zugibst!
Zum Lesen solltest Du Dir eine Brille aufsetzen oder lass es
Dir vorlesen.

>Ich habe in keinem Posting gepusht.
Dein Problem ist,das Du auch Realisten als Pessimist für Optimisten
hälst.Das heißt,Du akzeptierst andere An- und Aussichten aus Prinzip nicht.

Deine Kursverluste beunruhigen mich in keinster Weise.
Da ich nebenbei auch sehr tolerant bin,gönne ich Dir neben Gewinnen
auch Verluste.
Denn im Gegensatz zu Dir,kann ich Deine Panik verstehen,aber versuch
sie nicht wie ein unzerstörbares Virus auf andere zu Übertragen.
Mach Dich einfach mal in Punkto Bildung schlau und dann wirst Du
auch wieder geund. Gute Besserung.

Die Welt hängt nicht von Dir ab,Blindfisch.
Für Deinen Namen kann ich nichts,Blindfisch.
Da mußt Du schon trifftige Gründe gehabt haben.

Wenn ich gehässig wäre,würde ich Dir eine Therapie empfehlen
oder Dich gleich einliefern lassen.
Aber ich bin es nicht.
Deshalb sind wir nimmermüde Dir begreiflich zu machen,
was für einen Blödsinn Ihr postet.

Persönlich nehm ich deine Zeilen nicht.weil ich im Gegensatz
zu Dir mit offenen Augen durch die Welt laufe.

Und nimm Dir Kritik nicht so zu Herzen,wenn Du damit nicht umgehen
kannst.Und hör auf Dir in Deinen Postings selbst zu widersprechen
und anderen Unterstellungen anzudichten,
das zeigt Dich in einem ganz unausgereiften Zustand.

Blindfisch,einen schönen Tag noch.

Hast Du Dir schon eine Strategie nach dem Crash zum Überleben ausgedacht?
Wenn Du ein Mittel gegen Brechreiz benötigst...
beim Arzt oder in der Apotheke.

dA
NasdaqFut ist über 50 points im Süden!
Cisco verliert gewaltig, weil Barrons die gestern zerrissen hat !
Das wird heute noch übel enden in USA!
@alle Crashpropheten
Meine Putzfrau ist krank und hier sieht`s aus wie Sau. Ich geh jetzt erstmal aufräumen (vielleicht Berufserfahrungen sammeln für nach dem Crash ???)
Könntet ihr mir vielleicht sagen, um wieviel Uhr genau der große Chrash heute kommt. - Dann gönn ich mit ein halbes Stündchen Pause, weil da will ich schon live dabei sein.
MfG
Stollentroll
„Die Menschen sind so einfältig und hängen so sehr vom Eindruck des Augenblickes ab, dass einer, der sie täuschen will, stets jemanden findet, der sich täuschen lässt.“ (Niccolò Machiavelli)
Den Spruch könnt ihr euch an die Wand nageln,
denn der trifft euch wie der Vorschlaghammer den Amboß.

Zu den Fakten
Kredite von 1,8 Billionen, schwacher Euro, hoher Ölpreis, Nahostkonflikt, Gewinnwarnungen, Internetpleitewelle, das alles
auf einmal ist zuviel, die US-Finanzpolitik sitzt in der Falle. Es gibt einfach keinen Ausweg !!! Nein??????

Probleme sind zum lösen da,nicht zum verzweifeln.

Was machst Du,wenn Du in einem Zimmer bist und rausgehen möchtest?
Im Raum befindet sich ein Fenster und eine Tür.
Springst Du aus dem Fenster oder gehst zur Tür hinaus?
Damit hast Du ganz einfach die Lösung für Deine Panik!

Einen schönen Herbst für euch, Blindfisch & Seuchenvogel
Meine Entschuldigung für alle stellvertretend,die nicht mit eurer
Meinung übereinkommen.

Blindfisch...hast Du Angst vor der wahrheit,wie der Teufel vor dem Weihwasser? Du bist Selbstständig? Dann haben wir ja schon etwas gemeinsam. Übrigens 13 ist eine Ünlückszahl.
Schöne Tage noch.

@Dein Psychologe
Und nicht gleich ditschen. Versprochen? Gut.
@nightflash
Deine Bemerkungen sind persönlich unter der Gürtellinie, gleichwohl du immer das Gegenteil behauptest. Du magst dir in deiner Rolle als Richter und Henker gefallen. Mir erscheint es als Narzissmus pur. Auf jeden Fall tragen deine Beiträge nichts, aber auch gar nichts konstruktives bei.
Man wünscht dir Weisheit.

Baboeff
Hi.
Wann kommt er denn jetzt genau der Crash and der Nasdaq?
Will nix verpassen....
Ein Crash beginnt meistens in der 2. Handelsstunde und erreicht in der 4. einen vorläufigen Höhepunkt. :D

Montag Crash war eine Frage- keine Tatsachenfeststellung. :)
Hi baboeff

Du erzählst Unsinn baboeff
Die zwei großen Pessimisten widerlegen sich ihre Theorien selber.
Wenn man darauf verweist,was ist da nicht in Ordnung?
Hier ist nichts unter der Gürtellinie.
Hier sind nur äußerst sensible Pessimisten,
die andere Marktansichten nicht dulden.
Sie wehren sich mit Händen und Füßen gegen Argumente,die sie nicht hören wollen.So siehts aus.Leider unterstützt du sie auch noch.
Den Weltintergang zu prophezeien,das ist bestimmt sehr konstruktiv.
Hier ist keiner Richter und naja...
Du übertreibst maßlos und solltest die neutrale Seite einnehmen,oder antworte auf das Thema.
Wer im Board einen dermaßen irren Pessimismus zur Schau stellt,
muß mit Reaktionen leben können.
Man kann halt nicht Unsinn im Board verbreiten und sich dann den
Argumenten und der berechtigten Kritik verschließen.
baboeff kümmere dich um deine Postings,so trägst du hier
rein gar nichts zur Auflösung bei.Du Egozentriker?

Einen schönen Herbst für euch, Blindfisch & Seuchenvogel
Meine Entschuldigung für alle stellvertretend,die nicht mit eurer
Meinung übereinkommen.
Das ist natürlich unter der Gürtellinie.

IsA

auf die Trendwende
von NIGHTFLASH
@seuchenvogel: Mensch, ich verstehe das nicht. So viele unglaublich schlechte Nachrichten, und nix bis jetzt. Selbst Cisco ist nur 2% im Minus, obwohl da doch der Bericht bei Barrons war, der ganz allein für sich genommen schon eigentlich die ganzen High-Techs hätte runterziehen müssen.

Irgendwas stimmt da nicht. Schätze, die Fed greift schon wieder ein wie blöde.

Gruß;)
Tscheche
:laugh:

Tscheche, Du kennst doch die Fabel von der Erholung am Montag, bevor am Dienstag alle Dämme brachen. :)

Diese Woche werden wir irgendwie noch rumkriegen, danach ist der Oktober endlich vorbei und die Linie ist klar. Nur die Frage in welche Richtung...
nas-comp bei ca. 3440 (ca. -80 pts. vom top) und der future ist auch schon fleißig...

wie sich´s gehört für uns natürlich nach börsenschluß.:rolleyes:

gruß an unsere optimisten/strauße, wenn man den kopf aus dem sand nimmt, sieht man mehr...

ansonsten ist ja wohl alles im lot auf dem river-boat:rolleyes:

bf:cool:
@blindfisch
Freu dich nicht zu früh, blindfisch. Noch ist 1 Stunde Zeit!
Über die (den!) komischen Realisten/Optimisten, der sich nicht entscheiden kann, ob man jetzt einen Seitwärtstrend oder eine Trendumkehr sieht, will ich mich nicht weiter auslassen. Manche flashen so stark, dass man sie nicht anders als Hülse leer bezeichnen kann.

:laugh: Baboeff
Hülse leer = Flasche!
Manche Kommentare von Flashen hören sich so an, als ob sie dem Lager von Unternehmensberatern angehören. Meistens arbeiten dort Flaschen!

Baboeff
@ nighttrader

habe mal versucht, irgendwo argumente in deinen postings aufzutreiben, ist mir nicht gelungen...

das einzige, was ich finden konnte, waren deine einmann-shows, an denen sich keiner beteiligen wollte und wenn, dann auch wieder von dir mit behandlung bedacht, wenn´s dir nicht genehm war.

du treibs dich in anderer leute treads rum und betreibst mobbing, nicht argumentation, jedenfalls hast du unsere gründe argumentativ nicht widerlegt, ganz im gegenteil, der markt gibt uns gerade recht.

und von jahrhundert-crash sprichst nur du, wir weisen auf parallelen hin und mahnen zur vorsicht, was man von dir als profi sicherlich schon vor monaten hätte erwarten können, wenn du wirklich eine so große sorge um das publikum hegst.

hast du zu hause oder in deiner firma nix mehr zu melden, großer starker mann...? oder mußt du dich ganz einfach austoben, weil dir dein spiegel deine show auch nicht mehr abnimmt???

du bist ja echt der super-crack und wir können froh sein, dich in unserem board zu beherbergen, wo du doch als profi auftritts und alles niedermachst, was dir nicht paßt.

krankhaftes selbstbewußtsein sagt mein arzt dazu und du sollst dich ganz dringend melden, weil solche fälle extrem selten sind und normaler weise mit schwarzem cape (á la fkledermaus) oder mit rot/blauen klamotten und S auf der brust rumlaufen.

ansonsten entschuldige mich bitte, ich muß wieder kotzen...

gruß

bf:cool:
@ baboeff,
ich denke nicht, daß ich mich freue, da ich endlich auf einen trend warte, in den hinein ich investieren kann, damit ruhe im karton ist.

habe mich schon in den letzten wochen drauf gefreut, war 3 mal voll investiert, weil meine prognose nur bis 4400/4600 ging und bin voll durchs SL-raster geballert.

wünsche mir beileibe keinen crash oder so was destrutives, weil dann alles auf jahre in die grütze geht, auch mein geschäft, da ich u.a. fonds etc vertreibe und meine altersvorsorge auch sehr stark über fonds betreibe.

also kein grund für mich, meine eigene kasse zu lehren, aber sehr wohl grund genug aus den fehlern anderer zu lernen und nicht auch noch rasiert zu werden, da ich die letzten 7 monate recht gut durch den regen gekommen bin.

also auf ruhigere trends und zeiten, damit die kohle endlich arbeiten kann...

gruß

bf:cool:
@blindfisch
Ich weiss, Blindfisch. Ich habe bislang Deine Kommentare immer geschätzt. Mach weiter so.

Gruss

Baboeff
baboeff, ich sehe nach dem heutigen tag ein gravierendes problem mit riesenschritten auf uns zukommen, den vertrauensverlust.

in den letzten wochen/monaten hat sich das mangelnde vertrauen in eine nachhaltige erholung immer als größtes hindernis erwiesen, da es dazu geführt hat, daß lieber nach kleinen gewinnen diese mitgenommen wurden, als große auflaufen zu lassen.

die letzten tage haben eine gute erholung in bestimmte werte gebracht, was zum handelsschluß sogar zu einem trend gegen (!!) amiland geführt hat.

heute sind wir erneut und nachhaltig an der 3520 abgeprallt, was gezeigt hat, daß den charttechnikern (elliot-waves/fibonacci) zumindest mal zugehört werden sollte.

daher sehe ich für die nächsten tage unmittelbare probleme auf uns zukommen und nach den wahlen die ganz große zeche mit den erwähnten problemen (euro, dollar, öl, konjunkturabflachung auch in euroland etc.)

gruß

bf:cool:
@blindfisch
Ich bin mit Dir insofern einverstanden. Die Gefahr wird grösser, und hat das Potential, die neuen Märkte nachhaltig negativ zu beeinflussen. Daher sehe ich meinen Spekulationsansatz auch immer mehr in Gefahr. Zum jetzigen Zeitpunkt ist aber daran nichts mehr zu ändern.
Impulse, die positiv verwertet werden können, erwarte ich von den Arbeitsmarktzahlen am Donnerstag und GDP am Freitag. Bei einer deutlichen Tendenz zum Softlanding sehe ich nochmals Chancen.
Was den NM angeht, bin ich nur marginal investiert (Evotec). Ich habe ich in meinem Ansatz (zurecht?!)am Nasdaq orientiert.

Baboeff