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Prodacta: Restrukturierungsmaßnahmen zeigen Wirkung - 500 Beiträge pro Seite



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Das Technolgie-Unternehmen Prodacta hat den Nettoverlust von 6,3 Mio. DM im entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 3,2 Mio. DM im ersten Quartal 2001 vermindert. Der Vorstand sieht darin eine Bestätigung des im zweiten Halbjahr 2000 eingeschlagenen Restrukturierungskurses. Nachdem im ersten Halbjahr des abgelaufenen Geschäftsjahres erhebliche Verluste eingefahren wurden, entschloss er sich zu einer Reduzierung der Mitarbeiterzahl um 25% und weiteren Einsparungsmaßnahmen. Der im ersten Quartal eingefahrene Umsatz verringerte sich daraufhin leicht um 0,2 Mio. DM auf 7,6 Mio. DM.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen trotz eines angespannten wirtschaftlichen Umfelds mit einer kontinuierlichen Umsatz- und Ergebnisverbesserung. So soll der Jahresumsatz um 20% auf etwa 38 Mio. DM gesteigert und gleichzeitig der Jahresfehlbetrag, der im Vorjahr 27 Mio. DM betrug, deutlich gemindert werden. Die Aktie profitiert von den Geschäftszahlen und steigt bis zum Mittag um 16% auf 1,75 Euro.


Auf Xetra 25% Minus
Welch geniale Tradingchance sich heut ergibt!

Gruß
JayM ;)
Hat jemand eine Idee, warum der Kurs ohne news gerade um 25% down ist. Habe mich mal eben eingedeckt.

man weiß ja nie...
trashymaus
Das glaube ich nicht,wenns nur SL gewesen wären,wäre der Kurs schon wieder hoch,in den Time and Sales deutet auch nix auf SL hin.Aktuell minus 28 %,Tolle tradingchance habt Ihr da erwischt.Ich wette da kommt erst noch der dicke Hammer ähnlich wie bei Amatech.
Das wollte jemand ein paar tausend Stück raushauen. Eben wieder 1,07.
Hallo Prodacta-"Fans",

grob überschlagen dürfte Prodacta die Liquidität so langsam ausgehen, denn zum Jahresende hatten die laut Geschäftsbericht noch 3,5 Mio. und gemeldet wurden 3,2 Mio Verlust im ersten Quartal.

OK - Verlust ist nicht gleich Liqui, aber dennoch wäre jetzt eine Ad-hoc fällig, wie die Insolvenz der Gesellschaft vermieden werden soll (oder eben auch nicht...)

Für mich sieht es so aus, als würden Uhl und Ehrle anfangen, Ihre verbliebenen Anteile zu verticken, daher der Kursrutsch und die hohen Umsätze...

Vielleicht möchten sich aber auch GoldZack und Konsorten zumindest noch ein paar Euro holen, bevor der Laden absäuft...

Was meint Ihr?
uhl und ehrle haben doch vor einem jahr ihre anteile doch schon `verschenken` müssen (metallbank/goldzack?)
es ist immer wieder erschreckend, wie wenig die anleger über `ihr` unternehmen bescheid wissen.
eGulf Technologies Inc. öffnet für Prodacta AG den amerikanischen
Markt

Quincy, Massachusetts / Ettlingen (ots) - eGulf Technologies Inc.
und Prodacta AG kooperieren in USA und Europa.

eGulf Technologies Inc., mit Sitz in Quincy, Massachusetts, USA,
und Prodacta AG in Ettlingen, haben eine strategische Zusammenarbeit
vereinbart. Die Kooperation umfaßt Produktentwicklung, Consulting,
Training und Vertrieb.

Die beiden Unternehmen haben einen vergleichbaren,
dienstleistungsorientierten Ansatz im eBusiness Anwendungsumfeld.
Beide sind in ihren Märkten starke FileNet Partner und können sich
durch komplementäre Ressourcen und Skills perfekt ergänzen.

eGulf wird Prodacta den US-amerikanischen und den UK Markt für
seine Produkte - Prodacta ProNet und Prodacta eBasket, die
Postkorblösung für FileNet - öffnen. Mit den Entwicklungs- und
Consulting-Kapazitäten von eGulf kann die Prodacta qualitativ
hochwertige Projekte in ihrer Stammregion - D.A.CH. und Luxemburg -
bedienen.

Prodacta wird eGulf`s ISO 9001 zertifizierte offshore
Entwicklungskapazitäten in Bombay als kostengünstige, verlängerte
Werkbank und für die Weiterentwicklung der Produkte - ProNet und
eBasket - nutzen.

eGulf wird seinerseits die Prodacta Produkte in seinen
Hauptmärkten USA und UK vertreiben.

Über Prodacta AG

Die Prodacta AG konzipiert und implementiert eBusiness-Lösungen
zur Optimierung der Kundenschnittstelle von
dienstleistungsorientierten Unternehmen. Die am Neuen Markt notierte
Gesellschaft gestaltet ganzheitliche eCRM (Customer Relationship
Management) Lösungen.

Aufgrund seiner breit gefächerten Kompetenz im Systembereich und
seiner engen Kooperation mit Lieferanten von Basistechnologien in den
Bereichen Plattform, Office, Security und Content-Management kann
Prodacta integrierte, ganzheitliche Lösungen erstellen. Als
One-Stop-Shopping-Partner bietet das Unternehmen die gesamte
Wertschöpfungskette von der Beratung über die Implementierung bis hin
zur Betriebsführung und Schulung an. Darüber hinaus betreibt Prodacta
ein Lizenzgeschäft mit eigenentwickelten Produkten für Desktop
Management und automatisiertes Roll-Out.

Über eGulf Technologies, Inc.

eGulf Technologies, Inc. Ist ein IT Service Provider mit Sitz in
USA, der sich als Anbieter von qualitativ hochwertigen, aber
kosteneffizienten Dienstleistungen für Applikations -Design,
-Entwicklung und -Inbetriebnahme etabliert hat. eGulf liefert
Internet Anwendungen, Systemintegration, Softwarewartung und
Mission-Critical Support (24x7) aus seinen Service/Support Centers in
Bombay & Bangalore, Indien. eGulf hat derzeit 450 Mitarbeiter in den
USA, UK, Frankreich, MidEast und Indien.


ots Originaltext: Prodacta AG
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de
@rukus,

richtig, aber nicht alle Anteile. Die eine oder andere von den ursprünglich je 1 Mio. Aktien halten die schon noch selbst, und bei diesen Größenordnungen reichen ja schon ein paar, um Kursbewegungen auszulösen.

Bevor Du über andere moserst, informier Dich doch selbst mal gescheit.

Gruß, Cybernaut
Mich würde mal interessieren, was denn mit dem Troubleshooter Erwin "Leo" Leonhardi geworden ist.
Bountie
Börse kündigt neue Regeln für Streichungen an


Frankfurt (Reuters) - Die Deutsche Börse will künftig so genannte Penny-Stocks sowie die Aktien von insolventen Firmen vom Kurszettel ihres Wachstumssegments Neuer Markt streichen. Die Börse kündigte am Donnerstag in Frankfurt an, Details zur Regelwerkerweiterung am Freitag bekannt zu geben. In Finanzmarktkreisen hieß es, Aktien, die mehr als 30 Tage unter einem Euro notieren, sollten künftig aus dem Neuen Markt ausgeschlossen werden können. Weiteres Kriterium solle die Marktkapitalisierung sein. Von den über 340 am deutschen Wachstumssegment notierten Unternehmen lagen am Donnerstag 35 Werte unter einem Euro. Zehn Firmen stecken derzeit in der Insolvenz.


Am Donnerstagvormittag hatte das "Primary Markets Advisory Committee" über das Delisting von Aktien des Neuen Marktes beraten. In diesem Börsen-Gremium sitzen unter anderem Vertreter von Banken, Fonds- Gesellschaften, Aktionärsverbänden und der Deutschen Börse AG. Wie aus Kreisen des Gremiums verlautete, soll nicht allein der Aktienkurs, sondern auch die Marktkapitalisierung, also der gesamte Börsenwert der Firmen, bei einem etwaigen Delisting eine gewichtige Rolle spielen. Damit wolle die Börse verhindern, dass die Unternehmen durch einen "Reverse-Split" - also eine Verringerung der Aktienzahl - den Kurs künstlich in die Höhe treibe. Verschiedene Finanzmarktakteure hatten dies zuvor bereits gefordert. Dem Vernehmen nach sollen Unternehmen, die vom Kurszettel des Neuen Marktes gestrichen wurden, die Aufnahme in den Geregelten Markt beantragen können.


In Kreisen des Committees hatte es am Mittwoch geheißen, dass die Rechtsgrundlage für Delistings noch nicht endgültig geklärt sei. Es sei nicht auszuschließen, dass sowohl die Firmen als auch die Aktionäre gegen eine Herausnahme juristisch vorgehen könnten. Mitglieder des Committee wollten sich auf Nachfrage nicht weiter zu diesem Punkt oder anderen Details der Delisting-Pläne äußern und verwiesen auf die am Freitag anberaumte Pressekonferenz der Deutschen Börse zu diesem Thema. An verschiedenen Finanzmärkten wie etwa der US- Technologiebörse Nasdaq gibt es bereits Delistings.


Die Börse verfolgt die Delisting-Pläne in erster Linie zur Qualitäts- und Image-Pflege ihres einstigen Vorzeige- Projekts Neuer Markt. Das Segment war vor gut einem Jahr nach einem zuvor beispiellosen Höhenflug eingebrochen und hat sich seither kaum erholt. Mitverantwortlich dafür war auch eine unprofessionelle und teils sogar irreführende Öffentlichkeitsarbeit einiger der dort notierten Unternehmen. Zahlreiche etablierten Firmen am Neuen Markt und auch Investoren hätten immer lauter gefordert, Maßnahmen zu ergreifen, die das Vertrauen in den Markt zurück brächten, hatte es beim "Primary Marktes Advisory Committee" geheißen. Die "Zocker-Papiere" sollten daher delistet werden.


Etwa 35 der mehr als 340 am Neuen Markt gelisteten Aktien notierten am Donnerstagnachmittag unterhalb eines Euro, acht davon stehen vor der Insolvenz oder haben das entsprechende Verfahren bereits beantragt. Eine gute Hand voll tendierte knapp drüber. Mit der Fantastic AG notierte auch ein im Nemax50-Index gewichteter Titel unterhalb der Ein-Euro-Grenze. Das Unternehmen hatte angesichts der Delisting-Debatte allerdings bereits in der vergangenen Woche darauf verwiesen, dass es erst vor kurzem eine Aktiensplitt vorgenommen hatte.


Zu den Firmen mit der geringsten Marktkapitalisierung am Neuen Markt und mit einem Aktienkurs von weniger als einem Euro zählten am Donnerstag den Daten der Deutschen Börse zufolge Prodacta, Blue C, Musicmusicmusic, Lipro, Prout, Ejay Infomatec, Refugium, Management Data und Micrologica.

Ende des Berichts


...wenn man nach den Stichworten "Prodacta" und "Delisting" sucht findet man auch einen Artikel, in dem die ungeklärte Rechtslage noch etwas genauer erläutert wird (Grundrecht auf Eigentum in Deutschland anders gewichtet als in USA). Ich sehe noch große Hürden vor einem "Zwangsdelisting"...

Wie seht Ihr das?
HAAAAAALLLLOOOOOOO, ist hier irgendjemand, der sich noch für Prodacta interessiert????????????
Ich interessier mich,und frage mich immernoch warum der Vorstand bei diesen lächerlichen (???) Kursen nicht kauft.
Überall das selbe, ob prodacta, gfn, etc, etc,,

alle sehen ihr unternehmen "total unterbewertet" in wirklichkeit stehen alle kurz vor dem konkurs.

deshalb kauft keiner
um den emissionspreis wiederzusehen (15 €) müßte prodaca ca. 4000 % zulegen...dann hätte man bei einem heutigen taschengeleinstand von 2000 € immerhin 80000 €.
das sind doch tolle langfristperspektiven:confused:;)!

also liebes prodactamanagment: umstrukturiert mal fertig! (möglichst noch in diesem jahrtausend)

CC ganz geduldig:cool:
obwohl sie kein geld in der kasse hatten, haben die vorstände auf der hv einen punkt bzgl. aktienrueckkauf vor. villeicht läst sich hier irgendjemanden dieser so tollen manager noch einen strick drehen? so kommen zumindest aus den persönlichen vermögen noch ein paar euro als entschädigung für den ein oder anderen aktionär raus, schließlich haben die definitiv einiges an privatem vermögen verloren. und das dank dieser so eingebildeten und arroganten möchtegern manager.


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