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Weltweite Goldnachfrage erneut gesunken - 500 Beiträge pro Seite


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Die weltweite Goldnachfrage ist im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,5 Prozent von 843 auf 780 Tonnen geschrumpft. Der Rückgang fiel allerdings geringer aus als im ersten Halbjahres mit 14 Prozent.


Das ist das Ergebnis einer am Donnerstag vorgelegten Studie des World Gold Council (WGC), Marketingorganisation der Goldproduzenten. Zwar seien die Käufe der Schmuckindustrie, auf die 88 Prozent der Nachfrage entfallen, um 4,3 Prozent gesunken, allerdings hätten "wirtschaftliche und politische Spannungen das Interesse an Gold gefestigt", erklärte das WGC.

Das bestätigt auch Alexander Zumpfe, Edelmetallhändler bei Dresdner Kleinwort Wasserstein. In Deutschland sei die Goldnachfrage im dritten Quartal gegenüber dem Vorquartal deutlich gestiegen, was am großen Interesse der Anleger an den in Deutschland aufgelegten 100- und 200-Euro-Münzen liege.


Zum anderen stellt er fest: "Gerade in den letzten Wochen verzeichnen wir einen langsamen aber stetigen Nachfragezuwachs an nichtphysischen Goldprodukten wie Zertifikaten oder Optionsscheinen." Letztere seien im Gegensatz zur direkten Anlage in Gold aber eher etwas für kurzfristige Spekulanten. "Gold sehen wir generell als langfristige Anlage."


Im vierten Quartal erwartet das WGC unter anderem wegen der Hochzeitssaison in Indien eine steigende Nachfrage. Dem pflichtet Zumpfe bei. Er hält bis Jahresende einen Goldpreis von 325 bis 330 $ je Unze für möglich. Im dritten Quartal schwankte er zwischen 302 und 328 $ je Unze.



© 2002 Financial Times Deutschland

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hochzeitssaison in indien....ich fass es nicht:laugh:

übrigens, wir liegen im plan, dow setzt zum finale an. die nächsten tage:D ...danach folgt die bitterböse realität.
wird so langsam zeit sich mit goldmienen einzudecken.

hat jemand ein paar nützliche vorschläge?

gruß
yoyostock
Blos nicht die Barrick, sehen ja wieder ekelhaft aus am heutigen Tage.:mad: J2


Der erste mögliche Umkehrpunkt fällt in die 2 Dezemberwoche. Dies würde gut mit den Untersuchen zu den Goldminen (siehe letzter Marktbericht) passen. Allerdings gibt es in den nächsten Tagen ebenfalls einen Umkehrpunkt. Ich vermute, dass die Kurse bis zu diesem Zeitpunkt fallen, um dann nach Norden zu drehen bis Mitte Dezember. Auf jeden Fall scheint mir das Ende der Rally nicht mehr fern.
Goldnachfrage und Produktion ist belanglos.

Einen Bullenmarkt wird es vorerst nicht geben können, dazu sind die Derivate- und Spekulationspositionen zu groß.

Es wird zum großen Knall kommen, rasch steigender Goldpreis auf weit über 1000 USD, danach - mangels fehlendem realwirtschaftlichen Hintergrund der Goldhausse - kracht es runter. Vielleicht unter USD 200.

Im Rahmen dieses ersten Schritts werden ALLE Notenbankvorräte der westlichen Welt auf den Markt geworfen und landen dann in Indien, China usw, eben dort wo die physischen Käufer sitzen.

Danach geht es dann mit langfristigem Bullenmarkt mit mehreren Tausend USD je unze los, westl. Notenbanken haben kein Gold mehr, bullion banks haben keine Positionen mehr, die meisten Minen sind pleite.

Gruß
S.
Vorschläge hab ich nicht.
Nur die Feststellung, daß sich der Verkauf von Harmony zu >15 $ und der Kauf von Cirrus Logic zu <2$ gelohnt hat.
Press Release Source: The World Gold Council


World Gold Council Advises Improving Trend in Gold Demand
Thursday November 21, 2:00 am ET
Fall in Tonnage Slows
The Dollar Value of Demand Grows
U.S. Gold Jewellery Demand Making Gains Despite Declining Sales In Luxury Goods


NEW YORK--(BUSINESS WIRE)--Nov. 21, 2002--
http://biz.yahoo.com/bw/021121/202448_1.html
Ach Saccard, du alter Miesepeter.
Ich habe allenfalls Angst davor, daß mir der Himmel auf den Kopf fällt, aber das hat er noch nie getan :D
Dein Walhalla kann ich auch nicht sehen, deshalb existiert es nicht für mich.
Immer diese dummen Anfeindungen hier. Deshalb meldet man sich ungern.....denk mal drüber nach.
Kein Ende des Goldrauschs in Sicht
Von Adrienne Roberts

Vor dem Hintergrund von Unternehmensskandalen und fallender Aktienkurse ist der Goldpreis in den vergangenen 18 Monaten um etwa 20 Prozent gestiegen. Die Gewinnspannen der Minenbetreiber haben sich ausgeweitet, und jeder, der einen Notgroschen in Form von Goldbarren zur Seite gelegt hat, fühlt sich etwas sicherer.






Aber nicht alle Marktteilnehmer freuen sich. Das Geschäft für Edelmetallbanken war noch nie so hart. Zwar haben Investoren ihre Begeisterung für Gold entdeckt, das große Geld fließt aber inzwischen nicht ins Edelmetall, sondern in die Aktien von Bergbauunternehmen. Edelmetallbanken, die Geschäfte mit Goldminenbetreibern und Notenbanken machen, sehen mittlerweile ihre Gewinne schwinden. Der Grund dafür ist hauptsächlich im Rückgang des Hedging-Geschäfts zu suchen.

Sind die Aussichten für den Goldpreis unsicher, können sich Minengesellschaften absichern, indem sie den Terminkurs für ihr Gold festschreiben. Edelmetallbanken wickeln den Terminverkauf über spezielle Derivate wie Forwards und Optionen ab.



Hedging unrentabel


In den 90er Jahren war Hedging ein gutes Geschäft für die Banken, wurden die Konstruktionen derivativer Produkte immer ausgefeilter. Nach 1999 wurden die Bergbaugesellschaften jedoch vorsichtiger. Seit sich der jahrzehntelange Rückgang am Goldmarkt umgekehrt hat, schließen die Betreiber von Goldminen keine Hedging-Geschäfte mehr ab. Einige lassen ihre Kontrakte auslaufen, andere kaufen sich aus ihren Positionen frei.


Diese Entwicklung und die anschließende Gold-Rally dürften von der Federal Reserve Bank (Fed) ausgelöst worden sein. Durch die sinkenden Dollar-Zinssätze wurden Hedging für Minenbetreiber und Edelmetall-Leerverkäufe für Spekulanten unrentabel.



Nichtabgesicherte Betreiber belohnt


Damit Terminverkäufe kommerziell sinnvoll sind, müssen die Kreditkosten für Gold geringer sein als die für Geld. Mitte der 90er Jahre konnte man Gold zu einem Satz von einem Prozent leihen, anschließend verkaufen und die Erträge zu einem Satz von sieben Prozent anlegen. Sinkende Zinssätze in den USA haben diese Spanne kleiner werden lassen.


Hedging ist nicht nur nicht mehr rentabel: Anleger, die den Aufschwung am Goldmarkt voll ausschöpfen wollen, betrachten es geradezu als Gräuel.


Durch die Einstellung der Investoren wurden nicht abgesicherte Minenbetreiber belohnt - wer kein Hedging hat, muss sich verstärkt der Preisentwicklung aussetzen. Der Aktienkurs des nicht abgesicherten Minenbetreibers Gold Fields in Südafrika stieg während des vergangenen Jahres in US-Dollar ausgedrückt um 160 Prozent. Im Vergleich dazu kletterte der Kurs des abgesicherten Wettbewerbers Anglogold "nur" um etwa 70 Prozent.



De-Hedging stützt den Preis


Während die Goldminengesellschaften ihre Hedge-Positionen weiter reduzieren, stützen sie gleichzeitig den Preis des Edelmetalls. Ironischerweise werden die Anbieter so selbst zu einer wichtigen Quelle für die Goldnachfrage. "1999 fügten die Goldminenbetreiber der Angebotsseite durch Hedging etwa 500 Tonnen Gold pro Jahr hinzu. Jetzt nehmen sie 500 Tonnen durch De-Hedging vom Markt", sagt Andy Smith, Analyst bei Mitsui in London.


Ist die Nachfrage ausreichend, damit der Goldpreis seine Dynamik auch dann beibehält, wenn die Goldminengesellschaften ihre Käufe abgeschlossen haben? Wie die Interessenvertretung der Goldminenbetreiber, der World Gold Council, mitteilte, ist der Bedarf in den ersten sechs Monaten 2002 im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 12 Prozent gestiegen. Jüngste Daten belegen aber, dass der Rückkauf durch Goldproduzenten mit einer sinkenden Nachfrage der Juweliere einherging.


"Sieht man die Sache pessimistisch, wird der Preis beunruhigend in den Keller gehen, sobald die Goldminenbetreiber ihre Käufe beendet haben", sagt ein Bankier. Angesichts anhaltend niedriger Zinsen in den USA und eines schwächelnden Dollar wäre es jedoch verfrüht, jetzt schon von einem Ende des Goldrauschs zu sprechen.



© 2002 Financial Times Deutschland

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Aus der FTD vom 25.11.2002
Edelmetallmarkt: Goldpreis in Seitwärtsspanne gefangen
Von Wolfgang Wrzesniok-Roßbach

Der Goldpreis wird sich auch in dieser Woche eher seitwärts bewegen, solange keine neuen negativen Nachrichten aus dem Nahen Osten kommen. Dafür spricht auch die zu erwartende Zurückhaltung der an der New Yorker Comex aktiven Fonds, die bereits jetzt über Pluspositionen verfügen und deshalb relativ wenig Kaufinteresse haben sollten

Der nächste charttechnische Widerstand liegt bei 325 $ je Unze, nach unten bleibt die Unterstützung bei 315 $ das Maß der Dinge. In Japan einsetzende physische Nachfrage sorgte in der vergangenen Woche für eine stabile Unterstützung. Hilfestellung boten zusätzlich die "Gold Demand Trends" des World Gold Councils. Hiernach hat die Nachfrage im dritten Quartal zwar abgenommen, jedoch fiel der Rückgang mit 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert geringer aus als im zweiten Quartal. Für das vierte Quartal rechnen Analysten mit einem Anstieg der Schmucknachfrage, vor allem in Indien, wo eine Gewöhnung an das höhere Preisniveau stattfinde.

Nach der schon positiven Entwicklung in der vorletzten Woche erreichte der Platinpreis am vergangenen Montag mit 604,50 $ pro Unze den höchsten Stand seit Juni 2001. Gewinnmitnahmen drückten ihn am Mittwoch bis auf 587 $ je Unze. Unterstützung erhielt das Industriemetall dann wieder in der zweiten Wochenhälfte von steigenden Aktienkursen.


Palladium setzte seinen Kursverfall fort. Am Dienstag notierte das Industriemetall mit 267,90 $ je Unze auf dem tiefsten Stand seit Januar 1999.


Wolfgang Wrzesniok-Rossbach ist Leiter Edelmetall- und Rohstoffhandel bei Dresdner Kleinwort Wasserstein.



© 2002 Financial Times Deutschland

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Edelmetallmarkt: Gold wird für Anleger immer attraktiver
Von Wolfgang Wrzesniok-Roßbach

Mit einem Kursfeuerwerk hat sich Gold am vergangenen Freitag in das Wochenende verabschiedet. Dabei hatte zu Wochenbeginn nichts auf eine solche Entwicklung hingedeutet.






Nach den schlechten US-Arbeitsmarktzahlen und dem Rücktritt des US-Finanzministers Paul O’Neill schnellte das gelbe Metall auf knapp unter 330 $ je Unze und damit das höchste Niveau seit Juni. Zwar wurden die Höchstkurse zum Börsenschluss nicht ganz gehalten, 326,60 $ je Unze bedeuten aber noch immer ein Plus von rund 3 Prozent im Vergleich zum Vorwochenschluss.

Nach einer solchen Rally hatte es zu Beginn vergangener Woche zunächst gar nicht ausgesehen. Die Erholung der Aktienmärkte sowie ein festerer Dollar drückten den Goldpreis am Montag bis auf 315,75 $ je Unze. Hier lag der 100-Tage-Durchschnittspreis, der eine stabile technische Unterstützung bot. Zudem gingen von einsetzendem physischem Kaufinteresse positive Impulse aus.



Unsicherheit hebt den Preis


Später ließen Nachrichten über sich wieder verschärfende Spannungen zwischen den USA und Irak aufhorchen und jene Marktteilnehmer wieder einsteigen, die in der vorletzten Woche noch ihre Pluspositionen nach der Ankunft der UN-Inspektoren geschlossen hatten. Dieses Umfeld, zu dem auch wieder schwächere Aktienkurse und ein festerer Ölpreis gehörten, ließ die Notierung bis zum Freitagmorgen bereits wieder auf 325 $ je Unze steigen, bevor dann der Ausbruch nach oben durch massive Käufe einer amerikanischen Investmentbank hervorgerufen wurde.


Die Notenbanken setzen unterdessen den Abbau ihrer Goldreserven im Rahmen des Europäischen Zentralbankabkommens weiter fort. Kevin Crisp, Edelmetallanalyst von Dresdner Kleinwort Wasserstein, geht davon aus, dass die Schweizerische Nationalbank in den vergangenen zwei Monaten 50 Tonnen Gold veräußert hat. Außerdem hat noch eine weitere europäische Zentralbank zusätzliche zehn Tonnen abgegeben. Dass solche Mengen vom Markt derart leicht absorbiert werden, unterstreicht die insgesamt gute Verfassung des Goldmarktes.



Positiver Wochenausblick


Auch für die kommenden Tage ergibt sich ein positives Gesamtbild für Gold. Für den Fall, dass es keine Verschärfung des Irak-Konflikts gibt, ist die Wahrscheinlichkeit eines unmittelbaren Ausbruchs des Goldpreises über das Niveau von 330,50 $ hinaus jedoch relativ gering. Insgesamt hat sich die Handelsspanne nach oben verschoben, und das zunehmende Interesse an Gold als Mittel zur Portfoliodiversifizierung wirkt sich immer deutlicher aus. Sollten Anleger tatsächlich die von Banken immer wieder genannten 5 Prozent ihres Vermögens in Gold anlegen, würde allein für die Nachfrage aus Deutschland die globale Neuproduktion mehrerer Jahre benötigt.


Platin setzte seinen Aufwärtstrend vergangene Woche ebenfalls fort. Für die kommenden Tage schließen Händler einen Anstieg der Notierungen auf über 600 $ je Unze nicht aus. Palladium hingegen kam erneut unter Verkaufsdruck und erreichte mit 243/248 $ je Unze wieder einen langjährigen Tiefststand.


Wolfgang Wrzesniok-Roßbach ist Leiter Edelmetall- und Rohstoffhandel bei Dresdner Kleinwort Wasserstein.



© 2002 Financial Times Deutschland

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Institut: Goldpreisrallye wird erst 2004 ihr Ende finden
Canberra - Die Angst vor einem Krieg im Irak dürfte den Goldpreis dieses Jahr durchschnittlich acht Prozent anheben. Dies sagt das australische Institut für Rohstoffprognosen (Abare) voraus. Ernüchterung erwarten die Experten ab 2004, wenn sich die Weltwirtschaft bessert und Investoren auf andere Kapitalanlagen umschwenken.


"Eine Eskalation des Konflikts dürfte den Goldpreis sofort auf die Spitze treiben - voraussichtlich auf über 400 Dollar die Unze", stellt das Australian Bureau of Agricultural and Resource Economics in Aussicht. Sollte der Krieg gegen den Irak nur von kurzer Dauer sein, werde die Kriegsprämie aber schnell wieder wegfallen.


Am Tagesmarkt dürfte die Unze Gold dieses Jahr bei durchschnittlich 335 Dollar gehandelt werden, nach 310 Dollar im Jahr 2002, heißt es im Jahresausblick von Abare weiter. 2004 werde der Preis dann voraussichtlich um neun Prozent auf 305 Dollar die Unze fallen, prognostizieren die Experten.


Im vergangenen Jahr haben Privatanleger unter dem Strich 80 Tonnen Gold gekauft, berichtet das Institut. 2004 dürfte dieser Bestand hingegen netto um 76 Tonnen sinken, lautet die australische Prognose. Bloomberg



Quelle:
www.welt.de
am 5. Mär 2003


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Die neueste Prognose aus dem Goldinstitut...sein Leiter Prof. Dottore Lupo teilte mir im Vertrauen mit...der POG würde sich sowohl nach oben als nach unten bewegen..auch eine Seitwärtsbewegung sei im Bereich des Möglichen.

Totale Deppen in OZ:laugh: :laugh: :laugh:

Culo
Ist unser Gold bei Kriegsherr Bush noch sicher?

VON HENRY HABEGGER

Wo liegen die 2000 Tonnen Goldreserven der Schweiz? Die Nationalbank schweigt. Gerüchten zufolge soll ein Grossteil davon im amerikanischen Fort Knox gebunkert sein. Das könnte ungemütliche Folgen haben, falls US-Präsident Bush ohne UN-Mandat in den Krieg zieht.

«Weiss ich nicht», sagt der Zürcher SVP-Nationalrat Bruno Zuppiger, Mitglied der Finanzkommission. «Weiss ich nicht», sagt der St.-Galler CVP-Nationalrat Felix Walker, Mitglied der Finanzdelegation und ehemaliger Chef der Raiffeisen-Banken. «Weiss ich nicht», sagt die Berner FDP-Nationalrätin Käthi Bangerter, Mitglied des Bankrats der Schweizer Nationalbank (SNB) und der Finanzkommission.

Die Frage, die SonntagsBlick diese Woche an einige Finanzpolitiker stellte: Wo ist unser Gold? Wo bewahrt die Nationalbank ihre Goldreserven auf? Das «Volksvermögen», von dem so viel die Rede ist, weil es zur Hälfte verkauft wird und die Verwendung des Erlöses politisch umstritten ist. Der «Goldschatz», der sich derzeit noch auf rund 2000 Tonnen beläuft.

Wo ist unser Gold? Genau das will der Berner SP-Nationalrat Paul Günter jetzt wissen. In der Fragestunde des Parlaments morgen Montag stellt der Sicherheitspolitiker dem Bundesrat drei Fragen:

Ist es richtig, dass die Goldreserven der Schweiz zu einem erheblichen Teil in Fort Knox in den USA gelagert sind?
Gibt es noch an anderen Orten und in anderen Ländern wesentliche Goldlager der Schweiz?
Wie rasch, unter welchen Umständen und von wem kann dieses Gold allenfalls zurückgezogen werden?
Das Goldrätsel. Heute gibt es nur Gerüchte. Ein Teil soll unter dem Bundesplatz in Bern lagern. Ein Teil in Fort Knox im US-Bundesstaat Kentucky, wichtigster Aufbewahrungsort der US-Goldreserven und Depot aller europäischen Zentralbanken. Ein weiterer Teil in London, dem Zentrum des internationalen Goldhandels.

SonntagsBlick fragte bei der Nationalbank nach. Doch Sprecher Werner Abegg gibt sich bedeckt: «Über das Gold der Nationalbank kursieren die verschiedensten Gerüchte. Aus Sicherheitsgründen ist es uns nicht möglich, sie zu kommentieren bzw. richtigzustellen.» Nur so viel lässt sich der Sprecher der Schweizer Notenbank entlocken: «Das Gold wird an verschiedenen Orten im In- und Ausland gelagert.» Laut Abegg nach dem Motto: «Der kluge Bauer legt nicht alle Eier in denselben Korb.»

Die Befürchtung ist klar: Das Gold könnte gestohlen werden. Die Angst scheint so gross, dass die Nationalbank jede noch so geringe Präzisierung zum Aufbewahrungsort (Länder, Kontinente) verweigert.

SP-Mann Günter hat ganz andere Bedenken. «Wenn es stimmt, dass ein Grossteil des Goldes in Fort Knox liegt, dann ist die Situation ausserordentlich ungemütlich. Wenn die USA einen Irak-Krieg ohne Uno-Mandat führen, ist das Gold dort am falschen Ort – dann muss es zurückgeholt werden.»

Er begründet: «Bei einer Krieg führenden Nation können wir doch nicht unser Gold aufbewahren. Und was ist, wenn uns die USA, die in der Irak-Frage skrupellos agieren, plötzlich mit dem Gold erpressen?» Günter fürchtet, dass die USA das Gold einfrieren könnten. «Das wäre ein klarer Verstoss gegen internationale Gesetze. Da müssten wir uns beim Gerichtshof in Strassburg (F) wehren», sagt der Berner SVP-Nationalrat und Finanzpolitiker Hermann Weyeneth.

Rückzug des Goldes. Das forderte vor fünf Jahren auch der Appenzeller CVP-Ständerat Carlo Schmid. Als in der Holocaust-Debatte eine US-Sammelklage gegen die Nationalbank drohte, verlangte er: «Alle Goldbestände in den USA müssen zurückgezogen werden.» Wenn das Gold denn wirklich dort ist. Sicher ist nur: Ursprünglich hatte die SNB 2600 Tonnen. Die Hälfte wird verkauft, bis Ende 2002 gingen 660 Tonnen weg. Täglich wird derzeit eine Tonne verkauft, für rund 15 000 Franken das Kilo

Wissen wir am Montag mehr? Kaum. Finanzminister Kaspar Villiger wird auch im Parlament nicht verraten, wo der Schatz aufbewahrt wird. Aus «Sicherheitsgründen». «Die haben doch etwas zu verbergen», argwöhnt Günter. Der Berner Finanzpolitiker Weyeneth spottet: «Die denken wohl, Napoleon komme wieder. Und er transportiere das Gold ab wie vor 200 Jahren die Berner Staatskasse.»


http://www.blick.ch/PB2G/PB2GA/pb2ga.htm?snr=47592



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Aus der FTD vom 10.3.2003
Edelmetalle: Goldpreis hängt am Nahen Osten
Von Wolfgang Wrzesniok-Roßbach

Nach dem Preisverfall zum Wochenschluss wird der Goldpreis auch in dieser Woche von den Meldungen aus dem Nahen Osten gesteuert. Berichte über eine Festnahme zweier Söhne von Osama Bin Laden ließen den Preis am Freitag auf 348,40 $ je Unze fallen.




Die anschließende Erholung ließ die Kurse zwar wieder über 351 $ steigen, allerdings war dies weit vom Wochenhöchstkurs entfernt, der mit knapp 358 $ erst Freitagmorgen erreicht worden war. Die Entwicklung der US-Währung bleibt ein wichtiger Faktor. Sollte der Dollar weiter an Wert verlieren, wäre die Basis für einen Wiederanstieg des Goldpreises gelegt.

Einen deutlichen Hinweis darauf, dass in diesen Monaten die seltenen Baissephasen nicht durch Minen hervorgerufen werden, gab Barrick Gold. Der zweitgrößte Goldproduzent der Welt teilte am Freitag mit, dass man die gesamte Produktion des vergangenen Jahres zum jeweiligen Kassapreis verkauft habe.


Die Zentralbanken sind da weniger zurückhaltend. Die kanadische Zentralbank verkaufte im Februar erneut knapp drei Tonnen Gold. Mit einer Reserve von nur noch 16 Tonnen dürften die Kanadier das Kapitel Gold als Bestandteil der Währungsreserve im Lauf der kommenden Monate abgeschlossen haben. Die australische Goldproduktion ist im vergangenen Jahr erneut gesunken. Berichten zufolge ist die Förderung auf 274 Tonnen gefallen.


Die Platin-Preise stieg nach einem zweimaligen Test der Marke von 675 $ je Unze weiter und erreichten im Verlauf der Woche ein Niveau von 703 $. Das Metall schaffte es aber nicht, auf die Höchststände von Anfang Februar zurückzukehren. Damals wurden bis zu 711 $ bezahlt.


Das gegenteilige Bild ergab sich zunächst bei Palladium, das im Wochenverlauf einen Tiefstkurs von 233,50 $ je Unze erreichte. Auf dem Metall lasteten noch immer Analystenberichte über stark steigende Recyclingquoten. Zum Börsenschluss konnte Palladium allerdings wieder etwas zulegen und ging mit 240 $ auf dem Niveau der Vorwoche aus dem Markt. Silber schloss nahe dem Wochenhoch bei 4,69 $.


Wolfgang Wrzesniok-Roßbach ist Leiter Edelmetall- und Rohstoffhandel bei Dresdner Kleinwort Wasserstein.



© 2003 Financial Times Deutschland


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"Berichte über eine Festnahme zweier Söhne von Osama Bin Laden ließen den Preis am Freitag auf 348,40 $ je Unze fallen."

Mehr als lächerlich; ist die FTD wirklich so deppert und müssen die so einen Schwachsinn schreiben ?

Richtig muß es heißen:

"Berichte über eine Festnahme zweier Söhne von Osama Bin Laden nutzten die verbrecherischen Ami-Großbanken als Vorwand um den POG neuerlich zu manipulieren"

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Dollar to Step Down Ahead of Saddam

Numerous leaks of information and analysis of activities of the US authority are a sufficient basis to forecast further development of the US economic policy. This estimate is extremely important as it will further determine future situation in the world in many respects.

After “cleansing” in George W. Bush’s economy team caused, as the American press reports, by the reluctance of Paul O’Neil and Larry Lindsey “to pay attention to demands of the US economic elite”, it became evident that top-priority principle of American economy authority is to preserve the Wall Street investment banks. From the point of view of these banks, step-by-step, which means slow, dollar devaluation is the key danger. If it happens, it is highly likely that holders of futures contracts may prefer other currencies to dollar, which in its turn will seriously imperil position of the investment banks as monopoly operators on the market and the whole of US system for control over the world economy based on these markets.

High oil price that exceeds the traditional “war premium” is an indirect indication of initiation of this process. To all appearances, the problem is that sellers have already implicitly placed the dollar devaluation into the oil price; it means that sellers rely not upon dollar but upon some more stable values in their calculations. Is it possible to avoid further dollar devaluation? The latest statistics on the rate of the foreign trade balance (13% in November and 10% in December 2002, at the time when dollar was on the decline) and Federal Reserve Chairman Alen Greenspan’s report on a catastrophic condition of the budget delivered in the US Congress (he said that the process must be carried out as soon as possible) demonstrate it is impossible to avoid the scenario. This is the only way to prevent financial markets from giving up the dollar. At that, on results of this devaluation the US authorities plan to demonstrate the whole of the world that dollar won’t drop any further!

Alen [sic] Greenspan partially gave an answer to the question what can be done with the economic situation in his report in December. Arguments on “the gold standard” show that dollar may be once again made dependent upon gold, like in the time of Bretton-Woods. However, a serious problem arises in this connection. The gold supply in the world, especially in the USA is not enough to make dollar dependent upon gold effectively. Even grave devaluation carried out simultaneously with increase in gold price won’t solve the problem. In this situation, the USA has two mechanisms that would guarantee a necessary result.

The first mechanism is a confiscation reform, similar to that one carried out by Franklin Roosevelt in the 1930s. Fixation of dollar to gold will allow the US Government to make private individuals exchange gold they own for dollars at a fixed rate determined especially for this purpose.

Another mechanism is a currency reform. Cash dollars held by US residents will be accepted on territories controlled by America without any limits, but non-residents may have problems in this situation. It is highly likely that bank transfers to US resident banks and exchange of dollar notes may be restricted for non-residents. This may be explained by the necessity to hold a special check-up in the network of the “anti-terrorist campaign.” This operation (and new, so-called “pink dollars” are already printed) will not only cut off a considerable part of cash dollars but will also give the USA a powerful instrument of influence upon all countries of the world.

However, this is not enough. It is also important to prevent processes that objectively may bring dollar down after it is made dependent on gold. US’s monetary authorities think that there is only one thing menacing this scenario; it is collapse of the market of mortgages on real property. And this market is tense enough now. And with an interval of just few days, Alen Greenspan says realty prices will reduce, and then chairman of the Federal Reserve System department in St.Louis William Poole delivers a panic speech saying that the market may collapse within the nearest days. Such conduct of the top officials can be explained one way only: they think that the market must be brought down before the described scenario starts, which by the way will give a formal reason for dollar devaluation.

There is hardly an alternative to the sad scenario: inevitable dollar collapse will seriously compromise it in the world, and the only way to rehabilitate it is to make dollar dependent upon gold.

But the USA is experiencing one more problem – decline of the economy which may bring the above mentioned scenario to nothing. It’s interesting to mention in this situation that opinion and positions of the US authority don’t completely mirror the actual economic processes.

From the point of view of the US leadership, the USA is at the stage of a protracted recession. Monetary methods of economic stimulation (reduction of the rate) brought no results, and something more must be done. The policy carried out by Ronald Reagan in the mid-1980s was picked out as an example. In fact, Greenspan’s criticism of Bush’s budgetary policy is connected with Reagan’s experience. The matter is that at that period economy was stimulated from budgetary finance, which further resulted in a sudden rise of the public debt, extremely high profitability of government bonds (it reached 17% per year), as a result, the Federal Reserve System rate was very high. In the end, dollar seriously reduced by 40%.

But in the middle of the 1980s there was no alternative to dollar, and the fact of the Soviet Union’s existence made other western countries support American economy actively. New advisors to George W. Bush (unlike his previous ones) evidently think that dollar devaluation will provide a considerable supply for further increase of the US public debt; they think that America’s victory in the Iraqi war will make old and prospective allies behave in a decent manner. This is the basic difference from the situation the country experience in the 1980s.

As we’ve mentioned, usage of Reagan’s economic model will inevitably entail dollar devaluation. According to the above mentioned reasons, it is impossible to delay dollar devaluation any longer, and it would be quite natural to unite macroeconomic dollar collapse resulting in normalization of the balance of payment and the foreign trade balance and devaluation connected with a sudden deficit of the budget. So, the events may develop in accordance with the following scenario: first, a war begins in Iraq with an aggressive PR backing; then, budgetary spending will be increased not less aggressively, and finally, early in autumn (and probably even earlier) dollar devaluation may be carried out and the US currency will be made dependent upon gold. The scheme wonderfully correlates with the already announced terms of the “pink dollars” introduction.

Why is the plan criticized at all? First of all, it is obvious that gold reserve will be quite enough. Second, realization of the plan is possible if everything goes OK in Iraq, which is open to question by the way. Third, it is not ruled out that many countries, most of all those influential with considerable dollar reserves, will strongly object to the plan. These are China, Japan, France and Germany. It is not for sure that these countries will object at all, it is just an assumption; however, Bush’s team stakes on assurance and aggressiveness.

And here finally comes the last argument which is probably not quite understood (and probably not understood at all) in Washington. All particular variants of the above mentioned economic policy have been certainly verified on the US economic models employed by different expert and scientific institutions of America. To all appearances, obtained results are contradictory which may cause conflicts in the ruling elite. But the models have one thing in common: they are all macroeconomic and based upon the invariance of the sectoral structure of the US economy. It is a natural condition, as the past years in the USA were marked with total dictate of liberal monetary principles in the economy.

But models based on the input-output balance are highly likely to bring quite a different result. Russian economists have already mentioned several times that structural disproportions in the US economy will entail immediate consequences as soon as rates on the US financial markets go up, and this is to happen for sure if the policy declared by George W. Bush is realized. At present, under conditions of a negative rate (and consequently, very low bank interest) branches of new economy may prolong and refinance their debts. When the rates increase, the process of structural defects improving will go on a large scale. As it was mentioned, the share of such nonviable enterprises and companies makes up about 20% GDP, and they will disappear right at the period when dollar dependent upon gold will, as the Bush administration plans, become stabilized.

After this large-scale collapse dollar devaluation will be not the only problem to be solved; it will also cause breakup of the international futures markets and entail more problems. And there are no guarantees that the Bush administration is ready for these very consequences of its policy.

The above mentioned situation looks very pessimistic, but this is almost a sure result of the actions already committed by the US administration, this is obvious from leaks of information and reports delivered by representatives of the Bush administration.

Mikhail Khazin

Translated by Maria Gousseva

Read the original in Russian: http://economics.pravda.ru/economics/2003/7/21/64/8336_.html

Related links:

PRAVDA.Ru Why the world hates America
PRAVDA.Ru Titanics of US economy are sinking
U.S. Plans for Postwar Iraq Include Food, Economy
Economy, War Not Separable
War in Iraq and the economy
Americas Poor: War Wounded



http://english.pravda.ru/usa/2003/03/14/44429.html




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Geldanlage-Interview: ´Ich bleibe bullish gestimmt´

Interview mit Stefan Schilbe, Chefvolkswirt von HSBC Trinkaus & Burkhardt, über die Entwicklung des Goldpreises.

FTD: Nach dem deutlichen Kursrutsch des Goldpreises in den vergangenen Wochen sehen sich viele Skeptiker bestätigt: Gold sei lediglich ein Barometer für geopolitische Turbulenzen und diene nicht als seriöses Investment. Hat Gold, nachdem die Kriegsprämie weitgehend abgebaut ist, langfristig an Attraktivität verloren?

Schilbe: Keineswegs. Wir müssen hier den nachrichtlichen Kontext sehen. Was war passiert? Die Rede von UN-Waffeninspekteur Blix Anfang Februar hatte die Kriegsängste zunächst gedämpft und zu kräftigen Gewinnmitnahmen beim Goldpreis geführt, der seit Anfang Dezember von unter 320 $ je Feinunze auf 388,50 $ geklettert war. In der Nacht des Kriegsbeginns, insbesondere aber am 21. März lösten Verkäufe in New York einen weiteren Kursrutsch aus, der dazu führte, dass die bisherige charttechnische Unterstützung bei 331,5 $ per Unze durchbrochen wurde und die Goldnotierung auf 326 $ fiel. Es handelt sich hier also eher um ein kurzfristiges technisches Phänomen. Tatsächlich finden sich bei sorgfältiger Analyse aber schlüssige fundamentale Gründe für eine langfristige Neubewertung des gelben Metalls.

FTD: Und welche wären das?

Schilbe: Mittel- bis langfristig dürfte Gold vor allem von den gravierenden strukturellen Problemen der US-Volkswirtschaft profitieren. Die USA sehen sich heute mit realwirtschaftlichen Problemen konfrontiert, die aus der spekulativen Blase an den Aktienmärkten resultieren. Die infolge übertriebener Renditeerwartungen - Stichwort "New Economy" - ausgelöste Fehlallokation von Kapital hat in den 90er Jahren zu rasant steigenden Investitionen geführt. Übrig geblieben ist nach dem Platzen der Blase ein Überhang an freien Kapazitäten und eine enorm hohe Verschuldung. Aktuell beläuft sich diese auf 31.000 Mrd. $. In Relation zum BIP entspricht das einer Verschuldung von rund 300 Prozent. Stellt sich die Frage, wie ein solcher Schuldenberg reduziert werden kann. Entweder schafft es die US-Volkswirtschaft zu den hohen realen Wachstumsraten zurückzukehren - oder die Schuldenlast wird durch eine Inflationierung real entwertet.

FTD: Wie ist das zu verstehen?

Schilbe: Im Prinzip durch erhöhte Inflation dafür zu sorgen, dass die stark verschuldeten privaten Konsumenten und Unternehmen etwas mehr Luft bekommen. Diese Möglichkeit wird auf Seiten der US-Notenbank auch durchaus ins Auge gefasst.

FTD: Fed-Chef Alan Greenspan ist dagegen.

Schilbe: Andere nicht. So hat zum Beispiel kürzlich der Fed-Gouverneur Ben Bernanke, ein potenzieller Nachfolger von US-Notenbankchef Greenspan, in einer Rede alternative Möglichkeiten für den Fall aufgezeigt, dass die USA in die Deflation abrutschen. Das Ganze läuft darauf hinaus, Dollars zu drucken. Für den Goldpreis wäre das natürlich gut, denn der gilt historisch als Hauptprofiteur eines schwachen Greenback.

FTD: Als weiteres gewichtiges Argument, in Gold zu investieren, wird auf das aktuell niedrige Zinsniveau verwiesen.

Schilbe: Das ist richtig. Die Opportunitätskosten der Goldhaltung sind deutlich gesunken, das heißt der Verzicht auf Zinserträge fällt vergleichsweise leicht. 1990 lagen wir bei den Notenbankzinsen (Fed-Funds) noch bei acht Prozent, zu Beginn des ersten Golfkriegs bei 6,75 Prozent. Das heißt, weil Gold keine Zinsen trägt, wären Anlegern damals pro Jahr Zinsen in der Größenordnung von schätzungsweise sieben Prozent entgangen. Das ist deutlich weniger geworden, seit die internationalen Zinsen massiv gesunken sind. Heute fällt es leichter, auf die zwei bis zweieinhalb Prozent, die es auf europäischen Sparbüchern gibt, zu verzichten als Anfang der 90er Jahre auf die hohen Zinsen. Andererseits verlieren Goldproduzenten den Anreiz, künftig anfallende Produktionen schon jetzt auf Termin zu verkaufen. Der so genannte Contango, die Differenz aus Goldleihe-Sätzen und den Fed-Funds, ist so gering, dass die Terminaufschläge fast verschwinden. Folglich sind die Produzenten kaum noch an einem Hedging interessiert.

FTD: Wie ist die Marktsituation derzeit zu bewerten?

Schilbe: Die Angebots-/Nachfrage-Konstellation ist schon seit einigen Jahren positiv. So übertrifft der industrielle Bedarf, insbesondere der Schmuckindustrie, die Goldproduktion kontinuierlich um rund 900 bis 1200 Tonnen. Ein wichtiger Schritt ist das 1999 abgeschlossene "Washington Agreement", in dem sich die 15 großen europäischen Notenbanken verpflichten, die Goldverkäufe bis einschließlich September 2004 auf 2000 Tonnen zu begrenzen, um einen freien Fall des Goldpreises künftig zu verhindern.

FTD: Ihre Bank hat sich im Goldgeschäft bisher weitgehend zurückgehalten. Ist demnächst mit einer Produktoffensive aus dem Hause HSBC Trinkaus zu rechnen?

Schilbe: Wir haben gerade ein Reihe von Optionsscheinen begeben. Mit dem ersten Power-Warrant auf Gold am deutschen Markt können Anleger unsere bullishe Markteinschätzung umsetzen. Wir denken auch darüber nach, währungsgesicherte Produkte auf Gold zu emittieren.

FTD: Wie viel des edlen Metalls sollten sich Anleger in ihr Depot legen?

Schilbe: In den 80er Jahren war es völlig normal, über eine Portfolio-Beimischung von fünf bis zehn Prozent zu sprechen. So würde ich es auch heute halten.

FTD: Wo steht der Goldpreis Ende 2003?

Schilbe: Ich kann mir durchaus vorstellen, dass wir im Rahmen der allgemeinen Aufwärtsbewegung neue Höchstkurse sehen werden, möglicherweise sogar jenseits der 400 $ per Unze. Ich bleibe bullish gestimmt.

Das Interview führte Hans-Jürgen Möhring.

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Spiegelbildlicher Verlauf

Kaufsignal: Der Langfrist-Chart des Goldpreises scheint ein Spiegelbild der Aktienmärkte zu sein. Während der Dow Jones Industrial Average im Mai 2002 seinen 20-jährigen Hausse-Trend beendete, konnte Gold im gleichen Monat seinen Baisse-Trend verlassen und damit ein wichtiges strategisches Kaufsignal generieren.
Umkehrformation: Mittlerweile wurde durch den Sprung über die Marke von 330 $ eine klassische Umkehrformation in Form eines Doppel-Bodens komplettiert. Die Experten von HSBC Trinkaus leiten daraus ein langfristiges Kursziel von 410 $/Unze ab.

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Southeast Asia

Indonesia considers switch from dollar to euro

JAKARTA - Echoing a wider move away from the US dollar, the Indonesian government and the central bank, Bank Indonesia, may begin to use the euro in export-import transactions and foreign-exchange reserves.

The statement was made by Finance Minister Boediono, Bank Indonesia governor Syahril Sabirin and senior deputy governor Anwar Nasution here on the weekend in connection with state oil company Pertamina`s plan to use the euro in its trade transactions.
"The US dollar is now still dominating trade. It is possible to use [the] euro when it replaces the dollar`s position," the minister said.

Boediono said that if the US dollar continues to weaken compared with other foreign currencies including the euro, users of the greenback may seek more stable currencies.

(Asia Pulse/Antara)




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Die drei größten US-Banken werden Gerüchten zufolge schon von der Federal Reserve(FED) verwaltet.
Aber wer rettet die FED?


In Luft aufgelöst Untergehende Banken Die Kommentare der "Experten" Der größte Börsenkrach der Weltgeschichte läuft nunmehr bereits seit zwei Jahren; einige der wichtigsten Aktienwerte haben seit dem Höchststand des Jahres 2000 die Hälfte eingebüßt. Die Märkte liegen heute wieder auf dem Niveau von 1997-98, haben aber ein halbes Jahrzehnt mehr an Spekulation und Verschuldung hinter sich. Wir haben auf den Märkten die Spitze des Berges überschritten und befinden uns auf einem sehr steilen Weg nach unten. Wie tief und wie schnell wir fallen werden, hängt weitgehend davon ab, welche grundlegende Ausrichtung die Wirtschaftspolitik erhalten wird. Solange die Bush-Administration und die Federal Reserve ihre eigene Propagandathese glauben, die Wirtschaft habe ein "gesundes Fundament", müssen wir mit weiteren steilen Abstürzen rechnen, die ab und zu durch erfolglose Anstrengungen zur Rettung fiktiver, unhaltbarer Marktwerte unterbrochen werden. Ein drastisches Beispiel dafür, wie schnell und tief ein Markt fallen kann, ist der Absturz des Dow-Jones-Index zwischen September 1929, als der Höchststand 381 Punkte war, und Juni 1932, als er kaum noch über 40 Punkte kam - ein Niedergang um etwa 90% innerhalb von zweieinhalb Jahren. Erst Mitte 1933 stieg der Dow Jones wieder über einhundert Punkte, und die 300-Punkte-Marke erreichte er erst wieder Anfang 1954. Aufstieg und Fall des Dow Jones seit den 80er Jahren haben auffallende Ähnlichkeiten mit der Großen Depression. Die Werte der Finanztitel nehmen hyperbolisch zu, bis sie unhaltbar werden und kollabieren. Eine ähnliche Entwicklung ist am Aufstieg und Fall der WorldCom-Aktie abzulesen , die Ende der 90er Jahre steil anstieg und dann im größten Firmenbankrott der Geschichte wieder abstürzte. Diese steile Kurve von Aufstieg und Fall findet man bei zahlreichen anderen Marktindizes, Grafiken von Unternehmensaktien und anderen Wirtschaftsstatistiken, auch wenn es oft durch statistische Manipulation und Betrug verschleiert wird. Überall ist das Schema das gleiche, ob bei den Energiepiraten oder bei den Telekommunikation- und Computerfirmen; auch bei (halb-) industriellen Unternehmen wie General Electric und einigen großen Finanzinstituten hat die Kurve bald den Endpunkt dieser Entwicklung erreicht. Der Vergleich zwischen der Gegenwart und der Großen Depression trifft aber nur bis zu einem gewissen Grad zu, denn heute ist die Gefahr viel größer. Nicht nur, daß die Blase relativ gesehen viel größer ist (in den zwei Jahrzehnten vor 1929 stieg der Dow Jones um das Fünffache, diesmal aber um das 15fache), es ist auch ein viel kleinerer Anteil der Bevölkerung in Landwirtschaft und Industrieproduktion beschäftigt, und es lebt ein viel größerer Bevölkerungsanteil in den Städten, wo man viel stärker auf örtliche Dienstleistungen und Warenvertrieb angewiesen ist. Die Bevölkerung ist auch kulturell viel schlechter auf die Härten vorbereitet, die ein totaler Wirtschaftszusammenbruch mit sich brächte. Der politische und kulturelle Zusammenbruch nach einem Crash könnte insbesondere in den Städten sehr schnell ein neues finsteres Zeitalter einleiten In den letzten Jahren wurde aus dem Wirtschaftsindex Dow Jones mehr und mehr ein Werkzeug psychologischer Manipulation, denn Unternehmen der "alten" industriellen Wirtschaft wurden durch Unternehmen der "neuen" Wirtschaft aus der Unterhaltungs-, Informations- und Dienstleistungsbranche ersetzt. Der heutige Dow Jones-"Industrieindex" umfaßt solche "Industriegiganten" wie die Derivathäuser J.P. Morgan Chase und Citigroup, die Kreditkartenfirma American Express, die Computerfirmen Microsoft, Intel, IBM und HP, die Walt Disney Co., Wal-Mart, die Baumarktkette Home Depot und McDonald`s. Selbst die Firmen, die teilweise noch Industriebetriebe sind, betreiben Finanzgeschäfte in großem Maßstab; so erzielt beispielsweise General Electric die Hälfte seines Gewinns aus Finanzgeschäften, darunter umfangreiche Derivatgeschäfte. Weil er nur 30 Unternehmen erfaßt, ist der Dow Jones Index auch relativ leicht zu manipulieren, und das "Absturz- Verhinderungsteam" (Plunge Protection Team) hat in immer kürzeren Abständen eingegriffen, wenn starke Einbußen große Panik auszulösen drohen. Obwohl seine Tätigkeit halb geheim ist, erkennt man die Interventionen des Teams leicht an der klassischen "V-Kurve", wenn der Markt am Vormittag abstürzt und sich dann am Nachmittag plötzlich wieder deutlich erholt. Solche Eingriffe könnten etwas bewirken, wenn man es nur mit Anomalien in einem ansonsten gesunden Umfeld zu tun hätte, und sie können sogar im Rahmen eines niedergehenden Systems vorübergehende Höhenflüge auslösen, aber kein noch so umfangreicher finanzieller Stimulus kann einen Systemzusammenbruch verhindern, wenn das realwirtschaftliche Fundament nicht mehr vorhanden ist. Die Kräfte, die hier wirken, sind größer als alles, womit Alan Greenspans Geldblasenapparat fertigwerden könnte, insbesondere da das Geld, das in die Finanzblase gepumpt wird, aus der realwirtschaftlichen Basis herausgepreßt wird und die Blase damit bei jeder neuen Intervention unhaltbarer wird. Bei allen neuen amerikanischen Unternehmenskatastrophen tauchen stets zwei Namen auf: J.P. Morgan Chase & Co. und Citigroup. Beide waren große Kreditgeber Enrons, und einem Bericht des Ermittlungsausschusses des US-Senats zufolge waren beide Banken aktiv in Enrons Betrug verwickelt, indem sie Enron über ihre ausländischen Filialen halfen, Kredite als Energiegeschäfte auszugeben. Beide gaben umfangreiche Kredite an die verschiedenen Energiepiraten und an den Telekomunikationssektor und haben jetzt, da sich diese Branchen in Luft auflösen, kaum Chancen auf Rückzahlung ihrer Kredite. J.P. Morgan Chase entstand, als das Haus J.P. Morgan & Co. von der größeren Chase Manhattan Bank geschluckt wurde. Die Übernahme, die am Silvestertag 2000 in Kraft trat, war in gewöhnlichen - und daher irreführenden - Marktbegriffen ein totaler Fehlschlag. Die Marktkapitalisierung der kombinierten Morgan Chase ist heute kleiner als die von Chase allein am Tag vor der Übernahme, Morgan (bzw. das Äquivalent an Wert) ist völlig verschwunden Das ist aber nicht überraschend, denn der Grund dafür, daß die "plebejische" Chase das "aristokratische" Finanzhaus Morgan übernommen hat, war wahrscheinlich, daß Morgan - und Chase schon vor dem Zusammenschluß- pleite waren. Mit der Fusion wurden nur ein paar Monate Zeit erkauft. Alles deutet darauf hin, daß Morgan Chase Mitte 2001 bankrott war und insgeheim von der Federal Reserve übernommen wurde - so wie diese schon im Jahr 1989 Citigroups Vorgänger Citicorp übernommen hatte. Im letzten Quartal 2001 vereinigte Morgan Chase ihre beiden größten Banken, Chase Manhattan Bank und Morgan Guaranty Trust. Dabei sind Werte von 125 Mrd. Dollar und Derivatgeschäfte von 7 Billionen. Dollar aus den Büchern der beiden vereinten Banken einfach verschwunden, was auf größere finanzielle Probleme schließen läßt. Trotzdem hat Morgan Chase mit 24 Bio. Dollar immer noch mehr Derivate als jede andere Bank der Welt und mehr als genug für eine spektakuläre Explosion. Auch Citigroup steht vielleicht bereits unter staatlicher Aufsicht, denn es laufen Gerüchte über große Derivatverluste um. Citigroup entstand 1998, als Citicorp von Travelers Insurance übernommen wurde. Heute ist es die größte Bank Amerikas mit knapp über 1 Bio. Dollar an Werten und 9 Bio. Dollar an Derivaten. Am 18. Juli erklärte der größte individuelle Anteilbesitzer von Citigroup, der saudische Prinz Alwaleed Bin Talal, er habe noch einmal 500 Mio. Dollar in die Bank investiert und damit seinen Anteil auf 10 Mrd. Dollar erhöht. Alwaleed, ein Neffe des saudischen Königs Fahd, hatte seinen ursprünglichen Anteil erworben, kurz nachdem 1989 die FED die Bank - damals noch Citicorp - übernommen und mit der Organisation einer Rettungsaktion begonnen hatte. Alwaleeds jüngste Geldspritze legt den Verdacht nahe, daß er Citigroup jetzt einen ähnlichen Dienst erwies. Nicht fehlen darf in dem Zusammenhang die Bank of America, die mit Werten von 620 Mrd. Dollar nach Citigroup (1 Bio.) und Morgan Chase (713 Mrd.) an dritter Stelle steht. Mit 10 Bio. Derivaten sitzt Bank of America definitiv bei jeder Finanzkrise im Schleudersitz, und sie hat auch große Summen an bankrotte Unternehmen verliehen. Es gibt Gerüchte, Bank of America habe die FED um eine heimliche Rettungsaktion gebeten. Wenn nun die Federal Reserve praktisch die drei größten Banken des Landes verwaltet, wer rettet dann die Federal Reserve? Daneben gibt es zahlreiche Anlagenfonds, Rentenfonds und Versicherungen, die große Mengen an Aktien besitzen und vom Niedergang schwer getroffen wurden. Der Schaden ist hier weit größer, als bisher zugegeben wurde, und der Aderlaß geht immer weiter. Wer nun immer noch versucht ist, auf die Sirenengesänge der Wallstreet-Gurus und der Regierung in Washington über "Aufschwung" und "gesunde Fundamente" zu hören, der täte gut daran, sich an die beschwichtigenden Beteuerungen zu erinnern, die Politiker und selbsternannte Experten in der Zeit unmittelbar vor dem Crash 1929 von sich gaben. "Die Aktienpreise haben offenbar ein permanent hohes Niveau erreicht... Ich erwarte, daß der Aktienmarkt in wenigen Monaten ein gutes Stück höher sein wird", erklärte der Wirtschaftsprofessor der Universität Yale und Berater Präsident Hoovers, Irving Fisher, am 17. Oktober 1929. "Mir ist nichts bekannt, was mit dem Aktienmarkt oder mit der zugrundeliegenden Wirtschafts- und Kreditstruktur fundamental falsch wäre", sagte der Vorsitzende des Citigroup-Vorläufers National City Bank, Charles Mitchell, am 22. Oktober 1929. Selbst nach dem Absturz um 13% am Schwarzen Montag, dem 29. Oktober 1929, versuchte man, die Öffentlichkeit im Markt zu halten. "Dies ist die rechte Zeit, um Aktien zu kaufen", sagte der Marktanalyst R.W. McBeel am 30. Oktober 1929. "Es ist an der Zeit, sich an das Wort des verstorbenen J.P. Morgan zu erinnern..., daß jeder, der in Amerika auf einen Bärenmarkt setzt, pleite gehen wird... Viele der durch diese hysterischen Verkäufe entstandenen Tiefstpreise werden wahrscheinlich auf Jahre hinaus nicht wieder erreicht werden." "Die Finanzstürme sind definitiv vorüber", telegrafierte der Bankier Bernard Baruch Mitte November 1929 an Winston Churchill. "Ich sehe nichts in der gegenwärtigen Lage, das bedrohlich oder Grund zu Pessimismus wäre", sagte Finanzminister Andrew Mellon Silvester 1929. "Ich bin fest davon überzeugt, daß wir jetzt das Schlimmste überstanden haben... und bald eine Erholung kommt", sagte Präsident Hoover am 1. Mai 1930.




Europa und der Krieg der USA gegen den Irak Die in den letzten Tagen weit verbreitete Vermutung, daß die Regierungschefs von acht europäischen Staaten - hinter vorgehaltener Hand wird in Europas Hauptstädten von den Intrigen einer "Achterbande" gesprochen - ihre Torpedierung der deutsch-französischen Initiative für eine friedliche Lösung der Irakkrise nur nach massivem anglo-amerikanischen Druck lanciert haben, wurde jetzt vor allem von der dänischen Presse bestätigt. Die Zeitung Jyllands Posten widmete am 31. Januar gleich zwei Artikel prominent auf ihrer Titelseite diesem in der EU bisher einmaligen Vorgang. In dem Beitrag mit dem Titel "Unterstützung für die USA nur nach Druck" berichtete Jyllands Posten unter Berufung auf einen "hochrangigen dänischen Diplomaten", daß Vertreter der Bush-Regierung "seit einigen Wochen" verschiedene europäische Hauptstädte besucht haben und dabei in "bilateralen Gesprächen Druck ausübten", damit diese Regierungen sich "gegen den deutsch-französischen Widerstand gegen die harte Haltung der US-Regierung [in der Irakkrise] aussprechen". In ihrem zweiten Artikel auf der Titelseite ("Europas Kartenhaus zerfällt") vergleicht Jyllands Posten den den "Offenen Brief" der acht europäischen Staatsmänner sogar mit einer amerikanischen "Scud-Rakete gegen das europäische Haus". Andere dänische Zeitungen, darunter die in Kopenhagen erscheinende Berlingske Tidende, Europas älteste Zeitung, meldeten in diesem Zusammenhang, daß die Initiative für den "Offenen Brief" ausgerechnet vom Sprachrohr der anglo-amerikanischen Finanzinteressen ausging: Das Wall Street Journal, so die Berichte der dänischen Presse in den letzten Tagen, habe die Regierungschefs von Großbritannien, Spanien und Italien kontaktiert und ihnen nahegelegt, ihre Haltung in dieser Frage zu veröffentlichen. Es erstaunt keineswegs, daß die ganze Angelegenheit - die natürlich Europa immensen politischen Schaden zufügt, abgesehen davon, daß sie die darüber öffentlich frohlockende US-Kriegspartei zu einem Zeitpunkt unterstützt, an dem der Widerstand gegen den Krieg auch in den USA massiv wächst - soviel Staub in der dänischen Öffentlichkeit aufwirbelt. Erstens ist die überwältigende Mehrheit aller Dänen gegen einen Irak-Krieg - sowie diesen Polit-Coup ihres arroganten Ministerpräsidenten, der inzwischen "auf Urlaub" abgetaucht ist - , und zweitens wurde dieses Bubenstück unter Umgehung aller bisher in Dänemark geltenden politischen Gepflogenheiten lanciert. So wurde z.B. der außenpolitische Ausschuß des dänischen Parlaments, der in wichtigen politischen Fragen bisher stets vorher von der Regierung konsultiert wurde, um einen "überparteilichen Konsens" zu erreichen, nicht frühzeitig informiert. Noch schlimmer: Praktisch zeitgleich mit Berichten in der USPresse, daß Dänemark "Truppen und Material" zur Unterstützung der US-Streitkräfte in die Golfregion entsendet - eine Meldung, die in Kopenhagen ungläubiges Erstaunen auslöste - setzte die Regierung Rasmussen den außenpolitischen Ausschuß des Parlaments von diesem vollendeten Tatsachen in Kenntnis. In den anderen sieben europäischen Ländern, deren Regierungschefs den "Offenen Brief" mit unterzeichnet haben, sitzt der Schock vieler Parlamentarier und Bürger ebenso tief - der CDUEuropaabgeordnete Brock sprach sogar öffentlich von einem "Wettlauf der Vasallen" Washingtons. In allen acht Ländern - auch und gerade in den als "US-Musterknaben" geltenden Staaten Großbritannien, Spanien und Polen - ist der überwältigende Anteil der Bevölkerung gegen einen Irak-Krieg Washingtons; in Spanien und Polen ist der Anteil mit über 70% sogar einer der höchsten in ganz Europa. Besonders skandalös ist das Verhalten des Präsidenten der Tschechischen Republik Vaclav Havel, da er für die Unterzeichnung des "Offenen Briefes" - in den allerletzten Tagen seiner Amtszeit - kein politisches Mandat seiner Regierung hatte, denn sowohl der tschechische Ministerpräsident wie auch das Prager Parlament haben sich klar gegen einen Irak-Krieg ausgesprochen. Auch in Italien ist die Lage ähnlich: Vor einer Kriegsbeteiligung müßte erst das Parlament befragt werden, und schon jetzt haben sich 50 Abgeordnete von Ministerpräsident Berlusconis eigener Regierungskoalition klar gegen einen Krieg ausgesprochen, während die Opposition - einen Krieg, und erst recht eine italienische Beteiligung daran, natürlich komplett energisch ablehnt. Fazit: Es gibt keine "europäische Unterstützung" für Washingtons völkerrechtswidrigen Angriffskrieg, vielmehr die Absichtserklärung einer europäischen "Achterbande", die der Welt den - zweifellos von der anglo-amerikanischen Kriegspartei beabsichtigten - Eindruck vermittelt, Europa sei in dieser Frage gespalten. Die europäische Ausgabe des amerikanischen Nachrichtenmagazins „Time“ stellte ihren Abonnenten in Europa die Frage, welcher Staat die größte Gefahr für den Weltfrieden sei. 83% nannten die USA, 9% nannten den Irak und 8% nannten Nordkorea. „Time“ hat in Europa rund 280.000 Abonnenten und die gehören sicher eher der konservativen oder liberalen und nicht der linken oder roten politischen Szene an. Um so beachtlicher ist das Ergebnis.




B2) CDU-CSU Auch in der CDU gibt es einige wenige Menschen mit aussenpolitischem Sachverstand: Wenn der Krieg gegen den weltweiten Terrorismus nach Afghanistan jetzt auch Irak treffen sollte, wird das nur wenige überraschen. Auf eine Wende zur friedlichen Lösung des Konflikts hofft noch in letzter Minute der CDU-Politiker Jürgen Todenhöfer, Kenner der Krisenregionen am Hindukusch und am Persischen Golf. In seinem aktuellen Buch „Wer weint schon um Abdul und Tanaya - Die Irrtümer des Kreuzzuges gegen den Terror" kommt der frühere CDU Politiker und heutige Burda Verlagsmanager zu einem ebenso einfachen wie grundsätzlichen Schluss: "Angriffskriege gelten seit den Nürnberger Prozessen als schweres völkerrechtliches Verbrechen“ Aus der Sicht Todenhöfers, der viele Jahre als Fachmann für Entwicklungs und Rüstungskontrollpolitik im Bundestag saß, ist dem internationalen Terror mit konventionellen Kriegen nicht beizukommen. Wer muslimischen Terrorismus besiegen wolle, "muss sicherstellen, dass dieser nicht täglich neuen Zulauf aus dem riesigen Menschenpotenzial rund 1,3 Milliarden Muslimen erhält. Das aber werden wir nur schaffen, wenn wir zeigen, dass wir nicht nur stärker sind als Bin Ladens EI Quaida, sondern auch gerechter und menschlicher", schreibt der Auto Der Afghanistankrieg war für Todenhöfer der teuerste, blutigste und peinlichste Flop" bei der Terrorismusbekämpfung. Al-Quaida Chef Osama Bin Laden sei entkommen, seine Organisation nach großem Zulauf heute gefährlicher als vor den Anschlägen vom 11. September 2001 in New York und Washington mit rund 3 000 Toten. Zudem sei der Frieden in Afghanistan trotz Vertreibung der radikalislamischen Talibankämpfer noch nicht erreicht, das Land im Chaos versunken. Als nach dem militärischen Sieg am Hindukusch Erfolgsmeldungen bei der Jagd nach Bin Laden ausblieben, hätten die Amerikaner Saddam Hussein zum Thema Nr. 1 der US Außenpolitik erklär Wohl aber hebt er sich Todenhöfer trotz CDU-Mitgliedschaft in seiner strikten Haltung gegen die Kriegspolitik von US Präsident George W. Bush ab und von vielen seiner Parteifreunde. Er geht so weit, Öl Interessen der USA als Grund für einen neuen Irak Krieg ins Spiel zu bringen. Bush bereite offenbar planmäßig einen Schlag gegen ein arabisches Land vor, "um dessen Erdölvorräte unter Kontrolle zu bekommen. Vorwände für einen Angriff werden nicht schwer zu finden sein.", meint Todenhöfer in seiner Buch „Wer weint schon um Abdul und Tanaya“. Die gleichen Auffassungen wie Todenhöfer, vertreten in der CDU-CSU noch die Politiker Lamers und Gauweiler.

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Nachfrageschub beim Anlage-Klassiker Krügerrand
Münze profitiert von Krisenstimmung und Goldpreis
von dpa/fab

Johannesburg - Die weltweite Krisenstimmung hat bei den Wertanlagen einen Klassiker beflügelt, der von Analysten lange Zeit als veraltet belächelt worden war: Südafrikas Krügerrand. Die weltweit meist gehandelte Goldmünze, die seit ihrer Markt-Einführung 1967 in rund 55 Millionen Exemplaren über den Ladentisch ging, hat zum steilen Höhenflug angesetzt. "Wir haben seit Jahresbeginn eine Absatzsteigerung von rund 30 Prozent verzeichnet", sagt Alan Demby, der Präsident der südafrikanischen Goldmünzen-Börse. Händler am Kap bestätigen: "Die Leute kaufen wie verrückt". Vor allem ausländische Touristen, die Südafrika nach den Terror-Anschlägen vom 11. September 2001 als relativ sicheres Sonnenziel entdeckt haben, decken sich dort nun ein.


Die Besonderheiten der Münze machen dies problemlos möglich. Denn die nach dem einstigen südafrikanischen Präsidenten Paul Krüger benannte Münze ist nicht nur dekorativ, sondern auch als legales Zahlungsmittel nicht mit Steuerabgaben belastet. Ursprünglich wurde die Münze nur in einer Größe mit einem Gewicht von 33,9 Gramm herausgegeben. 31,1 Gramm (1 Unze) davon sind Feingold, der Rest ist Kupferlegierung, um die Oberfläche unempfindlich gegen Kratzer zu machen. Deshalb hat der Krüger-Rand - anders etwa als konkurrierende Goldmünzen wie "Maple Leaf" (Kanada), "Brittania" (Großbritannien), "Panda" (China) oder "Philharmonic" (Österreich) - auch nur 22 statt 24 Karat. 2870 südafrikanische Rands kostete ein Krüger-Rand am Dienstag in Sandton (bei Johannesburg) - umgerechnet etwa 333 Euro.


Südafrikas nationale Münze, die auf dem Höhepunkt des Goldrausches in den 80-er Jahren jährlich sechs Millionen Münzen prägte, hatte parallel zum Wertverfall des gelben Metalls ihre Auflage längst wieder herunter geschraubt. Nun soll sie wieder angekurbelt werden, um dem wachsenden weltweiten Bedarf gerecht zu werden. "In diesem Jahr werden wir die Zahl der Münzen entsprechend der Nachfrage um 30 Prozent aufstocken", kündigt Demby an. Rund eine Million Münzen werden dann neu auf den Markt kommen.


Die Entwicklung des Goldpreises scheint Demby Recht zu geben. Anders als befürchtet, stürzte der Preis je Unze nach Kriegsbeginn nicht dauerhaft unter die Marke von 330 Dollar. Die Goldmarkt-Experten bei Dresdner Kleinwort Wasserstein erwarten, dass nach der durch die Irak-Krise verursachten Unsicherheit nun wieder Sorgen um die Konjunktur in den Vordergrund treten könnten und sich der Goldpreis stabil entwickelt. Bei 330/325 Dollar setze zudem regelmäßig zusätzliche physikalische Nachfrage ein, die den Preis vor einem überraschenden Verfall schütze.



Quelle:

www.welt.de
Artikel erschienen am 3. Apr 2003




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Gold-Fans glauben an die nächste Rallye
Preis des Edelmetalls befindet sich in Konsolidierungsphase - Experten sehen langfristig wieder Aufwärtspotenzial
von Daniel Eckert


Foto: dpa
Berlin - Dem sagenhaften König Midas wäre seine Vorliebe für Gold beinahe zum Verhängnis worden. Alles, was er berührte, verwandelte sich in Gold - dummerweise auch Getränke und Speisen. Besser erging es Anlegern, die im zurückliegenden Winter auf Gold setzten. Allein zwischen Oktober und Februar legte der Wert des Edelmetalls im Londoner Fixing um rund 20 Prozent zu. Am 5. Februar erreichte er mit 385 Dollar je Feinunze ein langjähriges Hoch.


Wer schon Anfang 2002 den richtigen Riecher hatte und sich mit Goldbarren, -münzen oder -zertifikaten eindeckte, konnte sich innerhalb von zwölf Monaten über eine Wertsteigerung von stattlichen 35 Prozent freuen. Die Freude war umso größer, da die wichtigsten Aktienmärkte der Welt in dieser Zeit um bis zu 50 Prozent einknickten.


Doch mit der Hausse am Goldmarkt scheint es nun erst einmal vorbei zu sein. Bereits in den Wochen vor Ausbruch des Irak-Kriegs war der Kurs stark ins Rutschen gekommen. Inzwischen ist er auf 323,20 Dollar je Feinunze zurückgefallen. Das ist der tiefste Stand sei vier Monaten.


"Was wir am Goldmarkt im Winter gesehen haben, war eine typische Überhitzung", sagt Stefan Gresse, Goldexperte bei ABN Amro. "Jetzt baut sich der Kriegsaufschlag ab." Auch Gernot Rumpf, Fondsmanager bei Union Investment, ist der Meinung, dass sich "Preisexzesse" von um die 380 Dollar je Feinunze so schnell nicht wieder einstellen werden. Die Korrektur werde sich noch eine Weile fortsetzten.


Wolfgang Wrzesniok, Leiter des Edelmetall- und Rohstoffhandels bei Dresdner Kleinwort Wasserstein, hat indessen beobachtet, dass es unterhalb von 330 Dollar bereits wieder zu Käufen kommt, die den Kurs stützen. Umgekehrt streiken derzeit viele indische und fernöstliche Käufer bei Kursen oberhalb von 340 Dollar. Aus diesem Grund glaubt Axel Breil von der Bankgesellschaft Berlin, dass sich der Goldpreis im kommenden halben Jahr zwischen 330 bis 340 Dollar bewegen wird.


Alles in allem sind die meisten Marktbeobachter der Meinung, dass der langfristige Trend hin zu höheren Goldpreisen intakt ist. Immerhin zehn von 21 Analysten, die die Nachrichtenagentur Reuters befragte, sehen im Jahresschnitt einen Preis von 350 Dollar je Feinunze oder darüber.


Grund für diese Wiederentdeckung des gelben Metalls ist ein Paradigmenwechsel bei den Investoren. "Wir beobachten bei der Anlageentscheidung eine Verlagerung von der Rendite zu Sicherheit", sagt Gresse. Deshalb könne das Gold für Anleger, deren Risikoneigung sehr gering geworden ist, in ganz ungekannter Weise interessant werden.


Physisches Gold ist aber vor allem eine Sache für Liebhaber und Apokalyptiker, die befürchten, dass das Weltfinanzsystem über Nacht zusammenbrechen könnte. Für ABN Amro hat Gresse daher eine Reihe von Zertifikaten entwickelt, mit denen Anleger mit unterschiedlichsten Hebeln an der Dynamik des Goldpreises teilhaben können.


Wer auf einen steigenden Goldpreis setzt und es etwas Spekulative mag, sollte sich an die Aktien von Minengesellschaften halten. "Eine Faustregel besagt, dass Goldaktien Bewegungen des Rohstoffs um den Faktor zwei bis drei verstärken", sagt Martin Siegel, Fondsmanager des PEH-Q-Goldmines. Das gilt jedoch nur für Goldproduzenten, die kein oder nur wenig "Hedging" betreiben, ihre Produktion also nicht schon Jahre im Voraus zu einem festgesetzten Preis verkaufen. "Wer Gold, das er 2005 fördert, zum heutigen Kurs verkauft, hat von zwischenzeitlich steigenden Preisen keinen Vorteil", erklärt Siegel.


Interessant unter diesem Gesichtspunkt sind die Aktien der südafrikanischen Gesellschaften Gold Fields und Harmony sowie der australischen Kingsgate und Croesus Mining.

Quelle:www.welt.de
Artikel erschienen am 5. Apr 2003


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OPEC plant Sondertreffen am 24. April - Französische Industrieministerin







PARIS (dpa-AFX) - Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) plant der französischen Industrieministerin zufolge ein Sondertreffen am 24. April. Wie Nicole Fontaine am Montag nach einem Treffen mit dem OPEC-Präsidenten sagte, sollen auf dem Treffen die Auswirkungen des Irakkrieges auf den Ölmarkt diskutiert werden. Ursprünglich war diese Diskussion erst für das außerordentliche OPEC-Ministertreffen am 11. Juni in Doha angesetzt./





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Experten sagen eine neue Goldpreis-Rallye für die zweite Jahreshälfte voraus

London - Der jüngste Preisverfall bei Gold ist vermutlich nicht von Dauer. Das auf Edelmetalle spezialisierte Beratungsbüro Gold Fields Mineral Services (GFMS) erwartet, dass die Feinunze Gold im dritten und vierten Quartal wieder über die 350- Dollar-Schwelle klettern werde. Die Londoner Experten machen dafür einen Mix aus politischen und fundamentalen Gründen verantwortlich. ... (Welt, 12.4.03)



Kommentar:

Wenn “Experten” irgendetwas vorhersagen, dann kann man meistens davon ausgehen, daß es genau anders kommt. In den letzten mOnaten wurde viele Anleger in Gold gelockt, jetzt kann (ähnlich wie bei Aktien) wieder die Luft aus dem Gold-Ballon abgelassen werden. Es ist also viel wahrscheinlicher, daß Gold fällt und erst dann richtig steigt, wenn es niemand erwartet.


Quelle:
www.geldcrash.de


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Geldanlage: Spekulationen um den Greenback
Von Mark Schieritz

Bagdad ist gefallen, und bald dürften die kriegsbedingten Verzerrungen an den Devisenmärkten wegfallen - ob damit aber, wie im Vorfeld des Waffengangs von vielen Analysten gemutmaßt, eine Stärkung des Dollars einhergeht, ist mehr als fraglich.




Allein 2002 hat die US-Währung gegenüber den Währungen der wichtigsten Handelspartner etwa zehn Prozent an Wert verloren, gegenüber dem Euro waren es sogar 20 Prozent. Seit Anfang 2003 sackte der Dollar noch einmal kräftig ab, was viele Beobachter auf den drohenden Krieg zurückführten, der die Anleger in den vermeintlich sichereren Euro treibe. Da die Wachstumsaussichten der US-Wirtschaft nach wie vor besser seien als die der Euro-Ökonomie, werde der Greenback bald zu alter Stärke zurückfinden.

Sollte das Argument zutreffen, müsste die US-Währung jetzt wieder an Wert gewinnen, doch von einer Trendwende ist an den Märkten bislang nicht viel zu sehen - kaum verwunderlich, denn die wirtschaftlichen Rahmendaten deuten auf eine länger anhaltende Durststrecke des Dollars hin.


Hauptgrund dafür ist das enorme US-Leistungsbilanzdefizit von fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) - mit steigender Tendenz. Ein derartiges Loch in der Bilanz ist nur zu finanzieren, wenn Ausländer in entsprechendem Umfang neue US-Anlagen erwerben.



Dollar-Talfahrt steht bevor


Zwar ist es kaum möglich, einen festen Wert zu bestimmen, den der Fehlbetrag nicht überschreiten darf. Doch klar ist auch, dass das Defizit nicht unendlich steigen kann. Deshalb wird es ab einem gewissen Punkt zur Korrektur kommen. Und wenn das Minus nicht dadurch verringert wird, dass das Wachstum im Rest der Welt anzieht, muss dazu der Dollar abwerten, was die US-Exporte stimulieren und die Importe begrenzen dürfte.


Die Anzeichen, dass eine solche Dollar-Talfahrt bevorsteht, mehren sich. So haben das Platzen der Aktienblase und die Bilanzskandale des vergangenen Jahres die Kauflust der Investoren getrübt. Damit einher geht eine Verschlechterung in der Qualität der Finanzierung des Leistungsbilanzdefizits, das vermehrt durch den Kauf von Staatsanleihen statt durch private Investitionen gedeckt wird.


Flossen 2000 noch ausländische Direktinvestitionen im Wert von 300 Mrd. $ in die USA, so waren es 2002 nur noch 30 Mrd. $. Auch der Aktienerwerb ging kräftig zurück. Dagegen kauften Ausländer im vergangenen Jahr Staatsanleihen im Wert von 75 Mrd. $, 2000 waren es noch 30 Mrd. $. Damit steigt das Risiko für einen Dollar-Absturz, denn anders als etwa Direktinvestitionen können Bond-Anlagen schnell abgezogen werden - und sie signalisieren ein eingetrübtes Vertrauen der Investoren in die Leistungsfähigkeit der Privatwirtschaft.



Zentralbanken verringern Dollar-Reserven


Auch bei den großen Zentralbanken, deren Devisengeschäfte eine wichtige Bestimmungsgröße für den Wechselkurs sind, wächst die Dollar-Skepsis. Einer Studie der Investmentbank Goldman Sachs zufolge hatten die Institute 1999 noch 5,8-mal so viele Dollar wie Euro in ihren Tresoren, 2002 waren es nur noch 4,6-mal so viel. Experten erwarten, dass die Popularität der Einheitswährung noch steigen wird. Die Zentralbanken von China, Russland, Kanada und Thailand haben angekündigt, vermehrt in Euro zu investieren.


All dies muss nicht bedeuten, dass sich die Dollar-Talfahrt ungebrochen fortsetzt oder gar ein Absturz des Greenback bevorsteht - Investoren im Dollar-Raum sollten diese Risiken jedoch einkalkulieren.



© 2003 Financial Times Deutschland


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#32, die Seite kannste vergessen, beim klick auf den HUI wird man an Kitco verwiesen, da kommt kein Chart, eher noch der XAU, und alles andere "Premium". Das Popupbombardement ist ja besonders wild. Also Mist aus meiner Sicht.
J2
Krieg und Frieden im Wirtschaftszyklus

Der russische Wirtschaftswissenschaftler Nikolai KONDRATIEFF hat die langfristigen Zyklen von Preisbewegungen, Zinssätzen und Löhnen in der Wirtschaft westlicher Staaten untersucht.
Seine Untersuchungen erstreckten sich auf die Zeitspanne von 1780 bis 1922 (dem Jahr der Veröffentlichung seiner Studie). Er meinte damals, die dritte Welle habe bereits ihren Höchststand überschritten und würde Ende der (19)20er Jahre in eine schwere Wirtschaftskrise münden.

Zum Teil aufgrund der Genauigkeit dieser Voraussage wurde Kondratieff von Schumpeter und anderen angesehenen Wirtschaftswissenschaftlern sehr ernst genommen.

Weiter:
http://www.goldseiten.de/ansichten/saiger-02.htm

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Ist die Verschuldung der USA mit 43 Billionen US$ 10mal so hoch, wie offiziell angegeben?

Weiter:
http://moneycentral.msn.com/content/Taxes/P49070.asp


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Furcht vor dem nächsten Crash


Dem Immobilienmarkt droht ein Einbruch. Die Mieten fallen, die Leerstände steigen.

Die Folgen könnten auch für die Weltwirtschaft verheerend sein.

Weiter:
http://www.wams.de/data/2003/06/15/118483.html

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Aus der FTD vom 16.6.2003
Edelmetalle: Rückschlaggefahr beim Goldpreis steigt
Von Wolfgang Wrzesniok-Roßbach

Sollte der Kurs des Euro nicht kurzfristig deutlich ansteigen, stehen die Zeichen beim Goldpreis nach Meinung von Analysten derzeit eher auf Konsolidierung. Gleich mehrere Gründe erhöhen die Wahrscheinlichkeit eines vorübergehenden Rückschlags.






Das Ende der aggressiven Rückkäufe durch die großen Minengesellschaften, die weiterhin niedrige physische Nachfrage sowie die nahen Sommerferien in Europa und den USA, während der die Anleger kaum größere Umschichtungen in ihren Portfolios vornehmen dürften. Sollte das Niveau von 351 $/Unze durchbrochen werden, läge die nächste charttechnische Unterstützungslinie bei 348,75 $, darunter wäre Luft bis 341 $.

In der vergangenen Woche hatte sich die Konsolidierung des Goldpreises in einen Ausverkauf verwandelt. Nachdem das gelbe Edelmetall am Montag zeitweise noch bei 365,40 $ gehandelt wurde, folgten kräftige Verkäufe, die am Dienstag in einem Kursrutsch um 10 $ auf einen Tiefstkurs bei 351,30 $ gipfelten.


Auslöser für diese Verkäufe waren der etwas festere Dollar sowie steigende Kurse an den Aktienbörsen. Auf der Verkäuferseite standen Händlern zufolge Hedge-Fonds und spekulativ orientierte Marktteilnehmer. Nach dem Einbruch beruhigte sich der Markt zunächst. Am Donnerstag gab es dann aber einen erneuten Versuch, Gold unter das bisherige Wochentief zu drücken.


Allerdings hielt sich die Notierung auch diesmal knapp über der Marke von 351 $. Der zum Wochenschluss wieder steigende Euro kam dem Gold zu Hilfe und trieb die Notierungen vorübergehend wieder auf über die Marke von 355 $.


Analysten betonen jedoch, dass der Euro-Höhenflug an Schwung verloren und damit auch der Goldpreis einen Großteil seiner positiven Vorgaben eingebüßt habe. Belastend wirkten zudem Gerüchte, wonach eine US-Bank Verkaufsoptionen für eine Million Unzen mit einem Ausübungspreis von 330 $ und Laufzeit bis August gekauft haben soll.


Kevin Crisp, Analyst bei Dresdner Kleinwort Wasserstein, rechnet dagegen trotz dieses negativen Szenarios nicht mit einer dauerhaften Trendumkehr beim Gold. Für das zweite Halbjahr blieben die eher positiven Prognosen erhalten, die nicht zuletzt darauf basierten, dass Währungsanalysten den Euro noch deutlich steigen sähen, glaubt Crisp.


Wie der weltgrößte Goldproduzent Newmont Mining am Mittwoch mitgeteilt hatte, sind die verbliebenen Terminsicherungspositionen der in Australien übernommenen Gesellschaften jetzt "nahe Null". Newmont zählt zu den bekanntesten Gegnern von Absicherungsgeschäften und hat die Positionen des übernommenen Produzenten Normandy zurückgefahren - ursprünglich hatten sie einen Umfang von zehn Millionen Unzen.


Die Konsolidierung in der Minenindustrie geht derweil weiter. Ein Mitglied der Regierung Ghanas sagte, dass ein Abschluss der Übernahmegespräche zwischen Anglogold und Ashanti bereits für die nächsten zwei Wochen erwartet wird.


Platin notierte Ende vergangener Woche über der Marke von 660 $ je Unze, während Palladium bei rund 190 $ je Unze notierte. Die Gewinne gingen auf spekulative Nachfrage zurück, aber auch Verbraucher waren auf dem Markt aktiv.


Wolfgang Wrzesniok-Rossbach ist der Leiter des Edelmetall- und Rohstoffhandels bei Dresdner Kleinwort Wasserstein in Frankfurt.



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China may cut its link to dollar
David Smith



CHINA may be ready to break the link between its currency and the dollar, rather than track the falling American currency, analysts believe.
The hugely competitive Chinese economy has been greatly helped by the dollar’s fall, which has pulled its currency, the renminbi yuan, lower against the euro and yen.


Weiter:
http://www.timesonline.co.uk/article/0,,2095-713612,00.html


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US-Haushaltsdefizit im Mai ausgeweitet
Donnerstag 19. Juni 2003

Washington, 19. Jun (Reuters) - Das US-Haushaltsdefizit hat sich nach offiziellen Angaben im Mai zum Vorjahr um fast zehn Milliarden Dollar auf 90,45 Milliarden Dollar ausgeweitet.
In den ersten acht Monaten des laufenden Fiskaljahres stieg damit das Defizit auf 292,06 (Vorjahr 145,38) Milliarden Dollar, wie das US-Finanzministerium am Donnerstag bei der monatlichen Veröffentlichung der Zahlen am Donnerstag in Washington mitteilte. Das Haushaltsbüro des Kongresses hatte zuvor erklärt, es erwarte für das Fiskaljahr, das im Oktober endet, mit einem Rekorddefizit von insgesamt 400 Milliarden Dollar. Die Neuverschuldung in den USA würde damit etwa vier Prozent des US-Bruttoinlandsprodukts erreichen.


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Chinas unflexible Währung ist für die USA zunehmend ein Problem


Freitag 20. Juni 2003




Washington (vwd) - Die Weigerung der chinesischen Regierung, eine Aufwertung der Landeswährung Yuan gegenüber dem US-Dollar zuzulassen, wird für die US-Wirtschaft zunehmend zum Problem. Äußerungen von Finanzminister John Snow hatten in dieser Woche den Schluss nahegelegt, China wolle den Wechselkurs des Yuan freigeben; die Chinesen dementierten dies allerdings umgehend. Snow hatte einfach eine Aussage seines Beraters John Taylor wiederholt, der mehrfach gesagt ANZEIGE

hatte, die chinesische Regierung werde angesichts der zunehmenden Offenheit und Integration der Volkswirtschaft bald die Vorteile eines frei handelbaren Yuan erkennnen.

Er verstehe, dass die chinesische Regierung daran interssiert sei, Schritte hin zu marktbasierten freien Wechselkursen zu unternehmen, sagte Snow vor Journalisten. Zum Missvergnügen vieler US-Industrieller hat das Finanzministerium aber keinen Zeitplan dafür, wann die Chinesen den Wechselkurs ihrer Währung lockern könnten oder sollten. Aktuell toleriert die Regierung in Peking ein Band um die Marke von 8,28 CNY/USD herum.

Eine Industrie-Organisation mit dem Namen "Coalition for a Sound Dollar", rechnete in dieser Woche in einer neuen Publikation ("Monthly Asian Currency Manipulation Monitor") vor, dass die Chinesen ihre Währungsreserven alleine im März um 7,8 Mrd USD auf 316 Mrd USD aufgestockt haben. "So halten Länder ihre Währungen niedrig und ihren Handelsbilanzüberschuss mit den USA aufrecht", sagte Frank Vargo, Vizepräsident der National Association of Manufacturers. Japan, China, Korea und Taiwan hätten Dollar-Reserven von über 1.100 Mrd USD angehäuft, anstatt US-Waren zu kaufen, klagte er.

Nachdem die chinesische Seite auf Snows Äußerung hin klar gestellt hatte, dass sie nicht an eine Veränderung des Yuan-Kurses zum Dollar denke, begrüßte die US-Seite auch dies. Die Vorgeschichte der Auseinandersetzung beginnt im Jahr 1997, als die Währungskrise viele asiatische Währungen unter Druck brachte. Die Chinesen widerstanden damals dem Druck, ihre Währung zur Wahrung der Wettbewerbsfähigkeit ebenfalls abzuwerten, was ihnen damals das Lob von Finanzminister Robert Rubin eintrug.

Rubin sagte 1999 in Shanghai, er glaube, China habe von der Stabilität (des Yuan) profitiert, und das werde das Land auch in Zukunft können. Seither ist das Handelsbilanzdefizit der USA "explodiert", und das Defizit im Handel mit China hat jenes mit Japan eingeholt. Alleine im vergangenen Jahr wuchs der Fehlbetrag um 24 Prozent auf 103 Mrd USD, während im Verarbeitenden Gewerbe der USA zugleich rund 600.000 Stellen verloren gingen.

Das Handelsbilanzdefizit der USA schwoll in einer Zeit an, als die Wachstumsraten dort die der meisten Handelspartner weltweit deutlich übertrafen. Investitionen in die US-Wirtschaft trieben den US-Dollar in die Höhe, was die Einfuhren zusätzlich antrieb, die Ausfuhren dagegen bremste. Viele Volkswirte sind der Ansicht, dass die gegenwärtig zu beobachtende Abwertung des Dollar zu einer Begrenzung des Handelsbilanzdefizits führen wird.

John Lipsky und James Glassman von J.P. Morgan hingegen vetreten die Ansicht, dass der schwächere Dollar vermutlich weder das Defizit im Handel mit Europa und noch weniger jenes im Handel mit Asien reduzieren wird. Die dortigen Exporteure stellten sich zunehmend dem stärkeren Wettbewerb auf den US-Märkten, wodurch die Gewinne, nicht aber die Preise den Druck der Wechselkurse auffingen. Zudem dürfte das US-Wirtschaftswachstum vor jenem in Europa anspringen, wodurch die Investitionsströme zurück in die Vereinigten Staaten gelenkt und die Verluste beim Dollar begrenzt würden.

Zwar habe der US-Dollar zum Euro in einem Jahr um fast 30 Prozent nachgegeben, auf der breiteren, handelsgewichteten Basis notiere er gegenwärtig aber nur acht Prozent unter dem im vergangenen Jahr erreichten Höchststand. In diesem Missverhältnis komme der hohe Anteil des US-Handels mit den asiatischen Ländern zum Ausdruck, deren Währungen entweder festgelegt seien oder so kontrolliert würden, dass sie zum Dollar nur begrenzt aufwerten könnten.

Laut Federal Reserve wickeln die USA 42 Prozent ihres Außenhandels mit Asien ab. 26 Prozent entfallen auf die NAFTA-Partner Kanada und Mexiko, deren Volkswirtschaften eng an die der USA angebunden sind und Wechselkursbewegungen nur begrenzt ermöglichen. 23 Prozent des Außenhandels finden laut Fed mit der Eurozone, Großbritannien und der Schweiz statt und vier Prozent mit Südamerika. Wie Lipsky und Glassman feststellen, stabilsieren viele asiatische Länder ihre Währungen gegenüber dem US-Dollar immer noch, obwohl ihre Volkswirtschaften inzwischen rapide Produktivitätszuwächse erzielt haben.
vwd/DJ/20.6.2003/hab/rio



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Aus der FTD vom 23.6.2003


Edelmetalle: US-Zinssenkung dürfte Goldpreis treiben


Von Alexander Zumpfe

Die Aufregung der Märkte vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch macht vor dem Goldpreis nicht Halt. Sollte sich die Fed zu einer Zinssenkung entschließen, könnte das positive Folgen für das Edelmetall haben.

Weiter:
http://www.ftd.de/bm/ga/1055680394010.html?nv=5wn



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Es geht nicht ums Öl, es geht nur um die Ö l w ä h r u n g .


Wer das wahre Motiv für den Krieg sucht, dem sei hier eine weitere Option angeboten, die derzeit im Internet kursiert. Um die Theorie kurz zu fassen: das gesetzliche Zahlungsmittel des Ölhandels ist der Dollar.
Der Preis eines Ölfasses wird nur in Dollar festgelegt. Und dieser Tatsache ist es zu verdanken, dass fast alle Länder der Welt ihre Devisenreserven in Dollar anlegen. Diese Dominanz des Dollars ist heute fast die einzige Grundlage für die Stärke der amerikanischen Währung.

Und in einem Satz:
Nicht die Guten gegen die Bösen, nur der Dollar gegen den Euro.

Weiter:
http://www.klaus-krusche.de/oeldollar.htm


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#42 und #44 widersprechen sich.

Einseits angeblich Krieg führen für einen starken Dollar, andererseits die Abwertung fordern.

Naja, wenn im Bayerischen Rundfunk schon das Stattfinden der Mondlandungen in Zweifel gezogen werden, kann man gegen Amerika heutzutage alles von sich geben...
mondlandung?

Anscheinend glauben da nur 50% der Amerikaner dran.

Und wie erklaerst Du Dir bei einem atmosphaerefreien Mond eine im Wind flatternde Fahne?

Und dass eine Mondfaehre von maximal 8 Meter Hoehe es schafft, die Mondanziehungskraft zu ueberwinden, wo schon die Haelfte des Platzes der `Mondfaehre` mit Mannschaftskabine und Fahrgestell ausgefuellt ist, ein minimaler Treibstofftank und dann die Mondanziehungskraft ueberwinden wollen, um wieder in die Umlaufbahn zu kommen?

Wer soll das alles glauben???, wo zum ueberwinden der Erdanziehungskraft schon ein hundert meter hoher treibstofftank noetig war!
WirtschaftsWoche - Geld
Falsches Vorbild
Donnerstag 26. Juni 2003


Augen zu und durch - das klappt prima in dem Land, das so viele Deutsche oft unkritisch als Vorbild feiern. Wer wäre schon so anmaßend, zu behaupten, dass Uncle Sam vorm Offenbarungseid steht? Jagadeesh Gokhale und Kent Smetters. Weder zwei gesuchte Terroristen noch überzeugte Freistaatler. Smetters, unlängst für die Wirtschaftspolitik im Finanzministerium mitverantwortlich, und Gokhale, nun für die Notenbank von Cleveland tätig, analysierten und kalkulierten im Auftrag Washingtons.

Um genau zu sein, im Auftrag des mittlerweile abgesägten Finanzministers Paul O’Neill. Es galt, die realitätsfremden Daten des Amts für Management und Haushalt durch zuverlässigere zu ersetzen. Gesagt, getan. Doch die Wahrheit tut bekanntlich weh. Das Ausmaß der zukünftigen Staatsverpflichtungen war in Worte nicht zu fassen. Der Begriff "finanzielles Ungleichgewicht" musste ins Leben gerufen werden. Dabei geht es um Uncle Sams bestehende und in Zukunft noch hinzukommende Verpflichtungen. Nehmen wir’s ironisch: Vorausgesetzt, die Einkommensteuer wird umgehend um 68,5 Prozent angehoben oder die Ausgaben für das Renten- und Gesundheitssystem um 54,8 Prozent gesenkt, steht zukünftigen Generationen ein großes Erbe bevor.

Die traurige Wahrheit: Das Defizit summiert sich auf 44,2 Billionen Dollar. In Perspektive gesetzt, wird die nationale Verschuldung damit um das etwa Zehnfache geschlagen. Über 94 Prozent sämtlicher Vermögenswerte amerikanischer Privathaushalte saugt das Defizit auf. Die nehmen sich derweil ein Beispiel an Uncle Sam und reiten auf der Schuldenwelle mit. Über 14 Prozent der verfügbaren Einkommen fließt in die Tilgung von Schulden, schätzt die Notenbank von St. Louis. Nur zweimal in den letzten 25 Jahren erreichte der Prozentsatz ein derart hohes Niveau. So jagt eine leere Versprechung die andere.

Die Politik macht Versprechungen, die ohne den Bankrott der Nation nicht zu erfüllen sind; genauso, wie der einzelne Amerikaner ohne den Bankrott seiner Familie die Versprechen gegenüber der Hausbank kaum einhalten kann. Wer glaubt, die Rechnung könne - wie bei einem Pyramidensystem - vielleicht doch aufgehen, der irrt. Sie kann nicht aufgehen. Es ist gegen die Natur des Spiels. Solange es aber niemand merkt, an sich egal.



Quelle:
http://de.biz.yahoo.com/030626/318/3igck.html

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3. Gold vs. US-Dollar: "Folge mir unauffällig"


3.1. Allgemein
Der Preis physischen Goldes wird durch mehrere makroökonomische Faktoren (u.a. Wechselkurse, Zinsen, Inflation) geprägt. Einzelne Faktoren mögen für Investoren mehr oder weniger wichtig erscheinen. Denn wie bei anderen Waren auch, ist die allgemeine Marktauffassung über die einzelnen Faktoren, die auf den Preis einwirken, konstant unterschiedlich.

Weiter:
http://www.goldseiten.de/ansichten/bogner-03.htm

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Mal ehrlich, das sind doch kranke Gedanken, Geld zu entwerten wie ne Eintrittskarte. Damit sind die Amis dann ja in guter Gesellschaft mit den Japanern, die Steuern auf Guthaben erheben wollen. Auf Guthaben, nicht auf Zinsen.
Gut für Gold

Gruß Basic
#49

Das heisst wenn man Geld hat, wird es weniger, wenn man davon nichts kauft ? Wird dann sparen bestraft ? Denn das Geld welches man spart, wird ja von den Banken irgendwie wieder in den Kreislauf gebracht, zum Beispiel als Kredit.
Oder ist damit etwas ganz anderes gemeint ?
Eichel erwägt Steuersenkungen über Privatisierungen zu finanzieren



Berlin (AP) Bundesfinanzminister Hans Eichel will offenbar die für das kommende Jahr geplanten Steuersenkungen größtenteils über Privatisierungserlöse finanzieren. Einem am Samstag vorab veröffentlichten «Spiegel»-Bericht zufolge soll der für dieses Jahr vorgesehene Verkauf eines Aktienpaketes von Telekom- und Postanteilen im Wert von 5,5 Milliarden Euro an die Kreditanstalt für Wiederaufbau auf 2004 verschoben werden. Das Finanzministerium dementierte solche Pläne.

Der «Spiegel» berichtete dagegen,dass die durch den verschobenen Verkauf entstandenen Einnahmenausfälle im Bundesetat 2003 im Rahmen des ohnehin fälligen Nachtragshaushaltes durch neue Kredite ausgeglichen werden sollten. Dadurch könnte die Neuverschuldung in diesem Jahr auf rund 43 Milliarden Euro steigen. Insgesamt entstehen dem Bund durch das Vorziehen der Steuerreform im nächsten Jahr zusätzliche Einnahmeausfälle von sieben Milliarden Euro.

Unterdessen schloss der saarländische Ministerpräsident Peter Müller (CDU) nicht aus, dass die unionsgeführten Länder im Bundesrat unterschiedlich über ein Vorziehen der Steuerreform abstimmen könnten. «Der Bundesrat ist kein parteipolitisches Gremium. Dort stimmen Länder ab, nicht Parteien», sagte er der «Bild am Sonntag».

Müller sagte dem Blatt zufolge, wenn es keine Möglichkeit gebe, in Bund und Ländern die Steuer verfassungsgemäß vorzuziehen, «dann müssen wir es eben bleiben lassen». Bedingung für das Vorziehen sei: «Keine neuen Schulden, keine Gegenfinanzierung durch den kompletten Wegfall bestimmter Steuervergünstigungen.»

Baden-Württembergs Ministerpräsident Erwin Teufel (CDU) sprach sich für eine rasche Einigung im Streit um das Vorziehen der Steuerreform aus. Im Interview der «Sonntag Aktuell», der Wochenendausgabe der «Stuttgarter Zeitung», befürwortete der CDU-Politiker im Unterschied zu anderen führenden Christdemokraten hierfür auch eine höhere Kreditaufnahme.

Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Ludwig Georg Braun, rief CDU und CSU in der «Berliner Zeitung» zur konstruktiven Mitarbeit an der Steuerreform auf. Die Union müsse jetzt ihre Vorschläge machen, «wenn sie ihre Glaubwürdigkeit bewahren will und sich noch an ihr eigenes Wahlprogramm vor neun Monaten erinnert».

Unterdessen berichtete der «Spiegel» von Meinungsverschiedenheiten zwischen Eichel und Wirtschaftsminister Wolfgang Clement über die künftige Höhe der Steinkohlesubventionen. Clement wolle die derzeitigen staatlichen Hilfen von über drei Milliarden Euro bis 2012 schrittweise auf 2,2 Milliarden Euro zurückführen. Eichel wolle die Subventionen bis 2010 sogar auf eine Milliarde senken. Eine Sprecherin von Eichel sagte dagegen, das Finanzministerium habe sich noch nicht auf eine Summe festgelegt. Noch würden Gespräche geführt, das Ergebnis sei offen.

Der SPD-Abgeordnete Rainer Wend brachte nach Angaben der «Bild am Sonntag» einen Verkauf der Goldreserven der Bundesbank zur Finanzierung des Vorziehens der Steuerreform ins Gespräch.



FDP-Chef Guido Westerwelle schlug laut «Welt am Sonntag» eine überparteiliche Klausur zum Vorziehen der Steuerreform vor. «Eine überparteiliche Mehrheit der Vernunft» müsse jetzt gemeinsam die verkrusteten Strukturen in Deutschland aufbrechen.


Quelle.
AP


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Mein Gott, jeder erinnert sich, die Wiedervereinigung sollte, so der Vorschlag damals, mit dem Verkauf der Goldreserven finanziert werden.:laugh: , das wäre was geworden.
Sollen sie doch endlich alles verkaufen, aber bitte nur an die Bundesbürger. Mach so Pi mal Daumen 1 1/2 oz. für jeden Deutschen, ne hübsche Münze oder Medaille und weg ist der Scheiss.
Aber......warum verkaufen die denn nicht. : Vorschläge gibts doch pausenlos.
Es wird nicht möglich sein, Zettel in englischer Schrift selbst einer blinden Oma als Gold zu verkaufen.
:D J2
Das Gold kann gar nicht zur Finanzierung der Steuerreform verkauft werden ...



Reuters
Buba`s Stark- can`t use gold to pay for tax cuts
Tuesday July 8, 10:32 am ET


MUNICH, July 8 (Reuters) - Bundesbank Vice President Juergen Stark said on Tuesday that selling Bundesbank gold was not an option for the German government seeking to finance tax cuts.
"The use of gold reserves would lead to a monetary financing situation which is forbidden by the Maastricht Treaty," Stark told Reuters on the sidelines of a speech to a chemical industry association. The Treaty forbids central banks to underwrite government deficits.


"Such an operation would only distract from the real problem of the immense need for reform in Germany," he added.

Several political leaders in German Chancellor Gerhard Schroeder`s Social Democrat Party urged the government earlier this week to sell gold and currency reserves to help finance plans to cut income taxes in 2004.

Rainer Wend, head of parliament`s economic committee, and Hermann Scheer, a member of the SPD executive board, said in interviews to the newspaper Bild am Sonntag that selling assets such as gold and currency reserves could raise 35 billion euros.

Stark said politicians must stop making such suggestions.

"Politicians have no influence over how the Bundesbank proceeds with its gold reserves. All interference from the politicians` side must cease," Stark said.

The government has announced plans to bring forward by one year 15.5 billion euros ($17.48 billion) of tax cuts scheduled for 2005. It has said it wants to cover part of the resulting shortfall in revenues via subsidy cuts and privatisations, but admits neither is certain.

If left unfinanced, the tax cuts would push up federal borrowing to at least 30 billion euros next year, the finance ministry has said.

Germany`s parliament currently has no debate scheduled on the using gold to finance tax reform. Parliament is now in recess until September 8.

The Bundesbank has about 3,500 tonnes of gold -- worth over 33 billion euros -- making it the world`s second largest official holder of bullion after the United States.




Quelle:
http://biz.yahoo.com/rm/030708/economy_bundesbank_stark_1.ht…

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Dollarkrise und das U.S.-Imperium
von Jeffrey Sommers
ZNet 20.06.2003


Die Vereinigten Staaten haben den Tag der Abrechnung seit der Dollarkrise in den frühen 70ern aufgeschoben, als die in die Höhe schnellenden Kosten des „Vietnamesen Töten“, um die gleichen „zu befreien, und gleichzeitig andere Erhaltungskosten des Imperiums stiegen. Die Rechnung ging nur auf, als die USA ihre imperialen Bemühungen mit Projekten der Armutsbekämpfung koppeln mussten, die darauf ausgerichtet waren, die aufkommende demokratische Welle und die Hoffnungen, die dem Zweiten Weltkrieg entsprungen waren, zu bändigen. Der Rest der Welt sträubte sich vor den Ausgaben der Vereinigten Staaten, und die Zentralbanken begannen, Dollars gegen das versprochene Gold, das die U.S.-Währung stützte, einzulösen. ( Anm. d. Übersetzers: Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Währungssystem von Bretton-Woods mit einer festen Goldparität etabliert. Die U.S.-Zentralbank verpflichtete sich, pro 35 $ 1 Feinunze Gold zu tauschen. Als dann der Vietnam-Krieg und die nötige Sanierung der Sozialsysteme Kredite forderte, entwertete sich der Dollar faktisch, aber die Parität blieb bestehen. Somit wurden U.S.-Produkte für den ausländischen Markt zu teuer. Mit diesem Fakt im Hinterkopf wechselten viele Staaten ihre Dollarreserven schon früh in Gold um, also ein doppelter Verlust für die Vereinigten Staaten. Nixon löste das System der Goldparität auf)

Also entledigten sich die US des Dollar-Gold-Standards und wechselten zu einem reinen Papiergeld, ohne wirkliche Deckung.

Die Vereinigten Staaten stielten mit dieser Masche einen Reichtumstransfer vom Rest der Welt auf ihre Konten ein. Sie entwichen so gerade noch dem Ansturm auf den Dollar und verhinderten das Anschwellen von demokratischen Strömungen an der Heimatfront und in Übersee in den 70ern. Aber das Imperium schlug zurück. Die USA drehten die Krise zu ihren Gunsten, indem sie sich einer Kombination aus Experimentierfreudigkeit, Opportunismus und Planung zu eigen machten. Das U.S.-Finanzministerium machte aus der Herausforderung der mittlerweile horrend angestiegenen Ölpreise einen guten Deal. Es hatte keine andere Wahl. Die USA schlossen einen Vertrag mit den Saudis für Waffenlieferungen und abgesicherte Investitionen – im Gegenzug für den Ölreichtum. Die Saudis verschafften den Vereinigten Staaten eine Monopolstellung: der Papierdollar wurde zur Weltwährung. Dies war kein Entwicklung des Marktes, sondern Realpolitik, die die Dollardominanz sicherte, auch wenn dieser nicht mehr durch eine Goldparität gestützt wurde. Alle Nationen der Welt, die Öl kaufen wollten, mussten in U.S.-$ zahlen, und finanzierten damit indirekt reelle Warenwerte, die jetzt den Dollar repräsentierten. Die Saudis und andere ölproduzierende Staaten legten ihre Ölreichtum bei den U.S.-Banken und in T-Bills an. Die USA profitierten dadurch, da sie das Geld an andere Nationen verliehen und ernteten dadurch Massen von Zinsen, vor allem aus den ärmsten Ländern der Welt.

Seit den 70ern haben die USA lediglich die Geldpresse angeschmissen, und haben Öl, andere Ressourcen und Fertigprodukte als Gegenleistung bekommen. Das einzige Problem mit dieser tugendhaften Geldzirkulation gegen effektive Waren ist, das irgendwann vielleicht der Rest der Welt nicht mehr mitspielt, und der Dollar dann kollabieren könnte.

Die frühen Zeichen dieses Szenarios sind schon zu sehen. Der Euro wurde konzipiert, um an den Aktionen der Vereinigten Staaten zu profitieren – und Europas Spiel scheint zu funktionieren. In der Tat war eine der Kardinal-Sünden Saddam Husseins die Auszeichnung von Öl-Preisen in Euro anstelle des Dollar. Wären andere Öl-Anbieter diesem Vorbild gefolgt, wäre das ein harter Schlag für den Dollar gewesen. Noch bedrohlicher war, dass der malaysische Ministerpräsident Mahathir Mohamad verkündete, dass es kein Problem sei, Öl generell in Euro auszuzeichnen. Iran hat ähnliches geäußert, aber angesichts der jüngsten Geschehnisse in Irak und dem Säbelrasseln Richtung Nord-Korea und Syrien die Rhetorik etwas abgekühlt. Außerdem sichern sich unter anderem Länder wie China ihre eigene Währung in Euro ab und nicht in Dollar. Das Papiergeld braucht als Gegenleistung real existierende Waren, und je weniger Nationen den Dollar halten, desto geringer fällt die Unterstützung für die USA aus. Es ist eher die Dollar-Standard-Gaunerei, die den Vereinigten Staaten ermöglicht jedes Jahr eine halbe Trillionen $ Defizitfinanzierung zu erzeugen, welches der Rest der Welt zahlt, als der weberianischen Arbeitsethos und andere Quacksalberprinzipien, die versuchen, den „Erfolg“ der U.S.-Wirtschaft zu erklären – und selbst heute noch behaupten dies einige immer noch, nachdem der große Wertmarkt im Millenium stark eingebrochen ist. Dies ist gleichbedeutend mit einer globalen Unterstützung jeden U.S.-Bürgers. Aber natürlich sind in diesem Wohlstandsystem nicht alle Güter gleich verteilt. Die Reichen nehmen den Löwenanteil für sich, während der Rest sich zufrieden geben muss mit billigen Elektronikspielzeugen und anderen „Versüßungen“, die die Wirtschaft den Bürgern als Ausgleich für Gesundheitssysteme, Bildung oder anständige Wohnungen zur Verfügung stellt.

Eine Umstrukturierung ist aber am Horizont zu sehen.

In der Tat ist sie schon sichtbar. Bis jetzt konnten die USA ihr prolifigate spending durch die Zinszahlungen des Geldes finanzieren, was sie dem Rest der Welt entlockt haben, das auch, da die armen Länder mittlerweile schon so viele Zinsen bezahlt haben wie sie eigentlich an Kredit aufgenommen haben. Die Japaner bezahlen das prolifigate spending, indem sie das gesparte Kapital in T-Bills anlegen. Die Europäer, vor allem die Deutschen, halten dieses System in Schwung, da sie mit dem Kauf von Schuldverschreibungen der Regierung einen Großteil mitfinanzieren. Und Chinesen füllen ebenfalls den Graben auf, indem sie große Dollar-Reserven halten. Aber all diese Staaten haben ihre eigenen Probleme und brauchen vielleicht irgendwann die Ressourcen, die sie jetzt halten und damit die U.S.-Wirtschaft zu stützen und deren Defizitspending.

Sollte dies passieren, würden die Führer der Elite den USA Konditionalität, Sparsamkeit und das Gift verordnen, dass den Rest der Welt seit dreißig Jahren belastete, und das mit neuer Energie. So gut wie sicher ist, dass uns die Intellektuellen und Gelehrten sagen werden, es sei das Beste für uns alle und gleichzeitig auch die „Schuldigen“ nennen, die für diese „Krankheit“ verantwortlich sind. Die Eliten vertrauen dem U.S.-Finanzministerium und in den Country-Clubs, die von Firmeninhabern dominiert sind, macht sich die Forderung breit, dass sich die Arbeiter schon mal an einen niedrigeren Lebensstandard gewöhnen sollen. Natürlich sind dies die selben, die sich daran gewöhnen mussten, zu dem 1% zu gehören, das die Spitze des Wohlstandes darstellt. Wie gewöhnlich soll unter den Reichen eine gewisse Art von „Sozialismus“ herrschen und für den Rest der brutale Kapitalismus.

Durch die letzten Bemühungen dieser Lobby hat sich die Durchschnittsarbeitszeiten dramatisch gesteigert – sie übertreffen die der Japaner. Die meisten U.S.-Arbeiter müssen härter und mehr arbeiten, allerdings für weniger Geld und weniger Zuschüsse, zugleich wird die Arbeitslage immer schwieriger. Doch bisher sind die USA vornehm zu Grunde gegangen. Durch eine Deflationsspirale und dem Zusammenbruch des Dollar würden sie eine Klippe runterfallen, dies würde zusätzlich einen Vertrauensverlust in die Währung bedeuten.

Solange werden die USA Länder wie zum Beispiel Japan, Deutschland und den Saudis mit Zerstörung ihrer Aktivposten in den Vereinigten Staaten drohen, um zu verhindern, dass sie ihre Investitionen in T-Bills nicht zurückziehen, oder dann eingreifen, wenn der Euro wirklich zu einer Dollar-Alternative werden sollte.

Doch wenn globale Investoren und Zentralbank-Manager in Panik geraten, und die eigene interne Wirtschaftskrise voraussetzt, dass die Investitionen in den USA zurückgezogen werden, könnte es für die Vereinigten Staaten eng werden.

Dies wäre nicht nur ein Horrorszenario für U.S.-Amerikaner, so gut wie sicher ist, dass das Kapital soviel Belastung wie möglich auf die Rücken der Durchschnittsbürger verteilt und natürlich auf den Rest der Welt. Eine Wirtschaftskrise in den USA würde die Welt in größere Bedrohung bringen, als militärische Abenteuer einer Regierung, die sowohl ablenken will von ihren innenpolitischen Problemen als auch Mittel sucht, ihr Imperium zu stützen.

Quelle:
http://www.zmag.de/article/article.php?id=706


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Terror-Angst in den USA
Drohung einer El-Kaida-Gruppe

Eine angebliche El-Kaida-Gruppe hat den USA am Sonntag mit einem verheerenden Angriff gedroht. Ein unbekannter Sprecher sagte auf einem Tonband, das von dem Fernsehsender El Arabija ausgestrahlt wurde, in den kommenden Tagen werde es einen neuen Angriff auf die USA geben, der "Amerika vollständig das Rückgrat brechen" werde

Quelle:
http://www.n-tv.de/3172266.html

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Was wird aus dem Washingtoner Goldabkommen ? –

Von Herbst 2004 an kann eine physische Verkaufswelle drohen


Am Goldmarkt wird es langsam für jene interessant, die längerfristig disponieren müssen oder wollen. Es geht um die Frage, ob und, wenn ja, wie das im September 1999 geschlossene Washingtoner Goldabkommen verlängert wird, wenn es im September 2004 ausläuft. Die Ortsbezeichnung Washington führt in die Irre. Auf das Abkommen haben sich 15 europäische Zentralbanken mit Rückendeckung ihrer jeweiligen Länder verständigt. Dass es in Washington geschlossen und bekanntgegeben wurde, war eher ein Zufall.


Weiter:
http://www.taurosweb.de/


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New York, 18. Jul (Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) und die nationalen Zentralbanken der Euro-Zone haben nach Angaben aus US-Rentenmarktkreisen am Freitag festverzinsliche Wertpapiere von US-Instituten wie den Immobilienfinanzierern Fannie Mae und Freddie Mac verkauft.


Die Zentralbanken hätten Wertpapiere über mehrere hundert Millionen Dollar verkauft, sagte ein Händler. Die Geldflüsse seien ungewöhnlich hoch gewesen. Nach Händlerangaben konzentrierten sich die Verkäufe auf Anleihen mit zwei- und dreijähriger Laufzeit.

Ein EZB-Sprecher wollte die Angaben nicht kommentieren.

Die US-Immobilienfinanzierer stehen unter Druck, nachdem die US-Aufsichtsbehörden im vergangenen Monat eine Prüfung der Bilanzpraktiken von Freddie Mac eingeleitet hatten. Mehrere Mitglieder des Kongresses fordern eine strengere Regulierung der Institute.

Fannie Mae und Freddie Mac sind börsennotiert. Beide haben allerdings den staatlichen Auftrag, die Finanzierung von Immobilien (Wien: IMWVg.VI - Nachrichten) zu erleichtern. Fannie Mae und Freddie Mac verwalten Hypothekenkredite über 3,3 Billionen Dollar und kontrollieren etwa 40 Prozent des Marktes


Quelle:
http://de.biz.yahoo.com/030718/71/3jo95.html


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Dipl.-Betriebswirt (FH) Uwe Bergold, Bereichsdirektor "Asset Management & Research" der Vereinigten Sparkassen in Neustadt a.d. Waldnaab bringt jedes Quartal einen Einschätzung zum Kapitalmarkt für die Kunden der Sparkasse heraus.


Sie können den aktuellen Bericht durch anklicken lesen oder hier runter laden.




Weiter:
http://www.home.pages.at/goldinfo/ansichten/bergold-2003-02.…


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Wird Asien den Dollar aufgeben?


von F. William Engdahl


USA und Deutschland*


Die globale Hegemonie der Vereinigten Staaten stützt sich auf zwei Dinge. Das eine ist die unbestrittene militärische Dominanz über alle Rivalen. Nach dem Irak-Krieg wird das kaum einer bestreiten. Der zweite Faktor ist die noch wenig verstandene Rolle des Dollars als grösster Reservewährung der Welt. Amerikas wirtschaftliche Hegemonie hängt von der Rolle des Dollarsystems bzw. des vom IWF geleiteten Dollarstandards ab, und der Dollar ist die Achillesferse der Pax Americana.

Eine Folge der unilateralen Aussenpolitik der Vereinigten Staaten im Zusammenhang mit dem Irak-Krieg ist, dass die Alliierten Amerikas rund um die Welt beginnen, ihre langjährigen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten, den Dollar eingeschlossen, zu überdenken. Die militärische Besetzung des Irak mag die kurzfristige Gefahr, dass andere, kleinere Ölproduzenten zur Bezahlung ihrer Ölverkäufe vom Dollar zum Euro wechseln, ausgeschaltet haben. Sie fürchten die Reaktionen der Vereinigten Staaten. Aber die Besetzung hat keineswegs die Anstrengungen anderer Nationen beseitigt, Wege zu finden, um die Abhängigkeit von einer Pax Americana zu vermindern, die sie mehr und mehr als bedrohlich empfinden.

Weiter:
http://www.zeit-fragen.ch/ARCHIV/ZF_107b/T04.HTM


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Wirtschaftskrise und Geldsystem

Immer deutlicher wird, dass die meisten gesellschaftlichen Probleme finanzielle Ursachen haben. So wird tagtäglich in den Medien berichtet, dass der Sozialstaat nicht mehr finanzierbar, die Renten unsicher und auch Arbeit nicht mehr bezahlbar sei.


Gleichzeitig versucht man dagegen anzugehen indem Bundesländer beispielsweise Personalausgaben verringern, Städte und Gemeinden öffentliche Einrichtungen schließen, Nürnberg beim Arbeitslosengeld kürzt. Zusätzlich verkaufen Bund, Länder und Gemeinden auch noch ihr ganzes Tafelsilber, also Kitas, Post, Bahn, Beteiligungen und vor allem Immobilien. Dabei handelt es sich um Werte, die letztendlich Eigentum der Bürger sind und mit ihren Steuern einmal erworben wurden. Doch scheinbar lassen sich damit nur kurzfristig einige Haushaltslöcher stopfen, weshalb auch weiterhin immer höhere Schulden aufgenommen werden. Die Staatsverschuldung wächst in diesen Tagen auf rund 1300 Mrd € um 1669 € pro Sekunde! (1) Allein die damit verbundenen Zinszahlungen machen bereits einen Anteil von fast 15% des gesamten Bundeshaushaltes aus. (2) Die Verschuldung nimmt immer größere Ausmaße an und ist nicht mehr zu stoppen. Doch was sind die Ursachen?
Allgemein wird immer wieder darauf verwiesen, dass die Hauptursache eine zu schwache Konjunktur und Wirtschaftsleistung sei. Dabei gilt es zu bedenken, dass das Bruttosozialprodukt von 1960 bis 2001. auf ca. das 13-fache gesteigert wurde. Gleichzeitig wuchs jedoch die Gesamtverschuldung der BRD (öffentliche und private Haushalte plus Unternehmen) um das 41-fache! Die Verschuldung wuchs also etwa drei mal schneller als die Wirtschaftsleistung! (3)

Trotz übervoller Regale in den Konsumtempeln, riesiger Autoschlangen auf den Straßen und deutlicher Verbesserung des materiellen Lebensstandards der Menschen sind wir alle zusammengenommen ärmer als die Bürger um 1960. Soll die Wirtschaftsleistung noch einmal um das 13-fache gesteigert werden? Dabei ist zu beachten, dass ein Wachstum um 2 % in realen Mengen ein Wachstum von 10 % der 50er Jahre entspricht. 3 % reales Wirtschaftswachstum würde in 24 Jahren eine Verdoppelung unseres heutigen Produktions- und Verbrauchsvolumens bedeuten, in 48 Jahren eine Vervierfachung und in 72 Jahren eine Verachtfauchung! Allein durch eine Begrenzung der Rohstoffressourcen auf der Erde wäre dieses ein Ding der Unmöglichkeit. Außerdem gilt es zu bedenken, dass auch die dafür notwendigen Investitionen sich mindestens verdoppeln bis verdreifachen müssten. Wer soll derartige Summen investieren? Wer soll das alles erarbeiten? Und wer soll die vielen Waren konsumieren?


Staatsverschuldung und Arbeitsmarkt
Der Sozialstaat, welcher nach dem Kriege unter Schutt und Asche eingeführt wurde soll nachdem nun die Wirtschaftsleistung 13-fach gesteigert wurde nicht mehr finanzierbar sein. Wie passt das zusammen? Sind wir alle zu anspruchsvoll, zu satt und faul geworden? Hätten wir uns noch mehr anstrengen müssen? Waren wir zu langsam, zu träge und zu wenig innovativ? Oder ist es nicht so, dass die meisten Menschen längst unter ständiger Arbeitshetze, Stress und Überforderung leiden? Soweit, dass sogar viel zuwenig Zeit für die Familie, für Kinder und Freunde bleibt? Und könnte es auch sein, dass immer mehr Menschen am Rande der Gesellschaft landen, weil diese mit einem ständig wachsenden Leistungsdruck einfach nicht mithalten können? Ist die Wirtschaft eigentlich für die Menschen da oder umgekehrt? Die Sozialkosten sind zu hoch wird überall beklagt und ein neuer Aufschwung soll die Arbeitslosigkeit bekämpfen. Blicken wir jedoch die letzten Jahrzehnte zurück, dann ist beim ständigen wachsen der Wirtschaftsleistung auch die Arbeitslosigkeit seit 1960 um das 6-fache von etwa 1,7 % auf über 10 % angestiegen (4). Gleichzeitig wurde vom Staat ständige Arbeitsmarktförderung betrieben und mit Konjunkturprogrammen und Subventionen immer wieder eine abschwächende Konjunktur belebt.

Der Staat hatte also nicht nur für die Folgen der Arbeitslosigkeit aufzukommen, sondern versuchte auch mit Konjunkturprogrammen eine Abnahme der Wirtschaftsleistung im Vorfeld zu verhindern. Dennoch wuchs die Arbeitslosigkeit ständig weiter an. Deshalb kann man auch die hohen Arbeitslosenzahlen mit herkömmlichen Mitteln nicht dauerhaft senken, haben diese Instrumente schon in der Vergangenheit ungenügend gegriffen! Weiterhin gilt es zu bedenken, dass ja gerade neue Technologien – auf die heutzutage immer wieder als Lösungsmöglichkeiten verwiesen werden - in der Summe mehr Arbeitsplätze vernichtet als neue geschaffen haben. Und außerdem könnte man sich fragen, was eine ständige Steigerung der Produktivität überhaupt für einen Sinn macht, wenn diese nicht zur Verkürzung der Arbeitszeit beitragen würde. So fände jeder mehr Zeit für eigene Interessen, zwischenmenschliche Beziehungen und auch Erholung, was sich positiv auf das gesellschaftliche Klima auswirken würde.



Verschuldung der Unternehmen und Privathaushalte
Man kann also festhalten, dass der Staat ständig an der Steigerung des Brottossozialproduktes mitgewirkt und sich u.a. dafür im hohen Umfang verschuldet hat. Und nicht nur der Staat hat sich verschuldet, auch Unternehmen und Privathaushalte. Die Gelder für Investitionen welche Selbstständige aufbringen müssen um im rauen Wettbewerb überhaupt mithalten zu können haben sich immer weiter erhöht. Besonders neue Technologien und Mieten für Geschäftsräume, Lagerräume oder Produktionsstätten fallen hoch ins Kalkül. Durch moderne Technik sind viele Selbständige zur ständigen Aktualisierung und Modernisierung gezwungen, möchten diese konkurrenzfähig bleiben. Diese Kosten werden von den Unternehmen in die Kalkulation einberechnet und landen in den Preisen schließlich beim Endverbraucher. Die immer weiter steigenden Investitionskosten können jedoch durch hohe Lohnnebenkosten und gesättigte Märkte immer weniger in Gewinne verwandelt werden. Die Unternehmensinsolvenzen erreichen dieser Tage neue Rekordstände. Die Unternehmen, welche im hohen Maße an der Ver-13-fachung des BSP mitgewirkt haben, sind leistungsfähig wie nie in der Geschichte und trotzdem ärmer als die Kirchenmaus! Noch nie wurde so schnell und produktiv gearbeitet wie dieser Tage und dennoch reicht es hinten und vorn nicht. Wie passt das zusammen?


Bleiben noch die Privathaushalte, welche sich ebenfalls durch geschickte Werbung für Konsumgüter und Immobilien hoch verschuldet haben. So gab es in den letzten Jahrzehnten eine systematische Umerziehung der Bürger vom hortenden zum verbrauchenden Charakter. War es den Menschen früher wichtig Dinge zu bewahren, möglichst lange zu gebrauchen und aufzuheben, so geht es heutzutage vor allem darum, immer wieder etwas neues zu konsumieren um es danach - selbst wenn es noch gebrauchfähig ist - durch etwas anderes zu ersetzen. Entsprechend kurzlebig und auch oft minderwertig sind die Produkte. Wenn die Wirtschaft ständig wachsen soll, muss auch der Umsatz des Konsums immer weiter wachsen. Heutzutage ist bereits jeder vierte Haushalt der Bundesrepublik überschuldet. Dabei gilt es zu bedenken, dass diese Schulden überwiegend für eine zusätzliche Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen aufgenommen wurden und daher vom Handel und der Industrie erwünscht sind. Kredite werden dementsprechend beworben.



Doch wo ist das Geld?

Ergibt sich die Frage, wohin das ganze Geld geflossen ist, wenn sich öffentliche Haushalte, Konsumenten und auch die Wirtschaft so hoch verschuldet haben? Wo sich Schulden stapeln, da müssten sich auf der anderen Seite auch Guthaben bilden. Ohne Guthaben kein Kredit, ohne Kreditrate keine Zinsgutschrift und ohne Schuldner kein Gläubiger. Im Spiegel-Online vom 11.Juni 2003 (5) erschien ein Artikel mit der Überschrift „Trotz Krise immer mehr Millionäre“. In diesem Artikel heißt es u.a. „Weltweit können sich 7,3 Millionen Personen - 2,1 Prozent mehr als im Vorjahr - zum Kreis der Dollar-Millionäre zählen. Laut "Wealth Report" ist aber nicht nur die Zahl der Reichen sondern auch ihr Kapital gestiegen. Weltweit nahm es trotz Börsenflaute um 3,6 Prozent auf 27,2 Billionen Dollar zu.“ Und weiter heißt es. „Geholfen hat den Vermögenden nach Angabe der Studie, dass sie mehrheitlich konservative Anlagestrategien zur Mehrung ihres Besitzes genutzt haben. In den Portfolios der Reichen und Superreichen dominieren laut Merrill Lynch und Cap Gemini festverzinsliche Wertpapiere und risikoarme Anlagen.“ Der Titel des Berichtes besagt also, dass es trotz einer Wirtschaftskrise immer mehr Millionäre gibt und außerdem auch das Kapital gestiegen ist. Man kann also in Zeiten schwindender Wirtschaftsleistung und wachsender Schulden sein Vermögen mit festverzinslichen Wertpapieren und risikoarmen Anlagen kräftig steigern. Noch im Juli 2003 bietet eine bekannte Deutsche Direktbank als Tagesgeld 2,5 % Zinsen ab dem ersten Euro an. Und das, obwohl das Bruttosozialprodukt (BSP) nach optimistischen Schätzungen in diesem Jahr nur um 0,75 % steigen soll. Das ist immerhin drei mal so hoch! Wie viel Zinsen bekommt man wohl für andere Größenordnungen als einen Euro? Überhaupt lag der Kapitalmarktzins seit 1960 im Durchschnitt meist über der Steigerungsrate des BSP!.(6) Fragt sich, wer den Gegenwert für das viele Geld erwirtschaftet hat? Und wie kann es überhaupt funktionieren, da man doch immer nur das verteilen kann, was erwirtschaftet wurde? Gibt es möglicherweise einen Fehler im System?



Das Geldsystem.


Geld wird allgemein als Tauschmittel für Waren und Dienstleistungen angesehen. Außerdem hat es noch die Aufgabe als Hortungsmittel zu fungieren. Bei Wissen.de findet man unter dem Begriff Geld folgende Erklärung: "Geld Volkswirtschaft. Mit der Entwicklung des Tauschverkehrs entstandenes, vielgestaltiges Gut mit mannigfachen Aufgaben, das den zweiseitigen Akt des Naturaltausches in zwei einseitige Akte des Kaufs und des Verkaufs zerlegt und dadurch den Wirtschaftsverkehr der einzelnen Wirtschafter untereinander erleichtert" Probleme mit einem reibungslosen Funktionieren als Tauschmittel können entstehen, da Geld auch als Hortungsmittel verwendet werden, aber beide Funktionen niemals gleichzeitig ausfüllen kann. Wenn jemand Geld aufbewahrt kann es nicht als Tauschmittel genutzt werden und wenn man damit Geschäfte tätigt nicht gleichzeitig als Wertaufbewahrungsmittel fungieren. Weitere Probleme können entstehen, da Geld einen entscheidenden Vorteil gegenüber Arbeit besitzt. Arbeit unterliegt einem Angebotszwang. Das bedeutet, dass jemand welcher Waren oder Dienstleistungen anbietet darauf angewiesen ist, dass diese auch nachgefragt werden, da sonst die Waren veraltern, Lebensmittel verderben, Lagerhaltung kostet Geld, Produkte verlieren an Aktualität usw. Ja, und außerdem muss er von den Einnahmen seinen Lebensunterhalt bestreiten und sein Geschäft unterhalten.

Geld jedoch unterliegt keinem Angebotszwang. Wer mehr Geld besitzt als er für die Befriedigung seiner Bedürfnisse verwendet, kann dieses horten. Er ist nicht gezwungen dieses anzubieten, also in Umlauf zu bringen. Würden viele Menschen dieses zu hause horten, gebe es irgendwann einen Geldmangel. Es könnten weniger Geschäfte getätigt, Kredite vergeben werden usw. Damit der Geldbesitzer das Geld jedoch in den Wirtschaftskreislauf frei gibt, bietet man ihm sozusagen ein Lockmittel in Form eines Zinses an. Er kann sein Geld zur Bank bringen und bekommt dafür einen Zins. Er bekommt diese Zinsgutschrift vor allem deshalb, weil er das Geldangebot verknappen kann! Da Geld eigentlich ein öffentliches Mittel ist, welches von Jedermann als Tauschmittel verwendet werden soll, aber auch gleichzeitig als Privateigentum aus dem Kreislauf herausgezogen werden kann, ergibt sich die Problematik des stagnierenden Geldflusses. Diese Stagnation wirkt sich jedoch negativ auf die Geschäftstätigkeit aus, wie wir dieser Tage überall beobachten können.


Zins, Zinseszins und die expotentiale Wirkung.

Nun ist es ja so, dass dieses Geld welches der Geldverleiher als Zins bekommt von jemanden erwirtschaftet werden muss. Ohne Schuld kein Guthaben und umgekehrt. Es muss also jemanden geben, welcher einen Kredit aufnimmt, mindestens in Höhe der Zinsgutschrift plus der Bankmarge, denn die Bank will auch etwas daran verdienen und trägt auch das Risiko bei der Kreditvermittlung. Zusätzlich kommt noch eine Knappheitsgröße hinzu, damit das Kapital nicht abgezogen wird. Wenn nun aus konjunkturellen Gründen, weil Märkte irgendwann ganz normale Sättigungserscheinungen zeigen, zu wenig Geschäftsleute, Unternehmer und Konsumenten Kredite nachfragen, jedoch die Zinsgutschriften von langfristigen Anlagen bei den Geldverleihern als feste Größe feststehen, kommt es zu einem Ungleichgewicht. Verschärft wird dieses noch, wenn die einmal erhaltenen Zinsen langfristig auf dem Guthabenkonto stehen bleiben und sich so durch den Zinseszinseffekt expotential entwickeln. So verdoppelt sich ein Guthaben welches mit 3% verzinst wird in 24 Jahren, wenn dieses mit 6% verzinst wird bereits nach 12 Jahren und bei 12 % hat es sich nach etwa 20 Jahren bereits verzehnfacht! Dieses Geld muss aber durch die Wirtschaft erbracht werden und dadurch kommt es zum Wachstumszwang! Natürlich werden die Leitzinsen gesenkt. Jedoch kann der Zinsanreiz für die Geldverleiher nicht zu stark herabgesetzt werden, weil diese sonst das Kapital abziehen. Dies tun diese heutzutage auch vermehrt, wie man auch an den Aktien-, Anleihen-, und Immobilienblasen erkennen kann. Das Kapital sucht sich immer die beste Möglichkeit zur Rendite und dieses über den ganzen Globus in Milliarden USD Höhe. Ein Arbeiter kann nicht immer gerade dort sein, wo ein noch rentablerer Arbeitsplatz entsteht. Das ist die Ursache für viele derzeitigen Probleme am Arbeitsmarkt. Oftmals fehlt es gar nicht an Arbeit sondern am Geld diese zu finanzieren.

Immer mehr wird vornehmlich in kapitalintensive Arbeit investiert, also Projekte welche einen hohen Profit abzuwerfen versprechen. Für normale Arbeit steht immer weniger Geld zur Verfügung, ganz zu schweigen von gemeinnütziger oder sozialer Arbeit. Durch den Wachstumszwang nehmen Zeitmangel, Druck, Stress und Überforderung im Arbeitsalltag immer mehr zu. Es entwickelt sich eine Globalisierung der Märkte welche für das Kapital die nächste - und vielleicht letzte - Vermehrungsmöglichkeit, aber für die Volkswirtschaften der Ruin bedeuten.



Der Staat als Systemstabilisator.


Um einer Kapitalflucht vorzubeugen, hat nun der Staat in konjunkturell schlechteren Zeiten versucht, mit hohen Investitionen die Konjunktur am Laufen zu halten. Deshalb hat er auch so oft kapitalintensive Großprojekte, wie z.B. Ausbau von Flüssen, Straßenbau, Raumfahrt, Atomenergie oder Rüstung gefördert. Mit großen Investitionen lassen sich eben auch große Gewinne erzielen und wenn diese noch von der Allgemeinheit – also mit unseren Steuermitteln – gefördert werden, fließen besonders hohe Gewinne. Dadurch - und natürlich auch aus anderen Gründen - hat sich der Staat mit der Zeit immer mehr verschuldet. Auch die Kompensation mittels Steuererhöhungen hat das Problem nur verschärft. Mit der Zeit wird der Staat immer Handlungsunfähiger, da die Schulden durch Zinsen und Zinseszinsen expotential eskalieren. Es wird allgemein weniger investiert und damit immer mehr Kapital zum Spekulationsobjekt – siehe Aktienblase. Deflation naht. Große Aktienspekulationen waren schon immer die Vorläufer eines Systemcrashs ob 1873, 1929 und heutzutage.



Zusammenfassung.

Das Problem besteht also in der Möglichkeit Kapital zurückhalten und dadurch Zinsen „erpressen“ zu können. Wenn ein Angebot knapp gehalten wird steigt der Preis. Der Kapitalmarktzins lag in den meisten Zeiten im Durchschnitt über der Steigerungsrate des Bruttosozialproduktes.(6) Mit der expotentialen Wirkung Zinseszins entwickelt sich der Wachstumszwang, da das Kapital immer bedient werden muss, sonst zieht es sich vom Markt zurück, wird nicht mehr in Arbeit sondern in Immobilien, Gold oder andere Sachwerte investiert. Dieses kann jedoch für die Wirtschaft Rezession und Deflation bedeuten. So haben sich die Guthaben bzw. Schulden in Deutschland seit 1960 ver-41-facht - es gibt immer mehr Millionäre im Lande. Gleichzeitig versuchte man mit der Wirtschaftleistung mitzuhalten, Das Bruttosozialprodukt ver-13-fachte sich im gleichen Zeitraum. Die Guthaben steigen also expotential, was mit der Wirtschaftsleistung durch eine Begrenzung an Ressourcen und Zeit jedoch nicht möglich ist. Der Kollaps ist vorprogrammiert.


Symptome und Lösungsversuche.


Eine Hauptursache für das immer wieder propagierte Wirtschaftswachstum liegt also im Geldsystem begründet. Damit lassen sich viele negative gesellschaftliche und ökologische Symptome erklären. Wenn immer mehr Kapital umgesetzt, Waren hergestellt und konsumiert werden sollen, kommt man natürlich auch auf unsinnige Erfindungen wie Einwegverpackungen, Begradigung von Flüssen oder die einseitige Förderung des Individualverkehrs. Menschen werden zu Arbeitstieren und Konsummaschinen erzogen um den Warenumsatz zu gewährleisten.

In den Schulen werden vor allem Intelligenz und mathematische Fähigkeiten gefördert, während Gefühle und Phantasie in der industriellen Produktion nur hinderlich sind. Ökologie behindert das Wirtschaftswachstum und wird vernachlässigt, denn mit Einsparung von Rohstoffen lassen sich keine Gewinne erzielen. Und auch der Arbeitsmarkt funktioniert vorrangig nach der Devise: „Bauet auf und reißet nieder, Arbeit gibt es immer wieder“. Eine Reduzierung der Regelarbeitszeit lässt sich so trotz der technologischen Möglichkeiten kaum durchsetzen. „Es ist wirtschaftlich nicht vertretbar“ wird oft argumentiert. Ja, wenn der immer weiter wachsende Kapitalanspruch der Geldverleiher bedient werden muss, ist letztendlich so gut wie gar nichts mehr wirtschaftlich.

Die Zinsen nehmen immer größere Teile der Staatseinnahmen und des Bruttoinlandproduktes in Anspruch. Schließlich glaubt man, dass Problem mit Kürzungen von Sozialausgaben und Arbeitslöhnen beheben zu können. Dabei gerät man in eine deflationäre Abwärtsspirale. Die Reduzierung der Einkommen bewirken eine Kaufzurückhaltung der Konsumenten, was die Unternehmen in Bedrängnis bringt. Diese müssen die Preise (z.B. mit Sonderangeboten, Aktionen und Rabatten) herabsetzen, weil sonst die Produkte zu wenig Absatz finden. Darauf schwinden die Unternehmensgewinne und es folgen Lohnkürzungen, Entlassungen oder Insolvenzen. Dies verstärkt die Kaufzurückhaltung der Bürger noch weiter - ein Teufelskreis. Die wirtschaftliche Not großer Teile der Bevölkerung ist so bereits vorprogrammiert! Dadurch kann neuer Nährboden für extreme politische Bestrebungen geschaffen werden. Die Menschen werden in der Not zum nächsten Strohhalm greifen und nach Lösungen verlangen. Bleibt dann noch die Vernichtung des riesigen Kapital- und Warenüberhanges durch Inflation und Krieg. Gegen diesen Automatismus muss angegangen werden! Geldsysteme sind von Menschen erdacht und lassen sich ändern. Ständig steigendes Wirtschaftswachstum ist kein Naturgesetz und auch keine Lösung der gesellschaftlichen Probleme. Eine Lösung könnte die Einführung eines Umlauf gesicherten Geldes sein, wodurch der Zins nebensächlich wird. Siehe dazu zum Thema Freigeld, Silvio Gesell, „die natürliche Wirtschaftsordnung“ und auch Helmut Creutz, „Das Geld-Syndrom“ (Literaturverzeichnis im Anhang).





Anhang

Literatur:

Helmut Creutz, „Das Geld-Syndrom“
http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/creutz/

Günter Hannich „Geldcrash“ Eigenverlag

Bernd Senf „Der Nebel um das Geld“ Gauke Verlag

Silvio Gesell „Die natürliche Wirtschaftsordnung“
http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/gesell/nwo/4_1.htm

Internetseiten zum Thema:

Initiative für Natürliche Wirtschaftsordnung
www.inwo.de

www.systemfehler.de
www.geldcrash.de
http://www.23x.de/ursache1.htm


Quellenverweis

1) Schuldenuhr vom Bund der Steuerzahler http://www.steuerzahler.de

2) Quelle Financial Times Deutschland

3) Quelle: Günter Hannich, Finanzexperte (Deutsche Bundesbank)

4) Quelle: Bundesanstalt für Arbeit

5) http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,252498,00.html

6) Quelle: http://www.23x.de/wf_zhoch.htm


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Sind Fannie Mae und Freddie Mac die Achillesferse des Finanzsystems?

Jetzt sind auch die Massenmedien auf das Aktienrally aufmerksam geworden, ob Staatsfernsehen oder grosse Tageszeitungen, alle berichten vom Aufschwung an den Finanzmärkten der letzten Monate und den kommenden rosigen Aussichten. Während noch im März pessimistische Aussichten der selben Medien die Investoren davon abgehalten hatten, sich an die Börsen zu wagen, raten sie jetzt zum Einstieg. Wie ich bereits im Kapitel "Massenpsychologie" geschrieben hatte, muss man dem Trend der Massen vorangehen um Geld verdienen zu können. Sonst passiert das, was immer passiert, die letzten beissen die Hunde

Weiter:
http://www.zeitenwende.ch/default/l1/index.htm?nav=22


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ATHENS, Aug 26 (Reuters) - The central Bank of Greece said on Tuesday it sold 20 tonnes of gold last week from which it raised about 200 million euros for placement in other investments.

Deputy Governor of the Bank of Greece Nikos Paleocrasas told Reuters the gold sold was "collected over recent years from the purchase of gold coins and small amounts of gold" from private owners.

"Indeed we sold 20 tonnes of gold in the framework of the change in our investment policy of the bank`s reserves," Paleocrasas said.

"The reserves had increased and we decided to sell it because gold as an investment was not yielding (a return). We will place it -- the 200 million euros raised -- in other investments," he added.

Bank of Greece sources said there were no plans at this moment to sell further amounts of gold from the bank`s stocks.

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Artikel 1: Zeit-Fragen Nr.31 vom 25.8.2003

Die Verschuldungsgefahren des Dollarsystems

von F. William Engdahl, USA

George W. Bush hat ein paar wirklich grosse Probleme. Der Präsident muss die Wiederwahl im November 2004 gewinnen, und das Problem, über welches die Wähler sich die grössten Sorgen machen, ist die Gesundheit der US-Wirtschaft, nicht die von Saddam Hussein oder seiner Söhne. Um die wirtschaftliche Gesundheit der Vereinigten Staaten steht es schlechter als in den Regierungsstatistiken zugegeben wird. Der Krieg der USA im Irak wurde nicht geführt, weil Amerika so stark ist. Es war ein Eingeständnis der fundamentalen Schwäche, ein hochriskantes Spiel, ein Versuch, die ökonomischen Grundfesten des globalen Dollarsystems zu stabilisieren, welche schwächer denn je sind. Wirft man einen Blick auf den tatsächlichen Zustand der amerikanischen Wirtschaft, dann bekommt man eine Vorstellung davon, wie die Realität aussieht. Der Zusammenbruch des Aktienmarktes 2000 war nur der Anfang einer Serie grösserer finanzieller Schocks, die mit Sicherheit die Dollarwelt bald treffen werden.

«Ist es für eine Wirtschaft wichtig, eine produzierende Industrie zu haben?»
Der Chef der US-Notenbank verblüffte den amerikanischen Kongress kürzlich mit einer Aussage. Alan Greenspan gab zu, dass die amerikanische Wirtschaft heute kaum noch irgendeine herausragende Leistung in der industriellen Technologie oder Produktion aufweisen kann. Seine eigentliche Sorge bestehe jedoch darin, wie man ein amerikanisches Finanz-«Kartenhaus» stützen könne (das auf Tricks und Drohungen aufgebaut sei), um den Fluss von wenigstens 1,5 bis 2 Milliarden Dollar täglich an frischem Geld aus dem Ausland am Laufen zu halten, damit die Konsumenten weiterhin Unmengen geborgtes Geld ausgeben könnten.

In seinem Bericht vor dem Committee on Financial Services im Repräsentantenhaus am 15. Juli stellte Greenspan die schockierende Frage: «Ist es für eine Wirtschaft wichtig, eine produzierende Industrie zu haben? Diese Frage ist sehr umstritten.» Er antwortete: «Wichtig ist, dass die Wirtschaft Werte schafft, und ob diese Werte dadurch geschaffen werden, dass man Rohstoffe nimmt und aus diesen etwas produziert, was die Konsumenten wollen, oder ob Werte geschaffen werden durch verschiedene Dienstleistungen, die die Konsumenten wollen, sollte wahrscheinlich keinen grossen Unterschied in bezug auf den Lebensstandard machen, weil das Einkommen, die Fähigkeit zum Kauf vorhanden ist. Solange man sich nicht um den Zugang zu ausländischen Produzenten von Industriegütern sorgen muss, denke ich, dass man argumentieren kann, dass es keine Rolle spielt, ob man selbst produziert oder nicht.»

Übersetzt heisst das, dass Greenspan sagt, «es ist egal», ob die amerikanische Industrie sich hin zu billigen Produktionsstandorten in China oder Indien davonmacht. Es ist egal, dass die amerikanische Industrie nicht mehr genug Qualitätsprodukte im eigenen Land produziert oder dass - als Folge der Importe von Erzeugnissen - das amerikanische Handelsbilanzdefizit mit Japan, China, der EU und dem Rest der Welt die rekordbrechende Höhe von 500 Milliarden Dollar jährlich erreicht hat.

Was für Greenspan und Washington zählt, ist der Umstand, dass Ausländer weiterhin ihren Dollarüberschuss zurück in die US-Wirtschaft führen, eine weitere Form des Dollar-Recycling zusätzlich zum Petrodollar-Recyling. Das gibt dem gewöhnlichen Bürger «das Einkommen, die Kaufkraft», aber mit dem Geld anderer Leute!

Da sich der Welthandel mit Öl und vielen anderen Dingen in Dollar abspielt, kann die US-Wirtschaft Schulden auftürmen und mit geborgter Zeit und von geborgtem Geld leben, solange die Welt weiterhin den Dollar als Zahlungsmittel akzeptiert. Amerika lebt von geborgtem Geld, das heisst letztlich von den Ersparnissen der Welt, einschliesslich derjenigen Deutschlands, Frankreichs, Japans und Chinas. Da der Dollar immer noch Standard- oder Reservewährung für beinahe 65% des ganzen Welthandels ist, können nur die USA damit durchkommen, von «geborgtem» Geld zu leben. Dabei hilft auch, dass Amerika die einzige verbleibende militärische Supermacht ist.

1970 waren 30% der gesamten US-Arbeiterschaft in der produzierenden Industrie tätig. Mit dem Trend zum billigen globalen Outsourcing ist diese Zahl auf nur noch 15% gesunken. Multinationale Unternehmen der USA investieren 140 Milliarden Dollar jährlich in die Produktion im Ausland, eliminieren dabei Arbeitsplätze in den USA und höhlen die produzierende Industrie aus. Da bleibt nur eine «Dienstleistungs-» oder Konsumentenwirtschaft übrig, die von ausländischen Geldern und dem Dollar als Weltreservewährung abhängig ist. Eine gefährliche Kombination!

Greenspan spielt das financial «chicken»
Die heutige US-Wirtschaft konsumiert mindestens 150 Milliarden Dollar mehr, als im Inland produziert wird. Für Greenspan ist das in Ordnung. Keine andere Nation könnte sich solch ein Handelsbilanzdefizit leisten, ohne mit einer Währungskrise rechnen zu müssen. Ausländische Investoren würden das Risiko als zu hoch erachten, wenn - sagen wir - Deutschland oder Dänemark oder Japan ein Jahr nach dem anderen ein solches Defizit aufweisen würden. Die USA als einzige Supermacht glauben, dass sie es sich leisten können. Bisher haben sich die USA fast jedes Jahr dieses Defizit geleistet, seit Nixon den Goldstandard 1971 aufgehoben hat. Dieses Jahr wird das US-Handelsbilanzdefizit einen noch nie erreichten Rekord von 500 Milliarden Dollar erreichen. Das Finanzministerium lässt einfach Banknoten drucken, um den Prozess in Gang zu halten.

Die Frage ist, wie lange der Rest der Welt noch akzeptieren wird, dass seine realen Waren vom US-Finanzministerium und der amerikanischen Notenbank mit inflationären Dollars bezahlt werden?

Mit dem Euro hat die EU nun zum ersten Mal das Potential, eine Alternative zum Dollar zu bilden, die stark genug wäre. Die EU müsste allerdings auch entschlossen danach handeln. Eine knallharte Botschaft aus Washington war der Irak-Krieg. Er war eine Warnung an die EU, nur ja nicht irgendwelche Öl-für-Euro-Ideen zu entwickeln! Japan, China und Asien reden bereits über eine Alternative zum Dollar, scheinen aber das Risiko zu scheuen. Solange der Dollar der König des Welthandels und der Finanzwelt bleibt, wird es mit der Weltwirtschaft langsam bergab gehen, während die Dollarschulden steigen.

Ausländische Zentralbanken sind heute Gläubiger von mindestens 43% der gesamten Schulden des US-Finanzministeriums. Entschlössen sie sich plötzlich, nur einen kleinen Teil dieser Wertpapiere zu verkaufen und den Dollar fallenzulassen, dann würde das in den USA und anderswo grosse wirtschaftliche Schocks bewirken. Seit 1971 spielt Washington mit seinen Handelspartnern das Spiel financial chicken, das heisst, Washington spielt mit den Ängsten seiner Verbündeten, dass nämlich, falls der Dollar zusammenbräche, Deutschland oder Japan oder andere Hauptgläubiger der US-Schulden ebenfalls zu den Verlierern zählen würden. Dadurch konnte Washington in den vergangenen 30 Jahren weiter auf Pump und weit über seine Verhältnisse leben.

Die Bank von Japan und die Bank von China und einige andere asiatische Zentralbanken haben mittlerweile schätzungsweise 1,5 Billionen Dollar an US-Staatsanleihen oder Wertpapieren von halbstaatlichen Immobilienfinanziers wie Freddie Mac oder Fannie Mae (siehe Kasten auf Seite 2) gekauft, die hinter der momentanen «Immobilienblase» in den USA stehen.

Warum führen sie ihre Überschüsse in die USA zurück, indem sie amerikanische Obligationen kaufen? Weil den Ausländern, seit Nixon die Golddeckung des Dollars abschaffte, nichts anderes übrigblieb, wenn sie mit ihren Dollars wenigstens etwas Gewinn erzielen wollten. Sie können sie nicht mehr in Gold umtauschen. Und die «sicherste» Investition sind US-Staatsanleihen oder solche von halbstaatlichen Unternehmen wie diejenigen, die den amerikanischen Immobilienmarkt stützen.

China besitzt heute 340 Milliarden solcher Dollarreserven, Japan mehr als 200 Milliarden. Wenn ein Teil davon verkauft würde, sänke der Dollarkurs und dadurch entstünden grosse Verluste. Deshalb bleiben sie beim Dollar, sogar wenn dieser schwächer wird. Als Folge steigt die Nettoverschuldung der USA beim Rest der Welt. Heute sind es etwa 3 Billionen Dollar, und diese Summe wird bis Anfang 2004 auf mindestens 3,7 Billionen Dollar anwachsen. Asiatische Zentralbanken halten ungefähr 1,5 Billionen Dollar. Der Rest wird von Europäern oder anderen privaten oder öffentlichen Investoren gehalten.

Bis jetzt sind die USA in der Lage gewesen, vom Geld anderer Leute zu leben, weil sie wussten, dass der Europäischen Zentralbank (EZB) oder der Bank von Japan und anderen nichts anderes übrigblieb, als weiterhin mit den Dollars US-Staatsanleihen oder US-Wertpapiere zu kaufen. Denn wenn der Dollar tiefer als bisher fiele, wären auch die chinesischen, japanischen oder europäischen Exporte und Arbeitsplätze betroffen. Um das Risiko zu begrenzen, haben die Europäische Zentralbank und die Bank von Japan seit dem Irak-Krieg sehr viele Dollarwertpapiere gekauft. Mit den so erzwungenen Käufen übernimmt der Rest der Welt die Kosten einer ausser Kontrolle geratenen Verschuldung von Wirtschaft und Staat in den USA - eine De-Facto-«Steuer» für die restliche Welt.

Gibt es eine Grenze?
Einige fangen jetzt an zu fragen, ob es eine Grenze dafür gibt, wie lange asiatische oder europäische Zentralbanken und private Investoren noch ihr Geld in den Dollar investieren werden.

Der US-Wirtschaft ist es nur gelungen, eine ernste Rezession nach dem Kollaps des Aktienmarktes vor drei Jahren zu vermeiden, weil sich die Verbraucher in Rekordhöhe verschuldet haben. «Shop until you drop» (Kauf ein, bis du umfällst!) ist bei den Amerikanern ein beliebter Ausdruck. Die Notenbank hat die Kreditzinsen auf 1% gesenkt, die tiefste Zinsrate seit 45 Jahren. Ziel ist es, die Kosten der Verschuldung gering zu halten, so dass Familien weiterhin Kredite aufnehmen, um Geld auszugeben! Etwa 70% der US-Wirtschaft besteht aus den Ausgaben der Verbraucher. Der grösste Teil davon wird für den Kauf eines Eigenheims ausgegeben. Dieser Teil hat Rekordhöhen erreicht.

Das Anwachsen der Neuverschuldungsrate bei Familien hat jedoch alarmierende Höhen erreicht, während die produzierende Industrie insgesamt weiterhin stagniert oder sich im Rückgang befindet. Nur 74% der Kapazitäten von US-Fabriken sind momentan ausgelastet, ein beinahe historisches Tief. Bei so viel ungenutzter Kapazität gibt es nur eine kleine Chance, dass Firmen in naher Zukunft in neue Werke oder Arbeitsplätze investieren werden. Deshalb verlässt sich Greenspan weiterhin auf ausländische Gelder, um die aufgeblasene Verschuldung der Verbraucher durch eine niedrige Zinsrate weiterhin abzustützen. Würde kein ausländisches Geld mehr die US-Wirtschaft stützen, wäre die Notenbank gezwungen, die Zinsen zu erhöhen, damit Dollarinvestitionen attraktiver werden. Höhere Zinsen würden eine Krise bei den Verbraucherschulden sowie eine Zahlungsunfähigkeit bei den Hypotheken auslösen, die Deckung von Kreditkarten gefährden und das Autoleasing scheitern lassen. Erheblich höhere Zinsraten würden die US-Wirtschaft in eine tiefe Rezession oder noch Schlimmeres stürzen. Das könnte bald passieren, trotz der Hoffnungen des armen George W. Bush, wiedergewählt zu werden.

US-Haushalte haben in den ersten sechs Monaten diesen Jahres neue Hypotheken im Wert von 723 Milliarden Dollar aufgenommen. Die Zuwachsrate der Schulden hat sich gegenüber dem Jahr 2000 verdoppelt. Die jetzige Verschuldung durch Hypotheken in den USA beläuft sich auf knapp 5 Billionen Dollar, doppelt soviel wie 1996. Sie ist viel schneller gewachsen als das Pro-Kopf-Einkommen.

Die 20-Billionen-Dollar-Schuldenblase
Es gibt keine Erholung in den USA, sondern bloss einen mit Schulden finanzierten Kaufboom, der durch die neue Häuserkaufexplosion zustande kommt. Wenn wir die Millionen amerikanischer Familien einbeziehen, die sich dazu entschliessen, zur Bank zu gehen, um ihre alten Hypotheken zu refinanzieren sowie eine neue Hypothek aufzunehmen, erwartet die Mortgage Bankers Association (Hypothekarbankenvereinigung) für dieses Jahr einen Rekord von 3,3 Billionen Dollar Hypothekenanleihen. Das übersteigt den letztjährigen Rekord von 2,5 Billionen bei weitem.

Die Gesamtverschuldung der Haushalte hat im Juni die Höhe von 8,7 Billionen Dollar erreicht, das ist doppelt soviel wie 1994. Familien stimmen vermehrt längeren Abzahlungsfristen für ihre Schulden zu, wenn es sich um wichtige Güter wie Häuser oder Autos handelt. Im Durchschnitt beträgt die Dauer der neuen Darlehen für Autos 60,7 Monate, während es Ende 2002 noch 58,9 Monate waren. Die Darlehen für ein Auto belaufen sich im Durchschnitt auf 27970 Dollar. Das heisst, dass durchschnittlich Kredite für fast 28000 Dollar für ein neues Auto aufgenommen werden; ein neues Haus kostet im Durchschnitt 243000 Dollar; insgesamt eine signifikante Wertinflation in den letzten 3 Jahren.

Am meisten alarmiert die wachsende Verschuldung beim Kauf von Häusern oder Land. Damit der Konsument weiter konsumiert, hat die Zentralbank die Zinsrate seit 2001 dreizehnmal gesenkt, um damit den Hauskauf beim amerikanischen Durchschnittsbürger massiv anzuregen. Wegen der niedrigen Zinsen leihen sich viele Amerikaner Geld, um ein Haus zu kaufen. Die Banken konnten die Hypothekaranleihen an eine halbstaatliche Hypotheken-Garantiefirma «weiterverkaufen», entweder an Freddie Mac oder Fannie Mae. Diese halbstaatlichen Finanziers sind das Herz dieser letzten Blase, einer sich auf einige Billionen Dollar belaufenden Hypothekenblase. Mit extrem niedrigen Zinsraten hat die Notenbank überall in den USA ein Häuserkauffieber ausgelöst.

Da Freddie Mac dazu bereit ist, Darlehen zu kaufen, sorgen sich lokale Banken nicht über das Risiko der regionalen Häuserkäufe. Manchmal leihen Banken den willigen Konsumenten 100% oder gar 125% des genannten Werts eines Hauses und streichen riesige Zinsgewinne ein. Das einzige Problem ist, dass es auf Grund der steigenden Arbeitslosigkeit und einer Wirtschaft, die nicht wächst, eines Tages einen furchtbaren Zusammenprall mit der Realität geben wird, und zwar dann, wenn der Markt für Immobiliendarlehen seine Grenzen erreicht hat. Dann besteht die Gefahr, dass der Konsument aufhört zu kaufen, aber die produzierende Industrie nicht stark genug ist, neue Jobs und eine wirkliche wirtschaftliche Erholung herbeizuführen.

Vielleicht haben wir diesen Punkt heute schon erreicht. Vor ein paar Wochen ist die Zinsrate in den USA innerhalb von zwei Wochen stark gestiegen, als Inhaber von US-Anleihen begannen, diese fast panikartig zu verkaufen. Sie befürchten, dass der Immobilienboom vorbei ist, und versuchen deshalb, soviel Gewinn wie möglich herauszuschlagen, bevor die Preise zusammenbrechen. Es wird berichtet, dass die Europäische Zentralbank ihre Mitgliederbanken anweist, wegen des Risikos keine Papiere von Freddie Mac oder anderen Regierungsagenturen zu kaufen. Diese Warnung hat Banken in der ganzen Welt veranlasst, ihre grossen Investitionen in US-Anleihen zu überdenken.

Die US-Wirtschaft ist auf einer Pyramide von Schulden aufgebaut, insgesamt 20 Billionen Dollar privater und öffentlicher Schulden, was laut der Bond Market Association einem Wachstum von 400% seit 1985 entspricht. Solange Greenspan Ausländer überzeugen kann, weiterhin Dollarschulden zu kaufen, können Amerikaner japanische Autos, chinesische PCs, italienische Schuhe oder deutsche BMWs kaufen, und die ausländischen Zentralbanken werden ihre Dollargewinne wieder in Dollar zurückinvestieren. Wenn die Dollar-Recycling-Kette bricht und das Vertrauen in genau diesen Dollar schwindet, dann können Greenspan oder Bush wenig unternehmen, um das zu stoppen.

Diese 20-Billionen-Dollar-Schuldenblase - von einigen wird sie auf 34 Billionen Dollar geschätzt - ist eine weitaus gefährlichere Massenvernichtungswaffe, die die Vereinigten Staaten und den Rest der Welt bedroht, als irgendeine militärische Massenvernichtungswaffe im Irak oder Nordkorea. Die Aussenpolitk Washingtons ist ein verzweifelter Versuch zu verhindern, dass diese Massenvernichtungswaffe explodiert.


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Auch Amerikas private Pensionskassen befinden sich in der Krise
Ein weiterer Hinweis auf den ungesunden Zustand der tatsächlichen wirtschaftlichen Lage der Vereinigten Staaten sind die zunehmenden Enthüllungen, wie es tatsächlich um die betrieblichen Pensionskassen steht.

Die Regierung hat kürzlich die Pension Benefit Guaranty Corporation PBGC (Garantiegesellschaft für leistungsorientierte Pensionsfonds) auf die Liste der «Hochrisiko»-Regierungsorganisationen gesetzt, mit der Warnung, dass das staatlich garantierte System privater Pensionen «leider gefährdet ist». Das ist keine Kleinigkeit. Es betrifft etwa 44 Millionen im privaten Sektor tätige Arbeitnehmer, die über ihre Unternehmen versichert sind. Arbeitgeber sollen in guten Jahren Geld auf die Seite tun, um den Bedarf für die Renten zu decken. Während der Aktienblase von 1997 bis 2001 haben viele Firmen ihre Pensionsverpflichtungen ignoriert und das Geld benutzt, um die Firmengewinne zu schönen, und trieben so ihre eigenen Börsenwerte in die Höhe.

Jetzt, wo der Aktienmarkt bereits seit drei Jahren zusammengebrochen ist und die Zinsraten der Wertpapiere ihren tiefsten Stand seit 45 Jahren erreicht haben, weisen die Pensionskassen der Firmen ein Loch von ungefähr 350 Milliarden Dollar für die nächsten Jahre auf. Nach dem Bankrott von Enron und WorldCom konnte eine grosse Zahl von Firmen die Zahlungen an ihre Rentenfonds nicht leisten, wodurch die Notreserven des staatlichen Garantiefonds der PBCC geleert wurden.

Im Kongress und in der Geschäftswelt sowie bei den Gewerkschaften gibt es eine hitzige Debatte über diese wachsende Krise bei den Pensionskassen. Schlussendlich werden wahrscheinlich die Steuerzahler diese privaten Pensionen bezahlen müssen, denn die Firmen haben ihre Ressourcen in der Aktienblase törichterweise verspielt und viel verloren.


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Fannie Mae und Freddie Mac
In den vergangenen Jahren erreichte die Zahl der Amerikaner, die ein eigenes Haus besitzen, astronomische Höhen. Viele der Kredite der Hausbesitzer und die damit verbundenen Schulden werden von zwei Gesellschaften gewährt, die von der US-Regierung «gesponsert» werden: Fannie Mae und Freddie Mac. Sie sind auch unter der Bezeichnung Government Sponsored Enterprises (von der Regierung finanzierte Unternehmen) bekannt. Ihr Name wurde aus den Anfangsbuchstaben abgeleitet. Die FNMA oder Bundesweite Hypotheken Agentur - auch als Fannie Mae bekannt - wurde während der grossen Depression im Jahre 1938 gegründet, um Banken beim Verleihen von Geldern beim Hauskauf eine finanzielle Unterstützung zu geben. Die FHLMC, Bundesdarlehenskasse für Eigenheimhypotheken - oder Freddie Mac - wurde 1970 vom Kongress gegründet, um in etwa die gleichen Aufgaben zu erfüllen und einen Wettbewerb mit Fannie Mae zu ermöglichen. Der Kongress rief beide als besondere, von der Regierung finanzierte Unternehmen ins Leben, um mit diesem Trick die Bundesverschuldung kleiner erscheinen zu lassen, als sie tatsächlich war.

Beide Firmen sind private Aktiengesellschaften, deren Besitzer grosse Banken oder Finanzinstitute sind. Sie sind dazu da, ihren Aktionären Gewinne zu verschaffen. Dies tun sie, indem sie individuelle Hypothekenanleihen von lokalen Banken kaufen, so dass die lokalen Banken das Anleihenrisiko loswerden und etwas in die Kasse kommt. Heute geben lokale Banken Darlehen an beinahe jeden, der darum ersucht, weil sie billige Kredite zur Ankurbelung des Hauskaufs von der Bundesbank erhalten und gleichzeitig wissen, dass sie das Risiko unmittelbar an Freddie Mac oder Fannie Mae abtreten können. Das heisst, mit zunehmend schwieriger werdender wirtschaftlicher Situation wird wahrscheinlich die Zahl derer, die ihren Verpflichtungen nicht nachkommen können, explodieren. Sie sind kaum zu steuern, und nur wenige wissen um die Details ihrer finanziellen Transaktionen.

Fannie Mae zahlt für diese Bankhypotheken mittels einer Technik, die man «Sicherheit» nennt, bei der Hunderte oder Tausende individueller Eigenheimhypotheken mit ihren monatlichen Zahlungen in grossen Anlagefonds zusammengefasst und dann verkauft werden. Die Fannie-Mae-Anleihe wird an private Investoren oder in vielen Fällen an ausländische Zentralbanken verkauft, die auf der Suche nach sicheren Dollar-Investmentgeschäften sind. Von den Anleihen glaubt man, sie seien so sicher wie die Anleihen der US-Schatzkammer.

Der Unterschied besteht aber darin, dass die Finanzmärkte automatisch annehmen, dass diese Garantie «stillschweigend» existiert, während der Kongress sich geweigert hat, die volle Regierungsgarantie für Fannie Mae oder Freddie Mac zu übernehmen. So lange Mae oder Mac Profite machen, ernten deren private Besitzer die Gewinne. Aber wenn es einmal eine wirkliche Finanzkrise gäbe und die Hausbesitzer, deren Hypotheken von Freddie Mac gekauft worden sind, in Verzug kommen, weil sie ihren monatlichen Zahlungen nicht mehr länger nachkommen können, dann ginge das Risiko an die Steuerzahler. Die Regierung müsste dann eingreifen, so wie sie es in den 80er Jahren tat, als die Krise der Spar- und Hypothekenbank auftrat und sie Milliarden Dollar schwere defizitäre Anleihen kaufen musste, um eine Panik auf dem Finanzmarkt zu vermeiden.

Das ist es auf jeden Fall, worauf Finanzinvestoren bei Freddie Mac setzen. Die Steuerzahler bezahlten 180 Milliarden Dollar für das Spar- und Hypothekenbank-Debakel. Heute beträgt der Gesamtwert der von Freddie Mac und Fannie Mae garantierten Hypotheken weit über 2,6 Billionen Dollar. Das macht einige Leute ziemlich nervös. Viele der Hypotheken sind «regulierbare Hypothekenzinssätze», was bedeutet: Wenn der Zinssatz jetzt steigt, dann steigen auch die monatlichen Zinszahlungen. Das könnte der Auslöser für eine Flut von zahlungsunfähigen Schuldnern sein. Dieses Risiko ist einer der Gründe, warum die Europäische Zentralbank kürzlich ihre Mitglieder davor warnte, die Anleihen von Freddie Mac oder anderer von der Regierung gesponserter Unternehmungen zu kaufen.


Quelle:
http://www.zeit-fragen.ch


:) :) :)
Begründete Zweifel an der Qualität des US-BIP Wachstums im zweiten Quartal!!!

Weiter:
http://www.markt-daten.de/themen/hellmeyer-bip.htm


;) ;) ;)
Gold ist am 15. August 2003 nach exakt 32 Jahren von den Toten auferstanden .

Weiter:
http://www.goldseiten.de/ansichten/bogner-06.htm


;) ;) ;)
hallo,
ich denke nicht, daß die Goldnachfrage sinken wird, denn wenn ich mir vorstelle, daß in unserem Unternehmen jeder Kontakt für den allgemeinen Masch. Bau mit 4-8ym vergoldet wird und wir davon ( Nicht als Alleinhersteller 60 % Innland)
200.000.000 STK pro Jahr verbraten, so kann sich jeder vorstellen, welche Märkte noch dahinter hängen.

Fast jeder Kontakt wird mittlerweile vergoldet !!!!

Also, wenn die Dinger defekt sind, gehen die in den Kupferschrott, wenn überhaupt.
@clelia: 4-8Mü sind ca. 6 tausendstel Millimeter, bei einer Kontaktgrösse von geschätzt 1 Quadratmillimeter sind das 6 tausendstel kubikmillimeter, was ca. 0,0012 Gramm/Kontakt entspricht.

Selbst bei 200.000.000 Kontakten/Jahr sind das nur 0,24 Mill. Gramm, entspr. 240 kg, na gut, immerhin ca. 7.000 Unzen.

Das treibt den Preis nicht gross, wenn man von einem Jahresumsatz an Physischem von ca. 3,6 Tonnen ausgeht.

Zeigt jedoch sehr schön, dass es auch technische Anwendungen gibt.

Für was werden die Kontakte gebraucht?
hallo,
normale Verbindungskabel für Maschinensteuerungen, Ventilstecker, Busleitungen , Sensortechnik, Robotersteuerungen usw.

Interessanterweise schaut es so aus, als ob der Markt mit jährlich 7 % weltweit wächst, denn wer verklemmt heutzutage noch in irgendwelchen Abzweigkästen, das muß alles steckbar und auswechselbar sein.
US-BANKEN

Hypothekenfinanzierer geraten ins Stolpern



New York · 9. Oktober · whp · Die Ankündigung von Verlusten zweier Regionalbanken innerhalb des Federal-Home-Loan-Bank-Systems (FHLB) lassen erneut Sorgen aufkommen, dass die Häuser im Zuge des jüngsten Immobilienbooms zu hohe Risiken eingegangen sind. Die FHLB Atlanta kündigt für das dritte Quartal neun Millionen Dollar Verlust an, die FHLB Pittsburgh ein Minus von gut sechs Millionen. Um Risiken zu senken, hatten die Regionalbanken Termingeschäfte abgeschlossen.

Das FHLB-System ist der zweitgrößte Hypothekenfinanzierer in den USA. Besitzer sind Geschäftsbanken, Sparkassen und Kreditgenossenschaften. Erst kürzlich war das konkurrierende Institut Freddie Mac in die Schlagzeilen geraten. Dem Unternehmen wurde unter anderem vorgeworfen, Gewinne falsch bilanziert zu haben.




Quelle:
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/wirtschaft_und_boerse/wirt…


;) ;) ;)
Artikel über die amerikanische Immobilienblase.



POOR HOUSE II
The Daily Reckoning
Paris, France

Friday, 10 October 2003

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*** Stocks up...dollar up...euro down...gold down...It just gets madder and madder...

*** Russia may begin pricing its oil in euros...

*** When will the bear market end? 2016? Running into people...and more!

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The Nasdaq is selling at 8 times SALES...but stocks went up yesterday.

Even at Wal-Mart, the people who know what they are doing are selling stock...but the lumpeninvestoriat takes no notice; the dumb money keeps buying.

Asians work for 1/5th to 1/10th the wages of Americans. And Asians economies are growing 2 to 3 times faster than the U.S.. Still, Asian stocks are priced much lower than stocks on Wall Street.

The U.S. is running a current account deficit of about $1 million PER MINUTE...but the dollar rose yesterday.

The average American is deeper in debt than at any time in history...but consumer spending just rose at the fastest pace in 18 months.

The Moscow Times reports that Russia, the world`s second- largest oil exporter, is considering shifting its oil dealings from the dollar to the euro...but the price of the euro fell against the dollar yesterday.

As a percentage of family income, house prices have risen nearly 50% since the early 70s. Houses are selling for such high prices that fewer and fewer people can afford them...but the price of the median house continues to rise five times faster than income.

The U.S. army is the greatest offensive military force the world has ever seen. But it has been placed in a position where it is forced to DEFEND itself against desert tribes...and the price of gold still dropped more than $6 yesterday.

Meanwhile, the world`s only super-power seems to be at war with ITSELF over what to do next, both on the economic front and in the Iraqi front. It is running a budget deficit of more than $1 billion per day...

...and people lend it money as if it were the Eisenhower years.

The more we think about it, the more we love this market...this economy...this world! It gets madder and madder. But imagine how boring it would be if people did the reasonable thing?

Instead, we are treated to the spectacle of investors, economists, homeowners and politicians sitting on stacks of dynamite...and lighting the fuse!

Advice to readers: watch out. Sell the dollar, sell the Nasdaq, sell Treasuries, sell real estate. Buy gold, the euro and Asian stocks.

And now over to Addison with more of the madness of crowds:

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Addison Wiggin, writing from Paris...

- Little by little, people are beginning to realize that reports of growth in the GDP are greatly exaggerated. Last week, an economist at Merrill Lynch went public with the story. " One economist who`s telling the truth," is the headline in the NY Post.

- According to John Crudele, the column`s author, David A. Rosenberg, Merrill Lynch`s chief economist for North America, has a bone to pick with government statistics. First of all, Rosenberg " concluded that the money being spent on computers and other technology by businesses is nowhere near what is being reported by the government."

- Using what our own Dr. Richebächer calls " hedonic price indexing" - valuing computers by their computing potential, rather than dollars spent on them - government number crunchers pretend that businesses have spent $133 billion on computers and peripherals since the recession bottomed out. In fact, according to Rosenberg, the number is closer to $15 billion.

- Crudele: " [Rosenberg] notes that the tech spending `accounted for 30 percent of the overall increase in GDP, so the economy ex-computer expenditures has only risen at a 2 percent annual rate.` The government is officially reporting GDP at nearly twice that rate."

- Secondly, Rosenberg`s work suggests the recent report on job figures - the vaunted 57,000 increase that arrested media musings on the `jobless recovery` - was " not a strong report in and of itself and we shouldn`t let the shock factor of a `+` sign confuse matters...more companies are still cutting workers than adding them; the drop in hourly wages shows `income growth is sluggish`; and the number of people who only have a part-time job because they can`t find full-time work soared last month."

- Yesterday, the market spent the better part of the morning climbing higher as several bullish pieces of news floated about the ether. Strong earnings results rolled in from the New Era holdout Yahoo...and a less-severe-than-expected new jobless claims report put in an appearance. The major averages were all up - the Dow climbed 49 points to 9680, the Nasdaq rose 18 to 1911, and the S&P 500 closed at 1038 after rising 5 points.

- The mid-cap S&P 400 and small-cap Russell 2000 indices both put in new 52-week highs.

- We remember our friend John Mauldin asking earlier this year: " What if they threw a dollar devaluation party, and nobody came?" Certainly, the dollar has been under pressure since officials of the G7 met at Dubai, and John Snow & Co. began gently trying to talk the dollar down from the precipice off of which it is currently considering a swan dive. But Snow`s sweet nothings have not stopped Japan from intervening to restrain the yen. According to Reuter`s, they have even enlisted the help of the New York Federal Reserve to sell yen on its behalf.

- " Much of the dollars bought in that intervention could well end up in U.S. assets and will be held by the Fed," Reuter`s reports, " which holds some $786 billion of Treasuries on behalf of foreign central banks, mostly from Asia." And the reflation attempt goes on...

- Meanwhile, fearing their own economy may be `overheating,` the Chinese have moved to limit foreign direct investment. According to a piece in London`s Financial Times, " China has stalled the expansion of a scheme to attract foreign investment funds into its domestic capital markets because of concerns about its use by investment banks for currency speculation." The British bank HSBC was shut out of half of a recent $100m bid...and an informal request from Union Bank of Switzerland to increase its $300m target was rejected flat out.

- Singapore, a leading member of the ASEAN trade pact we talked about yesterday, saw 3rd-quarter GDP come in at an annualized 15%...

- In his book Tomorrow`s Gold, Marc Faber describes the world`s capital markets by way of metaphor. Imagine the world`s investment funding as water filling a large bowl. For much of the last decade, that bowl has sat squarely over the corner of Wall and Broad in lower Manhattan. Despite the combined efforts of all the world`s meddling central bankers, the bowl appears to be steadfastly tipping toward the Asian markets...waiting for the great inundation to begin.

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Bill Bonner, back in Paris...

*** Stocks have been rising. But it is almost surely just a normal rally in an extraordinary bear market. How long might the bear market last?

A message on the Richard Russell website gives a clue: 1910-1929 - Bull market, DJIA peaks at 381 1929-1948 - Bear market, DJIA went as low as 41 in 1933 and ended in 1948 at 161 1948-1966 - Bull market, DJIA goes from 161-975 1966-1982 - Bear market - DJIA starts at 975, goes to 1000, bottoms in 1973 at 577 and finishes in 1982 at 974. 1982-2000 - Greatest bull market in history, DJIA goes from 974 - 11,722 2000-???? - Potentially the greatest bear market in history

*** " Do you mean to tell me that you paid $200,000 for a broken-down house in a third-world slum..." asked a business partner yesterday evening, " ...and that you actually made the deal while a potential revolution was being whipped up in the town plaza?"

We could not deny it.

" But I thought you were supposed to be a conservative, risk-averse investor," came the accusation.

" Well," we replied, " we are risk-averse. Like Warren Buffett, we never buy anything that we would not want to own for life. And if we`re ever on the lam we could hide out down here. We could sit in a rocking chair drinking rum and fruit punch until our liver or our money ran out."

*** We just got back in the office after a visit to Latin America. We hate traveling, but occasionally and literally bump into interesting people. On this trip, we practically knocked over a pretty young woman in the Miami airport.

" Do you know who that what was," asked a traveling companion.

" No idea..."

" Anna Kournikova...the famous tennis player who poses in men`s magazines...?

" Hmmm....she ought to look where she`s going."

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The Daily Reckoning PRESENTS: The miracle of No-Sweat Equity...

POOR HOUSE II
By Bill Bonner

Today, we return to our courtroom drama.

You will recall, dear reader, we are arguing that the typical house is not what it appears to be. It pretends to make its owner rich; instead, it makes him poor.

Practically every sentient being with a U.S. passport believes the opposite - that buying a house is a nearly risk-free/reward-guaranteed proposition. Taking the other side of the argument clearly puts us in a very small minority. We look around, and we are practically alone. So, the burden of proof is on us. Last week we carried the load a short way. Today, we pick it up again and teeter on.

Your editor begins by disclosing a prejudice: he is a sucker for real estate. He likes the feel of dirt beneath his feet and under his fingernails. He is comforted by the notion that - should the world go to Hell as he has been predicting - at least he would have a place to live. He even imagines himself living well - eating the fruits of his own garden. In extremis, he might even slaughter his wife`s obnoxious horses and roast them over an open fire while swilling his own homemade hooch out of an old jar. For luxuries and heating oil, he could dig up a gold coin or two when needed.

On the whole, the end of the world might not be so bad.

Since he is making disclosures, your editor might also confess a mixed record when it comes to real estate investing. He has spent the week down in Nicaragua, scouting real estate investment possibilities. But this is not the first time he has been a pioneer in the Third World. Two decades ago, he bought a house in a bad neighborhood in Baltimore. He paid almost nothing for it and restored it himself. Back then, he felt he was building `sweat equity` in the property. Only later did he discover that his perspiration was not worth very much. He could improve the house, he discovered. But not the city around it. When the final tally was made, he found that he had lost money on an actual cash basis. For all his sweating, he had earned not a penny.

Typically, our experience was at odds with the rest of the world. In a sea of rising property prices, your editor managed to find a leaky boat.

But the real tidal increase in property prices began later...about 8 years ago. In that period, house prices rose 3 times faster than rents. Not since The Flood has there been such a lift. Prices rose nearly 50% in nominal terms, almost 30% more than the increase in inflation. Without lifting a finger, the nation`s homeowners found themselves $2.7 trillion richer - about $35,000 extra for every one of them. Where did the money come from, we wondered last week?

In almost every community, the story was much the same. You could toss a congressman out of a helicopter almost anywhere in the country; it was very unlikely he`d fall upon a house that had not gone up in price.

But we contend that houses have not really made people wealthy at all. In fact, they`ve made them poor. How can that be?

Last week, we established an important point: that the house itself - the physical thing - couldn`t possibly increase in value. All its components deteriorate, depreciate, fade and decay - just like everything else.

And now we call our star witness.

" Mr. Alan Greenspan, would you step up to the witness stand, please?

" Mr. Greenspan, you have sworn to tell the truth, the whole truth and nothing but the truth, isn`t that right?

" Of course, you wouldn`t tell lies, we just wanted to make sure...

" Now, isn`t it true you have said many times that your lower interest rates were a big help to consumers? In fact, wasn`t it as recently as a few weeks ago that you testified before Congress that consumers were in `better shape,` since they had been able to refinance their debts at lower rates?

" Now, to tell you the truth, you might as well have gotten down on all fours and barked...it would have made as much sense to us. As near as we can tell, consumers have never been in worse shape.

" Of course, as chief of the Federal Reserve system, you are well aware of the numbers. The old rule was that lenders insisted that monthly mortgage payments not exceed 28% of gross income. They called that the `back-end ratio.` But as people came to believe that real estate always goes up, both borrowers and lenders began to loosen up. Now, in expensive markets such as Boston and San Diego, the percentage of income devoted to mortgage payments has risen to more than 43%. In San Francisco, the average family spends 47% of its pre-tax income on mortgage payments.

" San Francisco must be the Nasdaq of real-estate markets, wouldn`t you agree? The median house there sells for $515,000. Only 14% of the people in the area can qualify to buy a house...and those who do spend 5 to 6 times their annual income on it. Thirty years ago, the median house cost 2.1 times median income.

" Much of the reason for the increase in real estate prices must simply be that it is easier to borrow money, wouldn`t you guess? Even very poor credit risks are routinely cleared for mortgages these days, aren`t they? Because everyone is so sure house prices will keep going up. As long as prices are rising, why worry? If the homeowner runs into trouble, he can always sell his house for a higher price. Or, the bank can resell it for him.

" But isn`t it true, too, that lending to the marginal credit risk is a little like introducing your daughter to a marginal sports star? If you make it too easy for him, there is almost sure to be trouble.

" Thanks to your policies, and the innovations of the financial industry, credit has never been easier to come by. As a consequence, debt has increased for the last 30 years...and it has continued to increase even through the recession of 2001...and right up to the present. In absolute terms, as well as by most relative measures, Americans are more in debt than at any time in history. And after record levels of mortgage refinancing, never before have they owned so little of their own homes.

" In light of all that, would you care to explain what you meant by consumers being in `better shape`?"

[Unintelligible response.]

" Well, let`s approach it in another way.

" Do you read the papers, Mr. Chairman?

" You do?

" Good. Well, have you seen an advertisement offering an equity line of credit? It has a drawing of a house with bags of money under it. `Go ahead...it`s yours...you have a right to it...take it out...spend it...` the ad says, or something like that.

" Well, now...there wouldn`t be any ads like that if rates hadn`t been cut so dramatically, would there?

" Of course not.

" And there wouldn`t be a refinancing boom, either, right? And if there were no refinancing boom, consumers wouldn`t have been able to keep spending, could they?

" Now we understand that you regard all this as a good thing. If consumers had not been able to keep taking the `equity` out of their houses...the whole world economy would have fallen into recession, wouldn`t it? Americans wouldn`t have had any money to spend. Foreigners wouldn`t have been able to sell their products. Nor would they have been able to accumulate hundreds of billions of dollars or to reinvest them in U.S. Treasury bonds. There wouldn`t be such a huge trade deficit...and no way to finance the federal deficit or the war against Iraq...at least not at current interest rates.

" Wouldn`t you agree?

" You would? Good.

" So, you would say that the whole world economy depends on the rate cuts and on consumers` willingness to continue taking out `equity` from their houses, right?

" Yes, it is fairly obvious. But now a more difficult question. Are you ready for this, Mr. Chairman? Here goes:

" What exactly is this `equity`? We understand money you make from working. Or profits you make in your business. Or money you`ve saved up. But this no-sweat equity is something different, isn`t it? It seems to come out of nowhere, almost magically. Houses are supposed to provide a sort of dividend for their owners; they give them a roof over their heads. But isn`t it a bit peculiar that they should produce extra cash, too?

" What is this money? We`ve put the question to others. No one has had a good answer. We were counting on you, Mr. Chairman. As the best-known central banker since John Law, we thought you might be able to tell us what this money - this money that the world relies upon so heavily - really is.

" Well, let us jog your brain a bit.

" Isn`t it possible that there really is no money there? A house is a house is a house, after all. It is a consumer item, not a capital asset. What is really happening is that the house owner is merely borrowing against the inflated value of it. And isn`t it possible that the house is subject to the same fits of `irrational exuberance` - as you put it - as the stock market? Isn`t it true that the mortgage industry is merely acting like the brokerage industry in a bubble market - lending money on the inflated value of the asset? And isn`t it correct to say that this lending is itself contributing to the bubble in prices?

" You know how it works; you watched the same thing in stocks three years ago. You said you couldn`t tell it was a bubble back then. But now that you`ve seen one up close, maybe you are better able to see the next one? A fellow sees his house going up at 10% per year. He figures he`ll buy another one. How can he resist? It`s easy money, isn`t it? Especially since, as everyone knows, house prices never go down.

" But you remember Hyman Minsky? He pointed out that `stability produces instability,` didn`t he? The idea was that the more people come to believe something is sure, the less sure it becomes. As everyone came to believe that house prices only go up, lenders lent more freely and buyers spent more freely. Naturally, prices rose. This convinced other buyers that they should get in while the getting was good. Before you knew it, real estate prices had taken off, rising far faster than the incomes of the people who were to buy them.

" And isn`t that exactly what has happened in America? The average after-tax, after-inflation income is barely rising at all. And yet, house prices are going up at 10% per year and more. Yesterday, we read that house prices in Minnesota have risen 50% in the last 4 years. And last year alone, in places as diverse as Topeka, KS, and Providence, RI, they were up nearly 20%. In Nassau County, NY, they were reported rising at an unbelievable 26%. How long can that last?

" You don`t know? Well, we don`t know either, but it definitely can`t last forever, can it? There must come a time when the average person can no longer afford the average house and when some people need to sell. Then what?

" Of course, we`re not blaming you, Mr. Chairman, we`re just trying to get to the bottom of it...to understand what is going on.

" Now let me ask you another question. If house prices can stop rising, they can also go down...isn`t that correct? And isn`t it also correct to say that, in fact, sooner or later, they will go down? Isn`t this exactly what happened following every stock market bubble of the last 70 years - in Japan, Korea, Hong Kong, the Philippines, Thailand, Indonesia, Mexico and Brazil?

" And what do you think will happen to homeowners who have taken out the equity in their houses? They will still have to pay interest on it, won`t they? In fact, at some point they will even have to put the equity back in...right? When they sell, for example?

" And now, here`s something interesting. Even in a bad economy, most people will be all right, of course. Most won`t have to sell. So, you might assume that property prices will stay fairly stable. But that`s not really true, is it? In Japan, residential properties have fallen 23% since 1991.

" Prices are set by the properties that sell, not by those that don`t change hands. In a crunch, all it will take is a few desperate neighbors and your house could decline in value by 10%...20%...or even more.

" Yes, but? What but?

" We`re not asking you to predict the future. We are talking about the present. We just want you to admit that a homeowner who takes `equity` out of his house is actually poorer than the one who does not. And since low interest rates and rising real estate prices are an invitation to `take out` this `equity,` it might also be correct to say that the boom in the real estate market has actually made the marginal homeowner poorer. Am I wrong about that?"

[Unintelligible response.]

" You may step down, Mr. Greenspan, we have no further questions for you..."

And now, let us call our final witness: you, dear reader.

Let us begin with the same question we`ve posed to our other witnesses. What is this no-sweat `equity` people take out of their homes? Is it really any different from any other promise of something for nothing?

And like every other promise of something for nothing, won`t it more than likely end in more nothing than something?

And won`t millions of homeowners end up sweating their equity after all?

Bill Bonner

Editor`s Note: Bill Bonner is the founder and editor of The Daily Reckoning. He is also the author, with Addison Wiggin, of the Wall Street Journal best-seller: " Financial Reckoning Day: Surviving The Soft Depression of The 21st Century" (John Wiley & Sons), available at Amazon.com:



Quelle:

http://www.dailyreckoning.com



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Gold – Quo Vadis?


Ein paar einleitende Worte zum Goldpreis.

Über die aktuelle Situation am Goldmarkt sprach AnalystCorner mit dem Goldexperten Marc Gugerli, mit seinem Partner Walter Wehrli seit gut 4 Jahren Advisor von Gold 2000, einem private Label Produkt der Bank Julius Bär mit 400 Mio SFR unter Verwaltung.

AC: Herr Gugerli, wie beurteilen Sie die gegenwärtige Stimmung am Goldmarkt. Hat der Anleger den Zug nicht bereits verpasst?

Gugerli: Die Stimmung ist recht vorsichtig. Viele Goldbugs, die von Natur aus meistens bullish sind, waren in letzter Zeit recht nervös und sprachen von einer Korrektur und Konsolidierung, die wir zur Zeit auch durchlaufen. Die Aktienmärkte sind in den letzten Monaten stark gestiegen, so dass die parallel laufende Goldhausse sowieso von den meisten Leuten nicht bemerkt wurde. So Paradox es klingt, Angst vor weiteren Notenbankverkäufen, Erneuerung des Washington Agreements und massive Short Positionen bilden einen guten Nährboden für weitere Kursgewinne. Die derzeitige Stimmung lässt sich am besten auf Englisch erklären: "The gold market is climbing the wall of worries", was auf einen noch sehr jungen Bullmarket hindeutet. Die Marktkapitalisierung von allen Goldaktien weltweit entsprechen gerade einmal 1/3 der Marktkapitalisierung von Microsoft. Wenn man nun sieht, dass Gold als Investment wieder einen Platz in gewissen Allokationen findet, können Sie Ihre Phantasie spielen lassen, wo die Goldminenunternehmen sich hinbewegen. Die Technologiehighflyer EMC oder Yahoo gingen in den 90ern von etwa 1 $ auf über 100 $ respektive auf über 300$. Ich behaupte nicht, dass wir ein solches Szenario in Goldaktien wiederholen. Nur, Goldaktien, die vor 2 Jahren noch bei 1$ notierten und heute bei 3$ stehen, traue ich einen Anstieg in den Zweistelligen $-Bereich durchaus zu. Der Zug ist erst angefahren. Nehmen wir eine Skala von 1 bis 10 dieses Bullmarktes, glaube ich, dass wir uns derzeit bei ca. 1,7 befinden. In einem Bullmarkt heißt es übrigens, "buy on dips" und ein Neueinstieg ist daher meines Erachtens gerade jetzt sinnvoll.

AC: Wie beurteilen Sie die Politik des FED und die Entwicklung des US$?

Gugerli: Das FED reflationiert um jeden Preis. Es nimmt dadurch einen tieferen US Dollar ganz klar in Kauf oder wünschst sich das sogar. Gleichzeitig haben Sie Angst vor einem Exodus aus den Treasury Bonds, den das würde massiv steigende Zinsen am langen Ende bedeuten. Eine Gratwanderung, die meines Erachtens nicht gut enden wird.

Herr Schweizer: Teilen Sie die Meinung der Finanzpresse und Analysten, die einen Wirtschaftsaufschwung voraussehen?

Gugerli: Nein. Europa hat viel zu große Strukturprobleme und die USA viel zu viel Schulden, privat, in Unternehmen und die öffentliche Hand. Überkapazitäten wohin das Auge reicht. Dazu die fehlende Pricingpower und einen stagnierenden Arbeitsmarkt, dies alles lässt nicht auf eine Erholung schließen. Asien ist hingegen zur Zeit wirtschaftlich robust. Die Gefahr, dass der US Konsument kürzer treten muss und dadurch die Importe aus Asien betroffen sein werden, wird die immer noch latent vorhandene Deflationsdebatte neu anheizen.

AC: Wie verhält sich Gold bzw. die Goldaktien in einer Inflation sowie in der Deflation?

Gugerli: Gold war die sicherste Anlage in der Deflation von 1930 bis 1937. Da Gold zu dieser Zeit an den US Dollar gebunden war, konnten keine Kapitalgewinne erzielt werden. Jedoch gingen Goldaktien, z.B. Homestake und Dome im Schnitt etwa 600% nach oben, während der Dow vom Top über 80% verloren hat. In den siebziger Jahren herrschte Inflation, der Dow bewegte sich über 12 Jahre hinweg in einer Range von 600 bis 800 Punkten bestenfalls seitwärts, die Aktie von Homestake konnte hingegen um über 500% zulegen. Die Weltwirtschaft ist in unruhigen Gewässern und beide Szenarien möglich.

AC: Wie sehen Sie die fundamentale Situation im Gold, insbesondere das Angebot und die Nachfrage?

Gugerli: Das Angebot an physischem Gold, sprich die jährliche Minenproduktion von 2`500 Tonnen und das recycelte Gold mit 500 Tonnen entsprechen insgesamt ca. 3`000 Tonnen. Die Nachfrage nach Gold, wohlgemerkt ohne Investmentnachfrage, beträgt ca. 4`000 Tonnen. Alleine 80% der Nachfrage macht die Schmuckindustrie aus. Indien, mit 25% der weltweit größte Konsument, verwendet diesen Schmuck sogar als Ersatzwährung. Das "Gap" oder Loch wurde und wird immer noch durch Notenbankverkäufe, Forwardverkäufe der Produzenten - aktuell aber eher Rückkäufe - und den so genannten "shorts" - Notenbankleasing= Shortpositon eines Finanzinstitutes - gedeckt. Die Exploration, also die Suche nach neuen Goldminen, ist in den letzten 8 Jahren um etwa 70% gesunken. Neue Projekte, die in den nächsten Jahren in Produktion gehen können, gibt es nur wenige. Ein "Squeeze" ist vorprogrammiert, außer die Nachfrage sackt abrupt ab, was ich aber nicht befürchte. Bei einer Weltwirtschaftskrise wird die Schmucknachfrage sicher rückläufig sein, auf der anderen Seite die Nachfrage nach Gold als Investmentvehikel aber viel stärker zunehmen. Die Majors, d.h. die 5 weltweit größten Goldproduzenten, wurden in den späten 90-iger Jahren zu regelrechten Hedgefunds. Sie entließen ihre Geologen und behielten die Buchhalter und Anwälte! Beeinflusst durch den BRE-X Skandal (Anm.: Der Explorer BRE-X behauptete 1997 die weltweit größte Goldmine gefunden zu haben, erst unabhängige Bohrungen deckten den Schwindel auf, 3 Milliarden investierte Dollar wurden damals vernichtet) und den angekündigten Notenbankverkäufen haben sie das Vertrauen in ihr eigenes Business verloren. Die Nachfrage hingegen wuchs trotzdem mit 4% per annum. Dies wurde von den Majors völlig unterschätzt. Heute sind diese Majors hinter der Kurve, mit Fusionen untereinander versuchen sie sich über Wasser zu halten. Durch die Größe haben sie jedoch die Möglichkeit verloren, organisch zu wachsen.

AC: Wo sehen Sie denn die Gewinner im Goldminensegment?

Gugerli: Die Gewinner sind im mittleren und kleineren Bereich zu suchen. Meine Favoriten sind klar die Explorer. Es gibt heute weltweit nur etwa 20 Goldexplorationsgesellschaften, die eine unabhängige Prefeasibility oder Feasibility Studie besitzen, dies ist eine Aussage ob das Gold ökonomisch förderbar ist. Da diese Firmen noch keinen Cash Flow generieren, schaut man sich an, wie die Unzen "under ground" bewertet sind. Zurzeit sind diese zwischen etwa 20$ und 50$ bewertet. Glauben Sie an höhere Goldpreise, sollten Sie den grössten Leverage auf diesen "Unzen under ground" haben, da diese sich wie "in the money call`s" verhalten sollten. Ich gehe davon aus, dass bei einem Goldkurs von 375$ fast alle Projekte profitabel sind. Ist nun eine Gesellschaft mit $30 Unze underground bewertet und der Goldpreis steigt 100$, sollte sich der Aktienkurs der Gesellschaft verdreifachen. Zusätzlich sind diese 20 Explorer allesamt Kandidaten für eine Übernahme durch die Goldproduzenten.

AC: Sie legen gerade einen neuen Fond auf, investieren sie dort auch in Explorer?

Gugerli: Richtig, im Gegensatz zu anderen Goldfonds haben wir einen bottom up approach. Wir investieren zwar auch in Goldproduzenten, allerdings sind wir an den Majors aus dem beschriebenen Gründen nicht sonderlich interessiert. Allein 20% des Gesamtvolumens investieren wir ausschließlich in Goldexplorer. Mit Erfolg: Seit Gründung unseres Stammfonds mit 10 Mio SFR sind wir auf 400 Mio SFR gewachsen, unsere durchschnittliche Performance liegt bei 30% jährlich. Wir haben die Explorer mit 20% in unserem Fonds gewichtet. Hierbei spielt auch die Erfahrung meines Kollegen Walter Wehrli eine grosse Rolle, denn die Bewertung von Explorern ist sehr schwierig. Seit einigen Tagen kann der deutsche Anleger nun auch an dem neuen Produkt, dem Julius Bär Gold Equity Fond in Luxemburg partizipieren, der von mir und meinem Partner beraten wird. Eine Zeichnung wäre bei jeder Bank unter der Valoren Nr. 1666344, ISIN Nr. LU0175576296 oder telefonisch beim First European Transfer Agent, Tel. 00352 25 47 01 92 74 oder 00352 25 47
01 95 00 möglich.

AC: Sie haben erwähnt, dass Sie Goldexplorern eine besondere Kurschance einräumen, können Sie Ihre Favoriten nennen?

Gugerli: Ich gebe Ihnen lieber die komplette Liste als einzelne Firmen herauszuheben. In Australien handelt es sich um Dragon Mining (DRA) und Redback (RBK) und in Kanada sind dies Nova Gold (NRI), Nevsun (NSU), Minefinders (MFL), Int. Minerals Corp. (IMZ), Cumberland (CBD), Miramar (MÄ), Gabriel (GBU), Gold Reserve (GRZ), Manhattan (MAN), Aurizon (ARZ), Arizona Star (AZS), Desert Sun Mining (DSM), Yamana (YRI), Alamos (AGI), Kirkland Lake (KGI) und Metallica (MR). Es bestehen natürlich wie überall Risiken, seien es politische Risiken oder Umweltrisiken. Die geologischen Risiken sind bei diesen Firmen praktisch ausgeschlossen, da unabhängige Prefeasibility/Feasibility Studien bestehen. Deshalb betrachte ich diese Firmen als attraktive Calloptionen auf Gold ohne Verfall, zur Zeit können auch Sie diese noch sehr günstig erwerben.

Herr Schweizer: Ich danke Ihnen recht herzlich für Ihr Interview.




Quelle:

http://www.financial.de:8065/newsroom/news_d/3797.html


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James TURK erläutert alte (unwichtige) und neue (brisante) Meldungen zu GOLD

Quelle:
http://goldmoney.com/en/commentary.php#current

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Karriere: Banken bauen Spezialabteilungen für faule Kredite weiter aus
Von Detlef Gürtler

Niemand hat die Absicht, eine "Bad Bank" zu errichten. Das sagen sogar die, die schon eine haben. Gerade weil der Begriff so klar macht, was dort gespielt wird, mögen die Banken ihn nicht.







Die Dresdner und die BHF-Bank haben zwar bereits eine eigene Organisation zur Spezialbehandlung Not leidender oder sonst wie ungeliebter Firmenkredite aufgebaut, aber sie haben sich für den Namen IRU entschieden: Institutional Restructuring Unit.

Der Vorstandschef der IRU der Dresdner Bank, Jan Eric Kvarnström, immerhin Herr über ein Kreditengagement von 30 Mrd. Euro, begründet die Namenswahl damit, dass ein großer Teil der auf die IRU übertragenen Kredite ordnungsgemäß bedient werde, aber nicht mehr in das strategische Konzept der Bank passe: "Im Wesentlichen sind die Kreditengagements werthaltig." Er redet denn auch lieber von einer Kreditwerkstatt: "Unsere Toolbox ähnelt sehr viel mehr einem Wartungs-, Pflege- und Instandhaltungsprogramm." Von seinen Mitarbeitern erwartet Kvarnström allerdings mehr als nur handwerkliches Geschick. Neben dem unverzichtbaren Fachwissen sind für Vorstandschef Kvarnström vor allem "frisches unternehmerisches Denken" und "echter Teamgeist" wichtig.



Spezialabteilungen für Problemkredite wachsen


Auch wenn die meisten Banken bisher nicht den Weg einer organisatorischen Ausgliederung gewählt haben: Spezialabteilungen für Problemkredite gibt es überall. Und angesichts der immer noch schwachen Konjunktur und jährlich neuen Pleiterekorden handelt es sich hier für die Banken, notgedrungen, um einen echten Wachstumsmarkt. In der Commerzbank-Zentrale etwa arbeiten 150 Beschäftigte in der Kredit-Intensivabteilung. Commerzbank-Sprecher Peter Pietsch: "Wenn Probleme absehbar werden, geht die Verwaltung des Kredits von der Filiale an die Zentrale über, in der die entsprechenden Risikokapazitäten vorhanden sind." Neben hervorragender Kenntnis des Kreditgeschäfts müssen die Problemkredit-Betreuer auch mit den juristischen Aspekten des Geschäfts vertraut sein.


Großen Wert auf juristische Qualifikationen legt auch die "Bankaktiengesellschaft Hamm" (BAG), die Mutter aller deutschen Bad Banks. Sie sitzt fernab der großen Finanzzentren in der westfälischen Provinz. Alles, was im großen Reich der deutschen Volksbanken-Organisation besonders große Probleme macht, landet auf den Schreibtischen der BAG.



Abwicklungszentrale in Hamm


Vor 20 Jahren war sie selbst eine in Schieflage geratene Volksbank. Doch weil sich damals bei Sanierung und Abwicklung der Problemkredite so viel Know-how angehäuft hatte, dass es schade gewesen wäre, dieses wieder über die Organisation zu verteilen, landen nun die Problemkredite aus vielen anderen Volksbanken zur Abwicklung in Hamm - regelmäßig sind etwa 100 bis 150 Institute "Kunden" der BAG.


Und manchmal schluckt sie auch gleich ein ganzes Problem-Institut, wie 2001 die aus der Bahn geworfene Ökobank. Inzwischen wurden deren Reste an die GLS Gemeinschaftsbank weiterverkauft, doch die Arbeit wird den Hammer Abwicklern in nächster Zeit gewiss nicht ausgehen: Zum Jahresanfang wurde die DG Immobilien Management von der DZ Bank auf die BAG übertragen. Laut jüngstem Geschäftsbericht erwartet der Vorstand zudem "in erheblichem Umfang weitere Übernahmen von Problemkrediten anderer Genossenschaftsbanken". Das hat auch entsprechende Auswirkungen auf die Personalstärke: Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Beschäftigten von 203 auf immerhin 214.


Die Personalsuche gestaltet sich dabei nicht immer einfach. BAG-Sprecher Thomas Pieper: "Wir finden entweder klassische Juristen oder klassische Banker, aber nur selten verfügen Kandidaten über gleichwertige Qualifikationen in beiden Bereichen." Die in den vergangenen Jahren stark gestiegene Zahl von Wirtschaftsjuristen hat hier den Engpass allerdings gelindert.


Eine weitere Eigenschaft, so Pieper, ist bei der BAG weit stärker gefragt als bei den Problemkredit-Abteilungen der Großbanken: "Unsere Mitarbeiter müssen in der Lage sein, sehr schnell auf neue Situationen zu reagieren. Während bei Großbanken die Wackelkandidaten meist schon lange unter Beobachtung stehen, ist für die BAG jeder neue Fall auch tatsächlich neu: Wir übernehmen von anderen Banken Forderungen, und da können wir weder den Umfang noch den Zeitpunkt planen. So ähnelt unsere Arbeit eher den Aufgaben, die an einen Insolvenzverwalter gestellt werden."





Quelle
http://www.ftd.de/pw/ka/1066030076095.html


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Die China-Blase

Das Reich der Mitte gilt als die letzte Boomregion der Welt. Doch hinter spektakulären Wachstumsraten verbergen sich enorme Risiken

Weiter:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/wirtschaft/28798…

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Eine kräftige Kurskorrektur steht unmittelbar bevor!

Gestern wurden die Superzahlen über das dritte Quartal in Amerika veröffentlicht, und die Euphorie der Anleger scheint keine Grenzen zu kennen. Die Sentiments-Indikatoren in Amerika sind auf einem Stand angekommen, der alle Höhepunkte der Vergangenheit (Januar 2000, September 2000 und August 1987) übertrifft. Allein diese Tatsache ist ein starkes Alarmzeichen.

Für meine kurzfristigen Dispositionen benutze ich vor allen Dingen die Geldmengenzahlen der USA, und da sieht es noch viel schlimmer aus. Ende letzter Woche wurden M1 und M3 Zahlen veröffentlicht, und die sind echt katastrophal rückläufig. Beim 4-Wochendurchschnitt der US-Geldmenge M3 (- 21 Milliarden Dollar) entstand sogar der historisch schlechteste Wert. Meine Anlageentscheidung basiere ich allerdings auf die MZM Money Supply Zahlen, wobei die 4-Wochendurchschnitte in der Vergangenheit besonders hilfreich waren. Wenn die Kennzahl über 10 lag, war ein absoluter Kauf an den Aktienbörsen geboten, und umgekehrt bei einer Kennzahl unter 5 mussten Aktien verkauft werden. Die letzte Kennziffer, die mir zur Verfügung steht, ist historisch noch nicht dagewesen : 1,97 ! Die Begründung für den Einbruch der Geldmengen ist relativ einfach zu liefern. Die sogenannte Refinanzierungen bei den Hypotheken-Darlehen, die dem Konsumenten in Amerika weit über 200 Milliarden Dollar Einkommen verschafft haben, ist infolge der Zinserhöhung am Kapitalmarkt um sage und schreibe 80% gegenüber Juli eingebrochen. Dies hatte unter anderem zu einem Einbruch der M3 Zahlen von +20% im Juli auf unter –5% im Oktober geführt. Mit anderen Worten die Surprise-Party geht zu Ende. Da der Konsument laut Berechnungen der Volkswirte der HSBC Bank die Steuererleichterungen bereits voll und ganz ausgegeben hat, ist ein Einbruch des Konsums in den nächsten Monaten zu erwarten, und da im Moment das Wachstum und das Wohlergehen zum grossen Teil vom Verbraucher in Amerika abhängen, einem Verbraucher, der historisch gesehen die höchste Verschuldung aufweist (siehe auch Artikel in Boerse Online 44 « Das grosse Fressen – Oder Amerikas Heisshunger auf Pump »), dürfte die hohe Wachstumsrate von 7,2% in dritten Quartal (entspricht 3,3% auf Jahresbasis) drastisch zurückgehen auf 2% in vierten Quartal. Es liegen mir noch viele andere Zahlen vor, auf die ich an dieser Stelle nicht eingehen kann. Aber das Fazit scheint klar : Schauen Sie sich die wunderbaren Zahlen von gestern an, sie werden so schnell nicht wiederkommen. Es waren die höchsten Quartalszuwächse seit dem ersten Quartal 1984. Übrigens auch die Japaner hatten einmal dieses wunderschöne Erlebnis und zwar im dritten Quartal 1996, als die Wachstumsrate ein 20-Jahreshoch erreichte (12,5%) und dies in einem langfristigen deflatorischen Abwärtsprozess.

Bauen Sie Ihren Aktienanteil ab, legen Sie ihn in Cash an und kaufen Sie nach der Korrektur Ihre Lieblingspapiere zurück. Ich empfehle auch etwas, was ich ganz selten und hier in dieser Kolumne zum ersten Male tue : Kaufen Sie Dax Puts und Nasdaq 100 Puts, wobei die Fälligkeiten ruhig kurzfristiger Natur sein dürfen (Dezember 03 oder Juni 04). Ein bischen Spekulation gehört zum Börsengeschäft und kann das Salz in der Suppe sein, wie Kostolany es so oft bemerkte. Viel Erfolg dabei !

31. Oktober 2003
Roland Leuschel


Quelle:
http://nachrichten.boerse.de/anzeige.php3?id=72be4f70


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Sie haben recht, wenn Sie schreiben, dass Gold eine Langfristanlage ist.
Darum sollte man auch etwas davon besitzen.
Ich habe z.B. einen Drittelmix aus Gold,Silber und Platin.

Optionsscheine und Zertifikate sind nur Papier und bedeuten für den Besitzer nur Geldersatz (Papierersatz).

Haben Sie schon mal gesehen, das Gold pleite geht.

Ach ja, die Performance der letzten Jahre.
Naja, wann soll man etwas kaufen?
Wenn es noch da ist und wenn es billig ist.
Und Gold ist Geschichtlich gesehen z.Z. günstig.
Wie lange waren Grundstücke günstig?

Genau, so lange es noch welche gab.

Die Edelmetalle werden bald erschöpft sein und dann wäre es toll welche zu besitzen, oder?

Aber nicht als Papier (Optionsscheine, Zertifikate)

Gruß
router11
Kapitalismus per Kettenbrief



Sparen hilft in der Krise nicht.


Die Wirtschaft kann nur überleben, wenn immer neue Schulden gemacht werden

Von Robert von Heusinger



©Jan Kruse für DIE ZEIT; c/o www.jutta-fricke.de

Krise allerorten. Die Investmentstrategen der großen Banken sprechen von der Dollar-Krise – denn Amerika ist unhaltbar stark im Ausland verschuldet. Die deutsche Bundesregierung kürzt zum ersten Mal seit dem Krieg die Altersbezüge – und versucht so die Renten-Krise zu beenden. Die Lebensversicherer stecken in der Sinn-Krise, was, so sagen sie, an der Aktien-Krise liege. Deshalb erhalten sie jetzt Steuergeschenke von der Regierung. Die wiederum in der Schulden-Krise steckt. Denn Finanzminister Hans Eichel hat seinen Haushalt nicht im Griff. Wegen der Wirtschafts-Krise, sagt er.

Krisen, Krisen, Krisen. Nur die Diagnose ist immer dieselbe und das Rezept auch. Wir leben über unsere Verhältnisse, sagen Ökonomen wie Politiker. Deshalb müssen wir sparen, sparen, sparen und den Gürtel enger schnallen. Doch lassen sich mit Sparen die Probleme der Geldwirtschaft, des Kapitalismus lösen?

Was ist überhaupt Geld? Die Wissenschaft drückt sich seit jeher um eine endgültige Beantwortung dieser Frage. Seit es den Kapitalismus gibt, kommt es immer wieder zu Krisen. Sie gehören zum System wie das Geld. Nur: Wer sich um das Wesen des Geldes keine Gedanken macht, wird auch die Krisen nicht beenden können. Die tonangebenden Ökonomen jedoch schweigen dazu oder murmeln etwas von Strukturreformen. Weil sie die Geldwirtschaft nicht verstehen?

Geld kommt aus dem Bankautomaten, zumindest solange der Dispo reicht. So weit, so klar. Aber wie kommt das Geld in die Maschine?

Ganz einfach: Die Geschäftsbanken besorgen es sich von der Zentralbank, genauer, sie leihen es sich. Dafür müssen sie den Notenbankzins, derzeit etwas über zwei Prozent, berappen. Und, ganz wichtig: Sie müssen Sicherheiten hinterlegen, Staatsanleihen zum Beispiel. Geht nämlich die Bank Pleite, hat die Notenbank die Wertpapiere und kann sich schadlos halten. Gleiches passiert Unternehmern, die investieren wollen, oder Häuslebauern. Statt mit der Zentralbank treten sie mit den Geschäftsbanken in Kontakt, aber auch sie verschulden sich, belasten ihr Eigentum und zahlen Zinsen.

Solche Ketten von Gläubiger-Schuldner-Beziehungen machen den Kapitalismus aus. Jeder Geldschein, der den Besitzer wechselt, jede Buchung ist irgendwo durch eine solche Beziehung geerdet, dient dann aber als anonymes Zahlungsmittel. Deshalb sind die populären Vorstellungen, Geld liege in Speichern herum wie bei Dagobert Duck oder falle vom Himmel wie in der Metapher des Ökonomie-Nobelpreisträgers Milton Friedman, falsch.

Die Konsequenz des Schuldenkapitalismus ist, dass er gefräßig ist. Das liegt am Zins. In jeder neuen Periode müssen die Schulden, aus denen das Geld entstanden ist, zumindest mit Zinsen bedient werden. Sie müssen erwirtschaftet werden. Aber bevor sie erwirtschaftet werden, müssen sie erst in Form von Geld in den Kreislauf gelangen. Wie kommt zusätzliches Geld in den Kreislauf? Richtig, nur durch neue Schulden. Das ist der Kern des Kapitalismus, das macht seine Dynamik aus. Es ist ein System, das auf Optimismus fußt, das zum Wachstum verdammt ist. Unternehmen verschulden sich, um zu investieren, sie schaffen Mehrwert, erzielen Gewinn – aber nur, wenn sich neue Schuldner finden, die ihrerseits wieder das Risiko des Scheiterns auf sich nehmen.

Das Wirtschaftssystem, in dem wir leben, ähnelt deshalb einem Kettenbrief. Wenn der Schuldenberg sich nicht erhöht, wenn nicht irgendjemand neue Schulden macht, bricht es zusammen. Dann reißen die Kreditketten und lösen eine Spirale nach unten aus. Schon Stagnation ist fatal, das erleben die Deutschen gerade. Seit drei Jahren wächst die Wirtschaft hierzulande nicht mehr, aber sie schrumpft auch nicht. Dennoch ist nichts auf dem Niveau des Jahres 2000 stehen geblieben. Im Gegenteil, Unternehmen sind Pleite gegangen, die Banken leiden unter faulen Krediten, und die Arbeitslosigkeit erreicht traurige Rekorde. Warum? Es fehlt das Geld, um die Zinsen zu zahlen. Deshalb hat Unrecht, wer glaubt, wir brauchten kein Wachstum.

Weil der Kapitalismus ähnlich einem Kettenbrief funktioniert, führen alle Sparappelle ins Verderben. Wenn der eine Teil der Unternehmen und Privatleute zu viel spart, kann der andere Teil seine Schulden nicht begleichen und geht Bankrott. Helfen kann dann nur noch der Staat. Er muss zusätzliche Schulden aufnehmen, damit das für die Zinszahlungen der Unternehmen und Privatleute benötigte Geld in den Wirtschaftskreislauf gelangt.

Weil der Kapitalismus so funktioniert, ist auch das hohe Wirtschaftswachstum in Amerika nicht die Folge flexibler Arbeitsmärkte, sondern schlicht Resultat eines überbordenden Optimismus der Menschen. Denn nur, wer seine Zukunft rosig sieht, verschuldet sich und treibt damit das Wachstum an. Was Deutschland deshalb braucht? Eine Politik der guten Laune, Lust auf Schulden und einen Hang zum Luxus, zum Verprassen. The show must go on.



Quelle:
http://www.zeit.de/2003/45/GS-Heusinger

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Riesige US-Investmentfonds-Branche nach Skandalen im Aufruhr





NEW YORK (dpa-AFX) - Die amerikanische Investmentfondsbranche ist nach einer Serie von Skandalen, unzulässigen Handelspraktiken zu Lasten kleiner Anteilseigner und Untersuchungen bei großen Investmentfonds-Firmen und Hedgefonds in Aufruhr. Dazu ist noch ein offener Disput zwischen dem New Yorker Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer und der Aufsichtsbehörde SEC gekommen.
Spitzer wirft der SEC vor, sie habe Hinweise über unzulässige Handelspraktiken missachtet. Kritiker Spitzers behaupten, er wolle aus seinen Untersuchungen politisches Kapital schlagen.

SKANDALE

Bei den Investmentfonds-Skandalen geht es für 95 Millionen Amerikaner, die Investmentfondsanteile direkt oder über ihre Pensionskassen halten, um eine Säuberung und bessere Beaufsichtigung der rund 6.000 Investmentfonds. Sie kontrollieren insgesamt sieben Billionen Dollar Anlegergelder. Die Hälfte aller US-Familien hat Investmentfondsanteile für Spar- und Anlagezwecke und die finanzielle Ruhestands-Absicherung.

Die SEC, Spitzer und die Investmentfonds-Branche wollen mit neuen Aufsichtsregeln und Handelsvorschriften den Missbräuchen Einhalt gebieten und das Vertrauen der Anleger wieder herstellen.

UNTERSUCHUNGEN

Spitzer hatte vor zwei Monaten als erster unzulässige Investmentfonds-Handelspraktiken angeprangert und Untersuchungen eingeleitet. Es geht um den so genannten "späten Handel" mit Investmentfondsanteilen, nachdem die Fonds-Tageskurse um 16.00 Uhr New Yorker Zeit festgelegt werden. Händler und Hedge-Fonds profitierten vom späten Handel, da sie später verfügbare, kursbeeinflussende Informationen nutzen konnten. Die normalen Anleger konnten erst einen Tag später darauf reagieren. Hierdurch wurden die langfristigen Investmentfonds-Investoren laut Spitzer erheblich geschädigt.

Das gleiche gilt für das so genannten "Market Timing", einen rasanten Handel mit Investmentfondsanteilen, der ganz geringe Kursveränderungen ausnutzt. Diese Praxis ist zwar in vielen Fällen nicht verboten. Zahlreiche Investmentfonds hatten jedoch in ihren offiziellen Unterlagen an die Investmentfonds-Anleger mitgeteilt, dass sie dieser Praxis entsagen, während sie sie doch anwendeten.

Es laufen inzwischen Untersuchungen der US-Bundesstaaten New York und Massachusetts sowie der SEC gegen zahlreiche Investmentfonds- und Hedgefonds-Firmen. Man will heraus finden, ob sie Fonds-Anteile zu Sonderkonditionen handeln durften.

SONDERKONDITIONEN

Spitzers hatte erfahren, dass der Hedge Fund Canary Capital Management solche Sonderkonditionen von Investmentfonds der Bank of America (NYSE: BAC - Nachrichten) erhalten hatte. Die SEC und Massachusetts haben zivilrechtliche Betrugsvorwürfe gegen die große Investmentfonds-Firma Putnam Investments gemacht. Die Ordnungshüter haben auch zwei Putnam-Managern vorgeworfen, sie hätten angeblich von Markt-Timing- Transaktionen profitiert. Putnam hat die Vorwürfe zurückgewiesen.

Richard S. Strong ist am Sonntag als Verwaltungsratsvorsitzender der amerikanischen Investmentfonds-Firma Strong Mutual Funds zurückgetreten. Spitzer hatte kürzlich gegen Strong Vorwürfe wegen unerlaubtem Handel in eigenen Investmentfonds erhoben./DP/sbi



Quelle:
http://de.biz.yahoo.com/031103/36/3qacx.html


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US-Regierung im vierten Quartal vor Rekord-Schuldenaufnahme




Washington, 03. Nov (Reuters) - Die US-Regierung steht im vierten Quartal dieses Jahres vor einer Rekordmittelaufnahme an den Kapitalmärkten, um das riesige Etatdefizit zu finanzieren.
Nach den am Montag vom Finanzministerium in Washington veröffentlichten Projektionen wird ein Kreditbedarf im Quartal von 117 Milliarden Dollar gesehen. Dies wäre der höchste Kreditbetrag, der je in einem Quartal aufgenommen wurde. Im ersten Quartal dieses Jahres hatte die Regierung Schuldtitel über die Rekordhöhe von 111 Milliarden Dollar ausgegeben.

Für das erste Quartal 2004 erwartet das Ministerium mit etwa 160 Milliarden Dollar eine noch höhere Schuldenaufnahme.

Das Etatdefizit dürfte sich in dem gerade beendeten Fiskaljahr 2003 (zum 30. September) auf 374,22 Milliarden Dollar belaufen haben. Im Etat 2004 wird wegen der hohen Ausgaben für das Irak-Engagement ein noch größerer Fehlbetrag erwartet.

brs/bob

Quelle:
http://de.biz.yahoo.com/031103/71/3qce0.html


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Bilanzen von US-Firmen


„Tralala-Gewinne“ aus den USA blenden die Anleger


Von Gertrud Hussla


Als hätte niemand etwas dazugelernt. Die Praxis vieler US-Firmen, ihre Gewinne zu schönen, blüht in diesem Quartal wie lange nicht mehr. Erinnerungen an die besten Zeiten der New Economy werden wach. Vor allem im Technologiesektor lassen Konzerne bei der Bekanntgabe ihrer Vierteljahresergebnisse Unschönes weg, um die Erwartungen der Investorengemeinde nicht zu enttäuschen und das geforderte Wachstum vorzuweisen.



DÜSSELDORF. Die bis jetzt von US-Konzernen verkündeten „operativen“ Gewinne liegen um etwa 22 % über den nach den US-Rechnungslegungsregeln GAAP der Wertpapieraufsicht SEC eingereichten Ergebnisse, errechnete der Finanzinformationsdienstes Standard & Poors . Damit hat sich die Differenz zwischen bekannt gegebenen und echten Ergebnissen gegenüber dem Vorjahresquartal nochmals erhöht.

Das Ansinnen klingt zunächst einleuchtend: In so genannten „Pro Forma“-Statements stellen die Konzerne den Analysten und Anlegern Zahlen vor, in denen Einmal-Posten unberücksichtigt sind, um die Ergebnisse gegenüber vorher gegangenen Quartalen besser vergleichbar zu machen. Doch unter den Einmalposten tauchen erneut jede Menge Posten auf, die eigentlich zum operativen Geschäft gehören. Beispiel Sprint: der Telefonkonzern schließt den Wertverfall von Telecom Investitionen vom operativen Ergebnis aus. Damit verwandelt sich der Quartals-Verlust von 48 Cents je Aktie in einen Quartalsgewinn von 38 Cents. Sind Fehlinvestitionen nicht ein trauriger Teil des operativen Geschäfts? Beispiel Siebel Systems: Der Softwarekonzern rechnet erneut Restrukturierungskosten ab, nachdem er bereits im dritten und vierten Quartal des vergangenen Jahres solche einmaligen Umbaukosten geltend machte. Damit wird aus einem Verlust von 23 Cent ein Gewinn von 4 Cent. Beispiel Eastman Kodak: Der Fotokonzern macht eine vage Einmalausgabe für Kostenreduzierung geltend. Damit steigt der Gewinn von 42 Cents auf 88 Cents je Aktie. Interessant ist auch eine Variante des Softwarekonzerns Microsoft: Er rechnet Aktienoptionen als Teil der Managementgehälter nicht zu den laufenden Ausgaben, obwohl er sich als einer der ersten entschlossen hat, diese Kosten in die nach GAAP ermittelten Ergebnisse mit einzubeziehen. Einen ähnlichen Weg geht auch der Online-Einzelhändler Amazon.

Unter den rund 330 Firmen welche Einmalkosten geltend machen, hat knapp jede fünfte ihre operativen Ergebnisse geschönt, ermittelte Marktstratege James Montier von der Investmentbank Dresdner Kleinwort Wasserstein. Damit basiert die derzeitige Kursrally zu Teil auf falschen Annahmen. US-Anleger verlassen sich bei ihren Kaufentscheidungen auf die von den Konzernen öffentlich bekannt gegebenen Zahlen, unbesehen folgen dann auch die europäischen Anleger den Höhenflügen der Wall Street. „ Im festen Kollektiv schreiben Anleger alle Bedenken in den Wind“, sagt Montier, „sie sind süchtig nach solchen Tralala-Gewinnen.“

Bedenklich müsste schon stimmen, dass die Umsätze der berichtenden Firmen mit einem Wachstum von 7,5 % gegenüber dem Vorjahresquartal weit weniger gestiegen sind als die Gewinne. Selbst wenn das zum großen Teil durch Kostensenkungen zu begründen ist: Die Möglichkeiten, Kosten zu senken, sind irgendwann erschöpft. Dann dürfte die Realität die Anleger wieder einholen. Die darauf folgenden Kurseinbrüche könnten ziemlich schmerzhaft werden.

Quelle:
http://www.handelsblatt.com/hbiwwwangebot/fn/relhbi/sfn/buil…

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Steht ein neuer Schlag der USA bevor?

Wie indymedia und debka.com übereinstimmend berichten, gibt es Anzeichen, dass die USA kurz vor einem neuen Militärschlag stehen. Über das oder die Ziele kann bisher nur spekuliert werden.

Laut Beobachtern sind hohe Flugzeugbewegungen auf den Luftwaffenbasen Fairford und Welford in Großbritannien zu verzeichnen. Eine hohe Anzahl von Flugzeugen, aus den USA kommend und die Basen in Richtung Mittlerer Osten wieder verlassend, wurde beobachtet. Einer Zählung nach handelt es sich bisher um 288 Flugzeugen in den letzten drei Tagen.
Unterdessen kehrte der ägyptische Präsident Mubarak aus Syrien zurück. Er überbrachte dem syrischen Präsidenten Assad dringende Warnungen aus Washington und Jerusalem. Assad entgegnete sinngemäß, dass die Spannungen zwischen Syrien auf der einen und den USA und Israel auf der anderen Seite in einen Krieg führen könnten.

Quelle:
http://portland.indymedia.org/en/2003/11/274322.shtml
http://www.debka.com/

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Studie: US-Unternehmen haben Stellenabbau im Oktober verdoppelt

Washington (vwd) - Die US-Unternehmen haben nach einer Studie im Oktober gegenüber dem Vormonat den angekündigten Abbau von Arbeitsplätzen verdoppelt. Wie die "Washington Post" unter Berufung auf eine Studie von Challenger, Gray & Christmas Inc berichtet, wurde im Oktober die Streichung von über 171.000 Stellen angekündigt, verglichen einem bekannt gegebenen Abbau von 76.500 Jobs im September. Dies sei ein weiterer Hinweis, dass sich die USA in einer Expansion befänden, die keine Arbeitsplätze schafft, hießes.

Der starke Anstieg beim Arbeitsplatz-Abbau im Oktober habe eine fünfmonatige Periode beendet, in der monatlich weniger als 100.000 abgebaute Stellen bekannt gegeben worden seien. Am stärksten sei im Vormonat die Automobil-Industrie betroffen gewesen, gefolgt vom Einzelhandel und der Telekommunikations-Branche. Sowohl die Auslagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland als auch die zunehmende Rationalisierung in den Unternehmen habe zum Job-Abbau beigetragen.

Der starke Anstieg beim Stellenabbau im Oktober ist nach Angaben des Managers John Challenger auch in den Vorjahren zu beobachten gewesen. Gegen Jahresende würden die Unternehmen gerne große Einschnitte bei ihrem Mitarbeiterstab ankündigen.


Quelle:
vwd/APA/5.11.2003/apo


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Ich betone nochmals:

Was wir in den nächsten Wochen und Monaten erleben dürften, wird erschreckend sein-
USD und Aktienmärkte sehr massiv nach unten,

EURO und Gold massiv nach oben!

Weiter:
http://www.wallstreet-online.de/ws/news/news/main.php?&actio…

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re#89

"Haben Sie schon mal gesehen, das Gold pleite geht."
Was man gesehen hat, war ein Rückgang von 800 $ auf 250 $ in 20 Jahren, während sich Aktien verzehnfachten und ein 10%-Bond sich mit Zinseszins versechskommasiebenfachte.
Also 100.000 $ in einem Fall auf 30.000 $ geschrumpft, im anderen auf 1.000.000 $ bzw 670.000 $ gestiegen.
30.000 $ vs. 1.000.000 $ ist IMHO sogar eine gewaltige Pleite.


"Naja, wann soll man etwas kaufen?
Wenn es noch da ist und wenn es billig ist.
Und Gold ist Geschichtlich gesehen z.Z. günstig."


Aber nur auf Euro-Basis (oder im Vergleich zu völlig überzogenen Kursen Anfang der 80er). Zugleich bedeutet es, daß der Investor im Euro-Raum bisher kaum etwas verdient hat am 2001/2003er Goldpreisanstieg in Dollar. Das könnte auch in Zukunft so bleiben.
Wirklich profitieren konnte man nur mit Minenaktien.
Doch ob diese nach Anstiegen von mehreren hundert Prozent noch billig sind?

"Die Edelmetalle werden bald erschöpft sein ..."
Nö.
Von Dr. Kurt Richebächer, Berlin

Es gab eine Zeit, als die Volkswirtschafter die Aufgabe hatten, nachzudenken. Dabei gilt es zu bedenken, dass die alte Generation wenig statistische Angaben zur Verfügung hatte, und schon das zwang zum Denken. Besonders unter amerikanischem Einfluss hat die Statistik so sehr um sich gegriffen und ist so überwältigend geworden, dass das Denken vollkommen aufgehört hat.

Das intellektuelle Niveau in der ökonomischen Diskussion ist heute das niedrigste seit zweihundert Jahren (vor etwas über zweihundert Jahren erschien Adam Smith mit seinem Werk «Wealth of Nations»). Die Amerikaner haben schon in den zwanziger Jahren die Theorie aufgegeben. Es gibt nicht einen grossen amerikanischen Nationalökonomen; es gibt jede Menge Nationalökonomen aus England, aus Schweden, aus Österreich ­ aber nicht einen aus Amerika.

Zaubereien mit Statistik
Nach herrschender Meinung hat die amerikanische Wirtschaft in den vergangenen Jahren eine grosse Renaissance erlebt, die Wunder der Produktivität und der Gewinne vollbracht hat. Beobachtungen zeigten aber, dass die Wunder im Grunde nur in der Statistik, nicht aber in der Wirtschaft stattgefunden haben.

Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Die Gewinnentwicklung der letzten Jahre ist die mieseste der gesamten Nachkriegszeit. Dabei stellt sich die Frage, wie das möglich ist. In die Schlagzeilen kommen in der Regel die Berichte der Unternehmen. Und diese Berichte sind in einem Masse frisiert, dass sie keinerlei Beziehung zur Realität haben. Die Amerikaner sind heute an dem Punkt, wo die Unternehmen sogenannte Pro-forma-Gewinne mitteilen. Dies sind errechnete Gewinne, bei denen jede beliebige Kostenart weggelassen wird. Vor allem werden Zinskosten und Abschreibungen ausgegliedert, weil sie nicht die organische Entwicklung widerspiegeln würden. Der Vodafone-Konzern machte neulich Schlag- zeilen: «Gewinnanstieg 40 Prozent». Das war aber nur der «EBITDA-Gewinn», also die Einnahmen ohne Zinsen, ohne Steuern, ohne Abschreibungen, ohne Amortisationen.

Warum suchen die amerikanischen Unternehmen ständig Akquisitionen? Ihr Ziel besteht darin, Gewinne zu kaufen, die dann dem eigenen Gewinn zugeschlagen werden. Das macht man zehn Mal im Jahr. Dann wird extrapoliert, was zu wunderschönen Gewinnkurven und zur Bewunderung der ungeheuren Rentabilität der amerikanischen Wirtschaft führt. Störend ist, dass an diesem Vorgehen keine Kritik geäussert wird.

Im weiteren ist die amtliche Sozialprodukt- und Einkommensstatistik zu beachten. Im monatlichen Rhythmus werden, aufgeteilt nach zwanzig Branchen, ausführliche Zahlen veröffentlicht, nach denen sich die Fachleute richten. Tatsache ist, dass die amerikanischen Gewinne in der Rezession von 1990 bis 1994 scharf angestiegen sind. Mehr als die Hälfte dieses Gewinnanstiegs von insgesamt 66 Prozent resultierte aus Zinssenkungen. Der Rest ergab sich aus sinkenden Abschreibungen, die entstanden, weil die amerikanische Wirtschaft Ende der achtziger Jahre aufgehört hatte zu investieren. Bewirkt wurden sinkende Abschreibungen, sinkende Zinsen und explodierende Gewinne, allerdings hörte der Gewinnanstieg bereits 1994 auf.

Miese Gewinnentwicklung
Bis zum Jahr 2000 stiegen die Gewinne gemäss amtlichen Angaben nur noch um 22 Prozent. Das heisst, dass die Amerikaner in den fünf, sechs Jahren zuvor, also während einer «Hochkonjunktur», die mieseste Gewinnentwicklung aller Zeiten auswiesen. In den Jahren 1998/99 gab es eine leichte Besserung. Aber seit dem dritten Quartal vergangenen Jahres erleben wir den steilsten Gewinnsturz aller Zeiten ­ im übrigen auch bei den Gewinnen, welche von den Unternehmen veröffentlicht werden. Denn diese Unternehmen bildeten in der Vergangenheit aus ihren Akquisitionen gewaltige Aktivposten in Form von «Goodwill». Alle neu erworbenen Anlagen wurden zu überhöhten Preisen aufgekauft. Diese Beträge wurden in der Bilanz untergebracht, indem man sie auf der Aktivseite als immer grössere «Goodwill»-Posten einsetzte.

Da die Gewinne jetzt aber verschwinden, muss der «Goodwill» abgeschrieben werden. So hat der Nortel-Konzern 49 Milliarden Dollar «Goodwill» abgeschrieben, andere Unternehmen Beträge von zehn und mehr Milliarden Dollar. Wer sich um die Wahrheit bemüht, erhält Kenntnis von diesen fast unglaub- lichen Zahlen ­ nur bemüht sich kaum jemand um diese Wahrheit. Produktivitätswunder und Gewinn- wunder sind in unseren Vorstellungen eng miteinander verkoppelt. Das eine Wunder fand so wenig statt wie das andere. Als erstes fiel auf, dass immer die Rede war von Zahlen über einen gewaltigen Investi- tionsboom. In den letzten Jahren lag die Investitionsquote der Amerikaner bei 35 Prozent der Wach- stumsrate. Auf der anderen Seite verzeichnete man keine Ersparnisbildung, viel eher dominierte die zusammenbrechende Ersparnisbildung. Für den Fachmann ist es ein Unding, gleichzeitig einen Investitionsboom und zusammenbrechende Ersparnisse vorzuweisen. Denn Investitionen sind nur möglich, wenn andere sparen und dadurch die Ressourcen für Investitionen freigeben. An diesem Widerspruch nahm niemand Anstoss, weil theoretisches Denken völlig abhanden gekommen ist.

Als nächstes fallen die Computer-Investitionen auf. Oft wird argumentiert, gewaltige Computer-Investi- tionen würden Produktivität bewirken. Die nominale Statistik für die Jahre 1997 bis 2000 wies Computer- Investitionen von amerikanischen Firmen im Betrag von 34 Milliarden Dollar aus. Das ist gar nichts für eine Volkswirtschaft mit einem BIP von 10000 Milliarden Dollar. In der Realrechnung sind allerdings nicht 34, sondern 214 Milliarden Dollar aufgeführt. Im Klartext heisst das, dass in der Realrechnung aus einem für Computer ausgegebenen Dollar fast deren sieben wurden. Wie ist das möglich?

Statistischer Investitionsboom
Die Amerikaner haben in den achtziger Jahren beschlossen, bei der Berechnung der Investitionsrate den Faktor «Qualitätsverbesserungen» immer stärker zu berücksichtigen. Bezüglich der Computer war dies seit Jahren im Gang, aber ab 1995 begann eine förmliche Explosion hinsichtlich der Computer- Leistungen. Und mit der Computer-Leistung explodierte die Berechnung der Investitions- und Produk- tionszahlen für Computer: Sie versiebenfachte sich. Aus 34 Milliarden wurden in der Statistik 214 Milliarden. Diese 214 Milliarden machten 20 Prozent des realen Sozialprodukt-Wachstums aus ­ ein fetter Posten.

Der zweite Schlag erfolgte vor zwei, drei Jahren. Da beschlossen die amerikanischen Statistiker, Software-Ausgaben seien eigentlich nicht Kosten, sondern Investitionsausgaben. Daraus resultierten weitere 70 Milliarden für die Sozialproduktrechnung. Dabei ist zu bedenken: Kosten gehen nicht ins Sozialprodukt; fürs Sozialprodukt werden nur Endausgaben erfasst. Aber als Investitionsausgaben gehen sie ins Sozialprodukt. Insgesamt ergab sich aus dieser Praxis inklusive Kapitalisierung der Software ­ auf dem Papier ­ ein Investitionsboom von 25 Prozent ­ ein volles Prozent des Sozialpro- dukts. Im Jahre 1995 empfahl zusätzlich eine Kommission, bei der Berechnung der Inflationsraten etwaige Qualitätsverbesserungen stärker zu berücksichtigen. Das ergab komplizierte Veränderungen. Insbesondere wurden die Mieten plötzlich viel niedriger. Auf diese Weise wurde das Sozialprodukt um weitere 0,8 Prozent erweitert.

Die gesamthafte Beurteilung der Vorgänge lässt den Schluss zu, dass der ganze Investitionsboom nicht wirklich, sondern nur in Form statistischer Veränderungen stattgefunden hat.

Unechter Produktivitätszuwachs
Tatsächlich bauen Amerikaner keine Fabriken mehr. Der Investitionsboom fand nur auf dem beschrie- benen Weg in der Statistik statt. Was aber zu einer gewaltigen Veränderung in der ganzen Investitions- struktur geführt hat. Kurzfristig wird immer weniger investiert, langfristig überhaupt nicht mehr. Das erhöht zwar am Anfang das Sozialprodukt über Bruttoinvestitionen, aber dann kommen die Abschrei- bungen, und die schiessen immer schneller in die Höhe, je länger dieser Prozess dauert. Wir sind jetzt an dem Punkt, wo die Abschreibungen in Amerika die Investitionen überholt haben. Das amerikanische Sozialprodukt ist in den letzten drei Jahren um 14 Prozent gestiegen, aber die Abschreibungen sind um 34 Prozent gestiegen. Das heisst, Amerika ist hauptsächlich damit beschäftigt, seine Abschreibungen zu verdienen. Das bringt in der Statistik auch noch Wachstum, obwohl es eigentlich nur darauf hinaus- läuft, alte Maschinen zu ersetzen.

Was nun die Gewinne betrifft: Die Kapitalisierung der Software dagegen ging voll und ganz in die Gewinne. Denn plötzlich werden Kosten weggenommen und als Investitionsausgaben aktiviert. Das hat die Gewinne erhöht. Bemerkenswert ist, dass die Gewinnentwicklung trotz dieser Verschönerung einfach katastrophal ist.

Insofern stellt sich die Frage: Wieso verlaufen die Gewinne so schlecht? Eine einfache Antwort ist: Das Produktivitätswunder hat nie stattgefunden. Es hat nur in der Statistik stattgefunden, nicht in der Wirtschaft. Es gab statistischen Zuwachs, aber keinen echten Produktivitätszuwachs für die Unter- nehmen.

Prosperität kommt nicht von Produktivitätswundern, sie kommt vom Sparen und vom Investieren. Die industrielle Prosperität hatte ihren Grund darin, dass man riesige Fabriken bauen musste, wo die gewünschten Maschinen hergestellt werden. Prosperität kommt also vom Investieren, und nicht ohne weiteres von der Produktivität. Wenn ich zusätzlich Produktivität erhalte, dann ist das prima. Aber die Prosperität kommt von der Kapitalbildung, die stattfindet: vom Bau der Fabriken und dem Bau der Maschinen. Es ist die Tätigkeit, die Einkommen entstehen lässt.

In meinen Augen ist die Shareholder-Value-Kultur die schlimmste Misskultur, die es je im wirtschaft- lichen Denken gegeben hat. Akquisitionen und Mergers sind doch kein Ersatz für Kapitalbildung und Investitionen. Diese Unternehmen haben en masse Akquisitionen betrieben, um nicht investieren zu müssen. Ich sage immer: «Restructuring» und «Downsizing» und all diese schönen Worte sind bloss Synonyme für «Nichtinvestieren». Genau aus diesem Grunde fehlt es in den USA an Kapitalbildung. In einem Land, wo nicht gespart wird, kann es ja auch keine Kapitalbildung geben, höchstens auf dem Papier.

Zusammenbruch der Gewinne
Wenn Sie heute die Nasdaq-Unternehmen betrachten und all ihre Abschreibungen berücksichtigen, dann haben diese Unternehmen seit 1995 keinen Pfennig verdient. Sie sind alle in den roten Zahlen. Das erzielten Scheingewinne in der Vergangenheit, die sie grossenteils aus dem Aktienmarkt geholt haben. Sie haben ihre Gewinne im Aktienmarkt gemacht, haben andere Unternehmen gekauft und die Gewinne aufeinandergetürmt. Das waren aber alles Papiergewinne, Scheingewinne, keine Gewinne aus Produktion und Produktivität. Es war alles Betrug.

Und insofern sehe ich das Problem in der Technik. Die Amerikaner haben geglaubt, das muss doch eine wunderbare Technik sein, für die man so wenig tun muss. Da kann man fünfzig Prozent mehr produzieren, von heute auf morgen, und dann sind wir alle reiche Leute. Wir haben geglaubt, dass diese Technologie besonders gut sein muss, weil sie so wenig kostet. Aber das ist der Grund, warum sie auch keinen Gewinn bringt. Gewinne können nur über Ausgaben entstehen. Ich sage immer: Die Hauptgewinnquelle sind kapitalisierte Ausgaben. Und wenn ich keine kapitalisierten Ausgaben habe, kann ich keine Gewinne machen.

Die Gewinne sagen mir, wohin die Wirtschaft geht, nicht der dämliche Index von der Michigan University über die Stimmung der Konsumenten. Nicht der Konsument, wie die Amerikaner glauben, sondern die Gewinne und die Investitionen der Unternehmen sind entscheidend. Der Konsum kommt dann von selber.

Es wäre an der Zeit, einmal darüber nachzudenken, wie es zur die Gegenwart beherrschenden scharfen Konjunkturabschwächung kommen konnte, während die Kredite und die Geldmengen in unvermindertem Tempo weitergeflossen sind. Wie ist das möglich?

Ich will Ihnen sagen, warum: durch den Zusammenbruch der Gewinne. Das ist die einzige plausible Erklärung. In Amerika fehlt kein bisschen Geldmenge, kein bisschen Kredit. Früher, also in den normalen Zeiten, kam auf einen Dollar Wachstum des Sozialprodukts 1,6 Dollar Kreditausweitung. Wir waren schon in den Jahren 1998/99 bei vier, fünf Dollar Kreditausweitung pro Dollar zusätzlichem Sozialprodukt. Heute sind wir bei Milliarden Dollar für nichts. Für mich lautet die ganze Frage daher nicht: Wie können wir die Kredite ankurbeln? Wohin wollen sie denn noch mit den Krediten? Wir sind heute bei tausend Milliarden. Wollen sie morgen auf 1500 Milliarden gehen?

Wirtschaftlicher Niedergang
Der Punkt ist: Die Kredite gehen nicht in die Wirtschaft. Und sie gehen nicht vom Unternehmen in die Wirtschaft, weil die Unternehmen nichts mehr verdienen. Deswegen sehe ich keine Besserung in dieser Beziehung. Der einzige, der bis jetzt noch immer mehr gepumpt hat und die Konjunktur noch einiger- massen hochgehalten hat, war der Konsument. Und die Amerikaner sind ganz stolz darauf, dass der Konsument sein Haus immer mehr bis zum Schornstein verschuldet. In Amerika ruft man seine Bank an und sagt: Der Wert meines Hauses ist wieder um zehn Prozent gestiegen, ich möchte meine Hypothek um zehn Prozent erhöhen. Drei Tage später haben Sie 30000 Dollar auf dem Konto. So einfach geht das. Abertausende von Amerikanern haben das in den letzten Wochen und Monaten gemacht.

Wo ist die Prosperität, wenn sie darin besteht, dass die Konsumenten ihre Ausgaben nur steigern können, indem sie ihr Haus beleihen? Das ist doch Schwachsinn! Wenn Sie sich die Statistik ansehen, dann stellen Sie fest, dass der amerikanische Konsument seit zwanzig bis dreissig Jahren eine rapide steigende Verschuldung auf sein Haus ausweist. Ich habe noch die Generation der Amerikaner gekannt, die stolz darauf waren, wenn die Hypothek abbezahlt war. Heute sind sie stolz darauf, wenn sie sie erhöhen können. Und das steigt und steigt und steigt.

Für mich ist das nun beim besten Willen kein Zeichen von Wohlstand. Es ist das Gegenteil. Greenspan ist im Kongress gefragt worden: «Sagen Sie mal, ist das nicht problematisch, steigende Häuserpreise, steigende Hypotheken?» Und da sagt Greenspan: «Och, solange die Häuserpreise weitersteigen, steigt ja auch die Equity, das Eigenkapital.» Der fand gar nichts dabei. Man muss sich das vorstellen: Die Häuserpreise erlauben steigenden Konsumkredit, und das wiederum soll die Konjunktur retten.

Ich gehöre zu denjenigen, die sagen: «Die Leute, die uns das eingebrockt haben, sind nicht in der Lage, uns da wieder herauszubringen.» Sehen Sie sich Japan an. Da wird immer gesagt, die Japaner weiger- ten sich, zu restrukturieren. Das Problem Japan besteht darin: Die haben sich in den Bubble-Jahren ihre Investitionsdynamik zerstört. Endgültig zerstört.

Die Amerikaner und die Angelsachsen sparen überhaupt nicht, investieren auch nicht, aber sie haben Kreditsysteme, die bis zum Exzess darauf eingerichtet sind, Konsumkredit zu finanzieren. Die ameri- kanischen Banken schicken jedes Jahr in Milliardensummen Kreditkarten aus. Jeder Amerikaner bekommt jedes Jahr mindestens fünfzig Kreditkarten. Und jede Kreditkarte hat eine Kreditlinie.

Die Besonderheit Amerikas besteht also darin, dass es ein Kreditsystem hat, das voll und ganz auf Konsumkredit ausgerichtet ist. Und die Scheinprosperität der Amerikaner besteht darin, dass sie immer weniger sparen, immer weniger investieren, immer mehr konsumieren. Die alten Ökonomen nannten diesen Prozess Kapitalkonsum. Und das führt zwangsläufig zum wirtschaftlichen Niedergang.

Kurt Richebächer


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In Deutschland läuft das ja nicht so mit den Krediten aufs Haus, selbst ein Haus in sehr guter Lage,das keine Schulden hat wird hier kaum beliehen, ebenso Geschäftshäuser mit nur 50% Fremdkapital, bekommt der Eigentümer immer wieder Fragen gestellt von den Banken, wie ist Ihr Einkommen, wir benötigen Ihren Einkommensteurbescheid, Mieterträge , Reperaturaufwand usw.
bis man völlig sauer ist auf die Banken.
mfg hpoth:mad: :mad: :mad: :mad: :mad: :mad: :mad: :mad:
Ehemalige Banker machen sich als Edelmetall-Händler selbstständig

Es ist alles Gold, was glänzt

Bei pro aurum kaufen vor allem Geldinstitute ein / Fälscher haben keine Chance Von Otto Fritscher


Vor dem Eingang parken Polizeiautos. Normalerweise kein guter Leumund für ein Geschäft, das soeben eröffnet hat. Doch Robert Hartmann ist richtig froh, dass ihn sogar der Chef der Polizeiinspektion, die genau gegenüberliegt, schon aufgesucht hat. Denn schließlich lagern in den Firmenräumen beträchtliche Werte, gebunkert in Tresoren, bewacht von Alarmanlagen. Hartmann ist einer der Geschäftsführer von „pro aurum“ – und der Firmenname ist Programm: Die GmbH hat sich auf den Handel mit Gold und Edelmetallen spezialisiert. Und im Gegensatz zum Handel mit Devisen oder Aktien ist das Edelmetall ein buchstäblich greifbarer Wert. „Wir haben lange gesucht, bis wir die Firmenräume in einer ehemaligen Bankfiliale gefunden haben. Da waren die Sicherheitseinrichtungen schon drin und die Polizei gegenüber, das ist ideal“, sagt Hartmann.


Pro aurum ist nach eigenen Angaben der erste unabhängige Goldhandelsplatz in München. Nur noch wenige Banken betreiben nicht nur Geld-, sondern auch Goldgeschäfte. Der Grund: Der Handel mit Edelmetallen ist organisatorisch und logistisch erheblich aufwändiger als Aktiendeals und wirft deshalb für die Banken geringere Erlöse ab als andere Sparten. Was zur Folge hat, dass sich immer mehr Banken aus dem Edelmetallhandel zurückziehen.


So haben es auch Hartmann und seine Geschäftsführer-Kollegen Kai Purper und Mirko Schmidt erlebt. Sie waren zusammen mit ihrem jetzigen Förderer und Berater Hagen als Edelmetallhändler im Münchner Büro der Deutschen Verkehrsbank AG, die zum Raiffeisenverbund gehört, beschäftigt. Von dort aus wurden Banken in ganz Deutschland mit Gold beliefert, um die Bestellungen ihrer Kunden erfüllen zu können. Bedingt durch Umstrukturierungen wurde das Münchner Büro aber vor einem Jahr geschlossen, der Goldhandel nach Stuttgart verlegt. Was tun, dachten sich die Banker.


Die Lösung lag sozusagen auf der Goldwaage: Warum den Handel nicht selbst in die Hand nehmen, zumal sie mit Hugo Hagen „einen der Dinosaurier des Goldhandels“ im Team hätten , so Hartmann. „Der Kreis der professionellen Goldhändler in Deutschland ist sehr klein, es gibt zirka 15 so genannte Market Maker“, sagt Hartmann. „Und da wir schon sehr gute Beziehungen zu vielen Banken hatten, sind wir herumgereist, um zu schauen, ob wir mit einer eigenen Firma Erfolg haben könnten“, erinnert sich Schmidt. Und die Reisenden in Sachen Gold wurden zumeist „mit offenen Armen empfangen“, sagt der Geschäftsführer. Ein knappes Jahr dauerte dann die Gründungsphase des Unternehmens an der Grillparzerstraße, das dabei auch von der Landesförderbank unterstützt wurde. In zwei Jahren soll der Break-even-Point erreicht sein. 90 Prozent der Kunden von pro aurum sind bislang Banken. „Aber wir wollen das Geschäft auf Privatkunden ausweiten“, sagt Hartmann. Darum sind auch Goldmünzen vorrätig.


„Unser Firmenname ,pro aurum‘ soll sagen, dass wir professionell mit Gold handeln – und dass Gold für uns eine ganz besondere Anziehungskraft ausstrahlt“, erklärt Hartmann. Einziger Nachteil des Namens: Er ist grammatikalisch nicht ganz richtig. Lateinisch korrekt müsste er ,pro auro‘ heißen. „Aber darauf hat uns erst unser Rechtsanwalt hingewiesen“, sagt Hartmann. Latein hin, Grammatik her – bei Gold und Edelmetallen lassen sich die Experten kein X für ein U vormachen. Sie beherrschen alle Testverfahren, um Fälschungen zu entlarven. Schließlich ist ein Kilobarren Gold etwa 10 700 Euro wert. Für Hugo Hagen ist aber Gold ein ganz besonderer Stoff, der nicht nur einen Wert, sondern beim Anfassen auch Sinnlichkeit ausstrahlt. „Und Gold ist die einzige Währung, die seit 7000 Jahren Bestand hat.“


Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/sz/muenchen/red-artikel1152/

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zunächst die offizielle Anzahl der Arbeitslosen und dann die Menschen, die Arbeit möchten, aber nicht die Arbeitslosenkriterien erfüllen und so nicht in der offiziellen Arbeitslosenstatistik auftauchen:





im folgenden Chart ist deutlich zu sehen, dass die Erwerbsquote (Beschäfte/Pool der Arbeitskräfte) und die Zahl der Erwerbstätigen/Bevölkerung noch keinen Boden gefunden hat. Wenn nicht so viele Menschen aus der Statistik herausfallen würden, wäre die Arbeitslosenanzahl grösser; aber eigentlich nix Neues:









ach, und weils gestern spät noch kam die Neuverschuldung der Verbraucher scheint wieder anzuziehen; +15,1 Mrd. USD für den September statt der erwarteten +5,3 Mrd. USD, obwohl die Vormonate noch nach oben revidiert wurden:





Quelle:
http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/232311.htm

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An Kurt Richebächer,
gebe Ihnen mit ihrem ausführlichem Bericht voll und ganz Recht, aber zu was führt uns das?
Meine Antwort ist: Zu einer absoluten Rezession und einer Krise, mit einem Ausmaß von dem wir nicht wissen was dann noch überig bleibt.
Das ist kein allgemeiner Pessimismus von mir, sondern unsere Zukunftsaussicht.
Ich denke, daß das Börsensystem vollständig zusammenbricht
und danach.....
Wer sich mit unsrem Wirtschaftssystem bschäftigt, ist sich meist, nach gründlicher Analyse, darüber im klaren, daß es zum Zusammenbruch kommen muß. Im folgenden Text wird ein mögliches Szenario dazu aufgezeigt:

Freiwirtschaft nach dem Zusammenbruch

Die Welt zerfällt

Das Leben der Menschen wurde Ende des Zwanzigsten Jahrhuderts von nie dagewesenen Wirtschaftskatastrophen überschattet. Die Finanzkrisen begannen in Asien und breiteten sich über alle Länder der Welt aus: Rußland, Brasilien, später das ahnungslose Europa und die USA. Hier erwies sich die Einführung fester Wechselkurse um Zuge der Euroumstellung für Europa als fatal: Die Notenbanken waren nicht mehr in der Lage die riesige Kapitalflucht, welche einsetzte, abzupuffern, da sie auf Anweisungen der Europäischen Zentralbank angewiesen waren. Diese wiederum war viel zu sehr damit beschäftigt, Wechselkurse innerhalb Europas zu stabilisieren, als daß irgendeinem Land geholfen werden konnte. Am Ende mußten die Wechselkurse aufgegeben werden und das Finanzsystem brach zusammen. Sehr schnell zog sich das Geldkapital vom Markt zurück, eine Deflation entstand, welche den Großteil der Bevölkerung in bittere Armut stürzte. Sogar frühere Bezieher hoher Einkommen waren nun auf der Straße zu finden, da ihre Guthaben bei Bankenpleiten restlos verloren waren. Wer verschuldet war, wurde aufgrund von Notstandgesetzen völlig enteignet. Der Regierung war offenbar die Stabilisierung des Bankensystems wichtiger, als das Wohl der Bevölkerung. Überall in der Welt, besonders aber in Europa brachen deshalb Unruhen aus. Wütende Menschenmassen zerstörten den Großteil der Infrastruktur, ganze Städte wurden niedergbrannt. Auf der Straße bildeten sich schwerbewaffnete Banden, welche wahllos die Bevölkerung massakrierten. Durch verwesende Leichen breiteten sich darüberhinaus noch Seuchen aus, medizinische Versorgung gab es schon lange nicht mehr. Am Ende war alles in Schutt und Asche, die Bevölkerung war drastisch reduziert.

Die Ursache

Nach dem Zusammenbruch hatte man glücklicherweise erstmals aus der Geschichte gelernt. Es wurde erkannt, daß ein instabiles, auf Zinsen aufgebautes Finanzsystem durch den Zinseszinseffekt immer explodieren, d.h. zusammenbrechen muß. Dies stellte die Ursache der Katastrophe dar.

Durch den Zins explodieren sowohl die Gesamtgeldvermögen, wie auch die Gesamtschulden. Wer viel Geld hat, wird durch Zins noch reicher, während die übrige Bevölkerung immer schneller verarmt - das Geld konzentriert sich - die Reichen werden reicher, die Armen ärmer. Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem die Zinslast nicht mehr getragen werden kann, es kommt zum plötzlichen Zusammenbruch, das Geld zieht sich vom Markt zurück, es entsteht eine deflationäre Abwärtsspirale - alles endet in Hunger, Armut, Krieg.

Den wenigen Überlebenden war klar, daß ein völlig neues System aufgebaut werden mußte.

Da jede menschliche Kultur und Gesellschaft auf der Arbeit fundiert, diese auf der Wirtschaft aufgebaut ist und das Fundament das Geldwesen darstellt, muß zwangsläufig jede Störung im Fundament eine Instabilität im gesamten Haus erzeugen. Also mußte das neue System vor allem grundlegend stabil aufgebaut werden. Auf jeden Fall war klar, daß ein explodierender Mechanismus, wie der Zins, ausgeschlossen werden mußte.

Wirtschaft ohne Geld?

Warum ein System ohne Zahlungsmittel nicht möglich war, zeigte sich schon in den ersten Wochen nach der Katastrophe: Jeder war damit beschäftigt, aus Trümmern sich das lebensnotwendige zurechtzuzimmern. Dabei war der eine in bestimmten Arbeiten geschickter als der andere. Alles ging sehr langsam und zäh vonstatten, da sich die Menschen mehr behinderten als halfen. Auch der Tauschhandel war viel zu umständlich, als daß er zum Aufbau beitragen konnte. An Arbeitsteilung war hier gar nicht zu denken.

Deshalb beschloß man, um eine Arbeitsteilung zu ermöglichen und damit das Arbeitsergebnis zu vervielfachen, ein Zahlungsmittel einzuführen.

Goldwährung?

Der Vorschlag, Goldklumpen als "Geld" zu benutzen wurde wieder fallengelassen, nachdem bekannt wurde, daß der Zins gerade aus der Überlegenheit des Zahlungsmittels über Ware und Arbeit, resultierte. Gold hatte den Vorteil der Unvergänglichkeit, der Besitzer des Goldklumpens konnte also diesen einfach behalten und andere mit der Nichtweitergabe des Tauschmittels in die Klemme bringen - er konnte den Geldkreislauf unterbrechen und damit jeden Warenaustausch verhindern - eine Wirtschaftskrise wäre die Folge. Der Goldbesitzer würde das Zahlungsmittel nur dann weitergeben, wenn er durch Zinsen "bedient" würde. Es wäre der Anfang einer neuen Katastrophe.

Freiwirtschaft

Glücklicherweise waren einigen Überlebenden detaillierte Pläne des Geldreformers Silvio Gesell (1862-1930) bewußt, wie richtiges Geld auszusehen hatte. Es war ihnen bekannt, daß Geld nie zwei Aufgaben des Tauschmittels und des Schatzmittels (Wertaufbewahrungsmittels) gleichzeitig erfüllen konnte. War es Schatzmittel, konnte es nicht gleichzeitig den Warenaustausch als Tauschmittel sicherstellen.

Deshalb mußte Geld so konstruiert sein, daß es nur Tauschmittel sein konnte.

Einige kluge Leute kamen auf die Idee, ein Stück Papier (fälschungssicher mit einigen Motiven versehen) in Felder aufzuteilen, wobei pro Woche des Jahres ein Feld vorgesehen war. Es wurde nun zur Regel gemacht, daß der Geldschein nur seine Gültigkeit besäße, wenn am Wochenanfang das entsprechende Feld mit einer Wertmarke (wie Briefmarken) beklebt wurde. Die Wertmarke mußte gebührenpflichtig bei der “Notenbank” erworben werden.

Der Effekt war einfach, aber wirkungsvoll: Das Geld lief immer in der Wirtschaft um, der Geldkreislauf war geschlossen, niemand konnte Zins fordern. Jeder hatte nur das Bestreben, das Geld schnellstmöglich wieder weiterzugeben, um das Aufkleben der Wertmarke zu sparen. Freiwillig wurde aus Eigennutz deshalb das Tauschmittel zinsfrei weiterverliehen, zum Nutzen von Gläubiger und Schuldner: Der Gläubiger sparte sich das Aufkleben der Marken, der Schuldner hatte sofort ein Startkapital um sein Unternehmen aufzubauen.

Je mehr solche Kleinunternehmen gegründet wurden, umso schneller ging plötzlich der Aufbau vonstatten. Die Arbeitsteilung zeigte ihren leistungssteigernden Effekt. Jeder spezialisierte sich auf die Tätigkeiten, welche er am besten konnte. Plötzlich lohnte es sich für findige Menschen, Erfindungen zu machen welche dem Erfinder und der Allgemeinheit nutzten (Der Erfinder hatte ein hohes Einkommen, die Gesellschaft den Nutzen an der Erfindung). Man konnte sich gar nicht mehr vorstellen, wie im "dunklen Zeitalter" vor der Katastrophe Erfindungen von Monopolisten unterdrückt werden konnten und die Menschen den Großteil des Tages nur für die Verzinsung der Schulden arbeiten mußten.

Mit steigender Wirtschaftsleistung war auch ein steigender Bedarf an Tauschmittel verbunden. Eine gegründete “Notenbank” war dazu verpflichtet, soviel Zahlungsmittel in Umlauf zu geben, daß der Druchschnittspreisindex über alle Waren konstant blieb. Wenn Geld in der Wirtschaft benötigt wurde, d.h. der Preisindex nach unten zeigte, wurde Geld von der “Notenbank” gedruckt und an jeden Bewohner gleichmäßig verteilt. Wenn der Preisindex stieg, mußte Geld dem Wirtschaftskreislauf entzogen werden, indem beispielsweise die Gebühr für die Wertmarken angehoben wurde. Ein Betrug durch die “Notenbank” war ausgeschlossen, da die Bevölkerung jederzeit anhand des durchschnittlichen Preisniveaus überprüfen konnte, ob das Tauschmittel richtig verwaltet wurde.

Wechselkurse

Zunächst hatte jede Region ihr eigenes Zahlungsmittel. Die Geldnoten konnten über einen freien Wechselkurs, nach Angebot und Nachfrage, umgetauscht werden. Kaufleute konnten so den Warenaustausch überregional sicherstellen. Nach einiger Zeit zeigte es sich, daß der Wechselkurs mancher Regionen zueinander stabil war. Zu anderen Gebieten schwankte dieser jedoch. Erklärt werden konnte dies durch unterschiedliche Produktivität und unterschiedliche Produkte. Während eine Region mehr landwirtschaftlich strukturiert war, überwog in anderen die industrieelle Erzeugung. Der Wechselkurs stellte hier einen Ausgleichsmechanismus dar, welcher die Unterschiede in der Produktivität ausglich. Gebiete mit gleichartiger Erzeugung hatten stabile Wechselkurse. Hier war es dann sinnvoll, eine gemeinsame Währung zu begründen. Aus dem Eurodisaster wußte man jedoch, daß eine gemeinsame Währung für wirtschaftlich völlig unterschiedliche Länder katastrophal sein mußte. So war die Stabilität der freien Wechselkurse der geeignete Maßstab für die Vereinigung von Währungsregionen. Mit der Zeit bildeten sich optimal aufeinander abgestimmte.unterschiedliche Währungsräume heraus. Dabei konnten Gebiete, wenn Nachteile durch eine gemeinsame Währung deutlich wurden, wieder aus dem Verbund austreten und ein eigenes Geld begründen.

Echte marktwirtschaftliche Demokratie

Durch das neue Geld war erstmals in der Geschichte richtige Demokratie möglich: Jede Mark die jemand ausgibt, stellt in der Marktwirtschaft eine Stimme für ein Produkt bzw. eine Entwicklung dar. Wenn das Geld gleichmäßig verteilt ist, ist Demokratie möglich. Wenn jedoch sich fast das ganze Geldvermögen, wie im "dunklen Zeitalter" in der Hand weniger Personen befindet, haben diese auch die gesamte Stimmenmacht. Alles Abstimmen auf irgendwelchen Zetteln wird letztlich immer von der Geldmacht überboten und ist damit unwirksam.

Eine Staatsmacht, durch welche Funktionäre ihre Macht ausspielten und die Bevölkerung unterdrückten, war ebenfalls nicht mehr nötig, da sich fast alle Geschäfte nach den Gesetzen von Angebot und Nachfrage bei einem stabilen Geld regelten.

Durch diese freie, ungezungene Lebensweise, änderte sich auch das Verhältnis der Menschen untereinander. Niemand hatte mehr Grund, Neid auf andere zu hegen, da jede Form des Wohlstandes aus eigener Leistung resultierte.

Die Gepflogenheiten des "dunklen Zeitalters", daß jeder versuchte, bei den wenigen Superreichen untertänigst Eindruck zu schinden, um eine bessere Position zu erlangen, hatten endgültig ausgedient. Die Stellung, die jemand in der Gesellschaft einnahm, kam nicht mehr von den "Beziehungen" zu irgendjemanden, sondern nur noch aus der eigenen Leistung.

Überraschend schnell ging der Wiederaufbau durch die Arbeitsteilung bei stabilem Geld vonstatten, die Arbeitszeiten sanken genauso, wie der Wohlstand wuchs. Bald war die 10 Stunden Woche die Regel. Viele hörten mit 40 Jahren völlig zu arbeiten auf, da alle Bedürfnisse befriedigt waren. Damit war Zeit da, sich um kulturell, religöse Dinge Gedanken zu machen.

Niemand hätte sich solch ein Leben in der "dunklen Zeit" vorstellen können. Mit Recht nennt man diese Zeit das "Goldene Zeitalter".

Quelle:
http://www.geldcrash.de/kurzinfo.htm

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Nachfolgender Bericht aus der WELT von heute passt irgendwie zu den letzten postings:, obwohl eine Art von konträrer Situation.

http://www.welt.de/data/2003/11/08/194101.html

Im zwölften Jahr in Folge sind die Immobilienpreise in Japan gefallen....

Seit den Höchstpreisen von 1990 haben Grundstücke in den sechs großen Industriestädten Japans
80 Prozent ihres Wertes verloren
....

Ganz schlecht geht es denen, die in verbriefte Mitgliedschaften von Golfclubs investiert hatten: Diese "Titel" verloren seit 1990 fast 95 Prozent.

ABER die Japaner sind im Gegensatz zu den Amis besonder sparsam und haben seit vielen Jahren Deflation. Man muss sich obige Entwicklung der Immobilienpreise vor Augen halten !!!...:confused:...:confused:...:confused:

G.G.
Ich halte das letzte Posting für nachdenkenswert. Wenn ich vergleiche mit der Vergangenheit, dann stünden wir kurz vor einer "Depression", inder die Preise rückläufig sind, obwohl die Geldmenge stark ausgeweitet wurde. Das könnte gut und gerne ein bis zwei Jahre so weiterlaufen.

Nehmen wir mal an, in den nächsten Jahren
-erhöht sich die Arbeitslosigkeit
-erhöhen sie die Staatsschulden
-erweitert man die Geldmenge weitderhin
-sinken die Steuereinahmen durch die nichtanspringende Konjunktur
-wandern die Wertschöpfer weiter ab ins Ausland(Produzenten)

dann müsste doch eigentlich die Inflation genährt werden- und zwar ganz rapide...

Denken wir mal ferner: Der EG gelingt es, die oben bezeichneten Probleme in den Griff zu bekommen.

Die USA jedoch verschulden sich weiterhin ungehemmt...
unsere Währung gewönne an Wert, der jedoch gedrückt würde durch den Dollar...oder?
Insider verkaufen von ihren eigenen Firmen 150mal* soviel als daß sie kaufen !!!






Quelle:
http://www.bcaresearch.com


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@wasser - bitte um Kommmentar :

Index Sell-Buy Ratio von 20 + 600 % Steigerung = Index jetzt auf 140. Wie ist das "150 mal" zu verstehen ? Ist dies symbolisch gemeint ?

Gruss - G.G.
Prime-Tass: Russische Notenbank wird Goldkäufe wieder aufnehmen


Moskau (vwd) - Die russische Notenbank wird ihre Goldkäufe wieder aufnehmen, um den Goldanteil an den Währungsreserven anzuheben. Die Nachrichtenagentur Prime-Tass berichtete am späten Dienstag unter Berufung auf den stellvertretenden Notenbankpräsidenten Oleg Vyugin weiter, die russische Notenbank habe seit 2 Jahren kein Gold gekauft. Wegen des starken Anstiegs der Devisenreserven, vornehmlich Euro und US-Dollar, sei der Goldanteil an den Reserven daher auf rund 6% bis 7% gesunken. Der Goldanteil solle aber bei 10% liegen, sagte Vyugin dem Bericht zufolge.

Zum 1. November beliefen sich die Reserven der Notenbank auf 64,9 Mrd USD, davon lediglich 3,7 Mrd USD in Gold. Vyugin zufolge muss der Zeitpunkt der Käufe aber sorgfältig festgelegt werden, da Gold am internationalen Markt gegenwärtig teuer ist. Der Erwerb von russischen Erzeugern wiederum würde die Geldmenge und den Inflationsdruck steigen lassen.
vwd/DJ/3.12.2003/gs/hab

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Die «Gold-Verschwörung»

Informationen zum Goldhandel von Ferdinand Lips
von Dr. rer. publ. W. Wüthrich, Zürich

Ferdinand Lips hat 2002 in New York ein Buch herausgegeben mit dem Titel «Gold Wars».

In diesen Tagen ist die deutsche Übersetzung erschienen mit dem Titel «Die Gold-Verschwörung».

In der Schweiz ist der Autor gut bekannt. Er war Mitgründer und Direktor der Bank Rothschild und ist eine Autorität in Sachen Gold und Goldhandel. 1987 gründete er seine eigene Privatbank. Vor kurzem ist er in den Ruhestand getreten. Sein Buch ist zum grossen Teil ein Geschichtsbuch, das Ereignisse beleuchtet, die in den meisten Geschichtsbüchern fehlen. Es enthält eine Fülle von Informationen über das Gold und den Goldhandel, die in keinem Lehrbuch der Nationalökonomie zu finden sind.
Ferdinand Lips Botschaft ist klar. Heute herrschen im Finanzsystem «verrückte Zustände». Eine Krise folgt der anderen in immer kürzer werdenden Abständen: Japan-Krise am Anfang der neunziger Jahre, Asien-Krise, Russland-Krise, Türkei-Krise, Argentinien-Krise, Zustände an den Finanzbörsen wie in einem Casino, Crash der Technologieaktien, horrende Staatsverschuldungen nicht nur im Zusammenhang mit dem Irak-Krieg, massive Aufweichung des Stabilitätspaktes in der Europäischen Union, ganz allgemein grosse Unsicherheiten im Währungsbereich usw.

Ferdinand Lips zeigt immer wieder in eindrücklichen Bildern auf, dass die Finanzwelt aus den Fugen geraten ist. Mit seinem Buch zeigt er einen Weg auf und gibt Empfehlungen ab, wie die «verrückten» Zustände in der Finanzwelt und der Welt als Ganzes nachhaltig verbessert werden könnten: Sich besinnen auf die menschliche Natur und auf das, was sich in der Kulturgeschichte der Menschheit als zuverlässigstes und sicherstes Geldsystem herausgebildet hat - nämlich das Gold als Geld.

Ferdinand Lips Ausführungen sind nicht nur eine kritische Analyse der aktuellen Zustände, sondern auch eine Reise durch die Geschichte des Geldes. Sie beginnt in der Antike mit den Silber- und Goldmünzen des alten Griechenland. Etappen auf dieser Reise sind das Römische Reich, das in seiner Blütezeit mit dem Gold-Dinar und dem Aureus eine stabile Goldwährung hatte. Das gleiche gilt für das Byzantinische Reich mit dem Solidus, für viele Länder im Mittelalter und schliesslich für das British Empire mit dem Sovereign. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges war der klassische Goldstandard als globale Währung in etwa 50 Ländern eine vertrauenswürdige Grundlage für eine beeindruckende wirtschaftliche Entwicklung und einen nie gekannten Anstieg des Wohlstandes. Das Goldene Zeitalter war, abgesehen von wenigen kurzen Kriegen, auch eine Zeit des Friedens. Die Verschuldung der Staaten war gering. Bund und Kantone in der Schweiz waren praktisch schuldenfrei.

Seit 1914 haben sich die Länder weltweit in mehreren Schritten vom Gold gelöst. Die letzte Etappe in dieser verhängnisvollen Entwicklung war die Aufhebung der Golddeckung in der Schweizerischen Bundesverfassung vom 1.1.2000. Ferdinand Lips untersucht die politischen Vorgänge minutiös und deckt die Zusammenhänge auf.

Eine Währung, die eine solide, wertstabile Grundlage hat, unabhängig von den Machenschaften der Politiker und der Notenbanken, könnte weltweit für das Gedeihen der Wirtschaft sorgen und eine Basis für den Frieden bilden. Die Kriege von heute würden ganz anders aussehen oder gar nicht geführt werden, wenn die Politiker sie nicht auf Pump und über die Notenpresse finanzieren könnten. Wenn der klassische Goldsstandard 1914 als globale Währung beibehalten worden wäre, wäre der Erste Weltkrieg - wie Ferdinand Lips berechnet hat - nach etwa sechs Monaten zu Ende gewesen. Und zwar aus dem einfachen Grund: Den kriegsführenden Ländern wäre das Geld ausgegangen, und die Möglichkeit, neues Geld aus dem Nichts zu schaffen, wäre ihnen verbaut gewesen. Sie hätten Frieden schliessen müssen! Mit neuen Steuern und Kriegsanleihen hätte ein solcher Krieg nie vier Jahre bis zur Erschöpfung der Völker weitergeführt werden können. Das Schicksal einer ganzen Generation und vieler Ländern wäre ganz anders verlaufen.

Das gleiche lässt sich vom Zweiten Weltkrieg sagen. Auch die horrende Staatsverschuldung, wie sie in diesen Tagen in vielen Ländern zu beobachten ist, hätte nicht entstehen können, wenn die Mechanismen des klassischen Goldstandards noch funktionieren würden. Es klingt einfach. Ferdinand Lips zeigt auf, dass es einfach ist. Aber es durfte nicht sein. Genau das war und ist das Ziel der «Gold-Verschwörung», die sich als roter Faden durch das ganze Buch zieht und die Ferdinand Lips minutiös beschreibt und analysiert.

«Fiat lux» (Es werde Licht) war der hoffnungsvolle Leitsatz der Aufklärung im 16. und 17. Jahrhundert. «Fiat money» (Es werde Geld kraft staatlicher Autorität) war der verhängnisvolle Leitsatz des 20. Jahrhunderts. Das Geld ohne realen Hintergrund kann keine guten Referenzen aufweisen. Wer sich heute einen Western ansieht, der vielleicht um 1880 spielt, dem fällt auf, dass damals eine Kuh oder ein Pferd für 4 oder 5 Dollar gekauft werden konnten. Die Kühe und Pferde sind heute noch gleich wie damals. - Was aber ist inzwischen aus dem amerikanischen Dollar geworden, der wichtigsten Währung des 20. und des beginnenden 21. Jahrhunderts? Was wird aus ihm in den nächsten Jahren? Wer das Buch von Ferdinand Lips liest, wird die Zusammenhänge verstehen.

Artikel 7: Zeit-Fragen Nr.45 vom 1.12.2003


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Welteke sieht Grundlage des Euro in Gefahr


Hamburg (vwd) - Die Politik unterhöhlt derzeit nach Ansicht von Bundesbankpräsident Ernst Welteke die institutionellen Pfeiler der europäischen Währung. "Die Währungsunion durchlebt eine sehr ernste Situation", schreibt Welteke in einem Gastbeitrag für die "Financial Times Deutschland" (Donnerstagausgabe). Der Bundesbankpräsident bezieht sich damit auf die Entscheidung der EU-Finanzminister, das Defizitverfahren gegen Deutschland und Frankreich auszusetzen, und auf Vorstöße, den Stabilitätspakt zu ändern.

"Der Schaden, den der Verstoß gegen Wort und Geist des Stabilitätspakts angerichtet hat, ist nicht durch bloße Rhetorik und schon gar nicht kurzfristig zu beheben", so Welteke. Notwendig sei jetzt eine glaubwürdige Konsolidierung der Haushalte. "Die nationale Finanzpolitik muss sich wieder in Worten und Taten zum Geist und Inhalt des Pakts bekennen."

Kritik übte der Bundesbankpräsident auch am Entwurf für den EU-Verfassungsvertrag. Er weiche das Ziel der Preisstabilität auf und gefährde die Unabhängigkeit und die besondere Stellung der Notenbanken. "Der Stabilitätskonsens darf nicht durch die Hintertür des Verfassungsvertrags zur Disposition gestellt werden", warnt Welteke.
vwd/11/3.12.2003/apo


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EZB-Kreise - Keine Intervention vor 1,35 Dollar
Mittwoch 17. Dezember 2003, 18:18 Uhr



Frankfurt, 17. Dez (Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) ist einem Medienbericht zufolge noch nicht über den fortwährenden Anstieg des Euro besorgt und wird Interventionen am Devisenmarkt erst ab einem Kurs von 1,35 Dollar ins Auge fassen.
"Der gegenwärtige Euro-Kurs entspricht unseren Erwartungen, und ich kann keine Diskussion über Interventionen absehen, bevor wir nicht einen Anstieg über 1,35 Dollar sehen", zitierte die Nachrichtenagentur Market News International am Mittwoch EZB-Kreise. Anzeige

EZB-Chefvolkswirt Otmar Issing bekräftigte unterdessen in einem Interview der Nachrichtenagentur Bloomberg, der aktuelle Euro-Kurs entspreche dem langfristigen Durchschnitt der früheren nationalen Währungen.

Der Euro-Kurs eilt seit zwei Wochen von einem Rekordhoch zum nächsten und markierte am Mittwoch einen Höchststand von 1,2380 Dollar. Befragt nach der Möglichkeit von Eingriffen am Devisenmarkt, mit denen die Zentralbank versuchen könnte, den Kursanstieg zu bremsen, hatte Issing am Montag gesagt: "Wenn wir wollen, können wir." Die EZB hatte im Jahr 2000 mehrmals am Devisenmarkt Dollar verkauft, um die Talfahrt des Euro zu stoppen. Im September 2002 hatten die Notenbanken der sieben führenden Industrieländer (G-7) gemeinsam den Euro gestützt.

Um wirkungsvoll auf die Wechselkurse einwirken zu können, müsste auch die amerikanische Notenbank zu Interventionen gegen die Dollar-Schwäche bereit sein, zitierte Markt News die EZB-Kreise weiter. Die US-Notenbank habe derzeit jedoch die Haltung, den Dollarkurs wohlwollend zu vernachlässigen. "Ich sehe derzeit keine Unterstützung von den USA." Issing stellte in dem Interview mit Bloomberg unterdessen heraus, man dürfe nicht nur den Euro-Dollar-Kurs betrachten. Entscheidender für die Wirtschaftslage sei der effektive Wechselkurs zu den Währungen der wichtigsten Handelspartner der Euro-Zone. Dieser ist mit einer Aufwertung von zwölf Prozent in diesem Jahr weniger gestiegen als der Kurs zum Dollar, der sich um knapp 18 Prozent erhöht hat.

Market News berichtete unter Berufung auf weitere EZB-Kreise, der stärkere Euro könne die Notenbank veranlassen, den Leitzins von 2,00 Prozent noch bis Anfang 2005 unverändert zu lassen, da der Kursanstieg die Inflation niedrig halte. Eine weitere Zinssenkung sei hingegen unwahrscheinlich. Die meisten Analysten erwarten eine erste Zinserhöhung im zweiten Halbjahr 2004.

iws/seh


Quelle:
http://de.biz.yahoo.com/031217/71/3t3w3.html

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Interview: Herr Faber, droht 2004 der China-Crash?





Asien-Spezialist Marc Faber im Gespräch mit FINANZ€N
INTERVIEW DES MONATS

"Herr Faber, droht 2004 der China-Crash?"

Marc Faber gilt als "Contrarian", als einer, der gegen den Strom schwimmt. Mit Erfolg: Faber hatte frühzeitig vor der Asien-Krise 1997/98 und der japanischen Aktienkrise 1990 gewarnt. Auch jetzt warnt er Anleger davor, zu gierig zu sein: Die Kurse seien auf den meisten Märkten bereits ausgereizt.

FINANZ€N: Herr Faber, zum Jahresbeginn 2003 haben Sie in FINANZ€N Rohstoffe Anzeige

und die asiatischen Märkte empfohlen. Wie sehen Sie diese Tipps heute?

Marc Faber: Rohstoffe sind in diesem Jahr sehr stark gestiegen, etwa Baumwolle, Kupfer, Gold, Eisenerz, Stahl oder Zement. Es ist alles eingetroffen, was ich damals gesagt habe. Daher war 2003 ein ausgezeichnetes Jahr. Doch die Vergangenheit ist mir egal, die Zukunft interessiert mich mehr. Ich glaube, dass sich China in einer Überhitzungsphase befindet. Wenn sich die Lage nicht abkühlt, wachsen die Risiken für eine Wirtschaftskrise. Ähnlich ist es bei Rohstoffen: 2001 war das kein Thema, aber jetzt sprechen Anleger überall von China und von Rohstoffen - ein Alarmsignal.

FINANZ€N: Wie starten Sie ins Jahr 2004?

Faber: Ich sehe mehr Risiken als Chancen. Vor einem Jahr waren die Erwartungen der Anleger sehr niedrig - heute sind sie sehr hoch. Es könnte sein, dass diese Hoffnungen enttäuscht werden. So ist die US-Börse auf einem Niveau, von dem aus sie stark fallen könnte.

FINANZ€N: Gilt das auch für die asiatischen Börsen?

Faber: Sie fallen sicherlich nicht unter das Niveau der Tiefkurse von 1998, aber ich würde einen Rückschlag von 30 bis 40 Prozent nicht ausschließen.

FINANZ€N: Was ist der Grund für den Pessimismus?

Faber: Die Börsen erreichen ihren Tiefpunkt, wenn die Stimmung am negativsten ist, und sie erreichen ihren Höchststand, wenn Anleger sagen, die Kurse können nicht fallen.

FINANZ€N: Ganz konkret: Was könnte fallende Kurse auslösen?

Faber: Erstens: Das US-Wirtschaftswachstum wurde durch die Geldpolitik und die wachsenden Finanzdefizite künstlich hergestellt. Es ist denkbar, dass das Wachstum 2004 enttäuschend ausfallen wird, dass die USA sogar in eine Rezession fallen. Zweitens: In China kann alles passieren. Die Überhitzung könnte in eine Krise münden. Drittens: Die Inflation beschleunigt sich, die Zinsen steigen. Viertens: Geopolitische Probleme, wie eine Revolution in Saudi-Arabien. Fünftens: Der Ölpreis könnte stark steigen. Die Börsen sind überkauft; die Stimmung ist so, dass selbst ein kleines Ereignis zu großen Kursrückgängen führen könnte.

FINANZ€N: Wie haben Sie sich vor diesem Hintergrund positioniert?

Faber: Ich halte viel Bargeld und einen sehr geringen Aktienbestand. Ich behalte mein Gold, weil ich glaube, dass die Notenbanken die Geldmenge erhöhen werden und Gold langfristig steigen wird. Ich schätze Anlageformen, bei denen das Angebot kurzfristig nicht schnell erhöht werden kann, wie Gold und Silber, Minen und Öl. Selbst wenn die Nachfrage nach Rohstoffen steigt, können die Produzenten das Angebot innerhalb kurzer Zeit nicht wesentlich erhöhen. Zudem glaube ich, dass Sachwerte einen besseren Wert darstellen als Finanzwerte. Ich finde Immobilien sind nicht wahnsinnig teuer. Wenn die Nettorendite bei einem Haus rund sechs Prozent beträgt, dann ist das eine gute Anlage.

FINANZ€N: Sie bezeichnen sich als Contrarian. Wo finden Sie als Querdenker derzeit gute Investmentmöglichkeiten?

Faber: Zucker und Kaffee sind billig. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Kaffeepreis innerhalb der nächsten fünf Jahre verdreifacht, ist sehr hoch. Der Pro-Kopf-Konsum der Chinesen steigt rapide. Je höher die Nachfrage, umso größer die Preisreaktion bei Wetterausfällen. Bei Zucker ist die Lage nicht so klar. Der Preis befindet sich seit 1973 in einem Bärenmarkt; er könnte steigen. Auch Silber ist im Vergleich zu Gold unterbewertet.

FINANZ€N: Was ist für Privatanleger der beste Weg, um in Rohstoffe zu investieren?

Faber: Es gibt zum Beispiel in Indonesien Plantagen-Gesellschaften wie London Sumatra oder Astra Agro Lestari, die Kaffee und Kakao anbauen. Ich werde nach der Korrektur wahrscheinlich in Indonesien investieren, denn dort gibt es Gesellschaften, die unter Buchwert gehandelt werden.

FINANZ€N: Die USA und China liefern sich einen harten Handelskrieg. Besteht die Chance, dass sich Asien emanzipiert?

Faber: Wenn die Asiaten mehr Selbstvertrauen hätten, könnten sie ihre Währung um 30 Prozent gegenüber dem Dollar aufwerten. Die Chinesen könnten den Yuan sogar um 50 Prozent aufwerten, und es würde nicht schaden. In vielen Bereichen ist die chinesische Wirtschaft größer als die amerikanische. So produziert sie mehr Zement, Stahl, Fernseher, Motorräder und Computer. Chinas Unternehmen sind in den letzten zwei, drei Jahren sehr reich geworden. China ist eine Wirtschaftsmacht.

FINANZ€N: Woher soll dann der China- Crash kommen - die Wirtschaftskrise, von der Sie gesprochen haben?

Faber: Durch die Überhitzung, die vor allem bei Kapital-Investitionen bemerkbar ist. Sie steigen jährlich um 30 Prozent und machen bis zu 43 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. Wenn die Kapitalinvestitionen nicht mehr ansteigen oder rückläufig sind, führt das zu einer Rezession. Die Überhitzung zeigt sich auch im Kreditwachstum und in der Baubranche. Es wäre höchst naiv zu erwarten, dass China nie eine Rezession erlebt. Bereits jetzt verlangsamt sich das Wachstum.

FINANZ€N: Ist die Asien-Story also vorbei?

Faber: Langfristig nicht. Der Westen ist in einer bitteren Situation, weil China, Vietnam, Bangladesh und andere Länder im Produktionsbereich so stark sind. Viele Dienstleistungen können ausgelagert werden. Heute kann ich Architekten, Buchhalter oder Steuerexperten in Indien anstellen. Selbst die deutsche Staatsadministration könnte man auslagern und 80 Prozent der Kosten sparen. Die wichtigste Investmentstrategie ist es, den Westen unterzugewichten und Asien überzugewichten.

FINANZ€N: Ölaktien liefen 2003 schlecht, obwohl der Ölpreis gestiegen ist. Ein Investment für einen Contrarian?

Faber: Nächstes Jahr könnten Ölaktien und Ölförder-Firmen positiv überraschen. Der Ölpreis könnte stark steigen. Wenn man Asien industrialisiert, wird sich der Pro-Kopf-Ölkonsum innerhalb der nächsten sechs bis zehn Jahre verdoppeln. Die Ölindustrie kann aber nicht mehr produzieren. Die Folge: Der Ölpreis wird bestimmt nicht fallen, sondern eher steigen.

FINANZ€N: In welcher Bandbreite sehen Sie den Ölpreis in der Zukunft?

Faber: Zwischen 30 und 100 Dollar. Vielleicht steigt er sogar auf 200 Dollar, falls es in Saudi-Arabien eine Revolution geben sollte. Die Wahrscheinlichkeit, dass es wieder eine Ölkrise gibt, ist sehr groß.

FINANZ€N: Wo sehen Sie als Contrarian sonst noch Potenzial?

Faber: In Kuba könnte das Potenzial langfristig groß sein. Man könnte kubanische Schuldscheindarlehen kaufen, die auf niedrigem Niveau gehandelt werden.

FINANZ€N: Haben Sie noch weitere Empfehlungen fürs kommende Jahr?

Faber: Ich tue mich schwer mit Empfehlungen, da kurzfristig ein großes Rückschlagpotenzial besteht. Ich selbst bin in der Gold- und Kupfermine Ivanhoe Mines, die in der Mongolei schürft, investiert. Und ich schätze die pharmazeutische Industrie in Indien und Indonesien, darunter Firmen wie Dr. Reddy, Ranbaxy und Enseval Putera.


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Aus der FTD vom 29.12.2003


EZB erwägt Zinssenkung
Von Andreas Krosta und Tony Major, Frankfurt

Die Europäische Zentralbank (EZB) prüft erstmals eine Reaktion auf den starken Anstieg des Euro-Kurses. Eine Entscheidung soll innerhalb der nächsten acht Wochen fallen.


Damit hält sich die EZB auch die Möglichkeit einer weiteren Zinssenkung offen. "Der rapide Anstieg des Euro bringt ein Element der Unsicherheit in unsere Prognose. Wir müssen das ganze Bild überprüfen", sagte ein hochrangiger EZB-Geldpolitiker der FTD. Die Zentralbank brauche aber Zeit, um die Auswirkungen auf Inflation und Wachstum zu analysieren. Die nächsten vier bis acht Wochen seien dafür entscheidend.

Die Aussagen des Geldpolitikers belegen die zunehmende Sorge der EZB über den rapiden Anstieg der Gemeinschaftswährung und die Folgen für den einsetzenden Aufschwung in der Euro-Zone. Bis zum Herbst hatte die EZB mehrfach erklärt, keinen Grund für eine weitere Senkung des Leitzinses von derzeit 2,0 Prozent zu sehen. Dies war jedoch vor der rapiden Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar um 13 Prozent seit September.



"Verbale Interventionen"


"Wir haben vor Risiken für das Wachstum durch ökonomische Ungleichgewichte in anderen Regionen gewarnt", sagte der Geldpolitiker mit Blick auf das hohe Defizit im US-Haushalt und in der amerikanischen Leistungsbilanz, die beide den Dollar nach unten treiben. "Diese Risiken sind nun eingetroffen. Wir sind nicht überrascht, aber die Abwertung des Dollar ist relativ scharf." Diese Äußerungen sind zusammen mit jüngsten Aussagen des niederländischen Zentralbankchefs Nout Wellink und seines belgischen Kollegen Guy Quaden erste Zeichen dafür, dass die EZB versucht, mit "verbalen Interventionen" den Euro-Höhenflug zu bremsen.


Die EZB erstellt im Februar eine neue Prognose für Wachstum und Inflation. Bislang sagt sie für 2004 ein Wachstum von 1,6 Prozent und eine Inflationsrate von 1,9 Prozent im Euro-Raum voraus. Diese Prognose basiert aber auf einem Euro-Kurs von 1,17 $. Inzwischen liegt der Euro bei 1,24. Ökonomen zufolge könnte die Aufwertung Wachstum und Preissteigerung um jeweils 0,5 Prozentpunkte mindern. Eine niedrigere Inflation gäbe der EZB Spielraum für eine Zinssenkung.


Der Geldpolitiker betonte jedoch, dass für die EZB neben dem Wechselkurs auch andere Faktoren wichtig seien. So lege die Weltwirtschaft stärker zu als erwartet. Dies gleiche die Folgen der Euro-Aufwertung teilweise aus. Zudem helfe der stärkere Euro, die Inflationsrate niedrig zu halten, weil sich die Importpreise dadurch verringerten.


Quelle:
http://ftd.de/ub/fi/1072525170486.html?nv=hptn

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Goldminen in Extremphasen

Nachfolgender Text ist ein Auszug aus dem Goldbuch von Andreas Rühl – Erscheinungsdatum und –titel noch nicht bekannt. Stand: 12/2003

12. Goldminen in Extremphasen
Die Beimischung von physischen Gold bzw. Goldminenaktien und entsprechenden Fonds wird in jeder verantwortungsvollen Vermögensverwaltung bzw. Publikation als strategische Anlageklasse verwendet bzw. empfohlen. Die Eigenschaft der langfristig nicht korrelierenden Entwicklung zu den normalen Aktienmärkten ist hierfür verantwortlich.
Mit den Argumenten physisches Gold sei totes Kapital, es verzinst sich nicht und Dividenden werden auch keine ausgeschüttet, wird für die strategische Positionierung in den meisten Fällen ausschließlich auf Goldminen gesetzt. Ergänzend zu regelmäßigen Dividendenzahlungen spiele vor allem die Hebelwirkung (siehe das nachfolgende Kapital) bei der Kursentwicklung eine entscheidende Rolle. Ob die o.g. Argumente ausreichend sind, an einer Goldmineninvestition dauerhaft festzuhalten, soll uns ein Blick in die Vergangenheit verraten. Um ein Gefühl für das Chance/Risiko-Verhältnis in den unterschiedlichen Marktentwicklungen zu bekommen, analysiere ich mit Ihnen die Preisentwicklung von Gold in USD pro Unze und die des Financial Times Goldminenindex (old) in der Zeit von 1970 bis 1995. Insbesondere die Kursentwicklungen bei unterschiedlichen Wendepunkten zeigen, welche Chancen in der Anlage von Goldminen liegen bzw. wie hoch das Risikopotential sein kann.

Weiter:
http://www.goldseiten.de/ansichten/ruehl-02.htm

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Ein Wunder der Bullen

von Dr. Kurt Richebächer

Die guten Nachrichten über die US-Wirtschaft mehren sich. Die
internationalen Medien sind überfüllt mit Artikeln, die feststellen,
dass die US-Wirtschaft mit schnell steigenden Unternehmensgewinnen
nach vorne prescht. Aber weder die US-Börsen noch der Dollar haben
davon in den letzten Wochen profitieren können. Wenn man Händler
fragt, dann können die einem dafür keinen plausiblen Grund geben. Es
gibt zwei sehr einfache mögliche Erklärungen: Zunächst einmal die,
dass die wirtschaftlichen News gut sind, aber nicht gut genug, um die
sehr hohen Erwartungen zu erreichen. Die zweite Erklärung ist die,
dass die Bullen bereits voll investiert sind.

Besser als erwartete wirtschaftliche News kommen aus anderen Teilen
der Welt. Asien, das für 24 % der weltweiten Wirtschaftsleistung
verantwortlich ist, konnte im gerade abgelaufenen Jahr ein
Wirtschaftswachstum von voraussichtlich 7,7 % erzielen. Bis auf Japan
brummen die asiatischen Volkswirtschaften, und sie übertreffen vom
Wachstum her die USA. Der Tiger in dieser Gruppe ist China, wo das
erwartete Wirtschaftswachstum für 2003 bei 11,5 % liegt. All diese
asiatischen Länder haben hohe nationale Sparraten und bei allen ist
das Niveau der Bruttoinvestitionen hoch (durchschnittlich 22-23 % des
BIP).

Die Eurozone, die für 18 % der weltweiten Wirtschaftsleistung
verantwortlich ist, hat das letzte Jahr mit voraussichtlich lediglich
0,5 % Wachstum beendet. Aber sowohl die Ersparnisse als auch die
heimischen Bruttoinvestitionen lagen im Durchschnitt bei ordentlichen
20-21 % des BIP.

Jetzt zu den USA: Auf den ersten Blick sieht das
US-Wirtschaftswachstum beeindruckend aus. Schließlich betrug das
Wachstum im dritten Quartal 8,2 % - das wurde von vielen Kommentatoren
als das stärkste Wachstum seit 1984 gepriesen.

Für mich lässt diese Zahl mehr Fragen offen, als sie beantwortet.
Zunächst einmal will ich festhalten, dass diese 8,2 % ein aufs Jahr
hochgerechneter Wert sind. Es bedeutet also nicht, dass im gesamten
Jahr 2003 ein solches Wachstum erzielt wurde.

Und dann ist es allgemein akzeptiert, dass eine nachhaltige und
ausreichend starke Erholung nur dann möglich ist, wenn sich die
Investitionen erholen. Und die Unternehmensinvestitionen sind im
zweiten Quartal um 7,3 % und im dritten Quartal um 11 % gestiegen. Das
sind beeindruckende Zahlen. Aber auch hier sollte man bedenken, dass
das aufs Jahr hochgerechnete Zahlen sind. Der tatsächliche Wert für
das Quartal lag bei 1,8 % und 2,75 % Plus.

Aber viel wichtiger ist, dass es zu statistischen Tricksereien
gekommen ist. Das betrifft die IT-Investitionen. Die sind künstlich
hochgerechnet: Jeder Dollar, der im IT-Bereich investiert wird, geht
mit sage und schreibe 8 Dollar in die Berechnung der IT-Investitionen
ein! Der Grund ist, dass die Preisrückgänge im IT-Sektor
herausgerechnet werden sollen. Das führt dazu, dass sich ein kleiner
Anstieg der IT-Investitionen dank der Multiplikation um Faktor 8 sehr
stark bei der Berechnung der gesamten Investitionen auswirkt! Soviel
zur so hoch gelobten "Erholung".

Denn diese angeblichen Zuwächse bei den Investitionen und beim BIP
beruhen auf fiktiven Dollar, die niemand gezahlt und niemand erhalten
hat. Offensichtlich erhöhen solche fiktiven Dollar die Gewinne nicht.

Um es kurz und knapp zu sagen: Die angebliche starke Erholung der
US-Investitionen ist ein weiteres Wunder der Bullen, dem jede
ernsthafte Substanz fehlt.

Angesichts dieser Tatsache scheint es wahrscheinlich zu sein, dass die
amerikanische "Erholung" im laufenden Jahr weder ausreichend robust
noch stetig genug sein wird, um ein selbst tragendes
Wirtschaftswachstum der US-Wirtschaft zu ermöglichen.



;) ;) ;)
#111
Ein klasse Buch, habe gleich 10 Stück an Weihnachten verschenkt, und auch schon gelesen.Herr Lips spricht ja auch nur Gold ist Geld.Gruß hpoth;) ;) ;) ;)
Gold beginnt seinen wahren Charakter erst zu zeigen – Seine Remonetisierung wird wieder zum Thema
(06.01.2004)

Wenn es noch eines Beweises dafür bedurft hätte, dass die Hausse des Goldes im wesentlichen nur die Kehrseite des schwachen Dollar ist, dann wird er in diesen Tagen geliefert. Schlicht und einfach ausgedrückt, bedeutet dies, dass der offiziell abgeschaffte, aber in vielen Köpfen (und auch Herzen) ungebrochen fortbestehende monetäre Charakter des Goldes eine nicht mehr zu verkennende Renaissance feiert.

Ob dies Konsequenzen für die offizielle Goldpolitik zeitigt, bleibt abzuwarten. Aber es spricht einiges dafür, dass diese Frage in dem Maße zum Thema wird, in dem sich die wohlbegründete Schwindsucht des Dollar fortsetzt.

Noch hat die Hausse des Goldes eine gewaltige Schattenseite: Sie findet praktisch nur am Terminmarkt statt. Die physische Nachfrage hält sich in engen Grenzen. Doch immerhin taucht sie stets dann reger auf, wenn sein Dollar-Preis einmal zurückfällt.

Für breitere Schichten der Öffentlichkeit sind die monetären Zusammenhänge zwischen den Papierwährungen und dem Gold einfach zu kompliziert, als dass sie rasch begriffen werden könnten und als dass aus den möglicherweise erlangten Einsichten auch reale Konsequenzen daraus gezogen würden.

Doch die Dinge steuern auf ein Stadium zu, in dem düstere Ahnungen oder mulmige Gefühle ausreichen, um zum Handeln zu schreiten. Dann, so steht zu erwarten, werden sich die Edelmetallhändler über mangelnde physische Nachfrage nicht mehr beklagen können, weil der massenhafte Umtausch von Papiergeld (= Zahlungsversprechen zunehmend fragwürdig werdender Emittenten) einsetzt.


Quelle:
http://www.taurosweb.de/index.php?id=02576

;) ;) ;)
Zimbabwe: Gold bald einzige legale Währung?
Vielleicht wird Gold bald die einzige legale Währung in Zimbabwe sein. Das eigentlich unrealistische Szenario erscheint den Bewohnern von Zimbabwe mittlerweile nicht mehr unmöglich, nachdem nun auch viele Geschäfte keine Schecks mehr annehmen.
Selbst Schecks von renommierten Banken werden in einigen größeren Läden und Supermärkten nicht mehr akzeptiert. Schecks waren populär - zum einen, weil von den Zimbabwe-Dollars zu wenig existierten und wegen der sonst sehr dicken Geldbündel.
Die Knappheit des Zimbabwe-Dollars verschärft sich nun durch die Bemühungen von Bankkunden, ihr Geld möglichst schnell von den Banken zurückzuholen. Es könnte zu Konkursen kommen, und die Versorgung der Bevölkerung könnte leiden.

Quelle: www.star.co.za
http://shortnews.stern.de/start.cfm?id=495163&rubrik1=Brennp…

;) ;) ;)