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Schwule und Lesben demonstrieren gegen Diskriminierung durch katholische Kirche - 500 Beiträge pro Seite



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LSVD lädt ein zu Deomonstrationen am 19.01.2003


Demonstrationen gegen Berufsverbote und Diskriminierung
durch die katholischen Bischöfe
Familiensonntag der katholischen Kirche, 19. Januar 2003

Im Sommer haben die Katholischen Bischöfe damit gedroht, dass alle
Beschäftigten in kirchlichen Einrichtungen, die eine eingetragene
Lebenspartnerschaft eingehen, mit dienstrechtlichen Konsequenzen zu
rechnen
haben. Die Deutsche Bischofskonferenz bewertet das Eingehen einer
Eingetragenen Lebenspartnerschaft als "schwerwiegenden
Loyalitätsverstoß".
Kirchlich Beschäftigten, z.B. Krankenpflegern, Erzieherinnen oder
Verwaltungsangestellten, wird mit Kündigung gedroht.

Darüber hinaus machen die Katholische Bischöfe massiv Front gegen
weitere
kindschaftsrechtliche Verbesserungen beim Lebenspartnerschaftsgesetz
und
schüren damit Vorurteile. Dabei sind Kinder, die in
gleichgeschlechtlichen
Lebensgemeinschaften aufwachsen, rechtlich und finanziell schlechter
abgesichert als andere Kinder. Das kann nicht im Interesse des
Kindeswohls sein.

Wir wollen diese offene Diskriminierung durch die katholischen Bischöfe
nicht hinnehmen.

Am Sonntag, den 19. Januar 2003, begeht die Katholische Kirche ihren
traditionellen Familiensonntag. Diesen Tag wollen wir nutzen! Wir
demonstrieren vor mehreren Kathedralen im Land, um die Öffentlichkeit
sowie die Besucherinnen und Besucher der Gottesdienste auf das
diskriminierende Verhalten der katholischen Bischöfe hinzuweisen.

Sonntag, 19. Januar 2003

Berlin
St.-Hedwigs-Kathedrale, Bebelplatz Berlin-Mitte, 9.30 bis 11.00 Uhr

Köln
Domvorplatz, Römerbogen, 9.30 bis 11.00 Uhr

Münster
Domplatz, 11.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Magdeburg
St.-Sebastianskirche am Breiten Weg (schräg gegenüber vom Dom), 10.30
bis 11.00 Uhr

Bamberg
Domvorplatz, 09.15 bis 11.00 Uhr


Weitere Infos: LSVD Pressestelle, presse@lsvd.de, T. (030) 78954763

Folgende Auflagen, die die Kölner Polizei uns gemacht hat, sind wohl
für alle Städte zu beachten:
Außer Transparenten, Schrifttafeln, Fahnen, Postern und Flugblättern
sind keine weiteren Hilfsmittel erlaubt. Es ist uns nicht gestattet,
Sprechgesänge oder lautstarke Äußerungen abzugeben. Insbesondere dürfen
wir keine Megaphone, Musikgeräte oder -verstärker verwenden.

technostud ;)
#1

"Wir wollen diese offene Diskriminierung durch die katholischen Bischöfe
nicht hinnehmen."

???????????????????

So ein Unfug, weiß doch jeder das kath. Bischöfe schwul sind! Wieso sollten die gegen sich selber sein?


:laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh:
Komplex? Was ist daran komplex?

Die Regeln gelten nur für die Schäfchen. Der Tunten- und Päderastenball im Vatikan ist doch seit jeher sakrosankt.

Ganz einfache Geschichte. :D
technostud

Traurig aber wahr:(

In der heutigen Zeit auch nicht mehr nachvollziehbar...
@Gatsby2 ... so einfach ist es auf den Punkt gebracht !!!

@Grena ... ja traurig, aber wahr ....
bin zwar nicht katholisch, aber Schwule sollte man nicht diskriminieren, sondern verachten und ignorieren...

Lesben kann man durchaus gebrauchen;)

:D
:laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh:
Ich kriege immer die Vollmeise. Schwule und Lesben kämpfen für die Rechte "ihrer" Kinder. Eines hab ich noch nie so ganz verstanden. Wie schaffen die es nur, ein Kind zu zeugen?:eek: :eek: :eek: :confused: :confused: :confused: Kann mir da jemand `mal erklären, wie das rein biologisch-technisch geht?:D :D
@techno
ich weiß, dass ich eine Vollmeise habe. Das beantwortet aber immer noch nicht meine Frage.:D :D :D. Da Du ja offensichtlich Betroffener bist, kannst Du mir ja bestimmt bestens Aufschluss erteilen, oder??
@schimmi02 ... ich bin nicht Betroffener ... habe keine Kinder ...


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