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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.154.983 von the_syndrom am 20.03.19 20:26:42Ich habe gerade zu "industrieüblich" recherchiert und bin auf den Aktionärsbrief von Bayer vom 30.09.2009 gestoßen (https://www.bayer.de/de/ab-q3-2009.pdfx?forced=true). Auch darin heißt es, Bayer sei im industrieüblichen Umfang gegen Produkthaftungsansprüche bei den Produkten Magnevist und Trasylol versichert. Das scheint also nur eine Standardformulierung von Bayer zu sein. Leider konnte ich nichts dazu finden, ob im Rahmen dieser Rechtsstreitigkeiten Kosten von irgendeiner Versicherung übernommen wurden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.154.983 von the_syndrom am 20.03.19 20:26:42Ich bin mir ziemlich sicher, dass Bayer ein Prospekthaftungs-Versicherung (Public Offering of Securities Insurance – POSI) vermutlich im Londoner Lloyd‘s Markt abgeschlossen hat, welche wiederum durch Rückversicherer gedeckt sind.
hier noch einer der spärlichen links... details aber hinter einer paywall...

https://www.intelligentinsurer.com/news/insurers-face-trouble-from-monsanto-glyphosate-ruling-16099
Wie gehts weiter wenn Urteil im 2. Prozessteil pro Monsanto ausfällt? Den KLARE eindeutige Beweise das GLYPHOSAT Krebs erzeugt gibt's KEINE!
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.153.147 von El_Matador am 20.03.19 17:35:48
Zitat von El_Matador: Die Klagen gegen Monsanto stehen natuerlich im Vordergrund, aber die anderen Bayer-Sparten bleiben auch hinter den Erwartungen zurueck. Consumer Health wurde viel zu teuer gekauft und schwaechelt. Das Pharmageschaeft ist im Branchenvergleich auf die Dauer zu klein. Die Strategie, sich breit aufzustellen, ist voll daneben gegangen. Es wird wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis Investoren die Abloesung von Baumann und Wenning fordern werden. Allerdings ist auch wenig ersichtlich, welche Nachfolger das Ruder herumreissen koennten. Ich bin hier nicht investiert, daher ist mir das alles egal, aber spannend zur Beobachtung ist es schon.


ganz genau, 50€ here we come:kiss:
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.157.230 von Anubisra100 am 21.03.19 07:57:53Aber genau das wurde im ersten Abschnitt prozessiert. Es steht nun fest, dass Glyphosat maßgeblich an der Krebserkrankung des Klägers verantwortlich ist. Im zweiten Teil geht es darum, inwiefern man Monsanto eine Schuld zusprechen kann und wie hoch die Zahlung an den Kläger ausfällt. Rein theoretisch könnte es sein, dass Monsanto nicht zahlen muss, wenn das Unternehmeb nachweisen kann, regelmäßig gründliche Forschungen durchgeführt und stets gewissenhaft gehandelt zu haben. Dies halte ich jedoch für ausgeschlossen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.158.076 von rheinlandfuchs am 21.03.19 09:11:42Niemand kann sicher sagen, warum ein bestimmter Krebs aufgetreten ist.
Das kann man immer nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit.
Glyphosat ist aber nicht mal als Krebs auslösend eingestuft.
Man sollte es sich nicht in die Augen reiben und nicht in Gewässer wie Seen und Flüsse kippen. Deren Bewohner würden Schaden nehmen. Ich weiß aber nicht, ob hiermit nicht die Wasserpflanzen gemeint sind.
Ansonsten kann man es sich ohne Schaden zu nehmen auf das Frühstücksei streuen.
Ich weiß allerdings nicht, ob Kochsalz nicht besser schmeckt.
Könnte sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.159.045 von Ines43 am 21.03.19 10:25:38Es handelte sich dabei nicht um meine eigene Einschätzung, sondern um die Ausgangslage, auf der der zweite Teil des Verfahrens beruht. Allerdings bin ich selbst auch skeptisch, was die Unbedenklichkeit von Glyphosat angeht. Es gibt Studien auf beiden Seiten. Um genauer abschätzen zu können, wie gesundheitsschädlich Glyphosat ist, müsste man sehr ins Detail gehen. Nicht selten steht das Ergebnis vor der Durchführung einer Studie bereits fest. Es ist nicht sonderlich schwer, eine Studie zu seinen Gunsten ausfallen zu lassen.
Rotes Fleisch wird auch verdächtigt, Krebs zu erzeugen.Ein Inhaltstoff des Zimt z.B. auch.
Verzichtet jemand außer den Vegetariern deshalb auf rotes Fleisch odet auf Weihnachsgebäck?
Glyphosat wird nicht als Krebserregend eingestuft.
Die akute Giftikeit ist zudem extrem gering.
Die von Pfeffer dürfte weitaus höher luegen, die von Muskat sowieso.
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Ist all denen ,die gegen Glyphosat hetzen ,mal der Gedanke gekommen wenn Monsanto die Studien in Auftrag gegeben hat und nur pro Monsanto deswegen ausgefallen sind, weil Auftraggeber waren! Das AUCH ALLE Studien in dem Glyphosat als krebserregend eingestuft wurde, das Ergebnis nur so ausfiel weil die AUFTRAGGEBER es so WOLLTEN! Was nun? Der Richter hat NULL Plan! Geschworene noch weniger! Ist nur Mitleids Urteil gewesen zum Wohle EINES Landsmann
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