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Raiffeisen International > Wette auf Osteuropa - Die letzten 30 Beiträge



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Raiffeisen Bank International Datum/Zeit: 31.05.2019 12:32
Quelle: APA

Serbien startet Komercijalna-Verkauf - Für RBI wohl ein Thema
Ausschreibung veröffentlicht - Potenzielle Käufer werden bis zu 83,23 Prozent der Bank erwerben können

Das serbische Finanzministerium hat am heutigen Freitag eine öffentliche Ausschreibung zum Verkauf der teilstaatlichen Komercijalna banka veröffentlicht. Die potenziellen Käufer werden, wie aus der Ausschreibung hervorgeht, höchstens 83,23 Prozent an der teilstaatlichen Bank erwerben können.
Der serbische Staat ist an der Komercijalna banka derzeit mit 41,75 Prozent beteiligt, zudem hält die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) weitere 24,43 Prozent.

Die Frist für die Interessenbekundung läuft bis zum 21. Juni. Für die Teilnahme an der Ausschreibung sind Banken berechtigt, deren Aktiva sich Ende des Vorjahres auf mehr als eine Milliarde Euro beliefen.

Raiffeisen hat heuer bei seiner Jahrespressekonferenz im März Interesse an einer Verstärkung in einigen Märkten, darunter am serbischen Markt, erkennen lassen und dabei auch bestätigt, die Komercijalna auf dem Radar zu haben. "Es braucht einen transparenten Verkaufsprozess durch die serbische Regierung. Ich kann die Chancen, dass wir zum Zug kommen, derzeit noch nicht einschätzen", sagte der Chef der börsennotierten österreichischen Raiffeisen Bank International (RBI), Johann Strobl, zuletzt Mitte Mai im deutschen "Handelsblatt".

Nach dem Verkauf der Staatsanteile an der Komercijalna banka, der laut früheren Ankündigungen bis September abgeschlossen sein soll, wird der serbische Staat nur noch an der Postanska stedionica (Postsparkasse) eine Beteiligung halten.

Zwischen Dezember 2015 und September 2017 stand der frühere österreichische Hypo-Alpe-Adria-Kurzzeit-Chef Alexander Picker an der Spitze der Komercijalna banka. Er war an die Bankspitze gekommen, als die serbische Bank Ende 2015 einen Verlust von 6,3 Mrd. Dinar (rund 50 Mio. Euro) verbuchen musste. 2018 schrieb die kleine Bank einen Gewinn von rund 70 Mio. Euro.

(Schluss) oz/rf/itz

ISIN AT0000606306
WEB http://www.rbinternational.com/
Analyse im Detail
Bewertung von Société Générale: KAUFEN17. Mai 2019
Societe Generale bestätigt für Raiffeisen Bank International die Empfehlung Kaufen - und reduziert das Kursziel von 28,5 auf 28,0 Euro.

Letzter Schlusskurs: 22,06 Euro - durchschnittliches Kursziel: 27,52 Euro.

(Bloomberg/red)
Bewertung von Commerzbank: KAUFEN03. Mai 2019
Commerzbank bestätigt für Raiffeisen Bank International die Empfehlung Kaufen - und erhöht das Kursziel von 28,0 auf 29,0 Euro.

Letzter Schlusskurs: 24,0 Euro - durchschnittliches Kursziel: 27,45 Euro.

(Bloomberg/red)
DGAP-News: Raiffeisen Bank International AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis Raiffeisen Bank International AG: Geschäftszahlen 2018 13.03.2019 / 07:31 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

RBI: Geschäftszahlen 2018

- Konzernergebnis von EUR 1.270 Millionen (im Jahresvergleich um 14% gestiegen)

- Anstieg der Betriebserträge um 4% im Jahresvergleich, unterstützt durch den Zins- und Provisionsüberschuss

- Anstieg der Kundenkredite um 4% trotz Verkauf des polnischen Kernbankgeschäfts


- Verkauf des Kernbankgeschäfts in Polen am 31. Oktober 2018 abgeschlossen

- CET1 Ratio bei 13,4% (fully loaded), positiver Effekt von 85 Basispunkten im vierten Quartal 2018 infolge des Verkaufs des polnischen Kernbankgeschäfts

- Neubildungsquote auf 0,21% gesunken, getrieben durch anhaltende Zuschreibungen und weniger neue notleidende Kredite

- NPL Ratio weiter auf 3,8% gesunken, NPL Coverage Ratio um 10,6 Prozentpunkte auf 77,6% verbessert

- Dividendenvorschlag an die Hauptversammlung am 13. Juni 2019 in Höhe von EUR 0,93 je Aktie

Erfolgsrechnung in EUR Millionen 1-12/2018 1-12/2017 Veränderung Q4/2018
Zinsüberschuss 3.362 3.225 4,2% 843
Provisionsüberschuss 1.791 1.719 4,2% 467
Handelsergebnis und Ergebnis aus Fair-Value-Bewertungen 17 35 (52,4)% (3)
Verwaltungsaufwendungen (3.048) (3.011) 1,2% (819)
Übriges Ergebnis (161) 0 - (74)
Abgaben und Sonderbelastungen aus staatlichen Maßnahmen (170) (163) 4,0% (13)
Wertminderungen auf finanzielle Vermögenswerte (166) (312) (46,9)% (222)
Ergebnis vor Steuern 1.753 1.612 8,8% 166
Ergebnis nach Steuern 1.398 1.246 12,2% 127
Konzernergebnis 1.270 1.116 13,8% 97

Bilanz in EUR Millionen 31/12/2018 31/12/2017 Veränderung
Forderungen an Kunden 80.866 77.745 4,0%
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 87.038 84.974 2,4%
Bilanzsumme 140.115 135.146 3,7%
Risikogewichtete Aktiva (RWA gesamt) 72.672 71.902 1,1%

Kennzahlen 31/12/2018 31/12/2017 Veränderung
NPL Ratio (Nichtbanken) 3,8% 5,7% (1,9)PP
NPL Coverage Ratio (Nichtbanken) 77,6% 67,0% 10,6PP
CET1 Ratio (fully loaded) 13,4% 12,7% 0,6PP
Eigenmittelquote (fully loaded) 18,2% 17,8% 0,3PP
Kennzahlen 1-12/2018 1-12/2017 Veränderung Q4/2018
Nettozinsspanne (durchschnittliche zinstragende Aktiva) 2,50% 2,48% 0,03PP 2,52%
Cost/Income Ratio 57,5% 59,1% (1,5)PP 63,3%
Konzern-Return-on-Equity 12,6% 12,2% 0,4PP 3,5%
Ergebnis je Aktie in EUR 3,68 3,34 0,34 0,25
Dividendenvorschlag je Aktie in EUR 0,93 0,62 0,31 -
Die Daten für 2017 wurden angepasst, um den Effekt der FINREP-Umsetzung widerzuspiegeln.

Ausblick Wir gehen für die nächsten Jahre von einem durchschnittlichen Kreditwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich aus. Für 2019 erwarten wir eine Neubildungsquote von rund 45 Basispunkten. Die NPL Ratio soll weiter sinken. Wir streben für 2021 eine Cost/Income Ratio von etwa 55 Prozent an. Wir peilen in den nächsten Jahren einen Konzern-Return-on-Equity von etwa 11 Prozent an. Mittelfristig streben wir eine CET1 Ratio von rund 13 Prozent an. Basierend auf dieser Zielquote beabsichtigen wir Dividendenausschüttungen in Höhe von 20 bis 50 Prozent des Konzernergebnisses.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

John P. Carlson, CFA Group Investor Relations Raiffeisen Bank International AG Am Stadtpark 9 1030 Wien, Österreich ir@rbinternational.com Telefon +43-1-71 707-2089 www.rbinternational.com

13.03.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de
Raiffeisen Bank International erwägt Übernahme der Budapest Bank
Sprecherin: Gute Alternative zur organischen Wachstumsstrategie

Die Raiffeisen Bank International (RBI) zeigt Interesse an einer möglichen Privatisierung der ungarischen Budapest Bank. "Die Strategie und das Portfolio der Budapest Bank könnten eine gute Alternative zur organischen Wachstumsstrategie sein", sagte eine RBI-Sprecherin am Donnerstag zu Reuters.
Die Synergien aus einem möglichen Zusammengehen der beiden Banken könnten zu einem höheren Kreditvolumen in der Region führen und den Wert der ungarischen Tochterbank erhöhen, sagte sie. Auch der RBI-Rivale Erste Group, der ebenfalls stark in Osteuropa vertreten ist, hatte zuvor bereits grundsätzliches Interesse an einer möglichen Übernahme der Budapest Bank signalisiert.

Ungarn war für die RBI der erste Auslandsmarkt. Heute sind die Österreicher mit ihrer ungarischen Tochter die fünftgrößte Bank des Landes gemessen am Kreditvolumen. Die ungarische Regierung will in Gesprächen mit Banken ausloten, welcher Preis bei einem Verkauf der Budapest Bank lukriert werden könne und ob zumindest der Preis erzielt werden kann, den der Staats selbst vor einigen Jahren bezahlt hat. Ungarn hatte die Budapest Bank 2015 von der Finanzsparte von General Electric für 700 Mio. US-Dollar (620,6 Mio. Euro) gekauft. Bis Ende Juni sollen Ergebnisse auf dem Tisch liegen, heißt es in einer im Jänner veröffentlichten offiziellen Veröffentlichung. Nach den Plänen von Ministerpräsident Viktor Orban sollen mindestens 50 Prozent des Bankensektors im ungarischen Eigentum bleiben.

(Schluss) pro/ln

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Raiffeisen Bank International Datum/Zeit: 13.03.2019 08:05
Quelle: APA

RBI machte 2018 1,27 Mrd. Euro Gewinn und erhöht die Dividende
Weiteres Wachstum im Visier - Konsolidierung in Osteuropa erwartet - BILD

Die Raiffeisenbank International (RBI) hat am Mittwoch ihre vorläufigen Jahreszahlen für 2018 bestätigt: Der Konzerngewinn stieg um 14 Prozent auf 1,27 Mrd. Euro, in Folge wird der Hauptversammlung eine Dividende von 93 Cent/Aktie vorgeschlagen, um die Hälfte mehr als für 2017. Damals wurden 62 Cent ausgeschüttet. Das harte Kernkapital (CET 1 fully loaded) betrug 13,4 Prozent.
Die Bank geht für die nächsten Jahre von einem "durchschnittlichen Kreditwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich aus", heißt es in der Unternehmensmitteilung vom Mittwoch. Die faulen Kredite, die auch 2018 rückläufig waren, sollen weiter sinken. Die Dividendenausschüttung soll bei 20 bis 50 Prozent des Konzerngewinns liegen.

Auch will die Bank in Osteuropa weiter wachsen. Derzeit finde in einigen CEE-Ländern eine Konsolidierung des Bankensektors statt, an der sich die RBI beteiligen wolle, wird Bankchef Johann Strobl im Geschäftsbericht zitiert. Besonders interessant seien Tschechien, die Slowakei, Serbien und Bulgarien. "Das bedeutet aber nicht, dass wir nicht auch in anderen CEE-Ländern wachsen möchten. Rumänien müssen wir neu bewerten", so Strobl.

Das im Vorjahr aufgenommene Kapital will Strobl nutzen, um die Marktposition der RBI in strategisch relevanten Märkten zu stärken. "Das kann organisches Wachstum bedeuten, aber auch die Akquisition von Portfolios oder kleinen Banken, wenn sich die richtige Gelegenheit ergibt und der Preis stimmt", sagte er.

(Schluss Auftakt/Ausführlicher Bericht folgt nach PK) tsk/kan

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Intraday Kurse
... 10% Minus heute, RBI-Kurs zeitweise wieder unter 20 Euro ...
Auch wenn es viele Jahre her ist, dass Anwälte wie Sergei Magnitsky - er starb in einem russischen Gefängnis - begonnen haben, Licht ins Dunkel zu bringen, irgendwann kommt die Wahrheit an den Tag.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.824.548 von stcorona am 08.02.19 13:39:09
Zitat von stcorona: Zinsen bleiben die nächsten 20 Jahre um die 2 %, nicht mehr, nicht weniger !
Die Raiffeisen muss ja genau wissen was sie bezüglich der Zinsen vom Markt die nächsten 20 Jahre hält. Denn ihr Hermann Mayer und Hirscher werben gerade für Kredite auf 20 Jahre zu Fixzinsen von 2,3 %. Das sagt alles über die Erwartungen. Warum sollten sie sich sonst freiwillig binden, als Geschäftsgrundlage ?


Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, dass ein Bank das Risiko des fixing von Zinsen nie auf die eigenen Bücher nimmt. Vielmehr schließt sie parallel ein Gegengeschäft (SWAP) mit einer Gegenpartei. Bei einer Zinsänderung bekommt sie von einer Partei Geld und zahlt es der anderen. Die Bank zieht sich ne schöne Strukturierungsfee!

Wirklich wissen, was die nächsten Jahre zinstechnisch passiert, das tut keiner. Eine Bank verdient Geld durch gute Absicherung ihrer Geschäfte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.812.182 von Mistsack am 07.02.19 09:48:50Zinsen bleiben die nächsten 20 Jahre um die 2 %, nicht mehr, nicht weniger !
Die Raiffeisen muss ja genau wissen was sie bezüglich der Zinsen vom Markt die nächsten 20 Jahre hält. Denn ihr Hermann Mayer und Hirscher werben gerade für Kredite auf 20 Jahre zu Fixzinsen von 2,3 %. Das sagt alles über die Erwartungen. Warum sollten sie sich sonst freiwillig binden, als Geschäftsgrundlage ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.805.687 von stcorona am 06.02.19 15:53:24Nun ja, ich denke die Raiffeisen profitiert schon im großen Maßstab davon, dass das Zinsnievau in Osteuropa generell höher als in der Euro-Zone ist. Bleibt nur zu hoffen, dass da die Konjunktur nicht wieder abkippt und damit die Ausfallraten für Kredite ansteigen.

Generell fand ich die Zahlen aber ok und bin auch mit der Dividende zufrieden. Es ist auf alle Fälle noch Potential nach oben gegeben und die Aktie ist nicht wirklich teuer.
Erhöhung DIV auf 0,93 EUR ist ein Fortschritt !.
Jetzt kommt es wieder auf die neuen KZ der Analysten an.

So lebenswichtig ist die Zinsschraube auch wieder nicht, denn jede Zinserhöhung muss auch für Einlagen gerechnet werden. Wie man sieht, gehts so auch ganz gut, die Erste macht es sogar vor und performt besser als erwartet, trotz Zinstief.
Analyse im Detail
Bewertung von Commerzbank: KAUFEN16. Jänner 2019
Commerzbank bestätigt für Raiffeisen Group International die Empfehlung Kaufen - und reduziert das Kursziel von 33,0 auf 30,0 Euro.

Letzter Schlusskurs: 23,19 Euro - durchschnittliches Kursziel: 29,84 Euro.

(Bloomberg/red)

Stimmungsbild von 44 Analysten
KURSZIEL

33,57

KAUFEN

11

HALTEN

18

VERKAUFEN

5

ÜBERGEWICHTEN

3

UNTERGEWICHTEN

7

letzter Preis 23,75 EUR Diff.% -0,13% 17.01.2019 | 11:18
chart tts 2737262 Intra
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.269.261 von Mistsack am 21.11.18 15:43:32
Jetzt hat sogar der Herr CEO 10 k Stück gekauft. Kurs nicht ganz 27. Ich finde das gut, dass wenigstens der Chef selbst an sein Unternehmen glaubt. Ob es der Aktie wieder Richtung 30 verhilft muss man sehen. Über 25 wäre für dieses Jahr eh schon in Ordnung. Der Blick richtet sich schon Richtung 2019 und da wird es schwierig das exzellente Ergebnis von 18 zu wiederholen. Die ungewohnten Erträge aus dem Bewertungsergebnis kann man nicht wiederholen. Einzig eine Zinsanhebung der EZB könnte einen Ertragsschub bedeuten.
Zahlen waren wirklich gut und wenn die Wirtschaft in Osteuropa nicht abkippt, dann wird das nächste jahr sicherlich noch besser werden.

Ich sehe Raiffeisen International auch ein bisschen als Wette auf Russland. Wenn sich die Beziehungen da mal wieder "normalisieren", dann wird man dem starken Russlandgeschäft einen ganz anderen Wert zumessen. Bis dahin kann man sich an schönen Dividenden erfreuen, die bei 20-50% des Nettogewinns liegen sollen.
Raiffeisen Bank International Datum/Zeit: 16.11.2018 20:41
Quelle: Erste Bank

Starkes Q3-Ergebnis, Aktie deutlich unterbewertet

Das Q3-Ergebnis der Raiffeisen Bank International (RBI) fiel abermals deutlich stärker aus als von den Analysten prognostiziert. Das Konzernergebnis erreichte EUR 417 Mio. im Q3/18 und lag damit nach den ersten drei Quartalen mit EUR 1.173 Mio. um 29% über dem Vorjahreswert.

Besonders aufgrund des negativen Einmaleffekts im Q2 (EUR -121 Mio.) aus dem mittlerweile abgeschlossenen Verkauf des polnischen Kernbankgeschäfts betrachten wir dies als sehr gutes Ergebnis.

Ausschlaggebend waren die im Jahresvergleich deutlich geringeren Risikokosten, die in den ersten neun Monaten 2018 aufgrund außerordentlich hoher Nettoauflösungen von Kreditrisikovorsorgen mit EUR +56 Mio. sogar positiv ausfielen. Im Q3 waren es aber nicht die Risikokosten, die für die positive Überraschung sorgten, sondern die Kernerträge, die über den Erwartungen bzw. die Verwaltungsaufwendungen, die darunter lagen. Zins- und Provisionsüberschüsse erhöhten sich im Q3/18 um 5% bzw. 6% im Jahresvergleich. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis im 1-3Q/18 verbesserte sich von 57,9% im Vorjahr auf 55,7%. Die Quote notleidender Kredite (NPL Ratio) ging weiter zurück, von zuletzt 4,8% (im Q2/18) auf 4,4%.

Ausblick

Nach dem starken Jahresverlauf bisher wurde der Ausblick bestätigt. Für 2018 geht das Management davon aus, dass die Risikokosten unter dem Niveau von 2017 liegen werden. Weiterhin werden mittelfristig ein Kosten-Ertrags-Verhältnis von 55% sowie ein ROE von 11% erwartet. Für die nächsten Jahre geht das Management von einem durchschnittlichen Kreditwachstum im mittleren einstelligen (%) Bereich aus. Verglichen mit dem Ergebnis der ersten drei Quartale wirkt die Managementprognose vorsichtig. ROE (1-3Q18: 14,4%) und Kreditwachstum (+3% alleine im Q3) liegen derzeit deutlich über den mittelfristigen Zielen. Wir halten die RBI-Aktie auf dem derzeitigen Kursniveau für deutlich unterbewertet.
RBI um etliche faule Kredite erleichtert - Polenbank-Trennung verdaut
Gewinnbringende Verkäufe notleidender Darlehen - Milliardengewinn nach neun Monaten - Auf Sicht 20 bis 50 Prozent Ausschüttungsquote bestätigt

Die Raiffeisen Bank International hat bis September den Nettogewinn um 28,9 Prozent auf 1,17 Mrd. Euro angehoben. Haupttreiber war die Entwicklung der Risikokosten, berichtete Bankchef Johann Strobl am Mittwoch. Das Kreditrisiko liegt heuer deutlich unter Vorjahresniveau. Auf mittlere Sicht bestätigt wurde die Absicht, 20 bis 50 Prozent des Konzerngewinns als Dividende weiterzugeben.
Zur erwartbaren Dividende für das zu Ende gehende Jahr 2018 äußerte sich die Bank heute zunächst nicht. Im Oktober hat der Vorstand aber angekündigt, die Aktionäre zumindest mit einer Ausschüttung auf Vorjahresniveau bedienen zu wollen. Für 2017 hatte die RBI 204 Millionen Euro oder 62 Cent je Aktie als Dividende ausgeschüttet.

Die Quote der notleidenden Kredite an den Gesamtkrediten ist auf mittlerweile 4,4 Prozent gesunken. In den ersten neun Monaten hat die RBI zahlreiche Kredite mit Bilanzgewinn verkauft, insgesamt hat sie Nettoauflösungen von früheren Wertberichtigungen von 56 Mio. verbucht. Im Jahr davor waren hingegen Kreditvorsorgen netto für 191 Mio. Euro neu dotiert worden - das war ebenfalls bereits ein niedriger Wert.

Bei den Kreditwertberichtigungen gab es heuer im Jahresvergleich die größten Erleichterungen in der RBI AG (gleich um 142 Mio. Euro), in Rumänien (54 Mio. Euro), Kroatien (43 Mio. Euro), Polen (26 Mio. Euro) und in Russland (19 Millionen). Weil es im Raum Zentral/Osteuropa mit der Wirtschaft besser lief, gab es in vielen Märkten Rückzahlungen sowie Verkäufe von notleidenden Krediten im Volumen von 416 Euro Mio. Euro, was sich in der RBI-Rechnung mit einem positiven Effekt von 95 Mio. Euro niederschlug. In der RBI AG konnten im Rechtsstreit nach der Insolvenz einer isländischen Bank Forderungen von 25 Mio. Euro aufgelöst werden. In Kroatien hatte die Bank im Jahr davor den Ausfall des Großkunden Agrokor zu spüren bekommen. In Rumänien wiederum waren voriges Jahr teure Abschreibungen infolge der dortigen Franken-Kredit-Konvertierung angefallen, was damals 67 Mio. Euro an Wertberichtigungen gekostet hatte. Solche Lasten fielen heuer nicht an.

Im dritten Quartal 2018 hat der RBI-Konzern das Ergebnis im Vergleich zum zweiten Quartal unter dem Strich um 60 Millionen auf 417 Mio. Euro verbessert, nachdem ein im zweiten Quartal verbuchter (voraussichtlicher) Verlust aus dem Verkauf des Kernbankgeschäfts der Raiffeisen Bank Polska (Polbank) das Konzernergebnis mit 121 Mio. Euro belastet hatte. Dem standen im dritten Quartal ein im Vergleich zum Zweitquartal um 25 Mio. Euro geringeres Betriebsergebnis gegenüber.

Der Verkauf der Polskabank-Kernbank an den französischen BNP Paribas Konzern ist am 31. Oktober auch formal über die Bühne gegangen. Die dafür lukrierten rund 760 Mio. Euro Verkaufserlös entsprachen 0,95 Prozent des Buchwerts. Weil das Polbank-Geschäft in den RBI-Büchern also höher bewertet war als der Verkauf hereinbrachte und der Bank bei der Trennung noch Eigenkapital mitgegeben wurde, setzte es den Veräußerungsverlust, der schon im 2. Quartal in der RBI-Bilanz verbucht worden ist. Auch Währungsverluste sind noch angefallen. Die Fremdwährungskredite der früheren Polen-Tochter blieben bei der RBI.

Der Verkauf in Polen war für die Bank ein wichtiges Projekt, wurde heute bei der Zwischenbilanzvorlage erklärt. RBI-Chef Strobl äußerte sich insgesamt mit dem Geschäftsverlauf zufrieden. Obwohl das Zinsumfeld nach wie vor sehr schwierig sei, habe man das Zinsergebnis um knapp 5 Prozent verbessern können. Minimal angestiegen ist der Verwaltungsaufwand. Die Russland-Tochter, seit Jahren Cashcow des Konzerns, hat die Gewinne wieder gesteigert. Bis September steuerte das Russlandgeschäft 368 Mio. Euro (Vorjahr: 357 Mio. Euro) Nettogewinn bei.

An der Börse notierte die Aktie der RBI gegen 12 Uhr um 2,5 Prozent höher.

(Schluss) rf/tsk

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Analyse im Detail
Bewertung von Mediobanca : ÜBERGEWICHTEN29. Oktober 2018
Mediobanca erhöht für Raiffeisen Bank International die Empfehlung von Neutral auf Outperform - und bestätigt das Kursziel mit 30,0 Euro.

Letzter Schlusskurs: 24,15 Euro - durchschnittliches Kursziel: 30,93 Euro.

(Bloomberg/red)
Raiffeisen Bank International Datum/Zeit: 19.10.2018 10:34
Quelle: APA

Gewinn-Messe - RBI heuer mit schönen Gewinnen in Ukraine, Rumänien
"Risikoentwicklung sensationell, konjunkturelles Umfeld der Region sehr gut" - CFO Grüll: Übertreffen 13 Prozent Kernkapital-Ziel schon heuer deutlich - Italien, Russland drücken RBI-Aktie

Die RBI sei gut unterwegs, die Risikoentwicklung sei sensationell und das konjunkturelle Umfeld der bearbeiteten Region sehr gut, sagte Martin Grüll, Finanzvorstand der Raiffeisen Bank International (RBI), am Freitag auf der Gewinn-Messe. Die Ukraine werde auch heuer deutlich über 100 Mio. Euro nach Steuern verdienen, in Rumänien werde man voraussichtlich sogar ein Rekordergebnis einfahren.
Das Ziel von 13 Prozent Kernkapitalquote - derzeit liegt man noch knapp drunter - werde man heuer bis Jahresende durch den bis dahin finalisierten Polbank-Verkauf deutlich überschreiten. Dabei steuere allein der Polbank-Verkauf fast 90 Basispunkte, also fast einen Prozentpunkt, zur KK-Quote bei. Die Liquidität der RBI sei "gut - fast zu gut", so der RBI-CFO mit Hinweis auf die für Übernacht-Einlagen bei der EZB zu zahlenden Zinsen.

"Jetzt sind wir wieder im Wachstumsmodus", meinte Grüll und nannte als Beispiel Rumänien, Tschechien, die Slowakei, Bulgarien und Serbien. "Da ist ein Kapitalpuffer gut." In fast allen Ländern, in denen die RBI aktiv ist, gebe es ein anhaltendes Wirtschaftswachstum.

Vom Brexit sei die RBI "gar nicht betroffen", nicht unmittelbar und schon gar nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung. Am Ende des Tages werde es wohl eine Zollunion zwischen Großbritannien und EU geben. Für "gefährlich" in politischer Hinsicht hält Grüll im Zusammenhang mit dem Brexit "die Irland-Geschichte".

Dass sich für Italien durch die Haushaltsprobleme die Zinsen, also der Yield auf die Anleihen, den 3 Prozent nähert, sieht der Finanzvorstand als "schon problematisch" an. 4 oder 5 Prozent Rendite könne sich Italien nicht leisten, "die sind auf dem griechischen Pfad". Das Italien-Thema laste mit einem halben bis einem Euro auch auf dem RBI-Aktienkurs.

Die RBI-Aktie hält Grüll aktuell ohnedies für "eindeutig unterbewertet". Fundamental sei die Aktie nicht unter 30 Euro (heute Vormittag 24,70), schuld sei primär sei die Sorge vor weiteren Sanktionen in Russland, auch "vor einer Eskalation zwischen Russland und USA", also ein psychologisches Momentum. "Die derzeitigen Sanktionen treffen uns kaum", betonte der CFO. Wie es hier weitergehe, hänge wohl vom Ausgang der Midterm Elections in den USA ab. Das RBI-Geschäft in Russland laufe auch heuer gut weiter, man wolle in dem Land aber nicht unbegrenzt wachsen, um nicht in eine - regionale - Abhängigkeit zu kommen.

Die Q3-Zahlen will die RBI am 14. November vorlegen. Im Halbjahr wurde der Konzerngewinn um 29 Prozent auf 756 Mio. Euro gesteigert. Bis Juni habe man keine Risikokosten, sondern einen Risikoertrag gehabt, so Grüll heute.

(Schluss) sp/itz

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RBI und vc trade erhöhen Transparenz am Schuldscheinmarkt

Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) kooperiert im Bereich Kapitalmarktfinanzierungen mit der vollintegrierten, digitalen Emissionsplattform vc trade. Damit ist die RBI die erste österreichische Bank, die ihren Kunden vollständige Transparenz bei der Strukturierung, Vermarktung und Platzierung von Schuldscheindarlehen bietet.

vc trade ist die marktführende Plattform bei Privatplatzierungen. Die Plattform setzt dabei auf Kooperation mit arrangierenden Banken, um ein hohes Maß an Qualität und Transaktionssicherheit realisieren zu können. Sie bildet den etablierten Prozess vom Emittenten unter Einschaltung der arrangierenden Bank bis hin zum Investor vollumfänglich digital ab und erhöht dadurch Transparenz, Effizienz und Geschwindigkeit der Emission und verringert dabei signifikant die Kosten. Damit werden Schuldscheindarlehen auch für kleinere Emittenten attraktiver.

Strukturierung, Vertrieb, Zeichnung, Preisbildung und Zuteilung sind ebenso wie das gesamte Lifecycle Management einer Kapitalmarkttransaktion einheitlich und transparent auf dem zentralen Marktplatz abgebildet.

„Die RBI ist mittels vc trade in der Lage, sich noch stärker auf die Kundenberatung und Strukturierung von Transaktionen zu konzentrieren. Gleichzeitig erschließen wir einen deutlich größeren Emittentenkreis und erhöhen somit das Geschäftspotenzial der RBI“, so Lukasz Januszewski, Kapitalmarktvorstand der RBI.

Stefan Fromme, Mitgründer und Geschäftsführer von vc trade, freut sich über den neuen Partner RBI. „Wir sind froh, mit der RBI einen starken Partner im deutschsprachigen und osteuropäischen Raum gewonnen zu haben. Für vc trade bedeutet das, nicht nur einen weiteren großen Arrangeur im Schuldscheinmarkt gewonnen zu haben, sondern eine weitere Internationalisierung der Emittenten- und Investorenbasis.“

Intraday Kurse
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.563.824 von phy am 29.08.18 19:16:06da setze ich gerne noch eins drauf.

Auf Basis GB 2017 ist Reiffeisen,
im übrigen als eine der wenigen
Banken und Versichergungen überhaupt,
rechnerich nach meinem Modell
(erheblich) unterbewertet.

Raiffeisen verdient eine Marktkapitalisierung
von mindestens 15,5 Milliarden Euro.
Entsprechend einem Kursziel für die Aktie
von rund 47 Euro.

Da liegt der faire Wert meiner Meinung nach.

Interessant aktuell, dass der Chart sich deutlich beruhigt hat
und so langsam gebinnt, einen Boden zu bilden.

Gruß
Raiffeisen KAG spürt Rückenwind bei nachhaltigen Veranlagungen
Geschäftsführer Aigner: "Kunden ist es nicht mehr egal, was mit ihrem Geld passiert" - "Klimaziele sind ohne Finanzindustrie nicht erreichbar" - Auch Politik gefordert

--------------------------------------------------------------------- KORREKTUR-HINWEIS In APA0325 vom 05.09.2018 muss es im letzten Absatz, letzter Satz richtig heißen: "... Emission von Treibhausgasen..." (nicht: "... Reduktion von Treibhausgasen...) ---------------------------------------------------------------------
Die Raiffeisen Kapitalanlagegesellschaft (Raiffeisen KAG) spürt Rückenwind bei nachhaltigen Veranlagungen. "Es gibt ein anderes Verständnis bei den Kunden. Es ist ihnen nicht mehr egal, was mit ihrem Geld passiert", sagte Geschäftsführer Dieter Aigner im APA-Gespräch. Nach der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers vor zehn Jahren habe das Thema nachhaltiges Investieren Rückenwind bekommen.

Die Gründe für das gestiegene Interesse an nachhaltiger Veranlagung - also der Berücksichtigung von ökologischen, gesellschaftlichen und unternehmenspolitischen Kriterien bei Investitionsentscheidungen - liegen laut dem Anlageexperten in der schon länger anhaltenden Nachhaltigkeitsdebatte, bei der die Themen Klimawandel oder beispielsweise das Thema Wasser im Mittelpunkt stünden. Auch das Migrationsthema habe damit zu tun, oder der Diesel- und Abgasskandal. Zudem gebe es einen Trend weg von Globalisierung hin zur Bündelung von nationalen und regionalen Kräften. Diese Themen seien inzwischen auch in der Politik angekommen.

"Die Klimaziele sind ohne Finanzindustrie nicht erreichbar", ist Aigner überzeugt. Es gehe ihm vor allem darum, Veränderungen zu initiieren. Innerhalb der Raiffeisen-Gruppe gebe es bereits ein Grundsatzpapier, das auch der Frage nachgehe, wie diese Ziele operationalisiert werden können, wo deren Nutzen liege und welche Auswirkungen es auf das Image des Unternehmens habe. Es gehe bei dem Thema nachhaltiges Investieren aber auch darum, auf die Unternehmen einzuwirken, in die investiert werden soll. Als Kapitalanlagegesellschaft, die treuhändig Gelder ihrer Kunden verwaltet, gehe es darum, Verantwortung zu übernehmen, anstatt bloß allein auf Gewinnmaximierung zu achten. In diesem Zusammenhang werde es auch zu neuen Fondskategorisierungen kommen. Zum Beispiel sage die Bezeichnung "Internationaler Aktienfonds" zu wenig über dessen Nachhaltigkeit aus. Auch bei der Ausschreibung von Fondsmandaten spielten diese Themen eine immer größere Rolle, so Aigner.

Eine besondere Herausforderung in diesem Zusammenhang sei die Messbarkeit und Vergleichbarkeit von nachhaltigen Investitionen. Kernthema Verantwortung und somit die Unternehmensführung und dabei die moralisch-ethische Frage: was ist gut, was ist schlecht. "Es geht immer um Bewertungen", so Aigner. Und solche Fragen seien nicht immer eindeutig zu beantworten, es gebe auch immer einen Graubereich, wo dann abgewogen werden müsse. "Am Ende muss man sich aber positionieren", so Aigner.

Insgesamt sei bei diesem Thema auch die europäische und österreichische Politik gefordert. In Europa sei die DACH-Region - mit Deutschland, Österreich und der Schweiz - federführend bei nachhaltigen Veranlagungen. "Schade" findet Aigner in diesem Zusammenhang, dass die vormals europäische Ratingagentur für Nachhaltigkeit, oekom research, unter US-Einfluss gekommen ist - sie gehört seit März dieses Jahres als "ISS-oekom" zum Institutional Shareholder Services (ISS).

Derzeit machen die von der Raiffeisen KAG nach nachhaltigen Kriterien gemanagten Investmentfonds mit einem veranlagte Vermögen von rund 3 Mrd. Euro rund 10 Prozent des gesamten Fondsvolumens aus. Aufgrund der großen Nachfrage nach nachhaltigen Fonds seien keine Renditenachteile für die Anleger zu erwarten, betont Aigner.

Nachhaltigkeit soll zum Schwerpunktthema der KAG werden. Bis 2030 soll im Zuge der Raiffeisen-Nachhaltigkeitsinitiative der Anteil klimafreundlicher Produkte und Dienstleistungen mindestens 25 Prozent am jeweiligen Portfolio betragen. In Kundenveranlagungen soll die Emission von Treibhausgasen um mindestens 25 Prozent reduziert werden.

(Schluss) ivn

ISIN AT0000606306
WEB http://www.raiffeisen.at
Bewertung von JPMorgan: KAUFEN27. August 2018
JPMorgan bewertet Raiffeisen Bank International neu mit Übergewichten - und nennt 36,0 Euro als Kursziel - das höchste aller Kursziele

Letzter Schlusskurs: 23,99 Euro - durchschnittliches Kursziel: 31,33 Euro.

(Bloomberg/red)
Zinsüberschuss steigt im Vorjahresvergleich um 4,4 Prozent auf € 1.663 Millionen (HJ/2017: € 1.593 Millionen)
Betriebserträge steigen um 4,7 Prozent auf € 2.669 Millionen (HJ/2017: € 2.551 Millionen)
Verwaltungsaufwendungen sinken um 0,6 Prozent auf € 1.494 Millionen (HJ/2017: € 1.503 Millionen)
Stark positive Entwicklung bei den Wertminderungen auf finanzielle Vermögenswerte: € 83 Millionen (HJ/2017: € -100 Millionen)
Ergebnis vor Steuern steigt um 20,7 Prozent auf € 1.024 Millionen (HJ/2017: € 849 Millionen)
Ergebnis nach Steuern steigt um 25,0 Prozent auf € 820 Millionen (HJ/2017: € 656 Millionen)
Konzernergebnis steigt um 28,7 Prozent auf € 756 Millionen (HJ/2017: € 587 Millionen)
Non-performing Loan Ratio sinkt im Vergleich zum Jahresende 2017 um 0,9 Prozentpunkte auf 4,8 Prozent
Common Equity Tier 1 Ratio (fully loaded) mit 12,8 Prozent stabil im Vergleich zum Jahresende
Ergebnis je Aktie steigt auf € 2,21 (HJ/2017: € 1,79)

Mit 1. Jänner 2018 wurden die Bestimmungen des neuen Bilanzierungsstandards für Finanzinstrumente (IFRS 9) wirksam. Zusätzlich zur Einführung von IFRS 9 hat die RBI ihr Bilanzbild verändert. Es folgt nunmehr den von der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) herausgegebenen Meldepflichten zu Finanzinformationen (FINREP). Diese Umstellung hat auch eine Adaptierung der Werte der Vergleichsperiode und des Vergleichsstichtags erfordert.

Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2018 ein Konzernergebnis in Höhe von € 756 Millionen.

„Wir sind mit unserem Halbjahresergebnis sehr zufrieden, insbesondere vor dem Hintergrund, dass der erwartete Verlust aus dem Verkauf der Raiffeisen Bank Polska im zweiten Quartal bereits enthalten ist“, sagte Johann Strobl, Vorstandsvorsitzender der RBI. „Die RBI befindet sich auf einem nachhaltigen Wachstumskurs.“

Die Betriebserträge verzeichneten im Jahresvergleich einen Zuwachs um 5 Prozent oder € 119 Millionen auf € 2.669 Millionen. Der um 4 Prozent auf € 1.663 Millionen gestiegene Zinsüberschuss wurde dabei von der um 5 Basispunkte auf 2,48 Prozent verbesserten Nettozinsspanne getragen.

Die Verwaltungsaufwendungen sanken im Jahresvergleich geringfügig um € 9 Millionen auf € 1.494 Millionen. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich um 2,9 Prozentpunkte auf 56,0 Prozent.

Nettoauflösung von € 83 Millionen

Bei den Wertminderungen auf finanzielle Vermögenswerte kam es in der Berichtsperiode zu einer Nettoauflösung von € 83 Millionen, nachdem in der Vergleichsperiode des Vorjahres Wertminderungen von € 100 Millionen erforderlich gewesen waren. Treiber dieser positiven Entwicklung waren ein gutes makroökonomisches Umfeld hinsichtlich der Zuflüsse und Sanierungserfolge in Höhe von € 361 Millionen.

Die Verbesserung der NPL Ratio setzte sich damit auch 2018 fort: Seit Jahresbeginn ging sie um weitere 0,9 Prozentpunkte zurück und lag Ende Juni bei 4,8 Prozent. Die NPL Coverage Ratio erhöhte sich weiter um 6,5 Prozentpunkte auf 73,5 Prozent.

Eigenmittelquote (fully loaded) von 17,6 Prozent

Unter Berücksichtigung des Auslaufens der Übergangsbestimmungen ergibt sich eine Common Equity Tier 1 Ratio von 12,8 Prozent, eine Tier 1 Ratio von 14,3 Prozent und eine Eigenmittelquote von 17,6 Prozent.

Das Ergebnis im Quartalsvergleich

Der Zinsüberschuss stieg geringfügig um 1 Prozent oder € 6 Millionen auf € 834 Millionen.

Mit € 754 Millionen lagen die Verwaltungsaufwendungen im zweiten Quartal 2018 um € 14 Millionen über dem Wert des Vorquartals.

Im zweiten Quartal 2018 fielen netto keine Wertminderungen auf finanzielle Vermögenswerte an, im Vorquartal war es hingegen zu einer Nettoauflösung von Kreditrisikovorsorgen in Höhe von € 83 Millionen gekommen.

Das Konzernergebnis verringerte sich um € 43 Millionen auf € 357 Millionen, vorwiegend hervorgerufen durch den im zweiten Quartal verbuchten voraussichtlichen Verlust von € 121 Millionen aus dem Verkauf des Kernbankgeschäfts der Raiffeisen Bank Polska.

Der Online-Halbjahresbericht ist unter http://zb022018.rbinternational.com abrufbar
EILMELDUNG: RBI steigerte im Halbjahr Nettogewinn um 29 % auf 756 Mio. Euro
Die RBI ist nicht nur die größte Bank in Österreich mit sehr guten Geschäften in Ostwuropa, nein nicht nur das, sie hat auch die meisten Industriebeteiligungen.

Die RBI mit Raiffeisen hat den geößten Anteil am Bruttoinlandsprodukt in Österreich - das ist schon was! ;-)

WWW
Das ist heute wieder ein gute Zeitpunkt zum Einsteigen! :lick:

Wie verrückt die Welt spielt, wenn in Italien eine Krise skizziert wird - dann fällt die größte Bank Österreichs gleich mit runter. Erhohlt sich aber sicher wieder schnell, schneller als die DB! :D

www
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.182.659 von gartenschere am 27.01.17 21:05:46
die vorläufigen geschäftszahlen sind da!
http://investor.rbinternational.com/fileadmin/ir/2017/2017-02-08_Vorl_Zahlen_2016_Ad-hoc-Mitteilung_RBI.pdf

schaut so weit recht gut aus.
Servus!
Mein Mischkaufkurs ist auch ein feiner, 10,97.
Ich warte noch, der Hype beginnt erst.
Bei 25 werde ich sicherlich schwach und verkaufe ein Drittel, plus minus.
lg
guten morgen cocabuffy, herzlichen dank für deine einschätzung :-)

lg JGP


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