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Antwort auf Beitrag Nr.: 49.053.857 von Ralf43 am 12.02.15 18:16:33
Zitat von Ralf43: ich kann jeden verstehen, der hier depressiv wird. Aufträge fast im Wochenrythmus, und den Kurs interessierts nicht. Für jahrelang treue shareholder wirklich traurig. Zu Zeiten des Bäckers ist der Kurs dann mal eben 25 % nach oben geschossen. Lange her leider. Schönen Gruß an die Presseabteilung von IVU.


Depressiv werde ich nur, wenn ich ständig diesen Schwachsinn hier lesen muss. "Jahrelang" treue Aktionäre sind gar nicht traurig, sondern sitzen höchstwahrscheinlich auf hohen Gewinnen, starren nicht auf jede Auftragsmeldung und deren Auswirkung auf den Aktienkurs. Ich bin froh, dass Aktienkurse nicht mehr von mittlerweile verurteilten Gaunern bewegt werden, sondern die nackten Zahlen im Vordergrund stehen. Frick und dieses ganze Gesindel hat der Aktienkultur mehr Schaden zugefügt, als irgendwas sonst in Deutschland. Ich bezweifle aber, dass du das verstehen kannst.
Sicherlich kann man etwas enttäuscht sein, dass auch in 2015 das Ergebnis wieder durch Sonderaufwendungen gedrückt wurde, aber einen Anlass Aktien unlimitiert über die Börse auszukippen kann der veröffentlichte GB m.E. nicht liefern. Ich würde in erster Linie Aktionäre hierfür verantwortlich machen, die unfähig sind Bilanzen zu lesen.

Wie schon zu den Vorabzahlen zu vermuten war, legt der GB nun offen, dass Sonder- bzw. Einmalaufwendungen das Ergebnis in Q4 erheblich belastet haben. Zu den bestehenden Diskussionspunkten kann ich nach dem Lesen des GBs im Einzelnen wie folgt Stellung beziehen.

1. Steuerbelastung.

In 2015 hat sich in der Konzern-GuV ein Steueraufwand von insgesamt 1,0 Mio. EUR (Vorjahr Steuerertrag von 0,2 Mio. EUR) ergeben, da sich ein erheblicher latenter Steueraufwand ergeben hat. Der laufende tatsächliche Steueraufwand stieg nur von 208 T. EUR auf 419 T. EUR (also jene Steuern, die der Konzern für 2015 tatsächlich zu zahlen hat). Dieser laufende tatsächliche Steueraufwand dürfte auch in den Folgejahren gering bleiben, da im Konzern zum 31.12.2015 noch 68,7 Mio. EUR inländische steuerliche Verlustvorträge vorhanden sind. Hiervon sind 47,3 Mio. EUR noch nicht bilanziell aktiviert bzw. dürften bei Aktivierung in den nächsten Jahren in der Konzern-GuV den latenten Steueraufwand drücken (so wie in den Jahren vor 2015). Den latenten Steueraufwand für IVU Italien, der sich aus der Reduzierung des korrespondierenden Bilanzpostens ergab, würde ich als Einmaleffekt ansehen. Für die Folgejahre schätze ich für die Konzern-GuV weiterhin einen nahezu neutralen Steueraufwand.

Wenn man um die latenten Steuern bereinigt, ergibt sich für 2015 ein EPS von 0,24 EUR.

2. Abwertung auf Forderungen aus Fertigungsaufträgen

PoC-Forderungen wurden um 0,9 Mio. EUR abgewertet, was in gleicher Höhe das Rohergebnis belastet hat. Das hierum bereinigte Rohergebnis liegt bei 41,0 Mio. EUR (übrigens nach einer ursprünglichen Prognose von 39,0 Mio. EUR). Mit Forderungsausfällen hat diese Abwertung nichts zu tun.

Wenn man um die latenten Steuern und die Abwertung auf PoC-Forderungen bereinigt, ergibt sich für 2015 ein EPS von 0,29 EUR.

3. Aufwendungen zwischen Rohergebnis und EBIT

Bei den Aufwendungen in der GuV zwischen Rohergebnis und EBITDA lässt sich ein weiterer Sonder- bzw. Einmalaufwand ausfindig machen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen bereinigt um Wertberichtigungen auf Forderungen in Q4 2013 und Q4 2014 in Mio. EUR:

Q1 2013 1,4
Q2 2013 1,5
Q3 2013 1,5
Q4 2013 1,8

Q1 2014 1,4
Q2 2014 1,5
Q3 2014 1,9
Q4 2014 1,9

Q1 2015 1,5
Q2 2015 1,8
Q3 2015 1,9
Q4 2015 3,6 !!!

Der Ausschlag in Q4 2015 ist nicht zu übersehen. Ich würde ihn auf 1,7 Mio. EUR und vom Charakter her als einmalig einschätzen. Der GB gibt leider keine weiteren Details hierzu preis, so dass sich dieses Thema für die HV anbietet. Andere Aufwendungen wie Personal und Abschreibungen liegen exakt "inline".

Wenn man um die latenten Steuern, die Abwertung auf PoC-Forderungen und den sonstigen betrieblichen Sonderaufwand bereinigt, ergibt sich für 2015 ein EPS von 0,39 EUR.

4. Liquide Mittel

Der deutlich unter Vorjahr liegende Bestand an liquiden Mitteln ist stichtagsbedingt i.W. dadurch bedingt, dass Projekte vor dem 31.12.2015 noch nicht abgerechnet und noch nicht bezahlt wurden (zu sehen an den Forderungen aus LuL und PoC), sowie im größeren Umfang Rechnungen von Lieferanten bezahlt wurden (zu sehen an Verbindlichkeiten aus LuL). Dieser Aspekt kann für den Aktienkurs eigentlich keine Bedeutung haben.

5. Kein Gewinn im Einzelabschluss (was die Dividende verhindert)

Im Einzelabschluss 2015 wurde i.W. kein Gewinn ausgewiesen, da hier nach HGB bilanziert wird und somit nicht wie im Konzern (nach IFRS) eine Teilgewinnrealisierung erfolgt (zu sehen an den PoC-Forderungen im Konzern). Die Gewinnrealisierung dürfte im Einzelabschluss erst mit Abrechnung wesentlicher Projekte in 2016 erfolgen, wo dann vmtl. ein hoher Gewinn ausgewiesen werden dürfte. Weitere Gründe sind (wie schon in meinem letzten Beitrag vermutet) geringere Erträge aus konzerninterner Verrechnung und geringere/fehlende Gewinnabführungen von Tochtergesellschaften. Auch dieser Aspekt kann für den Aktienkurs eigentlich nachhaltige keine Bedeutung haben, auch wenn er Dividendenaffinen Aktionären evtl. Frust bereitet.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.721.801 von Junolyst am 18.10.19 19:06:05Ist mir ehrlich gesagt zu anstrengend mit dir, da ich ja deinen Diskussionsstil von damals bei Pantaflix und Co schon kenne.

Du kannst dich natürlich gerne auf die einzige Kennzahl beschränken, die für Init spricht, also das EV/Ebitda eines einzelnen Jahres, aber ob das so Sinn macht? Fakt ist, IVU hat einen starken Überschuss und Cashflow bei stetig ähnlichem Wachstum von 7-8% p.a.. Und die niedrige Vola im operativen Geschäfts ist einfach Fakt. Musst du dir nur mal die letzten 10-15 Jahren beider Unternehmen vergleichen. Bei IVU gehts (abgesehen von der Sonderabschreibung 2016) ansonsten jedes Jahr mit dem Rohertrag und der Marge nach oben. Das ist für mich ein sehr wichtiges Kriterium. Was bringt es mir, mich da auf die aktuellen 1-2 Jahre zu konzentrieren, in denen Init mal überzeugt? Im Zweifel kaufe ich am Hoch, bevor Init dann wieder abschmiert.

Wobei ich gar nichts gegen Init habe. Ich habe mehrfach im IVU-Thread bereits geschrieben, dass Init derzeit gute Arbeit macht, nachdem ich sie jahrelang kritisiert habe. Und ja, Init ist auch nicht teuer. Beides für mich ein Kauf.



Ich weiß auch gar nicht so recht, wieso du dich plötzlich für Unternehmen wie Serviceware und IVU interessierst und diese stark besprichst, obwohl du davon nix hältst. Ich komm doch auch nicht in die Threads zu all deinen Depotwerten, die ich teils für maßlos überbewertet oder zumindest sehr spekulativ halte. Ich glaube kaum, dass du dort alle Kritikpunkte widerlegen könntest, die man ohne weiteres finden kann. Und klar, findet man bei jeder Aktie (und so eben auch IVU) irgendeinen Schwachpunkt. Ich finde aber hier bei IVU weniger als bei jeder einzelner deiner Werte. Und trotzdem werde ich nicht in diese Threads kommen und dich dort persönlich angehen, wie du es hier gerade mit Pieselwitz und mir getan hast, nach dem Motto Pieselwitz sondert nur Phrasen ab und ich komme angeblich nur mit dem typische deutschen Argument des Cashs. Daher ist mir eigentlich die Zeit zu schade, mir deine Arroganz anzutun. Deshalb halte ich mich seit zwei Jahren auch aus Threads mit dir und deinen Facebook-Kommentaren raus.

Ich habe bei IVU jetzt seit 7 Jahren meine Meinung sehr umfangreich begründet, auch hier kürzlich mehr als genug. Wenn du nichts von IVU hältst oder sie zu teuer hältst, dann ist das ja deine Sache. Wieso verbringst du dann hier so viel Zeit? Nichts besseres zu tun?
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Hab auf meinem Blog mal ein Analyse erstellt. Dürfte hier abgesehen von der einen, detaillierteren Tabelle aber alles schon bekannt sein.

http://katjuscha-research.blogspot.de/

wenns Anmerkunden oder Kritik gibt, immer her damit!
Falls es hier User gibt, die bei Ariva.de keinen Account haben bzw. nicht Mitlesen, poste ich hier noch die Zusammenfassung des Gesprächs mit Frau Sparla (IVU Controoling) vom Freitagnachmittag.


Konkretes war wie so oft bei IVU nicht rauszukitzeln, aber insgesamt doch ein schönes Gespräch. Ich versuch das mal etwas aufzusplitten.

1. Zum Thema Kooperation mit Scheid&Bachmann machte man nur nochmal klar, dass es da wenig Überlappungen gibt, sondern sich da große Synergien erhofft, da S&B halt vor allem Hardware liefert und insbesondere in Nordamerika und Frankreich gut positioniert ist, wo IVU in diese Märkte mit ihrer Software und ganzheitlichen Systeme drängen möchte. Die Kooperation ist sehr zufriedenstellend angelaufen.

2. Bei den hohen liquiden Mitteln stimmte man mir weitestgehend zu, was deren starken Anwachsen aktuell und im nächsten Jahr anbetrifft, aber der Vorstand erhofft sich in den nächsten 1-2 Jahren große Aufträge im Ausland, die ein vielfaches der Aufträge entsprechen, die man derzeit so in Mitteleuropa erzielt. Für diese Aufträge, die besonders in großen Metropolen (ich glaube man schielt da insbesondere auf Nord- und Südamerika) kommen können, muss man viel Cash vorhalten. Insofern ist man bei IVU natürlich an einer normalen Dividende soweit hinsichtlich Jahresgewinn machbar interessiert, aber man sollte jetzt von unserer Seite (Frau Sparla ist auch selbst Aktionärin) nicht mit Sonderdividenden wegen des hohen Cashbestands rechnen. Den Cash will man hauptsächlich für das hoffentlich starke Wachstum über solche Großaufträge einsetzen. Dazu kommt der derzeit haussierende Markt im regionalen bzw. nationalen Bahnverkehr. Das ist wohl derzeit eine besonders eindeutige Tendenz, und IVU ist durch neue ganzheitliche Produkte dort auch immer besser psoitioniert. Aber die angesprochenen richtigen Großaufträge erwartet man wohl eher (wie damals in Kolumbien) in großen Metroplen dieser Welt im Stadtverkehr.

3. Aus dem Grund baut man auch immer mal vorausschauend qualifiziertes Personal auf. Man muss sich also nicht wundern, wenn die Personalaufwandsquote auch mal schwankt, da man halt schon bei Anbahnung von Aufträgen und mit dem Hintergrund der wiederkehrenden Erlöse immer sukzessive aufstockt, aber das übergeordnet gleichmäßig zum Wachstum tut, so dass die Marge mindestens gleichbleiben soll. Aber man hat extra nochmal betont, dass IVU an stetigem Wachstum bei entsprechend solidem, gleichmäßigen Anpassen der Kapazitäten interessiert ist. Ich persönlich denke, da hat IVU aus der Vergangenheit gelernt und versucht bewusst risikoarm zu wirtschaften.

4. Die Verlustvorträge hatte Frau Sparla nicht genau im Kopf, aber sie meinte auf meine 70 Mio angesprochen nur "VIEL". :) ... also ich glaub da brauch man sich die nächsten 5-10 Jahre keine Gedanken machen. Die Steuerquote wird in den nächsten 10 Jahren minimal sein, in diesem und nächsten Jahr vielleicht sogar nochmal letztmalig ein kleiner Steuerertrag, wobei das nicht von ihr kommt, sondern das auf der HV geäußert wurde.

5. Was die Frage nach dem Markt in Berlin angeht. Also man hat die größten städtischen Gesellschaften wie BVG, Gasag und Co ja bereits als Kunden. Zudem kürzlich wohl KKI dazu gewonnen. Aber so grundsätzlich konnte sie mir die Frage schwer beantworten. Man ist natürlich immer an Neuaufträgen aus der Heimatregion interessiert. Auch Aachen als großer Standort wird da in der Umgebung bzw. durch Folgeaufträge abgegrast, aber mehr kann man dazu auch letztlich nicht sagen.

6. Die im letzten Jahr bilanziell abgeschriebene Forderung schreibt der Vorstand gedanklich noch nicht ab. Man ist an dem Thema noch dran. Aber wirklich positiven Vollzug, ob man da noch was zumindest teilweise eintreiben kann, gibt es noch nicht. Ich würde das für mich als Aktionär erstmal auch gedanklich komplett abschreiben. Wenn dann doch noch was positives kommt, umso besser. Im schlimmsten Fall gibt es halt keinen Zusatzgewinn daraus.

7. Hinsichtlich IR Arbeit hatte ich einige Dinge kritisch angemerkt, andererseits aber auch wieder gut gefunden. Das ging Frau Sparla übrigens ganz ähnlich wie mir. Man kann sich einerseits wundern, wieso es bei IVU keine Adhocs und kaum Analystenkommentare gibt (wobei man dieses Jahr am EK Forum teilnehmen wird), andererseits ist es bei dieser Saisonalität auch ganz gut, wenn man Quartalsergebnisse nicht ständig per Adhoc preisgibt oder Börsenbriefe zwischenzeitlich dummpushen. Frau Sparla meinte, man sieht das Thema Adhocs bei IVU so, dass News zu den Daten nur dann adhoc pflichtig sind, wenn sich am typischen Saisonverlauf und damit den Daten der Quartale etwas unerwartetes verändern würde. Dann müsste man es vorher als adhoc veröffentlichen. Ansonsten behält man lieber die ruhige und unaufgeregte Marktkommunikation der letzten Jahre bei, gerade auch als Abgrenzung gegenüber IRs, die jeden Pups (meine Wortwahl) melden.




Nachtrag zum Thema Übernahmen

Das ging bei dem Themenbereich Verwendung der liquiden Mittel unter, weil es relativ schnell um die Großaufträge ging, an denen man dran ist.

Damit man das hier nicht falsch versteht. Man steht jetzt nicht unmittelbar vor der Verkündung eines Großauftrages im vielfachen Bereich der letzten Auftragsmeldungen, aber es gibt derzeit viele solche Auftragsausschreibungen. Ich hab Frau Sparla so verstanden (aber legt mich nicht drauf fest!), dass das die Märkte Westeuropa und Amerika betrifft. Wobei man ja in Südostasien besonders gut positioniert ist. Andererseits hat man in Nordamerika gerade erst Kapazitäten aufgebaut. Bestimmt nicht ohne Grund. Deshalb geh ich davon aus, dass in der maroden Infrastruktur der USA wohl diese Ausschreibungen derzeit besonders häufig sind, und IVU sich dort einiges erhofft. Und wie gesagt, schon ein einziger Auftrag aus einer amerik.Großstadt könnte IVU in eine neue Dimension (etwas überspitzt formuliert) bringen. Aber einen echten Zeitplan kann ich euch da jetzt nicht liefern. Ich geh aber nach dem heutigen Gespräch und den Worten von Herrn Bergstein während der HV davon aus, dass man da durchaus für 2016 schon optimistisch sein kann.
na wenn das keine harmonische HV war ...

irgendwer meinte noch sinngemäß, alle wären so zufrieden und kritiklos, dass sie schon schnarchen. :)

Präsenz nebenbei bemerkt 6,006 Mio Stück bzw. 33,9%

Also zum Einschlafen war es wirklich nicht, vor allem weil ich von den Vorständen beeindruckt war. Die machen nicht nur ein kompetenten, sondern vor allem kommunikativen Eindruck. Da wusste auch gleich ein Laie, um was es beim Geschäftsmodell geht. Besonders gefallen hat mir diesbezüglich Dr.Helmut Bergstein. Klasse Typ, der kurz und knapp aber dabei immer verständlich Ausführungen zu den Produkten machen konnte. Er gab auch gleich bekannt, seinen vertrag um 5 Jahre zu verlängern. Aber auch CEO und CFO mussten sich nicht verstecken, wobei es aufgrund der angesprochenen Kritiklosigkeit und eher wenig Nachfragen zu konkreten Zahlen auch wenig zu antworten gab. So war die HV auch schon nach zwei Stunden vorbei, wobei ich dann die Abstimmungsergebnisse nicht mehr abgewartet habe. Aber nach diesem "Meer an Beifall" und nur 2-3 Leuten, die überhaupt was in die Nein/Enthaltungs-Boxen warfen, geh ich mal davon aus, dass die TOPs zu 99% angenommen wurden.
Am ehesten gabs noch Kritik (wieder Mal SDK-Mann Kunert) am Wirtschaftsprüfer Enst&Young, da ihm die Steuerberatung zu teuer erschien. Sie war von 2012 auf 2013 von 24T € auf 105T € gestiegen. Der CFO begründete das später mit ausländischen Projekten, vor allem dem Großprojekt in Vietnam, wo diese Beratungsleistung erforderlich war, um auch hinsichtlich Steueroptimierung (Nutzung Verlustvorträge etc.) entsprechend gut wegzukommen. Kann ich nicht einschätzen, aber die Aktionäre gaben sich wohl damit zufrieden. Mal Abstimmung zu dem Punkt abwarten, aber ich nehm an, das ist kein großes Thema.
Der Vertreter des DSM (Namen vergessen) war da schon interessanter. Er hat für mich interessanterweise eine Frage gleich als Antwort hinsichtlich anorganischem Wachstum formuliert, was seiner Meinung nach sowohl finanziell als auch aufgrund Projektgeschäft unwahrscheinlich ist. Der CEO hat dann auch nur entsprechend kurz was dazu gesagt, nämlich dass aktuell kein anorganisches Wachstum auf der Agenda ist, aber man sich durchaus umschaut. Der DSW Vertreter fragte dann eher, ob nicht Übernahmegefahr durch Konkurrenten besteht, da auch die Aktionärsstruktur das zulassen würde. Eine Antwort dazu hab ich nicht mitbekommen, aber ich glaub es gab einen kurzen Teilsatz dazu. Ganz allgemein wurde gesagt, der Markt wäre nicht sonderlich synamisch in solchen Fragen. Der CEO hat das Beispiel eines ehemals schon insolventen Ticketautomatenherstellers genannt, der dann aber wieder von einem Investor hochgepeppelt wurde, aber so wirklich Übernahmen/Zusammenschlüsse gibts wohl selten. Gab dann noch 1-2 weitere Fragen durch den DSW, beispielsweise zum geringen F&E Aufwand, wobei er sich die Frage dann eigentlich auch wieder selbst beantwortete, da viel an F&E innerhalb der Projekte stattfindet, was dann nicht extra als F&E ausgewiesen wird. Dann meldeten sich noch zwei Privatanleger. Der eine (Hr.Winterlindt, wenn ichs richtig verstanden hatte) machte einen sehr kompetenten Eindruck und hatte eher technisch/strategische Fragen, die für mich leider zu kompetent waren. :) Er hatte wohl ne Frage zur Hardwarefertigung bzw. inwiefern man damit auch den Softwareabsatz voranbringt. Hab bei den Antworten aber nbur mitbekommen, dass die Hardwarefertigung in Mainz passiert und man zwar überegt hat sie nach Asien auszugliedern, aber aufgrund der geringen Stückzahlen die Asiaten gleich abgewunken haben. Kam ganz lustig rüber die Anekdote.
Der andere Anleger fragte zur Konkurrenz. Da war dann bei den Antworten durch Herrn Bergstein ganz interessant, dass es einen großen spanischen Konkurrenten gibt, der ganz Osteuropa mit seinen Billigpreisen überschwemmt, aber am Beispiel Budapest wurde klar, dass dieser Anbieter keine Qualität liefert, weshalb sich Budapest dann nach zwei Jahren "Test" des spanischen Anbieters doch für IVU entschieden hat und IVU das dann auch innerhalb von 1-2 Jahren aktuell gerade abschließt. Und man ist ganz optimistisch, auch in Polen und anderswo diesem Anbieter dann die zukünftigen Projekte "stehlen" zu können, da diese Städte mit der Qualität sicher nicht zufrieden sein werden. In Frankreich gibt es mit "Neo" (wenn ich das richtig verstanden habe) eine Art Monopolisten, an dem IVU noch nicht vorbeikommt, obwohl dieser Monopolist sehr hohe Preise aufruft und man hinsichtlich Wettbewerb eigentlich in Frankreich zur Erkenntnis kommen müsste, dass sich da was ändern muss und IVU dann vielleicht auch irgendwann zum Zuge kommt.
Ansonsten hat man halt die diversen aktuellen Projekte in allen Regionen (Südamerika Prestigeprojekt in Kolumbien, Vietnam etc) vorgestellt. In Südostasien sieht man international am meisten Möglichkeiten, was sich aber wirklich auf Vietnam, Thailand, Laos etc bezieht und ausdrücklich noch nicht auf China, da man dafür noch zu klein wäre. Na ja, hat vielleicht auch andere Gründe. Kann ich nichts zu sagen. Jedenfalls sieht man sich in Südostasien gut aufgestellt, gerade mit diesem Prestigeprojekt dort in Vietnam. Ähnlich in Südamerika, aber dort geht man dann eher projektgetrieben hin und hat noch keine eigene Tochter dort. In Dubai hat man die Tochter geschlossen, die damals auch aus steuerlichen Gründen errichtet werden musste. Der Markt ist in dieser Region aber wohl weitestgehend abgegrast. Für IVU zwar weiter interessant, wenn projektanfragen kommen, aber man geht dort scheinbar nicht offensiv in die Aquise. In israel ist man wohl grad dabei eine Niederlassung zu gründen.

Die ganzen technischen Fragen lasse ich jetzt mal in den verschieden Bereichen (Wahlen, Bus, Schiene etc) weg, zumal ich mich da eh nicht auskenne, aber bei der HV mich trotzdem gut informiert fühlte. Im Bereich der Wahlen will man wohl jetzt über den Weg Landtagswahl Bayern auch bei Kommunalwahlen zusätzliches Geschäft generieren. Im Bereich Fernbus ist man ja mit ADAC und DB schon dabei und mit anderen Fernbusanbietern in Gesprächen, aber wollte dazu noch nicht mehr sagen. Im Bereich Verkehrssysteme allgemein nannte man einige referenzprojekte bzw. langjährige Kunden (Aachen, Münster) wo man immer wieder auf diese langjährigen Beziehungen zurückgreifen und neue Projekte innitiieren kann.

Konkrete Zahlen gabs allenfalls beim Thema welche Umsätze bei IVU garantiert sind und welche nicht. 75% des Umsatzes muss sich IVU jedes Jahr aufs Neue durch neue Aufträge erarbeiten. Knapp 25% sind wohl Wartungserlöse als Umsatzsockel, wobei da nicht genauer nachgehakt wurde. Kann auch sein, dass die Wartungsrelöse geringer sind und im 25% Sockel noch anderes Geschäft enthalten ist.
Das Ebt Ziel (wichtigeste Steuergröße laut CEO) soll in Zukunft bei 5 Mio € liegen. Ein Zeitraum wurde aber nicht genannt.
Zur Dividendenpolitik wurde nur erläutert, dass man nun dividendenfähig ist und wodruch das ermöglicht wurde. Später meinte der CFO noch, dass man im nächsten jahr dann schaun müsse, was 2014 an Überschuss hängenbleibt und sprach von einer "nachhaltigen Dividendenpolitik", was immer das auch heißen mag.

Dann gabs noch den bereich Personalwesen. Es ist nicht so leicht qualifiziertes Personal zu finden, aber man hat es 2013 mit vielen jungen UNI Absolventen hinbekommen. Überhaupt geht man viel über den Weg Universitäten, Messen, etc. um sich vorzustellen. Das zeigen auch die beiden neuen Vorschläge für den Aufsichtsrat mit Dr Uli Mayer-Johanssen aus Schwäbisch-Gmünd, die Chefin der Firma Metadesign ist, die auch in Potsdam schon mit den dortigen Verkehrbetrieben entsprechend Kunden hat. Genauen Hintergrund von Metadesign hab ich mir jetzt nicht gemerkt. Sie sprach aber von entsprechenden Synergien, die man sich da mit IVU vorstellen kann. Prof.Dr.Herbert Sonntag ist schon länger IVU verbunden und Professor an der TU in Wildau bei Berlin (hier in der Region sehr bekannt sogar bei mir) und in einigen Verkehrslogistikvereinen und Lobbyverbänden aktiv. Ich geh mal davon aus, dass die auch gewählt wurden, zumal es nur eine Blockwahl gab. Der alte AR Chef Kleversaat wurde nach 14-15 Jahren Aufsichtsrat verabschiedet, in der er alle Höhen und Tiefen von IVU mitmachte und wohl großen Anteil an der operativen Wende im Unternehmen hatte. Gab entsprechend großen Beifall und ein Abschiedsgeschenk. Na ja ...

mehr fällt mir grad nicht ein.


Fazit: Selten so eine harmonische HV und einen so kompetenten und dabei kommunikativen Vorstand erlebt. Also ich hab da großes Vertrauen, vor allem wenn Helmut Bergstein da als technischer Vorstand lange erhalten bleibt (5 Jahre gehts mindestens weiter). Ansonsten für Aktionäre wenig konkretes. Übernahmeaussagen so lala, Dividendenaussagen auch so lala, aber man kann zumindest sicher mit einer Dividende im nächsten Jahre rechnen. Jahresprognose wird beibehalten, aber Projektgeschäft ist halt schwankungsanfällig. Man könne also jetzt nicht jedes Jahr diese kontinuierliche Wachstum der letzten Jahre erwarten, aber man ist da zumindest für die kommenden Jahre optimistisch, Rohergebnis und Ebt weiter zu steigern. Wie gesagt, Ziel 5 Mio € EbT.
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.406.322 von Tiefstseetaucher am 25.11.14 11:29:03Nope, nichts neues auf dem Ek-Forum. Umsatz und Rohergebnis werden evtl ein wenig höher ausfallen, das hatte er letztes Jahr auch schon gesagt, zumindest beim Umsatz. Und es ist dann auch so eingetroffen.

Dividende wird wie gesagt im März entschieden und soll nachhaltig sein. Soll eine entsprechende Rendite sein...aber ob 4/5/6% kann er derzeit noch nicht sagen.

Zum Abgang von Kochanski selber: er wolle nach den vielen Jahren einfach persönlich mal wieder was neues angehen, es ist alles im grünen Bereich, will auch Aktionär bleiben weil "Die Aktie wird weiter steigen" :D

nach Q3 oder Q4 wird man eine Prognose für 2015 abgeben

Aus meiner Sicht also weiter alles im Lot.
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.371.425 von Hoffnungstraeger am 04.02.14 01:04:59was soll denn IVU täglich neues berichten Freund Blase? Wenn du dich objektiv und sachlich mit dem Thema IVU auseinander setzen würdest, würdest du auch erkennen, dass die Nachrichtenlage hier sehr dünn ist. Hin und wieder kommt eine Pressemeldung über die HP bzgl eines neues Auftrages oder man präsentiert sich auf einer Konferenz. Aber deine unadäquaten Kommentare sind hier einfach Fehl am Platz. Also unterlass sie in Zukunft bitte einfach, so ist uns allen geholfen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.115.460 von katjuscha-research am 06.06.14 11:29:37ich weiss auch nicht, wie das Zeug heisst, welches "hoffnungsträger" abends immer raucht, seine Postings, die mir in verschiedenen Threads begegnet waren, sind sämtlich für die Mülltonne, hab ihn jetzt auf IGNORE gesetzt....
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.960.761 von katjuscha-research am 03.02.15 10:22:27 Zitat von katjuscha-research "...Im Januar war man klarer Underperformer zum Dax. Um die Underperformence aufzuholen, müsste man erstmal auf 3,85 € steigen..."
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Ball flach halten. So schlimm steht es um die Kursentwicklung von IVU nun auch nicht. IVU läuft seit Jahren nicht ständig genau 1:1 mit dem DAX, sondern weicht regelmäßig davon ab und dürfte es auch künftig so machen. Warum also nur wegen weniger Wochen im Januar eine Underperformace beklagen, wenn vor dem Janaur ja IVU den DAX sehr klar outperformt hatte und Ende Dezember durch Window Dressing der Kurs nochmal sehr schnell ein weiteres Stück hochgezogen wurde, was dann eben eine Konsolidierung im Januar nötig machte, da man - anders als der DAX - zu dem Zeitpunkt dann schon bei IVU kurzfristig stark überkauft war. Da könnte man ja sonst genauso argumentieren IVU sollte als klarer Outperformer gegenüber dem DAX der letzten 12 Monate nun erstmal warten bis der underperformende DAX wieder auf einer Höhe mit IVU ist ;) Ich finde da sollte man doch etwas individueller die Sache betrachten (speziell bei so kleinen und marktengen Nebenwerten) und nicht zu kurze Zeiträume heranziehen, wie eben jetzt nur den Januar, um die Performance oder Nachholbedarf nur daran festzumachen.

Antwort auf Beitrag Nr.: 53.608.389 von katjuscha-research am 02.11.16 21:09:29
Zitat von katjuscha-research: Man muss aber bei allem Ärger auch langsam mal ein bißchen auf dem Teppich bleiben. Mir wird jetzt insbesondere bei Ariva im Thread schon arg übertrieben bishin zu Klagewillen.

Fakt ist, IVU wird seine Jahresprognose erreichen. Das mag jetzt für manche User Schönrederei sein


Ja, ist es auch. Der prognostizierte Gewinn vor Kosten wird erreicht, na Halleluja! Mit dem Rohertrag auf geduldigem Papier kann ich mir den Hintern abputzen.

Jetzt ist der Kurs innerhalb von 7 Handelstagen von 3,75 € auf 2,85 € eingebrochen. Das sind mehr als ein Viertel. Das kann man ja jetzt als Aktionär total schlimm finden (muss man auch bei dem Kommunikationsdebakel der letzten Tage), aber wenn man das mal ganz ruhig ohne Emotionen betrachtet, frag ich mich, ob dieser Kursverlust nicht sehr viel einpreist.


Ja und es wird mehr eingepreist, als du wahrhaben willst. Nämlich, dass die zukünftige Ergebnisentwicklung alles Andere als sicher ist und vor allem der Rohertrag niemanden außer dich interessiert. Deine Zahlenkenntnis in allen Ehren, aber sie verstellt dir den Blick aufs große Ganze und das ist in dem Fall, dass es bei IVU offenbar Probleme gibt, die für uns nicht in Zahlen zu fassen sind und jetzt eben im Kurs berücksichtigt werden. Die Probleme im operativen Geschäft können größer sein, als wir denken und auch das Kommunikationsdesaster hat seinen Preis.

Ich will hier wichtige Kritik am Vorstand nicht abwürgen. Und ja, man muss auch hinterfragen, ob das alles mit rechten Dingen zuging, was die Meldung zu Bergstein und den Abverkauf bis zur heutigen Adhoc betrifft. Aber ist ja jetzt auch nicht so als wäre das nicht auch schon in ähnlicher Form bei sehr anerkannten Firmen mal vorgekommen.


Du willst die Kritik scheinbar ja doch abwürgen, wenn du das Vorgehen des Vorstands damit entschuldigst, dass das bei anderen Unternehmen auch so passiert. Ganz schwache Nummer.

Ich bin aber dafür, dass wir den Vorstand weiter nerven. Und ich wäre auch bereit mal ein Treffen von 2-3 Aktionärsvertretern mit dem Vorstand zu organisieren, wenn der dafür bereit wäre. Dann kann man dem Vorstand vielleicht mal besser klarmachen worauf es bei einer börsennotierten AG ankommt.


Uuuh, na der zittert sicher jetzt schon. Mit deinen Positionen ist ja klar, was das für ein Kaffeekränzchen wird. Ich habe nichts gegen dich persönlich, aber der wischt mit Leuten wie dir den Fußboden auf. Die sind bestens trainiert darin, solche windelweiche Opposition abzubügeln. Damit erreichst du rein gar nichts.


Für mich bleibt IVU ein Kauf, erst recht nach diesem Kursrutsch. Wie gesagt, wir rden hier nur noch von etwa 40-42 Mio EnterpriseValue für ein Unternehmen mit 42-43 Mio Rohertrag und Ebt-Marge von 10-12% in den letzten 6-7 Jahren. Das wird jetzt das erste Jahr, wo man aufgrund Sonderabschreibungen darunter bleibt. Der Vorstand bestätigt heute zudem die guten Zukunftsaussichten und verspricht sich nun auf risikoarme Auslandsexpansion zu beschränken. Man muss ihm nach dem Vertrauensverlust der letzten Woche ja nicht glauben, aber es ist ja jetzt abgesehen von der mangelhaften IR auch nicht so als hätte dieser Vorstand jahrelang ständig gelogen.


Du reflektierst aufgrund deiner totalen Zahlengläubigkeit überhaupt nicht, dass du nunmal mit deiner EBIT-Prognose falsch gelegen hast. Das ist ja nicht deine Schuld aber sollte dennoch Grund genug für dich sein, mal innezuhalten. Denn die zukünftigen Ergebnisse sind alles andere als sicher. Im Gegenteil, es steckt jetzt eine massive Unsicherheit darin. Es ist nichts weiter als Wunschdenken, wenn du einfach auf die Vorstandsaussagen verweist und glaubst, ab nächstem Jahr wird alles wieder besser. Für diese Annahme gibt es nicht die allergeringste Grundlage. Nur weil es der Vorstand so sagt, wird es auch so kommen? Das ist doch einfach absurd. Warum rufst du nicht gleich mal beim Vorstand an und gratulierst ihm zu den Gewinnen der kommenden Geschäftsjahre?
Nachtrag zur Gewinnwarnung und den Q3-Zahlen aus meinen Wikifolios:

"> Update < Das Unternehmen hat am 18.11.2016 Q3-Zahlen für das Geschäftsjahr 2016 veröffentlicht, nachdem am 02.11.2016 bekanntgegeben wurde, dass aufgrund von einmaligen Sondereffekten das operative Ergebnis in diesem Jahr mit rund 1,0 Mio. € deutlich unterhalb des Vorjahreswertes von 4,87 Mio. € liegen wird (Details dazu im Update vom 02.11.2016). Beim Umsatz konnte die IVU nun erneut sehr gute Zahlen präsentieren. Im dritten Quartal stiegen die Erlöse um 21,1% auf 14,52 Mio. €, sodass nach 9 Monaten ein Umsatzplus von 11,5% auf 37,29 Mio. € zu Buche steht. Wichtige Projekte waren hierbei insbesondere der Einstieg in den Türkischen Markt, der erste Auftrag aus Mexiko sowie ein Auftrag des größten schwedischen Bahnunternehmens.

Aufgrund des sehr guten Wachstums in den ersten 9 Monaten hat der Vorstand im Zuge dessen die Umsatzprognose auf ca. 60 Mio. € (bislang mind. 55 Mio. €) erhöht. Ich hatte am 09.11.2016 die Möglichkeit in einem ausführlichen Telefonat mit dem kaufmännischen Leiter der Gesellschaft zu sprechend und entsprechende Fragen zu stellen. Das wichtigste kurz zusammengefasst:  Unter dem bisherigen CFO ist man Projektrisiken eingegangen, die man so heute vermutlich nicht mehr eingehen würde. Er wird eine Abfindung bekommen, die in der Prognose von 1 Mio. € EBIT bereits berücksichtigt ist Die Wertberichtigung in 2016 betrifft 2 Projekte in Israel. Bei dem einen hat der Kunde gekündigt. Rechtliche Schritte dagegen werden untersucht, Ausgang ungewiss. Hier hat man die Struktur des dortigen Marktes unterschätzt bzw. auch die Anforderungen an die Produkte unterschätzt. Aufgrund einer erheblichen Vorfinanzierung musste dies nun wertberichtigt werden  Zukünftig insbesondere Fokus auf die Heimatmärkte der DACH-Region, Südamerika und andere ausgewählte Märkte, bei denen man bei geringem Risiko attraktive Projekte umsetzen kann.  Aufbau USA aktuell noch schleppend. Weiterhin kein Auftrag. Man ist aber überzeugt, dass die Produkte der IVU dort sehr gut hinpassen und wenn die ersten Aufträge gewonnen sind weitere folgen werden. Aller Anfang ist schwer...  Er ist sich bewusst dass das Thema Investor Relations bei IVU zu kurz kommt und man ist gewillt dies zu ändern 

Eine Dividende wird es vermutlich erst wieder ab 2017 geben, wenn nach HGB langlaufende Aufträge abgerechnet werden können und zudem die Abschreibung auf Firmenwerte wegfällt, die in diesem Jahr das letzte Mal anfällt Am 21.11.2016 hatte sich das Unternehmen, vertreten durch CEO Martin Müller-Elschner, auf dem Eigenkapitalforum in Frankfurt/Main vor Investoren präsentiert. Hier wurde nochmals betont, dass es sich 2016 um Einmaleffekte handle und man 2017 wieder zu den guten Gewinnmargen der Vorjahr zurückkehren wird. Das wichtigste kurz zusammengefasst  Das Trail Geschäft entwickelt sich sehr gut  Jede Eisenbahn der Welt ist potenzieller Kunde -> IVU hat keine wirklichen Wettbewerber  Ist ein Unternehmen einmal Kunde ist die verbleibe Quote bei nahezu 100%.

Im Zuge der Reduzierung der Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr habe ich meine Schätzungen entsprechend überarbeitet. Während ich meine Umsatzerwartungen für 2016ff angehoben habe, fallen die Ergebnisschätzungen insbesondere für 2016 aber auch die Folgejahre etwas niedriger aus. Das Unternehmen muss 2017 zeigen, dass die eingeleiteten Maßnahmen Erfolge zeigen und die Margen der Vorjahre wieder erreicht werden können. Ebenso ist m.E. das Fuß fassen im amerikanischen Markt von wichtiger Bedeutung, da man hier bereits einiges investiert hat. Dennoch bleibt die Investmentstory nach wie vor intakt, da sich die IVU in einem sehr attraktiven Markt befindet, der sich weiter positiv entwickeln wird und in dem das Unternehmen weiteres Wachstum generieren kann. Das Kursziel hat sich im Rahmen der überarbeiteten Schätzungen leicht von 4,80€ auf 4,50€ reduziert. Auf dem derzeitigen Kursniveau entspricht dies weiterhin einem attraktiven Kurspotenzial von knapp 61%."

https://www.wikifolio.com/de/de/wikifolio/19920415
https://www.wikifolio.com/de/de/wikifolio/top-pics-of-the-ye…
Danke @dielenritze,ammon23 und auch an die Kritiker, welche Gründe für die Zurückhaltung (trotz immerhin solider Performnce 2013) aufgezeigt haben- es ist im Moment wirklich schwer sich von den Foren zu trennen- meinen Vorsatz für 2014 habe ich schon mehrmals gebrochen, dachte nicht, dass die ersten Handelstage im Neuen Jahr -vor allem im Nebenwertebereich- (nicht nur hier) derart spannend werden.


Kritik und Potenzial der user mal zusammengefasst- diesmal zuerst die Kritik!


- Hr. Kochanski äussert sich nicht klar zur Stategie in den kommenden Jahren (wie möchte er die von IVU angepeilte 2stellige EBIT- Marge erreichen (Hintergrund: 1 Artikel/ Interview in dem er diese in 2-3 Jahren in Aussicht stellt).

- Es wird im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen der Rohertrag (Bruttoergebnis) anstelle des EBIT prognostiziert - dabei ist es gerade im Projektgeschäft für Anleger schwer einzuschätzen, ob damit auch das EBIT (bzw. der Gewinn) gesteigert werden kann (gerade im Jahr 2013 fallen proz. hohe Personalkosten an, die eine EBIT-Steigerung für 2013 wohl kaum ermöglichen, trotz event. starkem q4) - auch wenn es für Kochanski die entscheidende Größe ist, sie ist es wohl nicht für die Anleger

- in der Vergangenheit (vor 2013) wurde der Wert teils "kaputtgetradet"- damit meine ich, dass irgendwelche Börsenblätter den Wert zuerst gepusht haben und danach vehement fallen ließen (zumindest enstand dieser Eindruck zu Beginn meines Einstiegs hier)

- der Wert war im Orderbuch zumeist völlig zugestellt- ich hab mal vor denk ich 1 Jahr das Orderbuch reingestellt- ich weiß nicht mehr genau, wie hoch das Verhältnis Geld/Brief war -jedoch waren zumeist erheblich (1:10?) mehr Stücke im Brief, wodurch nur ich sage mal sehr nervenstarke/ erfahrene Anleger zugekauft haben... IVU gelang es mMn nicht, Großinvestoren zu finden, die in schwachen Gesamtmarktsituationen den Kurs ausreichend gestützt haben- daher gab es auch 2013 eine hohe Schwankungsbreite (Volatilität)- im Extremfall binnen 1 Monat von zw. 1,30-1,90 ... für manche verständlicherweise eine nervl. Achterbahnfahrt.

- der Seitwärtstrend (>10Jahre) hat bei vielen Altaktionären zu prakt. keiner Rendite geführt- der Ärger ist teils immer noch im Forum spürbar und erhitzt manche Gemüter

- im Moment keine Dividende

- sehr hohe Abhängigkeit von q4 bzw. der Umsetzung/Abrechung der Projekte- q1-q3 sind kaum aussagekräftig was das GJ-Ergebnis betrifft.

- "Nebenschauplätze" (Mülldispo, Wahl, Schifffahrt) womögl. zu Lasten einer höheren EBIT-Marge

- auf die Verwendung des hohen Cashbestandes wird mE zuwenig eingegangen- was hat man damit konkret vor?

- keine Adhocs zu wichtigen Aufträgen (Infos teils nur über IVU-HP)

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+ die Bilanz wurde erheblich verbessert (bankschuldenfrei) - Nettocashbestand von EUR 7,6Mio

+ starker Free CashFlow zuletzt

+ Umsatz und Margensteigerung in den letzten Jahren (obwohl gerade die EBIT-Marge nach Ansicht einiger user noch besser sein könnte) - 2012: 7,6%

+ Sofern im GJ 2014 wieder eine Umsatz/Margensteigerung gelingt -mE erhebliches Kurspotenzial vorhanden - die Aufstockung des Personals (9M/13) lässt allerdings zumindest für das GJ2013 wenig Potenzial zu- trotz weiterhin gutem Cashflow- mE weiterer Steigerung der Nettocashposition.

+ der Auftragsbestand betrug nach 9M/13 EUR 58,5Mio (ca 70% Steigerung gegenüber 2 Jahre zuvor- 9M 2011: EUR 35Mio)

+ die zumindest Chance auf ein cashbereinigtes KGV14e von ca. 8 (ergäbe mMn Verdopplungspotenzial) ist im dt. Nebenwertesektor kaum noch zu finden...

+ die Umsetzung von Auslandsaufträgen (zB Vietnam) steht an - der Anteil des margenstärkeren Auslandsgeschäfts am Gesamtumsatz sollte in den kommenden Jahren zunehmen

+ bedingt durch hohe Verlustvorträge sollte mMn in den kommenden Jahren lediglich eine Mindestbesteuerung anfallen

+ die IVU-HP wurde mMn verbessert (ist allerdings nat. Geschmackssache)- zumindest gibt man sich mMn Mühe Investorennews zu sammeln, wodurch das Auffinden versch. Artikel erleichtert wird.

+ krisenfestes Geschäftsmodel in einem Wachstumsmarkt

+ Internationaler Prestigegewinn (UITP-Award, London Cloudintegation)

+ begrenztes Downsiderisk durch hohen Cashbestand/schuldenfrei/hohe Auslastung/wobei es eine 100% Sicherheit nat. bei keinem Wert gibt

+ Insiderkäufe zuletzt


... ich hab das jetzt mal aus dem Gedächtnis zusammengefasst -Fehler/Lücken seien mir verziehen, natürlich können auch ich oder andere user mal daneben liegen (daher immer die eigene Analyse vorziehen)- überlasse das Feld anderen (damit sich meine postings-ohnehin zuviele bei IVU- nicht wiederholen) Kritik/Anregungen/Ergänzungen jederzeit willkommen.
Nun mal den Spaß beiseite. Ich versuche mich einmal an einer Gewinnschätzung für 2014.

Die Vorstandsprognose lautet auf ein Rohergebnis von 36 Mio. EUR für 2014. In den vergangenen Jahren wurden die Prognosen immer um 1 bis 2 Mio. EUR übertroffen. In einem Interview vom 03.04. sprach Finanzvorstand Frank Kochanski von einem "Spielraum für positive Überraschungen". In 2013 wurde in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen eine einmalige Wertberichtigung auf Forderungen von 0,92 Mio. EUR verbucht. Die sich verbessernde Finanzlage zieht fallende Zinsaufwendungen nach sich. Nicht aktivierte steuerliche Verlustvorträge betrugen zum 31.12.2013 61,5 Mio. EUR. Daher dürfte sich der Steueraufwand im Konzern noch auf viele Jahre hinaus bei mindestens Null bewegen. In Mio. EUR:

Rohergebnis 37,0
Personal 24,9
s. betriebl. Aufw. 6,3
EBITDA 5,8
Afa 0,8
EBIT 5,0
EBT 4,8
E 5,0
pro Aktie 0,28 EUR

Eine Dividende wurde erstmalig für die nächste HV angekündigt. Da die Gesellschaft überkapitalisiert ist (zum 31.12.2013 liq. Mittel 10,7 Mio. EUR + 16,5 Mio. EUR Anzahlungen von Kunden) könnte man bei rein betriebswirtschaftlicher Vernunft ordentlich ausschütten. Zum Zeitpunkt der HV 2015 dürfte netcash ohne Anzahlungen von Kunden sich bei rd. 1,00 EUR/Aktie bewegen. Ich tippe mal auf 0,10 EUR Dividende.

Kurzfristiges Risiko für die Aktie ist m.E., dass der übernervöse Markt die Q2-Zahlen, die vmlt. ein EBIT deutlich unter Vorjahr liefern werden, nicht versteht. In Q2 2013 wurden Zuwendungen der öffentl. Hand von 0,47 Mio. EUR ergebniswirksam verbucht.

Latentes Dauerrisiko sind hier m.E. Projektverzögerungen. So etwas war soweit ich recherchiert habe in den letzten Jahren, zumindest nennenswert, aber nie der Fall.

Wenn das EPS in 2015 um 5% bis 10% gesteigert werden kann, dann sind wir bei ca. 0,30 EUR. Somit steht das um netcash bereinigte 2015er KGV bei schicken 6 bis 7 …

:look:
Eigentlich schade, dass ein im Prinzip wünschenswerte Sachdiskussion über die "richtige" Bewertung wohl ausbleiben wird. Kann mich leider nur den Bewertungen einiger anderer hier anschließen (zuletzt etwa 5002 und Syrtrakihans) und die Beiträge von smartcap als größtenteils polemisch und unsachlich bezeichnen.

Statt auf Argumente einzugehen, werden irgendwelche kruden Vergleiche zwischen Katjuscha-Research und so einem Börsen-Betrüger wie Frick gezogen, was in meinen Augen schlichtweg eine Unverschämtheit ist.

Auch schon die Behauptung von irgendeiner Euphorie in diesem Board hier zu sprechen ist ziemlich grotesk. Zwar hat es in den letzten Tagen durchaus die eine oder andere optimistische Kursprognose gegeben, allerdings waren hieran K-R in keinster Weise beteiligt.

Sicher ist K-R gegenüber IVU ebenfalls positiv gestimmt, nur begründet er diese Meinung auch immer sehr ausführlich und nachvollziehbar, aber statt sich konkret mit diesen Argumentationen auseinanderzusetzen, liefern die den meisten Skeptiker (wenn überhaupt) meist nur sehr eindimensionale Gründe für eine mögliche Überbewertung.

Speziell noch ein paar Bemerkungen zum Beitrag 2.150 von smartcap:

Was sollen bitteschön diese Latrinenparolen zu möglichen Schwierigkeiten durch das Ausscheiden des Finanzchefs. Hast Du da irgendwelche Infos oder ist das nur eine Bemerkung einfach mal so in den Raum gestellt. (Hat so ein Geschwätz irgendetwas mit Anlegerethik zu tun?)

Welche Turbulenzen (außer denen an den Börsen allgemein) siehst Du denn für IVU?

Großartiges Interesse oder gar Euphorie kann ich weder anhand der Zahl der Beiträge noch anhand der Zugriffszahlen auf dieses Board hier feststellen.
Die aus meiner Sicht relevanten Faktoren für den deutlichen Kursanstieg sind:
- sehr hoher Cash-Bestand im Verhältnis zum Market Cap
- stark unterbewertet im Verhältnis zu vergleichbaren Unternehmen wie Init
- solides / stetiges Wachstum der letzten Jahre (und des Ausblicks) und zukunftssicheres / wachsendes Umfeld
- Dividendenfantasie (Sonderdividende angedeutet)
- seriöse(s) / zurückhaltende(s) Unternehmen / Management / Ausblicke!!!
- steigende Marge u. A. durch...
...wachsende Bedeutung von Wartung / Lizenzen
...mehrfache / steigende Anzahl an Auszeichnungen und Großaufträgen (in den letzten Monaten wurde die Zeitspanne zwischen solchen Meldungen immer enger, der Kurs blieb jedoch hinterher!)
- und natürlich noch der Steuereffekt

In den letzten Posts wird deutlich, dass nicht jeder dieses Konzept versteht. Und das ist auch gut so ;)
Schade nur, dass die Konstruktivität dieses Threads daran dermaßen leidet. Denn die „Übereuphorie“ die wir hier angeblich finden wird allein durch unsinnige Posts geschürt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.144.982 von Pieselwitz am 26.08.16 14:29:39
Zitat von Pieselwitz: Der User katjuscha im Ariva-Forum:

Katjuscha: zwei Großaufträge 12:14 #733

in kurzer Folge, dazu ganz ordentliches Orderbuch und Chart, aber der Kurs zieht nicht an.
hmmm, frag mich langsam was es noch braucht.


Da verkauft der User in den letzten Wochen selbst massiv eigene Aktien von IVU über sein Wikifolio ab, trägt also auch in einem gewissen Umfang dazu bei, dass der Kurs nicht steigt, und jetzt tut er ganz scheinheilig und ratlos.

Sorry - Ich will nicht verkennen, dass dieser User in der Vergangenheit diesen Thread qualitativ mit seinen Beiträgen verbessert hat.

Aber diese eigenen Abverkäufe einhergehend mit seinem Post auf Ariva sind für mich persönlich an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten.




:rolleyes: ... wird das jetzt die gleiche unsinnige Diskussion wie im BVB-Forum?

na echt super, jetzt wird es mir also zum Vorwurf gemacht, dass ich mal über 10% meines wikifolios mit IVU bestückt hatte (bei geringerem AUM) und jetzt IVU abbaue, genau wie alle anderen meiner ehemals hoch gewichteten Aktien im Wikifolio. Ich bin bei allen meinen zum Teil verkauften Aktien bullish und poste deshalb auch bullish in den Foren. Das hat mit den Teilverkäufen nichts zu tun.

Ich habe oft genug in diversen Threads, im Blog etc. begründet wieso ich die hoch gewichteten Aktien auf ein Normalmaß von 5-6% abbaue. Auch bei IVU habe ich das kürzlich bereits bei ariva.de getan. Selbst bei S&T und dem BVB habe ich stark abgebaut, bin aber derzeit dort aufgrund Sondersituationen (S&T wegen TecDax Aufstieg und BVB wegen diversen News zu neuen Vermarktungserlösen, die den BVB in eine andere Dimension führen) noch entsprechend überdimensional investiert.

Bei IVU baue ich zudem auf 5% ab, damit ich nach etwaigen Kursverlusten (falls beispielsweise die Halbjahreszahlen negativ aufgenommen werden) noch genug Munition habe, um temporär wieder auf 8-9% aufstocken zu können, die ich dann allerdings auch wieder auf 6% abbauen würde, sobald der Kurs wieder steigt. Normales Trading mit Teilen einer Langfristanlage, was ihr wahrscheinlich privat genauso macht. Man lässt eine Grundposition laufen und tradet mit zusätzlicher Position. Bei mir war nur das Problem, dass meine Grundposition bei IVU lange Zeit viel zu groß war.


Ich bin es echt langsam leid, dass ich mich dafür rechtfertigen muss, in meinem Wikifolio ein gewisses Depotmanagement betreiben zu müssen. Und das obwol ich trotzdem sehr stark in IVU engagiert bleibe, sowohl privat als auch im wikifolio.

Wisst ihr eigentlich wieviel 5,5% des wikifolios in IVU-Aktien ausgedrückt sind? Das sind 60.000 Aktien. Das ist doch wohl mehr als genug. IVU ist die Position in meinem wikifolio, die gemessen an der MarketCap des Unternehmens am höchsten gewichtet ist. Ich "besitze" über wikifolio und privat immerhin 0,4% aller IVU-Aktien. Allein schon deshalb sollte man auch mal an Teilverkäufe denken.


Im Übrigen ist es schlichtweg unwahr, dass ich dazu beitrage, dass der Kurs nicht steigt. Außer einer einzigen etwas größeren Verkaufsorder kürzlich bei 3,47 € habe ich in den Wochen davor nur minimale Verkäufe von wöchentlich knapp 800 Stück vorgenommen. Der wöchentliche Umsatz lag in dem Zeitraum beim fast 100fachen davon. Hinzu kommt, dass ich sehr genau darauf achte, ob andere WikifolioTrader im gleichen Zeitraum kaufen und so meine Teilverkäufe ausgleichen. Das war beispielsweise in den letzten Wochen vermehrt der Fall. Insbesondere hzenger hat weit mehr gekauft als ich verkauft habe.


Ich weiß gar nicht wieso ich mich dafür rechtfertigen muss, dass ich minimale Teilverkäufe aus Gründen des Depotmanagements vornehme. Hat sich jemand etwa mal bedankt als ich den viel zu großen IVU-Bestand aufgebaut habe. Darauf hab ich auch keinen Wert gelegt, kann aber an unsinniger Kritik an Teilverkäufen auch gerne verzichten.

Was das mit Scheinheiligkeit zu tun haben soll, wenn ich eine Aktie zum Kauf empfehle, die ich in steigende Kurse hinein verkaufe, muss mir mal jemand erklären. Ich verkaufe auch seit Wochen schon S&T Aktien in steigende Kurse hinein. Ab und zu auch beim BVB und anderswo. Und überall bin ich trotzdem langfristig bullish zur Aktie. Da ist überhaupt kein Widerspruch für mich erkennbar.

Fakt ist einfach, dass es Aktien gibt, die relativ gering gehandelt werden und wo ich deshalb nicht mit nahezu 10% meines wikifolios investiert bleiben kann. Bei anderen, besser gehandelten Aktien ist das eher möglich. Beispielsweise kann man Hypoport eher mal 10-15% gewichten, weil da mein gesamter Bestand an 1-2 Tagen liquidierbar ist, ohne das ich den Kurs bewege.Bei IVU ist das mit ehemals über 100.000 Aktien nicht möglich.



Ich hoffe die längere Erklärung reicht. Ich hab echt keinen Bock auf einen längeren Streit wie im BVB-Forum vor 2-3 Tagen. Die Erklärung lasse ich hier jetzt so stehen und werde nur dann mich dazu nochmal äußern, wenn ich unter der Gürtellinie angegriffen werden sollte. Ansonsten lohnt die Diskussion eigentlich gar nicht. Sollte ja jetzt auch ausreichend erklärt sein, wieso ich so handele. Zumal ich oft genug transparent gemacht habe und mich nur wiederhole.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.371.413 von unicum am 29.08.19 16:53:30So unterschiedlich können die Wahrnehmungen sein.

Mir fällt derzeit keine deutsche Aktie ein, die so eine fundamentale Sicherheit zu moderatem Preis liefert.

Man hat aufs kommende Jahr bezogen ein EV/Ebit von 13 (Nettocash 30 Mio Ende 2020 bei Ebit von 10,0-10,5 Mio €) für ein Unternehmen, das

1. Seit 10 Jahren jedes Jahr den Rohertrag gesteigert hat, durchschnittlich um über 8% p.a.
2. Das Rohertragswachstum aufgrund der starken Auftragslage inklusive Rahmenverträge vermutlich die kommenden Jahre noch erhöhen wird.
3. Von mehreren Megatrends profitiert.
4. Von der Politik unterstützt wird.
5. Eben entgegen deiner Meinung wenig Wettbewerb hat. Man ist ja in den meisten Ausschreibungen einer von 2-3 Wettbewerbern, manchmal sogar der einzige.
6. Ebenfalls entgegen deiner Meinung die Marge eher steigern wird, weil man klar den Trend in Richtung mehr Software und vor allem Cloud erkennen kann. In 3-4 Jahren sind durchaus 20% Marge auf den Rohertrag drin. Und diese Umsätze sind vornehmlich wiederkehrend.
7. In der aktuellen Auftragslage rechnet der Vorstand sehr konservativ nur die wirklichen vorliegenden Aufträge ein, aber nicht die Rahmenverträge. Gerade das Thema Daimler ist bisher eigentlich noch gar nicht mit Fakten zu greifen. Das ist bislang nur Fantasie. Ich bin mal gespannt, was sich da mittelfristig daraus an Wachstum ergeben wird.
8. Die mehr als solide Bilanz lässt diverse Möglichkeiten zu. Höhere Dividenden, Aktienrückkäufe (zumindest falls der Aktienkurs mal stärker fallen sollte), aber vor allem mögliches anorganisches Wachstum, wobei ich dazu nur raten würde, wenn diese Übernahme risikoarm ist, gerade bilanziell, und wenn sie möglichst Synergien schafft.
9. Ein Management, wie ich es seriöser an der Börse nicht kenne. Die 1-2 Fehler, die man damals am Neuen Markt machte sowie mit dem Israel-Auftrag vor 3-4 Jahren, die hat man nicht nur abgehakt, sondern eben daraus viel gelernt. Das ist mehr als offensichtlich, wenn man mal Hauptversammlungen von IVU besucht hat und diesen Vorstand reden hört. Die prognostizieren nur noch das was auch 100%ig sicher erreicht wird. Ich sag sowas sonst nie, aber hier bin ich mir 100%ig sicher, dass IVU in den nächsten Jahren keine einzige Prognose verfehlen wird. Da müsste schon die Weltwirtschaft in eine tiefe Depression verfallen.
10. Selbst 2008/09 in der tiefen Krise war IVU operativ stabil.


Ich finde, da haben ganz andere Unternehmen mit weniger Wachstum, schlechterem Management, schlechterer Marktstellung und schlechterem Auftragsbestand eine höhere Bewertung als EV/EBit von 13. Aus meiner Sicht ist hier durchaus ein EV/Ebit von 18-20 angebracht. Und selbst wenn es nur eine 15er Multiple gibt und der Kurs immer mit dem Gewinnwachstum mitsteigt, sollte sich hier eine Rendite von 20% p.a. plus Dividenden ergeben.

Klar, kurzfristig erwarte ich keine neuen Hochs oberhalb 10,5 €, aber nach unten seh ich auch sehr wenig Risiko, da solche Aktien in unsicheren Zeiten und bei dem Zinsumfeld stark gefragt sein werden. Die Aussicht mit einem auf 8 € begrenztem Risiko (darunter wäre die Bewertung lächerlich niedrig) bei stark überdimensionalen Chancen sollte eigentlich mittelfristig die Anleger überzeugen.

Ich erwarte jedenfalls, dass IVU in drei Jahre einen Börsenwert von 350 Mio € erreicht hat, also knapp 20 € Kursziel. Dafür bräuchte man im Geschäftsjahr 2022 rund 90-95 Mio € Rohertrag bei Marge von 19-20%. Das bedeutet 11-12% Wachstum p.a. plus einen 10 Mio Zukauf. Mehr als realistisch, wenn man sich die News der letzten Monate bei IVU und deren Marktumfeld anschaut.
IVU Traffic Technologies | 9,240 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.734.061 von Junolyst am 21.10.19 12:02:18auf meine Nachfrage hin?

na ja, den Rest haben wir ja nun per Boardmail besprochen.

Ich bleib dabei, dass du deine Art und Weise mal überprüfen solltest. Kannst ja gerne noch mal zurückblättern, wie die Diskussion begann. Ich habe dir anfangs ganz normal auf deine Postings geantwortet. Und ich habe dir hinsichtlich Eigenkapital auch zugestimmt, und würde das auch beim EV/Ebitda tun.
Wenn du aber weder mal ein paar Seiten zurückblättern kannst, wo ich und unicum (übrigens in sehr angenehmer Atmosphäre) über Pro und Contra IVU diskutiert haben (weil man das mit unicum kann), noch du umfassend zu IVU diskutierst, und dann auch noch den Usern Phrasendrescherei und typische deutsche Argumente vorwirfst, dann musst du dich nicht wundern, wenn ich dann auch al persönlich werde und dir klar sage, dass es so nicht geht.

Kein Mensch hat was gegen fundamentale Diskussionen, aber sich auf 1-2 Kennzahlen zu konzentrieren, und dann rumzujammern wenn ich meine Meinung zu deinem Charakter äußere (den wie gesagt nicht nur ich kritisiere), dann solltest du dich vielleicht selbst mal fragen, ob an der Kritik an dir was dran sein könnte.


Für mich ist die Diskussion damit hier im Thread auch beendet. Wer sich wirklich ernsthaft über Pro und Contra IVU eine Meinung bilden möchte, der kann sich die Diskussion zwischen mir und Unicum ja nochmals anschauen.

Im Übrigen bestreite ich gar nicht, dass sowohl IVU als auch INIT auch noch eine Weile seitwärts gehen könnten. Sie sind weder hoch noch besonders niedrig bewertet. Ich sehe aber bei IVU ein sehr gutes CRV, insbesondere weil IVU für mich die geringeren Risiken hat, was am weniger volatilen Geschäftsmodell im vergleich zu Init und dem hohen Cashbestand liegt.
IVU Traffic Technologies | 10,80 €
...die Zahlen sind zwar nicht sonderlich gut ausgefallen, jedoch sollte auch q4 das mit Abstand stärkste Quartal werden- von mir aus können einige wieder "schlechte Zahlen schreien" und verkaufen- ich pers. rechne mit einem q4 EPS von mind. EUR 0,15 und etwa EUR 0,50 je Aktie Nettocash mit Jahresende... das cashbereinigte KGV13 wäre dann bei 10 und das ist für mich zZ kein Verkaufsgrund (auch nicht bzgl Auftragsbestand)... andere kaufen KGV10- Werte mit negativem OCF und einem Verschuldungsgrad von über 200%- da sind mir bilanziell saubere Werte wie IVU allemal lieber- ich nehme Schwankungen in Kauf und bleibe weiterhin long....
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.166.695 von morningstar33 am 06.01.14 18:02:02 .… Wie magst du deine Rednerei
Nur gleich so hitzig übertreiben? …..
Mephisto, im 2. Teil aus Goethes Faust

Ich fänd' es ehrlich gesagt schade, wenn Du Dich auf diese Weise hier verabschiedest. Deine Beiträge sind einzigartig, polarisieren allerdings zuweilen recht stark, da sie sehr theoretisch daherkommen! So kann es leicht zu "Überhitzungsgefechten" kommen, wie gerade geschehen.

Du empfiehlst mir: ... lies Dir seit über 1 Jahr mal die postings hier durch, dann verstehst du vielleicht @Eidjan warum ich diesen Wert verteidige- da lebten zig user in der Vergangenheit, anstatt sich mit dem Wesentlichen/Fakten zu befassen...

Nun, dies habe ich weitestgehend getan, dabei auch die eine oder andere Anregung erfahren ……. Dennoch bin ich der Ansicht, daß Du Dich über weite Strecken im Kreise drehst! Die "Fakten und das Potenzial", auf die Du mit bemerkenswerter Akribie immer wieder hingewiesen hast, werden es alleine nicht richten, wenn die verantwortlichen Köpfe nicht die Signale zur Effizienzsteigerung verbreiten.

Warum wohl machen die großen Adressen, die pausenlos nach unterbewerteten Perlen fahnden, immer noch einen Bogen um IVU Traffic? Und das obwohl da draußen in den zurückliegenden Monaten eine Rallye tobte, die ihresgleichen sucht!? Anderen Unternehmen (ich nenne keine Beispiele) billigt man inzwischen völlig überzogene KGVs bei teilweise hohem Verschuldungsgrad zu, weil eine "Fantasie" vorhanden ist! Wo bleibt die Fantasie bei IVU? Du glaubst sie erkannt zu haben? Stell Dir vor: ich glaubte sie schon 2005 zu erkennen …. bis ich mir das Unternehmen (inklusive eines Besuchs vor Ort) mal genauer anschaute. Mehr werde ich hierzu nicht sagen …..

Bedenke wohl die alte Börsenweisheit: 25 % FAKTEN und 75 % EMOTIONEN !!!

…… und Du kannst Dir die allermeisten (theoretischen) Milchmädchenrechnungen im Börsenalltag sparen!






P.S.: Wir leben in einer Demokratie; Du hast meinen Beitrag Nr.1399 sperren lassen! Ich habe mich heute über Deine "diktatorische Maßnahme" erfolgreich beschwert, da Ich Dich nicht beleidigt habe, sondern nur etwas hinterfragt habe …..

Ich bitte Dich, künftig die Meinungen Andersdenkender zu respektieren ….
@morningstar33

Wir lassen uns nicht von ein paar Beitraegen beindrucken, die nicht wirklich profund sind und nicht auf einem klaren Urteilsvermoegen beruhren. Deine Beitraege in diesem Form schaetze ich, sie sind sehr informativ, ausgewogen, fair und clean. Vielen Dank!
jungs ganz ehrlich: über eure 10cent pro aktie Gewinn könnt ihr euch vorm Spiegel freuen, aber hier sollte über News, Zahlen etc diskutiert werden, und nicht ob irgendjemand von euch nachgekauft hat..who cares..?
Zitat von senna7: ich wüßte zur Zeit nichts ....


Dann schreib auch nichts. Danke!
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.657.099 von Hoffnungstraeger am 19.03.14 11:52:32Solange sie besser sind als deine Rechtschreibung, ist doch alles in Butter. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.379.704 von teppichprofi am 27.07.14 07:51:16IVU in einem Betrachtungszeitraum von noch nicht einmal einem Monat einen Abwärtstrend andichten zu wollen, das zeugt von nicht gerade viel Sachverstand und ist absolut unseriös.
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.481.214 von Lacantun am 10.08.14 22:55:23Seh ich ähnlich.

Natürlich gibt es bei IVU Projektgeschäft, aber es gibt ja seit Jahren keine echten Großaufträge mehr, so wie noch 2008 und 2009 (Kolumbien etc.), die dann auf die Folgejahre bis 2011/12 ausstrahlten. Trotzdem hat IVU den Umsatz weiter gesteigert, was an den wiederkehrenden Erlösen bzw. Folgeaufträgen sehr zufriedener Kunden liegt (Beispiel Münster). Und obwohl man sich aus manchen Regionen von selbst zurückzieht, steigen die Umsätze und verringern sich die Risiken. Und IVU arbeitet mit guten Margen, ohne dabei auf Umsätze zu verzichten. Auf der HV hat man ja das beispiel Osteuropa mit Ungarn, Polen etc. angesprochen, wo ein spanischer Konkurrent versucht über den Preis Marktanteile zu gewinnen, aber da die Qualität zu wünschen übrig lässt, kommen die Kunden über kurz oder lang dann doch zu IVU. Qualität spricht sich halt rum und das strahlt dann vielleicht auch mal von Verkehrverbunden oder städtischen Kunden mal auf die Nachbarstadt/Region aus. Da beziehe ich mich jetzt erstmal auf Deutschland, obwohl ich das größte Wachstum in Asien und Südamerika erwarte, was die nächsten 6-7 Jahre angeht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.573.083 von Hoffnungstraeger am 21.08.14 10:16:22Hier der Auftrag:

"IVU - steigen sie schnellstmöglich auf 3 und deutlich darüber.":D
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.738.910 von katjuscha-research am 10.09.14 01:29:00
Zitat von katjuscha-research: Hab auf meinem Blog mal ein Analyse erstellt. Dürfte hier abgesehen von der einen, detaillierteren Tabelle aber alles schon bekannt sein.

http://katjuscha-research.blogspot.de/

wenns Anmerkunden oder Kritik gibt, immer her damit!

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Warum sollte es für diese Fleißarbeit Kritik geben? Im Gegenteil ein dickes Lob und einen Daumen von mir. Alles sehr übersichtlich und informativ.
Sehr schön die Tabellen.
Man kann wirklich sagen rundum gelungen und für jeden Interessenten eine wirkliche Info-Quelle. :kiss:
ach:( ich frage mich jeden :cry:tag warum steige hier nicht endlich aus:cry: nicht mal gute:mad: beiträge kann ivu hervorlocken, mein letztes:cry: geld schwindet, hätte ich nur :mad:in omas strumpf gesteckt, früher war selbst die zukunft besser , ich werde wohl:mad:mit ivu pleite gehen :cry::cry::cry:
oh man wieder ne blase, die armen , die gekauft haben .......
ich denke kurse von 1,:laugh::laugh: 2 sind immer noch keine kaufkurse:cry:
Also Spaß muss und darf gerne mal sein. Hoffe trotzdem, dass dieser Thread nicht vollkommen verkommt ;) weil unsere IVU (& das darf ich als langjähriger Aktionär mit Freude behaupten) wird mit einem Atemzug mit Oracle genannt :) Wenn das kluge Management es weiterhin schafft den jährlichen Gewinnzuwachs im zweistelligen % Bereich zu halten, dann sind wir auch in xx Jahren bei deren MK. Wer er schafft bis dahin seine Stücke festzuhalten, wird auch mit nur xxxx € Einsatz reich! Bei mir hat es jedenfalls schon mal von xxxx € auf xxxxx € gereicht. Habe fest vor (außer es entwickelt sich komplett gegen urbane Verkehrssysteme... was mal nicht anzunehmen ist) IVU bis zu meiner Pensionierung zu halten. Da hier zum Glück noch viele xx Jahre anstehen, stehen die Chancen nicht schlecht den IVU Anteil auf xxxxxx € anwachsen zu lassen. Überlegt Euch das auch mal. Wenn Ihr IVU gut genug kennt, reicht es auch nur ab und zu mal nachzulesen oder mittels Google Suche ein paar News zu lesen:

http://www.pressebox.de/pressemitteilung/dds-digital-data-se…

Also gearbeitet wird jedenfalls bei IVU und so Vorträge halte ich für gut und wichtig:

Am zweiten Tag werden dann zum Thema "Wer weiß, wo, der weiß, wie - Geodaten im Unternehmensalltag" Referenten von HERE Maps, der Gemeinnützige Umwelthaus GmbH, Oracle Corporation, Pitney Bowes Software GmbH, IVU Traffic Technologies und von Digiterra erwartet. Hier wird es beispielsweise um Geodaten und Geofunktionalitäten in der Cloud oder den Einsatz der AZ Deutschlandraster-Marktdaten für Monitorings am größten Flughafen Deutschlands gehen.


Freundliche Grüße und schönen Wochenstart wünscht Euch
soyus1
den auftraug kenne ich schon, nur leider erfüllt ivu den nicht einmal ansatzweise:laugh:, aber sie sind sehr folgreich im vernichten von geld, dass muss man ihnen lassen:laugh:
... ich kann div. Sorgen um das Ausscheiden des CFO nur bedingt nachvollziehen (wünsche ihm nat. Alles Gute)- sicherlich kam Kochanski in div. Interviews sehr sympathisch rüber und es wurde sicherlich in letzter Zeit vieles richtig gemacht- zB Fokus auf organisches Wachstum, bilanzielle Stärkung des Unternehmens in den letzten Jahren- es gibt aber auch Dinge, die mir in dem Zeitraum, seit ich hier investiert bin (etwa 2 Jahre) nicht so gut gefielen- dazu möchte ich ein paar Punkte aufzählen:

- bisher hat man verabsäumt ein ARP zu starten- trotz mE offensichtl. Unterbewertung... auf diesem Wege hätte man zB den teils heftig attackierten Kurs stützen können (ich erinnere zB an das Jahr 2013 -Juni/Juli - da gab es binnen 1 Monat eine Kursschwankung von etwa 70% ohne rel. news (Tagestief und Tageshoch mit eingerechnet) ... anders zB ecotel (keine Div. dafür ARP- auch hier ging übrigens der CFO/ Seidl mit Adhoc vom 31.3.14 mit keinerlei Auswirkungen auf den Aktienkurs) ...nunja mittlerweile verläuft IVU auch an turbulenten Gesamtmarkttagen sehr stabil... denke, dass hier auch die DD´s von Müller-Ellschner dazu beigetragen haben.

- es fehlt mir immer noch eine klare Strategie, was man mit dem hohen Nettocashbestand anfangen möchte- bisher gibt es keine klare Aussage, ob man eine Sonderdividende plant, oder nicht- auf der letzten HV wurde scheinbar erwähnt, dass man Anleger, da man vormals nicht dividendenberechtigt war, am Erfolg der vergangenen Jahre auch teilhaben lassen möchte, sofern ich das richtig interpretiert habe...

- es könnte mE besser gelingen, den Bekanntheitsgrad und vor allem das Investoreninteresse zu stärken- gerade bei diesem zukunftsträchtigen Geschäftsmodell (Megatrend Urbanisierung) und der guten operativen Entwicklung (permanente Steigerung der EBIT-Marge zuletzt)...

- auch wenn viele vielleicht zufrieden mit der Kursentwicklung sind- ich bin es bisher trotz solider Performance noch nicht- ich hatte im Jänner mal ein Kursziel von EUR 3,90 gepostet (persönliche Einschätzung natürlich)- damals war ich von einem EPS im GJ 2014 von EUR 0,21 ausgegangen und hatte die hohe Nettoliquidität berücksichtigt- bereits im GJ 2013 gelang es dann bereits ein EPS von EUR 0,22 bei deutlich höherem FCF, als ich erwartet hatte, zu erzielen... ich denke, sehr viele dt. Nebenwerte hätten nach Bekanntgabe der Zahlen 2013 und des Ausblicks für 2014 die 3 Euro-Marke in wenigen Handelstagen überschritten- IVU bisher immer noch nicht- ich sehe im Moment jedoch keinen Grund, wieso man IVU nicht ein cashbereinigtes KGV von etwa 15 zubilligen sollte (ähnlich operative Entwicklung wie die deutlichst höher bewertete Nemetschek in den letzten 5 Jahren, um nur mal ein Bsp. neben der immer wieder genannten Init zu nennen)...

...einen neuen CFO könnte man durchaus auch als Chance betrachten... vielleicht gelingt es dem neuen CFO etwas mehr für die Aktionäre zu tun und den Wert endlich auf ein faires Kursniveau zu bringen... vielleicht seh ich das anders, aber mMn verkauft sich IVU noch deutlich unter Wert ... (das wären zumindest meine Gedanken)...
gute Zahlen von init & gute News von IVU (leider kaum wahrgenommen)
Unsere gute IVU hat heute eine sensationell gute News ausgegeben:

http://www.ivu.de/aktuelles/pressemitteilungen/artikel/manda…

welche leider kaum einer mitbekommen hat! Verstehe nicht, dass die es nicht hinbekommen, dass so ein Riesenauftrag in den diversen Börseboards angezeigt wird:

Zitiere aus der Meldung: Mobilität im Münchner Umland ist weiß-blau-grün. Die Regionalbusse im MVV (Münchner Verkehrs- und Tarifverbund) erschließen die Landkreise und verbinden sie untereinander sowie mit der bayerischen Landeshauptstadt. Auf über 200 Linien mit mehr als 3.600 Haltestellen und einer Streckenlänge von 4.300 km stellen rund 40 eigenständige Verkehrsunternehmen mit fast 600 Fahrzeugen einen flächendeckenden Nahverkehr sicher. Um die Fahrgäste in der Region ab Dezember 2015 mit Echtzeitdaten versorgen zu können, hat die MVV GmbH bei der IVU Traffic Technologies AG im Anschluss an eine europaweite Ausschreibung das Projekt ISE (Integrationssystem für Echtzeitdaten) in Auftrag gegeben.

Kann da jemand bitte mal rechnen bzw. hat wer eine Ahnung, wieviel Umsatz die Einbindung von einem der 40 Verkehrsunternehmen, eine Haltestellenausrüstung/einbindung und eine Ausrüstung für ein Fahrzeug kostet?

Also ich denke alleine schon die vielen Haltestellen und Fahrzeuge sprechen hier für einen Millionenauftrag :) Was meint Ihr?

Weiter finde ich positiv, dass Mitbewerber init heute gute Zahlen gemeldet hat; die haben es auch geschafft eigene Aktien rückzukaufen (siehe unten); IVU hat meines Erachtens noch viel mehr Potential und ist viel niedriger bewertet... um das auszugleichen sollten Sie bzw. die IR bzw. der neue CFO sich mal was von INIT abschauen oder deren CFO abwerben (der ist eh schon seit 2001 dort, aber keine Ahnung wie gut der ist). Jedenfalls an der Wirkung am Investorenmarkt hat IVU noch einiges gut zu machen... unglaublich wie niedrig mittlerweile die Kennzahlen sind... aber auch gut für das weitere Potential der Aktie.

Do init innovation weiter auf Wachstumskurs
Do init innovation in traffic systems AG: Trotz geopolitischer Turbulenzen - init
Do Finanzbericht: init innovation in traffic systems AG: Bekanntmachung
29.09.14 init beendet Aktienrückkauf
29.09.14 Ad hoc: init innovation in traffic systems AG: Bekanntmachung
26.09.14 init innovation in traffic systems AG: Bekanntmachung gemäß Artikel 4
25.09.14 Stimmrechtsanteile: init innovation in traffic systems AG: Veröffentlichung
24.09.14 Directors' Dealings: init innovation in traffic systems AG deutsch
19.09.14 init innovation in traffic systems AG: Bekanntmachung gemäß Artikel 4
16.09.14 Directors' Dealings: init innovation in traffic systems AG deutsch
12.09.14 init innovation in traffic systems AG: Bekanntmachung gemäß Artikel 4
09.09.14 init beschließt Aktienrückkauf
09.09.14 init: Kleiner Aktienrückkauf steht an
09.09.14 Ad hoc: init innovation in traffic systems AG: init beschließt Aktienrückkauf
In gut sechs Wochen (25.03) kommt der Jahresbericht. Dann sollten wir sehen, wie sich die doch recht vielen Auftragsmeldungen auf die Prognose auswirken werden. Gut möglich, dass es da eine positive Überraschung gibt.

Ebenso ist es wohl nicht ganz unwahrscheinlich, dass man sich auch beim Ergebnis 2014 zumindest am oberen Rand der Erwartungen bewegen dürfte.

Schließlich wird es eine Antwort auf die Frage der künftigen Dividendenpolitik geben.

Wenn alles gut läuft, könnten Kursziele vielleicht nochmal ein Stück angehoben werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.018.595 von Junolyst am 19.03.16 21:02:42Guten Morgen !

Dass die Aktie derart gefallen ist, hat mMn entscheidend mit dem ausgewiesenen EpS zu tun. 20 Cent ergeben bei einem Kurs von 3,60 Euro ein KGV von 18. Optisch sieht das auf den ersten Blick jetzt nicht mehr wirklich preiswert aus.

Dass das Ergebnis gefallen ist, Junolyst und andere haben ja darauf hingewiesen, liegt ausschließlich am veränderten Steueraufwand- im letzten Jahr gabs da noch einen leichten Ertrag, in diesem Jahr einen Aufwand (das EBT liegt dementsprechend noch um etwa 0,5 Mio Euro über dem Vorjahr, alleine durch die unterschiedliche Steuer hat sich der Konzernjahresüberschuss um etwa 1,3 Mio Euro vermindert).

Leider wird der Steueraufwand im GB nicht wirklich erläutert, so dass man als außenstehender Aktionär oder Interessent eben nicht erkennen kann, ob die Steuern sich demnächst generell auf den in 2015 erreichten Satz (etwa 22 %) einpendeln werden oder ob es im nächsten Jahr wieder einen "Nullaufwand" wegen der Verlustvorträge gibt oder ob der Steueraufwand tendenziell eher höher liegen wird.
Ebenso wird nicht erläutert, wodurch der Steueraufwand überhaupt entstanden ist (vielleicht weiß ja einer der Experten, die sich näher mit der IVU beschäftigen etwas Genaueres, vielleicht habe ich eine entsprechende Erklärung im GB auch nur einfach überlesen- obwohl ich schon an den gängigen Stellen gesucht habe,@Junolyst hat ja angedeutet, dass es sich beim Steueraufwand um eine eher einmalige Sache handelt- ist das irgendwo nachzuvollziehen?).

An dieser Stelle würde ich dann aber auch wirklich massive Kritik am Unternehmen äußern (haben ja auch andere schon gemacht). Wenn ich, wie vor ein paar Wochen, eine Meldung "raushaue", dass die Dividende entfallen wird, weil das HGB Ergebnis negativ ist und wenn ich dann in dieser Woche unkommentiert mitteile, dass sich das EpS von 25 auf 20 Cent vermindert hat, schadet das einfach der Aktie und damit den Aktionären (und die sollte man als AG schon hegen und pflegen). Das kann und darf einer AG, die ja auch schon jahrelang am Markt ist, eigentlich nicht passieren. Ein bisschen Erläuterung hätte sicher ausgereicht, um den Kurs der Aktie zu stützen.
Als Aktionär ist es nicht meine Aufgabe, rumzuraten, wieso die Dividende ausfällt oder (jetzt) warum der Steueraufwand sich so verändert hat. Das müsste IVu eigentlich genauso sehen. Ob sie die entsprechenden Infos nun aus Schludrigkeit oder mangels Interesse am Aktienkurs und damit an den Aktionären versäumt haben, werden wir ja nicht herausbekommen- wenn die Informationspolitik aber so weiter läuft, dann kann man schon vermuten, dass den handelnden Personen an einem zufriedenen Aktionärskreis nicht übermäßig viel gelegen ist.

Auch der deutlich rückläufige Cashflow könnte bei dem ein oder anderen Aktionär zum Zweifel geführt haben- allerdings kann man hier aus dem veröffentlichten GB auf der Homepage die durchaus einleuchtende Erklärung zusammensuchen: Aus der "Kapitalflussrechnung" auf Seite 27 kann man ersehen, dass der operative CF aus der laufenden Geschäftstätigkeit nur durch eine Erhöhung der Forderungen bei einem gleichzeitigen Abbau der Verbindlichkeiten zustande kommt. Dass man Verbindlichkeiten abbaut, beeinträchtigt zwar den CF, ist aber generell nicht verwerflich (übrigens immer ein Grund, weshalb man beim CF nicht nur die reine Zahl beachten sollte sondern eben auch immer mal in die Berechnung schauen sollte, wodurch sich die Zahl denn nun ergibt)- und dass bei einem im Volumen zulegenden Geschäft auch die Forderungen steigen (und wenn man ins Kalkül zieht, dass der Unterschied zwischen HGB und IFRS-Abschluss an den noch nicht ganz fertig abgerechneten Umsätzen liegen könnte), ist normal und möglicherweise auch stuchtagsbedingt (könnte ja theoretisch sein, dass die Zahlungen inzwischen alle erfolgt sind und in diesem Jahr dann für einen entsprechend hohen CF sorgen).
Andere Gründe für die Veränderung des operativen CF gibt es jedenfalls nicht- also alles soweit okay!

Ganz ohne jedes Risiko ist ein Forderungsaufbau natürlich auch nicht. Man sollte natürlich immer darauf achten, wie alt die Forderungen, die in der Bilanz ausgewiesen sind denn nun sind- ich glaube generell dürfte die Zahlungsmoral der Kunden der IVU (überwiegend öffentliche Auftraggeber) einigermaßen gut sein- normalerweise zahlt "die öffentliche Hand" zwar ziemlich langsam aber dafür auch ziemlich sicher. Dennoch bewahrheitet sich, dass eine hohe Liquidität von einem Unternehmen wie IVU vorgehalten werden muss, um das laufende Geschäft auch finanzieren zu können- man muss ja sicher auch bei der Hardware in Vorleistung gehen und Projekte ziehen sich eben auch mal über zig Monate und werden teilweise erst bei Endabnahme bezahlt. Und last but not least dürfte es durch die etwas stärkere Konkurrenzsituation auf dem Markt auch dazu kommen, dass Auftraggeber ihre Zahlungsziele nach hinten schieben können- und die üblichen Abschlagszahlungen so klein wie möglich halten- wie gesagt, auf einem Käufermarkt werden die Bedingungen auch im wesentlichen durch die Käufer diktiert.

Ich habe mich jedenfalls nach dem aus meiner Sicht übertriebenen Kursrückgang am Freitag mal mit ein paar Stücken eingedeckt- der Markt ist ja sehr wohl interessant. Mal schauen, wie sich die Aktie so entwickelt.

Allen Investierten und Interessierten noch einen schönen Restsonntag.

Huta
Der Blick auf den Kurs lässt vermuten, dass viele panisch ihre Anteile verkauften, ohne sich mit der Thematik im Detail zu beschäftigen. Unterstützt wird dies natürlich dann noch durch schlecht recherchierte Artikel mit Überschriften wie "Umsatzrückgang für 2016 erwartet". Die Belanglosigkeit des Umsatzes scheint vielen allerdings nicht einmal bewusst zu sein...

Natürlich wirft der Bericht (die Kommunikation muss ich ebenfalls kritisieren) auch einige Fragen auf. Grundsätzlich wurden die kommunizierten Ziele aber über(troffen). Persönlich hatte ich zwar auch mit mehr EPS gerechnet, bin aber durch die Gründe sicher, dass die künftigen Jahre entsprechen überproportional profitieren. Die wegfallende Dividende begrüße ich persönlich sogar, kann hier enttäuschte Anleger aber zum Teil verstehen.

Dennoch sollte sich jeder die Frage stellen, wie die Aussichten sind. Wo wird IVU in einem Jahr stehen? Wenn ich dies in das Verhältnis zum aktuellen Kurs setze, falle ich bei dieser Aktie vom Glauben ab. Ich kenne jedenfalls keine ähnlich sichere Geldanlage wie IVU, so dass ich ebenfalls nochmal ordentlich nachgelegt habe. Ich glaube auch nicht, dass der Kurs auf diesem Niveau bleiben wird. Ich bin mir meiner Sache sogar so sicher, dass ich sage, wir werden heute mit deutlichem Plus aus dem Tag gehen (Warum denke ich das? Schaut mal bei IVU auf die Homepage).
Aber sind die Anleger denn echt so dumm und verstehen es jedes mal aufs neue nicht?

geht´s auch etwas weniger überheblich?

Die Saisonalität dürfte bekannt sein, aber sie erklärt das deutlich verschlechterte Ergebnis eben nicht. Schließlich vergleicht man zwei Erstquartale, auf die diese Problematik gleichermaßen zutrifft. Soviel mal zur Dummheit der Anleger.



Auf der anderen Seite war der Cashflow sehr stark

Natürlich ist der - erwartbare - Abbau der Forderungen erfreulich; vor Veränderungen beim working capital war der op. CF jedoch ebenfalls deulich rückläufig

aber so ein starkes Minus hatte ich dann doch nicht auf der Rechnung, wobei die Hälfte davon aufs Konto der Latenten Steuern geht

übertrifft auch meine Erwartungen resp. Befürchtungen deutlich; den zweiten Halbsatz verstehe ich nicht. EBIT und EBT liegen doch schon um rund 1 Mio unter Vorjahr, währed die l. Steuern "nur" mit 560 T zu Buche schlagen

Fazit: wie 2015 muss man wohl wieder auf die Jahreszahlen warten, um den Erfolg des Unternehmens sehen zu können. Dabei bleibt zu hoffen, dass ein Überraschungseffekt a la 2015 ausbleibt. Wo bis dahin Kursphantasie herkommen soll? Wohl nur durch lukrative Auftragsmeldungen
Der User katjuscha im Ariva-Forum:

Katjuscha: zwei Großaufträge 12:14 #733

in kurzer Folge, dazu ganz ordentliches Orderbuch und Chart, aber der Kurs zieht nicht an.
hmmm, frag mich langsam was es noch braucht.


Da verkauft der User in den letzten Wochen selbst massiv eigene Aktien von IVU über sein Wikifolio ab, trägt also auch in einem gewissen Umfang dazu bei, dass der Kurs nicht steigt, und jetzt tut er ganz scheinheilig und ratlos.

Sorry - Ich will nicht verkennen, dass dieser User in der Vergangenheit diesen Thread qualitativ mit seinen Beiträgen verbessert hat.

Aber diese eigenen Abverkäufe einhergehend mit seinem Post auf Ariva sind für mich persönlich an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.150.574 von hzenger am 27.08.16 12:58:10Ich gebe Dir Recht, dass eine Anlagesumme in dieser Höhe bestimmten Zwängen unterliegt, die im Vorfeld so nicht absehbar sind und kurzfristiges Handeln nicht auszuschließen ist.

Beim User katjuscha ist meine Bewertung der Sachlage aber anders. Diese Anlagesumme entstand nicht erst in den letzten Wochen, sondern besteht schon seit geraumer Zeit, weshalb ich Dein Argument nicht gelten lasse.

Deshalb finde ich es scheinheilig und absolut grenzwertig, Anlagesumme hin oder her, dass IVU vom User katjuscha in den höchsten Tönen gelobt wird, aber gleichzeitig Verkäufe stattfinden. Das ist ein klarer Widerspruch in sich. Dann wäre es für mich persönlich besser, man äußert sich gar nicht und tut hinterher nicht auch noch auf beldeidigt. Ein wenig mehr Selbstkritik und eigenes Hinterfragen wäre bei katjuscha da schon wünschenswert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.721.801 von Junolyst am 18.10.19 19:06:05Kleiner Vorschlag!

Nimm doch mal das Schiller-KGV beider Unternehmen ex des Sonderfaktors 2016!

Auf welche Kennzahlen kommst du da im Vergleich Init vs IVU?


Fakt ist, IVU hat geringere Abschreibungen (dementsprechend auch geringeren Capex), geringere Zinsaufwendungen und geringere Steuerquote. IVU hat daher selbst aktuell bei FCF und Überschuss kaum einen Unterschied zu Init. Aber im Schnitt der Jahre ist man günstiger. Du kannst jetzt natürlich argumentieren, es würde die Zukunft zählen, was richtig ist, aber da kennt man bei Init halt auch nur die nächsten 1-2 Jahre, während ich bei IVU generell und insbesondere durch die DB-Rahmenverträge mittelfristig viel sicherer sein kann, was sich auch in der Bewertung niederschlägt.

Ich hab aber wie gesagt auch keinen Bock auf so einen Vergleich. Aktuell halte ich beide Aktien für einen klaren Kauf, da ich kaum Aktien kenne, die mit ähnlichen KGVs bewertet werden, aber aufgrund der politischen Agenda und der Auftragslage solche Sicherheiten bieten wie INit und insbesondere IVU. Dazu (auch wenn du es ungern hörst) bietet IVU eben eine bilanzielle Absicherung, die unter Umständen noch anorganisches Wachstum bringen kann. Natürlich ist der Cash ein Teil der Analyse. Denn ich geb dir beim Eigenkapital durchaus recht. Das ist kein wirklich wichtiger Indikator. Nettocash ist aber sehr wohl ein Teil der Unternehmensbewertung. Und das weißt du auch sehr gut. Schließlich argumentierst du anderswo ja auch mit der Verschuldung.
IVU Traffic Technologies | 10,50 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.723.154 von Junolyst am 18.10.19 22:27:02Na ja, wenn ich viele Kommentare von dir lese, strotzen die (insbesondere für einen so jungen Kerl wie dich) schlicht vor Arroganz. Das wird dir ja nicht nur von mir bescheinigt, sondern ich erinnere mal daran wieso du im KC-Thread damals bei etlichen sehr geschätzten Usern angeeckt bist und letztlich dann zur unerwünschten Person erklärt wurdest. Es ist also nicht nur Einbildung von mir. Vielleicht solltest du das einfach auch mal reflektieren. Geht nämlich im Leben nicht nur ums Geld verdienen.

Und im übrigen ist für mich eh klar, wieso du hier im IVU-Thread aufgetaucht bist. Du hattest INIT direkt unter der wichtigen 22er Marke in dein Wikifolio gekauft (vermutlich auch privat, oder?), und am besten pusht man halt eine solche Aktie, in dem man sie im Thread eines Branchenwerts vorstellt und sagt, dass der eigene Wert günstiger ist. Da Init deutlich weniger als IVU besprochen wird, erhoffst du dir dadurch, dass manche IVU-Aktionäre an Init Gefallen finden könnten. Müssen ja nicht viele sein, aber ein paar Käufe reichen ja schon.
Was anderes kann ich daraus nicht schließen.

Und ja, du hast recht. Man sollte mehr über Fakten diskutieren. Aber bitte nicht selektiv auf 1-2 Kennzahlen eines einzelnen Jahres bezogen. Sonst könnte ich dir deine Adesso, SNP, Allgeier, Easy, MVIse, Cyan, Norcom etc auch alle in den entsprechenden Threads zerpflücken, und zwar viel deutlicher als man es mit IVU könnte. Aber keine Angst, ich hab nicht vor in diese Threads zu kommen. Dafür ist mir die Zeit zu schade.
IVU Traffic Technologies | 10,75 €
Ich frage mich hier wirklich um was es geht: ob jeder Recht bekommt oder ob es darum geht, einen interessanten Nebenwert SACHLICH zu besprechen und verschiedene Sichtweisen zu betrachten. Man sollte hier definitiv beim Thema bleiben und emotionen hier weitgehend außer acht lassen.

User die sich über die Performance von IVU beschweren, kann ich nicht ganz verstehen..am 31.12.2012 stand der Kurs auf Xetra bei 1,29€, ein Jahr später bei 1,96€...macht ein Plus von rund 52%! Im Vergleich: der DAX ist um 25% gestiegen. Weiterer Vergleich: über das weitere Kurspotenzial des DAX' lässt sich streiten, aus meiner Sicht über das Kurspotenzail von Ivu nicht, denn das Unternehmen ist cashflowstark und verfügt mit seinem Geschäftsmodell über weiteres Potenzial, untermauert beispielsweise durch den aktuellen Auftragsbestand.

User, die die Kommunikation von Kochanski kritisieren kann ich verstehen, weil er sich in manchen Sachen wirklich sehr vage hält, aber das ist dann eben so, wem das nicht passt muss sich dann von Ivu eben fern halten.
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