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95-Prozent-Chance mit Adidas

03.05.2018, 11:15  |  646   |   |   

Dass in diesem Jahr die Fußball-Weltmeisterschaft vom 14. Juni bis 15. Juli in Russland stattfindet, genügt uns nicht als Grund, um näher auf die Adidas-Aktie einzugehen. Wir suchen nach weiteren Gründen, und finden diese. Am Donnerstag legte der zweitgrößte Sportartikel-Hersteller der Welt seine Zahlen zum ersten Quartal vor. Dabei gelang der Marke mit den signifikanten drei Streiten ein großer Sprung beim Gewinn. Das Betriebsergebnis und der Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft legten um siebzehn Prozent zum Vergleichszeitraum im Vorjahr zu. Während die Herzogenauracher bei den Kosten defensiv blieben, gingen sie mit höheren Preisen ihrer Produkte in die Offensive. Mit diesen Zahlen übertraf Adidas die Erwartungen der Analysten. Jedoch beeinträchtigte der im ersten Quartal stärkere Euro den Umsatz. Er stieg nur um zwei Prozent, währungsbereinigt allerdings um zehn Prozent. Vor allem die Kernmarke Adidas meldete höhere Umsätze.

Identische Taktik

Für das laufende Jahr bestätigte Adidas seine Prognose, wonach der Umsatz um zehn Prozent und der Gewinn zwischen dreizehn und siebzehn Prozent wachsen sollen. Analysten gaben in den letzten Wochen meist die gleiche Taktik für die Adidas-Aktie und sprachen Kaufempfehlungen aus. Die Kursziele im letzten Monaten lagen dabei zwischen 200 und 245 Euro. Technisch lässt sich für die Adidas-Aktie im langfristigen Wochenchart ein Aufwärtstrend darstellen, der aktuell zwischen 179,30 und 235,60 Euro beschrieben werden kann. Vom Allzeithoch bei 215,50 Euro kamen die Notierungen zwar wieder zurück, doch könnten um 200 Euro eine Unterstützung finden, wo sie im August letzten Jahres ein markantes Hoch erreichten. Darunter könnte der Bereich um 190 Euro einen weiteren Support darstellen. Als erste Reaktion auf die Zahlen nahmen Anleger Gewinne mit. Seit Mitte März war die Aktie bereits in der Spitze um 28 Prozent gestiegen.

Indirekte Wirkung

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland wird in den nächsten Wochen natürlich auch für Adidas zum bestimmenden Thema. Über die Einnahmen aus dem Artikelverkauf geht es dabei vor allem um die Sichtbarkeit der Marke. Der Konzern wird das Turnier mit erheblichen Werbeaufwendungen begleiten. Bein den Ausrüstern führt Adidas die Liste mit zwölf Mannschaften an und rüstet somit mehr als ein Drittel aller Teams aus. Unter anderem statten die Herzogenauracher den amtierenden Weltmeister Deutschland sowie ambitionierte Mannschaften wie Argentinien, Belgien und Spanien sowie Gastgeber Russland aus. Auch Ägypten, Iran, Japan, Kolumbien, Marokko, Mexiko und Schweden laufen in Adidas-Trikots auf. Weitere Aufmerksamkeit erhält der Konzern, der sich seinen Status als offizieller Sponsor von Weltfußballverband FIFA auch einiges kosten lässt, durch den offiziellen Spielball, Schiedsrichter-Kleidung und Bandenwerbung.

Adidas (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Adidas (Wochenchart in Euro)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 215,50 // 235,60
Unterstützungen: 202,10 // 199,95 // 179,30

Mit einem Mini Future Long (WKN UV07B5) können risikofreudige Anleger, die von einer steigenden Adidas-Aktie ausgehen, mit einem moderaten Hebel von 4,4 überproportional profitieren. Der Abstand zur Stopp-Loss-Barriere beträgt aktuell 19,0 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an. Dieser könnte hier unter der im Chart dargestellten Unterstützung im Basiswert bei 195 Euro platziert werden. Im Mini Future Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 3,67 Euro. Ein Kursziel nach oben könnte sich bei einer steigenden Adidas-Aktie um 250 Euro befinden. Das Chance-Risiko-Verhältnis dieser spekulativen Idee beträgt 4,3 zu 1.

Strategie für steigende Kurse
WKN: UV07B5 Typ: Mini-Future Long
akt. Kurs: 4,69 – 4,70 Euro Emittent: UBS
Basispreis: 158,2918 Euro Basiswert: Adidas
KO-Schwelle: 166,2064 Euro akt. Kurs Basiswert: 205,30 Euro
Laufzeit: Open end Kursziel: 9,17 Euro
Hebel: 4,4 Kurschance: + 95 Prozent
Quelle: UBS

Trends-Update: Volkswagen

Unsere vor drei Wochen vorgestellte Idee, mit der WKN CY936C auf eine steigende Volkswagen-Aktie zu setzen, befindet sich mittlerweile im Gewinn. Der Mini Future Long notiert zur Stunde zum Geldkurs von 4,20 Euro und liegt mit 3,7 Prozent im Plus. Nachdem die Notierungen die Supportzone um 165 Euro bestätigten, stiegen sie in diesen Tagen mit neuen US-Absatzzahlen wieder an und befinden sich nur noch knapp unter dem Hoch von Anfang April bei 179,60 Euro. Wer in der Erwartung einer steigenden Volkswagen-Aktie in der spekulativen Position investiert bleiben möchte, kann den risikobegrenzenden Stoppkurs im Basiswert auf 169 Euro nachziehen. Im Mini Future Long ergibt sich dadurch ein neuer Stoppkurs bei 3,32 Euro, so dass die Position näher am Vorstellungsniveau abgesichert werden kann. Nach oben bleiben wir bei unserem genannten Kursziel bei 230 Euro, wodurch sich ein Chance-Risiko-Verhältnis von 5,7 zu 1 ergibt, so dass auch ein nachträglicher Einstieg noch in Erwägung gezogen werden könnte.

Interessenkonflikt

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Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur UBS Deutschland AG eingegangen ist.

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