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Heidelberger Druck Chance von 113 Prozent

18.07.2018, 10:26  |  898   |   |   

Wie am Schnürchen gezogen, marschierte die Post-Aktie im vergangenen Jahr nach oben. In diesem Jahr aber gehörte die Aktie Gelb bislang zu den Verlierern am deutschen Aktienmarkt. Zum einen, weil das Post-Papier der tollen Entwicklung im Vorjahr wohl auch ein Stück weit Tribut zollte. Zum anderen, weil das Brief- und Paketgeschäft Sorgen macht. „Um der im 1. Quartal bereits deutlich gewordenen negativen Ergebnisentwicklung im Unternehmensbereich Post - eCommerce - Parcel (PeP) nachhaltig entgegenzuwirken, hat der Vorstand heute ein zielgerichtetes Bündel an Maßnahmen beschlossen, die insbesondere eine positive Ergebnisentwicklung in den Jahren 2019 und 2020 sicherstellen sollen“, teilte der DAX-Konzern am 08. Juni per Ad-hoc-Meldung mit. „Die Maßnahmen betreffen vor allem die künftige Entwicklung der Preise, der operativen und indirekten Kosten sowie eine weitere Verbesserung der Produktivität im Bereich PeP in Deutschland“, so die Post weiter.

Ausblick für 2020 bestätigt

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet man nun nur noch ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 3,2 Mrd. Euro – noch im Mai bei Bekanntgabe der letzten Quartalszahlen ging die Post von einem EBIT in Höhe von 4,15 Mrd. Euro aus. Positiv aber: Der Ausblick für das Jahr 2020 wurde bestätigt. Der Konzern erwartet für 2020 unverändert ein Ergebnis von über 5,0 Mrd. Euro. Das Brief- und Paketgeschäft soll dazu einen Ergebnisbeitrag von rund 1,7 Mrd. Euro leisten. Im Jahresverlauf büßte die Post-Aktie bislang 17 Prozent an Wert ein. Nach unserem Dafürhalten dürfte nun, nach diesem deutlichen Rücksetzer, viel Negatives im Kurs enthalten sein. Die Analysten von Morgan Stanley sehen aktuell ein Kursziel von 43 Euro und stufen die Aktie Gelb mit „Overweight“ ein.

Im Aufwärtstrendkanal

Die Aktie der Deutschen Post bewegt sich aktuell in der Nähe der unteren Begrenzungslinie eines langfristigen Aufwärtstrendkanals. Diese verläuft gegenwärtig bei 25,30 Euro. Zuvor könnte eine horizontale Unterstützung bei etwa 27 Euro den Kurs stützen. Mit einem Mini Future Long (WKN UZ24W5) können risikobereite Anleger, die von einer steigenden Aktie der Deutschen Post ausgehen, mit einem Hebel von 2,0 überproportional davon profitieren. Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt aktuell 47 Prozent. Bitte beachten Sie: Der Einstieg in diese spekulative Position sollte stets mit einem risikobegrenzenden Stoppkurs erfolgen. Dieser kann unter dem eben erwähnten Aufwärtstrendkanal bei 25,05 Euro platziert werden. Im Mini Future Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 1,11 Euro. Ein mittelfristiges Kursziel für die Aktie der Deutschen Post kann um 43 Euro liegen. Somit ergibt sich bei dieser Trading-Idee ein Chance-Risiko-Verhältnis von 6,0 zu 1.

Deutsche Post (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Merck

Wichtige Chartmarken

Unterstützungen: 27,05 Euro
Aufwärtstrend: 25,30 Euro

Mini Future Long auf Deutsche Post (Stand: 04.07.2018, 09.35 Uhr)

Strategie für steigende Kurse
WKN: UZ24W5 Typ: Mini-Future Long
akt. Kurs: 1,37/1,38 Euro Emittent: UBS
Basispreis: 13,91 Euro Basiswert: Deutsche Post
KO-Schwelle: 14,60 Euro akt. Kurs Basiswert: 27,62 Euro
Laufzeit: endlos Kursziel: 2,91 Euro
Hebel: 2,0 Kurschance: + 112 Prozent
Quelle: Börse Frankfurt

Spotlight-Update: K+S

5 Prozent im Plus

Mit Erfolg wurde unlängst der seit 2016 bestehende Aufwärtstrend bei der Aktie von K+S getestet. Dieser verläuft aktuell bei etwa 20,50 Euro. Das aktuelle Jahrestief wurde bei 20,32 Euro markiert. Sollte dieses unterschritten werden, würde sich das Chartbild eintrüben. Aktuell aber stufen wir den Mini Future Long auf K+S (WKN SE7HYY) als weiterhin aussichtsreich ein. Seit unserer Vorstellung am vergangenen Mittwoch konnte dieser um 5 Prozent steigen.

K+S (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Vonovia

Wichtige Chartmarken

Aufwärtstrend: 20,55 Euro

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Deutschen Bank Aktiengesellschaft eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Société Générale S.A. eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

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