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Bayer Gauweiler wettet auf absolute CSU-Mehrheit in Bayern

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
23.09.2018, 14:41  |  899   |   |   
München (dts Nachrichtenagentur) - Der ehemalige CSU-Vize Peter Gauweiler glaubt weiter an eine absolute Mehrheit seiner Partei bei der anstehenden bayerischen Landtagswahl. "Die Wette halte ich", sagte er dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). "Die CSU wird viel besser abschneiden, als die meisten glauben."

Umfragen hätten zuletzt in vielen Fällen falsch gelegen, in Bayern stünden wie früher zwei Drittel der Wähler rechts vom Lager rund um die SPD. "Ich bin immer für absolute Mehrheiten gewesen. Das haben wir in Bayern auch durchgehalten." Wenn man sich das ganze Theater in Berlin anschauen von den Verhandlungen zu "Jamaika" bis zur jetzigen Großen Koalition, dann stelle sich die Frage: "Wäre das wirklich der bessere Weg?" Er glaube, dass sich die Wähler am Ende noch überlegen würden: "Wollen wir das ändern, was eigentlich funktioniert?", so Gauweiler. "Nicht glücklich" nannte der einstige bayerische Umweltminister und langjährige Bundestagsabgeordnete die PR-Arbeit des Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen: "Ein Geheimdienstchef lebt nun einmal davon, dass er geheim bleibt. Von General Gehlen, der den Bundesnachrichtendienst gründete, gibt es kein einziges Interview." Andererseits sei Maaßen ein exzellenter Fachmann: "So einen schmeißt man nicht heraus." Klar entschieden zeigt sich der CSU-Politiker im "Handelsblatt", dass Deutschland lieber den Präsidenten der Europäischen Zentralbank stellen sollte anstatt den Chefposten der EU-Kommission anzustreben: "Wir haben jetzt nun mal den Euro. Also müssen wir damit zurechtkommen. Aus einer Bouillabaisse kann man keine Seezunge mehr machen. Aber man muss auf die Suppe aufpassen." Der Kandidat Jens Weidmann, Chef der Bundesbank, habe den Kampf noch nicht verloren.


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Kommentare

Wo CSU draufsteht, steckt Merkel drin!

Und wer will heutzutage noch das Merkel haben, das NWO-Auslaufmodell? Eine verbrauchte Mähre (Lindner FDP).

Frau Merkel ist politisch erschöpft, Frau Merkel hat fertig", sagte Lindner der "Bild" (Montagsausgabe).
Gauweiler: "In Bayern stehen wie früher zwei Drittel der Wähler rechts vom Lager rund um die SPD."

Seit Gauweiler 2011 auf dem 76. Parteitag der CSU in Nürnberg hinterforzig von Waigel, Ramsauer u.a. gemobbt worden ist und sich noch mehr zurückgezogen hat, hat er wohl nicht mitbekommen, dass rechts vom Lager rund um die SPD (wer ist das eigentlich gewesen?) inzwischen die AfD die Herzen der aufgeweckten Bayern erobert hat, die alle wissen:

Wo CSU draufsteht, steckt Merkel drin!

Und wer will heutzutage noch das Merkel haben, das NWO-Auslaufmodell? Eine verbrauchte Mähre (Lindner FDP).

Tempora mutantur et nos mutamur in illis

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