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Call auf Starbucks Absichtlich falsch?

18.01.2019, 08:00  |  607   |   |   

Schreiben die Angestellten von Starbucks auf den Kaffeebechern die Namen der Kunden absichtlich falsch? Eine US-Agentur fand heraus, dass auf Twitter pro Tag rund 50 Beiträge gestellt wurden, in denen sich die Nutzer über die falsche Schreibweise ihres Namens beschwerten. Ebenso fand die Studie heraus, dass Bilder mit falschem Namen auf dem Becher doppelt so oft gepostet wurden als normale Starbucks-Bilder. Gerade der visuelle Effekt mit Logo sei wesentlich wertvoller als eine reine Textnennung, folgerte die Agentur.

Aus technischer Sicht befindet sich die Aktie bereits seit Juni letzten Jahres in einer ansteigenden Tendenz. Neuen Schwung nahm sie Mitte Oktober mit dem Anstieg über einen zuvor fallenden Widerstand auf. Auf die Quartalszahlen Anfang November reagierte die Aktie mit einem Sprung nach oben. In der Folge führte das die Notierungen im November auf ein Hoch bei 68,96 US-Dollar, wodurch sie sich deutlich von der Aufwärtsbewegung nach oben absetzten. Im Anschluss tendierte die Aktie allerdings wiederum tiefer.

Dabei nahm sie die aktuell um 62 US-Dollar ansteigende Bewegung wieder auf. Mit einem nachhaltigen Anstieg über 65 US-Dollar könnte die Starbucks-Aktie nicht nur aus der Konsolidierung nach oben ausbrechen, sondern folgend einen Aufwärtsimpuls erfahren, der sie weiter nach oben führen könnte. Dabei wäre das Allzeithoch um 69 US-Dollar das erste Ziel, ehe neue Hochs erreicht werden könnten. Auffallend war in den letzten Monaten die relative Stärke, welche die Starbucks-Aktie während eines nachlassenden Gesamtmarktes zeigte.

Neue Zahlen präsentiert die Kaffeehauskette am 24. Januar. Gelingt es dem Konzern, die Erwartungen der Analysten ein weiteres Mal zu übertreffen? Im vorherigen Quartal von Juli bis September erhöhten sich die Erlöse um drei Prozent vor allem dank gut gelaufener Geschäfte in den USA und in China sowie neuer Produkte wie Kaltgetränken. Starbucks war darüber hinaus kurz vor den Zahlen eine strategische Partnerschaft mit dem chinesischen Online-Händler Alibaba eingegangen, um in Städten seine Produkte auszuliefern.

Starbucks (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 64,82 // 65,90 // 68,96
Unterstützungen: 62,30 // 61,67 // 60,42

Mit einem Call-Optionsschein (WKN ST5RBB) können risikofreudige Anleger, die von einer steigenden Starbucks-Aktie ausgehen, überproportional profitieren. Der klassische Optionsschein mit einem Basispreis bei 60 US-Dollar und einer Fälligkeit am 17.01.2020 könnte eine Rendite von 100 Prozent erzielen, wenn die Aktie bis zum Laufzeitende bis 78 US-Dollar steigt. Sollte sie höher steigen oder das Ziel vorzeitig erreichen, wäre eine höhere Rendite möglich.

Zu beachten ist: Falls die Aktie zur Bewertung unter 60 US-Dollar schließt, verfällt der Optionsschein wertlos. Sonst wird die Differenz zwischen Kurs und Basispreis zum Bezugsverhältnis von 0,1 ausbezahlt. Um aktuell einen Gewinn zu erzielen, müsste die Aktie am Bewertungstag um 69 US-Dollar (Break-Even-Punkt) schließen. Ein Ausstieg aus der spekulativen Idee wäre zu erwägen, sollte die Aktie die steigende Tendenz unter 62 US-Dollar nachhaltig verlassen.

Strategie für steigende Kurse
WKN: ST5RBB Typ: Call-Optionsschein
akt. Kurs: 0,72 – 0,78 Euro Emittent: Société Générale
Basispreis: 60,00 US-Dollar Basiswert: Starbucks
akt. Kurs Basiswert: 64,28 US-Dollar
Laufzeit: 17.01.2020 Kursziel: 1,56 Euro
Omega: 4,9 Kurschance: + 100 Prozent
Quelle: Société Générale
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