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Hugo Boss erntet Früchte des Umbaus

Hugo Boss erntet Früchte des Umbaus

Gastautor: Hussam Masri
25.03.2019, 09:19  |  1224   |   |   

Die zunehmende Bedeutung des E-Commerce verändert die Modebranche rasant. Auch Deutschlands größter Herrenschneider Hugo Boss befindet sich seit rund drei Jahren in einer tiefgreifenden Neuausrichtung. Vor dem Führungswechsel im Jahr 2016 hatte der MDAX-Konzern das Onlinegeschäft vernachlässigt und sich mit einer Aufsplitterung der eigenen Markenwelt sowie einer übertriebenen Expansion im stationären Einzelhandel verzettelt. Der amtierende Vorstandsvorsitzende Mark Langer schloss daraufhin unprofitable Standorte, richtete den Fokus wieder auf die erfolgreichen Kernmarken BOSS und HUGO und führte ein konsequentes Kostenmanagement ein. Zudem hat sich Langer teilweise vom margenschwachen Großhandelsgeschäft in den USA verabschiedet und setzt insbesondere auf den Ausbau des Onlinehandels. Im vierten Quartal 2018 erzielten die Schwaben erstmals einen Erlös von mehr als 100 Mio. Euro im Internet. Das waren 37 Prozent mehr als im Vorjahr, während der konzernweite Quartalsumsatz mit seinem siebenprozentigen Wachstum auf 783 Mio. Euro ebenfalls eine zunehmende Dynamik zeigte.

"2018 war ein gutes Jahr für Hugo Boss, 2019 wird ein noch besseres Jahr für unser Unternehmen“, gibt sich Vorstandschef Langer zuversichtlich. Man könne nun nachhaltig und profitabel wachsen. Dabei investiert der schwäbische Modekonzern weiter in den Aus- und Umbau des eigenen Einzelhandels, der fast zwei Drittel des Gesamtumsatzes erwirtschaftet. Ein regionaler Schwerpunkt der Investitionen liegt in China, wo der Konzern überproportional wächst. Insgesamt hat Hugo Boss seine Erlöse im zurückliegenden Geschäftsjahr um zwei Prozent auf 2,8 Mrd. Euro gesteigert und damit die Analystenerwartungen übertroffen. Das operative Ergebnis vor Sondereffekten lag mit 489 Mio. Euro in etwa auf dem Vorjahresniveau, weil dem Umsatzanstieg strategische Investitionen und negative Währungseffekte gegenüberstanden. Unter dem Strich kletterte der Nettogewinn um zwei Prozent auf 236 Mio. Euro. Im laufenden Jahr soll Hugo Boss erste Früchte seines Umbaus ernten. Bei einem Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich peilt das Management einen Anstieg des operativen Ergebnisses um einen hohen einstelligen Prozentsatz an. Bis 2022 soll die operative Ergebnismarge von zuletzt gut zwölf Prozent auf 15 Prozent klettern. Analysten loben die enge Verzahnung des eigenen stationären Vertriebs mit dem stark wachsenden Onlinegeschäft. Dadurch seien auskömmliche Margen auch in einem weiterhin schwierigen Branchenumfeld möglich.

Zur Beschlussfassung auf der Hauptversammlung am 16. Mai hat der Vorstand eine leichte Dividendenanhebung um fünf Cent gegenüber der letzten Ausschüttung auf 2,70 Euro je Aktie vorgeschlagen. Bezogen auf den aktuellen Aktienkurs ergibt sich daraus eine erwartete Dividendenrendite von rund 4,3 Prozent (Stand 18.03.2019). Da die Konditionen von Aktienanleihen durch Dividendenerwartungen während der Zinsperiode begünstigt werden, sind mit dem Basiswert Hugo Boss aktuell auch bei kurzen Laufzeiten hohe Festzinsen und endfällige Puffer darstellbar.

7,80 Prozent p.a. Festzins nach nur sechs Monaten

Die DekaBank 7,80 % HUGO BOSS Aktienanleihe 10/2019 (WKN DK0S2X) wird schon nach sechs Monaten zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zurückgezahlt, wenn die HUGO BOSS-Aktie am Bewertungstag (10.10.2019) wenigstens auf oder über dem Basispreis (90,00 Prozent des Startwerts) schließt.

Sonst erhält der Anleger als Rückzahlung statt des Nennbetrags eine feste Anzahl an HUGO BOSS-Aktien, die im Wert gesunken sind und demnach zum Verlust führen können. Zudem unterliegt die Aktienanleihe insgesamt dem Emittentenrisiko, weil insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust drohen würden.

Die Zeichnung läuft vom 25.03.2019 bis 12.04.2019, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

 

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Scope ZMR AAA

Rating vom 20.08.2018, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Hussam Masri zeichnet als Bereichsleiter Produkt- und Marktmanagement der Deka-Gruppe für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte, Zertifikate sowie die Vertriebsunterstützung verantwortlich.

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Hussam Masri
Managing Director Produktmanagement, Product Sales und Produktmarketing, DekaBank

Hussam Masri verantwortet als Bereichsleiter das Produkt- und Marktmanagement der Deka-Gruppe. Er zeichnet in dieser Funktion für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte und Zertifikate sowie für die Vertriebsunterstützung verantwortlich. Hussam Masri hat maßgeblich dazu beigetragen, das Fondsgeschäft der DekaBank erfolgreich auszubauen und das Zertifikategeschäft der Deka in wenigen Jahren auf eine marktführende Position zu entwickeln. Der Diplom-Betriebswirt und Finanzökonom (ebs) verfügt insgesamt über fast 20 Jahre Produkt- und Vertriebserfahrung.

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