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Weltraumindustrie UFO-ETF: Glauben Sie an Elon Musk, Jeff Bezos oder Richard Branson?

26.04.2019, 10:57  |  3640   |   |   

Laut Morgan Stanley könnte die globale Raumfahrtindustrie im Jahr 2040 einen Umsatz von 1,1 Billionen US-Dollar oder mehr erzielen - gegenüber rund 350 Milliarden US-Dollar im Jahr 2018. Die Bank of America geht für 2040 sogar von 3 Billionen US-Dollar aus.

Die USA und China sind Vorreiter auf dem Gebiet der privatwirtschaftlichen Entwicklung im Bereich der Raumfahrtindustrie. Während in China die Regierung zur Investition in Raumfahrt-Start-ups aufgerufen hat, sind es in den USA u. a. Elon Musk, Richard Branson und Jeff Bezos, die mit ihren Unternehmen die Weltraumindustrie in ein neues Zeitalter führen wollen.

Zu den bekanntesten Unternehmen gehören SpaceX, Rocket Lab, Virgin Galactic und Blue Origin. Es geht um kleine Raketen, Satelliten und auch avantgardistische Projekte wie Solaranlagen im Weltall. Elon Musk spricht von einer Kolonisierung des Mars und dem ersten kommerziellen Welttraumtourismus. Gleichzeitig hat sein Start-up SpaceX kürzlich Israel beim Start zum Mond unterstützt - die Mondlandung war jedoch nicht gelungen.

Aufgrund der Prognosen und durchaus engagierten Visionären, interessieren sich Anleger für Investments in diese neue Industrie. Bislang sind die Unternehmen jedoch nicht börsennotiert und kleine Anleger können nicht direkt investieren.

Nun hat ProcureAM den börsengehandelten Procure Space-Fonds "UFO" (ETF-Ticker: UFO, ISIN: US74280R2058) - von 30 Unternehmen - aufgelegt, um kleineren Investoren die Möglichkeit zu geben, sich an der wachsenden Raumfahrtwirtschaft zu beteiligen, berichtet "CNBC". Der ETF konzentriere sich so weit wie möglich auf "pure play"-Raumfahrtgesellschaften, sagte Andrew Chanin, Mitbegründer und CEO von ProcureAM. Und Chanin bestätigte: "Obwohl es private Unternehmen gibt, die an den neuen Technologien arbeiten, ist es wirklich schwierig, Zugang zu erhalten, wenn man kein äußerst wohlhabender Investor ist". 

UFO sei nicht auf US-Unternehmen beschränkt, sagte Chanin. Der ETF umfasst alles, von Satellitenkommunikationsunternehmen - wie Iridium, Inmarsat, SES - bis hin zu industriellen Herstellern - Harris, Airbus und anderen.

Die Investitionen in private Raumfahrtfirmen fließen weiterhin mit rasantem Tempo, so "CNBC". Space Angels, eine in New York ansässige Investmentfirma, veröffentlichte einen Bericht, wonach in den letzten zehn Jahren mehr als 20 Milliarden US-Dollar in 435 Raumfahrtunternehmen investiert wurden. "Wenn das erste Quartal ein Indikator ist, dann wird 2019 ein weiteres massives Jahr für die Weltraumwirtschaft sein", schreibt Space Angels.

Über das Anlageziel von UFO heißt es: Der Procure Space ETF strebt Anlageergebnisse an, die im Allgemeinen der Wertentwicklung eines von S-Network Global Indexes entwickelten Aktienindex namens "S-Network Space Index" vor Gebühren und Ausgaben des Fonds entsprechen, siehe hier.

Hinweis der wallstreet:online-Redaktion: Dieser Beitrag stellt keine Anlageempfehlung dar. Der Autor hält keine Beteiligung. 

Quelle:

CNBC

 

   

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