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Das sieht nicht gut aus Bundesbank: Für die deutsche Auto-Industrie wird’s noch ungemütlicher

20.05.2019, 15:50  |  9828   |   |   

"Vor dem Hintergrund dieser globalen Rahmenbedingungen könnte sich auch das Geschäftsumfeld für die deutsche Automobilindustrie zukünftig als herausfordernder darstellen", heißt es im "Monatsbericht - Mai 2019" der Bundesbank im zurückhaltenden Bankerdeutsch. Was steckt dahinter?

Schaut man sich die Prognose-Ergebnisse der Bundesbank an, kommen auf die deutschen Autobauer tatsächlich schwierige Zeiten zu: Die "globalen Rahmenbedingungen", die die Zentralbanker in einem eigenen Kapitel mit dem sprechenden Titel "Zur Schwäche des globalen Pkw-Marktes" aufzeigen, sehen aus Sicht der Autofirmen ungünstig aus. So zeichne sich für das laufende Jahr ein weiterer Rückgang der weltweiten Verkaufszahlen von PKWs ab.

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Es "(…) ist nicht davon auszugehen, dass der globale PKW-Absatz perspektivisch wieder an die hohen Wachstumsraten der Jahre 2010 bis 2017 anknüpfen kann", schätzt die Bundesbank. In den Industrie-Ländern seien die Märkte "weitgehend gesättigt", begründet die Bank ihre Prognose. In China zeichne sich, wenn die aktuellen Verkaufszahlen beibehalten werden, ebenfalls eine Art Sättigung ab. "Absatzwachstum" sei im Reich der Mitte im Bereich "Elektromobilität" möglich. Aber in den Schwellenländern scheine das "Aufholpotenzial" bei Verkäufen von herkömmlichen PKWs "noch beträchtlich" zu sein.

Rückblick: Im vergangenen Jahr seien die weltweiten Verkaufszahlen von PKWs "zum ersten Mal seit dem krisenbedingten Einbruch der Jahre 2008 und 2009 gesunken", schreiben die Bundesbank-Analysten. Als "außerordentlich schwach" bezeichnete die Bundesbank die Entwicklung der Verkaufszahlen in der zweiten Jahreshälfte 2018. Und: Nur "leicht" habe sich die globale PKW-Nachfrage in den ersten Monaten des neuen Jahres erholt.

Als erste der ungünstigen "globalen Rahmenbedingungen" im letzten Jahr nennen die Bundesbanker den Rückgang der jährlichen Auto-Verkaufszahlen in China. Im Euroraum ging der Rückgang der Verkaufszahlen auf "Angebots-Engpässe" zurück. Verzögerungen bei der Umstellung von Autos auf den neuen Standard "WLTP" (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicle Test Procedure) seien hierfür der Hauptgrund gewesen.

Für die Bundesbank sind Zahlen zum PKW-Absatz ein "rasch verfügbarer Gradmesser" für die Weltkonjunktur, da die Auto-Verkaufszahlen stark von gesamtwirtschaftlichen Tendenzen beeinflusst werden.

Quelle:

Bundesbank

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Kommentare

Die deutschen Autobauer pennen! Mein Ebike fährt und da lass ich kein Wasserstoff ran. Über die zukünftigen Steuerlöcher muss sich die Politik in ihren Reihen mal selbst überlegen, ob der politische unproduktive Wasserkopf in der heutigen Zeit noch bezahlbar ist.
Na???...hast de Wasserstoffaktien? An Spielzeugauto über Jahrzehnte getestete Emobilität soll also Mist sein. Na dann
Kann es sein, dass der Harzer und alle Vermeintlichen auf einer Infrastruktur surfen, denen Ihnen alle erst mit Wohlstand und Innovation ermöglichen. Produkte zu fördern die innovativ sind, schafft auch allgemein Wohlstand. Man schafft Produkte und eine Idee die sich verkaufen lässt.
außerdem ist E-Auto asozial.

Jeder, auch derjenige, der kein Auto oder E-Roller fährt, bezahlt über seinen Strompreis, den Infrastrukturausbau mit.

oder auf deutsch.
Der gemeiner Hartzer, subventioniert, dem Wohlhabenden, der sich sein E-Auto(auch noch gefördert) seinen Freizeitflitzer.
und wir jubeln dazu.

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